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Fehlende Mutterliebe

89 Beiträge, Schlüsselwörter: Vergangenheit, Mutterliebe

Fehlende Mutterliebe

23.12.2014 um 14:23
@Fenris
Fenris schrieb:Als gereifter Mensch kann man Probleme der Kindheit mit Alkoholkonsum kompensieren.
Nichts zu danken.
Dies ist nicht die Antworte eines, wie du schreibst "gereiften" Menschen, sondern eines hilflosen inneren Kindes, das nichts anderes kennt, als den Kopf in den Sand zu stecken und zu meinen, dass damit seine Pröbleme nicht mehr existent seien, nur weil es sich davor versteckt und sie nicht mehr sehen kann.


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23.12.2014 um 14:31
MindsEdge schrieb:Dies ist nicht die Antworte eines, wie du schreibst "gereiften" Menschen, sondern eines hilflosen inneren Kindes
Ich würd eher sagen, dass das die Antwort eines kleinen Bengels ist, der versucht lustig zu sein und seinen inneren Frust hinter Sarkasmus zu verbergen versucht.


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23.12.2014 um 14:48
Fenris schrieb:
Als gereifter Mensch kann man Probleme der Kindheit mit Alkoholkonsum kompensieren.
Nichts zu danken.


Dies ist nicht die Antworte eines, wie du schreibst "gereiften" Menschen, sondern eines hilflosen inneren Kindes, das nichts anderes kennt, als den Kopf in den Sand zu stecken und zu meinen, dass damit seine Pröbleme nicht mehr existent seien, nur weil es sich davor versteckt und sie nicht mehr sehen kann.
Der eine erkennt die Ironie, der andere nicht!


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23.12.2014 um 14:50
@BirneMaja

Das hast du schön gesagt.


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23.12.2014 um 15:58
laucott schrieb:Gibt es unter Euch jemand der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, und wie ist das ganze ausgegangen?
So in der Art war es bei mir auch. Ich hasse meine mutter dafür. Ich kann es verstehen dass es einem schwer mit einem Kind gehen kann, aber das heißt nicht das Kind vollkommen zu verabscheuen.

Diese Frauen Wissen nicht, dass sie das Leben des ganzen Kindes negativ prägen.


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nele2015
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Fehlende Mutterliebe

23.12.2014 um 16:14
Mutterliebe fehlt auch oft bei kindern, die bei den leiblichen eltern aufgewachsen sind und nicht nur bei pflegekindern und adoptivkindern.

eine sehr gute freundin von mir, ist in einer "intakten" elternhaus aufgewachsen, aber hat trotzdem von ihrer mutter nie liebe und zuneigung spüren bekommen . Ihre schwester war geistig zurück geblieben und die hat die ganze aufmerksamkeit von den eltern beansprucht.
Sie (heute 26) hat ihre mutter oft drauf angesprochen, aber sie ist sich keiner schuld bewusst.
Ich weiß, dass viele menschen der mutter recht geben würden, weil ein krankes kind halt viel aufmerksamkeit braucht, aber meine meinung ist, dass das "gesunde" kind schließlich nichts dafür kann und es at genauso viel liebe und anerkennnung verdient.
Sie beneidet mich heute für meine adoptiveltern, weil mir nichts gefehlt hat.


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Fehlende Mutterliebe

07.12.2018 um 23:25
Als ich etwa 5 Jahre alt war, erzählte mir meine Mutter, dass sie gerne 6 Kinder gehabt hätte, aber dass der Papa nur eins wollte.
Folglich, dachte ich als 4. Kind, dass mich mein Vater nie wollte..was ja auch dann zu seinem Verhalten mir gegenüber passte.
Er wollte immer, dass ich ruhig und still bin..er wollte nie gestört werden oder behelligt.
Ich wurde zu einem absolut schüchternen und stillen Kind ohne Selbstbewusstsein..immer brav..
Als ich ein Teenager war, meinte er oft, dass ich mir von anderen eine Scheibe abschneiden könnte oder dass wenn ich nur ein wenig anders wäre, ich so viel von hm bekommen könnte.. dabei war ich doch schon still..und "unsichtbar".

Durch diese Aussage mir gegenüber versuchte ich es meiner Mutter noch viel rechter zu machen..schließlich wollte ich dann wenigstens von ihr absolut geliebt werden, wenn mich doch mein Vater schon nicht wollte.

Und das hat sie ausgenutzt.

Ich habe sie mal darauf angesprochen und sie meinte, dass ich das falsch verstanden hätte.. und dass sich mein Vater spätestens nach der Geburt über mich gefreut hätte.. ^^
Irgendwie wollte sie nicht verstehen, dass man sowas einfach nciht zu einem Kind sagt.
Und darauf, dass ich mich von ihm immer ungeliebt gefühlt habe.. auch gerade weil sie das ja sagte.. meinte sie, dass er immer stolz auf mich gewesen wäre.. jepp, deshalb sollte ich ja auch immer anders sein ^^


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Fehlende Mutterliebe

08.12.2018 um 00:14
laucott schrieb am 21.12.2014:Wie beurteilt Ihr so ein Verhalten Mütterlicherseits? Gibt es unter Euch jemand der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, und wie ist das ganze ausgegangen? Würdet Ihr mir empfehlen Kontakt herzustellen? Es ist meine Mutter und tief im Herzen ist da noch was für Sie.
pinknovember schrieb:Durch diese Aussage mir gegenüber versuchte ich es meiner Mutter noch viel rechter zu machen..schließlich wollte ich dann wenigstens von ihr absolut geliebt werden, wenn mich doch mein Vater schon nicht wollte.
Mir ging es ähnlich, nur war ich kein "Unfall" sondern noch knallhart in einer bereits kaputten Ehe geplant um mehr Geld bei der Scheidung für meine Mutter rauszuholen. Mit zwei Kindern gabs einfach mehr als mit einem. Gespürt habe ich das mein Leben lang. Sie war eine sehr strenge und harte Frau. Sie zog mich groß, sie ERZOG mich - es war ihr verdammt wichtig, wie andere Leute über sie und ihre Kinder dachten. Aber es gab kaum ein liebes Wort von ihr. Wenn sie einmal - auch als ich schon erwachsen war - nichts an mir auszusetzen hatte, war das das höchste Lob, was ich mir von ihr erwarten konnte ^^

Ich habe irgendwann dann mit ungefähr 28 Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen. Mir zuliebe. Die Einsicht von meiner Seite aus, dass man einen Menschen nicht zwingen kann, einen anderen anzunehmen und zu lieben. Sie konnte es einfach nicht. Ich habe mir bis zum Kontaktabbruch allerdings fast täglich "den Haxen ausgerissen" um etwas Liebe und Anerkennung zu bekommen. Spielte es nicht.

Böse bin ich ihr deswegen nicht. Sie KONNTE es nicht. Sie hat mir trotzdem das Leben geschenkt. Aber ich war nicht mehr bereit, mir täglich diese Kälte und Zurückweisungen anzutun. Ich habe diesen Schritt nie bereut.

Was ich ihr allerdings nie verziehen habe, ist, dass sie nicht den Anstand hatte am Sterbebett ein klärendes Gespräch zu führen.

Meine Mutter zeigte mir, wie ich selbst niemals zu meinen Kindern sein wollte, sie zeigte mir aber auch, was Kinder so dringend benötigen. Das Gefühl gewollt zu sein, geliebt zu werden. Das man stolz auf sie ist. Genau das, was pinknovember geschrieben hat... Kinder WOLLEN es den Eltern im Grunde genommen recht machen um geliebt zu werden. Auch wenn sie zwischendurch mal schlimm sind und Fehler machen. Auch DANN wollen sie noch das Gefühl geliebt zu werden haben. Sich auf die Liebe verlassen können.

Ich war gestern leicht schockiert, als mich meine 26-jährige Tochter am Telefon fragte, ob ich auf sie auch noch stolz wäre. Zur Frage kams, als wir einfach über die Elternsprechtage meiner anderen Kinder im Kindergarten und in der Schule sprachen, die jetzt in der Woche stattgefunden haben und ich den Satz erwähnte, ich sei einfach stolz auf die Kleinen. Dass man das mit 26 auch noch hören möchte.... aber selbstverständlich versicherte ich ihr, dass ich auf sie auch noch immer stolz bin. Wieso auch nicht. :D Ich kann vom Verhalten eines Kindes enttäuscht sein, ich kann gekränkt sein, an meiner Liebe ändert das allerdings nichts.

Vielleicht habe ich unter anderem auch so viele Kinder um an ihnen genau das auszuleben, was ich als Kind nie bekommen habe. Das Gefühl geliebt und angenommen zu werden. Ich stelle dazu mal eine wahre Begebenheit - ein paar Wochen her - hier rein. Vielleicht möchte es ja jemand lesen. ^^

"Gespräche über das Liebhaben"
Jeden Abend setze ich mich zu meinen Kindern ans Bett. Zu jedem einzeln. Wir sprechen dann über den Tag. Ich erzähle ihnen, was mich besonders stolz gemacht und mich gefreut hat. Für mich ist es wichtig, dass der Tag positiv endet. So schlimm können sie gar nicht gewesen sein, dass mir da nicht doch ein paar Punkte einfallen. Sie erzählen mir, was sie heute so erlebt haben, was sie beschäftigt. Mir und meinen Zwergen bedeuten diese Gespräche sehr viel. Den Zwergen, weil es einfach Mamazeit ist, ganz für jeden alleine. Mir, weil es einfach so wichtig ist, Kindern zu vermitteln, dass sie gewollt, geliebt werden. Man kann ihnen das nicht oft genug sagen.

Als es wieder soweit ist, dass ich mich zu R., 5 Jahre alt, ans Bett setze, erzählt sie mir von ihren Wünschen an das Christkind. Sie ist überhaupt schon seit Wochen in Weihnachtsstimmung. Glitzereinhörner wünscht sie sich. In allen Größen. Überhaupt wird sie sich irgendwann einmal einen Stall kaufen. In Regenbogenfarben. Nach zehn Minuten möchte ich langsam das Gespräch beenden.
"R., gute Nacht, schlaf gut. Ich hab dich lieb. So lieb, wie man einen Menschen nur liebhaben kann und das darfst du nie vergessen."
"Immer?"
"Ja immer."
R. lacht, umarmt mich mit ihren kleinen Händen und strahlt mich an. Dann wird sie plötzlich ernst.
"Ich hab dich aber nicht immer lieb."
"Ich weiß. Wenn ich manchmal "Nein" sage oder mit dir schimpfe."
R. nickt, ich rede weiter.
"Aber auch wenn ich mit dir schimpfe, hab ich dich lieb. So schlimm kannst du gar nicht sein, dass ich dich nicht mehr liebhabe. Weißt du, kein Kind ist immer brav. Niemand schafft das. Muss auch so sein."
R. lächelt. Ihre Hände noch immer um meinen Hals geschlungen, sieht sie mich prüfend an.
"Und wenn du einmal tot bist?"
"Auch da hab ich dich lieb, nur kannst du mich dann halt nicht mehr sehen. Ich bin aber trotzdem noch da, wenn ich einmal tot bin. Nur...ich habe nicht vor so schnell zu sterben. Du bist ja noch ein Kind und brauchst mich noch."
R. drückt mir einen dicken Schmatz auf die Wange und kuschelt sich in ihr Bett.
Das Gespräch dürfte ihr viel bedeutet haben, denn sie erklärt seither ihren Tieren und Puppen immer wieder, wie lieb sie alle hat - auch wenn sie mit ihnen schimpft.
Ja, man kann es Kindern nicht oft genug sagen... es ist so wichtig <3


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Fehlende Mutterliebe

08.12.2018 um 10:46
Ich war auch so ein ungeliebtes Kind und verstehe es bis heute nicht.

Meine Mutter war damals in meinen Vater verliebt, der war ein Taugenichts, bei keiner Arbeit blieb er lang, hatte viele Frauengeschichten und auch sonst hatte er nicht den besten Ruf.
Meine Großeltern haben meine Mutter immer vor ihm gewarnt, haben ihr zugeredet, die Finger von ihm zu lassen, sie würde schon noch einen anderen finden. Aber es kam wie es kommen musste, als meine Großeltern eines Tages eine Bergtour machten, packte meine Mutter ihre Sachen und zog zu ihm. Meine Oma erlitt an dem Tag einen Nervenzusammenbruch. Sie konnten aber auch nichts dagegen machen, meine Mutter war volljährig.
Meine Eltern heirateten im September 1977 und im Juni 1978 wurde ich geboren. Da war meine Mutter gerade 20. Die Ehe war schwierig, mein Erzeuger hatte sich einen Sohn gewünscht, meine schwangere Mutter sogar bedroht, sie solle es nicht wagen, ihn zu enttäuschen und eine Tochter bekommen. Nunja, ich war eben die ungewollte Tochter. Für ihn nur "Glump und Dreck".
Er ging oft fremd und zeugte mit einer anderen Frau noch während der Ehe eine weitere Tochter. Er schlug und vergewaltigte meine Mutter, die nur wenige Wochen nach meiner Geburt erneut schwanger wurde. Er zwang sie in ihrem Zustand schwere Arbeiten zu verrichten. Kurz vor der Geburt meiner Schwester trennte meine Mutter sich von ihm. Knapp drei Wochen später kam meine Schwester auf die Welt, unser Altersabstand beträgt 11 Monate und 3 Tage.
Meine Großeltern nahmen ihre Tochter mit ihren Kindern wieder auf. Sie haben uns mit erzogen.
Meine Mutter hat ihren ganzen Frust über ihre gescheiterte Ehe immer wieder an uns Kindern ausgelassen. Sie hat uns oft total sinnlos verprügelt, da brauchten wir nur falsch gucken. Sie hat uns psychisch fertig gemacht, uns eingeredet, wir seien nichts wert, es wäre total sinnlos, dass wir auf der Welt sind, sie wäre mit uns gestraft und so weiter.
Das alles hat Spuren hinterlassen.
Auch meine Großmutter ist keine sehr liebevolle Frau, sie ist sehr rechthaberisch und alles muss nach ihrem Willen laufen und wenn man nicht so funktioniert wie sie will, hat sie auch sehr gute Mittel, einen runter zu machen.
Der einzige, der ein bisschen Liebe für uns übrig hatte, war und ist bis heute mein Opa. Der hat viel mit uns unternommen, hat uns Radfahren, Schwimmen und Schuhbänder binden beigebracht.

Ich bin trotzdem ein Mensch geworden, der zur Liebe fähig ist und meinen Sohn liebe ich über alles und sage ihm immer wieder wie stolz ich auf ihn bin und wie glücklich ich bin, dass ich ihn habe.
Zu meinem Erzeuger habe ich keinen Kontakt. Ich weiß nur, dass ich noch 3 Halbschwestern habe.
Der Kontakt zu meiner Mutter ist eher reserviert. Ich achte sie zwar, aber wirklich gern hab ich sie nicht. Ich kann ihr einfach nicht verzeihen. Darum hat sie meinen Sohn auch nie zum aufpassen bekommen, worüber sie sich oft aufgeregt hat. Heute will sie natürlich nichts mehr davon wissen, wie sie mit ihren Kindern umgegangen ist. Für sie war das völlig richtig was sie gemacht hat.


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Fehlende Mutterliebe

08.12.2018 um 15:11
@Escodia
@DeepThought
@pinknovember

Danke für Eure Geschichten/Erfahrungen.
Escodia schrieb:Ich bin trotzdem ein Mensch geworden, der zur Liebe fähig ist und meinen Sohn liebe ich über alles und sage ihm immer wieder wie stolz ich auf ihn bin und wie glücklich ich bin, dass ich ihn habe.
Und eben das sollte allen die so eine Kindheit hinter sich haben gelingen.
Es ist so immens wichtig unseren Kleinen Liebe zu geben.


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Fehlende Mutterliebe

08.12.2018 um 19:51
Meine Mutter hat uns Kindern gesagt, wir hätten ihr Leben versaut und gäbe es damals schon die Pille wären wir nicht.

Ich durfte meine Mutter nicht mal berühren.
Sie hat sich vor mir geekelt weil ich männlich bin.


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08.12.2018 um 20:10
@Hyperborea
Das hast du, das hat niemand verdient. Es gibt sicherlich Gründe warum deine Mutter zu dieser Entwicklung gekommen ist aber das hat kein Mensch verdient.
Ich hoffe du hast dich liebende Menschen um dich.


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08.12.2018 um 20:15
@behind_eyes

Meine Mutter war nicht böse.
Sie war schwerst Traumatisiert.


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08.12.2018 um 20:35
Hyperborea schrieb:Meine Mutter war nicht böse.
Davon bin ich ausgegangen.


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09.12.2018 um 16:13
Hyperborea schrieb:Ich durfte meine Mutter nicht mal berühren.
Sie hat sich vor mir geekelt weil ich männlich bin.
Hyperborea schrieb:Sie war schwerst Traumatisiert.
Für ein Kind muss das schrecklich sein. Konnte sich Deine Mutter denn Hilfe holen?


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09.12.2018 um 16:25
borabora schrieb:Für ein Kind muss das schrecklich sein. Konnte sich Deine Mutter denn Hilfe holen?
Ach Quatsch, sie kam auf Rente und gut war.
Damals war das noch nicht wie heute.

Als Kind merkst du es erstmal nicht. Kennst es ja nicht anders. Nur wenn man mal bei anderen Kindern war, sah man wie es auch sein kann.

Und Kinder denken ja immer sie sind Schuld.

Gruss Hypi.


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09.12.2018 um 16:52
Hyperborea schrieb:Damals war das noch nicht wie heute.
Ja, heute gibt es viel mehr Hilfsangebote für traumatisierte Menschen, ist auch besser erforscht, nehm ich mal an.

Ist tragisch, was manche Kinder erleben u. für Deine Mutter war es das wohl auch.
Ich hoffe, Du konntest das Erlebte verarbeiten u. lb. Grüße zurück :)


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pixiebelle
ehemaliges Mitglied

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Fehlende Mutterliebe

09.12.2018 um 19:39
Hyperborea schrieb:Ich durfte meine Mutter nicht mal berühren.
Sie hat sich vor mir geekelt weil ich männlich bin.
So ähnlich erging es meinem Mann auch. Er hat es immer zu spüren bekommen, dass er nicht richtig ist. Als die langersehnte Tochter kam, war seine Kindheit vorbei.
Er sagt immer, dass sich seine Mutter nie wirklich um ihn gekümmert hat..aber das bisschen was er bekam, war dann mit der Geburt seiner Schwester ganz weg.. kurz vor der Geburt seiner Schwester wollte sie ihn in ein Heim bringen, aber ihre Mutter verhinderte das.

Es ist noch heute gut zu beobachten..das Verhältnis zw Tochter und ihren Eltern ist innig. Das zu meinem Mann unterkühlt.
Auch das Verhältnis zw Enkeltochter (Kind der Schwester) und Enkelsohn (unser Kind) ist unterschiedlich. Während die Enkelin in den Himmel gehoben wird und sie alles über sie wissen.. wird der Enkelsohn ignoriert..

ICh habe mich schon manchmal gefrag obs anders wäre, hätten wir auch ein Mädchen.. obs wirklich am Geschlecht liegt.


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09.12.2018 um 19:52
pixiebelle schrieb: Das zu meinem Mann unterkühlt.
pixiebelle schrieb: (unser Kind) ist unterschiedlich. Während die Enkelin in den Himmel gehoben wird und sie alles über sie wissen.. wird der Enkelsohn ignoriert.
Darf man fragen, warum ihr unter so Umständen noch dorthin fahrt u. Besuche abstattet?
Ich würde es meinem Kind u. mir selbst nicht zumuten.


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pixiebelle
ehemaliges Mitglied

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09.12.2018 um 19:56
@borabora


Das tun wir gar nicht mehr.. wir gehen zu keiner Feierlichkeiten mehr. Das ist dann halt die Quittung.. :D


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