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Cannabis Einstiegsdroge?

111 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Drogen, Cannabis, Einstiegsdroge ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 14:09
@Tireachan

Das angesprochene Limit muss man tatsächlich willkürlich ansetzen, weil es theoretisch für jede größere Zahl gute Argumente gibt.
Tatsächlich würde ich so um die 5 Pflanzen erlauben. Es darf halt kein kommerzieller Betrieb mit der Anzahl möglich sein.
Ähnliche Regelungen gibt es ja auch für Schnaps, auch hier darf man sich ganz legal in Deutschland eine gewisse Menge selbst destillieren.
Überschreitet man die festgelegte Grenze, braucht man Genehmigungen.

Sobald es kommerziell ist, sollte Lizenzpflicht bestehen, um die Qualität zu kontrollieren.
Und hier geb ich dir Recht, das müsste kontrolliert werden. Schafft auch neue Arbeitsplätze.

Bei den Geschäften denke ich weniger an Apotheken und Drogerien, sondern tatsächlich an Fachgeschäfte, die sich auf Cannabisprodukte spezialisiert haben. Es muss eine gewisse Kontrolle möglich sein, wer die Läden betritt und dort kauft. Also 18+.
Coffeeshop-Varianten find ich auch sinnvoll, wie sie das in den Niederlanden haben.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 18:43
Cannabis kann der Einstieg in ein reichhaltiges Leben sein. Mein Leben hat es letztlich nicht schlechter, sondern besser gemacht. Wer Cannabis nicht nehmen möchte, der muss es nicht tun. Ich für meinen Teil verzichte schließlich auch auf Dinge, die andere für geradezu lebensnotwendig halten.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 20:13
Persönlich habe ich nie Cannabis konsumiert, allerdings hatte ich zeitweise einen Freundes- und Bekanntenkreis, in dem fast alle Cannabis konsumierten. Das waren nicht selten langweilige Abende, wenn alle anderen irgendwann nur noch dumm grinsend um den Tisch sassen und man selbst die Wahl hatte, entweder selbst einen Joint zu "bauen", eine ernste Miene aufzusetzen oder die Freunde auszulachen.

Aus den meisten Freunden ist aber trotz dieser Eskapaden "etwas geworden", sie sind also nicht in die harten Drogen abgestürzt. Allerdings würde ich jetzt auch nicht unterschreiben, dass Cannabis keinem geschadet hätte. Es gab einige Leute mit Psychosen und (im nicht mehr ganz so engen Bekanntenkreis) auch ein paar Komplettabstürze in harte Drogen. Interessanterweise waren die Leute mit den übelsten Psychosen "lediglich" Cannabiskonsumenten, zumindest wusste man nichts von anderen Drogen. Einige Freunde hat dies dann auch dazu bewogen, dem Cannabis abzuschwören oder zumindest den Konsum zu reduzieren. Aber ob der Cannabiskonsum nur bereits bestehende psychische Probleme verstärkt hat oder ob die durch den Konsum erst hervorgerufen wurden, keine Ahnung.

emodul


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 20:25
Zitat von simmesimme schrieb am 23.01.2017:Hallo ich würde gerne wissen, ob und warum ihr davon überzeugt seid, Cannabis als Einstiegsdroge zu betiteln oder nicht.
oft durch gekautes Thema...

Cannabis ist natürlich KEINE Einstiegsdroge, man sollte viel eher Zucker als so etwas betrachten. Warum Zucker? Nun Zucker ist eine gesellschaftlich total verharmloste Droge die den Konsumenten auf putscht und ihm schnell das "Belohnungsprinzip" bei bringt. Was machen viele Menschen wenn sie eine harte arbeit erledigt haben? Sich zurück lehnen und ein Stück Schoko essen.

Und aus meiner eigenen Erfahrung kann ich auch nur sagen: Cannabis ist ganz sicher keine Einstiegsdroge, ich komme z.B. prima klar damit einen zu rauchen und es auch dabei zu belassen und ich nicht zu häreren Drogen greife.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 20:28
Ein durchaus interessantes Interview zu dem Thema..
SPIEGEL ONLINE: Selbst dann nicht, wenn es zu ihrem Besten ist?

Scheerer: Ja. Wenn Menschen eine gesundheitsgefährdende Substanz zu sich nehmen wollen, müssen sie das dürfen. Darin unterscheidet sich ein freiheitlicher Rechtsstaat von anderen Systemen: Erwachsene haben selbst die Verantwortung für ihre Freizeitvergnügen, auch für riskante Aktivitäten. Erst wenn es um unerträgliche Schädigungen Dritter geht, kommt das Strafrecht ins Spiel. Bis dahin gibt es eine ganze Reihe anderer, fein abgestufter Interventions- und Steuerungsmöglichkeiten.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/cannabis-legalisierung-was-dafuer-spricht-a-1191487.html


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 20:41
Zitat von emodulemodul schrieb:Das waren nicht selten langweilige Abende, wenn alle anderen irgendwann nur noch dumm grinsend um den Tisch sassen und man selbst die Wahl hatte, entweder selbst einen Joint zu "bauen", eine ernste Miene aufzusetzen oder die Freunde auszulachen.
Tja, das ist auch eine wirtschaftliche Komponente, wenn Cannabis konsumiert wird und der Fachkräftemangel dadurch größer wird, weil dann der Umatz durch die Decke geht und keiner mehr Lust zum arbeiten hat. Ich wäre dafür, wenn diejenigen, die wegen diesen Konsums, -nicht wegen Krankheit-, dann auch die Kosten der Psychiatrie bezahlen und den Arbeitsausfall und bei Ausfällen auf der Straße die volle Haftung übernehmen. Weiterhin werbe ich dafür, um die Absatzwege einzudämmen, Anfixer in den Bau gehen und das nicht nur für ein Jahr.


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Cannabis Einstiegsdroge?

05.02.2018 um 20:44
Zitat von KcKc schrieb:Ähnliche Regelungen gibt es ja auch für Schnaps, auch hier darf man sich ganz legal in Deutschland eine gewisse Menge selbst destillieren.
Überschreitet man die festgelegte Grenze, braucht man Genehmigungen.
Ich würde hier genauso argumentieren, wie bei Cannabis. Alkoholiker sind auch nur bedingt oder garnicht arbeitsfähig.


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.02.2018 um 00:49
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-vermischtes_artikel,-kripobeamte-unterstuetzen-cannabislegalisierung-_arid,1696942.html
Auch der österreichische Psychiater Kurosch Yazdi warnt vor einer Verharmlosung von Cannabis. „Der Joint von heute ist anders als der Joint von früher“, schreibt er in seinem Buch „Die Cannabis-Lüge“. In modernen Züchtungen seien die THC-Konzentrationen im Vergleich zu den 60er und 70er Jahren regelrecht explodiert, während immer weniger von dem positiven Wirkstoff Cannabidiol enthalten sei. „Dadurch wird man natürlich stärker berauscht, aber auch eher psychotisch“, so Yazdi.
Zitat von KcKc schrieb:Sobald es kommerziell ist, sollte Lizenzpflicht bestehen, um die Qualität zu kontrollieren.
Und hier geb ich dir Recht, das müsste kontrolliert werden. Schafft auch neue Arbeitsplätze.
So könnte eine ordentliche Angebotsliste aussehen.
Ein Traum, alle fein säuberlich gelistet und mit Thc werten in Prozent angegeben.
Prima :Y:
https://www.royalqueenseeds.de/blog-was-ist-haze-cannabis-n113


Ich frage mich allerdings, wenn es so weit käme, Cannabis legal wäre
...Was ist dann mit Dealern die dennoch auf der Straße oder von Zuhause aus im größeren Stil verkaufen.
Würden die dann nach Steuer- oder Strafrecht verurteilt?


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.02.2018 um 05:55
@Lemniskate

Find ich okay. Entsprechende Beratung könnte auch in den Geschäften geleistet werden:

,,Was stellst du dir denn so vor? Spaß haben oder entspannen? Hast du schon mal gekifft? Nein? Dann fang doch mal mit dieser oder jener Sorte an, die haben keinen so hohen Wirkstoffgehalt, kannst du mal sehen, ob es dir gefällt."

Bezüglich der Dealer würde sich eine einmalige Generalamnestie anbieten. Danach könnte es die Möglichkeit geben, sie ganz legal anzustellen oder sie könnten ganz legal selbst Geschäfte eröffnen.
Man wird hier eventuell auch über Verbindungen mit einem Zuwanderungsgesetz nachdenken müssen, weil die Straßendealer ja oft illegale Ausländer sind. Aber gerne ist niemand illegal, da hat man ja ständig die Angst und den Druck, entdeckt und inhaftiert/abgeschoben zu werden.

Was unterbunden werden soll, ist ja das illegale Dealen mit Cannabis, weil gerade ohne jede Qualitätskontrolle der Stoff verseucht sein kann und dies meistens zu Schäden führt. Nicht das Gras selbst.


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.02.2018 um 12:44
Zitat von KcKc schrieb:Man wird hier eventuell auch über Verbindungen mit einem Zuwanderungsgesetz nachdenken müssen, weil die Straßendealer ja oft illegale Ausländer sind. Aber gerne ist niemand illegal
Selbst wer legaler Flüchtling ist, hat meist doch garkeine Arbeitserlaubnis :ask:
Zitat von KcKc schrieb:weil gerade ohne jede Qualitätskontrolle der Stoff verseucht sein kann und dies meistens zu Schäden führt. Nicht das Gras selbst.
Eben.
"Verseucht" um zu strecken.
Mehr Gewinn.
Oder um es günstiger als in den Shops anbieten zu können.

Das ist ja nu dann ein eher "normaler" Wettbewerbsgedanke.

Illegaler cannabis Verkauf.
Wo drunter würde das denn nun fallen?
Greift da die zollfahndung ein?
Das ist es was mich interessiert.


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Cannabis Einstiegsdroge?

06.02.2018 um 16:15
@Lemniskate

Doch, als anerkannter Flüchtling, das heißt als jemand, der Asyl bekommen hat - das meinst du ja sicher mit ,,legaler Flüchtling" - darfst du ganz normal arbeiten:

https://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/migration/zugang-von-fluechtlingen-zum-arbeitsmark
a. Anerkannte Asylberechtigte (§ 25 Abs. 1 AufenthG) / Flüchtlinge oder Ausländer(innen) mit subsidiärem Schutz (§ 25 Abs. 2 AufenthG) / Resettlement-Flüchtlinge (§ 23 Abs. 4 AufenthG)

-haben unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt.
-Sie haben Anspruch auf Ausbildungsförderung/BAföG.
-Es besteht ein Anspruch auf einen Integrationskurs.
Davon abgesehen:
Zitat von LemniskateLemniskate schrieb:Oder um es günstiger als in den Shops anbieten zu können.
Njaa, das wird es wohl auch geben. Aber ganz ehrlich: wenn das legale Cannabis aus ganz offiziellen Geschäften, unverfälscht und sauber, nicht so extrem viel kostet, dann werden wohl trotzdem die wenigsten Leute noch zum Dealer gehen, der ihnen billigstes, aber gestrecktes Zeug anbietet.

Es ist doch bekannt, dass das Kram gefährlich ist. Nur weil man ein paar Euro sparen will, deshalb die Gesundheit stark riskieren (also mehr, als beim Rauchen ohnehin)? Halt ich für unwahrscheinlich.

Weiß ich nicht, worunter dann der unlizensierte Handel fällt.
Hier gibt es eine Übersicht, da könntest du Recht haben, dass dies dann auch in den Aufgabenbereich des Zolls fallen würde:

Wikipedia: Zoll (Behörde)#Einige nationale Zollverwaltungen

Zumindest insofern, als keine Steuern abgeführt würden.


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