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Drogenabhängige

74 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Alkohol, Sucht, Abhängigkeit, Heroin, Kokain, Drogenabhängigkeit

Drogenabhängige

27.12.2013 um 22:48
Hallöchen!
Aufgrund meiner derzeitigen Arbeit, bräuchte ich mal ein paar Erfahrungsberichte Drogenabhägniger!
Also, da ich mich ja in der Ausbildung zur Gesundheits und Krankenpflegerin in den letzten Zügen befinde, schmiss man mich nun in eine Psychiatrie, eine Fachstation für Drogenabhängige.
Überwiegend Alkoholkranke. Aber auch Beikonsum.
Heroin, THC, Koka, Amphetamine das ganze Feld.
Da ich mich ziemlich schwer tu, mit den Leuten dort in Kontakt zu treten und es für diese auch ziemlich Schwierig ist, offen darüber zu reden, da sie gerade den Entzug durchmachen, suche ich hier jemanden, der darüber reden kann und will.
Ob inzwischen Drogenfrei, trocken, whatever, mir egal.
Wer sich nicht traut öffentlich darüber zu berichten, kann mir auch gerne per PN schreiben.
Vielleicht bietet dieser Thread auch eine gute Grundlage, sich gegenseitig auszutauschen.
Meine Frage also im eigentlichen Sinn:
Wie ergeht es euch mit dieser Erkrankung, wie erging es euch, was sind eure Erfahrungen?
Herzlichste Grüße!


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trance3008
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Drogenabhängige

27.12.2013 um 23:16
@Bassmonster

Frag mal @Warhead, der wird dir ne menge interessanter Geschichten aus eigener Erfahrung erzählen können.


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Drogenabhängige

27.12.2013 um 23:39
@Cherymoya
Dachte ich mir auch.
Wird wohl welche geben, diese sich aber dann wahrscheinlich nicht outen werden.
Also hier gibts so viele Suizidale, Borderliner, Depressive.. dann wirds hier auch sicher genug Abhängige geben.
Reicht ja schon, wenns Alkohol ist und das ist auch nicht gerade selten.


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Drogenabhängige

27.12.2013 um 23:41
Bassmonster schrieb:Wird wohl welche geben, diese sich aber dann wahrscheinlich nicht outen werden.
Drogenkonsum ist ein Problem, welches nich mit Vorurteilen verurteilt werden darf...

Man sollte auch mit diesen hier in diesem Forum respektvoll umgehen, also sehe ich kein Problem, weswegen man sich nicht outen sollte...
Bassmonster schrieb:Also hier gibts so viele Suizidale, Borderliner, Depressive.. dann wirds hier auch sicher genug Abhängige geben.
Eben


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Drogenabhängige

27.12.2013 um 23:45
@Cherymoya
Mimimimimimimi.
Du bist seit 2010 hier, ich denke du weißt genau, wie hier in dem Forum umgegangen wird! :)
Es geht nur um nen Erfahrungsaustausch, ect.
Es gibt leider immer wieder welche, die Drogenabhängige abwertend behandeln. Dafür sollte man sich mal mit den Krankheitsbildern außeinander setzen, finde ich.
Drogenabhängige werden überwiegend als asoziale bezeichnet.
Sowas wie "jaja, für dein Koks kannste Geld springen lassen, was zu Essen geht nicht", oder so.
Ja mensch, so ist das in der Abhängigkeit halt.

Du siehst es richtig, aber nicht jeder sieht es wie du.


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Bleistift
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Drogenabhängige

28.12.2013 um 04:22
Bassmonster schrieb:Also hier gibts so viele Suizidale, Borderliner, Depressive..
Wie wahr :D


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 11:44
@Bassmonster

Du solltest deinen Threadtitel ändern, denn du möchtest auch Erfahrungsberichte von Menschen die clean sind.


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 16:54
Bassmonster schrieb:schmiss man mich nun in eine Psychiatrie, eine Fachstation für Drogenabhängige.
habt ihr da keine Lehrgänge oder Fortbildungen, wo man mit der Problematik vertraut gemacht wird?


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 17:00
Ich hatte leider nur eine kurze Einführung schulisch in die Psychiatrie, bezogen auf diverse Krankheitsbilder, eher weniger ueber Drogenabhaengige. Da die Einrichtung wo ich nun hinmusste nur ein Kooperationspartner ist, sind dort keine Weiterbildungen oder ähnliches möglich, davon ab finden in dem Zeitraum wo icu dort bin keine statt


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 18:15
Als ich jünger war, hab ich probiert, was mir so in die Finger kam. LSD, Kokain, Amphetamine, Extasy, Mescalin......

Nach einiger Zeit konnte ich dabei zusehen, wie viele meiner damaligen Kumpels anfingen sich zu verändern. Sie sind schnell im Knast gelandet, habe angefangen Heroin zu spritzen und der Charakter veränderte sich dermaßen, dass es wirklich andere Menschen wurden.

Ich habe von einem auf den anderen Tag aufgehört und hatte keinerlei Anzeichen von Entzugserscheinungen (wohl Schwein gehabt).

Bis vor einem halben Jahr, hab ich nahezu täglich gekifft, habe aber kurioser Weise damit aufgehört, als ich 2 Monate arbeitstechnisch in Holland (Maastricht) war.

Ich kann niemanden raten mit Drogen zu experimentieren, da ich so ziemlich der einzige in meinem damaligen Freundeskreis war, der ohne Problem "rausgekommen" ist.

Ich habe einen ziemlich eigenen Charakter und mach eigentlich ständig das Gegenteil von dem, was mir geraten wird. Ich muß jedoch nur selbst zu einer Entscheidung kommen, und habe dann keine Schwierigkeiten das ganze umzusetzen. Deshalb hatte ich wahrscheinlich auch keine Schwierigkeiten, die Drogen einfach links liegen zu lassen. Bin halt ein Kopfmensch.

Ich möchte aber trotzdem eine Lanze für die bösen Kiffer brechen!

Man kann THC nicht mit den wirklichen Drogen vergleichen. THC ist nach persönlicher Meinung und Erfahrung mehr ein Genußmittel als eine Droge und weitaus harmloser als Alkohol.

Gruß,

Gucky


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 18:40
@Bassmonster
Ist aber ganz schön mutig, dass sie dich da in eine bestimmte Abteilung stecken, auf die du nicht vorbereitet bist /sein kannst.
Drogenabhängige können bei den Entzugssymptomen ganz schön austicken.


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 18:46
Ich weiss :) Bin ja nicht alleine, hab immer eine professionelle Kraft im Nacken, da dje meisten Wiederholungstaeter sind, sind sie den Kollegen bekannt, sie können die ganz gut einschätzen. ausserdem sind mir gewisse Sicherheitsregeln Nahe gebracht worden.


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 18:48
Bassmonster schrieb:Da ich mich ziemlich schwer tu, mit den Leuten dort in Kontakt zu treten und es für diese auch ziemlich Schwierig ist, offen darüber zu reden, da sie gerade den Entzug durchmachen, suche ich hier jemanden, der darüber reden kann und will.
Auch wenn du jetzt Erfahrungsberichte bekommst, so wird es recht schwer sein mit einem Menschen der gerade einen Entzug durchmacht zu kommunizieren. In der Regel ist Jener erst ansprechbar, er es hinter sich hat. Wobei natürlich unter ärztlicher Aufsicht Medikamente gegeben werden, die genauso Hämmer sind und Derjenige sowieso nicht Herr seiner Lage ist.


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Drogenabhängige

28.12.2013 um 18:50
Ich muss sie auch nicht ansorechen aber ich würde sie gerne besser verstehen können. Da können mir auch sicherlich andere bei helfen, die dazu bereit sind drüber zu reden :)


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derschwan
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Drogenabhängige

14.01.2014 um 18:24
@Bassmonster
Hi.
Kann Dir gerne jede Menge Erfahrungsberichte dazu senden.
Das Wichtigste dabei ist: Glaube nichts von dem, was Du von einem Süchtigen hörst.
Süchtige lügen, manipulieren dich und sind egoistisch! Helfen können sie sich nur selbst. Von außen kannst du gar nichts machen. Null. Nada.
kuekensucht


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Drogenabhängige

14.01.2014 um 19:01
Manche Menschen nennen das was ich tätigte, Drogenabhängig, doch es war für mich ein Überlebensmechanismus, wie essen oder trinken !
Jetzt nachdem ich die Deppressionen zum Teil hinter mir habe, wird mir bewusst, dass Drogen es nur verschlimmerten haben über die Zeit, da es ist die Probleme nicht verschwinden lässt aus der Realität, nur aus dem gegenwärtigen Befinden.


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Drogenabhängige

14.01.2014 um 19:09
@iknownot

Du hast die Erfahrung gebraucht um zu verstehen, dass du dich ändern musst. Wichtig ist doch nur, du es erkannt hast.


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derschwan
ehemaliges Mitglied

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Drogenabhängige

14.01.2014 um 19:18
@Hornisse
absolut richtig :)
@iknownot
wie in einem Ei ;) Das kann man aber aufbrechen... habs vor 10 Jahren einfach getan


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gangtalking
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Drogenabhängige

15.01.2014 um 02:09
@Bassmonster
"Mit dieser Erkrankung" ^^!
Jeder Mensch ist süchtig nach irgendwas. Mit der Drogensucht ist es voll geil. Alle anderen verpassen was ;)!
Aber jeder was er will


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Drogenabhängige

16.01.2014 um 00:49
Ich finde es schade, dass Drogenkonsumenten alle in eine Schublade gesteckt werden. Natürlich gibt es welche, die wirklich körperlich (schwer) abhängig sind, sei es von Alkohol oder Heroin, aber es gibt auch so etwas wie unproblematischen Drogenkonsum. Und bei den Süchtigen ist der Konsum auch eher ein Symptom als die Krankheit selber. Man wird nicht einfach so abhängig, es muss davor was schiefgelaufen sein. Und wenn es keine Drogen geben würde, würde es den Menschen auch nicht besser gehen. Die würden dann depressiv in der Ecke hocken oder sich durch die Gegend prügeln oder magersüchtig werden etc.

Egal, wie man es dreht und wendet: Es gibt zu viele Vorurteile. Es heißt immer, dass Heroin bzw. Opiate an sich einen ziemlich schnell abhängig machen. Ja, das können sie tun, müssen aber nicht. Ich kenne z.B. einen, der eine Geldstrafe nicht gezahlt hat und im Knast gelandet ist. Dort hat er sich täglich Methadon geben lassen und nach 4 Monaten, als er wieder entlassen wurde, hat er nichts mehr genommen und hatte keinerlei Entzugserscheinungen. Vielen meiner Bekannten ging es ähnlich. Die waren zwar nicht im Knast, haben aber lange Opiate durchgenommen und hatten keinen Entzug. Ich selber habe ähnliche Erfahrungen gemacht... ich nehme gerne Opiate und gebe auch zu, dass ich nicht auf sie verzichten will (!), aber die Welt geht nicht unter, wenn ich keine nehme.


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