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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

934 Beiträge, Schlüsselwörter: Celle, 1988, Wathlingen, Regina Fischer
Deichschaf
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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 19:46
Ich denke, das man ihn (inzwischen) durch den DNA Test 100% entlastet hat. Ich frage mich, wie der Täter die Frau mit einem Messer derart in Schach halten konnte? Von Spuren eines Kampfes war auch keine Rede!?


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 19:46
Und auch ihn hätte man anhand seiner DNA identifiziert. Das er am Massengentest teilgenommen hat, setze ich mal voraus wenn er sich solche Vorwürfe macht.
War denn an dem Abend Jagd, oder war er einfach an dem Abend nur in seinem Revier unterwegs?


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 19:47
Ups, da hatten Deichschaf und ich wohl den gleichen Gedankengang ;-)


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Deichschaf
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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 19:47
@ Ja .-)


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 20:51
@thommy,ich bin mir nicht sicher,war er denn dort 100% drinne während der Fahrt auf der Landstrasse? Oder erst nachdem sie in dem Weg abgebogen war.Eingebogen weil Sie mal dringend austreten musste oder ihr schlecht war...klar Mutmaßungen,aber sind die anderen Theorien so viel besser?Ich war 2010 am Tatort da dieser auf den Rückweg eines Freiteitparks war,welchen ich mit meiner Familie besuchte.Dort waren viele gefällte Holzstämme aufgestapelt,also sowas wie ein kleiner Sammel/Lagerplatz für dieses Waldgebiet.Glaube kaum das das damals so anders war.Der Typ war da (Arbeitspause) als sie einbog,sie kannte ihn er kam ohne Probleme ins Auto (nimm mich bis zum nächsten Ort mit).Sie wirkte erotisch anziehend auf ihn (noch beschleunigt da sie wenige Meter von ihm entfernt urinierte).Alles ist möglich...


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 20:59
Na ja, da es an dem Tag laut Filmbericht stark stürmte und regnete halte ich das schon für sehr abwegig. Alle Frauen die ich kenne würden ihr Auto im Wald und auch noch bei Dunkelheit nicht verlassen oder nur wenn's gar nicht mehr anders geht.


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Deichschaf
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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 21:02
Die Theorie ist nicht schlecht. Sie würde also von der bisherigen Anhaltertheorie abweichen. Ein Pilzsammler... das könnte auch erklären, wie er den Tatort verlassen hat - er hatte das Auto auch in der Nähe.


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Ludwig_01
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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 21:35
Hallo zusammen !

In Ergänzung und zur Klarstellung meines ersten Beitrages möchte ich anfügen, dass schon aus statistischen Gründen ein Soldat für die Tat in Frage kommt, für mich allerdings eben nicht ausschließlich.
Meine Munster-Erfahrungen beschränken sich auf insgesamt fünf Monate Lehrgangszeit Anfang der achtziger Jahre; an den Grundbedingungen dürfte sich bis 1988 kaum etwas geändert haben. Übrigens hat unsere Bayerwald-Clique auch einen Ausflug nach Celle unternommen, aber das nur nebenbei. Munster und Umgebung war ausschließlich militärisch geprägt. Dazu zählten die ganz normal stationierten Streitkräfte der Bundeswehr und der Alliierten, Verbände, die die Truppenübungsplätze nutzten und die Vielzahl der Lehrgangsteilnehmer fast aller Truppengattungen, und damals hatte die Bundeswehr noch eine Sollstärke von 495.000 Soldaten. Hieraus diejenigen zu ermitteln, die im September 1988 in Munster waren, ist mit Sicherheit aus vielerlei Gründen ein aussichtsloses Unterfangen. Wenn man allerdings wie auch @Tomxy eine gewisse Ortskenntnis unterstellt, könnte man den Personenkreis auf Wehrdienstleistende bzw. junge Zeitsoldaten aus der Region einschränken. Inwieweit sich diese anhand der Akten der mittlerweile aufgelösten Kreiswehrersatzämter oder anderer Dienststellen noch ermitteln ließen, bezweifle ich zwar auch, dennoch ist dieses Unterfangen nicht ganz so aussichtslos.
Zur Frage, wo Regina auf ihren Mörder getroffen ist: eine Verabredung in Wathlingen erscheint mir sehr unwahrscheinlich, denn es wird ja kaum jemand von ihrer Munster-Fahrt gewusst haben, und selbst wenn sie jemand mitgenommen hätte, dann wohl eher nur nach Celle hinein.
Nach wie vor gehe ich von einer gut einsehbaren/beleuchteten Stelle in Celle aus, sie ist eventuell sogar angesprochen worden. Auf freier Strecke? Im Leben nicht, es war dunkel, stürmisch, regnerisch und da wirkt jeder Unbekannte bedrohlich. Und, nichts für ungut, das Pinkelpausen-Intermezzo kann ich mir beim besten Willen nicht an dieser Stelle vorstellen, denn dafür ist die Szenerie viel zu unheimlich und außerdem, bitte nicht lachen, biegt eine Frau zu diesem Zweck nie links ab (sondern hält rechts an).
Entscheidend ist für mich die Frage, warum ein junger Mann bei diesen unwirtlichen Bedingungen als Anhalter unterwegs ist. Vielleicht weil er eine Kneipe/Veranstaltung in Celle besucht hat und wieder nach Hause ins Umland muss? Dann könnte er aber auch schon tagsüber als Anhalter nach Celle hinein gefahren sein...
Um die Soldaten-Theorie zu erhärten wäre es wichtig zu wissen, ob nach 20.00Uhr von Celle aus Munster noch per Zug zu erreichen war - immerhin durften die Wehrdienstleistenden öffentliche Verkehrsmittel kostenlos nutzen (dadurch sollten die Verluste durch die jedes Wochenende stattfindende "NATO-Rallye" gemindert werden!).

Soviel für heute,
Ludwig


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 22:08
Am 23.09.1988 fand der 100m Endlauf der Männer statt (Olympia in Seoul). Carl Lewis trat gegen Ben Johnson an - das legendäre Duell damals. Und von vielen Leuten lange herbeigesehnt.

Südkorea liegt im Sommer 7 Stunden vor der deutschen Zeit. Heutzutage finden die 100m Endläufe gegen 21 Uhr Ortszeit statt. Das hätte geheißen, 14 Uhr deutscher Zeit. ich weiß aber ganz sicher, dass in Seoul die Sonne schien, als der Lauf war. Und in Asien wird es sogar im Sommer schon um 18.30 Uhr dämmerig (das liegt daran, dass die Sonne dort in einem anderen Winkel auf die Erde trifft als bei uns in Deutschland).

Also tippe ich, dass der Endlauf um 15 Uhr Ortszeit stattfand - also 22 Uhr in Deutschland. Vielleicht war jemand auch auf dem Weg zu einer Olympiaparty (das ´Rennen hatte damals eine irre Einschaltquote).


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Deichschaf
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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

30.12.2012 um 23:57
Ludwig_01 schrieb:Um die Soldaten-Theorie zu erhärten wäre es wichtig zu wissen, ob nach 20.00Uhr von Celle aus Munster noch per Zug zu erreichen war - immerhin durften die Wehrdienstleistenden öffentliche Verkehrsmittel kostenlos nutzen (dadurch sollten die Verluste durch die jedes Wochenende stattfindende "NATO-Rallye" gemindert werden!)
Werde mal einen Bekannten fragen, dessen Vater ist Hobbyeisenbahner. Er weis sicher, wo man Informationen bekommen kann, wie die Zugverbindungen im September 1988 von Celle nach Munster waren. Wenn ich was höre, schreibe ich es!


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 00:06
Ja, es wäre gut zu wissen wie die Zugverbindungen aussahen damals. Aber wer sagt denn, dass der "Mörder" von weiter weg stammte. Wir hier im Chat vermuten das allesamt, sonst hätte man ihn schon gefunden. Was ist aber, wenn er vielleicht in der Celler City wohnte oder im Ortsteil Vorwerk bzw. Groß Hehlen? Auch dort wurde kein Speicheltest gefahren. Wer weiß, wo der Mörder heute wohnt?

Manchmal versuche ich mich in den Täter hineinzuversetzen. Was tut so einer heute? Selbst wenn er seine Tat von damals verdrängt hat, wird er im stillen Kämmerlein hin und wieder daran denken. Und heute gibt es Internet. Wäre ich der Täter, würde ich doch tagtäglich online schauen, ob es in diesem Mordfall neue Erkenntnisse gibt. Ich hätte Angst, gerade auf Grund der heute möglichen neuen Techniken, tagtäglich entlarvt zu werden.

Wer weiß, vielleicht verfolgt der Mörder unsere Diskussion hier sogar? Auszuschließen ist es nicht.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 08:18
@Tomxy

Der zeitliche Hinweis mit Olympia und dem berühmten Wettlauf wäre zumindest ein guter Anhaltspunkt, um mit dem Fall auch nach Jahren noch an die Öffentlichkeit zu gehen und Zeugen zu finden, die sich WEGEN dieses Wettlaufs genau erinnern, wo sie zu der Zeit waren / hinwollten...

Mit dem Austreten im Wald bei Wind und Wetter im Dunkeln glaubt Ihr doch selbst nicht, oder? Da würde ich mir als Frau ja lieber noch ins Auto pinkeln als da im Wald anzuhalten und auszutreten!!! Zumal hier gesagt wurde, sie passierte auf dem Weg mehrere Tankstellen, die, wie jeder weiß, auch Kundentoiletten haben! Nie und nimmer hat sie dafür freiwillig allein im Wald angehalten! Da wird sie ihr Mörder hingelotst haben, die Frage ist nur, wann und wo sie den sich ins Auto geholt hat und warum?! Theoretisch könnte der auch irgendwo an einer Ampel als Fußgänger gelauert haben, bis ein Auto mit einer Frau allein am Steuer anhält, Beifahrertür auf, rein, und die Frau mit einer Waffe bedrohend zwingen, weiterzufahren mit ihm. Ein Vorgang, wie ich ihn als Frau schon fürchte, seit ich den Führerschein habe, weshalb ich nachts immer mit verschlossenen Türen fahre, auch wenn davor immer gewarnt wird weil Helfer bei einem Unfall dann auch nicht an einen rankommen!


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 11:12
Nun ja, die meisten Autos hatten zu der Zeit ja noch keine Zentralverriegelung. Gerade der alte Escort dürfte erst recht keine gehabt haben. Wenn ich mich so an meine Kindheit erinnere, dann wurde immer nur die Tür geöffnet wo dann auch tatsächlich jemand eingestiegen ist. Denke mal Regina wird das nicht anders gemacht haben. Heute verschließen die meisten Fahrzeuge übrigens wenn man schneller als 30 Km/h fährt und geben die Türverriegelung u. a. nach einem Unfall frei, sobald die Airbags ausgelöst haben. Die Angst nach einem Unfall nicht gerettet werden zu können ist also relativ unbegründet ;-)
Denke sie wird ihren späteren Mörder schon freiwillig einsteigen lassen haben, ob nun an einer Tankstelle oder auf freier Strecke, darüber lässt sich heute nur noch spekulieren.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 11:59
Ja, das stimmt natürlich mit der ZV. Dass sie den Mörder an der Tankstelle traf, kann ich mir aber auch nicht vorstellen - wenn da jemand ohne Auto oder mit (vorgetäuschtem?) liegengebliebenem PKW sich länger rumgedrückt hätte, wäre es dem Tankstellenmitarbeiter doch sicher aufgefallen sonst.

Es wäre aber denkbar, dass Regina oder ihre Freundin/Kollegin, die sie an dem Abend mit nach Hause nahm, wegen des aufkommenden Unwetters vergessen hat, einen der Knöpfe der Türen runterzudrücken. Der Täter könnte sich dann sogar schon auf dem Rücksitz verborgen gehalten haben, als Regina nach Munster aufbrach. Im Dunkeln und bei Regen wäre ihr das evtl. gar nicht aufgefallen, dass hinten jemand auf der Rückbank sitzt/liegt.

Dass sie jemanden freiwillig einsteigen lassen hat, was ja auch gegen ihre sonstigen Gewohnheiten sprach, kann ich mir nicht vorstellen. Sie könnte aber z.B. wegen schlechter Sicht irgendwann rechts rangefahren sein, um z.B. einen Drängler vorbeizulassen, und in dem Moment hat dann jemand an die Scheibe geklopft und um Hilfe gebeten.

Eine ehemalige Arbeitskollegin meiner Mutter wurde übrigens auf ganz ähnliche Weise getötet (erst vergewaltigt, dann bei einem Fluchtversuch von hinten erschlagen) - bei der war der Täter ein Arbeitskollege, den sie mitgenommen hat im Auto.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 12:38
Das mit der Arbeitskollegin Deiner Mutter tut mir leid. Schrecklich wenn man auf einmal mehr oder minder direkt von so einer Tat betroffen ist.
Wenn sich der Täter im Fahrzeug vor der Tat versteckt haben sollte, müsste er ja gewusst haben das Regina an dem Abend noch mal alleine losfährt. Auf freier Strecke zu warten bis mal zufällig ein Auto rechts ran fährt halte ich persönlich für sehr unwahrscheinlich. Und warum sollte sie dann auf einmal ihr Vorsätze über Bord werfen und doch jemanden mitnehmen?
Wie gesagt, ich halte zwei Versionen, die hier auch schon näher beschrieben wurden für plausibel:

1. Ein nur ihr Bekannter ist bei Ihr im Fahrzeug aus welchen Gründen auch immer mitgefahren und hat einfach die günstige Gelegenheit genutzt mit ihr alleine im Auto. Um die Tat zu verdecken und einer Identifizierung zu entkommen hat er sie ermordet.

2. Sie hat an irgendeinem Ort (Tankstelle o. ä.) einen Anhalter mitgenommen, wahrscheinlich einen Soldaten. Hat sich vielleicht gedacht, der Typ hat den gleichen Arbeitgeber wie mein Freund, was soll da schon passieren. Weiterer Ablauf dann wie oben: Er vergewaltigt sie und bringt sie um, aus Angst vor einer späteren Identifizierung.

Version 2 halte ich für die wahrscheinlichere, da ja alle männlichen Einwohner der in Frage kommenden Orte durch DNA Abgleich überprüft wurden. Außerdem ist man als Soldat am ehesten in der Lage auch mal eben ohne große Vorbereitung eine größere Strecke zu Fuß zurück zu legen. Ob die Polizei damals in diese Richtung ermittelt hat weiß ich nicht, heute könnte es aber aus Gründen, die ich und Deichschaf auf den vorherigen Seiten angeführt haben, zu spät sein.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 12:39
Oder aber wie es in Rumänien angeblich oft vorkommt: der Täter legt etwas auf die Straße was sie gezwungen hat auszusteigen und nachzuschauen und in dem Moment hat er sie.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 12:43
@Syrah Die Bundesstraße 3 ist sehr stark befahren, ich denke da wäre das Risiko entdeckt zu werden viel zu Groß gewesen. Außerdem hat es stark geregnet und gestürmt und war dunkel. Er konnte also gar nicht erkennen ob da im Auto eine junge Frau fährt, oder vier ausgewachsene Männer die ihr Geld als Preisboxer auf Jahrmärkten verdienen. ;-)


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 12:45
Ja gut das ist natürlich ein Argument. Das ist jetzt vielleicht ein wenig weit hergeholt (oder hört sich zumidnestens so an) aber vielleicht dachte sie sie nimmt eine Frau mit.


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Deichschaf
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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 13:46
Syrah schrieb:Oder aber wie es in Rumänien angeblich oft vorkommt: der Täter legt etwas auf die Straße was sie gezwungen hat auszusteigen und nachzuschauen und in dem Moment hat er sie.
Diese "Masche", einen Unfall zu fingieren, gab es auch eine Zeitlang mal in Deutschland. Ich glaube, das war so in den 80/90. Wir hatten da noch zuhause diskuiert, was man da machen soll. Vorbeifahren wäre ja unterlassene Hilfeleistung und anhalten...na ja!
Auch die Polizei war ratlos.
Auch heute versuchen Banden Leute zum anhalten zu bewegen, indem sie auf der Autobahn auf gleicher Höhe auf einen defekt am Fahrzeug hinweisen und einen so zum anhalten und nachschauen zwingen um dann meist Touristen auszurauben, bzw. das Fahrzeug zu entwenden. Das war nicht nur in Rumänien, auch Tschechien, Südfrankreich usw.
Seitdem die Autos nicht mehr so leicht zu klauen sind, nimmt dieser Trend stark zu, an der Ampel auf den Beifahrersitz springen usw. Moderne Autos veriegeln die Türen meist schon automatisch nach dem losfahren.

Wenn diese Straße so stark befahren ist, denke ich eher nich an diese Möglichkeit, aber vielleicht war es ja durch die Sportveranstaltung und das schlechte Wetter ruhiger. Am Freitagabend ist aber traditionell immer viel Verkehr - ich weis nicht wie es in den 80ern in dieser Region war.
Ludwig_01 schrieb:Und, nichts für ungut, das Pinkelpausen-Intermezzo kann ich mir beim besten Willen nicht an dieser Stelle vorstellen, denn dafür ist die Szenerie viel zu unheimlich und außerdem, bitte nicht lachen, biegt eine Frau zu diesem Zweck nie links ab (sondern hält rechts an).
Ein Brite, der i.d.R. nur Linksverkehr kennt, könnte diese Anweisung strikt gegeben haben - vielleicht weil er in der Aufregung vergessen hat, das in Deutschland rechts gefahren wird...


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

31.12.2012 um 13:49
Der Täter war bewaffnet, da ist davon auszugehen, dass die Tat geplant war, es sei denn, er war einer von der Sorte, die immer ein Messer mit sich rumschleppen. Nur PLANEN kann man bei so einem orkanartigen Sauwetter eigentlich nicht wirklich, dass eine Frau, die allein im PKW unterwegs ist, einen mitnimmt... Und wenn man da dann schon ewig im Regen rumstand klatschnass, ich weiß nicht, vergeht einem sowas nicht? Über Hunde kippt man auch kaltes Wasser, wenn sie "heiß" sind... Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass der Täter von Anfang an mit im Auto saß, wie/warum auch immer. Sie kannte ihn, sonst hätte er sie nicht töten müssen, um zu verhindern, dass sie ihn verrät. Da bin ich mir ziemlich sicher. Es gab damals noch keine DNA-Prüfung, und wie wahrscheinlich wäre es, dass sie einen Wildfremden, der im Dunklen bei strömendem Regen in ihr Auto stieg, wo Licht und Schatten die Gesichtszüge verzerren, wiedererkannt hätte oder gut genug für eine Fahndung beschreiben hätte können? Warum ein schwerwiegendes Verbrechen wie einen Mord begehen, wenn es nicht WIRKLICH nötig ist? Für eine Vergewaltigung drohte einem damals wie heute keine sooo große Haftstrafe.


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