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Die deutsche Sprache, ihre Seltsamkeiten und was sie über uns aussagt.

61 Beiträge, Schlüsselwörter: Geist, Sprache, Charakter

Die deutsche Sprache, ihre Seltsamkeiten und was sie über uns aussagt.

16.02.2014 um 21:14
Ich versteh nich ganz was du jetzt erreichen willst. Willst du die Gesellschaft kritisieren oder verwirrt dich nur das Deutsch zu sehr? :ask:

@lernender


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lernender
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Die deutsche Sprache, ihre Seltsamkeiten und was sie über uns aussagt.

17.02.2014 um 09:38
@Isana
Weder will ich die Gesellschaft kritisieren, noch verwirrt mich das Deutsch.
Ich finde nur, dass wir Menschen bei einem Versuch objektiver Betrachtung sehr seltsame Wesen sind - auch ich. Und wenn wir unsere Sprache benutzen, wissen wir aber manchmal gar nicht so genau, was wir da von uns geben.
Denn wer z.B. "geistreich" und "geistlos" von sich gibt, weiß nicht wirklich was er sagt und was er damit zu meinen glaubt ist für mich nicht immer ganz verständlich. Am ehesten würde ich darunter verstehen, dass etwas (nicht) nach seinem Geschmack ist.
Für mich hat das Ganze auch eine philosophische Bedeutung, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie religiöse Begriffe in eine Welt ohne Schöpfung gelangt sein sollen. Denn "Geist" ist für mich eindeutig etwas aus der Religion und was ich auffällig finde ist, dass der überall eine positive Rolle zugesprochen bekommt.
Und dann finde ich, dass wir sehr naiv gegenüber unseren urteilenden Gefühlen sind, denn ich kenne sowas wie Intuition und die hat mir sehr viel "Wissen" vermittelt und ein Gefühl von Überblick.
Allerdings habe ich schon früh erkannt, dass diese "Fähigkeit" mich grundsätzlich immer täuscht und - obwohl ich das schon früh wußte - versuchte etwas mir Unbewußtes, diese Lügen mir und anderen gegenüber weiterhin als Wissen und Wahrheit zu verkaufen - und das mit einem Schuß Fanatismus, viel Überheblichkeit und sehr streitsüchtig und sehr machtsüchtig. So wird das Leben echt zur Hölle und der Tod wird für mich eine echte Erlösung sein.

Wer sowas erlebt hat, könnte durchaus auf die Idee kommen, in seinem Herzen einen Geist zu haben.
Aber wenn dem so sein sollte, dann ist "geistreich" ganz sicher nicht erstrebenswert.

Das einzige, was ich erreichen will ist, dass vielleicht der eine oder andere über sowas nachdenkt, vor allem, wenn er glaubt, dass Geist etwas Erstrebenswertes ist oder man den "Heiligen" braucht. Und vielleicht gibt es ja auch Engel und Lichtwesen und diesen Geist, wissen tue ich das nicht zu 100%. Es gibt aber ein paar Dinge, die mich annehmen lassen, dass es sowas gibt. Und wenn, dann bin ich sicher, dass es naiv wäre, einem Schutzengel oder irgendeinem anderen Engel oder sonstwelchen Geistern zu vertrauen. Und wer Schizophrene kennt, der weiß, dass es auch welche darunter gibt, die eine Stimme hören, die sich Gott nennt und meist glauben sie dann auch, Gott zu hören - weil ihnen ihre Gefühle sagen, dass er es ist.
Wenn es also den Geist in uns geben sollte, dann ist wohl er es, der sich da Gott nennt und demjenigen unglaublichen Unsinn als Wahrheit verkauft. Dann trifft man aber in einem vermuteten Jenseits wohl auch auf Schöpfer, die sich nur so nennen.

Nurmal zum Nachdenken darüber, wie naiv man eventuell ist.


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17.02.2014 um 11:46
lernender schrieb:Denn wer z.B. "geistreich" und "geistlos" von sich gibt, weiß nicht wirklich was er sagt und was er damit zu meinen glaubt ist für mich nicht immer ganz verständlich. Am ehesten würde ich darunter verstehen, dass etwas (nicht) nach seinem Geschmack ist.
Dem widerspreche ich.
Gerade bei den beiden "geistreich und geistlos" weiß eigentlich jeder, was gemeint ist.
Geistreich = schlau, pfiffig, originel usw.
Geistlos = dumm, platt, einfältig.

Der Rest deines posts hat mit dem Threadthema (deutsche Sprache) nichts mehr zu tun, deshalb sage ich dazu nichts.


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lernender
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23.02.2014 um 09:03
Mit dem Wort "Geist" habe ich es zur Zeit. Hat schon jemand mal probiert, "auf den Geist gehen" wörtlich zu verstehen, ohne das was wir damit meinen aus dem Blick zu verlieren. Wenn ich das analysiere, ist der Geist in uns dann der Gereizte und damit in uns das Emotionale und auch Denkende, das wir niemals zu verstehen scheinen. Ob das vielleicht sogar die Wahrheit ist?


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23.02.2014 um 09:59
RHETORIKCLOWN?


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23.02.2014 um 10:10
@lernender
"auf den geist gehen" kann man auch synchronisieren mit..seele fressen, nerven strapazieren, adrenalin sinnlos anregen...
zerschredder unsere schöne sprache wie du willst, du wirkst weder klüger dadurch , noch bekommen plattitüden und hohle phrasen/fragen mehr gehalt dadurch.
das ist meine auffassung dessen, was deine sprache mir über dich sagt...


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23.02.2014 um 10:19
Ich nehme das nicht allzu ernst, allerdings glaube ich trotzdem, dass uns das Eine oder Andere davon vielleicht tatsächlich die Wahrheit sagt. Und so ist das, was ich schreibe, einfach nur ein Denkanstoß, einmal gegen das normal erscheinende gegenanzudenken. Wer Flemming mal im Fernsehen sah, der propagiert sowas ähnliches. Ich weiß, dass das verrückt ist.
Für mich persönlich war und ist es allerdings sehr sinnvoll, auf diese Art zu denken. Denn wenn man sowas macht, zerstört man Eindrücke, die man sonst so hat von richtig oder falsch.


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Linschko
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23.02.2014 um 13:49
Es geht doch nicht nur um das Wort sondern um den ganzen Kontext in dem es verwendet wird.
Auserdem gibt es den Duden, wenn du unbedingt die Bedeutung eines Wortes wissen willst.
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23.02.2014 um 14:06
@lernender
lernender schrieb am 17.02.2014:Denn "Geist" ist für mich eindeutig etwas aus der Religion und was ich auffällig finde ist, dass der überall eine positive Rolle zugesprochen bekommt.
Für die viele andere Menschen aber nicht. Dass der Begriff "Geist" eindeutig religiöse zu verstehen sei, ist deine persönliche Annahme und führt dann ebenfalls wieder zu den von dir angesprochenen Ungereimtheiten was die Bedeutung und Verwendung von Begriffen angeht.
Für mich ist der "Geist" in erster Linie ein Oberbegriff für die kognitiven Fähigkeiten des Menschen und dann machen die Worte "geistreich" und "geistlos" plötzlich sehr viel mehr Sinn.


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23.02.2014 um 14:21
@lernender
Jeder macht sich doch teilweise solche Gedanken. (Okay, nicht jeder.)
Bitte stell dich dann aber nicht in einen Raum und erzähle anderen, du hättest die wahre Bedeutung von "Enttäuschung" erkannt. So schwer ist das doch nun wirklich nicht - Silben und Teilwörter zu trennen. Ich finde die deutsche Sprache aus der Sichtweise eigentlich sehr sehr interessant.

Das Wort "beschweren" zum Beispiel hat eine wunderschöne Doppeldeutigkeit in sich.
Einerseits, jemand anderes, mit seinen Worten und Forderungen zu beschweren - andererseits sich selbst eine Last aufzutragen, indem man sich von seinen negativen Gefühlen leiten lässt. (Denke ich zumindest)

Aber ist ja auch egal, häng dich mal weiter am Geist auf und genieß deinen psychotischen Schub. :D


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23.02.2014 um 14:41
@DominoDerek
Du hast aber eigentlich verstanden, was ich meine.
Über das Thema Geist kann man sich durchaus streiten, das will ich aber gar nicht, sondern nur zeigen, wie man ihn - nicht nur der Sprache nach - auch verstehen könnte. Das mit dem "beschweren" finde ich auch gut und ja, die deutsche Sprache ist wegen sowas sehr interessant. Beim "Beschweren" finde ich allerdings auch recht seltsam, dass man ja "sich beschwert" und von meinem Gewicht her mag ich das nicht so gerne. Ob man das so sehen sollte wie Du, weiß ich aber nicht, man könnte das - je nach Persönlichkeit - auch anders sehen.

"Nervtötend" finde ich übrigens auch ganz interessant, schließlich sagt uns das doch, dass "die Anderen" Schuld daran sind, dass unsere Nerven zerstört werden. Allerdings sind die Nerven der meisten "nervgetöteten" Greise besser noch erhalten, als der Rest des Körpers. So schlimm können die Nervtöter dann doch nicht gewesen sein, was man objektiv betrachtet auch gut verstehen kann. Eine gewisse Hypochondrie lässt sich da also vermuten.


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23.02.2014 um 14:47
@Linschko
Danke für die Belehrung, zwar ist richtig was du schreibst, aber dieses nicht immer ganz so ernst zu nehmende Thema hast Du nicht richtig verstanden.


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23.02.2014 um 15:00
Ach ja, eine Konsequenz hat das Thema hier für mich schon. Wörter, deren Bedeutung wörtlich etwas verfänglich ist, verwende ich nicht, wenn es Alternativen gibt. Z.B. kritisiere ich lieber etwas, als mich beschweren zu gehen und geistreich und geistlos benutze ich auch nicht. Verstehen, was andere meinen kann ich aber trotzdem.


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23.02.2014 um 15:15
@lernender

Folge einfach deinem Herzen, sei nicht voreingenommen, sei ein objektiver & aufrichtiger Suchender, bediene dich nicht Argumentum ad ignorantiam oder einem Argument aus persönlichem Unglauben weil dir etwas als unwahrscheinlich erscheint, all sowas sind logische Fehlschlüsse die aus voreingenommenheit entstehen, suchst du aufrichtig und objektiv nach der Wahrheit so wirst du sie auch irgendwann finden und deinen Frieden schließen, dessen bin ich mir sicher.

Und was Sprache und Kultur angeht,
Kulturen und Sprachen verändern sich im laufe der Zeit, so wie vieles ist auch die Kultur, Sprache eines Volkes bzw. sämtliche Bereiche von Gesellschaft einem stetigen Wandel unterworfen, das alles ist ganz natürlich, da sollte man sich nicht drüber ärgern.


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23.02.2014 um 15:18
An-geblich wurde ja die Schrift von einem Mönch namens "Ben" erfunden... Man hatte aller-dings nicht ver-standen, was dieser Ben da genau tut, während er mit seiner Feder auf dem Pergament herum-fuchtelt... Und wenn Ben etwas nieder-schreiben sollte, sagte man schlicht "Schrei, Ben, dass wir 5 ha Land be-stellen wollen."
Denn mit 'Schreien' war eben die Komm-Unikation über größere Ent-Fernungen verbunden, wie sie ja vor allem Dank der Schrift erst möglich war. Und so ent-stand dann das Wort "schreiben"...

smilie happy 010


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23.02.2014 um 15:39
lernender schrieb:Denkanstoß
Wann ist eigentlich Halbzeit...?

smilie happy 010

Sprache ist schon etwas Interessantes... Leider bin ich in puncto Sprachwissenschaft und -philosophie eher ziemlich unversiert. Aber meines Wissens ist es richtig, dass wir Sprache vor allem intuitiv - durch den täglichen Gebrauch der Wörter innerhalb eines gewissen Kontextes oder einer Situation - erlernen. In der Tat denken wir überhaupt nicht wirklich über die Bedeutung von Wörtern nach, solange wir nicht explizit gefragt werden oder im Zuge der Verständigung doch einmal darüber nachdenken (etwa, wenn wir jemanden erklären wollen, was der Begriff "rot" eigentlich genau meint...).
Ich persönlich habe mich auch schon immer gefragt, wer eigentlich die ganzen Wörter und Begriffe 'erfunden' hat. Irgendjemand muss doch z.B. die Entscheidung fällen, etwas "Feuer" oder "Wasser" zu nennen.
Oder wie entstand bspw. die Schrift (etwa die Keilschrift oder die Hyroglyphen)? Wer hat sich die Schriftzeichen ausgedacht und sie zu Wörtern zusammengesetzt?

Für die meisten Menschen haben solche und ähnliche Fragen in der Regel keinerlei Bedeutung. Sie benutzen Wörter und Sprache einfach so wie sie es irgendwann einmal intuitiv erlernt haben.


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23.02.2014 um 16:21
lernender schrieb am 13.02.2014:Ich denke zur Zeit viel über Religion und Atheismus nach, weil ich es naiv finde, einen Glauben zu haben - ich suche lieber wahrscheinliche Annahmen.
Klingt fast, als würdest du 'Religion' und 'Atheismus' als komplementäre Begriffe verstehen...
lernender schrieb am 13.02.2014:Habt ihr schonmal über die Verwendung des Wortes Geist nachgedacht?
Wie bei so vielen Begriffen, liegt auch beim Begriff 'Geist' eine Konnotation (es gibt mehrere Bedeutungen) vor:
Wikipedia: Geist_%28Begriffsklärung%29
lernender schrieb am 13.02.2014:Aber was ist der Geist dann?
Das, was du darunter verstehst.

Was sind bspw. 'Elfen und Kobolde'...? Das, was DU darunter verstehst. Wenn du unter 'Elfen und Kobolde' eben bestimmte Fabelwesen verstehst, dann sind sie das auch halt für dich. Begriffe, Definitionen usf. sind letztendlich nichts weiter als Konvention. Es gibt keine "objektiv wahre" Bedeutung von Begriffen.
So kann man sich bspw. auch einigen, unter 'Elfen und Kobolde' etwas gänzlich anderes zu verstehen, etwa Wetterphänomene:
Wikipedia: Blitz#Elfen_und_Kobolde
lernender schrieb am 13.02.2014:Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch das Wort "Geisteshaltung".
Was sagt denn das Wort "Haltung" wirklich aus? Eigentlich ist es eine Art willentlich herbeigeführter Zwangszustand und die Geisteshaltung führt willentlich der Geist herbei.
Auch sowas ist eigtl. grober Unfug. Du nimmst ein Wort und machst daraus zwei. Dadurch zerstörst du aber den Zusammenhang und damit die eigentliche Bedeutung. Was du treibst, ist im Prinzip eine Art "reduktionistische Semantik" - der Versuch, die Bedeutung von Wörtern zu erschließen, indem man sie in immer kleinere 'Elemente' zerlegt. Wobei du dann auch noch die Tatsache von mitunter verschiedenen Bedeutungen (Konnotation) ein und desselben Begriffes ignorierst. Würden wir nun Wörter auch noch in einzelne Buchstaben zerlegen und uns dann fragen, wie die Bedeutung von Wörtern aus der Bedeutung der einzelnen Buchstaben zusammenkäme, wäre das Chaos perfekt. :)

Kurz: "Flug" hat eine eigene Bedeutung, "Zeug" hat eine eigene Bedeutung und "Flugzeug" hat ebenfalls eine eigene Bedeutung, die aber eben nicht analytisch aus der Bedeutung der Teilbegriffe "Flug" und "Zeug" erschlossen werden kann. Wenn du bspw. das Zeug in deinem Zimmer aus dem Fenster fliegen lässt, hast du noch lange kein "Flugzeug". :D


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23.02.2014 um 16:23
@Noumenon

Ein interessantes Beispiel wäre auch „Nachrichten“ von Nach - Richten^^
Auch ich meine dass in manchen Worten mehr Wahrheit und tiefsinniges steckt als so manch einer glaubt.

Ein anderes interessantes Beispiel wäre: Gott hauchte (!) Adam/Adem/Atem/Atum/Tem von seinem „Atem“ (Geist) (!) ein heißt es in den heiligen Schriften, so das er dann begann zu Leben wortwörtlich zu Atmen, denn Atem ist Leben.

Warum also wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Lungentätigkeit als „Atmen, Atem“ bezeichnet? Ferner wird das Wort Atmen/Atem auch als synonym für Leben verwendet (er atmet/er lebt) so auch der Begriff „Geist“, dazu folgendes:
„Eine weitere Bedeutungsebene, die heute jedoch nicht mehr offensichtlich ist, stellt „Geist“ in einen Zusammenhang mit „Atem, Windeshauch“ als Ausdruck der Belebtheit“

„Auch das lateinische spiritus weist diese Bedeutung auf; es ist mit spirare „atmen“ verwandt.“
Wikipedia: Geist#Der_Begriff_des_Geistes

Wo hat dieses Wort (Atem/Atmen) seine Wurzel? Ich denke im obigen. Ferner galt Atum/Atem/Tem zb. in der altägyptischen Mythologie als die große Urgottheit von Heliopolis, als die erste „Gottheit“, hingegen in den heiligen Schriften Adam/Adem/Atem als erster Mensch (Die erste Ur-Gattung) beschrieben wird…

Wie man sieht haben es manche Wörter echt in sich und wirklich tiefsinnige Wurzeln und eine tiefe Vergangenheit die es loht erforscht zu werden.


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lernender
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23.02.2014 um 17:53
Das mit den Nachrichten scheint mir auch sehr interessant. Denn das mit dem Richten darin hat zwar mit der Bedeutung von Nachrichten nichts zu tun, weil eine Nachricht eigentlich nur ein Informationspaket ist (so verstehe ich das jedenfalls). Nur was wir Menschen mit Nachrichten tun ist nämlich, dass wir richten, ohne einen Überblick über die Realität zu haben. Das kenne ich auch von mir.

Und noch eine Entschuldigung für meine Abweichung vom Thema oben. Einiges, was ich dort zum Thema Geist geschrieben habe, habe ich als Bewußtsein gar nicht zur Veröffentlichung freigegeben, weil das eine seltsame Theorie ist. Und genau das war die Abweichung vom Thema. Ich wünschte mir, ich könnte öfter mal die Klappe halten und nur das Wesentliche machen. Sorry


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23.02.2014 um 17:54
@lernender
lernender schrieb:Das mit den Nachrichten scheint mir auch sehr interessant. Denn das mit dem Richten darin hat zwar mit der Bedeutung von Nachrichten nichts zu tun, weil eine Nachricht eigentlich nur ein Informationspaket ist (so verstehe ich das jedenfalls). Nur was wir Menschen mit Nachrichten tun ist nämlich, dass wir richten, ohne einen Überblick über die Realität zu haben.
So schauts aus, genau darauf wollte ich hinaus :) in manchen Worten stecken echt treffende Wahrheiten die aufzeigen was wirklich Sache ist.


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