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Das Mädchen aus dem Main - Ein jahrelanges Martyrium

404 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Indien, Afghanistan, Pakistan, Unbekannte Tote, Ehrenmord

Das Mädchen aus dem Main - Ein jahrelanges Martyrium

29.08.2017 um 21:25
@Ilyana

Da auf den Main, viele Binnenschiffe aus verschiedenen Ländern unterwegs waren und die Leiche im Main trieb, war der Ansatz es könnte was mit Ihnen zu tun haben. Man wirft die Leiche unauffällig von Bord, fährt die Tour weiter und keiner würde das mit dieser Person in Verbindung bringen. Auf dem Schiff könnte man ganz ungestört jemanden Gefangen halten. Zudem leben auch bei einigen Binnenschiffern, deren Familien für eine gewisse Zeit mit an Bord. Das was die Polizei zu den Binnenschiffe gebracht hat, war letzendlich der Fundort der Leiche und die Möglichkeit, daß das Mädchen über einen längeren Zeitraum gefangen gehalten wurde. Die wollten jede Möglichkeit nutzen, um in den Ermittlungen weiter zu kommen!

LG


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Das Mädchen aus dem Main - Ein jahrelanges Martyrium

17.08.2018 um 21:15
Es wurde ja vermutet, dass sie evtl. über diplomatische Kreise, unter dem Radar, nach Deutschland kam. Natürlich sind Ermittlungen dann schwieriger, aber bei solchen Straftaten sicher nicht unmöglich. Offiziell ist es nämlich auch im Herkunftsland, egal welches, nicht erlaubt, jemanden zu foltern und ermorden.


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Das Mädchen aus dem Main - Ein jahrelanges Martyrium

18.08.2018 um 09:47
Nachdem im Eingangsposting stand, dass die Ermittler alle Schiffe, die im relevanten Zeitraum zwischen Griesheimer Schleuse und Nied unterwegs waren, ermittelt und befragt haben, gehe ich davon aus, dass die Polizei annimmt, dass die Leiche des Mädchens, verpackt in ein Leoparden Laken und beschwert mit einem Sonnenschirmständer in diesem Abschnitt in den Fluss verbracht wurde.

ich habe die Route "Greisheim-Nied" in Google Maps eingegeben:

https://www.google.de/maps/dir/Nied,+Frankfurt+am+Main,+Deutschland/Staustufe+Griesheim,+60529+Frankfurt+am+Main,+Deutsc...

Es sieht in der Satellitendarstellung so aus, als ob es in diesem Bereich jede Menge Stellen geben könnte, wo man auch vom Land her auf beiden Seiten des Mains beispielsweise in der Nacht eine Leiche entsorgen könnte. Ebenso wurde ermittelt, dass die 16-jährige aus Nordindien, Pakistan oder Afghanistan stammen musste, einen Nasenring und Ohrringe trug und erst die letzten beiden Jahre (also 1999/2000) in Deutschland gelebt hat.

Ich frage mich, ob das Mädchen nicht Opfer eines Menschenhändlerrings geworden ist. Googelt man nämlich "Mädchenhandel Indien" erhält man eine ganze Reihe von Beiträgen. Indien dürfte so eine Art "Handelsdrehscheibe" für Mädchenhandel auch aus Pakistan und Afghanistan sein. Dieser Mädchenhandel dient einerseits der Prostitution andererseits dem "Arbeitssklavenhandel". In einigen Berichten stand, wie grausam Mädchen von ihren Dienstherren gequält werden, wenn sie nicht "ausreichend arbeiten". So wären auch die zahlreichen vergangenen Verletzungen des Mädchens laut Obduktionsbericht erklärbar.

Beispielsweise im Spiegel:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-112638493.html

Da das Mädchen - trotz intensiver Ermittlungen - niemand in der Nähe des Auffindeorts zu kennen scheint, frage ich mich, ob vielleicht häufiger Ortswechsel innerhalb Deutschlands nicht die Ursache dafür sein könnte.


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Das Mädchen aus dem Main - Ein jahrelanges Martyrium

01.01.2019 um 23:31
Ich weiß nicht ob es hier schon geschrieben wurde aber Anfang der 90er gab es in Belgien wohl einen ähnlichen Fall:

Am 25 Dezember 1990 wurde in einem Wald in Teteringen bei Breda in den Niederlanden die Leiche einer ca 15 - 17 jährigen Unbekannten gefunden. Sie wurde am Rand einer unbefestigten Straße gefunden, eingehüllt in einen Teppich und zwei Decken, um die eine Nylonschnur gebunden war, ein weiterer Teppich bedeckte das Opfer. Die Leiche lag mehrere Tage dort bis sie gefunden wurde. In der nähe des Fundortes verläuft die Autobahn A27.

Das Opfer ist ca 15-17 Jahre also ca 1973 - 1975 geboren, 1,61m groß und schlank. Sie trug einen weinroten Rollkragenpullover und eine rote gerippte Hose. Schuhgröße 36

Die Decken waren grün und braun. Die braune Decke hatte Stickereien im Kreuzstich. An den Decken wurden Spuren von Getreide gefunden. Neben der Leiche lag ein schwarzes Spitzentuch mit Löchern und ein rot gestreiftes Tuch.

Die offizielle Todesursache ist "Erschöpfung". Sie hatte wohl wochenlang nichts gegessen und verhungerte. An ihren Armen und Beinen waren Fesselspuren. Auf einer Seite steht es wurden auch Abdrücke von Zigarettenkippen gefunden. Ihre Haare wurden "grob abgeschnitten".

Sie stammt wohl aus Marokko. Die Polizei geht davon aus das sie gefangen gehalten wurde bis sie verhungerte. Es konnte eine Verbindung zu einer marokkanischen Familie aus dem Norden von Antwerpen ermittelt werden. Die Leiche konnte bis heute nicht identifiziert werden.

teteringen-galgenstraat-1 teteringen-kleur-hoofdfoto

https://www.police.be/5998/nl/opsporingen/gezocht/overleden-personen/onbekend-meisje
https://www.politie.nl/en/wanted-and-missing/unidentified-persons/1990/december/teteringen---galgenstraat.html
https://maudoortwijn.com/2017/04/18/het-meisje-van-teteringen-anoniem-en-onbekend-maar-toch-telkens-nieuws/
http://www.doenetwork.org/cases-int/315ufnet.html


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