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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

74 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Gelsenkirchen, Bankraub ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

03.01.2026 um 12:18
Na da hätten sich die Panzerknacker aber vielleicht auch bei den falschen Kunden bedient.
Wie die "Welt" weiter berichtet, gehen die Ermittler davon aus, dass das in den Schließfächern der ausgeraubten Sparkassen-Filiale hinterlegte Geld teilweise auch aus der organisierten Kriminalität stammen könnte
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101063714/sparkassen-einbruch-in-gelsenkirchen-ermittlungsbericht-der-polizei.html
Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" schreibt, geht die Polizei dem Verdacht nach, dass die Täter aus den Niederlanden stammen
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101063384/sparkassen-coup-in-gelsenkirchen-videospur-fuehrt-wohl-in-die-niederlande.html


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03.01.2026 um 12:27
Zitat von abberlineabberline schrieb:Na da hätten sich die Panzerknacker aber vielleicht auch bei den falschen Kunden bedient.
Vielleicht wurde da ja auch schon etwas zurückgegeben? :)

Oder aber: Man räumt zur Sicherheit auch die Schließfächer der eigenen Leute aus, damit nicht auffällt, wer nicht beklaut wurde.... Den Inhalt kann man dann ja an der richtigen Stelle abgeben.


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03.01.2026 um 12:33
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Oder aber: Man räumt zur Sicherheit auch die Schließfächer der eigenen Leute aus, damit nicht auffällt, wer nicht beklaut wurde.
Vielleicht haben die Täter zur Tarnung sogar selbst dort ein Schließfach? So könnten sie ja total unkompliziert an Informationen über die baulichen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten erlangt haben!?


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

03.01.2026 um 12:45
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht haben die Täter zur Tarnung sogar selbst dort ein Schließfach?
Ganz bestimmt. Die waren vorher oft genug in diesem Tresorraum. Unerlässlich für die Positionsbestimmung wo reingebohrt werden muss. Außerdem wussten sie dadurch wie massiv die Schließfach Türen sind. Das war eine Heidenarbeit 3200 Stück aufzumachen. Aber es hat ja gut geklappt.


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03.01.2026 um 12:58
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht haben die Täter zur Tarnung sogar selbst dort ein Schließfach? So könnten sie ja total unkompliziert an Informationen über die baulichen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten erlangt haben!?
Das denke ich auch. Wobei ich annehmen würde, dass man da jemanden ausgewählt hat, der noch nicht strafrechtlich in Escheinung getreten ist, damit es im Nachhinein nicht auffällt wenn die Liste der Schließfachinhaber abgeglichen wird.

Die Frage ist allerdings, wie viel von den Sicherheitseinrichtungen man als normaler Kunde überhaupt sehen kann, selbst wenn man Fachkenntnisse hat. Aber das das grundsätzlich so gelaufen ist, würde ich auf jeden Fall denken.


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03.01.2026 um 13:10
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wobei ich annehmen würde, dass man da jemanden ausgewählt hat, der noch nicht strafrechtlich in Escheinung getreten ist, damit es im Nachhinein nicht auffällt wenn die Liste der Schließfachinhaber abgeglichen wird.
Da wird unter falschem Namen angemietet. Das eine Auto hatte auch gefälschte Kennzeichen.

Die haben sich schon Gedanken gemacht. Mich faszinieren solche Coups auf jeden Fall. Tüchtigkeit und keine Gewaltanwendung. Während die ganze Republik neben dem Weihnachtsbaum sitzt und Geschenke auspackt greifen die zu.


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03.01.2026 um 13:26
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb: Versagen technische Systeme, organisatorische Abläufe - oder beides? Oder setzt der Coup genau darauf, dass menschliche Routine und Fehlannahmen ausgenutzt werden?
Vielleicht auch das ausgenutzt, dass verschiedene Systeme nur für verschiedene Bereiche zuständig sind. Beispiel: In den 70er Jahren lebte unser Hausmeister in unserer Schule - vom Fehlalarm bis zum Verdacht des Einbruchs ist er als "übergeordnete Stelle" erst mal ausgerückt. Wenn nun die Feuerwehr ausrückt, schaut sie ja nur, ob es brennt. Was mich allerdings wundert: Die meisten Industrie- und Wirtschaftsgebäude haben doch inzwischen sehr dezidierte Brandmeldeanlagen, um den vermeindlichen Brandherd direkt anzusteuern. Bei uns an der Schule gab es letzten Sommer einen Fehlalarm (Überhitzung), da kommt die Feuerwehr und sagt: Hütchen 36/1/xz hat Alarm ausgelöst. Gleichzeitig schaut der Hausmeister. Wenn es da so gewesen wäre, wären sie doch schnell im Schließfachbereich gewesen.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Eine Quelle für diese Zahl nennt die BILD aber nicht. Woher will man denn wissen, was da wirklich in den Schließfächern gelegen hat?
Weiß man doch mitunter selbst nicht: die Perlenkette der Oma, die Münzsammlung des Großvaters ...
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb: Allerdings kann man wohl annehmen, dass da einige Kunden auch Geld gelagert hatten, von dem niemand etwas wissen sollte - sprich: Schwarzgeld.
Ganz bestimmt. Oder auch "Umgehen von Reglementierungen, d.h. die Oma bringt Geld auf die Seite, dass sie im Falle eines Pflegefalles nicht mit dem gesamten Vermögen einstehen muss, sondern die Kinder auch noch was erben, die dann das Geld schon mal in ihrem Namen lagern". Das ist glaube ich durchaus auch ein Motiv.
Zitat von LanzaLanza schrieb: Und an Wertgegenständen wird vermutlich Gold und Schmuck gelagert sein... Und dann einfach mal auf die Goldpreisentwicklung schauen...
Ja, allerdings muss ich das dann erst wieder unter die Leute bringen, ohne mich verdächtig zu machen. Gold ohne Herkunftsnachweis kann schwierig zu veräußern sein.
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Was mich weiterhin sehr stutzig macht, sind die fehlende Bilder (selbst BILD hat offensichtlich keine) vom
Das macht mich nun nicht stutzig. Ich gehe davon aus, dass nicht jede Sparkasse ein eigenes Sicherheitssystem hat, sondern eben viele Gebäude eins. Wenn da nun Bilder veröffentlicht werden, macht es das viel einfacher, dass es in Zukunft ähnliche derartige Taten gibt. Ich habe in grauer Vorzeit mal ein Praktikum bei der Bank gemacht, da war es so, dass Azubis und Praktikanten gar nicht in den Schließfachbereich durften, damit keine Infos weitergeben werden können.
Zitat von RogueSixRogueSix schrieb:Es wird sich vorliegend sicherlich nicht um eine Brandmeldeanlage (BMA) gehandelt haben, die direkt bei der Feuerwehr aufgeschaltet gewesen ist, denn die Feuerwehr lässt sich grundsätzlich nicht abwimmeln und da wird jedem Brandalarm akribisch nachgegangen bis zum Abschluss, der darin besteht, dass ein problematischer Brandmelder entweder abgeschaltet oder die BMA nach Alarmrücksetzung wieder in Betrieb genommen wird.
Da bezahlt man dann aber jeden Fehlalarm, daher kann es durchaus sein, dass es da noch eine Zwischenstelle gibt oder die Lösung, dass ein Hütchen z.B. einen Hausmeister alarmiert und mehrere Hütchen die Feuerwehr.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Oder aber: Man räumt zur Sicherheit auch die Schließfächer der eigenen Leute aus, damit nicht auffällt, wer nicht beklaut wurde.... Den Inhalt kann man dann ja an der richtigen Stelle abgeben.
Auch schlau.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht haben die Täter zur Tarnung sogar selbst dort ein Schließfach? So könnten sie ja total unkompliziert an Informationen über die baulichen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten erlangt haben!?
Siehe oben: Es ist anzunehmen, dass sie da irgendwelche Insiderinformationen haben.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

03.01.2026 um 13:54
Der Fall in Gelsenkirchen weisst einige Parallelen im Modus Operandi zum spektakulären Bankeinbruch in Berlin-Steglitz aus dem Jahr 2013 auf. Angefangen bei der Möglichkeit eines für die Tatplanung angemieteten Schließfachs durch die Einbrecher über den Einstieg durch eine Tiefgarage bis hin zu dem Umstand das die Täter mehrere Tage Zeit für ihre Coup hatten ohne dabei entdeckt worden zu sein trotz eines frühen Feueralarms. Aber wie auch beim Bruch von 2013 hat man es schlicht versäumt im Tresorraum nachzuschauen. Erstaunlich ist auch die extreme hohe Anzahl von aufgebrochenen Schließfächern mit über 90 %, all das lässt, wie schon bei den anderen spektakulären Bankeinbrüchen und -überfällen, auf eine hohe kriminelle Energie, Professionalität und ausgiebiges Planungswesen schließen.


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03.01.2026 um 14:06
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Oder auch "Umgehen von Reglementierungen, d.h. die Oma bringt Geld auf die Seite, dass sie im Falle eines Pflegefalles nicht mit dem gesamten Vermögen einstehen muss, sondern die Kinder auch noch was erben, die dann das Geld schon mal in ihrem Namen lagern". Das ist glaube ich durchaus auch ein Motiv.
Ja, das könnte gut sein, auch gerade bei "Normalsterblichen", also eigentlich ganz ehrlichen und biederen Leuten.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Weiß man doch mitunter selbst nicht: die Perlenkette der Oma, die Münzsammlung des Großvaters ...
Naja, das sind dann aber durchaus noch überschaubare Werte. "Oh, ich habe ja ganz vergessen, in meinem Bankschließfach liegt ja noch eine Million in Bar, also sowas, ja, Kleingeld vergisst man halt leicht..." dürfte wohl die absolute Ausnahme sein.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Gleichzeitig schaut der Hausmeister. Wenn es da so gewesen wäre, wären sie doch schnell im Schließfachbereich gewesen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das im Einzelnen funktioniert, also ob da, wenn im Tresorbereich Alarm ausgelöst wird, erstmal jemand kommt, die Tür aufsperrt und reinschaut.

Denn: Das wäre ja der einfachste Trick: Ich deponiere eine Rauchbombe im Schließfach die am Tag x um y Uhr losgeht, und wenn der Hausmeister kommt mit dem Schlüssel um die Tür aufzusperren halte ich ihm eine Pistole an den Kopf und zwinge ihn aufzumachen und ruhig zu bleiben bis ich alles ausgeräumt habe. Da kann ich mir die Mühe sparen, durch die Wand zu bohren.

Deshalb denke ich mal, dass das bei einer Bank etwas komplizierter sein wird als bei einer Schule.

Mal ganz abgesehen von der Frage, was und wie denn im Tresorraum selbst überhaupt ein Feuer ausbrechen soll.

Aber vielleicht wissen das andere User besser.


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03.01.2026 um 15:30
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht haben die Täter zur Tarnung sogar selbst dort ein Schließfach? So könnten sie ja total unkompliziert an Informationen über die baulichen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten erlangt haben!?
Das ist ein sehr guter Punkt. Es ist absolut sinnvoll sich ein solches Schließfach zuvor dort anzumieten um präzise arbeiten zu können, ohne das man konkrete Baupläne hat. Zudem weiß man dann wie die Fächer gesichert sind und wie die Räumlichkeiten genau aussehen. Wie hier schon vermutet wurde gehe ich persönlich davon aus, dass ein möglicher Mieter wohl auch sein eigenes Schließfach evtl. auch das eigener Verwandter oder bekannter geknackt hat bzw. knacken ließ, um selbst zur großen "Opfergemeinschaft" zu gehören und darin unterzutauchen.
Zitat von Holt2Holt2 schrieb:Das war eine Heidenarbeit 3200 Stück aufzumachen. Aber es hat ja gut geklappt.
Allerdings. Die müssen eine sehr effiziente und schnelle Technik gehabt haben um alles in so kurzer Zeit auszuräumen. Wobei ja nicht genau klar ist, wieviel Zeit die Täter präzise damit verbrachten, die Schließfächer zu knacken und zu räumen. Dazu kommt ja dann auch der Abtransport. Geld benötigt nur Volumen und wiegt kaum etwas. Schmuck hingegen hat Gewicht und deshalb muss man es auf einige Taschen aufteilen. Das war wirklich eine menge Arbeit. Ziemlich erstaunlich, wie das so klappen konnte.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wobei ich annehmen würde, dass man da jemanden ausgewählt hat, der noch nicht strafrechtlich in Escheinung getreten ist, damit es im Nachhinein nicht auffällt wenn die Liste der Schließfachinhaber abgeglichen wird.
Ja das nehme ich auch an. Vielleicht sogar jemanden außerhalb der eigenen Organisation gegen Geld. Eine Art "nützlichen Idioten", der eigentlich nichts weiß und für ein wenig Geld alles macht.
Zitat von MauserMauser schrieb:Angefangen bei der Möglichkeit eines für die Tatplanung angemieteten Schließfachs durch die Einbrecher über den Einstieg durch eine Tiefgarage bis hin zu dem Umstand das die Täter mehrere Tage Zeit für ihre Coup hatten ohne dabei entdeckt worden zu sein trotz eines frühen Feueralarms. Aber wie auch beim Bruch von 2013 hat man es schlicht versäumt im Tresorraum nachzuschauen.
Absolut richtig. Wenn es nicht die selben Täter oder dieselbe organisation war, dann wurde der von dir angeführte Raub aber sicher als Vorbild genommen. Es gibt tatsächlich sehr viele Parallelen. Besonders heftig finde ich allerdings, dass man wieder nicht den Tresorraum überprüft hat. War dafür eine bestimmte Person zusätzlich zum öffnen nötig, die man nicht an diesem Tag zu dieser Stunde in die Bank bestellen wollte? Es wurde hier auch angesprochen warum man überhaupt den Melder -der ja im Tresorraum hätte sein müssen- nicht lokalisieren konnte? Die müssten doch eine Brandmeldezentrale haben oder? Da wird das doch angezeigt?! Das erschließt sich mir auch nicht.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

03.01.2026 um 15:30
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Denn: Das wäre ja der einfachste Trick: Ich deponiere eine Rauchbombe im Schließfach die am Tag x um y Uhr losgeht, und wenn der Hausmeister kommt mit dem Schlüssel um die Tür aufzusperren halte ich ihm eine Pistole an den Kopf und zwinge ihn aufzumachen und ruhig zu bleiben bis ich alles ausgeräumt habe. Da kann ich mir die Mühe sparen, durch die Wand zu bohren.
:ask: Natürlich würden sich die Familienangehörigen des Hausmeisters auch nicht wundern, wenn er erstmal paar Stunden nicht mehr wieder kommt? Bei der Menge an Schließfächern ist der Aufbruch ja nicht schwuppdiwupp erledigt.


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03.01.2026 um 16:43
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht haben die Täter zur Tarnung sogar selbst dort ein Schließfach?
Die Bildaufzeichnungen der Täter ist aber schon mal blöd für die Einbrecher. Und vermutlich sind es auch nicht die einzigen Fotos. Also ist es schon mal möglich, die Körpergröße bis auf wenige Zentimeter zu checken. Zudem, auf dem Foto im Parkhaus scheint :cool: mir, dass der Typ tendenziell sogar eine leichte O-Beinstellung hat.


Sparkassen-Raub
https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/sparkassen-coup-in-gelsenkirchen-polizei-sucht-tresor-knacker-mit-roten-und-gruenen-handschuhen-69581da3164d7bc9e9b70a2e


Gut, fast dreitausend Schließfach-Bankkunden firgurmäßig (Größe/Gewicht/Körperhaltung) zu inspizieren (Frauen können wohl erstmal ausgeschlossen werden), das wäre sicher ein etwas aufwendiger, aber nicht ganz überflüssiger Ermittlungsansatz.


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03.01.2026 um 17:10
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Natürlich würden sich die Familienangehörigen des Hausmeisters auch nicht wundern, wenn er erstmal paar Stunden nicht mehr wieder kommt? Bei der Menge an Schließfächern ist der Aufbruch ja nicht schwuppdiwupp erledigt.
Klar, aber das Risiko ist geringer als da ein Loch durch die Wand zu bohren. Mal abgesehen von der Möglichkeit, dass man den Angehörigen in dem Augenblick wo er weg ist, auch Besuch abstatten kann.

Und wer eine Pistole am Kopf hat, ruft dann auch nicht die Polizei weil Vattern nicht zurückgekommen ist. So wie man es früher gemacht hat, als noch irgendwelche Bankdirektoren die Schlüssel zu Hause hatten.


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03.01.2026 um 17:10
Wie lernt man eigentlich das Öffnen oder „Lock Picking“ von einem Bankschließfach? Man mietet sich einfach eine ehemalige Bankfiliale und hat dann in seinem eigenen Tresor die Möglichkeit nach Herzenslust zu trainieren. Das große Bankensterben bzw. Schließen von Bankfilialen macht diese Sache zumindest nicht schwer:

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/premium-bueroflaeche-614-m-ehemalige-bank-barrierefrei-/3276972927-277-2898

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03.01.2026 um 17:13
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Wie lernt man eigentlich das Öffnen oder „Lock Picking“ von einem Bankschließfach? Man mietet sich einfach eine ehemalige Bankfiliale und hat dann in seinem eigenen Tresor die Möglichkeit nach Herzenslust zu trainieren.
Was dann aber voraussetzt, dass man ganz zufällig eine Bank findet in der de gleichen Schlösser und Fächer verbaut sind.


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03.01.2026 um 17:21
Also ich habe nun 10 Minuten bei Kleinanzeigen recherchiert. Es gibt sicher genügend Filialen, die nicht unterschiedlichste Schließanlagen / Tresorsysteme eingebaut haben. Ich denke Geldinstitute wie die Sparkasse wird nicht 500 verschiedene Hersteller nutzen, sondern eine Handvoll die langfristig gute Arbeit liefern.

Hier eine weitere Immobilie, sogar noch mit installierter Sicherheitseinrichtung. Am Boden eine Revisionsklappe, vllt nur eine versenkbare Steckdose, Abfluss oder aber vielleicht auch Steuerung / Sensoren... Wenn man erstmal unbeschränkt Zugriff auf so einen Einbau hat, kann man ihn verstehen und kennenlernen.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ehemalige-bankfiliale-mit-bueroeinheit-zentral-gepflegt-flexibel-nutzbar/3262567115-277-4514

IMG 0148


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03.01.2026 um 17:26
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:ch denke Geldinstitute wie die Sparkasse wird nicht 500 verschiedene Hersteller nutzen, sondern eine Handvoll die langfristig gute Arbeit liefern.
Ja, und? Eine Handvoll reicht doch schon aus, um dann eben zufällig eine zu erwischen, wo dann etwas anderes verbaut ist. Auch soll es vorkommen, dass Hersteller nicht 100 Jahre das gleiche Modell unverändert herstellen. Was ja gerade bei solchen Schlössern dumm wäre, wenn die irgendwo herausgerissen und auf den Schrott geworfen werden wo sich dann jeder eins holen kann und genau weiß, dass so auch die in der nächsten Sparkasse aussehen.

Und natürlich ist es dem Vermieter dann auch egal, dass am Ende die Fächer kaputt sind und er denkt sich: "Ach ja, nicht schlimm, da hatte halt einer Spaß am Schlösserknacken...."


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03.01.2026 um 17:44
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:auf dem Foto im Parkhaus scheint :cool: mir, dass der Typ tendenziell sogar eine leichte O-Beinstellung hat.
Ich denke das könnte von der Optik her auch täuschen. So wie ich das sehe geht der Täter leicht "federnd" und das knie ist dabei etwas gebeugt. Dies wirkt dann wie eine O-Form.
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Man mietet sich einfach eine ehemalige Bankfiliale und hat dann in seinem eigenen Tresor die Möglichkeit nach Herzenslust zu trainieren.
Ich glaube eher nicht, dass sich die Täter eine Bankfiliale zu Übungszwecken gemietet haben, nur um an Schlössern und Sicherheitstechnik zu trainieren. So wahnsinnig kompliziert ist das nämlich gar nicht. In den allermeisten Fällen schützen Massive Türen/Gitter und Stahlbetonwände so einen Raum. Das ist schonmal kein Hexenwerk. Auch die Schließfachschlösser sind keine unüberwindbaren Hochsicherheitsschlösser. Sie sollen nur vor unbefugtem, spontanem Zugriff von bereits in dem Raum befindlichen Mitarbeitern/Kunden schützen und ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit, sowie eine zusätzliche "Hürde" darstellen. Ansonsten gibt es vielleicht noch einen Bewegungsmelder. That´s it. Wer denkt das so ein Raum mit unsichtbaren Licht-/Laserschranken, Microwellensensoren, Schallsensoren, in den Boden eingelassenen Trittsensoren usw. wie bei "Mission Impossible" ausgestattet ist, der irrt. Das ist alles kein Hexenwerk und beherrschbar.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Eine Handvoll reicht doch schon aus, um dann eben zufällig eine zu erwischen, wo dann etwas anderes verbaut ist. Auch soll es vorkommen, dass Hersteller nicht 100 Jahre das gleiche Modell unverändert herstellen.
Wenn sie tatsächlich einen Informanten hatten der dort ein Schließfach gemietet und damit Zugriff hatte, dann war das auch gar nicht nötig. Der Schlosstyp und die Absicherung des Raumes waren dann nämlich im Vorfeld bekannt. Da bedurfte es keinem Training in einer gemieteten Bankfiliale.


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03.01.2026 um 18:06
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich glaube eher nicht, dass sich die Täter eine Bankfiliale zu Übungszwecken gemietet haben, nur um an Schlössern und Sicherheitstechnik zu trainieren. So wahnsinnig kompliziert ist das nämlich gar nicht. In den allermeisten Fällen schützen Massive Türen/Gitter und Stahlbetonwände so einen Raum. Das ist schonmal kein Hexenwerk. Auch die Schließfachschlösser sind keine unüberwindbaren Hochsicherheitsschlösser. Sie sollen nur vor unbefugtem, spontanem Zugriff von bereits in dem Raum befindlichen Mitarbeitern/Kunden schützen und ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit, sowie eine zusätzliche "Hürde" darstellen. Ansonsten gibt es vielleicht noch einen Bewegungsmelder. That´s it. Wer denkt das so ein Raum mit unsichtbaren Licht-/Laserschranken, Microwellensensoren, Schallsensoren, in den Boden eingelassenen Trittsensoren usw. wie bei "Mission Impossible" ausgestattet ist, der irrt. Das ist alles kein Hexenwerk und beherrschbar.
Ich gehe aber davon aus, dass Banken, die Schließfächer anbieten, entsprechende Sicherheitsklassifizierungsstandards vorweisen müssen und dass diese Sicherheitssysteme auch aktualisiert und überprüft werden?

Klar, Hexenwerk wird das alles nicht sein. Und Sicherheitslücken finden sich immer.


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03.01.2026 um 18:27
Im Artikel vom "Focus" wird von den tumultartigen Szenen vor der Bank berichtet. Kundinnen und Kunden wollten Informationen über ihre Schließfächer erhalten und riefen "Wir wollen rein".

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Was ich nicht genau verstehe, ein Parkhaus wird doch (video-)überwacht, vorallem die Ein- und Ausfahrt und weitere Bereiche. Wenn da plötzlich eine maskierte Person eine Schranke hochhebt, warum schreitet da nicht sofort eine Aufsichtsperson des Parkhauses ein - geschlafen oder auf dem Handy gedattelt in der Zwischenzeit?
Ein mutmaßlicher Täter soll Geld in den Parkautomaten geworfen haben

Bilder einer Überwachungskamera, die "waz.de" vorliegen, zeigen offenbar den Ablauf im Parkhaus. Zu sehen sind zwei maskierte Männer mit schwarzer Skimaske und Baseballkappen.

Einer von ihnen wirft an einem Parkautomaten Münzen ein, während der andere eine Schranke im Inneren des Parkhauses hochstemmt. Kurz darauf fährt ein weißer Lieferwagen durch die geöffnete Schranke.
In weiteren Sequenzen ist ein schwarzer Kombi zu sehen, der von Zeugen als Audi RS6 beschrieben wurde. Das Fahrzeug hält vor einer Schranke, die sich nach Einwurf eines Tickets öffnet. Anschließend verlässt der Wagen das Parkhaus.
Quelle:
https://www.focus.de/panorama/schranke-hochgehoben-parkticket-bezahlt-video-zeigt-vorgehen-der-taeter_cd1d1d73-fd85-4cfa-bbec-9116ebeef6f7.html


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