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724 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Buch, Bücher, Lesen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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11.12.2020 um 22:35
20201211 211945Original anzeigen (2,8 MB)

Ein älteres Standardwerk zur Geschichte des südlichen Niedersachsens. Das Besondere für mich ist, dass Lauenstein, worauf er selber in seinem Vorwort hinweist, nicht wie seine Vorgänger - Bünting, Meibomius und wie sie alle heißen - nur aus alten Chroniken abgeschrieben hat, sondern in die Archive gegangen ist, um sich aus den Archivalien, die wahrscheinlich teilweise heute längst verloren gegangen sind, Informationen herauszuschreiben.

Und Lauenstein hatte Spaß am Listen aufstellen: ob er z.B. die Domherren des Hildesheimer Doms auflistet oder die Rektoren und Konrektoren des Andreanum seit 1544 oder die Junker-Dörfer, einschließlich zugehöriger Kirchen mit ihren jeweiligen Pastoren seit der Reformation (teilweise unter Nennung ihrer längst vergessenen Publikationen) den Patronatsverhältnissen und den zugehörigen Einkünften u.s.w. Das macht es wirklich zu einer Fundgrube.

Eigentlich hatte ich den Antiquar aufgesucht, weil ich dachte, er hätte ein Buch von Baring "Descriptio Salae" von 1744 (das ich mir mal in einem anderen Exemplar im Handschriftenlesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek habe vorlegen lassen und exzerpiert habe und trotzdem gerne im Original besessen hätte), aber er schwor Stein und Bein, er habe das Buch von Baring nie gehabt... stattdessen fiel mir Lauensteins "Historia Diplomatica Episcopatus Hildesiensis" in die Hände und ich konnte nicht widerstehen... ;-)


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01.01.2021 um 00:38
20201231 161414Original anzeigen (2,6 MB)

Habe mir selbst zu Weihnachten die 22 bändige Jünger-Werkausgabe (gebraucht/antiquarisch) geschenkt. Die wollte ich schon als Student haben. Jetzt kann ich die Einzel-, Erst- und Originalausgaben dieses Autors entsorgen, die mir die Regale verstopfen und alle Texte fortlaufend durcharbeiten...


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01.01.2021 um 20:27
@KimByongsu
Da es offenbar niemand sonst tut: Sehr beeindruckend!

(Das Zitat der nackten Kanon noch etwas mehr als die Jünger-Werksausgabe)


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02.01.2021 um 19:21
@KimByongsu

Wirklich beeindruckend. Muss mir meinen Neid gerade sehr runterschlucken.
Und das Schriftbild ist einfach nur wunderschön. Ich wünsche viel Lesespaß.

Heute bestellt:

Index: Der Vatikan und die verbotenen Bücher
Wolf, Hubert


Im Namen der Wahrheit: Folter in Deutschland vom Mittelalter bis heute
Robert Zagolla


Hexenkunst: Wissen aus dem Mittelalter
von Brandenau, Margarethe


Die Geheimnisse des Vatikan: Eine andere Geschichte der Papststadt
Augias, Corrado,Heymann, Sabine


Die dunkle Geschichte der Päpste: Mord, Korruption und Laster des Vatikans
Ralph Lewis, Brenda


Der Scharfrichter - Ein Henkersleben im Nürnberg des 16. Jahrhunderts: Das Tagebuch des Henkers Frantz Schmidt, der über 700 Menschen hingerichtet, gefoltert oder verstümmelt hat
Harrington, Joel F.,Juraschitz, Norbert


Konklave: Die Geheimnisse der Papstwahl
Wolf, Hubert


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03.01.2021 um 13:26
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Muss mir meinen Neid gerade sehr runterschlucken.
Neid ist keine Tugend ;-) Und er ist auch nicht angebracht... Vielleicht lebe ich noch 30, vielleicht 40 Jahre... dann kommt das alles sowieso ins Altpapier...

Du hast interessante Titel bestellt. Was ist denn das für ein Buch von der Margarethe Brandenau? Mir ist aus der laienhaften Perspektive des Nichthistorikers aufgefallen, dass es sehr viel Literatur über die Geschichte der Hexenprozesse gibt, aber nur sehr wenig Literatur über die zeitgenössischen abergläubischen Vorstellungen, die dem Hexenmythos zugrunde gelegen haben. Dabei finde ich das gerade interessant. Irgendwo muss ja die Verschwörungsangst hergekommen sein.


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03.01.2021 um 14:00
@KimByongsu
Beschreibung
Eine Neuauflage einer mittelalterlichen Handschrift über Magie und Hexerei aus Salzburg. Gesammelt und bewahrt von der Nonne Margarethe von Brandenau, nützt diese Sammlung kleiner und großer Zauber auch noch der Hexe von heute. Von weisen Frauen über Jahrhunderte hinter Klostermauern versteckt, bieten diese teilweise über tausend Jahre alten Sprüche auch heute noch Frauen die Macht, das eigene Leben zu verändern. Ein absolutes Muss für jede Hexenbibliothek!
Quelle: Amazon - Buchbeschreibung

Interesse habe ich bekommen weil mich die alte Heilkunst sehr fasziniert (auch die der Mediziner im Mittelalter), nicht weil ich mich als Hexe verstehe oder Zaubersprüchlein aufsagen möchte, sondern weil die Heilfrauen damals wirklich unfassbar viel Wissen in der Kräuterheilkunde hatten und natürlich auch eine gewisse Anziehung aller Menschen ertragen mussten, durch ihr "Anders sein"
Mich interessiert wie das ausgelöst wurde. Mal schauen ob das Buch mir Antworten gebeb kann.
Über die Hexenprozesse habe ich mir auch eins bestellt aber ähnlich wie dir, ist mir aufgefallen, dass es darüber viele Bücher gibt während die Grundlagen der Hexerei dabei ziemlich außer acht gelassen wurden - oder wenn, dann immer "von Hexen für Hexen"
Zitat von KimByongsuKimByongsu schrieb:Neid ist keine Tugend ;-) Und er ist auch nicht angebracht... Vielleicht lebe ich noch 30, vielleicht 40 Jahre... dann kommt das alles sowieso ins Altpapier.
Nicht ins Altpapier werfen :o: dann spende sie lieber oder vererbe sie. :)
Diese Werke gehören aufgehoben und gepflegt.


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10.01.2021 um 17:41
CYMERA 20210110 172014Original anzeigen (2,5 MB)

CYMERA 20210110 171909Original anzeigen (2,7 MB)

CYMERA 20210110 171813Original anzeigen (2,6 MB)


So einige hatte ich ja schon erwähnt, einige andere sind noch mit dazu gekommen und mittlerweile auch alle angekommen. Bin auf jedes einzelne gespannt.
Die Vatikan und Papstbücher werde ich wohl in einem Rutsch hintereinander weg lesen um thematisch gefestigter zu werden, da ich in dem Bereich nurmehr mittelmäßig Ahnung habe bisher. Das wird jetzt geändert und ich freue mich.

Allerdings bin ich noch bei der Reihe von Ethan Cross und erst wenn ich die fertig habe, gehts mit anderem weiter.

"der Schafrichter" ist fast ausgelesen.
Spoiler
CYMERA 20210104 190409Original anzeigen (1,4 MB)


Für die letzten 100 Seiten hat es meinem Kopf nicht mehr gereicht erstmal. (wird aber irgendwann noch fertig gelesen)
Es fing leider an sich im Kreis zu drehen, Formulierungen wie "Aufzeichnungen über seinen Gefühlszustand oder was er persönlich darüber dachte gibt es leider nicht da es sich um ein mittelalterliches Arbeitstagebuch habdelt" fanden sich nach meiner groben Zählung bis dahin mindestens 10 mal und stets die gleiche Begründung, als Autor, dafür zu liefern schien mir unnötig. Schon im Vorwort wurde das ausführlich erklärt und man hatte begriffen worauf man sich einlässt.
Weiter war das Buch bis jetzt aber SEHR spannend. Die Folterei ansich, um die es eigentlich ja geht - oder zu scheinen ging, wurden allerdings nur vom Autor erklärt, beschrieben und der damaligen Zeit zugeordenet. Im Tagebuch selbst nur kurz und knapp wiedergegeben wie ein Zählwerk. Zu vergleichen mit einer Stempelkarte für den Lohnstreifen.
Geschichten über das damalige Bamberg hingegen waren fantastisch beschrieben - auch über das Leben eines Henkers ansich. Welch Bürde und welch gesellschaftliche Abneigung dahinter stand, war mir bis Dato nicht bewusst.
Für Leser, die interessiert am mittelalterlichen Leben sind, bekommt das Buch ganz klar eine Empfehlung von mir. Wem es darum geht detailliert Foltermethoden beschrieben zu bekommen, der wird leicht enttäuscht werden.
Allerdings kann man sich anhand der Beschreibungen zu den Foltergerätschaften und den darin enthaltenen Bildern ein sehr gutes Bild im Anschluss machen, wenn der Autor schildert das der Henker dies und das für die und die Tat vorgesehen hatte.
Sprich für Brandstiftung gab es den Tod durch Verbrennen etc.
Auch war mir nicht klar das Henker damals oftmals als Mediziner, Wundärzte und sogar Heiler unterwegs waren. Gesellschaftliche Ablehnung zu erfahren, den Leuten heute das Leben zu retten und morgen zu nehmen, muss eine wahnsinnige psychische Belastung gewesen sein, die nur zu ertragen ist, weil man dem Hungertod entgehen möchte.


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13.01.2021 um 23:40
2A9A8513-1F3B-4FC0-B8A1-7B81C30D27B8Original anzeigen (1,6 MB)


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16.01.2021 um 20:56
20210116 175446Original anzeigen (1,9 MB)

Ganz interessantes Dokument zur Frühgeschichte der Rechtsmedizin..offensichtlich gebraucht ...zahlreiche seltsame Flecken...


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19.01.2021 um 09:24
AUF EIN NEUES, SAGTE ER - Gert Fröbe

JEDERMANNS LIEBLINGSSCHURKE. GERT FRÖBE. EINE BIOGRAFIE - Michael Strauven


P.S. Leider kann ich keine Bilder einstellen, weil ich nicht weiss wie das geht.


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22.01.2021 um 09:09
ANKLAGE VATERMORD. DER FALL PHILIPP HALSMANN - Martin Pollack

Am 10. September 1928 kommt der jüdische Zahnarzt Max Halsmann in den Tiroler Bergen zu Tode. Noch am selben Tag wird sein Sohn Philipp wegen Verdachts auf Vatermord verhaftet. Prominente Personen von Sigmund Freud bis Albert Einstein, von Jakob Wassermann bis Thomas Mann setzen sich für den jüdischen Angeklagten ein.



BERLIN 1936. 16 TAGE IM AUGUST - Oliver Hilmes

Berlin im August 1936: Zehntausende Gäste aus aller Welt strömen in die Stadt. Die Olympischen Spiele locken die Besucher zu den Sportstätten, in die Straßen, Bars und Cafés. Für einen kurzen Moment wirkt Berlin in diesem Sommer weltoffen und unbeschwert, als schalte die Diktatur in einen Pausenmodus. Oliver Hilmes folgt Berlinern und Touristen, Sportlern und Künstlern, Diplomaten und Nazi-Größen, Nachtschwärmern und Showstars durch die fiebrig-flirrende Zeit der Sommerspiele und erzählt ihre Geschichten. Es sind Geschichten von Opfern und Tätern, von Mitläufern und Zuschauern. Es ist die Geschichte eines einzigartigen Sommers.


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