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Aufgeben?

248 Beiträge, Schlüsselwörter: Ich, BIN

Aufgeben?

26.07.2013 um 02:02
Hallo da Draußen,

ich brauche wohl ein paar Ratschläge und das ziemlich dringend. Denn mein Leben läuft ständig Gefahr noch verkrüppelter zu werden. Wie auch momentan.

Auf der einen Seite finde ich die „normale“Welt ganz interessant, abe ziemlich häufig stinkt sie mich enfach nur an und ich will lieber absolute Isolation. Ich weiß, dass das nicht gut ist, aber ich frage mich ernstjhaft, ob es für mich nicht besser wäre, einfach aufzugeben und mich meinem Alternativleben hinzugeben. Das wäre ein Leben am Computer, ohne reelle Freunde ohne Familie, nur Computer und wahrscheinlich ne Menge ungesundes fettiges Essen. Manche ritzen sich, ich fresse und irgendwann verzeiht mir das mein Körper nicht mehr und ich werde fett. ...

Bis jetzt hab ich immer noch im letzten Moment die Kurve gekriegt, abers ich habe keine Lust mehr, immer am Rande des Wahnsinns oder des Abrgundes zu leben. Es würde soo viel Kontrolle, Arbeit un Zeit kosten, um ein geregeltess Leben zu haben, und wahrscheinlich schaffe ich es am Ende nicht mal. Und ja, ich habe schon sehr viel versucht, extreme Sachen, wirklich Sachen die mein Leben hätten zum Positiven veändern können. Aber selbst die Erfüllung zwei meiner Kindheitsträume, Lebensträume!!! inklusive einem Jahr voller Hoffnung und Durchhaltevermögen, hat nichts verändert. Ich bin etwas fitter geworden, aber sonst ist alles gleich geblieben.
Ich hatte ein paar mehr gute Wochen, aber das war es. Die paar Wochen machen mein Leben nicht besser, eher schlechter, da es sehr weh tut sie zu verlieren.

Also ja, ich denke ich sollte mich zurückziehen. Ich bin einfach ein Looser, manhce Leute schaffen es und manche eben nicht. Und keiner versteht mich, keiner merkt was in mir vorgeht. Objetktiv gesehen bin ich weder hässlich noch dumm, aber ich hasse mich. Und am Schlimmsten ist, dass ich diesen Hass nicht mer spüre, weil ich meine Gefühle abgestellt habe. Und ich kann das nicht beeinflussen. Ich freue mich, wenn ich mal seelischen Schmerz spüren kann, weil mich das irgendwie lebendiger macht und ich manhcmal daraus Lebenskraft gewinnen kann, aber nie genug um stetig zu sein. Das alles geht schon so lange und hat sich in der Pubertät entwickelt, in einer der wichtigste Phasen im Leben, und mein Gehirn läuft einfach nicht wie es sollte. Ich bin nich behindert, aber ich denke anders, zu viele Verknüpfungen, die „falsch“sind. Und nein, Therapeuten konnten mir nicht helfen, selbst die denken, ich bin nur faul oder will nicht gesund werden. Dass ich einfach keine Chance gegn mein Unterbewusstsein habe checkt einfach niemand. So und jetzt die Frage.... lohnt es sich für mich erneut zu kämpfen oder sollte ich mich einfach meinem Schicksal ergeben und irgendwie das Beste drauß machen?

Ist doch im Prinzip eh egal, in 100 Jahren gibt’s mich nicht mehr und wie ch mein Leben „gelebt bzw gestorben“ habe ist total unrelevant. Ich würde so gern aufgeben und mich der virtuellen Welt hingeben, aber ich hab Angst, dass mich das so sehr fertig macht, dassich es nicht genießen kann. Ich will einfach nur meinen Frieden finden. Irgendwie. Ich bin schon so kaputt. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich oder mein Leben je akzeptieren kann.

Was soll ich machen? Und bitte kommt nicht nur mit dem moralischen Quatsch, dass aufgeben keinen Sinn macht und Kämpfen immer belohnt wird. Ich stehe mir offensichtlich so sehr selbst im Weg, dass ich es permanent herbeirufe, über meine eigenen Füße zu stolpern.


Ich kann übriegsn auch wenig mit den meisten Menschen anfangen. Sie nerven mich und sie sind naiv und die meisten ohne Leidenschaft...


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26.07.2013 um 02:05
Therapie, aber dringend!


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26.07.2013 um 02:13
@Smilla
Wie hast du dein bisheriges Leben denn verbracht?
Eventuell brauchst du bloß einen Stups in eine neue Richtung, die dich in deine "eigene" Welt tauchen lässt, anstatt der dir aufgedrückten normalen.


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Nightshot
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26.07.2013 um 02:13
@Smilla
Ja ich verstehe dein Problem sehr gut, nur es ist halt wirklich so wie zum Beispiel das Meer mit Strand, für den Einen ist die Welt hat etwas und für die Anderen nicht.
Manche fühlen sich überall wohl und manche eben nirgends.
Erzwingen kann man nichts, man kann nicht von allen 7 Milliarden Menschen auf der Welt verlangen, jedem einzelnen muss die Welt gefallen und du musst hier Freude finden und mit aller Gewalt leben.
Ich würde an deiner Stelle mal Sport machen und wirklich versuchen ein neues Leben zu Beginnen.
Vor allem dein Leben zu verändern.


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26.07.2013 um 02:14
@Smilla
Klar lohnt es sich und im Grunde weißt du das auch, weil sonst hättest du diesen Post hier nicht geschrieben. Da steckt noch ein Stück Hoffnung/Lebenswille (als was du das auch immer bezeichnen willst) in dir drin. Du müsstest aus der Spirale rauskommen und eine andere Einstellung finden. Allein scheint das nicht zu klappen. Und auch wenn du es mit Therapeuten schon versucht hast - die waren allem Anschein nach Idioten. Kein guter Therapeut sagt, man wäre faul. Das sind die wenigsten Menschen, vor allem gehen faule Menschen nicht zum Therapeuten. Auch die Sichtweise, die du über die positiven Ereignisse in deinem Leben hast, ist nicht gut. So etwas kann man aber mit Hilfe umkrempeln. Dass du dafür natürlich Arbeit reinstecken musst und es emotinal auch anstrengen wird, ist dir selber klar. Aber sei mal ehrlich: So wie jetzt bist du nicht glücklich. Ich finde übrigens viele Menschen auch anstrengend, nervig und dumm, aber in der Masse findet man doch ab und zu jemanden ;)


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26.07.2013 um 02:15
Smilla schrieb:Und nein, Therapeuten konnten mir nicht helfen, selbst die denken, ich bin nur faul oder will nicht gesund werden.
Wie viele hast du schon getestet?
Wenn du mit depressiven Menschen sprichst, dann werden sie dir auch berichten, dass sie unzählige Therapeuten getestet haben und es lange dauert die richtige Therapieform für sich zu finden, gleichzeitig muss man jeder Therapie zunähst 'ne Chance geben.

Es ist eben nicht so einfach einen Therapeuten zu finden, bei dem man sich wohl fühlt, der einen ernst nimmt und der gleichzeitig DIE Therapieform anwendet die man braucht und die hilft.
Smilla schrieb:Ich würde so gern aufgeben und mich der virtuellen Welt hingeben, aber ich hab Angst, dass mich das so sehr fertig macht, dassich es nicht genießen kann.
Das würde es sicherlich früher oder später und das weißt du auch, sonst würdest du nicht daran denken.
Smilla schrieb:Ich kann übriegsn auch wenig mit den meisten Menschen anfangen. Sie nerven mich und sie sind naiv und die meisten ohne Leidenschaft...
Die meisten Menschen hassen die meisten Menschen, das ist normal ;)


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sanatorium
ehemaliges Mitglied

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26.07.2013 um 02:18
@Smilla
Ich weiß wie es ist, wenn man in der Destruktivität gefangen ist. Allerdings würde ich nie so einen Thread aufmachen, weil mich die Antworten aggressiv machen würden. Es ist eben nicht so einfach, wie es sich die "Helfer" vorstellen, wenn man wirklich da feststeckt und evtl. noch andere Lebensumstände und psychische Probleme mit reinspielen. Ich befürchte hier kann dir nicht geholfen werden, wenn dir nicht mal ein Therapeut geholfen hat. Du musst erneut eine Therapie machen, oder eben du findest dich mit deinem Leben ab und machst das Beste daraus.


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26.07.2013 um 02:31
@Smilla
Darf man fragen wie alt du bist?

Davon mal abgesehen glaubst du ernsthaft, dass man dir hier weiterhelfen wird? Wir kennen dich nicht persönlich und wir kennen auch deine Situation nicht. Aber eines kann ich dir jedenfalls sagen, wenn du dich komplett von der Außenwelt zurückziehst und nur noch vor dem PC hockst, wirst du es mit Sicherheit irgendwann bereuen.

Ich kann dir ansonsten auch nur empfehlen, die Möglichkeit einer Therapie wahrzunehmen und dich am Riemen zu reißen. Was hält dich denn davon ab ein friedliches Leben zu führen, so wie du es dir wünschst?

Und wenn dir die meisten Menschen auf den Geist gehen, hey scheiß drauf, die meisten Leute sind nunmal Arschlöcher. Such dir einfach welche, die keine sind, von denen gibts nämlich auch genug.


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26.07.2013 um 02:36
@Nightshot
Ich würde an deiner Stelle mal Sport machen und wirklich versuchen ein neues Leben zu Beginnen.
Vor allem dein Leben zu verändern.t
Kannste vergessen. Es würde ihm zwar tatsächlich gut tun, aber dazu ist er nicht mal ansatzweise fähig in seiner derzeitigen Verfassung.

@Smilla

Ich helfe dir gerne, zuerst musst du aber Daten liefern.

Wie alt bist du?
Was genau hast du bisher nicht auf die Reihe gebracht?
Hast du Arbeit, wenn ja wie lange, was hast du bisher gemacht.
Wie dick bist du?(kg?)
Was heißt: du steigst dir immer wieder selber auf die Füße?
Ein wenig also dein Lebenslauf, also.
Hast du eine Freundin, einen guten Freundeskreis?


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26.07.2013 um 02:40
@blind_guardian
Was hält dich denn davon ab ein friedliches Leben zu führen, so wie du es dir wünschst?
t
Das er nicht weiß wie er diesen inneren Frieden finden soll. Er steckt in einer Spirale fest aus der es scheinbar keinen Ausweg gibt
Er ist ein getriebener und sein Geist hetzt von einem Moment zum nächsten.


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26.07.2013 um 02:45
@night and Myst

Hm ja interessanter Gedanke Night.
Wahrscheinlich gehöre ich zu den Antiweltlern. Zu sensibel, zu wenig Selbstwert.
Und ich habe das Gefühl, dass man nach der Pubertöär nicht mwehr empfägnlich ist, das Selbstwert zu verbessern. Vielleicht ein bisschen, aber die letzten Jahre waren einfach zu negativ.
Und ich mache zurzeit ziemlich viel Sport. Und ich habe letztes Jahr mein Leben KOMPLETT verändert, mir eine einmalige Chance gegeben, obwohl ich noch tiefer in der ´Kagge saß als momentan. Ich habe mich für ein Auslandsjahr entschieden und es war alles total wackelig, weil es war echt ein Wunder, dass ich daa auf die Beine stellen konnte, in der Situation. ( Das ist das mit Lebenstraum blablabla) Und ich habe waaaahnsnnig gute Erfahrungen gemacht, viel gearbeitet und viel gesehen. Ich könnte sogar hier bleiben, ich hab wirklich ganz gut e Perspektiven, aber es lacht muich nicht an. Was soll ich noch machen? Zum Mond fliegen wäre wohl der nächste Schritt und wahrscheinlich würde ich die ganze Reise verschlafen.

@ Ela

Ich bin wirklich nicht sicher! Klar habe ich ein bisschen Hoffnung, manchmal kommt das durch, aber ich überlege eben ernsthaft ob ich nicht zufriedener bin mit dem Alternativleben. Ich denke, ich kann mir das ganz gemütlich gestalten, heutzutage ist das relativ einfach. Ich würde auch so ein bisschen arbeiten wollen, damit ich mich freuen kann nach Hause zu gehen... Das Problem istm, dass ich die guten Sachen nicht wirklich fühlen kann ( muss schon exgtrem gut sein) und dann wenn es vorbei ist oder ich es aufgegeben habe, merke ich erst, dass es mir was bedeutet hat. Aber wenn ich es nicht genießen kann, wenn ich es habe, ist es doch sinnlos. Bringt nur mehr Enttäuschung.


@C8

Ich war zweimal in ner Klinik. Einmal als Jugendliche, wusste nicht mal warum, meine Eltern waren einfach überfordert. Ich hatte schon Probleme, aber an diesem Ort war ich wohl falsch.
Dann hatte ich verschieden Rehamaßnahmen, dann nochmal ne ambulante Therapeutin, mit der ich gar nichts anfangen konnte und dann war da nochmal ne Klinik, dort bin ich rausgeflogen, weil ich mich nicht an die „Verträge“ halten konnte. Therapie ist Schrott für mich, ich brauch die richtigen Leute um mich herum und nen Anreiz, dann funktioniere ich ziemlich gut. Und beides begegnet mir zu wenig und wenn dann nur für kurze Zeit. Aber gut zu wissen, dass es normal, von den meisten Menschen gernevt zu sein. Aber das ist doch nicht schöN?!

@ Sana: Ja so nen Thread zu eröffnen ist eigentlich auch nicht so meine Art, aber ich bin echt verzweifelt, ich versuche ständig mit Leuten drüber zu reden, aber irgendwie ist doch jeder nur mit sich selbst beschäftigt. Und nach Außen kann ich zienlich normal wirken...
Was mich aggressiv macht sind Therapeuten und die Vorstellung einer Therapie.
Das entwertet meine Person nur noch weiter und am Ende muss ich es selbst auf die Reihe kriegen. Ich kann auch genau sagen, was ich tun müsste, mein Gehirn läuft in der Hinsicht, aber ich kann es nur schwer auf mich übertragen.


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26.07.2013 um 02:47
@Jero
Ich bin kein Junge, macht die Sache nicht besser, ich weiß.
Ich schick dir ne PM mit den Infos. Und ich mache Sport! Ich sag ja, man kann sich nicht unbedingt vorstellen, was in meinen Kopf vorgeht, wenn man mich sieht.


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26.07.2013 um 02:49
@ blind

Ich bin 23. Und nein, ich glaube nicht dran, dass man mir hier helfen kann. Morgen bereue ich es wsl schon, dass ich den Thread aufgemacht habe...habe nur die Hoffnunf jemanden zu finden, der vielleicht ähnlich lebt und vielleicht schon die finale Entescheidung getroffen hat.


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26.07.2013 um 02:50
@Smilla
Ich bin kein Junge, macht die Sache nicht besser, ich weiß.t
Macht sie aber auch nicht schlechter oder anders.
man kann sich nicht unbedingt vorstellen, was in meinen Kopf vorgeht,t
Hab da schon ne vage Vorstellung. Nicht direkt was in deinem Kopf vorgeht, aber wie es dir geht und warum.
Ich schick dir ne PM mit den Infost
Gerne.


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26.07.2013 um 02:52
muss vllt erwähnen, dass ich nur sport mache um mich zu pushen oder wenn ich nen guten MOment habe. Ich versuche wirklich viele gute Sachen zu machen.


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26.07.2013 um 02:56
@Smilla
Ohne eine umfassende Vorgeschichte fängt man nicht an, sich so von seinen Gefühlen zu distanzieren, dass man kaum noch was fühlt.
Einerseits verschliesst man sich zum Schutz vor Gefühlen, andererseits sehnt man sich nach ihnen, und das endet dann damit, dass man immer Dramen sucht und erzeugt, oder sich selbst Schmerzen zufügt.
Dieses Thema ist aber viel zu komplex, um es hier zu besprechen.

Es gibt Therapien, die darauf abzielen, den Patienten von seinen Gefühlen zu distanzieren, sie sollen für ihn so sein, als ob jemand anderes das erlebt hat. Das wäre für Dich aber der falsche Weg, ist aber ein häufiger in der Psychotherapie.
Du brauchst jemanden, der das Gegenteil tut, und Dich wieder an Deine Gefühle heranführt. Das ist viel Arbeit und streckenweise sehr schmerzlich, schliesslich hast Du Dich ja nicht zum Spaß verschlossen, sondern weil etwas zu weh tat. Aber dem musst Du Dich stellen, es geht nicht anders, und es lohnt sich. :)


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26.07.2013 um 03:00
blind_guardian schrieb:Ich kann dir ansonsten auch nur empfehlen, die Möglichkeit einer Therapie wahrzunehmen und dich am Riemen zu reißen. Was hält dich denn davon ab ein friedliches Leben zu führen, so wie du es dir wünschst?
Ich denke in einigen Fällen funktioniert das tatsächlich nicht.

Es ist möglich dass bereits in der Beschaffenheit des wahren Selbst ein Konflikt zu dem Ist unserer Welt besteht.
Sich selbst zu verändern ist unter Umständen nicht möglich ohne sich selbst zu verlieren, weil ebenjene Persönlichkeitsanteile das eigene wahre Selbst charakterisieren.

In diesem Fall ist man verdammt in dieser Existenz zu verharren - Vielleicht im Versuch das Leid letztlich zu überwinden, sich eine Scheinwelt zu errichten oder in der Hoffnung auf Überwindung des Leids, der eigenen Existenz ein Ende zu bereiten.

Die Existenz in die wir gezwungen wurden kann so grundverschieden von dem eigenen Willen sein.
Das kann sich in der Alles beherrschenden Emotion äußern, in der falschen Zeit oder am falschen Ort geboren worden zu sein, oder sogar in einem völlig falschen Kosmos zu existieren.

Sowas mag man als krank bezeichnen. Aber das ist nur eine willkürliche normative Fixierung, abgeleitet aus dem Ist. Im Konflikt des Selbst mit dem Ist, ist soetwas irrelevant denn der eigene wahre Wille ist das Absolutum


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26.07.2013 um 03:00
@Smilla
Ich kann das schon nachvollziehen. Ich hatte auch mal eine Phase, in der ich dachte, es wäre vielleicht das Beste, für mich zu bleiben mit meinen Büchern und vorm PC, das Sicherste, das Bequemste - und vor allem: Das einfachste. Das ist der springende Punkt. Du musst dich nicht anstrengen dafür. Fürs Ändern musst du dich anstrengen und in deiner Situation fragst du dich warum, ist eh alles fürn Arsch. Und der Übergang von der Pubertät ins Erwachsenenleben macht keinen Spaß. Also ich finds, wenn ich ehrlich bin (mir egal, ob sich das kindisch anhört) beschissen. Viele Träume lösen sich auf oder man gibt sie auf, weil sie in der Realität keinen Platz haben oder man seine Energie für Erwachsenenkram aufwenden muss. Und vieles ist einfach nicht mehr so aufregend, weil man einiges schon Mal gemacht hat. Man stumpft ab und man kann sich für Sachen nicht mehr so begeistern. Das kotzt mich auch ziemlich an. Aber ich will auf keinen Fall so werden wie viele Erwachsene, die total abgestumpft vor sich hinleben in ihrer kleinen Welt und nie was anderes machen. Die haben nämlich auch den einfachsten Weg gewählt. Die sind wie wandelnde Zombies. Aber man wird mit der Zeit so, wenn man diesen einfachen Weg einschlägt: Man sperrt seine Träume und Gefühle weg, weil man das sonst nicht anders ertragen kann. Ich bin keine Expertin, aber Klinik halte ich in deinem Fall für keine gute Lösung.
Und das bei solchen Threads als erstes immer der Sportratschlag kommt - als wenn das die Lösung für alles ist. Nein, Probleme und Sichtweisen kann man sich nicht wegsporteln.^^


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26.07.2013 um 03:05
@Daenerys
Sport allein kann das nicht leisten, stimmt schon. Aber als Bestandteil der "Eigen-Behandlung" ist er sinnvoll; man spürt sich selbst dabei, fühlt sich unmittelbar körperlich lebendig, beschäftigt sich mit sich selbst - das ist was gutes.

Gesunde Ernährung sollte man auch nicht unterschätzen. Ein Mangel an den B-Vitaminen z.B. kann eine Depression begünstigen, Eisenmangel macht müde usw.
Fastfood sollte man komplett meiden, wenn man in so einer Situation ist. @Smilla


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26.07.2013 um 03:09
@LuciaFackel
Natürlich sind Sport und eine gesunde Ernährung wichtig für das innere Gleichgewicht und Wohlbefinden. Das sind in meinen Augen aber Dinge, die erst gut funktionieren, wenn man die ersten Schritte schon gemacht hat und die dann Teil der "Heilung" sind, sag ich mal. Man braucht auch die richtige Einstellung dafür und solange man die nicht hat, ist es nur eine "Muss"-Aktion und entweder tut man es dann gar nicht oder fühlt sich danach sogar noch schlechter.


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