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Psychologen und dergleichen

106 Beiträge, Schlüsselwörter: Psyche, Psychologie, Psychologe

Psychologen und dergleichen

24.09.2013 um 18:13
Nen Ballonflicker kann ich mir im Moment nicht leisten, und der letzte den ich hatte hat eh nur gepennt.


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Psychologen und dergleichen

24.09.2013 um 23:10
Die meisten Menschen kommen zum Psychotherapeuten, weil sie sich allerhand von der Seele reden wollen. Die wenigsten haben "ernste" psych. Probleme.

Und wer schlechte Erfahrungen mit seinem Psychotherapeuten gemacht hat, sollte sich überlegen, sich nach einem anderen umzusehen. Wenn der Hausarzt einem nicht zusagt, macht man sich schließlich auch auf die Suche, oder? :-)

Eine Therapie hat nur dann Sinn und Aussicht auf Erfolg, wenn der Patient von sich aus bereit ist, Hilfe zu suchen und an seinem Problem zu arbeiten!


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Psychologen und dergleichen

24.09.2013 um 23:18
@Saraphina
Saraphina schrieb:Die meisten Menschen kommen zum Psychotherapeuten, weil sie sich allerhand von der Seele reden wollen. Die wenigsten haben "ernste" psych. Probleme.
Woher die Annahme?

Für ein bisschen "Wischiwaschi" ist der Aufwand und die gesellschaftliche Stigmatisierung imho zu hoch.


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Psychologen und dergleichen

24.09.2013 um 23:20
@Johnny_Retro
Keine Annahme sondern berufliche Erfahrung!
Und zum Psychotherapeuten zu gehen scheint ein neuer Trend zu sein.


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Psychologen und dergleichen

24.09.2013 um 23:24
@Saraphina
Saraphina schrieb:Keine Annahme sondern berufliche Erfahrung!
Also bist du selbst Psychotherapeutin?
Oder wie soll ich das verstehen?

Aus eigener Erfahrung hat sich da bei mir nämlich ein anderes Bild verfestigt.


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Psychologen und dergleichen

24.09.2013 um 23:27
@Johnny_Retro
Ja, ich bin Psychotherapeutin HP.
Und leider machen viele Menschen schlechte Erfahrungen mit Psychotherapeuten.

Ich erkläre es mir zum einen damit, dass einige meiner Kollegen für diesen Beruf nicht geeignet sind und denken, sie verdienen ihr Geld indem sie eine leichte Kugel schieben. Zum anderen gibt es aber auch Patienten, die kommen, weil sie vom Gericht dazu verdonnert wurden und uneinsichtig sind und denken, die ganze Welt hat ein Problem, nur sie nicht.


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Psychologen und dergleichen

24.09.2013 um 23:50
@Saraphina
Ah, okay, ich selbst habe das ganze immer etwas anders wahrgenommen.
Privat bekomme ich beide Seiten der Medaille zu sehen,
aktiv als Patient, passiv als Freund einer angehenden Psychotherapeutin. :D

Für mich sah es zumeist so aus, als würde man sich eher einer Behandlung entziehen wollen,
als sich aktiv in eine solche zu begeben, eben wegen der erwähnten Stigmatisierung.

Das sowas aber zu einer Art "Trend" ausartet hätte ich nicht gedacht,
aber man lernt ja nie aus.
Saraphina schrieb:Ich erkläre es mir zum einen damit, dass einige meiner Kollegen für diesen Beruf nicht geeignet sind und denken, sie verdienen ihr Geld indem sie eine leichte Kugel schieben.
Da kann ich leider nur auf die Aussagen meiner Freundin aus dem Studium bauen,
dort wird sich ähnliches gesagt.
Saraphina schrieb:Zum anderen gibt es aber auch Patienten, die kommen, weil sie vom Gericht dazu verdonnert wurden und uneinsichtig sind und denken, die ganze Welt hat ein Problem, nur sie nicht.
Nur "Zwang" ist da auch nicht gerade eine grundsolide Basis, was aber natürlich auch ein anderes Thema ist.


Dieser Trend würde aber auch erklären, warum es mir nach meinem Umzug so unheimlich schwer fällt, einen geeigneten Platz zu finden.


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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 00:02
@Johnny_Retro
In den USA gehört es fast schon zum guten Ton, zu einem Psychotherapeuten zu gehen und sich von ihm die Welt erklären zu lassen ;-)
Ich lebe in einem, von den US-Militärs stark besiedelten Gebiet und hier sieht es mittlerweile so aus, als würde dieser amerikanische Trend auch auf die deutsche Bevölkerung überschwappen.

Während meines Studiums habe ich auch viele angehende Psychotherapeuten kennengelernt, bei denen ich von ganzem Herzen hoffe, dass sie die Zulassung NICHT bekommen haben, denn sonst müsste ich mir um deren Patienten ernsthafte Sorgen machen.

Ich arbeite grundsätzlich nicht mit MUSS-Patienten. Dazu ist mir meine Zeit einfach zu wertvoll.
Entweder der Patient kommt freiwillig, oder er lässt es bleiben. Wenn jemand sich nicht helfen lassen will und das Problem nicht sieht, kann der allerbeste Psychtherapeut nicht helfen. Und Wundermittel gibt es nicht!


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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 01:02
@Saraphina
Saraphina schrieb:In den USA gehört es fast schon zum guten Ton, zu einem Psychotherapeuten zu gehen und sich von ihm die Welt erklären zu lassen ;-)
Stimmt, die USA sind da aber sowieso ein Sonderfall. :D

Bis vor ein kurzem hatte ich noch Verwandschaft dort drüben wohnen,
war im Laufe der Zeit einige Male zu Besuch dort.

Dort konnte ich dann auch so manche kuriose Herangehensweise "begutachten".
Von bizarren Therapieformen, über zu exzessiver Medikamentenabgabe,
bis hin zur religiösen "Wasauchimmer"-Austreibung war alles vertreten.

Ich will damit nicht pauschalisieren, nur was dort mancherorts (in dem Falle Oregon) als Norm gilt,
ist schon erschreckend.


Zu deinem letzten Absatz kann ich nur sagen: Word! Sehe ich genau so.
Immerhin werden den wirklichen Patienten hierdurch auch noch wichtige Therapieplätze vorenthalten.
Ich meine, wenn ich schon höre, wie lang die Wartelisten sind, graust es mir.
In weniger als einem halben Jahr einen Platz zu finden ist hier unten ein utopisches Ziel.

Maximal bleibt einem noch der Weg über den Hausarzt, Krankenkasse etc.
Aber selbst wenn dort nachgeharkt wird, verspricht das auch noch keinen Erfolg.
Ich habe von einem Therapeuten zu hören bekommen, ich zitiere:
"Wenn es aber nicht wirklich dringend ist, brauchen sie gar nicht erst vorbeizukommen!"

Wie so eine Vertrauensbasis enstehen soll ist mir schleierhaft.

Einerseits kann ich verstehen, dass man sich nicht zu viel Arbeit auflasten will,
andererseits wusste ich in diesem Falle, dass besagter Therapeut sich nur seinen Vormittag
frei halten wollte.
Das Ende von Lied, ich bin natürlich nicht dorthin gegangen.
Ich will ja nicht dazu genötigt werden, meine Lebensgeschichte aus dem Stegreif
runterrasseln zu müssen.

Das halte ich alle allerdings auch nur für einen Sonderfall, weder vorher noch nachher
ist mir ähnliches passiert.

Das schlechte Bild der Psychotherapie wird imho weniger durch inkompetentes Personal erzeugt,
als viel mehr durch dummes Stammtischgeschätz und hohle Dorf-Propaganda,
welche auf Fakten beruht, die im Laufe der 60er und 70er "aufgeschnappt" wurden.
Das sich hier innerhalb der letzten Jahrzehnte massiv was getan hat, wird gerne ignoriert.

Aber wie gesagt, dass ist auch nur meine persönliche Meinung hierzu. :)


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N8Alp
ehemaliges Mitglied

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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 07:13
@ahri
ahri schrieb:Dir ist schon klar, dass der Thread schon einige Jahre alt ist oder?! ;)

Außerdem ist das was du schreibst wohl eher Bullshit als Tatsache ;)
Ganz wie du meinst. Den satirischen Unterton hätte ich vermeiden sollen.


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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 12:43
@Johnny_Retro
Was die langen Wartelisten anbetrifft, verhält es sich so: pauschal gesehen gibt es zu viele Psychotherapeuten in Deutschland, nimmt man aber diejenigen, die den Beruf nur ausüben, um "leicht" an ihr Geld zu kommen, heraus, bleiben zu wenige fähige Therapeuten und da ist es nunmal so, dass dann Wartelisten aufgestellt werden.

Ich persönlich kann nur von mir reden und ich nehme meinen Beruf sehr ernst. Meine Überlegung war, Menschen zu helfen, die aus ihrer aktuellen Situation nicht herauskommen, bzw deren Vergangenheit sie gefangen hält. Ich komme fast ohne Medikamentenvergabe aus, kein Medikament ist so gut wie ein empathisches Verhalten des Therapeuten.
Aber um mich selbst nicht zu überlasten (viele Probleme nimmt man dann doch mit nachhause und kann nicht mehr abschalten), wollte ich ursprünglich die Zeiten etwas geringer halten, was allerdings mittlerweile nicht mehr möglich ist. Jetzt biete ich sogar Samstag Sprechstunden an, weil die Nachfrage sehr groß ist. Und das ist ein Zeichen für mich, dass ich meinen Job gut mache.

Was die Vorurteile und negativen Sichtweisen vieler Menschen anbetrifft, so sage ich mir, alle Therapeuten sind auch Menschen und wenn der eine oder der andere Fehler gemacht hat oder macht, ist es durchaus tragisch, aber ich vergleiche die Arbeit meiner Kollegen nicht mit meiner eigenen.
Und Patienten, die grundsätzlich ALLE Therapeuten verdammen und schlecht machen, sollen halt mal schauen, woran das liegt. Nicht ALLE Therapeuten sind schlecht. Aber wenn man mit einer negativen Einstellung schon zum ersten Gespräch geht, kann NICHTS gutes dabei rauskommen!


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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 12:55
@libertarian
Der einzige, der dich therapieren kann, bist du selbst. Psychologen können dir dabei helfen, aber es geht auch ohne.

Was beim 'wie' helfen könnte: Schätzt du dich eher als den manischen oder den depressiven Typen ein?

depressiv: Ich warte darauf, dass sich etwas ändert, denn so, wie es gerade ist, will ich nicht weiterleben. Wenn sich nicht bald etwas verbessert, kann ich nicht mehr. Ich denke viel über alles nach, und diese Zeit brauche ich auch.

manisch: Mir ist nie langweilig. Ich bin dazu verdammt, mich von einer schwierigen Aufgabe in die nächste zu stürzen. Es fällt mir schwer, Prioritäten zu setzten, aber wenn ich selbst nichts tue, hat mein Leben keinen Sinn: Wenn die Welt mit mir nicht anders wäre, als ohne mich, bräuchte ich gar nicht zu leben. Menschen werden durch ihre Taten bestimmt.


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 13:08
Ein Mensch fragt: "Wo geht es hier zum Bahnhof ?"
Es antwortet...

der Gesprächstherapeut: "Sie wissen nicht wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend."
der Tiefenpsychologe: "Sie wollen verreisen ?"
der Psychoanalytiker: "Sie meinen dieses lange dunkle Gebäude, wo die Züge immer rein und raus, rein und raus, rein und raus..."
der Sozialarbeiter: "Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin."
der Sozialpädagoge: "Ich weiß nicht, aber es ist gut, daß wir darüber reden können."
der Gestalttherapeut: "Du, laß das voll zu, daß Du zum Bahnhof willst."
der Bioenergetiker: "Machen Sie mal: sch ... sch ... sch ..."
der Verhaltenstherapeut: "Heben Sie den rechten Fuß, schieben Sie ihn vor, setzen Sie ihn jetzt auf. Sehr gut. Hier haben Sie ein Bonbon."
der Psychiater: "Bahnhof ? Zugfahren ? Welche Klasse ?"
der Neurologe: "Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter ?"
der systemische Familientherapeut: "Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, daß Sie zum Bahnhof wollen ?"
der Kurzzeittherapeut: "Stellen Sie sich vor: plötzlich geschieht ein Wunder und Sie sind schon am Bahnhof. Was ist anders dadurch?"
der Psychodramatherapeut: "Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann ..."
der NLP-ler: "Schließen Sie die Augen, stellen Sie sich vor: eine Blume am Rande eines Weges..."
der Positiv-Denker: "Schließen die Augen und sagen Sie zu sich selber: ich bin wunderbar und einzigartig und ich vertraue meinem Unterbewusstsein, daß es den für mich richtigen Weg weiß."
der Pädagoge: "Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, daß es besser für Dich ist, wenn Du es selbst herausfindest."
der humanistische Psychotherapeut: "Wenn Du da wirklich hinwillst, wirst Du den Weg auch finden."


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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 13:22
@N8Alp
Hätteste mal so siehts aus ;)


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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 13:35
@Warhead

sehr interessant


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libertarian
ehemaliges Mitglied

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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 17:16
@Rico
Rico schrieb:depressiv: Ich warte darauf, dass sich etwas ändert, denn so, wie es gerade ist, will ich nicht weiterleben. Wenn sich nicht bald etwas verbessert, kann ich nicht mehr. Ich denke viel über alles nach, und diese Zeit brauche ich auch.
Bingo! Zumindest erkenne ich das ein wenig an mir. Was heißt ein wenig, doch schon sehr. Manchmal denke ich da aber auch an manische Depression. Keine Ahnung. Ich weiss jedenfalls nur, dass mit mir was nicht stimmt, was auch immer es nun genau sei und wie auch immer ich nun genau zu diagnostizieren bin. Ruhe und Zeit für mich, das brauche ich auch, ja. Abschalten und über alles reflektieren.


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Psychologen und dergleichen

25.09.2013 um 21:22
@libertarian

Hast du oft das Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben?
Wärst du gerne souveräner im Umgang mit anderen?
Schiebst du unangenehme Tätigkeiten meistens auf und machst sie im letzten Moment?
Hast du Angst, dass andere dich hassen könnten?
Vermitteln dir andere, wertlos zu sein?


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libertarian
ehemaliges Mitglied

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Psychologen und dergleichen

26.09.2013 um 03:15
@Rico
Rico schrieb:Hast du oft das Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben?
Bingo.
Rico schrieb:Wärst du gerne souveräner im Umgang mit anderen?
Bingo. Gerne, ja. Ich bin ein sehr unsicherer Mensch. So wäre jetzt mal meine Einschätzung über mich selbst.
Rico schrieb:Schiebst du unangenehme Tätigkeiten meistens auf und machst sie im letzten Moment?
Wieder Treffer. Aber das war mal anders.
Rico schrieb:Hast du Angst, dass andere dich hassen könnten?
Ja, das hatte ich. Habe ich? Aber wer will schon gehasst sein?
Rico schrieb:Vermitteln dir andere, wertlos zu sein?
Ich habe jedenfalls oftmals das Gefühl, nicht gerade viel wert zu sein für Andere. Aber auch ich selbst schätze mich oft als wertlos gegenüber diesem All ein.


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Psychologen und dergleichen

27.09.2013 um 00:28
@libertarian

Okay, probier folgendes:

Wegen den Fehlern: Die meisten großen Entdeckungen in den Naturwissenschaften, Medizin, Technik und Gesellschaft waren das Produkt eines Trial-und-Error-Verfahrens. Fehler sind Lern- und Verbesserungsgrundlage. Eine vernünftige Einstellung Fehlern gegenüber bedeutet, sie nicht nur als Krise, sondern auch als Chance zu sehen. Zwei Beispiele, die das weiter veranschaulichen:
1) Ein Kleinkind fällt hunderte mal, bis es laufen kann, aber es gibt doch nie auf. Am Ende können sie (fast) alle laufen.
2) Kükensortierer ist eine Berufsbezeichnung. Der Ausübende Kükensortierer sortiert neugeborene Küken nach Geschlecht. Das kuriose dabei: Keiner kennt die Kriterien, an denen man erkennt, wann ein Küken männlich ist und wann weiblich. Man sieht es einfach nicht, sondern findet es nur heraus, indem man die Küken zufällig sortiert, kennzeichnet, wartet, bis sie aufwachsen, und dann feststellt, ob man richtig lag. So haben vermutlich die ersten Kükensortierer gelernt. Mitlerweile profitieren Neulinge von der Erfahrung der Veteranen: Der Anfänger stellt sich ans Band und sortiert die Küken nach eigener Einschätzung. Der Erfahrene steht hinter ihm und sagt ihm jedes mal, ob er richtig lag. Nach einer Zeit kann der Anfänger die Küken fast perfekt sortieren, und er weiß selber nicht, wie er das macht. Eine gesunde Einstellung zu Fehlern ist dabei selbstverständlich ein Muss!
Dass Fehler etwas Schlechtes sind, vermitteln uns einige Lehrer und Schulnoten im jetzigen Bildungssystem. Aber in Wirklichkeit sind Fehler natürlich, notwendig und akzeptabel, denn wenn man nie aus den eigenen Fehlern lernt, wird man auch nie aufhören, sie zu machen.

Unsicherheit gegenüber anderen? Ich würde gerne tauschen und selbst unsicherer werden, du kannst was von meiner Selbstsicherheit haben. Ich bin zu offen und deswegen ist kaum etwas an mir geheimnisvoll oder interessant. Ich finde es schwieriger, selbstbewusst und trotzdem zurückhaltend zu sein, als sich unsicher zu fühlen und dabei eine Rampensau zu sein. Eine Beratung hierzu gibts gleich über PM.

Wegen dem Aufschieben von Tätigkeiten empfehle ich, dass du dir niemals Großprojekte vornimmst. Zum Beispiel stört dich ein unufgeräumtes und verstaubtes Regalfach, und du denkst dir: Zimmer ausmisten und Großputz stehen an! Das landet dann auf irgendeinem Zettel, der in irgendeinem Stapel verschwindet, und der Stapel wird höher und unübersichtlicher. Die Angst vor den anstehenden Aufgaben ist schnell größer als die Aufgaben eigentlich unangenehm sind, und so fängst du gar nicht erst an. Wenn du doch mal etwas machst, war es schon längst überfällig, und es ist kein Erfolg mehr, es jetzt noch erledigt zu haben. Wenn du also das schmutzige und unordentliche Regalfach siehst, räume es direkt auf. Den Weg zum Großputz hast du dir immer noch nicht versperrt, aber du hast schonmal eine saubere Insel im Chaos, an der du dich erfreuen kannst. Das ist nicht nur auf Aufräumen anwendbar, sondern auf alles. Der perfekte Moment, um etwas zu machen, kommt nie. Das Leben ist kein Warten auf den Weihnachtsmann, sondern mach immer alles, was dir einfällt, sofort.
SpoilerDie genannten Tipps in diesem Absatz stammen aus dem Bestseller 'Simplify your life' und aus Sun Tzus 'Kunst des Krieges', kommentiert von der Psychologin Gitta Peyn.

Andere könnten dich hassen: Manche Leute machen sich tatsächlich nichts daraus, gehasst zu werden. Siehe auch hierzu die PM.
libertarian schrieb:Ich habe jedenfalls oftmals das Gefühl, nicht gerade viel wert zu sein für Andere. Aber auch ich selbst schätze mich oft als wertlos gegenüber diesem All ein.
Hängt ebenfalls mit dem Thema der PM zusammen.

Insgesamt hast du damit schonmal fünf Problemfelder aufgedeckt, an denen du Arbeiten kannst. Anders gesagt: Fünf Dinge, die du an dir als Fehler betrachtest, als Krise gesehen hast und nun als Chance nutzen kannst. Ist alles einfacher, als du denkst!


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Psychologen und dergleichen

27.09.2013 um 01:12
Rico schrieb:Der Ausübende Kükensortierer sortiert neugeborene Küken nach Geschlecht. Das kuriose dabei: Keiner kennt die Kriterien, an denen man erkennt, wann ein Küken männlich ist und wann weiblich.
Sehr schön!
...der gewöhnliche Sortierer weis nich was er tut und hofft so gut/schlecht wie sein Vorgänger zu werden.
Er fragt sich vl. mal "Warum das Ganze?"
doch warum ungewohnte Schmerzen auf sich nehmen wenn der Lebensbrei ohnehin schon genügt.
Da freut sich die Endlosschleife!


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