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Fehlende Mutterliebe

89 Beiträge, Schlüsselwörter: Vergangenheit, Mutterliebe

Fehlende Mutterliebe

09.12.2018 um 20:10
pixiebelle schrieb:. Das ist dann halt die Quittung..
...oder die logische Konsequenz, hört sich besser an^^

Durch meine Erfahrungen bisher bin ich in vielerlei Hinsicht resolut.
Gott sei Dank auch, sonst würd ich mir immer noch vieles gefallen lassen u. würde es zulassen, das man mich ausnutzt u. über mich lachen kann usw.
So haben negative Erlebnisse auch was Gutes.


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pixiebelle
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Fehlende Mutterliebe

10.12.2018 um 10:26
borabora schrieb:So haben negative Erlebnisse auch was Gutes.
Das stimmt.. man kann daraus lernen und es in Zukunft anders machen.


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Fehlende Mutterliebe

10.12.2018 um 17:07
Eher mal etwas Allgemeines zu dem Thema:

Resilienzforschung ist ein interessanter Zweig der Soziologie und angrenzender Wissenschaften. Die wissenschaftliche Grundlage wurde in Langzeitstudien auf Hawaii gelegt. Hier wurde u.a. gesehen, welche biographischen Unterschiede Kinder aus prekären Familien aufwiesen, von denen einige ein 'gutes' Leben hinbekamen, die anderen aber nicht.

Der Hauptunterschied war, dass bei denen, die alles gut überstanden hatten, nahezu immer eine konstante stabile Person im Hintergrund war, das musste nicht ein Elternteil sein, das konnte eine Oma, ein Onkel, sogar eine Nachbarin sein, die sich gekümmert hat.

Nur so als Trost für alle, denen es an Liebe der Eltern oder eines Elternteils gemangelt hat.


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Fehlende Mutterliebe

10.12.2018 um 19:52
sacredheart schrieb:Der Hauptunterschied war, dass bei denen, die alles gut überstanden hatten, nahezu immer eine konstante stabile Person im Hintergrund war,
war bei mir definitiv nicht der Fall.


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pixiebelle
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Fehlende Mutterliebe

10.12.2018 um 20:18
Da muss ich mich leider @DeepThought anschließen. Das war bei mir auch nicht gegeben.


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Fehlende Mutterliebe

11.12.2018 um 11:55
Haben wir nicht alle mehr oder weniger miese Kindheiten gehabt?

"Wenn ich auf meine Kindheit zurückblicke, frage ich mich, wie ich überhaupt überlebt habe. Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche Kindheit lohnt sich ja kaum."
(Bis hierhin würde ich die Worte des Schriftstellers Frank McCourt unterschreiben können)

"Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit."
(Für diesen Schluss-Satz wäre ihm die hundertprozentige Zustimmung meiner Frau sicher).

Trotzdem kann man es aus eigener Kraft schaffen, seinen Lebensweg erfolgreich zu gehen.


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Fehlende Mutterliebe

11.12.2018 um 16:24
Wir hatten Glück, das familiäre Miteinander fand immer eher auf einer sachlichen Ebene statt. Wenn jemand bspw Geldprobleme hat, kann er sich jederzeit an die Familie wenden.
Da werden Sie geholfen :Y:


Mit Familie ist der "innere Zirkel" gemeint, Eltern und Kinder.


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Fehlende Mutterliebe

20.12.2018 um 13:07
Das Wort „Mutterliebe" wird falsch interpretiert.
Für ein Kind ist es wichtig, dass es eine oder zwei Hauptbezugspersonen hat. Es ist dabei völlig egal, ob diese Bezugspersonen mit dem Kind blutsverwandt sind oder nicht.

Ich bin bei meiner Oma aufgewachsen. Sie hat alles für mich gemacht und gut auf mich geschaut. Was sie mir nicht geben konnte: Herzlichkeit. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mich als Baby und Kind von niemanden abknuddeln ließ – da habe ich sofort geschrien.

Mein Partner ist bei seinen streng religiösen Eltern (und unzähligen Geschwistern) in einer erzkonservativen Bauernfamilie aufgewachsen.
Es gab aber auch bei ihm keine Herzlichkeit in der Familie. Umarmen, knuddeln,… waren dort unbekannt.

Trotzdem bedeutet das nicht, dass man deshalb einen psychischen Schaden davon trägt. Ich mag zwar bis heute mit niemanden außer meinem Partner knuddeln. (zu meinem Glück empfindet er gleich)
Ich weiß aber sehr wohl, dass es für Kinder wichtig ist, umarmt und geknuddelt zu werden. Deshalb bekommen sie es auch von uns.

Meinen jüngsten Kind habe ich den Kosenamen „kleiner Schmuser" gegeben, weil er jeden Abend und am Wochenende auch morgens so süß zu mir knuddeln kommt. Ab und zu hat er auch am Tag solche Schmuseanfälle. Ich würde es niemals übers Herz bringen, ihm das zu verweigern.

Das mittlere Kind hängt besonders am Papa, kommt aber auch zu mir knuddeln.
Das älteste Kind ist schon erwachsen. Das war aber nie so knuddelbedürftig wie die Kleinen.

Für Kinder ist es wichtig, Liebe und Herzlichkeit zu bekommen, aber es muss nicht unbedingt von der Mutter sein.


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Fehlende Mutterliebe

20.12.2018 um 13:51
In katholischen Regionen besorgt das "Kinderknuddeln" bekanntlich der Herr Pfarrer. PFUI, BÖSE!

@FerneZukunft

In der Tat ist es Kindern meist egal, von wem sie ihre Zuneigung und "Nestwärme" bekommen. Hauptsache, sie bekommen sie. Ob das nun leibliche Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern, Vater, Mutter, heterosexuelle oder homosexuelle Eltern sind.


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