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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

276 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gesellschaft, Krankheit, Vorurteile, Akzeptanz, Leiden

Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

11.12.2014 um 18:56
@RoseHunter
@koef3

Also ich habe mehrere Jahre mit Autisten gearbeitet und kann daher aus Erfahrung Koef3 zustimmen, wenn er sagt, dass seine Problematiken weit mehr erfassen, als die gängigen Symptome einer sozialen Phobie. Damit möchte ich nicht behaupten, dass das eine schlimmer als das andere sei. Beides führt zu Beeinträchtigungen, wie es wohl jede Krankheit auf die ein oder andere Art tut. Da lässt sich kein Maßstab anlegen.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

12.12.2014 um 17:43
popcorncandy schrieb:Hier muss sich keiner rechtfertigen, wer stärker leidet, wer weniger.
Leiden ist immer Leiden, es ist subjektiv und es ist real.
Darauf sollte man Rücksicht nehmen.
Danke für diese Aussagen.

Ich habe in unserer Gesellschaft so oft das Gefühl, dass man sich immer am vermeintlich Schlimmeren orientiert. Leid wird zwanghaft objektiviert. Getreu dem Motto "Anderen geht es viel schlechter" soll man sich gefälligst nicht so anstellen und froh sein, dass man am Leben ist. Völlig gleich, wie schlimm das Leid subjektiv empfunden wird, das zählt für die meisten einfach nicht.

Und dann werden in diversen Reportagen oft Schicksale von Menschen gezeigt, die trotz schwerer Krankheit / Behinderung / Trauma nicht den Mut verloren haben und weiterkämpfen. Ja, wie schön für sie. Die haben dann eben das Glück, eine starke Persönlichkeit zu haben.
Das hilft anderen aber auch nicht weiter.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

12.12.2014 um 19:35
@deja-vu.
So siehts aus. Eigentlich müsste in den Medien eher über die berichtet werden, die gekämpft und trotzdem verloren haben und ganz kurz vorm Abgrund stehen.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

12.12.2014 um 23:09
@deja-vu.
deja-vu. schrieb: Leid wird zwanghaft objektiviert. Getreu dem Motto "Anderen geht es viel schlechter" soll man sich gefälligst nicht so anstellen und froh sein, dass man am Leben ist. Völlig gleich, wie schlimm das Leid subjektiv empfunden wird, das zählt für die meisten einfach nicht.
genau und das führt dazu, dass die Umwelt dann dazu tendiert mehr Leistung von dem Erkrankten zu verlangen, der weil ehr eh schon immer an der obersten Belastungsgrenze ist daran zu zerbrechen droht. Denn wenn das alles nicht soooo schlimm ist, dann kann man ja gefälligst auch mehr Leistung bringen. Dann will man den Gegenüber vermitteln, dass einem das zuviel wird und dann heißt es man schiebt die Krankheit vor und nimmt sie zu schwer und schon ist man in einem schrecklichen Kreisel


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

12.12.2014 um 23:28
@koef3
das ist aber für einen Erkrankten auch nicht gut, denn solche Berichte ziehen den kranken Menschen, wenn er sich die anschaut, dann ja u. U. ziemlich runter. Es müssten im Endeffekt alle mit
@deja-vu. Einstellung ausgestattet werden. ;)
Die Gesellschaft muss mehr Respekt vor dem Empfinden, Befinden und in die Beurteilung des Leistungsvermögen, welches eine Person für sich selbst hat, bekommen


@phantomherz
phantomherz schrieb:Da lässt sich kein Maßstab anlegen.
Warum legen ihn denn dann trotzdem so viele?


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 08:38
@Truenes
@phantomherz

phantomherz schrieb:
Da lässt sich kein Maßstab anlegen.

Warum legen ihn denn dann trotzdem so viele?
Auch in Beiträgen, die das Gegenteil aussagen wollen:
phantomherz schrieb:Also ich habe mehrere Jahre mit Autisten gearbeitet und kann daher aus Erfahrung Koef3 zustimmen, wenn er sagt, dass seine Problematiken weit mehr erfassen, als die gängigen Symptome einer sozialen Phobie.
phantomherz schrieb:Beides führt zu Beeinträchtigungen, wie es wohl jede Krankheit auf die ein oder andere Art tut. Da lässt sich kein Maßstab anlegen.
Das ist vermutlich in keiner Weise böse gemeint, aber ganz einfach widersprüchlich.
Truenes schrieb:genau und das führt dazu, dass die Umwelt dann dazu tendiert mehr Leistung von dem Erkrankten zu verlangen, der weil ehr eh schon immer an der obersten Belastungsgrenze ist daran zu zerbrechen droht.
Kranksein wird ja in aller Regel mit einer Auszeit verbunden und damit dass jemand wirklich nicht kann. Aber hier gibt es eben einen fließenden Übergang von bewusstem Missbrauch (jemand "macht auf Psyche"), von Graben an der falschen Stelle (jemand ist völlig durch, was sich in psychosomatischen Beschwerden äußert), jemand will eigentlich nicht mehr und es ist ihm selbst nicht klar (mindestens hier könnten Symptome als Hinweisgeber dienen) und die Fälle in denen jemand will, aber wirklich nicht kann.

Ich glaube übrigens, dass Krankheit in den meisten Fällen überhaupt kein Hindernis ist, man muss die Pathologien nur gezielt einsetzen. Es ist ja keine ganz neue Idee, dass in gute Kripo-Leuten auch kriminelle Energie stecken muss, wenigstens in der Phantasie. Zwanghafte Leute sind sauber und ordentlich, NArzissten wollen an die Macht usw.

Die Frage ist mMn ernstens, ob das ethisch vertretbar ist (sollte man einen zwanghaften Menschen als supper gewissenhaften Buchhalter einstellen, oder lieber therapieren?) und was gesellschaftlich gewollt ist (ein Narzisst mag ja gerne nach oben wollen und beißt andere da auch weg, aber seine Selbstüberschätzung ist andererseits ein Problem für Firmen und Staaten).


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 08:56
@RoseHunter
sollte die Frage nicht eher der Leidensdruck der betroffenen Person sein? Und wie diese ihre Situation sehen, also danach gehen, was ihnen das Leben erleichtert? Es ist auf jeden Fall eine Erleichterung, wenn Krankheiten, die man nicht sieht und nicht von vorneherein mit großem Verständnis und Mitleid behaftet sind, auch anerkannt werden. Keiner kann wissen, wie jemand anders leidet. Wie schlimm was für ihn ist. Deshalb sollte dies auch nicht bewertet werden.


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13.12.2014 um 09:07
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:sollte die Frage nicht eher der Leidensdruck der betroffenen Person sein?
Nicht zwingend.
Tussinelda schrieb:Es ist auf jeden Fall eine Erleichterung, wenn Krankheiten, die man nicht sieht und nicht von vorneherein mit großem Verständnis und Mitleid behaftet sind, auch anerkannt werden.
Sicher, nur ist das nicht der Fall.
Tussinelda schrieb:Keiner kann wissen, wie jemand anders leidet. Wie schlimm was für ihn ist. Deshalb sollte dies auch nicht bewertet werden.
Ehrlich gesagt, ich bestreite das und wenn man es nur weit genug an die extremen Enden treibt, wird das jeder bestreiten.

Es ist mMn eine Ausgeburt konstanter Ichbezogenheit und Selbstbespiegelung, dass aus jeder Mücke ein Elefant gemacht werden kann.
Mir ist bewusst, dass Schmerzen, Trauer, Leid, Stress usw. subjektiv stark unterschiedlich empfunden werden, aber auf die Idee jemandem helfen zu wollen, kommt man in dem Kontext nur, wenn man findet, dass sein Leid irgendwie inadäquat ist.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 09:09
@RoseHunter
das
RoseHunter schrieb:aber auf die Idee jemandem helfen zu wollen, kommt man in dem Kontext nur, wenn man findet, dass sein Leid irgendwie inadäquat ist.
verstehe ich nicht......


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 09:13
@Tussinelda

Es gibt Menschen, die unverhätnismäßig schnell und intensiv leiden, obwohl der Auslöser mitunter als banal oder läppisch angesehen werden kann.

Wenn man sich nicht traut das so zu benennen kann man diesen Menschen, die auf ihre Art tatsächlich leiden, intensiv gekränkt sind und in sich zusammenfallen oder an einer Depression leiden oder an Hypochondrie oder sonstigem, nicht helfen.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 09:23
@RoseHunter
um jemandem helfen zu können muss man die Person und das Problem erst einmal ernst nehmen. Also auch den Leidensdruck, den Menschen haben können, auch wenn es aus der Sicht mancher vielleicht eine Lappalie ist.


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13.12.2014 um 09:30
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:um jemandem helfen zu können muss man die Person und das Problem erst einmal ernst nehmen.
Das ist selbstverständlich, aber Empathie hat verschiedene Grade der Entfaltung.
Ein Therapeut ist kein guter Kumpel, der mit der Lesart seines Klienten verschmilzt, sondern es muss auch fähig sein mit dem in Empathie zu gehen, was sein Patient nicht sehen kann, verdrängen oder verleugnen muss.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 09:40
@RoseHunter
was bedeutet
RoseHunter schrieb:sondern es muss auch fähig sein mit dem in Empathie zu gehen, was sein Patient nicht sehen kann, verdrängen oder verleugnen muss.
?

Muss ein Therapeut nicht erst einmal ein Vertrauensverhältnis schaffen, somit also den Patienten seine Gefühle zugestehen, sie respektieren, Verständnis haben? Dem Patienten die Möglichkeit geben, sich so zu geben, wie er ist, er sich fühlt, um den Leidensdruck überhaupt zu verstehen? Man kann nicht einfach davon ausgehen, dass jemand sich nur "anstellt", wenn derjenige leidet, man muss erarbeiten, warum dieser Patient so leidet und wie er lernen kann, damit umzugehen oder aber sein Leiden in eine andere Relation zu setzen. Das kann man sicherlich nicht, wenn niemand ernst nimmt, das man leidet.


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13.12.2014 um 09:51
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:Muss ein Therapeut nicht erst einmal ein Vertrauensverhältnis schaffen, somit also den Patienten seine Gefühle zugestehen, sie respektieren, Verständnis haben? Dem Patienten die Möglichkeit geben, sich so zu geben, wie er ist, er sich fühlt, um den Leidensdruck überhaupt zu verstehen?
Kommt drauf an, was du darunter verstehst und wie tief du in diese Diskussion einsteigen willst.
Die Frage ist in der Tat sehr interessant, aber im Grunde auch entschieden. Sie lautet, ob ein Therapeut erst einmal alles verstehen und tolerieren muss, um eine Beziehung zum Klienten aufzubauen und in der Folge das Band nicht reißen zu lassen, oder ob er im Gegenteil schnell Grenzen setzen kann und darf und die Beziehung dennoch oder gerade dadurch ermöglicht wird.
Tussinelda schrieb:Man kann nicht einfach davon ausgehen, dass jemand sich nur "anstellt", wenn derjenige leidet, man muss erarbeiten, warum dieser Patient so leidet und wie er lernen kann, damit umzugehen oder aber sein Leiden in eine andere Relation zu setzen. Das kann man sicherlich nicht, wenn niemand ernst nimmt, das man leidet.
Du schränkst da unnötig ein.
Es gibt nicht nur die Option alles ernst zu nehmen - dass sowieso und immer! - oder den Patienten zurückzuweisen. Der dritte Weg ist, den Patienten in all seinem Leid und seiner Verwirrtheit ernst zu nehmen UND ihm zu helfen, aus dieser Verwirrung herauszufinden.

Der kumpelhafte Therapeut, der durch dick und dünn geht, hat gleich mehrere Nachteile. Erstens, lässt er sich verführen, weil irgendwann die Frage "Glauben sie mir, oder glauben sie mir nicht?" kommt und die große Szene, wenn man nicht mehr glaubt und daraus resultierend wird so ein Therapeut oft genug genau dann abgeschossen, wenn er von der "guter Kumpel und Beschützer" Phase, in die des Kritikers umschalten möchte, die dann irgendwann in jeder Therapie kommt.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 09:59
@RoseHunter
es ist nicht nötig, dem Patienten NICHT zu glauben, dass er leidet, um ihm zu helfen. Und "Kritik" ist sehr viel besser anzunehmen, wenn man der Person, die sie äussert, vertraut und man sich von dieser Person ernstgenommen fühlt.


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 10:00
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:es ist nicht nötig, dem Patienten NICHT zu glauben, dass er leidet, um ihm zu helfen.
Die Formulierung zeigt, dass du nicht verstanden hast, worum es geht.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 10:43
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:sollte die Frage nicht eher der Leidensdruck der betroffenen Person sein? Und wie diese ihre Situation sehen, also danach gehen, was ihnen das Leben erleichtert? Es ist auf jeden Fall eine Erleichterung, wenn Krankheiten, die man nicht sieht und nicht von vorneherein mit großem Verständnis und Mitleid behaftet sind, auch anerkannt werden. Keiner kann wissen, wie jemand anders leidet. Wie schlimm was für ihn ist. Deshalb sollte dies auch nicht bewertet werden
Insgesamt ist es so, dass es nicht viele Menschen gibt, denen tiefe - und teilweise komplexe - Zusammenhänge des Seelischen klar sind.

Dieser Umstand bleibt natürlich nicht ohne Folgen.
Eine dieser Folgen ist, dass man oft im Grunde nicht weiß, worüber man redet.
Zwei Menschen, die auf dem Schiff sind und die kleine, aus dem Wasser herausragende Spitze eines Eisbergs sehen und dann über die Eigenschaften dieses kleines Teils diskutieren.
Das in etwa ist - sehr oft - die Situation.

Das geht übrigens in alle Richtungen, d.h. es führt einerseits sehr oft dazu, dass schwer und vor allem schwerst Leidende oft kaum auf einen Menschen hoffen können, der sich ein Stück weit auf sie einlässt und andererseits führt es sehr oft dazu, dass Menschen mit menschenverachtenden Motiven ihre wahren Beweggründe bestens verschleiern, verstecken können (auch vor sich selbst).

Die (Lebens)lüge ist auch deswegen so enorm "erfolgreich", weil sie etwas ist, das fast immer "genug" Abnehmer findet.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 16:12
@RoseHunter
@Truenes

Ich habe geschrieben, dass Autismus mehr Problematiken erfasst, als eine soziale Phobie - damit meinte ich nicht, dass Autismus schwerwiegender ist, sondern andere Gründe und weitere Symptome hat, die in Wechselwirkung stehen, als eine soziale Phobie. Bei einer sozialen Phobie hat man Angst davor, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, man hat Angst, Fehler zu machen und dadurch den Erwartungen nicht zu entsprechen. Man kann aber durchaus Freundschaften und Beziehungen führen. Bei Autismus ist nicht die Angst die zentrale Problematik, sondern die Schwierigkeit, Kontakte adäquat zu gestalten, sein Gegenüber einzuschätzen und dementsprechend richtig zu reagieren. Es sind also durchaus mehrere Problematiken vorhanden, wenn die Diagnose Autismus gestellt wird. Ich habe aber nirgends geschrieben, dass diese Problematiken ernstzunehmender sind, als die Symptome einer Angststörung.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

13.12.2014 um 16:27
RoseHunter schrieb:Der kumpelhafte Therapeut, der durch dick und dünn geht, hat gleich mehrere Nachteile. Erstens, lässt er sich verführen, weil irgendwann die Frage "Glauben sie mir, oder glauben sie mir nicht?" kommt und die große Szene, wenn man nicht mehr glaubt und daraus resultierend wird so ein Therapeut oft genug genau dann abgeschossen, wenn er von der "guter Kumpel und Beschützer" Phase, in die des Kritikers umschalten möchte, die dann irgendwann in jeder Therapie kommt.
Wer sagt, dass ein Therapeut irgendwann nicht mehr glaubt? Und was meinst du mit "durch dick und dünn geht"? Ein Therapeut hat weder die Aufgabe, ein Kumpel zu sein, noch ein Kritiker.


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13.12.2014 um 20:01
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Ich glaube übrigens, dass Krankheit in den meisten Fällen überhaupt kein Hindernis ist
genau dieser Glaube führt dazu, dass Menschen in Situationen geraten wie hier im Thread schon beschrieben:
Ctrl-C schrieb:
Also ich bin Diabetiker Typ 2. Zwar keine psychische Störung, aber man sieht es an mir auch nicht unbedingt vom ersten Blick. Alle wissen das längst, aber trotzdem stoße ich zumindest auf Unverständnis, wenn ich keine Süßigkeiten nehme, die Kollegen in unserem Sachgebiet verteilen, oder wenn ich sage, dass ich Unterzuckerzustand kriege, wenn ich stundenlang ohne Pause in einer Besprechung sitze.
denn wie dieses Beispiel zeigt ist Krankheit schon ein Hindernis, eben weil die Menschen einfach zu wenig respektieren wenn jemand sagt, es geht nicht.


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