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H.P. Lovecraft

83 Beiträge, Schlüsselwörter: H.p Lovecraft

H.P. Lovecraft

11.12.2011 um 00:03
Howard Phillips Lovecraft ( † 15. März 1937 ) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er gilt als einer der weltweit einflussreichsten Autoren im Bereich der phantastischen und anspruchsvollen Horror-Literatur.


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H.P. Lovecraft

11.12.2011 um 00:06
Habe keinen Thread gefunden über ihn, daher gleich mal einen eröffnet in der passenden Rubrik. Finde seine Erzählungen einfach nur Hammer. Schade dass er zu Lebzeiten nicht die Anerkennung bekommen hat die er verdient hat.


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H.P. Lovecraft

11.12.2011 um 00:23
„ That is not dead which can eternal lie / Yet with strange aeons even death may die.“
H.P. Lovecraft

entnommen vom Live after Death Album/Iron Maiden

Aus: The Nameless City


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H.P. Lovecraft

12.12.2011 um 23:48
Achja der Howard ....aber worüber soll hier nun diskutiert werden? ;)


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panurg
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H.P. Lovecraft

19.12.2011 um 23:35
@atomflunder

hmm, als Autor ist der immer wieder an mir vorbeigegangen - eigentlich wollte ich -gerauscht schreiben, aber -gegangen trifft es besser.

Ich weiß, daß es den gibt und daß der auch für solche, die ihn nicht gelesen haben, ein Klassiker ist. Das Necronomicum z.B. trifft man immer wieder, nicht nur hier bei allmystery :-)

Was ich gelesen habe ist: Die Traumfahrt zum unbekannten Kadath, und vor einigen Jahren mal irgendwas, was mich aber nicht vom Hocker gerissen hat.

Meine Meinung trifft die von vielen anderen auch: zuviele Adjektive. Aber das mag ja sein Stil sein und sicherlich kein Grund, ihn für uninteressant zu halten.

Tatsache ist aber auch, daß ich nix damit anfangen kann. Phantasie usw. ist drin, spannend mag es sein, aber ich kann nichts damit anfangen.

Kann sein, daß das zuviel Fantasy und / oder Märchen für mich ist, vielleicht übersehe ich auch nur einfach was.

Würdest du was für Einsteiger empfehlen? Um das vielgepriesene Lovecraft-Universum zu betreten?

In der Traumfahrt zum unbekannten Kadath kommen immerhin Katzen vor, die zum Mond springen, was ich lustig finde, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob das scherzhaft gemeint ist.


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H.P. Lovecraft

20.12.2011 um 03:26
Ich finde an Lovecraft gerade den trockenen, fast schon langweiligen, Stil, am ansprechendsten. Der einen nicht weiter treibt, sondern dazu zwingt, sich mit den Protagonisten durch die staubtrockenen Erzählungen fast schon zu quälen, Schritt für Schritt halbverwitterte Stufen hinab, an deren Ende ein übergroßer, zu Recht "namenloser", Horror wartet, der durch den drögen Berichts-Stil nur noch gesteigert wird.

@panurg
panurg schrieb:In der Traumfahrt zum unbekannten Kadath kommen immerhin Katzen vor, die zum Mond springen, was ich lustig finde, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob das scherzhaft gemeint ist.
Nein, ist es sicher nicht. Es ist eine alte Legende, das Katzen sich bei Vollmond, auf geheimen Wegen, auf dem Mond versammeln. Ich krame das gerade aus meinem Gedächtnis, hab also aus dem Stegreif keine Quelle für Dich dazu.
Ein anderer Aspekt ist, das Katzen als die "Schoßtiere des Satans" bezeichnet werden, weil sie nicht in der Bibel erwähnt werden.
Etwas "sinistres" wird Katzen ja sowieso gerne angedichtet; ob das jetzt nur ihrer "Art" geschuldet ist, oder aus den selben Quellen speist wie weiter oben erwähnt, keine Ahnung.


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H.P. Lovecraft

20.12.2011 um 03:45
@rutz
Ja, das ist aus "Call of Cthulhu" entnommen, neben "Charles Dexter Ward" imHo das beste das Lovecraft geschrieben hat, und wahrscheinlich das Bekannteste von ihm überhaupt.

Ph'nglui mglw'nafh Cthulhu/R'lyeh wgah'nagl fhtagn
ist darin der Kernsatz der Anhänger des Kultes der "großen Alten", von Lovecraft übersetzt als:
In seinem Haus in R'lyeh wartet träumend der tote Cthulhu (In his house at R'lyeh dead Cthulhu waits dreaming).

Das ist wichtig für: That is not dead which can eternal lie/Yet with strange aeons even death may die.
Denn lie kann sowohl als liegen (warten) als auch als lügen übersetzt werden; vielleicht hatte Lovecraft beides im Sinn.


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Dr.Shrimp
ehemaliges Mitglied

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H.P. Lovecraft

20.12.2011 um 03:49
@atomflunder

Das nächste Mal, spezifizier mal genauer, worüber diskutiert werden soll. Am besten mit einer Kernfrage.
Ich lass den Thread trotzdem stehen, da man sich ja rein theoretisch denken kann, dass man seine Meinung zum Autor sagen soll.


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H.P. Lovecraft

20.12.2011 um 04:10
@panurg
panurg schrieb:Würdest du was für Einsteiger empfehlen? Um das vielgepriesene Lovecraft-Universum zu betreten?
Na, "vielgepriesen" weiß ich jetzt nicht (und ich bin auch nicht der TE, sry dafür), aber rund um den Cthulhu-Mythos hat Lovecraft jetzt nicht wirklich viel verfasst, und fast alles davon Kurz-Geschichten. Es gibt eine Plethora an Sammlungen, die Cthulhu-Geschichten zusammenfassen, die sind eig der einzige Einstieg; ich empfehle insbesondere einen Band der die Geschichten "Call of Cthulhu" oder "Schatten über Innsmouth", am besten beide, enthält. Die einzig längere Geschichte ist "Der Fall des Charles Dexter Ward", aber alles in allem ist Lovecrafts Gesamt-(Cthulhu-)Werk relativ schnell gelesen.

Wenn Du dich, zu Recht, vom Stil abgestossen fühlst, versuche es doch mal mit Lovecrafts Nachfolger, der den Cthulhu-Mythos thematisch weitergetragen und -entwickelt hat: August Derleth. Aber ich würde als Einstieg in jedem Fall zumindest ein paar Kurzgeschichten von Lovecraft selber empfehlen; sind ja auch schnell gelesen.

Hoffentlich viel Spaß :)


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panurg
ehemaliges Mitglied

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H.P. Lovecraft

20.12.2011 um 22:40
Herzlichen Dank :-)

Ich hätte erwartet, daß dieser Mythos sehr umfangreich ist und nur verständlich, wenn man an der richtigen Stelle anfängt. Aber wie gesagt, es hat mich nicht sooo sehr beschäftigt - bei nächster Gelegenheit werde ich mal zu den Kurzgeschichten greifen.

August Derleth behalte ich im Hinterkopf, danke nochmal.


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panurg
ehemaliges Mitglied

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H.P. Lovecraft

20.12.2011 um 22:45
@Daak
Daak schrieb:Ich finde an Lovecraft gerade den trockenen, fast schon langweiligen, Stil, am ansprechendsten. Der einen nicht weiter treibt, sondern dazu zwingt, sich mit den Protagonisten durch die staubtrockenen Erzählungen fast schon zu quälen, Schritt für Schritt halbverwitterte Stufen hinab, an deren Ende ein übergroßer, zu Recht "namenloser", Horror wartet, der durch den drögen Berichts-Stil nur noch gesteigert wird.
Jetzt, wo du es sagst - klingt sehr überzeugend, müßte manv/ ich sich halt echt mal drauf einlassen. Ich denke, ich gebe ihm eine Chance :-)


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H.P. Lovecraft

20.12.2011 um 23:00
@panurg
Ja, meine erste Begegnung mit Lovecraft war die ersten Seiten auch sehr ... langwierig.
Aber ich denke, das Du dafür belohnt wirst, am Ende.
Es ist gerade dieses betont trocken-akademische, das den Weg ebnet für ein ansatzweises begreifen eines Horrors, der so übergroß ist, das er gar nicht in seiner Gänze zu fassen ist.
Der Stil kommt dem ganzen übergroßen Horror zu Gute.

Und wie gesagt, es ist nicht allzu viel. Später ist noch weit mehr hinzugekommen, von anderen Autoren, von Derleth bis Hohlbein.
Aber wenn Du dich drauf einläßt -und nicht ZU viel erwartest- wirst Du sicher nicht enttäuscht werden.

Viel Spaß :)


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 00:32
Also ich würde nicht empfehlen sowas wie "Berge des Wahnsinns" zum Einstieg zu lesen. Da hat man sicher schon nach 10 Seiten keine Lust mehr wenn man nicht weiß was an Atmosphäre auf einen wartet.
Meine erste Lovecraft Story war "Schatten über Innsmouth". Meiner Meinung auch eine seiner besten.


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 00:41
@Daak
Ich muss sagen das gerade der Reiz des originalen Cthulhu-Mythos darin liegt, das er aus nur einer hand voll, nur durch wenige Querverweise, zusammenhängenden (Kurz)Geschichten besteht.
Deshalb habe ich mich bisher auch geweigert diesbezüglich etwas zu lesen was nicht von ihm oder Robert E. Howard verfasst wurde.
Meiner Meinung nach lebt die Atmosphäre von den Lücken im Mythos. Das lässt viel Platz für die Fantasie des Lesers.


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 00:58
@paranomal
"Schatten über Innsmouth", absolut. Es ist locker 15 Jahre her, das ich Lovecraft das letzte mal gelesen habe, die obigen Zitate mal ausgenommen, das entspringt also meiner Erinnerung.

Für denjenigen, dem Lovecrafts Stil allzu trocken ist (und verdammt, das ist er), dem rate ich immer gerne zu Derleth, dem imHo einzigen, der den Cthulhu-Mythos halbwegs originalgetreu weitergetragen hat. Und anspruchsvoller, wenn wir ehrlich sind.

Über die Lücken, Querverweise etc. denke ich gerade nach ... es hat mir beim lesen eine große Befriedigung gegeben, Querverweise quasi "selbst zu entdecken" und Zusammenhänge zu entdecken ... die Familie Carter, Innsmouth ... Miskatonic oder das Necronomicon sind ja Mainstays ... vieles weiß ich aus dem Stand auch gar nicht mehr ... aber ich habe das nie in dem Ausmaß wahrgenommen. Vielleicht, weil ich, nach anfänglicher Begeisterung, sein Cthulhu-Gesamtwerk in einem Rutsch verschlungen habe. Bis ich an seine sonstigen Geschichten kam, an eine SF-Geschichte zB erinnere ich mich dunkel - aber eben nur dunkel, denn da habe ich das Interesse dann auch schon wieder verloren.
Verdammt, wird mal wieder Zeit dafür, denke ich ;)


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 01:01
Daak schrieb:Über die Lücken, Querverweise etc. denke ich gerade nach ... es hat mir beim lesen eine große Befriedigung gegeben, Querverweise quasi "selbst zu entdecken" und Zusammenhänge zu entdecken ..
Genau das meinte ich ;)


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 01:14
@Daak
Soweit ich weiß wurde das ganze ja auch erst von Derleth zum "Cthulhu-Mythos" ernannt. Lovecraft selbst widmete dieser Figur ja, im Vergleich zu anderen seiner Schöpfungen, recht wenig Aufmerksamkeit. Für ihn selbst war das verwenden bekannter Figuren und Namen von Orten wohl größtenteils ein Mittel seine Geschichten zu "markieren". Er baute ja auch bei seiner Tätigkeit als Ghostwriter Mythos-Elemente in fremde Storys ein.

Das Tauschen von Elementen des jeweils anderen Autors mit seinen Briefkontakten war ja fast schon ein Running Gag.
Ich glaube das macht die Teilhabe für jeden Leser und Schreiber an seinen Werken auch so interessant. Selbst auf eine bestimmte Weise an dem "Universum der Großen Alten" mitwirken zu können.


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 01:32
@paranomal
Derleth hat den "Cthulhu-Mythos" benannt? Sieh mal einer an, interessant ...
Ich erinnere mich dunkel dunkel dunkel mal eine Art "Making of..." gelesen zu haben, oder einen Einblick Derleths in den Mythos?
Da habe ich erst mal erfahren, wieviel von dem was heute "der Mythos" ist, von Derleth, direkt oder als Ergebnis des extensiven Schriftwechsels, kommt.
Aber wie gesagt, lange her.
Mein letzter Kontakt mit dem Mythos war Hohlbein, der sich dem Thema mal angenommen hat. Da war für für mich der Ofen völlig aus. ;)


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 16:20
@Daak
Ja zumindest der Name. Lovecraft selbst hat seine Storys nie unter diesem Titel zusammengefasst.
Was Hohlbein betrifft...da muss man ja nix mehr zu sagen :D


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H.P. Lovecraft

21.12.2011 um 22:14
@Daak
@paranomal
Jetzt aber mal langsam :D
Über Wolfgang Hohlbeins Hexer-Zyklus bin ich auch erst auf Lovecraft gekommen!
Im Nachhinein muss ich ja zugeben dass Hohlbein in gewissem Sinne nen billigen Hollywoodabklatsch geleistet hat ... der kaum an Lovecrafts Stil ranreicht ....
Man bedenke die billige Popcorn-Story von "Allmächtiger Hexer kämpft mit überraschenden Freunden aus Zukunft, vergangenheit etc gegen übermächtige Monster blabla "
gegen dem subtilen und unbenannten Grauen der "Farbe aus dem All" xD



Andererseits hat Lovecraft es aber immer bewusst so offen gelassen und auch herausgefordert! dass sich andere an der Materie versuchen ... dass man Hohlbein nun wirklich dies nicht vorwerfen kann!


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