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Die schlechtesten Bücher

232 Beiträge, Schlüsselwörter: Buch, Schlecht, Scheiße, Langweilig, Kacke, Mies, Beschissen, Grottig, Mieserabel

Die schlechtesten Bücher

11.12.2018 um 14:35
Nach ein wenig Querleserei gaben hier einige wohl bei klassischer Literatur auf, schon wegen der Erzählweise. Wenn man trotzdem interessiert ist aber die Buchstabensuppe nicht ertragen kann, empfehle ich Herrn Sommer und seine Weltliteratur to go :Y:


Hier der unbeliebte Faust
Faust to go (Goethe in 9 Minuten)


Sogar ES hat er in 12 Minuten geschafft :)
Es to go (King in 12 Minuten)




Die Leiden des jungen Werther waren immer mein persönlicher Endgegner aber mit Sommer hab sogar ich das überlebt



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11.12.2018 um 15:49
"Feuchtgebiete". Ich habe von den "Feuchtgebieten" allerdings nur die ersten zwei Sätze gelesen.



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29.03.2019 um 21:56
Blueprint - Blaupause von Charlotte Kerner
Grausames, vollgesülztes Buch, was über 200 Seiten das Selbe erzählt.



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30.03.2019 um 01:34
Das schlechteste Buch?

Mit weitem Abstand "Der Erlkönig" von Michel Tournier ... was für eine perverse Scheiße . Pädomüll und Psychokrampf zur NS Zeit. Da sitzt der Protagonist vor der Toilette , macht den röhrenden Hirsch und schlürft am schmutzigen Toilettenwasser herum, während er überlegt wie er seine 11-jährigen Klassenkameraden flachlegen kann. Der Mist wird auf Amazon auch noch als Kunst verkauft. Ich bin nur bis zum Klobrillen ablecken gekommen, danach hatte ich genug.

Der Autor hat echt ein gewaltiges Problem

Tannöd- auch so ein Mistbuch. Hoch gelobt und absolut öde. Die Autorin wäre besser nur Arztgattin geblieben. Für mich ebenfalls eines der schlechtesten Bücher aller Zeiten.



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30.03.2019 um 01:41
Die beiden Perlen habe ich ja völlig vergessen: Krähenmädchen und Narbenkind. Was für ein seichtes, debiles Geschwurbel.



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30.03.2019 um 01:45
Der Verwandlung von Kafka war zumindest das Schlimmste was ich lesen musste.. und damit hat das Buch vermutlich seine Aufgabe erfüllt.
@KFB
Die Rangliste der schlechtesten Bücher fühst DU an, kurz nach meinen 1000 Machwerken und denen von J. K. Rowling.



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30.03.2019 um 01:54
@subgenius
Hilf mir mal auf die Sprünge, was du meinst. Ich hab den Thread hier nicht auswendig gelernt.



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30.03.2019 um 01:57
KFB
schrieb:
@subgenius
Hilf mir mal auf die Sprünge, was du meinst. Ich hab den Thread hier nicht auswendig gelernt.
Lol.. und ich nicht von Anfang an gelesen.
Sry.

Aber hast du was von Kafka gelesen ?



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30.03.2019 um 02:06
KFB
schrieb am 11.12.2018:
Die Leiden des jungen Werther waren immer mein persönlicher Endgegner aber mit Sommer hab sogar ich das überlebt
Meiner auch, im ABI mündlich .. aber ich wollte das Leben des Taugenichts.



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30.03.2019 um 10:00
@subgenius
Ich habs nur privat gelesen bzw versucht. Den Werther hab ich nie beendet, gegen das süße Lotterleben ist in der Theorie aber durchaus nichts einzuwenden.
subgenius
schrieb:
Aber hast du was von Kafka gelesen ?
Nur die Verwandlung. Würde mich von anderen Machwerken nicht abhalten, ich kam aber irgendwie noch nicht dazu.



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12.04.2019 um 02:16
Steven Uhly

"Mein Leben in Aspik"

... hätte dem "Erlkönig" fast den Rang abgelaufen. Wer wissen möchte wie sich Oma an den erwachsenen Enkel ranmacht und die Familie das völlig normal findet, sollte dieses desaströse Machwerk lesen. Der Autor ist nicht zimperlich und man bekommt hin und wieder Würgereiz. Wer bei sich bei "Feuchtgebiete" noch nicht genug geekelt hat, wird hier fündig. Story sucht man vergeblich, aber der Autor bringt seine fiesesten Altmänner(alb)träume an den Leser.


Anscheinend geben in "meiner" Bücherbox nur die Perversen ihre Bücher ab. :/ Merkwürdiger Lesestoff ... behalte ich aber um es zu verschenken. :D


Das Pendant für die Frau liefere ich gleich mit : "Wellentraum"

Der Arielle-Softporno für die gelangweilte Hausfrau. Noch so ein krudes Fundstück... wer schon immer wissen wollte wie es Meerjungfrauen treiben, wird hier reichlich bedient. Die Story ist bestenfalls noch oberflächlich banal, eigentlich recht dümmlich, doch die vielen positiven Rezensionen von chronisch unterv*gltn Frauen scheinen ja ein gewisses Interesse zu beinhalten.

Für mich war das nervig-debile Langeweile, ich weiß nicht mal wie es endet. Geht in die perverse Kiste zurück.



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Widmerpool
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Die schlechtesten Bücher

15.04.2019 um 04:14
Irgendwie fehlen hier Kriterien dafür, wann ein Buch "schlecht" ist. Mir fällt auf, dass viele in diesem Thread ein Buch einfach nur als schlecht bezeichnen, weil sie mit ihm nicht zurecht kommen, weil es sie moralisch, religiös oder ästhetisch überfordert oder sie das Thema nicht interessiert. Ein Meisterwerk der Weltliteratur ist doch aber nicht deswegen "schlecht", weil es auf einen überforderten Leser trifft!?



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15.04.2019 um 04:29
@Yong
Ich habe Le Roi des aulnes/ Der Erlkönig von Tournier vor vielen Jahren gelesen und müsste ihn wohl noch einmal zur Hand nehmen, um mich an Einzelheiten zu erinnern.

Ich weiß aber noch, dass mir das Buch sehr gefallen hat. Es ist eine Abhandlung über "die deutsche Seele" aus französischer Sicht in Romanform. Er stellt die aus Sicht der luziden französischen Intellektualität unverstehbare Dunkelheit des deutschen Denkens und Fühlens, seine Neigung zur Romantik und Mystik auf der einen und zur barbarischen Grausamkeit auf der anderen Seite dar.

Die pädophile Tendenz ist mir auch aufgefallen; allerdings meine ich, dass der Autor die Pädophilie als Metapher einsetzt, für den permanenten Missbrauch der Jugend durch den Nationalsozialismus.



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Die schlechtesten Bücher

15.04.2019 um 15:04
@Widmerpool


Mein Kompliment, da hast Du es wirklich aus einem sehr erhabenen Blickwinkel gelesen. Für mich ist das wirklich das schlechteste Buch, dass ich je gelesen habe und ich komme wirklich auf hunderte von Büchern.

Ich glaube nicht das er die Pädophilie als Metapher eingesetzt hat, wirklich nicht, denn das Buch ist so armselig, so abgründig pervers, so skurril , dass ich fast in dem Glauben bin, er hat nur einen Teil seiner abgründigen Fantasien zum Ausdruck gebracht. Bei Amazon sind die einzigen 3 positiven Bewertungen von der gleichen Person, ein Schelm wer Böses dabei denkt. ;)


Die Brücke von "ich quäle meine Klassenkameraden" bis " ich lecke dann mal ein wenig an meiner dreckigen Kloschüssel herum und röhre wie ein Hirsch" zum Nationalsozialismus mag mir wirklich nicht einfallen, aber es ist gut, dass Menschen auch andere Ansichten vertreten. Auf intellektuell hohem Niveau finde ich das leider auch nicht, eher vollkommen unterirdisch.
Das kommt mir so vor wie das Niveau von "Huuurz" , man verkauft Unsinn als pseudoelitäres Kunstwerk.


Mir fehlt da vermutlich das Verständnis, die Fantasie oder die Sachkenntnis.

Haben wir denn wirklich das gleiche Buch gelesen?



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Die schlechtesten Bücher

23.04.2019 um 03:02
Was ein schlechtes Buch ist oder nicht, ist letztendlich auch eine Geschmacksfrage...

Ich glaube ich habe insgesamt nur 4 Heftromane gelesen (und das vor langer Zeit...), von denen einer von einem bekannten Autor stammt und die anderen wohl eher nicht. Dabei hielt ich den Roman von dem bekannten Autor für gut gemacht, aber auch für schädlich. Von den anderen war einer eine Vollkatastrophe, eine absolut wirre Handlung, die im letzten Satz mit dem Titel des Romans endete. Ein anderer handelte von einem jungen Erben eines Chemieimperiums, den es in ein kleines Dorf mit See verschlagen hatte, aus dem nach einem alten Fluch die Geister kamen um die Bewohner zu holen. Der Erbe rief kurzerhand zu Hause an und orderte eine giftige Chemikalie, mit der er mal so eben den ganzen See abfackelte, Problem gelöst. Toll. Okay der Roman war auch nicht so gut...
Der letzte war aber nicht schlecht. Er war relativ gut geschrieben und hatte kaum Fehler, natürlich war die Handlung auch eher typisch für einen Heftroman. Drei Freunde reisen in den Orient, an einem finsteren Ort schließen sie einen Pakt mit einer dunklen Macht, der Ihnen Glück und Erfolg im Leben verheißt, aber nach 20 Jahren kommt ein Dämon um ihre Seele als Preis einzufordern. Die Freunde nehmen die Sache nicht sonderlich ernst, lokale Folklore halt, aber von diesem Tag an läuft tatsächlich alles besser; irgendwann stehen sie an der Spitze und denken kaum noch an die alte Geschichte, nur taucht nach 20 Jahren tatsächlich ein dunkler dämonischer Reiter auf um sich die erste Seele zu holen. Einer der Freunde will sein Schicksal nicht hinnehmen und beauftragt einen Privatdetektiv, der mit seinen durchaus unzulänglichen irdischen Mitteln den Dämon aufhalten soll. Kann man machen...

Trotzdem habe ich seit dem keinen Heftroman mehr gelesen, nicht bei der Quote...



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Widmerpool
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23.04.2019 um 06:48
@wolf359
Aber welche Kriterien legt denn ein "Geschmack" an, um zu beurteilen, ob ein Buch schlecht ist oder gut?

Müssten nicht Kriterien vorhanden sein, um überhaupt anderen vermitteln zu können was man mit seinem Urteil "gut" oder "schlecht" meint?



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24.04.2019 um 01:12
@Widmerpool

Klar, Kriterien gibt es natürlich immer, und die führen eben dazu, das man ein Werk aus einem bestimmten Blickwinkel heraus, als gelungen ansehen kann, während andere es aus ihrer Sicht der Dinge einfach nur als unerträglich empfinden. Es ist eben die Frage, ob man sich den jeweiligen Blickwinkel des anderen aneignen kann, um zu einem anderen Urteil zu kommen. Oder ob man das überhaupt will. Wenn ich ein widerliches Buch nur dann einigermaßen ertragen kann, wenn ich meine eigenen Kriterien in Frage stelle, dann muß sich das schon lohnen...

Man kann natürlich wissen, das ein Buch eigentlich gut ist, und es trotzdem nicht mögen, weil es eben nicht das ist, was man lesen möchte. Wenn ich auf Western-Stories stehe (tue ich nicht...), dann lese ich doch keine Arzt-Romane, auch wenn einige davon gut geschrieben sein können. Bei der hohen Literatur ist es nicht anders. Es gibt da natürlich einige Bücher, die man gelesen haben muß, um mitreden zu können. Kritiker haben es da besonders schwer, wenn sie ein Buch lesen müssen, das sie eigentlich verabscheuen...

Ich habe eine Reihe von Büchern, die ich noch nicht gelesen habe, obwohl sie gut sein sollen; genau deswegen habe ich sie auch gekauft (und weil sie unfaßbar billig waren...), aber ich habe im Moment einfach nicht das Bedürfnis sie zu lesen. Mit einigen Büchern habe ich auch Probleme. Ich hatte da mal ein Buch, aus einer kleinen Auflage eines kleinen Verlages, in dem der Autor das Verhalten von Vögeln und Menschen beschrieben hat, die er allesamt als "komische Vögel" ansieht. Es ist das Alterswerk eines alten Mannes mit Vogelblick. Er hat meinen Respekt, weil er im hohen Alter noch ein Buch geschrieben hat, obwohl er kein professioneller Autor ist, er hat meine Verachtung für die Vereinfachung von Verhaltensweisen, die Vögel und Menschen gemeinsam haben sollen. Aber es war ein orginelles Werk, für das ich zumindestens ein oder zwei Stunden Zeit hätte erübrigen sollen, bevor ich es irgendwie verloren habe...



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xXJackiXx
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28.06.2019 um 02:20
Die "Metro Reihe" und sämtliche Bücher vom "Luzifer" Verlag, einfach nur Grottenschlecht.

Die Metro Reihe ist eine "hochgelobte" Reihe, als ich das Buch dann las, dachte ich nur "was für ein Schwachsinn".

Das selbe Fazit habe ich auch von den Büchern die beim Luzifer Verlag erscheinen, das sind richtige B-Movies in Buchformat.



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19.08.2019 um 21:53
Da gab es ein paar. Die Lieferung von Andreas Winkelmann fällt mir da ein, weil es das letzte schlechte Buch war, dass ich gelesen habe. Die anderen werde ich wohl schon verdrängt haben. Kalte Wasser von Melanie Golding ist auch so ein Beispiel dafür wie man eine extrem interessante und spannende Geschichte aufbaut und dann mit Vollgas gegen die Wand fährt.



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08.02.2020 um 09:51
Yong
schrieb am 30.03.2019:
Tannöd- auch so ein Mistbuch.
Nöö, das ist literarisch richtig richtig gut.



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