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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

276 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gesellschaft, Krankheit, Vorurteile, Akzeptanz, Leiden

Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

20.12.2014 um 17:25
RoseHunter schrieb:Neurologisch darstellbar ist alles mögliche, wird zumindest immer behauptet. Man hat ja kein Normhirn zum Vergleich. Interessant wird es, wenn man sich dem Thema widmet, inwieweit bestimmte ideologischen Präferenzen den Blick auf Daten verzerren.
Stimmt, es gibt kein Normhirn. Dennoch kann man sich an gewissen Normen orientieren. Zumindest partiell. So stellt man ja auch diverse Normabweichungen fest. Und in dieser Hinsicht hat die Wissenschaft/die Medizin nun mal im Laufe der vielen Jahre Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt. Das kann man nicht einfach so abtun. Dass sich alles mögliche darstellen lässt, widerspricht meiner Aussage doch in diesem Zusammenhang nicht ansatzweise.
RoseHunter schrieb:Ja, auch da gibt es Ideologen, aber wie überall gibt es berechtigte und bescheuerte Kritik.
Dem habe ich auch nicht widersprochen.
RoseHunter schrieb:Ich weiß, dass es Menschen gibt, die allem was "schulmedizinisch" ist mit einer Paranoia begegnen und wer das tut verschließt die Augen vor den routiniert guten Leistungen die in manchen Ecken der Medizin erbracht werden, wer aber mal jemanden gesehen hat der Hardcore-Impfschäden geschossen hat, der reibt sich verwundert bis entsetzt die Augen.
Für mich nicht nachvollziehbar. Solche Sachen passieren. Dem stehen aber dann wiederum ganz andere Zahlen entgegen, wo es eben Gutes bewirkt hat. Den Einzelfall trifft das natürlich auf emotionaler Ebene. Aber darauf kann man, zum Wohle aller, nicht immer Rücksicht nehmen.

Aber gut, das Thema 'Impfungen' ist ja jetzt ein ganz anderes Thema. Ein sowieso insgesamt sehr geladenes sogar und darum würde ich es für weniger zielführend finden, wenn wir uns jetzt über Impfungen und Impfschäden unterhalten würden. Das war ja nur so ein Beispiel, weil ich deutlich machen wollte, was ich von sogenannten 'bösen Zungen' halte, die eigentlich gar keine Ahnung haben.
RoseHunter schrieb:Behinderung hat diesen Ausdruck des Unwiederruflichen. 20%, 50%, 80% oder 100% Behindert.
Es kann auch , in der Tat, stigmatisierend sein. Aber jemand der bspw. erheblich geistig beeinträchtigt ist, durch seine Behinderung, der ist nun einmal behindert. Ich war schon erwachsenen Autisten begegnet, die brachten es noch nicht einmal fertig, ohne Hilfe ihre Jacke zuzumachen.

Aber was ist mit Betroffenen, die ansonsten weitestgehend völlig 'normal' rüberkommen? Davon gibt es mehr als genug, trotz feststehender Diagnose. Dennoch würde ich sie nicht als krank einstufen. Sie sind ja körperlich völlig gesund.
RoseHunter schrieb:Definitionen sind auch nichts, dem man widersprechen kann, bzw. sollte.
Subjektive Definition. Ich bleibe dabei.
RoseHunter schrieb:Kein Problem ich bin in den nächsten Tagen nicht mit einem Übermaß an Zeit gesegnet, schauen wir einfach, was sich ergibt, gute Besserung.
Danke. Es geht schon wieder. Schöne Feiertage!


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

20.12.2014 um 17:52
@Krepitation
Aber was ist mit Betroffenen, die ansonsten weitestgehend völlig 'normal' rüberkommen? Davon gibt es mehr als genug, trotz feststehender Diagnose. Dennoch würde ich sie nicht als krank einstufen. Sie sind ja körperlich völlig gesund.
"Rüberkommen".. Wenn das meint, dass dieser Mensch ein Handicap hat, dass ihn in seiner Lebendigkeit behindert, dann kann es durchaus seine Berechtigung haben, in dem Fall von einer Krankheit zu sprechen.

Das Problem bei dem Wort Krankheit ist ja u.a., dass es dazu verführen kann, anzunehmen bzw, zu glauben, dass es auf der einen Seite die Gesunden gibt und auf der anderen Seite die Kranken.
So klar ist es aber oft nicht.


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20.12.2014 um 17:54
@cognition
cognition schrieb:Ich weiß nicht ob ich gemeint war, aber danke dir trotzdem :)
Nix zu danken^^ Damit sind alle gemeint also auch du :)


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

21.12.2014 um 09:19
@Scanlys
Scanlys schrieb:Ja, die Prognosen geben meist den schlechtmöglichsten Zustand wider, weil sich da keiner in die Nesseln setzen möchte.
Eigentlich nicht, die versuchen das schon realistisch abzuschätzen.
Scanlys schrieb:Und trotzdem man alle Prognosen hinter sich gelassen hat, macht sich Unzufriedenheit breit, da der Urzustand nun mal das Nonplusultra war.
Ja, das ist wohl so, dass man das Normale erst dann schätzen lernt, wenn man es nicht mehr kann.


@cognition
cognition schrieb:Meine Vergangenheit muss man wohl unter beiden Gesichtspunkten analysieren sowohl einige Traumata als auch chronische Aggression.
Ja, klingt für mich auch so.


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RoseHunter
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21.12.2014 um 10:25
@Krepitation
Krepitation schrieb:Stimmt, es gibt kein Normhirn. Dennoch kann man sich an gewissen Normen orientieren. Zumindest partiell. So stellt man ja auch diverse Normabweichungen fest. Und in dieser Hinsicht hat die Wissenschaft/die Medizin nun mal im Laufe der vielen Jahre Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt. Das kann man nicht einfach so abtun.
Tut doch niemand und ist ja längst gängige Praxis. Der Trend geht allerdings nun verstärkt von den Normwerten hin zu dem Blick auf den individuellen Patienten.
Normwert ist nicht gleich Normwert. Bei einem nur minimal abweichenden Blut pH Wert ist man schnell unter der Erde, die Spanne für Auswirkungen für Dopamin sind vollkommen anders und das Neurotransmittersystem, ist insgesamt herzlich unbekannt. Von den vielleicht 20 (mindestens 14) Neurotransmittern weiß man kaum, wie sie sich wechselseitig hemmen, verstärken, durchdringen.

Das meiste was bekannt zu sein scheint, sind oft wiederholte Mythen, an die man sich einfach gewöhnt hat.
Krepitation schrieb:Dass sich alles mögliche darstellen lässt, widerspricht meiner Aussage doch in diesem Zusammenhang nicht ansatzweise.
Das war auch nicht als Kritik an deiner Aussage gedacht.
Krepitation schrieb:Für mich nicht nachvollziehbar. Solche Sachen passieren. Dem stehen aber dann wiederum ganz andere Zahlen entgegen, wo es eben Gutes bewirkt hat. Den Einzelfall trifft das natürlich auf emotionaler Ebene. Aber darauf kann man, zum Wohle aller, nicht immer Rücksicht nehmen.
Vorsicht mit diesem Argument!
Der Utilitarimus ist ein Bumerang und dient gerne mal dazu, das Wohl der Masse als Kriterium über alles zu bewerten, das hat noch die ekelhaftesten Störmungen legitimiert.
Aber gut, das Thema 'Impfungen' ist ja jetzt ein ganz anderes Thema.
Ja, und ich möchte es hier auch nicht behandeln, aus den von dir erwähnten Gründen.
Das war ja nur so ein Beispiel, weil ich deutlich machen wollte, was ich von sogenannten 'bösen Zungen' halte, die eigentlich gar keine Ahnung haben.
Klar, es ist immer ein Leichtes, zahllose Ahnungslose zu finden, aber um die geht es mir auch nicht.
Ich finde die interessanter, die wissen, wovon sie reden, die gibt es nämlich auch.
Krepitation schrieb:Aber jemand der bspw. erheblich geistig beeinträchtigt ist, durch seine Behinderung, der ist nun einmal behindert.
Ja, ich sehe die Begrifflichkeit an sich auch nicht als problematisch an, wichtiger ist, dass man weiß, wie man mit Menschen, mit diversen Einschränkungen umgeht.
ruku schrieb:Aber was ist mit Betroffenen, die ansonsten weitestgehend völlig 'normal' rüberkommen? Davon gibt es mehr als genug, trotz feststehender Diagnose. Dennoch würde ich sie nicht als krank einstufen. Sie sind ja körperlich völlig gesund.
Das ist ja der Hintergrund meiner penetranten Fragerei. ;) Wann sollte man jemanden krank nennen?
Bei der Trisomie 21 gibt es ja, äbhängig von der Zahl der betroffenen Zellen, vollkommen verschiedene Ausprägungen, dazu kommen Fragen wie die, welche Mutation überhaupt als Defekt zu bezeichnen ist, darum die Frage nach der Norm. Dass wir Milch vertragen, ist, wenn man so will, Ausdruck eines Gendefekts, also sind wir eigentlich die kranken oder behinderten Normabweichler, aber erstens ist es kein Nachteil Milchprodukte verdauen zu können und zweitens schreiben wir die Medizinbücher und damit wird der weiße Mann der Mittelschicht zur Norm.

Man denkt gerne, auf medizinischer Ebene funktionierten alle Menschen gleich, aber das ist einfach nicht der Fall. Frauen und Kinder brauchen nicht nur eine andere Dosis bestimmter Mittel, sie reagieren tatsächlich auch anders darauf und gerade in der Neurologie und Psychiatrie, bspw. bei den Autoimmunerkrankungen oder Psychosen, kann man sehen, dass das Mittel, was dem einen super hilft, beim anderen buchstäblich gar nichts bringt.
Anästhesisten wissen, dass Asiaten auf bestimmte Narkosemittel anders reagieren, als Europäer, Kinder kannst du mit Paracetamol umbringen, usw.
RoseHunter schrieb:
Definitionen sind auch nichts, dem man widersprechen kann, bzw. sollte.


Subjektive Definition. Ich bleibe dabei.
Jede Defintion ist subjektiv!
Defintionen wachsen nicht auf Bäumen, irgendwer beschließt, aufgrund irgendwelcher Kriterien, irgendwas so und so zu nennen. Entweder der Begriff wird übernommen oder nicht, dann hört man nie wieder was davon. Manchmal wird er von Fachwelt übernommen, manchmal vom Mainstream, manchmal in ähnlicher oder in abweichender Bedeutung.
Krepitation schrieb:Danke. Es geht schon wieder. Schöne Feiertage!
Danke, Dir auch, aber ich denke, wir schaffen noch ein paar Beiträge vorher.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

22.12.2014 um 18:34
RoseHunter schrieb:Der Trend geht allerdings nun verstärkt von den Normwerten hin zu dem Blick auf den individuellen Patienten.
Normwert ist nicht gleich Normwert.
Deswegen ja partiell. Das muss man schon verstehen.^^
Letzteres dürfte ja wohl niemandem unbekannt sein. Somit auch nichts Neues und auch nichts, was mir in irgendeiner Weise widersprechen würde. (Feststellung)
RoseHunter schrieb:Das meiste was bekannt zu sein scheint, sind oft wiederholte Mythen, an die man sich einfach gewöhnt hat.
Konkretisiere das bitte.
RoseHunter schrieb:Das war auch nicht als Kritik an deiner Aussage gedacht.
Ach so. Es vermag mir nicht immer zu gelingen das herauszulesen.
RoseHunter schrieb:Vorsicht mit diesem Argument!
Der Utilitarimus ist ein Bumerang und dient gerne mal dazu, das Wohl der Masse als Kriterium über alles zu bewerten, das hat noch die ekelhaftesten Störmungen legitimiert.
Ich bitte um nähere Erläuterung. Worauf genau willst du hinaus? Ansonsten bin ich nicht vorsichtig mit dieser Aussage. Warum sollte ich? Ich stehe schließlich dazu. Ekelhaft oder nicht. Das ist ja auch wieder subjektiv.
RoseHunter schrieb:Ja, ich sehe die Begrifflichkeit an sich auch nicht als problematisch an, wichtiger ist, dass man weiß, wie man mit Menschen, mit diversen Einschränkungen umgeht.
Ja, genau darum geht es ja hier.
RoseHunter schrieb:Man denkt gerne, auf medizinischer Ebene funktionierten alle Menschen gleich, aber das ist einfach nicht der Fall.
Eben! Darum mache ich ja Unterschiede und benenne Autistin nicht als krank. Dass sie medizinisch betrachtet in eine Behinderung eingeordnet werden, ist nicht mir zuzuschreiben. Ich persönlich würde mich weder als behindert, noch als krank bezeichnen. Allerdings macht sich meine (Entwicklungs)-Störung schon hier und da im Alltag für mich und andere bemerkbar. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Und so geht es eben vielen Autisten. Weder die eine, noch die andere Bezeichnung ist schön, aber vor allem: Nicht immer richtig! - Manchmal dagegen sehr wohl.
[...]Anästhesisten wissen, dass Asiaten auf bestimmte Narkosemittel anders reagieren, als Europäer, Kinder kannst du mit Paracetamol umbringen, usw.
Das ist mir selbstverständlich bekannt.
RoseHunter schrieb:Jede Defintion ist subjektiv!
Defintionen wachsen nicht auf Bäumen, irgendwer beschließt, aufgrund irgendwelcher Kriterien, irgendwas so und so zu nennen.
So meine ich es nicht und so sehe ich es auch nicht. In diesem Punkt werden wir uns nicht einig werden. Aber wie schon erwähnt, ich finde das nicht weiter schlimm.
RoseHunter schrieb:Danke, Dir auch, aber ich denke, wir schaffen noch ein paar Beiträge vorher.
Ha! Und das während meines Urlaubs. ;)


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

23.12.2014 um 10:09
@Krepitation
RoseHunter schrieb:
Das meiste was bekannt zu sein scheint, sind oft wiederholte Mythen, an die man sich einfach gewöhnt hat.


Konkretisiere das bitte.
Das ist ein breites Feld: Vom der Schädlichkeit von Cholesterin, über das ignorierte Wissen über Wechselwirkungen von Medikamenten, darüber dasss wir das Gehirn oder Wirkungsweise bestimmter Medikamente für Neuroerkrankungen gut kennen, eigentlich ist das ganze Gebiet der Medizin ein Gebiet in dem Desinformationen eher die Regel als die Ausnahme sind. Diesen Antibiotikaquatsch könnte man noch mit reinnehmen, angeblich kennt das ja jeder seit 30 Jahren, leider ist die Verschreibungspraxis ein einziges Desaster.
Nur ein Beispiel: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/antibiotika-kinder-werden-haeufig-falsch-behandelt-1.1285592
RoseHunter schrieb:
Vorsicht mit diesem Argument!
Der Utilitarimus ist ein Bumerang und dient gerne mal dazu, das Wohl der Masse als Kriterium über alles zu bewerten, das hat noch die ekelhaftesten Störmungen legitimiert.


Ich bitte um nähere Erläuterung. Worauf genau willst du hinaus?
Den Utilitarismus (eine Strömung der Ethik) gibt es in mehreren Spielarten, oft in der Variante, dass man sagt, man könne auf die Wenigen, keine Rücksicht nehmen, da das Ziel des Utilitarismus das größtmögliche Glück, für die größtmögliche Zahl ist.
Der Teufel steckt im Detail, denn so kann man alle Minderheiten und Randgruppen nach Belieben unberücksichtigt lassen und das theoretische Problem ist, was denn das größte Glück ist.
Ich habe persönlich kein grenzenloses Vertrauen in die Intelligenz der Masse.
Krepitation schrieb:Eben! Darum mache ich ja Unterschiede und benenne Autistin nicht als krank. Dass sie medizinisch betrachtet in eine Behinderung eingeordnet werden, ist nicht mir zuzuschreiben. Ich persönlich würde mich weder als behindert, noch als krank bezeichnen.
Na siehste, das klingt doch gleich ganz anders, als wenn du dafür kämpfst nicht als krank, aber dafür als behindert angesehen zu werden.

Deine Strategie scheint zu sein, dich da auf die medizinische Schiene zu verlassen, ich weiß nicht, ob das klug ist. Ebenso halte ich deine Ausrichtung auf eine utilitaristische Argumentation, die platt ausgedrückt, als "wo gehobelt wird, fallen eben Späne" übersetzt werden kann, eher unglücklich zu sein, weil du genau damit jeder Anliegen einer Randgruppe totschlagen kannst.
Da ist es mMn schon besser, den Krankheits- und Behindertenbegriff zu hinterfragen.
Da gibt es gnaz lustige Ergebnisse, wei die Umfrage unter Menschen, die sich als gesund bezeichnen, worunter sie gerade leiden: Kopfschmerzen, Herzrasen, Magenprobleme, mindestens eine Dutzend Punkte wurden da aufgeführt, die unter "Gesunden" weit verbreitet waren.
Allerdings macht sich meine (Entwicklungs)-Störung schon hier und da im Alltag für mich und andere bemerkbar. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Und so geht es eben vielen Autisten. Weder die eine, noch die andere Bezeichnung ist schön, aber vor allem: Nicht immer richtig! - Manchmal dagegen sehr wohl.
Da sind wir dann bei dem Punkt, sich nicht auf seine Krankheit, Behinderung, Symptome reduzieren zu lassen.
Du hast die Wahl den ganzen Quatsch hinter dir zu lassen. Beim "Volk" kämpfst du immer gegen Windmühlen, weil die ihre Vorurteile brauchen, ohne das jetzt zu vertiefen. Aber du als einzelner Mensch kannst ja selbst lenken, inwieweit du dich mit dem "wie krank/eingeschränkt ist sie denn?" Blick anschauen lässt.
Jeder kann irgendwas nicht, vielen ist das nicht mal bewusst. Und der oder die, die im Alltag perfekt funktioniert, ist die wirklich gesund ... wobei schon nicht klar ist, was perfekt funktionieren heißen soll. Funktioniert man perfekt, wenn man jeden Quatsch mitmacht, den der Mainstream vorgibt oder ist das nicht schon ein wenig fremdbestimmt? Oder gar krank? Normopathie, wir hatten das ja schon.


Dann der ganze Psychobereich: Bin ich krank, wenn ich ohne meinen Mann kein Kaufhaus betreten kann? Ist Krankheit alles was im ICD 10 oder DSM V steht? Wenn ich völlig symptomfrei bin, aber Darmkrebs habe, würden die meisten mich als krank ansehen, warum eigentlich?

Es ist dein gutes Recht da zu wählen und vorzugehen, wie du es für richtig hältst, ich würde allerdings an deiner Stelle Wert, Würde und Einzigartigkeit des Individuums herausstellen.
Was uns noch unterscheidet, ist, dass wir eben nicht mit dem Rechenschieber ans Subjekt gehen und Check machen: wie alt, was hat er verdient, was wird er noch verdienen, lohnt sich eine Behandlung noch? De facto ist das eine Bewegung die in vollem Gange ist und das gesamte Medizin- und Pflegsystem ist längst primär ein großer Wirtschaftsbetrieb, in dem die Zahlen stimmen müssen ... aber ist das nicht zum Kotzen? Wollen wir, willst du so leben? Ich finde das schlecht.
[...]Anästhesisten wissen, dass Asiaten auf bestimmte Narkosemittel anders reagieren, als Europäer, Kinder kannst du mit Paracetamol umbringen, usw.


Das ist mir selbstverständlich bekannt.
Ja, dir vielleicht, weil du dich da reingegraben hast, aber wieviel Prozent der Leute die dir täglich begegnen wohl noch?


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23.12.2014 um 10:14
http://www.huffingtonpost.de/2014/11/19/koerperliche-leiden-wie-seelische-behandeln_n_6184954.html


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

23.12.2014 um 10:18
@Krepitation

Hier ist auch noch ein ganz interessanter link:
http://www.svr-gesundheit.de/index.php?id=480


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

23.12.2014 um 20:23
@RoseHunter
Das ist ein breites Feld:[]...
Zustimmung. Weiß man.^^
[...]leider ist die Verschreibungspraxis ein einziges Desaster.
Ja, betrifft auch Medikamente wie z.B. Parecetamol generell und Themen wie 'Paracetamol während der Schwangerschaft', etc. pp. ...

Ebenfalls nicht unbekannt. Wobei ich hier sagen muss, dass hier die Rede oftmals von der Allgemeinmedizin ist, (nicht ausschließlich), die sich - nach meinem Erfahrungsstand - nicht immer auf dem neusten Stand befindet. Mir würde da das Beispiel 'Schilddrüsenerkrankung' einfallen. Das ist aber nur eines vieler Beispiele.
Den Utilitarismus[...]
Es ging mir nicht um die Definition. Was Utilitarismus bedeutet, ist mir bekannt. Der Rest ist allerdings wesentlich aufschlussreicher deinerseits. Davon war meinerseits nie die Rede. Ich dachte mir schon, dass du in diese Richtung abzielst, aber du musst mich da missverstanden haben. Deshalb kann ich ja getrost auch weiterhin dabei bleiben.
RoseHunter schrieb:Na siehste, das klingt doch gleich ganz anders, als wenn du dafür kämpfst nicht als krank, aber dafür als behindert angesehen zu werden.
Genau das Gegenteil habe ich gesagt. Ich bin ja nicht der Maßstab, aber würde ich mich persönlich einordnen, dann würde ich mich weder als krank, noch als behindert sehen. Und das gilt auch für andere Autisten. Für andere wiederum nicht. Ich verstehe gerade nicht, was an meinem Satz so unklar war, oder wolltest du das jetzt einfach mal so verstehen...? Du bist mir insgesamt ein großes Rätsel, muss ich sagen.^^
RoseHunter schrieb:Deine Strategie scheint zu sein, dich da auf die medizinische Schiene zu verlassen, ich weiß nicht, ob das klug ist.
Erstens verfolge ich keine Strategie und zweitens finde ich es an dieser Stelle etwas unverschämt, meine Klugheit insgesamt in Frage zu stellen. An dieser Stelle müssen wir wirklich nicht weiter diskutieren!
RoseHunter schrieb:Da sind wir dann bei dem Punkt, sich nicht auf seine Krankheit, Behinderung, Symptome reduzieren zu lassen.
Du hast die Wahl den ganzen Quatsch hinter dir zu lassen.
Unsinn! - Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.
RoseHunter schrieb:Wenn ich völlig symptomfrei bin, aber Darmkrebs habe, würden die meisten mich als krank ansehen, warum eigentlich?
Weil es den Fakten entspricht. Ganz simpel.
RoseHunter schrieb:De facto ist das eine Bewegung die in vollem Gange ist und das gesamte Medizin- und Pflegsystem ist längst primär ein großer Wirtschaftsbetrieb, in dem die Zahlen stimmen müssen ... aber ist das nicht zum Kotzen?
Auch das kann man nicht generalisieren. Klingt aber schön sozial, wenn man es so ausdrückt wie du. Es ist eben auch eine...Meinung.
RoseHunter schrieb:Ja, dir vielleicht, weil du dich da reingegraben hast, aber wieviel Prozent der Leute die dir täglich begegnen wohl noch?
Das Schlüsselwort soll manchmal auch heißen: Eigenverantwortung.

Ist zwar nicht immer anwendbar, aber speziell hierzulande ist mir aufgefallen, wie sehr die Leute sich um ihre Eigenverantwortung drücken und sich am laufenden Bande beklagen. - Das nur mal so allgemein.

Was ich auch vermute ist, dass du und ich außerdem noch völlig unterschiedliche politische Einstellungen haben. Da wird es ohnehin schwer werden, es aus einem ähnlichen Blickwinkel zu sehen. Aber wie dem auch sei, bei ein paar ganz kleinen und wenigen Punkten fanden wir immerhin Zustimmung füreinander.


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23.12.2014 um 23:23
@Krepitation
Krepitation schrieb:Es ging mir nicht um die Definition. Was Utilitarismus bedeutet, ist mir bekannt. Der Rest ist allerdings wesentlich aufschlussreicher deinerseits. Davon war meinerseits nie die Rede. Ich dachte mir schon, dass du in diese Richtung abzielst, aber du musst mich da missverstanden haben. Deshalb kann ich ja getrost auch weiterhin dabei bleiben.
Klar.
Krepitation schrieb: Ich bin ja nicht der Maßstab, aber würde ich mich persönlich einordnen, dann würde ich mich weder als krank, noch als behindert sehen.
Das hatte ich anfangs anders verstanden.
RoseHunter schrieb:
Wenn ich völlig symptomfrei bin, aber Darmkrebs habe, würden die meisten mich als krank ansehen, warum eigentlich?


Weil es den Fakten entspricht. Ganz simpel.
Da sind wir ja wieder bei meiner Lieblingsfrage, was nämlich Krankheit ist.
Die Abwesenheit von Gesundheit ist auch noch eine schöne Antwort. ;) (Ironie.)
Kommt man aber letztlich m.E. nicht drum herum sich der Frage zu stellen.
Krepitation schrieb:Auch das kann man nicht generalisieren. Klingt aber schön sozial, wenn man es so ausdrückt wie du.
Darum geht es mir nicht. Ich finde das tatsächlich mies, aber das liegt daran, dass ich so unverschämt viel Weitblick habe.
Krepitation schrieb:Das Schlüsselwort soll manchmal auch heißen: Eigenverantwortung.
Absolut mein Ding.
Krepitation schrieb:Ist zwar nicht immer anwendbar, aber speziell hierzulande ist mir aufgefallen, wie sehr die Leute sich um ihre Eigenverantwortung drücken und sich am laufenden Bande beklagen. - Das nur mal so allgemein.
Ist am Ende des Tages ein Eigentor, sehe ich auch so.
Krepitation schrieb:Was ich auch vermute ist, dass du und ich außerdem noch völlig unterschiedliche politische Einstellungen haben.
Du bist rechts und denkst ich sei links, habe ich schon kapiert. ;)
Krepitation schrieb: Da wird es ohnehin schwer werden, es aus einem ähnlichen Blickwinkel zu sehen.
Das ist eigentlich der Punkt, der Diskussionen interessant macht.
Krepitation schrieb:Aber wie dem auch sei, bei ein paar ganz kleinen und wenigen Punkten fanden wir immerhin Zustimmung füreinander.
Man muss nicht einer Meinung sein, nur verstehen, wie der andere denkt. Finde ich persönlich sehr spannend, zu verstehen, wie andere so drauf sind, je weiter weg von mir, umso interessanter. So eine Art Marotte von mir.


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23.12.2014 um 23:40
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Das hatte ich anfangs anders verstanden.
Du scheinst vieles auf Anhieb nicht zu begreifen. Ich möchte nicht behaupten, es läge an mangelhaftem Scharfsinn. Wohl eher an fehlender Objektivität und daraus resultierender Unsachlichkeit.
RoseHunter schrieb:Darum geht es mir nicht. Ich finde das tatsächlich mies, aber das liegt daran, dass ich so unverschämt viel Weitblick habe.
Ja, und genau das sehe ich absolut anders.
RoseHunter schrieb:Ist am Ende des Tages ein Eigentor, sehe ich auch so.
Wenn die Argumente fehlen...
RoseHunter schrieb:Du bist rechts und denkst ich sei links, habe ich schon kapiert. ;)
Unsachlich.
RoseHunter schrieb:Man muss nicht einer Meinung sein, nur verstehen, wie der andere denkt. Finde ich persönlich sehr spannend, zu verstehen, wie andere so drauf sind, je weiter weg von mir, umso interessanter. So eine Art Marotte von mir.
Nun, wäre dem so, hättest du mich schon einmal nicht in die rechte Ecke geschoben.

Nimm es mir nicht übel, ich hielt es von Anfang an für eine recht schlechte Idee mit dir diese Diskussion fortzuführen, zumal du dir am laufenden Bande widersprichst, oder eben Sätze nicht verstehst. Es läuft nun in eine Richtung, wo es persönlich wird und noch unsachlicher ist, als es die ganze Zeit zuvor schon war.

...Und jetzt scheint ohnehin nur noch Blödsinn zu kommen. Also wirklich, hehe.

Ich stelle die Diskussion mit dir nun ein, da mir das Level nicht wirklich gefällt. Da möchte ich ehrlich sein. Aber sicherlich nicht, weil wir unterschiedlicher Meinung sind. ;)

Ansonsten wünsche ich dir wundervolle Feiertage! :)


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24.12.2014 um 09:04
@Krepitation
Krepitation schrieb:Du scheinst vieles auf Anhieb nicht zu begreifen. Ich möchte nicht behaupten, es läge an mangelhaftem Scharfsinn. Wohl eher an fehlender Objektivität und daraus resultierender Unsachlichkeit.
Kann man selbst immer schlecht einschätzen.
Den Begriff der Objektivität (und seine fast götzenhafte Verwendung) sehe ich allerdings kritisch, bis sehr kritisch, aber das gehört in die Abteilung Philosophie.
RoseHunter schrieb:
Du bist rechts und denkst ich sei links, habe ich schon kapiert. ;)


Unsachlich.
Wieso, hast du doch selbst angesprochen.
Rechts sagt natürlich keiner mehr, also vermutlich liberal in der Selbstzuschreibung.
Aber Politik ist hier auch nicht das Thema und ich selbst bin recht unpolitisch.
Ich kann Politik nicht wahnsinnig ernst nehmen, gerade weil sie oft eine so unsagbar blöde Projektionsfläche bildet. Aber das ist natürlich auch nur subjektiv.
Krepitation schrieb:Nun, wäre dem so, hättest du mich schon einmal nicht in die rechte Ecke geschoben.
Meine Güte, du bist doch frei zu schreiiben, was du willst.
Mein Subtext ist die ganze Zeit, dass du dich von Diagnosen, Fremdzuschreibungen etc. nicht zwingend kirre machen lassen muss und mein Eindruck, auf den du gerne mit deiner eigenen Meinung reagieren darfst, ist, dass du das gegenwärtig noch tust. Ist aber nur ein Eindruck, eine Kristallkugel die die Wahrheit spricht, habe ich nicht, also bin ich gezwungen im Reich meiner Vorurteile umherzutappen.
Krepitation schrieb:Nimm es mir nicht übel, ich hielt es von Anfang an für eine recht schlechte Idee mit dir diese Diskussion fortzuführen, zumal du dir am laufenden Bande widersprichst, oder eben Sätze nicht verstehst. Es läuft nun in eine Richtung, wo es persönlich wird und noch unsachlicher ist, als es die ganze Zeit zuvor schon war.
Ich hatte das Thema Politik nicht ins Spiel gebracht.
Krepitation schrieb:Ich stelle die Diskussion mit dir nun ein, da mir das Level nicht wirklich gefällt. Da möchte ich ehrlich sein. Aber sicherlich nicht, weil wir unterschiedlicher Meinung sind. ;)

Ansonsten wünsche ich dir wundervolle Feiertage! :)
Ach so, schade, jetzt habe ich den ganzen Kram schon geschrieben, also, wenn du magst und dich trotz meines seichten Niveaus noch mal herausgefordert fühlst... ansonsten auch dir ein frohes Fest.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

05.07.2015 um 17:17
Ich hatte über 2 Jahre lang jeden Tag starke Migräne, an 30 von 30 Tagen im Monat. Wenn es ein guter Monat war, waren es "nur" 27 von 30 Tagen. Jetzt geht es mir zum Glück seit etwa einem Jahr besser, seitdem ich Weizenprodukte streng vermeide, aber ich tendiere immer noch dazu, mehrere Monate Migräne zu haben, wenn ich wieder mal einen Anfall habe.

Migräne ist nun leider eine Krankheit, die überall verharmlost wird; in den Medien und auch in der Öffentlichkeit findet man darüber kaum etwas. Für mich ist Migräne nicht eine Krankheit, sondern eine Behinderung. Das klingt vielleicht ziemlich krass, aber ich empfinde das so.

Die Symptompalette reicht bei mir von den klassischen starken Migränekopfschmerzen über Herzrhythmusstörungen, halbseitige leichte Lähmungserscheinungen, beidseitige Parästhesien, depressive Verstimmungen bis hin zu Gleichgewichtsproblemen, Verwirrtheit und vorrübergehenden Gedächtnisverlusten. Die ersten Anzeichen des Migräneanfalls spüre ich bis zu 24 Stunden vor den Kopfschmerzen. Ich weiß noch, dass ich dachte, mich trifft der Schlag, als ich das erste Mal einen sehr starken Migräneanfall hatte mit halbseitigen Taubheitsgefühlen und Lähmungserscheinungen.

Ich selber habe mich mittlerweile damit abgefunden. Ich versuche meine Migräneauslöser zu vermeiden, so gut es geht. Die Angst, dass sie wieder chronisch wird, ist aber immer noch im Hinterkopf. Ich sage, dass ich mein Leben nicht von der Migräne bestimmen lasse, aber im Grund habe ich im Studium meine ganzen Taktiken geändert: in Zeiten, in denen es mir gut geht, versuche ich, mehr als nötig zu machen, ich verausgabe mich, damit ich in Zeiten, wo es mir schlecht geht, nicht zurückfalle, damit ich das Studium trotzdem noch in Regelstudienzeit abschließen kann. Meine Studienrichtung ist ziemlich schwer, auch ohne Migräne.

Wenn ich Menschen von der Migräne erzähle, heißt es "ach, der Stress". Wenn ich sage, dass ich nicht gestresst bin, wird mir das nicht geglaubt. Ich fühle mich einfach so unverstanden. Wenn ich zu meinen Studienkollegen gesagt habe, dass ich nicht Auto fahre, weil ich jeden Tag das rechte Bein nicht richtig spüre, die rechte Hand nicht richtig bewegen kann und mir das zu gefährlich ist, wurde ich seltsam angeschaut und fast ausgelacht.

Da nun vor allem gewisse Lebensmittel bei mir Migräne auslösen, meide ich sie natürlich, was die anderen sehen können, weil ich mittags in der Mensa meine eigenen Sachen mitbringe. Vorgekochte oder aufgewärmte Sachen kann ich auch nicht essen, da sie auch zu Migräne führen können, sodass ich meistens nur Dinkelbrot, etwas Obst und Joghurt mitnehme. Ich fühle mich durch das Weglassen nicht eingeschränkt. Wenn es bedeutet, dass ein normales Brötchen zu zwei Wochen Migräne führt, verzichte mit Vergnügen darauf.

Meine Studienkollegen können das nicht verstehen und meinen die ganze Zeit, ich solle zu einem Ernährungsberater, ich dürfe nicht so wenig essen (obwohl ich wirklich jedesmal satt bin und abends ja koche). Ich finde das mittlerweile so aufdringlich und anstengend, mich jedesmal zu rechtfertigen. Manchmal heißt es "Ich hatte heute auch Kopfschmerzen, weil ich etwas Falsches gegessen habe, du bist nicht die einzige, die davon Kopfschmerzen bekommt". Ich habe den Eindruck, dass die Leute denken: "Was stellt die sich so an wegen ein paar Kopfschmerzen".

Der Leidensdruck bei Migräne ist ja bei jedem anders, aber ich finde es außerdem sehr irritierend, wenn Leute, die max. 2 Anfälle im Jahr haben, das einem ins Gesicht reiben, am liebsten ein Drama drausmachen, aber angeblich nicht verstehen können oder wollen, wenn ich soziale Ereignisse absagen muss, weil ich wieder einen Anfall hatte.

Ich möchte kein Mitleid von den Menschen in meinem Umfeld, aber einfach nur Verständnis. Aber selbst das scheint zu viel verlangt zu sein.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

05.07.2015 um 17:26
Also ich zb hab eine insulinresistenz da durch bekomm ich leider wie so schwarze streifen am hals da ja dort die Schilddrüse sitzt! Viele Leute denken ich würde mich nicht waschen oder so, oder das sei dreck oder sonst was, und es kommt vor nicht oft aber manchmal das mich leute fragen was das ist.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

05.07.2015 um 17:31
@Schmetterling7

Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr Migräneattacken - da kommen im Laufe eines Lebens (bin jetzt 60) so einige verlorene Jahre zusammen.

Kopfschmerz


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