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Cannabis Einstiegsdroge?

111 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Drogen, Cannabis, Einstiegsdroge ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Cannabis Einstiegsdroge?

21.06.2017 um 08:00
@Dogmatix
In bezug auf Suizid. Deutschland liegt da höher als die Niederlande pro Einwohner. Kiffen scheint da keine signifikante Erhöhung zu zeigen.


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Cannabis Einstiegsdroge?

21.06.2017 um 08:23
@wichtelprinz

Danke, das mit der Suizidrate haette ich wohl selbst raussuchen können und sollen.. :)

Anscheinend bin ich einer der WorstCase Faelle was die Auswirkungen von übermässigem DrogenKonsum ueber viele Jahre betrifft.
Bei mir war Marihuana der Einstieg in die Welt der illegalen Drogen und auch die Faszination für ein paar der Punks in unserer kleinen Stadt.
Haette ich mal besser damals das HHeftchen der GrünenHilfe aufmerksamer durchgearbeitet, dann müsste ich jetzt wahrscheinlich nicht mit der Psychose und Neuroleptika leben..

Na mal schauen was mit dem nächsten Antrag wird. Ganz aktuell wurde einer der Grünen abgelehnt vom Bundestag.
Da mach ich es vielleicht wie Özdemir und stelle mir ne kleine Pflanze auf den Balkon im Sommer. Hat auch den Vorteil, dass keiner befürchten muss ins Gefängnis zu müssen..


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Cannabis Einstiegsdroge?

21.06.2017 um 08:30
@RayWonders
Wenn sich die Abhängigkeit und die physischen Schäden zwischen legalen und illegalen Drogen nicht darin unterscheiden das illegale Drogen wie Cannabis schädlicher sind und süchtiger machen erübrigt sich jeder weitere Diskussion darüber was der Einstieg ist.

Ich kenne genügend Leute mit Alkoholproblemen. Da reichte der Einstieg in Alkohol und die brauchen auch nicht mehr um sich das Hirn aufzuweichen. Da bleibt eigentlich nur noch die Frage ob es ein Recht gibt mit welcher Droge man sich das Hirn wegpusten darf.


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Cannabis Einstiegsdroge?

21.06.2017 um 12:39
Also, ich kann nur von mir selbst reden. Ich trinke ab und zu mal was, bin Gelegenheitsraucher und kiffe auch.

Gerade wegen meiner chronischen Migräne, habe ich das Kiffen wieder aufgenommen, da es das einzige ist, das mir gegen die Schmerzen hilft. Durch meine Medikamente und meinen beruflichen Stress, kann ich manchmal nachtrs nicht schlafen – auch da hilft mir Gras am besten. Dennoch: ich käme NIE auf die Idee was anderes zu probieren, also was härteres. Das ist nichts für mich und ich schließe das komplett aus.

Ich denke, ob Einstiegsdroge oder nicht, ist subjektiv und kommt auf den Menschen drauf an.


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Cannabis Einstiegsdroge?

31.07.2017 um 12:34
"Einstiegsdrogen" gibt es nicht. Der Begriffl ist in der Drogenforschung sowas von 20. Jahrhundert und dient nur Prohibitionisten als Totschlagargument. Wenn man den Begriff unbedingt nutzen will, dann sind die ach so "harmlosen" legalen Drogen wie Alkohol und Tabak diejenigen Drogen, die man so bezeichnen könnte. Mir geht immer die Hutschnur hoch, wenn ich diesen Begriff zusammen mit dem Begriff Cannabis höre.


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Cannabis Einstiegsdroge?

03.08.2017 um 22:42
Bei mir wars Alkohol


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Cannabis Einstiegsdroge?

04.08.2017 um 22:47
@Jogibär

Nun stimmt es ja aber, dass cannabis die erste Droge für die meisten leute ist, die sie außerhalb der legalität beziehen.
Das ist durchaus ein einstieg.

Jemand, der mit dealern verkehrt lernt tendenziell auch leute kennen, die härtere drogen verkaufen.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.08.2017 um 01:24
Darüber ranken sich schöne Geschichten.. Jemand hatte Gras im Wald angebaut, logo hat einer erkannt, was das für ne Pflanze ist u. hat den auch verpfiffen.... na ja..

Auch hab ich mal gelesen, das eine ältere Dame die Pflanze auf dem Balkon stehen hatte, weil sie diese so schön fand :D
Vielleicht war es auch die Pflanze vom Neffen oder so.. :trollking:


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.08.2017 um 00:35
Es kommt aufs Umfeld drauf an. Wenn der Bekanntenkreis auch härtere Drogen nimmt, wird man mit Sicherheit auch irgendwann mehr als nur kiffen.


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.08.2017 um 00:45
Zitat von IchWillnurleseIchWillnurlese schrieb:Es kommt aufs Umfeld drauf an.
Naja...Wenn man stark genug ist, fällt man nicht auf seine "Freunde" rein.


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.08.2017 um 00:47
Als Jugendlicher lässt man sich bestimmt leicht beeinflussen.


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.08.2017 um 00:52
Zitat von IchWillnurleseIchWillnurlese schrieb:Als Jugendlicher lässt man sich bestimmt leicht beeinflussen.
Klingt für mich sehr "Verallgemeinert".


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.08.2017 um 15:07
Zitat von IchWillnurleseIchWillnurlese schrieb:Als Jugendlicher lässt man sich bestimmt leicht beeinflussen.
Nicht mehr und nicht weniger als als Erwachsener. Sonst gäbe es weder Medien noch Werbewirtschaft.


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.08.2017 um 22:58
Ja das mag sein, aber als Jugendlicher ist es nun mal so, jedenfalls nach meiner Erfahrung, dass alles was Illegal ist und berauscht erst einmal toll ist und man sich dann wie ein kleiner Rebell fühlt.


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Cannabis Einstiegsdroge?

07.08.2017 um 09:35
Zitat von Black_CanaryBlack_Canary schrieb am 21.06.2017:Gerade wegen meiner chronischen Migräne, habe ich das Kiffen wieder aufgenommen, da es das einzige ist, das mir gegen die Schmerzen hilft. Durch meine Medikamente und meinen beruflichen Stress, kann ich manchmal nachtrs nicht schlafen – auch da hilft mir Gras am besten. Dennoch: ich käme NIE auf die Idee was anderes zu probieren, also was härteres. Das ist nichts für mich und ich schließe das komplett aus.
gute Einstellung, bzw. löblich.
Denn eines ist klar...es gibt sicherlich auch Stimmen die die gleiche Heilwirkung von Heroin bzw. was anderem behaupten...was natürlich Käse ist da einen das Zeug kaputt macht.
Jaaa ich weiß "Kinder vom Bahnhof Zoo" und "Trainspotting" sind nur Filme, aber so ungefähr wird es schon passen.

Solange es aber in Maßen geschieht und "nur" Cannabis ist bzw. wirklich hilft dann habe ich da auch kein Problem mit.
Abner wie gesagt viele hauen sich dann doch härteres rein, und meinen ohne könnten sie nicht mehr.... naja irgendwo logisch bei ner Suchtwirkung.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 08:39
Der "bund deutscher kriminalbeamter" fordert die freigabe von cannabis.
Drogenpolitik

Bund der Kriminalbeamten fordert ein Ende des Cannabis-Verbots

"Historisch betrachtet willkürlich und bis heute weder intelligent noch zielführend": Deutschlands Kriminalbeamte setzen sich für eine Legalisierung von Cannabis ein. Nur ein Tabu soll bleiben.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/cannabis-bund-deutscher-kriminalbeamter-fordert-ende-des-verbots-a-1191381.html
"Das Cannabisverbot ist weder intelligent noch zielführend"

Der Chef des Bunds Deutscher Kriminalbeamten prognostiziert die baldige Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Nur im Verkehr müsse jeder Rausch tabu sein.
http://www.zeit.de/gesellschaft/2018-02/cannabis-bdk-chef-andre-schulz-legalisierung
Das Cannabis-Verbot soll fallen

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat ein Ende des Cannabis-Verbots ‎gefordert, um Haschisch-Konsumenten zu "entkriminalisieren".

Es lasse kriminelle Karrieren erst entstehen.
https://www.br.de/nachrichten/bund-deutscher-kriminalbeamter-cannabis-verbot-soll-fallen100.html (Archiv-Version vom 05.02.2018)


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 12:20
Dauert sicher nicht mehr lang, bis die letzten Hürden gefallen sind.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 12:22
Cannabis Einstiegsdroge?
Wie schon oft geschrieben kann Cannabis eine Einstiegsdroge sein, muss es aber nicht.
Gerade was den weiteren Konsum von Drogen angeht spielen der Faktor Mensch und das soziale Umfeld eine große Rolle.

Bei meinen Cousin war es ja so, dass es im Elternhaus mehr Hiebe als Liebe gab.
Er dementsprechend lieber unterwegs und geriet dann an die "falschen" Freunde.
Dort wurde er akzeptiert und er fühlte sich geliebt und so begann dann sein Einstieg in die Welt mit Alkohol, Zigaretten,Hasch, Ecstasy, LSD ...
Am Ende saß er dann wegen Beschaffungskriminalität und Körperverletzung im Gefängnis und hat dort erfolgreich einen Entzug hinter sich gebracht.

Ich selber hab während des Studiums gerne mal gekifft, wollte aber nie härtere Drogen probieren, obwohl mir Crystal und anderes Zeug angeboten wurden.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 12:52
@Tireachan

Das ist kein Beispiel dafür, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei.
Dein Cousin hatte anscheinend leider eine Menge Probleme im Elternhaus und geriet an die falschen Freunde, mit denen er scheinbar auch diverse Drogen konsumierte.

Aber die Sachen, die du aufzählst, haben alle unterschiedliche und sogar gegenteilige Wirkungen. Die Verbindung Cannabis -> Ecstasy oder Cannabis -> Alkohol lässt sich logischerweise nicht ziehen.
Oder gibt es irgendeinen Nachweis, dass er zuerst einen Joint gezogen hat und dann das Verlangen nach allerlei anderen Drogen spürte?
Vermutlich nicht.

Die Behauptung, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, entbehrt jeglicher Logik und Grundlage.

Cannabisprodukte besitzen ein gewisses Wirkungsspektrum und bestimmte Eigenschaften, die sie attraktiv machen für Menschen mit entsprechenden Bedürfnissen. Es gibt therapeutische Wirkungen, die Cannabis für Schmerzpatienten, MLS-Patienten, PTBS, Ticks und anderen Problemen interessant machen. Es gibt auch Wirkungen, die Cannabis als Genussmittel zur Entspannung oder zur Förderung von Kreativität und guter Laune interessant machen können.

Andere Drogen besitzen völlig andere Eigenschaften und Wirkungen. Wenn jemand die Wirkungen wünscht, die Cannabis besitzt, nimmt er nicht automatisch auch noch andere Drogen.
Wer Cannabis raucht, nimmt nicht automatisch auch Meth.

Doch genau dieser Blödsinn wird von den Konservativen seit Jahrzehnten verkauft. Vor allem aus wirtschaftlichen Überlegungen - Industrien mit guten Verbindungen in die konservative Politik - und teils aus ideologischen Haltungen heraus.
Erkennt man auch gut an Sprüchen, wie von M. Mortler, die allen Ernstes, als erwachsene Frau im Gespräch mit anderen erwachsenen, vernünftigen Menschen als Begründung für das fortbestehende Cannabisverbot antwortet:,,Es ist verboten, weil es illegal ist."
Aha. -> ,,Cannabis ist verboten, weil darum."

Das Vernünftigste ist eine durchdachte, sinnvolle Legalisierung und Regulierung für Cannabis.

1) Therapeutischer Gebrauch: die therapeutischen Wirkungen von Cannabis sind bereits gut und umfangreich dokumentiert. Wenn man denn Englisch kann ;)
Kein Witz, wenn ich mich richtig erinnere, hatte eine Repräsentantin der Krankenkassen (oder war es eine deutsche Ärztevereinigung?) letztes Jahr behauptet, eine breite Legalisierung (für therapeutische Zwecke) sei nicht möglich, weil es ja so wenig/keine Studien auf Deutsch gäbe... :D

Es dürfte wohl eher eine Rolle spielen, dass Ärzte und Krankenhäuser in verschiedenen Konstellationen Rabatte, Provisionen und dergleichen bekommen, wenn sie schön das Medikament X der Firma Y verschreiben.
Diese lukrative Einnahmequelle wollen viele nicht so schnell versiegen sehen. Ärzte und Pharmaunternehmen.

Doch Ziel sollte es letztlich sein, dass Leiden gelindert und der Patient im besten Fall ganz kuriert wird.
Vorrangiges Ziel ist nicht die Gewinnvermehrung der Aktionäre und Vorstände von Krankenkassen, Pharmaunternehmen und, sorry, Ärzten.
Ich hab nichts gegen Ärzte und die Unternehmen. Sie sollen ruhig Umsatz und Gewinn machen, von denen sie adäquat leben können.
Aber die Kranken, Verletzten und Leidenden sind nicht in erster Linie dazu da, ihre Gewinne zu vermehren.

Also, in therapeutischer Hinsicht: legalisieren, was hilfreich ist. Zumal das wirklich kein Lotteriespiel ist, es bestehen bereits umfangreiche Erkenntnisse über therapeutische Anwendungsmöglichkeiten. Muss man halt mal unseren Spitzenpolitikern, Krankenkassenvorständen etc. einen Englischkurs spendieren ;)

2) Gebrauch als Genussmittel:

-> Limitierung der Pflanzenzahl für den Privatanbau und Privatgebrauch

-> bei kommerziellem Anbau und Handel Lizenz - was man mit sich selbst macht und sich für eine Qualität gibt, ist die eigene Sache, möchte man dagegen verkaufen und wirkt auf andere ein, sollten qualitative Mindeststandards gelten

-> Legalisierung des Handels in Geschäften und über Versand, Zutritt, Teilnahme und Kauf nur nachweislich ab 18 Jahren

-> Legalisierung des Konsums in Clubs, Cafes etc. ebenfalls so weit möglich kontrolliert nur für 18+

-> angemessene Steuer für kommerziellen Umgang mit Cannabis, die Gelder werden verwendet für Drogenprävention und Therapien, zur Förderung von sozialen Einrichtungen usw.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 13:08
Zitat von KcKc schrieb:Das ist kein Beispiel dafür, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei.
Dein Cousin hatte anscheinend leider eine Menge Probleme im Elternhaus und geriet an die falschen Freunde, mit denen er scheinbar auch diverse Drogen konsumierte.

Aber die Sachen, die du aufzählst, haben alle unterschiedliche und sogar gegenteilige Wirkungen. Die Verbindung Cannabis -> Ecstasy oder Cannabis -> Alkohol lässt sich logischerweise nicht ziehen.
Oder gibt es irgendeinen Nachweis, dass er zuerst einen Joint gezogen hat und dann das Verlangen nach allerlei anderen Drogen spürte?
Vermutlich nicht.
Als solches war es auch nicht gedacht, auch wenn es vielleicht so rüberkam.
Es sollte nur zeigen, wie es laufen kann, aber nicht zwangsläufig muss.
Ich war nicht dabei, als er anfing Drogen zu konsumieren und kann dementsprechend auch schlecht beurteilen, ob er beim ziehen am Joint die Lust verspürte Ecstasy zu nehmen oder nicht.
Ich weiß nur, dass es bei ihm bergab ging, als er in diesen Freundeskreis geriet.
Zitat von KcKc schrieb:Wer Cannabis raucht, nimmt nicht automatisch auch Meth.
Stimmt, habe ich auch nie, obwohl ich es angeboten bekommen habe
Zitat von KcKc schrieb:2) Gebrauch als Genussmittel:

-> Limitierung der Pflanzenzahl für den Privatanbau und Privatgebrauch

-> bei kommerziellem Anbau und Handel Lizenz - was man mit sich selbst macht und sich für eine Qualität gibt, ist die eigene Sache, möchte man dagegen verkaufen und wirkt auf andere ein, sollten qualitative Mindeststandards gelten

-> Legalisierung des Handels in Geschäften und über Versand, Zutritt, Teilnahme und Kauf nur nachweislich ab 18 Jahren

-> Legalisierung des Konsums in Clubs, Cafes etc. ebenfalls so weit möglich kontrolliert nur für 18+

-> angemessene Steuer für kommerziellen Umgang mit Cannabis, die Gelder werden verwendet für Drogenprävention und Therapien, zur Förderung von sozialen Einrichtungen usw.
- Wo setzt du das Limit für die Pflanzenzahl an? 2 Pflanzen? 5 Pflanzen?
- qualitative Mindeststandards sind sinnvoll, müssen dann aber regelmäßig kontrolliert werden
- Welche Geschäfte schweben dir da vor? Apotheken, Reformhäuser, etc. ?


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