weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Momente, Zeiten der Klarheit

31 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Alkohol, Sucht, Erfahrung, Abhängigkeit
quentin_=3
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

14.02.2005 um 22:25
Wenn man, so wie ich, durch eine Zeit der Dunkelheit gegangen ist,
freut es, zu sehen.

Ich hatte viel Zeit mit Drogen verschwendet, es fing mit Zigaretten und Bier an, noch im gleichen Jahr kam Hochprozentiges dazu, sowie Haschisch. Andere gingen weiter, nahmen Heroin, starben, andere sind noch am Fixen, und/oder nehmen Kokain, ich habe sie aus den Augen verloren.

Mir selbst stand die Liebe als Droge Nummer Eins zur Verfügung, sowie meine eigene Phantasie und meine Liebe zur Musik, verbunden mit viel Alkohol.

Alles Leid hatte theatralische Züge, die Wirklichkeit war teils grausamer als jede Phantasie.

Hoffnungen wurden erfüllt und bald wieder zerstört, das Leben mit all seinen Facetten gelebt und gehasst.

Doch die Momente der Klarheit, sie waren in dieser Zeit für mich sehr selten.
Und sie waren lästig, weil trostlos. Ich konnte mit ihnen nichts anfangen.

Nun bin ich wieder dort gelandet, wo ich aufgehört habe, ich bin wieder am
Schnittpunkt, als wäre alles eine große wilde Reise, kunterbunt und gräßlichgrau verzerrt, gewesen. Nun ist alles so klar, und was bleibt, ist die Scherben zusammenzukehren, und ein Fazit zu ziehen.

Das Kind in mir ist ein Stückchen weit erwachsen geworden.

Und mit diesem "Erwachsensein" sagt es mir : Jetzt erst recht !
Du bist wieder da, lebe ! Carpe Diem !

Soviel an Unschuld verloren, soviel an Visionen an mir vorbeiziehen lassen,
daß es an der Zeit ist, aufzuwachen, und klar zu sehen.

Keine Macht den Drogen, keine Macht den Vorverurteilungen, keine Zeitverschwendung mit falschen Freunden, kein Mitleid mit der Vergangenheit.

Zeit, abzurechnen, mit aller Ehrlichkeit zu sich selbst.

Zeit für Momente der Klarheit. Zeit für jeden Moment Bewußtsein.

Ich weiß nicht, was Euch am Herzen liegt, was Euch noch Sorgen macht,
und was ihr vom Leben erwartet,
aber ich glaube, in diesen Thread paßt es gut hinein.

Gruß,
q.






strange - known - beloved - forgotten - dead - alive - strange


melden
Anzeige
kitara
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

14.02.2005 um 22:28
was ist denn heut los?

liegt das am Valentinstag?? :)



auch gruß

Es gibt zwei Arten, sich zu täuschen:
Eine besteht darin, zu glauben, was nicht ist;
die andere besteht drin, nicht glauben zu wollen, was ist.


melden

Momente, Zeiten der Klarheit

14.02.2005 um 22:28
ICh hab mit den Zigaretten nach 2 Wochen aufgehört und bin Gottseidank nie weiter gegangen und soll es auch bleiben.

Menschen sind wie Feuer...die einen hinterlassen ein Licht in Deinem Leben,die anderen einen Brandfleck...
Das Leben ist wie Ketchup aus der Flasche: zuerst kommt gar nichts, dann alles auf einmal...
Immer wenn Du im Leben denkst, es geht nicht mehr weiter, gibt es einen Depp der hinter Dir steht und hupt...
alle Tippfehler © by Oxayotel 2004-2005


melden

Momente, Zeiten der Klarheit

15.02.2005 um 19:10
Naja in Masen darf man ja wohl trinken oder ein bisschen rauchen (übrigens sind Zigaretten schlimmer als Weed)...

Aber sobald man es übertreibt...

Naja jeder hat seinen Weg... mein Droge ist die Musik...

"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)


"Es ist weder Zukunft noch Vergangenheit, und man kann nicht sagen, es gibt drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern... vielleicht muss man sagen es gibt drei Zeiten, die Gegenwart des Vergangenem, die Gegenwart vom Gegenwärtigen und die Gegenwart vom Zukünftigen... Die Gegenwart des Vergangenen ist Erinnerung, und die Gegenwart des Zukünftigen ist die Erwartung" (Aurelius Augustinus 354-430 v.Chr.)


melden

Momente, Zeiten der Klarheit

15.02.2005 um 19:17
Hm ja. Zeiten der Klarheit...
Eine solche hat für mich vorgestern angefangen.

Krieg trifft nie nur die Schuldigen, auch das Blut der Unschuldigen wird vergossen und der Hass der Friedlichen geschürt.

Eichhörnchööön! Gedankenkontrollierende-CIA-Eichhörnchöön!


melden
the_secret
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

15.02.2005 um 20:27
@quentin
Es freut mich das du kraft gesammelt hast auch ich war einst in dunkelheit... ich hatte probleme mit lehrern mit mitschülern usw... mein individuum machte mir schwer zu schaffen... und lockte viele feinde an... meine lehrerin wollte mich schon in der 4. Klasse zum psychologen schicken... tja... alle sorgten sich für mich meine Mutter hat mich immer beobachtet... schon damals war ich anders... und das besorgte sie... meinen Vater erzürnte es und die intolleranz meiner "Kameraden" wuchs und wuchs... ich wurde niedergeschlagen... aber sank nie in das drogenmileou und auch nicht in die selbstverletzung.
Denn zur rechten zeit erkannte ich den schwachsinn... sich von ausenstehenden fertig machen zu lassen.... und ich fing an mich zu wehren... anfangs war ich zu gewalttätig ich lies all meinen zorn raus... dann jedoch fand ich die bald fand ich die balance.. nicht offensiv nicht passiv... ich lies mich einfach von meinem eigenen persönlichen sinn leiten... zu erkennen wann ein konflikt nötig war und wann man ihn besser vermeiden sollte... ich lernte den wahren charakter eines Menschen alleine aus seinem blick seinen gestiken zu erkennen... natürlich waren diese gefühle nur vorurteile doch es half mir mich vorsichtig an einen menschen zu nähern... je nachdem wie ich ihn einschätzte...
Meine Menschenkentniss verbesserte sich und ich lernte es eine Maske aus schauspielerei und verzehrten charaktereigenschaften zu formen... nun erkannte ich was ich sagen musste... um meine ruhe zu bekommen... wie ich menschen die mich störten am besten angriff und meine eigenen schwächen gekonnt zu verdecken bzw. durch training auszugleichen... ich habe früher öfters gestotert dann habe ich oft selbstgespräche geführt und nun kann ich flüssig reden und das reicht manchmal aus um leuten die meinung zu verdrehen... ich lernte selbstbewusstsein ich erkannte meine schwächen und meine stärken... dies ist wichtig... sehr wichtig....
Ich kann auf witzig und sympathisch machen... auf zornig und furchteinflössend... auf dusselig und dumm.... und vieles vieles mehr...
Jetzt stehen mir viele türen offen... aus dem jäger wurde der gejagte... jedoch nicht auf verbale weise sondern eher hinterrücks und genau strukturiert...
und dies war mein eigener.... persönlicher moment der klarheit...
kein einziger moment war ähnlich beglükend... man sieht mich oft als egoistisch, arrogant und stur an... manche sogar als bösartig... doch letztendlich habe ich nur eines getan: Ich bin mir selber treu geblieben... ich bin nun 16 Jahre alt... und mein charakter hat sich von der grundstruktur her weder durch das umfeld noch durch irgendetwas anderes verändert... und wenn ich andere verändern muss um meinen frieden zu bekommen... dann soll es so sein... dies ist meine klarheit.... warum ich das schreibe? Weil ich denke das es irgendwie reinpasst... keine ahnung aber zu klarheit ist mir sofort dieser teil meiner geschichte eingefallen.


melden
quentin_=3
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

15.02.2005 um 20:49
@the_secret

Gibst Du jedem das, was er sehen möchte? Ist Dein Leben dann nicht eine einzige Maskerade?
Um sich selbst zu erkennen, zu lernen und zu wissen, wer man wirklich ist, und um sich selbst auch als das zu akzeptieren, wer man ist, darf man sich nicht verstellen, sondern muß sich seiner Umwelt so präsentieren, wie man fühlt und denkt,
ohne sich zu verstellen, denke ich.
Du bist erst 16, da kommt noch einiges auf Dich zu, aber eines ist klar, Deinen Grundcharakter formst Du schon jetzt, und dies darfst Du nicht außer Acht lassen.
Gruß,

q.



strange - known - beloved - forgotten - dead - alive - strange


melden
the_secret
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

15.02.2005 um 21:00
Ich weiß deine sorge zu schäzen quentin aber habe keine sorge... ich verliere mich nicht... viele leute maskieren sich und passen sich an... äuserlich passe ich mich auch an... innerlich jedoch... verfolge ich ein ziel... durch meine maskerade verliere ich nicht mich... sondern die anderen verlieren sich und obwohl sie es nicht merken... keine sorge letztendlich entwickelt sich alles genauso wie ich es will... ich selber habe mich nciht verloren... die anderen Menschen die haben mich verloren...
An einer maskerade ist erst dann was verwerfliches wenn man den überblick verliert. Allerdings habe auch ich kameraden denen ich zum teil vertraue und die kennen schon eher mein wahres gesicht...


melden
shiver
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

15.02.2005 um 21:03
@the_secret

Warum täuschst du den anderen was vor?

Es interessiert mich - ist kein Vorwurf!

Was versprichst du dir davon?

Will man richtig leben,muss man sich immer vergegenwärtigen,dass wir nicht stehen,
sondern uns bewegen,und darf sich nicht an das klammern,was wir hinter uns lassen.


melden
seltsam
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

15.02.2005 um 21:22
hmm... ich habe mich lange genug selbst versteckt, vor mir und vor allen anderen... ich wollte anders sein, aufgrund einer person in meinem leben... doch sie wollte mich so haben wie sie es wollte... ich habe das anfangs gar nicht mal bemerkt, die liebe war einfach so groß... aber letztendlich siegte doch mein eigenes selbst und sagte so geht das nicht... ja, jetzt sitz ich hier seit über zwei monaten und es geht mir so gut wie noch nie...
darum auch die sig... unterdrücke niemals deine eigene persönlichkeit...
das macht unglücklich und unzufrieden, einen selbst kaputt....
ich steh dazu, wie ich bin und will mich nicht nochmal verbiegen... warum ich mich überhaupt so verbiegen lassen habe ist mir ein rätsel....

jedoch stimme ich secret zu, wenn man sich nach aussen hin verstellt, kann man im inneren sein eigenes selbst bleiben... wie lange das allerdings funktioniert und ob dann nicht doch langsam die veränderung beginnt... ich denke mit der zeit wird man wirklich so, weil man sich einfach an das versteck und theaterspiel gewöhnt und sein eigenes selbst gar nicht mehr herauslässt...

@quentin

Um sich selbst zu erkennen, zu lernen und zu wissen, wer man wirklich ist, und um sich selbst auch als das zu akzeptieren, wer man ist, darf man sich nicht verstellen, sondern muß sich seiner Umwelt so präsentieren, wie man fühlt und denkt
ja, da geb ich dir recht...

aber ein problem sehe ich noch, meiner meinung nach muss ein mensch selbst zu dieser erkenntnis kommen, sonst bringt es wohl nicht wirklich viel...

Das Wichtigste ist nie aufzuhören Fragen zu stellen

Unterdrücke niemals deine eigene Persönlichkeit


melden
ningit
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 01:32
ich habe immer wieder momente der klarheit. sie widersprechen sich häufig. ich habe die allumfassende erkenntnis heute und morgen eine neue, die sie revidiert.
ich war allerdings schon immer etwas nachdenklich. wie wäre es mal vordenklich?
man kann sich prägernde erfahrungen nicht ersparen. man kann das schicksal nicht berechnen und sich wirklich wappnen.

warum man darauf nicht verzichten kann? weil nur solchen erkenntnissen eine kraft innewohnt, die zu dauerhaftem wandel führen kann.
im moment vermisse ich erkenntnisse. vorallem größere, die mir helfen, konsequenter zu werden. im moment läuft vieles schief und alles hat tausend widersprüche. aber allein finde ich wohl kaum noch heraus. irgendwann wird der zerstörende und gleichsam erlösende knall kommen. im moment bin ich vielleicht gar nicht bereit für einen neuanfang.



@secret/quentin:
ein charakter ist eine mischung aus anlage und schicksal.
niemand kann sich dem schicksal ganz entziehn, seiner einwirkung auf die persönlichkeit. das wäre gleichbedeutend mit augen verschließen.
wieviel charakter hat der mensch von geburt an?
wie konnte secret diesen 16 jahre lang bewahren?
ganz stimmen kann es nicht.

secret, die welt meint es nicht immer nur böse mit dir, will dich ausnutzen und dir freiraum nehmen. manchmal scheint sie auch nur so und hat in wirklichkeit recht.

es kann fatal werden, sich nur auf sich selbst zu verlassen, auf die eigene urteilsfähigkeit und das eigene erleben.
niemand ist vollkommen. aber man kann gegenseitig versuchen, sich zu ergänzen. dann nähert man sich der vollkommenheit. und das ist einer der wenigen unser zeitlich begrenztes dasein überdauernden aspekte.

nichts passiert ohne ursache. deshalb muss man jedes ereignis auf sich wirken lassen.

du scheinst manchmal, als wehrst du dich dagegen. man könnte sagen, standhaft, junge, alle achtung. aber in der art ist das keine tugend.

Kann Spuren von Zimt enthalten.

Tempora mutantur et nos mutamur in illis.


melden
ningit
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 01:35
an dieser stelle mache ich auf den schönen zweiten satz meiner signatur aufmerksam : )

er hat für mich etwas beruhigendes.

alles fließt....

Kann Spuren von Zimt enthalten.

Tempora mutantur et nos mutamur in illis.


melden
gsb23
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 02:12
"Nun bin ich wieder dort gelandet, wo ich aufgehört habe, ich bin wieder am
Schnittpunkt, als wäre alles eine große wilde Reise, "

Quentin,

die Wilde reise geht weiter. Möglicherweise wirst du noch viele Schnittpunkte erleben. Denk dir nichts dabei, wenns auch manchmal langweilig erscheint. Die längsten Reisen erlebst du, nachdem du Schnittpunkte erlebt hast. Die schönsten Augenblicke könnten sich ergeben, nachdem du ans sichere Ufer zurück gerudert bist. Das ist Leben. Aber, wer will das schon wissen...?...;) :)

Gruß:)

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


melden
gsb23
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 02:18
"Um sich selbst zu erkennen, zu lernen und zu wissen, wer man wirklich ist, und um sich selbst auch als das zu akzeptieren, wer man ist, darf man sich nicht verstellen, sondern muß sich seiner Umwelt so präsentieren, wie man fühlt und denkt,
ohne sich zu verstellen, "

Ja Quentin,

so könnts gehen. Ist aber nicht einfach, sich selbst zu akzeptieren. Das kann lange Jahre des Studiums der Selbsterkenntnis in Anspruch nehmen und wird auf keiner Universität gelehrt. Und schon ist man über 50 und hat gerade mal eben sich selbst entdeckt. Schlimm?

Gruß:)

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


melden
gsb23
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 02:25
"Alles Leid hatte theatralische Züge, die Wirklichkeit war teils grausamer als jede Phantasie. "

Quentin,

Phanstasie ist nicht immer superdulli wenn bewusst erlebt, sie kann dich vom Träumen abhalten. Die Wirklichkeit kann eine erholsame Zeitspanne sein. Ohne Wirklichkeit kein Traum ohne Traum keine Traute, ohne Traute kein Leben.... ;)

Gruß:)

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


melden
quentin_=3
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 02:27
@gsb23

Schlimm?
Wie man´s nimmt, im Falle meines Vaters hätte ich mir gewünscht, daß er nicht erst im hohen Alter zu sich findet, wir Kinder hätten ihn gerne früher so kennengelernt.

Erlebnisse machen das aus einem, was man selber daraus wieder macht.

Gruß,
q.

strange - known - beloved - forgotten - dead - alive - strange


melden
quentin_=3
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 02:28
April, Mai,...

:)

strange - known - beloved - forgotten - dead - alive - strange


melden
gsb23
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 03:07
Quentin,

ein Vater ist ein Mensch mit Höhen und Tiefen. Natürlich sollte er perfekt sein, wenn wir Kinder sind, doch je älter wir selbst werden, können wir den Menschen sehen. Wenn Menschen nicht mehr da sind, kommt mehr zum Vorschein, als wenn sie noch die Fäden ziehen. Alle Entschuldigungen, die wir nun für uns selbst erarbeitet haben, dürfen wir auch unseren Vorfahren anlasten.;)

Gruß:)

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


melden
the_secret
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 14:26
@gsb
Was ich mir davon verspreche? Nun das ist eine gute frage und ich neme es auch nicht als angriff auf... doch kann ich das anders beantworten....
Wir leben in einer welt in der viele viele leute von den Medien gesteuert werden... mode usw... eine welt in der leute vom umfeld vom freundeskreis manipuliert werden, meist steigern sie sich so rein das sie ihr eigenes Ich vergessen... was daraus folgt ist innere leere.... angst vor dem alleinsein und noch viel schlimmer abhängigkeit...
Nun... ich mache es ähnlich... mit dem unterschied das ich all meine identitäten genau steuern kann... anderer seiz bleibe ich mir selber treu... ich tue nichts was vollkommen gegen meinen charakter geht... ich sage nichts was ich als falsch empfinde... mit geschikten worten und mit überzeugenden handlungen kann ich von ihren fragen ablenken... ich verdrehe sie sollange bis es nicht mehr notwendig ist zu lügen... ich zeige mich ganz offen... ich bin unehrlich ohne zu lügen... meine jetztigen kameraden gegen die habe ich nichts... und sie kennen zum teil auch mein wahres gesicht aber niemals werden sie wahrlich meine gedanken erfahren... ich mag sie deshalb will ich sie nicht manipulieren...
Ich habe mich verstellt und sie langsam an meinen charakter gewöhnt... ich war unehrlich um ein größeres übel zu vermeiden... die wahrheit haben sie letztendlich erfahren... doch auf welchem weg dies ist meine sache... sie denken alle ich habe mich im laufe der zeit verändert... narren... ich war schon immer so... sie haben es nur nicht gemerkt. ;)
Und nun was ich mir verspreche... zum einen habe ich genau durch dieses verstecken Menschenkentnisse erfahren die mich stärker machen... manchmal habe ich streitereien sowie freundschaften bewusst provuziert nur um daraus zu lernen...
Ich setzte diese fähigkeiten nicht immer für das gute ein nein ich konnte es genauso auch als waffe verwenden... in der 6. klasse war ich so verhasst... aufgrund meines individuums... ich wurde sogar von schlägern verfolgt... doch ich passte mich an... versteckte mich und insgeheim manipulierte ich sie... ich redete ihnen immer mehr und mehr ein... ich brachte ideen in die gruppe die leute dachten siw würden diesen weg freiwillig gehen... doch sie irrten sich... ich manipulierte sie wie meine eigenen kleinen marioneten... und ein paar monate später war ich förmlich der anführer in meiner ganzen klasse ohne das es jemand bemerkt hat... es mag sich hart anhören aber insgeheim habe ihren willen gebrochen und sie ja sogar fast zu meinen unterwürfigen gemacht...
Doch ich empfinde keine reue... ich habe ihnen lediglich das angetan was sie mir antun wollten... mich benutzen die ganze gruppe wollte mich lediglich benutzen ich war lediglich klüger...

@ningit
Ich erinnere mich noch genau an meine charakterentwicklung dies ist jedoch ein eher nunja... seltsames thema wenn du willst werde ich per PM erzählen.


melden
Amila
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 18:37
Ich habe in meinem Leben wohl schon so manchen Fehler begangen, doch habe ich es auch oft versäumt daraus zu lernen.

Ich wuchs und erkannte so einiges, um mich und in mir, das war gut so.
Ich habe mich verändert, teilweise zum Psotiven manchmal auch negativ, doch das, meiner Meinung nach, gehört dazu. Zum LEBEN leben!

Nachdem ich die Kindheit, ziemlich alleine, aber dafür gut überstanden hatte, war mein herz ziemlich kalt geworden. Als mich die ersten Gefühle berührten waren sie zu heiß und ich wurde wütend. Wütend auf alles und jeden. Die schwarze Leere tat sich auf. Doch Lichtschimmer meiner Seele gab es immer wieder, kleine Freuden und auch Freunde die mich akzeptierten so wie ich war. Sie waren sehr wichtig, aber wie auch fast alles, trennte sich unsere Wege und auch unsere Verbindung.
Danach folgte erst mal einige Jahre der Tal und Bergfahrt.
Ich versteckte mich hinter einer Maske...eine Maske die mich zwar imitierte aber das unangenehme meiner Person verbarg. Ich wollt und konnte mich zu dieser Zeit nicht erkennen, mich nicht akzeptieren.

Doch dann, als ich quasi einen Neuanfang machte...neue Schule...neue Leute...neue Freunde, erkannteich, dass es sinnlos war mich zu hassen, mich nicht zu mögen für dass, was die anderen an mir nicht mochten.

Es dauerte zwar trozdem noch eine Zeit lang, doch ich fand mich, einen Teil zumindestens.
Ich akzeptierte wer ich war, was ich war, wie ich war.
Auch meine Vergangenheit. Ich konnte so manchen Zusammenhang erkennen, manches machte nun einen Sinn. Ich ließ Gefühle vermehrt zu und entwickelte mich zu der Person die ich heute bin und ich entwickle mich zu der Person die ich einmal sein werde.


Ich fand meinen Weg ohne Drogen, vielleicht gerade deshalb leichter als mancher andere.
Manchmal gibt es mir wohl auch Kraft, dass ich soviel bin und keine Drogen annehme oder nehme. Es gibt mir auch ein Gefühl von körperlicher Reinheit (hört sich ziemlich blöd an *g* ist aber so)

Also ich kann durchaus behaupten, letztendlich lerte ich aus dem Geschehenem.
Aus Gutem wie aus Schlechtem :)


LEBEN und LEBEN lassen, darin liegt die wahre Stärke!


melden
Anzeige
maxetten
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Momente, Zeiten der Klarheit

16.02.2005 um 18:51
Mit jedem Tag wurden
Die Schatten länger
Die Tage kürzer
Die Kreise enger
Freunde gingen
Die Einsamkeit kam
Ja, selbst die Engel
Verschwanden irgendwann
Denn mein Leben lag in Scherben
Hatte seinen Sinn verloren
Ich spürte nur gefrorene Leere
Ich fühlte mich wie totgeboren

Ich kostete den bitteren
Geschmack der Sterblichkeit
Ich wollte es beenden
Fast war es soweit
Ich vergiftete mich selbst
Doch ich hab' es überlebt
Ich verbrannte meine Brücken
Ich weiß nicht ob ihr versteht
Ich wollt'nen Fensterplatz im Himmel
Doch ich schaffte seinen Schatten
Ich tötete jedes Gefühl
Alles was ich hatte

Jetzt wo ich clean bin
Wird mir alles klar
Jetzt wo ich clean bin
weiß ich wo ich war
Es riß mich fort in eine andere Zeit
In andre Welten
Ich floh vor mir, vor meinem Hirn
Und meinen Ängsten
Durch die Mauern des Bewußtseins
In das Reich des Vergessens
In nie endenden Rausch
Vom Heroin besessen

Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann!!!


melden
271 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden