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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

42 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Zukunft, Islam ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

31.07.2019 um 00:19
Hallo,
zu mir erstmal:Ich bin 18 und glaube an Gott
Mein Problem,was mich,wieso auch immer,zur zeit beschäftigt ist folgendes:
Eine bekannte (Religiös,Moslem) fing an sie will meine Hand lesen.
Da fing sie an "Ja deine Schicksalslinie kreuzt deine Lebenslinie,das heißt,wie ich es verstehe du wirst ziemlich krass sterben" usw.
Da ich gläubig bin,glaube ich den "mist" irgendwie,weiß aber nicht wie ich das deuten soll.
Ist da was wahres dran oder alles nur Schwachsinn das man sowas aus der Hand lesen kann ?
Die bekannte ist auch,würde ich sagen Psychisch ziemlich instabil,Selbstmord gedanken und Depressiv.


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

31.07.2019 um 05:43
Zitat von 50_Reichsmark50_Reichsmark schrieb:wie ich es verstehe du wirst ziemlich krass sterben
Klingt jetzt nicht sehr seriös. Man sollte die Kraft der menschlichen Überzeugung aber nicht unterschätzen. Ich glaube das Gedanken wie Magnete wirken können. Ob da etwas dran ist, oder nicht, spielt dabei aber keine Rolle, denn sich in Paranoia zu stürzen schadet immer.


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

31.07.2019 um 05:55
Zitat von 50_Reichsmark50_Reichsmark schrieb:Lebenslinie
Die Lebenslinie macht keine Aussagen über die Lebenserwartung, sondern nur über den Gesundheitszustand eines Menschen.
50_Reichsmark schrieb (Beitrag gelöscht):ja,trz ist die Frage ernst gemeint...
meine Tarotkarten und Hühnerknochen behaupten gegenteiliges


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

31.07.2019 um 09:35
Zitat von 50_Reichsmark50_Reichsmark schrieb:Da ich gläubig bin,glaube ich den "mist" irgendwie,weiß aber nicht wie ich das deuten soll.
Es hat aber doch nichts mit religiöser Gläubigkeit zu tun, ob du an Handlinien glaubst. Das ist einfach nur Aberglaube. Völliger Blödsinn. Kannst du abhaken. Oder aber steigere dich rein, und es wird noch eine selbsterfüllende Prophezeihung draus.
Du hast die Wahl. Du bist verantwortlich für deinen Verstand.


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

31.07.2019 um 10:00
Zitat von BishamonBishamon schrieb:Die Lebenslinie macht keine Aussagen über die Lebenserwartung, sondern nur über den Gesundheitszustand eines Menschen
@Bishamon
Bedeutet das, das die Lebenslinie sich im ständigen Wechsel befindet?


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

31.07.2019 um 10:42
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Lebenslinie sich im ständigen Wechsel befindet?
nur im Sinne von: sie werden deutlicher und Unterbrechungen können verschwinden.
so die Meinung mancher.

bei anderen Linien sind manche der Meinung:
Doch im Gegensatz zu einem Fingerabdruck, der bis zum Lebensende gleich bleibt, verändern sich Handlinien. Sie können plötzlich verschwinden, wachsen oder suchen sich einen ganz anderen Weg. Und diese Veränderungen, „das Schicksal in Ihren Händen“, spüren Sie auf Ihrem Lebensweg
https://www.viversum.at/beratung/handlesen


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

31.07.2019 um 13:51
Zitat von 50_Reichsmark50_Reichsmark schrieb:Eine bekannte (Religiös,Moslem) fing an sie will meine Hand lesen.
Da fing sie an "Ja deine Schicksalslinie kreuzt deine Lebenslinie,das heißt,wie ich es verstehe du wirst ziemlich krass sterben" usw.
Na die verstößt ja gleich mal gegen ihre Religion, oder?

http://www.ditib.de/detail_predigt1.php?id=112&lang=de
vor Magie, Wahrsagerei jeder Art (z.B. solchen, die angeblich Dienste als Hellseher oder Medium anbieten etc.), vor all diesen wertlosen und falschen Dingen, die keinen Platz haben im Islam, müssen wir uns hüten. Wir dürfen dem auf keinen Fall glauben schenken. Keiner der behauptet, er würde die Zukunft sehen und diese deuten können, sagt die Wahrheit.



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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

05.09.2022 um 15:11
Hallo in die Runde, hoffe, es stört nicht, dass ich einen alten Thread ausgegraben habe, aber ich hatte nach diesem Thema gesucht und nur diesen alten Thread gefunden.

War gerade in einem anderen Thread, der war noch älter, aber ich nehme daraus mal etwas hier hin mit:
Zitat von MaryVetseraMaryVetsera schrieb am 19.09.2010:also ich finde Handlesen eigentlich ziemlich interessant und würde nicht abstreiten, dass da irgendwas stimmt
sehe ich auch so, aus folgendem Grund:

Eine Verwandte von mir hatte während ihres Studium in einer Pathologie gearbeitet.
Dabei hatte sie anhand von Toten empirisch festgestellt, dass Menschen mit langen Lebenslinien recht alt geworden sind und welche mit kurzen zeitig gestorben sind.
Sie selbst hatte eine relativ kurze und starb mit ca 65 Jahren.

Und ich selbst - da ich nun immer verstärkt auf sowas geachtet hatte - stellte auch diese Zusammenhänge fest.

Kann man alles für Zufälle halten und ich hoffe auch sehr, dass es welche sind.
Denn ansonsten wüsste ich keinerlei Erklärung, weshalb ein Zusammenhang zwischen den Linien und dem Leben bestehen sollte.

Diese Analyse finde ich sehr interessant - hatte ich noch nie so gehört oder gelesen:Spoiler
Zitat von elphieelphie schrieb am 18.09.2010:Eine starke Lebenslinie

bedeutet dass ein mensch gesundheitlich robust ist.menschen mit einer staken lebenslinie sind meist sehr sportlich und aktiv.sie achten auf ihren körper und haben viel körpergefühl.sie haben sehr viel lebensenergie und zeigen ihre lebensfreude.sie verlieben sich schnell,es ist aber oft schwer für sie treu zu bleiben.manche lebenslinien sind sehr viel stärjker als die eines anderen menschens.das heißt sie mchen extrem sport und langweilen sich schnell.

Die schwache Lebenslinie

diese menschen sind schnell krank.wenn die linie unterbrochen ist sind diese menschen meist sehr empfindlich.ist die linie schwer zu erkennen ist der mensch eher ein kopf als ein körpermensch.er interresiert sich nicht so für sport und hat lieber ruhigere stunden.diese menschen haben sijnn für gemütlichkeit.sie kochen und essen gerne.in der liebe sind diese menschen eher zurückhaltend.sie machen selten den ersten schritt.die form der lebenslinie gibt gute hinweise darauf,wie ein mensch sein leben nach außen hin führt.

Die enge Lebenslinie

eine enge lebenslinie die ganz nah am daumenballen entlangverläuft bedeutet, dass dieser mensch nicht besonders gut mit anderen leuten zurechtkommt. häufig bleiben diese menschen lieber alleine. sie haben auch nicht so viele freunde, die wenigen sind dafür gute freunde. die menschen mit dieser lebenslinie machen fast nie geschenke. wenn du z.B. nie blumen bekommst wird dieser mensch wahrscheinlich eine enge lebenslinie haben.

Die weite Lebenslinie

die weite lebenslinie läuft in einem großen bogen über die hand und ist ziemlich weit vom daumenballen entfernt. dieser mensch kann schnell auf andere zugehen. diese menschen bilden leicht freundschaften, es dauert aber lange bis sie verliebt sind. sie feiern sehr gerne und laden dabei meist viele freunde ein. wenn die lebenslinie zur handmitte läuft, dann kann dieser mensch oberflächlich werden und keine echten freundschaften mehr pflegen

Die lange Lebenslinie

menschen mit einer langen lebenslinie sind nur ein wenig robuster als andere und können große belastungen besser wegstecken. sie lassen sich nicht so schnell unterkriegen, wenn es einmal stressig wird. in der liebe sind sie sehr ständig, sie brauchen allerdings manchmal einen kleinen schubs bevor sie auf jemanden zugehen.

Die kurze Lebenslinie

ganz kurze lebenslinien gibt es gar nicht,meist werden sie nur ab der handmitte sehr viel dünner und verästeln sich.jeder deiser verästelungen bedeutet eine veränderung im leben.sehr selten bilden sich verästelungen mit der schicksalslinie,was ein wichtiges ereignis ankündigt.das kann z.B. ein umzug sein.

Die gebrochene Lebenslinie

wenn sie in kleine bruchstücken verläuft bedeutet das, dass die lebensfreude und energie dieses menschen unterbrochen wird. das ist nicht unbedingt etwas negatives, es kommt darauf an, wie diese unterbrechungen aussehen. wenn sie sich nicht berühren, sieht die lebenslinie wie eine gestrichelte linie aus und weißt auf schlechte erlebnisse hin. solche erlebnisse können z.B. ein tod eines nahestehenden menschen sein. wenn sich die unterbrechungen überlappen bedeutet das gutes. ein mensch mit einer solchen lebenslinie, denkt viel über sein leben nach und versucht fehler zu vermeiden. je mehr der unterbrechungen sich überlappen, desto besser gelingt das dann auch

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Zitat von NemonNemon schrieb am 31.07.2019:Das ist einfach nur Aberglaube. Völliger Blödsinn. Kannst du abhaken.
naja, wenn ich meine oben beschriebenen empirischen Erfahrungen durchdenke...
aber klar, erklären könnte ich es mir halt auch nicht.
Zitat von BishamonBishamon schrieb am 31.07.2019:nur im Sinne von: sie werden deutlicher und Unterbrechungen können verschwinden.
so die Meinung mancher...
aus deinem Link:
Doch im Gegensatz zu einem Fingerabdruck, der bis zum Lebensende gleich bleibt, verändern sich Handlinien. Sie können plötzlich verschwinden, wachsen oder suchen sich einen ganz anderen Weg.
interessant. Werde ich mal beobachten 🙂


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

05.09.2022 um 15:32
Zitat von OptimistOptimist schrieb:naja, wenn ich meine oben beschriebenen empirischen Erfahrungen durchdenke...
Du meinst, das hier ist Empirie?:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Dabei hatte sie anhand von Toten empirisch festgestellt, dass Menschen mit langen Lebenslinien recht alt geworden sind und welche mit kurzen zeitig gestorben sind.
Wie lang ist eine lange Lebenslinie?
Ab wann ist es eine kurze?
Gilt das absolut oder in Relation zur Handgröße?
Gibt es auch "Ausreißer, die die Regel bestätigen"?
Gibt es vielleicht ethnische Unterschiede?
War die Zeitspanne zwischen Todeszeitpunkt und Handlesen immer in etwa gleich?
Kann man bei Säuglingen schon eine Ü100-Lebensspanne ablesen?
Ab wann ist jemand "recht alt"?
Ab wann ist man "jung verstorben"?
Gibt es einen "Normalbereich"?
Kommen andere Auswerter zu den gleichen Ergebnissen, ist es also reproduzierbar?
...
...
...
Also, das ganze ist wie der Versuch eine Suppe an die Wand zu tackern, wenn man auch nur die Eckdaten für eine Empirie festlegen will.

Anders gesagt, es handelt sich hier wahrscheinlich nicht um "Zufälle", sondern um selektive Wahrnehmung.


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

05.09.2022 um 16:34
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Eine Verwandte von mir hatte während ihres Studium in einer Pathologie gearbeitet.
Dabei hatte sie anhand von Toten empirisch festgestellt, dass Menschen mit langen Lebenslinien recht alt geworden sind und welche mit kurzen zeitig gestorben sind.
Bitte zeig doch die Studie, in der das alles steht. Oder finde irgend eine belastbare Gesprächsgrundlage.


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

06.09.2022 um 02:37
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Du meinst, das hier ist Empirie?:
dann streiche ich das Wort und ersetze es durch "Erfahrungswerte" 🙂
Zitat von NemonNemon schrieb:Bitte zeig doch die Studie, in der das alles steht
du willst eine Studie in der Rubrik Esoterik? 😉
Zitat von NemonNemon schrieb:Oder finde irgend eine belastbare Gesprächsgrundlage.
belastbar sind für mich die Erfahrungen meiner Verwandten.
Wie man diese interpretiert, steht halt auf einem anderen Blatt.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Kommen andere Auswerter zu den gleichen Ergebnissen, ist es also reproduzierbar?
sicherlich, sh oben (Interpretation)
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Wie lang ist eine lange Lebenslinie?
nach meinen Feststellungen (durch Vergleiche und auch das was mir meine Verwandte beschrieb) geht eine lange Lebenslinie bis zum Handgelenk.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Ab wann ist es eine kurze?
wenn sie z.B. im 2. Drittel des Handtellers aufhört (oder gar darunter, z.B. nur bis zur Hälfte geht).
Mathematisch exakt lässt sich das natürlich nicht angeben 😉
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Gilt das absolut oder in Relation zur Handgröße?
die Handgröße spielt keine Rolle, es geht nur um das Verhältnis von Handteller und Prozente der Linie (z.B. wenn diese nur bis zur Hälfte des Handtellers geht) - also bitte kein Bandmaß nehmen 😉
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Gibt es auch "Ausreißer, die die Regel bestätigen"?
sicherlich. Aber es geht ja um die Mehrzahl der Feststellungen und nicht um die Ausnahmen.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Gibt es vielleicht ethnische Unterschiede?
diese Frage beantworte ich nicht.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:War die Zeitspanne zwischen Todeszeitpunkt und Handlesen immer in etwa gleich?
Meine Verwandte sah die Menschen doch nur als diese schon tot waren und wusste deren Alter.
Und ich persönlich stelle oft bei z.B. bei über 80-Jährigen fest, dass diese eine recht lange Lebenslinie haben.
Bei z.B. 50 Jährigen mit 2/3 Lebenslinie kann ich natürlich nie eine Vermutung über deren wahrscheinliches Lebensalter vornehmen (sagen würde ich sowas erst recht nicht) - weil es ja noch völlig offen ist, wie lange sie leben werden.
Jedoch bei meiner Verwandten konnte ich es nachträglich tun, da sie zu Lebzeiten nur ca 2/3 Lebenslinie hatte und mit 65 gestorben war.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Kann man bei Säuglingen schon eine Ü100-Lebensspanne ablesen?
weiß ich nicht, bei Säuglingen habe ich noch nie in die Handlinien geschaut und meine Verwandte hatte auch nie dahingehend etwas geäußert.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Ab wann ist jemand "recht alt"?
mMn ab 80
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Ab wann ist man "jung verstorben"?
mMn ab 50 bis ca 70
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Gibt es einen "Normalbereich"?
f0r was - fürs Sterben? Das müsste man Wissenschaftler fragen 😉
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Anders gesagt, es handelt sich hier wahrscheinlich nicht um "Zufälle", sondern um selektive Wahrnehmung.
naja, was meine Verwandte und auch ich z.T. festgestellt hatte, das ist nicht nur eine Wahrnehmung, denke ich.
Aber wie gesagt, strittig ist lediglich, wie man diese Feststellungen interpretiert.


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

06.09.2022 um 02:44
Korrektur:
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Ab wann ist man "jung verstorben"?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:mMn ab 50 bis ca 70
alles unter ca 65 Jahren.


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06.09.2022 um 08:43
Zitat von OptimistOptimist schrieb:dann streiche ich das Wort und ersetze es durch "Erfahrungswerte" 🙂
Klar. Ohne Verschiebung der Torpfosten wirst du bei so einem Thema keinen Treffer erzielen ;)
Zitat von OptimistOptimist schrieb:du willst eine Studie in der Rubrik Esoterik? 😉
Siehe oben. Außerdem geht es hier ja um Tatsachenbehauptungen, nicht wahr. "Lebenslinien" sind eindeutig definiert und die Hautfalten gibt es. Das ist Biologie oder so was. Dto. Lebensalter. Bei einer Behauptung wie der, um die es hier geht, bleibt zunächst mal wenig Platz für Schwurbelei.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und ich persönlich stelle oft bei z.B. bei über 80-Jährigen fest, dass diese eine recht lange Lebenslinie haben.
Hi hi :) Also wächst die mit dem Alter weiter?
Zu welchem Zeitpunkt nimmt man überhaupt den Befund auf?

Wie verhielt es übrigens in Epochen, in denen die Lebenserwartung geringer war? Bzw. Wie verhält sich das heute in Regionen mit geringer Lebenserwartung?

... was weiß ich. Du hats mich bei der Reaktivierung des Threads mit angesprochen. Bevor ich jetzt noch anfange, mich einzuarbeiten und Zeit zu verschwenden: Wo ist das offizielle Werk zur Chiromantie, auf das wir uns beziehen können? Wenn ich mich über die sog. Lebenslinie informieren möchte, finde ich allerhand Seiten dazu. Als Suchergebnis für diese Frage: "Was sagt die Länge der Lebenslinie aus?" kommen zuerst folgende Quellen:

elle.de
rtl.de
refinery29.com
brigitte.de
lernen.net
wunderweib.de

4 unter den ersten 8 haben als Zielgruppe Frauen - nicht mehr ganz junge Frauen. Lassen wir das mal so im Raum stehen. :D

Ich entscheide mich aber für einen Treffer weiter unten, weil ich ja an die Quelle der Weisheit will, die die Brigitte-Autorin da anzapft:
Wikihow - "Hier lernst du alles".
Da steht zur Lebenslinie:
Die Lebenslinie zeigt primär die Gesundheit, bedeutende Lebensveränderungen und das allgemeine Wohlbefinden einer Person an.[13] Entgegen dem Volksglauben besteht kein wahrer Konsens bezüglich des Zusammenhangs zwischen der Lebenslinie und der Lebensdauer einer Person.[14] Es besteht jedoch innerhalb von Handlesestudien etwas Einigkeit darüber, dass die Vitalität und Lebensqualität einer Person durch die Lebenslinie bestimmt sein können.[15]
Quelle: https://de.wikihow.com/Das-Alter-einer-Person-durch-Handlesekunst-errechnen

Da war der Volksglaube mal wieder dumm. Die Lebenslinie sagt gar nicht so recht was über die Lebenserwartung aus. Oder?
Immerhin führt Quellen-Nachweis dann doch noch zu wissenschaftlichen Studien:
DOES THE LENGTH OF THE LIFE LINE

PREDICT LONGEVITY?

The classic association between the length of the life line and longevity finds it's origins in Hindu palmistry: the Indians call the line of life the pithru or gotha rekha. However, scientific studies have indicated that the link between the lenght of the line of life and longivity is rather weak.

In 1974 American researchers (M.E. Wilson & L.E. Mather) presented a study which reports: "lack of correlation between length of life line and age of death"; however, in 1990 British researchers presented a study which reports regarding the length of the life line: "a strong statistical correlation, particularly for the right hand, and age at death". Now, what is the scientific truth behind these finds?
Quelle: http://palmreadingguidelines.com/palm-reading/palm-reading-life-line.htm

Und nu?


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

06.09.2022 um 09:18
Zitat von NemonNemon schrieb:Die Lebenslinie sagt gar nicht so recht was über die Lebenserwartung aus. Oder?
ich muss mich doch mit meiner Meinung nicht nach Publikationen richten, oder? Ich habe meine eigenen Sichtungen...

Es bleibt dabei, dass ich bestimmte Beobachtungen in meinem Leben machte (und meine Verwandte eben auch). Diese Beobachtungen sind real - jedoch logischerweise hier im Thread nicht beweisbar.
Jedoch könnte jeder der möchte und zB Angehörige in einem Pflegeheim hat, da selbst mal seine privaten Studien betreiben.
Das Ergebnis wäre auch für mich sehr interessant - ob sich das dann mit meinen Erfahrungen decken würde.

Aber nicht dass jetzt jemand kommt und sagt: ich hab heute in paar Hände geschaut - stimmt nicht, die alten Leutchen hatten alle kurze Lebenslinien -> das müsste ich dann erst mal glauben können 😁
Umgedreht muss mir natürlich auch niemand meine Aussagen glauben 😊

Damit wären wir dann bei diesem Punkt:
Zitat von NemonNemon schrieb:Wo ist das offizielle Werk zur Chiromantie, auf das wir uns beziehen können?
kann ich nicht damit dienen. Entweder man glaubt meinen Aussagen oder lässt es bleiben.
Meine Beobachtungen sind ganz alleine für MICH dennoch fakt. Und meine Interpretationen zu diesen halt meine Meinung - da gibts halt nichts zu belegen.

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Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und ich persönlich stelle oft bei z.B. bei über 80-Jährigen fest, dass diese eine recht lange Lebenslinie haben.
Zitat von NemonNemon schrieb:Also wächst die mit dem Alter weiter?
wie kommst du denn darauf?
Damit ich besser erklären kann, wie ich das sehe, hole ich noch mal kurz aus, was ich bezüglich der Länge schrieb:
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Ab wann ist es eine kurze?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wenn sie z.B. im 2. Drittel des Handtellers aufhört (oder gar darunter, z.B. nur bis zur Hälfte geht).
....
die Handgröße spielt keine Rolle, es geht nur um das Verhältnis von Handteller und Prozente der Linie (z.B. wenn diese nur bis zur Hälfte des Handtellers geht) - also bitte kein Bandmaß nehmen 😉
Ergänzend hierzu:
Meine These ist, dass nicht die Handgröße und auch nicht das Alter bei dem man die Handlinie anschaut eine Rolle spielt, weil das Verhältnis von Linie und Handfläche evtl. immer gleich sein wird.
Die Linie wächst also nur proportional zur Handfläche mit - alters-unabhängig.

Ist natürlich nur eine nicht belegbare Annahme von mir.
Leider kam ich nie auf die Idee, dass sich die Länge mit dem Älterwerden ändern könnte und betrieb meine private "Studie" immer nur als "Momentaufnahme" - hauptsächlich nur bei Menschen ab ca 55 Jahren.

Meine Verwandte ist übrigens nicht die Einzige, wo ich wusste, dass sie eine relativ kurze Lebenslinie hatte. Es gab mindestens noch eine andere Person, die eine nicht so lange hatte und unter 70 Jahren gestorben ist. Und wie gesagt, die Erfahrungswerte meiner Verwandten habe ich eben auch.

Aber du hast mich auf eine Idee gebracht, tatsächlich mal darauf zu achten, ob sich die Lebenslinie (proportional zur Handfläche!) ändert. Bei mir z.B. jedenfalls nicht - ich hatte schon vor x Jahren darauf geachtet und keine Veränderung festgestellt.
Bei meiner Verwandten wird sich die Länge vermutlich auch nicht geändert haben, denn die sagte schon sehr viel Jahre vor ihrem Tod, dass sie wohl nicht lange leben wird (sie hatte also schon x Jahre vorher eine relativ kurze).

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Zitat von NemonNemon schrieb:Wie verhielt es übrigens in Epochen, in denen die Lebenserwartung geringer war?
das wäre wirklich mal interessant - auch für mich selbst (echt, würde mich sehr interessieren), aber wird wohl leider schwer machbar sein.
Zitat von NemonNemon schrieb:Bzw. Wie verhält sich das heute in Regionen mit geringer Lebenserwartung?
leider werde ich das als Privatperson auch nicht untersuchen können.


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06.09.2022 um 11:46
@Optimist
Das ist ja wirklich nett, dass du dich um Antworten auf meine Punkte bemühst - aber eigentlich wollte ich damit aussagen, dass es für belastbare Aussagen schon am Festlegen der Rahmenbedingungen scheitert.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Entweder man glaubt meinen Aussagen oder lässt es bleiben.
Meine Beobachtungen sind ganz alleine für MICH dennoch fakt. Und meine Interpretationen zu diesen halt meine Meinung - da gibts halt nichts zu belegen.
Und genau deshalb hat man sich irgendwann gesagt, "Interpretationen, Meinungen und Anekdoten gibt es wie Sand am Meer, wie können wir zu Erkenntnissen gelangen, die sich immer wieder beweisen lassen und somit als gesichert* angesehen werden können?" - Et voilá, die empirische Wissenschaft ward geboren.

*gesichert im wissenschaftlichen Sinne; also ohne Ausschluß der Möglichkeit, dass es noch einen besseren Erklärungsansatz gibt.


No offense, aber eigentlich ist dein gesamter Beitrag von 9:18 Uhr ein Paradebeispiel, welches die Einfallstore für selektive Wahrnehmung hervorragend offenlegt.
- Du bist voreingenommen, weil du bereits davon überzeugt bist, dass es da irgendeinen Zusammenhang gibt. Schon deswegen bist du für eine Datenerhebung in dem Sinne ungeeignet
(Beispiel: du siehst einen grenzwertigen Fall, der gerade so noch aus deinem Schema herausfällt, weil er nicht alle Voraussetzungen für die Schlussfolgerung "lange Linie = langes Leben" erfüllt, vielleicht weil die Person erst in 3 Tagen das Alter erreicht hätte, welches dann zu der Kategorie geführt hätte. Die Versuchung wäre hier natürlich groß, die eigenen festgelegten Bedingungen mal kurz anzugleichen, nicht wahr? Und das wäre ein eindeutiger Fall. Was machst du, wenn eine der angeschauten Linien nur ein ganz kleines bisschen zu kurz ist, um in deine Schemata zu passen - vielleicht das Messgerät nur ein kleinwenig anders anlegen, und schon passt es...)

- Der Gedanke:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jedoch könnte jeder der möchte und zB Angehörige in einem Pflegeheim hat, da selbst mal seine privaten Studien betreiben.
zeigt sehr gut, wie man Daten produzieren kann, die zu einer vorgefassten Meinung passen. Ein Pflegeheim ist keine repräsentative Auswahl von Probanden.
Vielmehr müsste man die Hand-Architektur und Linienverläufe in einer breiten, repräsentativen Bevölkerungsgruppe in jungem Alter erfassen und dann über Langzeit-Datenerfassung (natürlich verblindet, eines der stärksten Werkzeuge der Wissenschaft) eventuelle Korrelationen herausarbeiten und mögliche Erklärungsansätze skizzieren.
Und das ist nur ein sehr grober Umriss, wie so etwas laufen könnte.

- Beobachtungen, so wie du es beschrieben hast, können bestenfalls als Indizien angesehen werden. Damit kann man dann eventuell eine Pilotstudie beantragen - der Erkenntnisgewinn wäre aber hier wohl so oder so recht - nutzlos.


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

06.09.2022 um 13:22
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Ein Pflegeheim ist keine repräsentative Auswahl von Probanden
da muss ich kleines bisschen widersprechen.
Gerade ältere Leute sind für meine laienhaften "Studien" sehr geeignet als Auswahl, aus folgendem Grund:

Wenn man bei ihnen gehäuft feststellen würde, dass sie in hohem Alter eine relativ kurze Lebenslinie haben, würde dies komplett meine These widerlegen und ich würde meine Vermutungen und Interpretation zu den Akten legen können.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Vielmehr müsste man die Hand-Architektur und Linienverläufe in einer breiten, repräsentativen Bevölkerungsgruppe in jungem Alter erfassen und dann über Langzeit-Datenerfassung
ja natürlich, wenn man dies wissenschaftlich angehen würde.
Nur kann ich das leider nicht (würde gerne solch eine Studie vornehmen, dafür müsste man aber wohl die nötigen Kompetenzen, Mittel und Mittel haben.
Ich kanns nun leider nur für mein mehr oder weniger kleines Umfeld tun (und habe dies ja auch schon gemacht).
Langzeitstudien waren und sind da nicht möglich - die Leute würden mir ja nen Vogel zeigen, wenn ich jedes Jahr in ihre Hände schauen wöllte 😉
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:- Beobachtungen, so wie du es beschrieben hast, können bestenfalls als Indizien angesehen werden
dessen bin ich mir bewusst und mehr soll es für mich auch nicht sein. Interessant fand ichs halt trotzdem allemal.


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06.09.2022 um 14:18
Zitat von OptimistOptimist schrieb:dessen bin ich mir bewusst und mehr soll es für mich auch nicht sein. Interessant fand ichs halt trotzdem allemal.
Das ist auch absolut ok so.

Eine ernsthafte Studie würde sich nur sehr schwer genehmigen lassen, aufgrund fehlender Plausibilität und Relevanz (was bringt uns dieses Wissen, ob es da eine Kausalität gibt oder nicht?).

Um das ganze persönlich etwas abzurunden: ich mag es, wenn Leute aufmerksam durch die Welt gehen und Beobachtungen reflektieren, ohne sofort marktschreierisch zu verkünden "Ich habe da was herausgefunden, das wird ganz sicher die Welt verändern. Und wer mir nicht glaubt..." den Rest kannst du dir denken.

Bleib weiter so.


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06.09.2022 um 14:24
Ach und noch etwas:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn man bei ihnen gehäuft feststellen würde, dass sie in hohem Alter eine relativ kurze Lebenslinie haben, würde dies komplett meine These widerlegen und ich würde meine Vermutungen und Interpretation zu den Akten legen können.
Das ist vordergründig richtig.

Aber!: was ist mit denjenigen, die eine sehr "lange" Lebenslinie haben, aber bereits versterben*, bevor sie in irgendeinem Pflegeheim registriert sind.
Du würdest diese Menschen nie zu Gesicht bekommen und schon damit ist die "Datenerhebung" vermurkst.


*Unfälle und Mordopfer ausgenommen, oder können Handlinien so etwas auch vorhersehen?


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

06.09.2022 um 15:00
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:ich mag es, wenn Leute aufmerksam durch die Welt gehen und Beobachtungen reflektieren
das war schon immer mein Motto - danke dir für dein Feedback und überhaupt für die Konstruktive Unterhaltung mit dir 🙂👍
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Du würdest diese Menschen nie zu Gesicht bekommen
das ist richtig. Jedoch müssen wir nicht unbedingt von Pflegeheimen ausgehen, sondern ich kann mir privat von einigen Leuten mittleren Alters (oder auch Jüngeren) die Lebenslinie zeigen lassen und dann würde ich vielleicht auf jemanden treffen, der/die eine lange Linie hat und paar Wochen oder Monate darauf verstirbt dieser Mensch -> dann müsste mir das natürlich auch zu denken geben.

Erst kürzlich erfuhr ich vom Tod eines Bekannten (ca 45 Jahre) - bei dem hatte ich es leider verpasst, mir dessen Linie zeigen zu lassen. Wenn er eine lange gehabt hätte, wäre das nun so ein Fall, der meine These ins Wanken bringen könnte.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:*Unfälle und Mordopfer ausgenommen, oder können Handlinien so etwas auch vorhersehen?
darüber bin ich selbst noch im Zwiespalt.

Aber eins sehe ich halt auch bei so manchen:
Die haben eine ziemlich lange Linie. Haben jedoch mehrere gravierende Krankheiten gleichzeitig (manch andere hätten schon längst Multiorganversagen). Aber die leben, wenn auch mehr recht als schlecht.
Zufall dass die eine lange Linie haben und trotz ihrer gravierenden Probleme noch leben?

Nur mal 2 Beispiele:

Eine Frau - ca 85 Jahre - hat sehr starken Zucker, die Nieren sind nicht mehr in Ordnung (sie trinkt zu wenig). Trotz ihres Zuckers isst sie weiterhin Süßes. Ihre Haut ist jedoch dementsprechend schlecht und sie hat ab und zu Schmerzen mal da, mal dort. Blutdruck ist auch nicht okay und noch einige andere "Kleinigkeiten".
Sie bekommt ca 20 Tabletten am Tag (diese Chemiekeulen wollen auch verkraftet werden). Wegen ihres Diabetes bekommt sie aber nichts, weil man es vermutlich als zwecklos eingeschätzt hat.
Und das alles geht schon seit einigen Jahren so. Die Angehörigen und Pfleger sagen auch schon immer, sie sei ein biologisches Wunder -> wie gesagt, sie hat eine lange Lebenslinie 😉

Ein anderer Fall:
Da raucht einer wie ein Schlot, nimmt Cristal, lebt auch ansonsten sehr ungesund, hat schon bläulich-rote Beine und oft Schmerzen darin. Hat ab und zu Herzbeschwerden. Und wer weiß, was noch alles - er geht nicht zu Ärzten (kein Vertrauen)....
Und das alles auch schon seit Jahren.
Er hatte schon zig Unfälle (weil er manchmal sehr unvorsichtig ist) und hat sich immer wieder aufgerappelt - als hätte er einen persönlichen Schutzengel... und halt eine lange Lebenslinie 🙂


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Handlesen - Wahrheit oder Schwachsinn?

06.09.2022 um 15:31
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nur mal 2 Beispiele:
Das nennt man in der Wissenschaft "Anekdoten". Sie sind wertlos und werden bes. in der esoterischen Heiler-Welt gerne herangezogen, um dies und jenes zu untermauern.

Damit man aber nicht Anekdote vs. gegenteilige Anekdote einander aufwiegen muss, bringt man eben Zahlen und Werte in Stellung.
2 ist größer als 1, und das wird global verstanden und hat keinen Interpretationsspielraum.

Manchmal müssen Zahlen zwar sehr stark bemüht werden (um extrem seltene, aber trotzdem vorhandene Zusammenhänge zu verstehen - ich meine hier z.B. seltene Impfnebenwirkungen u.ä.), aber sie sind das beste Mittel, um Sachverhalte aus Daten zu extrahieren.

Also wie du sehen kannst: ich rede hier der empirischen Wissenschaft das Wort.


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