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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

400 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einzelgänger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

29.05.2017 um 23:54
Gibt es hier Leute die sich dazu entschlossen haben - freiwillig als Einzelgänger zu Leben? Seid ihr zufrieden mit eurer Entscheidung? Würde mich gerne austauschen. Was waren eure Beweggründe? Seid ihr Zufrieden? Vorteile? Nachteile?

Seit Jahren führen ich mein Leben alleine. Soziale Kontakte reduziert auf ein Minimum. Hier und da mal eine verzweifelte Frau zum austausch von Zärtlichkeiten, alle paar Monate mal auf ein Bierchen in der tollen Welt mit einem Arbeitskollegen, ab und zu mal Kontakt zu den Eltern, der Rest spielt sich größtenteils alleine ab, abgewandt von allen inkl. der Familie.

Außerdem interessieren mich die Meinungen von Leuten mit Normalen/Großen Sozialen Umfeld die immer Leute für ihre Bespaßung, Probleme, usw im Umkreis haben.

Oftmals wird der Einzelgänger ja belächelt - Aber warum?

Ich denke man führt alleine das bessere Leben.

Grüße an Alle.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

29.05.2017 um 23:59
Halloooo...

Endlich mal ein thread der auf mich zugeschnitten ist. :D

Ich führe schon seit jahrzehnten solch ein leben.

Immer! alleine...aber nie einsam... :)


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 00:08
Zu der threadfrage möchte ich sagen, das beides, ist doch klar, vor und nachtteile hat.


Meine situation hat mich da auch ein wenig hineingelotst.

Ich bin körperlich mit meinen bald 55 jahren immer noch topfit.

Trainiere körper und geist auch täglich.

Sehe eher wie 35 aus, und habe auch keine probleme kontakt mit anderen menschen zu haben.

Aber dadurch das ich durch einen unfall vor über 30 jahren meinen linken fuß verlor, wird man auch mit der zeit etwas kontaktarmer.

Man wird auch gemieden.

Aber ich kann sagen das ich nicht darunter leide.

Ich sagte in meiner jugendclique schon damals das ich junggeselle bleiben will, eher unbedacht gesagt.

Aber iwie. hat sich das dann auch so ergeben.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 00:17
Bei mir ruft nie jemand an, klingelt bei mir an der türe.

Außer die dinge die quasi "höhere gewalt" sind.

Wenn mich ein amt mal benachrichtigt, oder ich mal alle 2 oder 3 monate zu meiner mutter fahre.

Das klingt für manche menschen auch immer wie ein trauriges dasein.

Aber wie schon in der threadfrage, das meiste ist ja freiwillig und gerne gewollt. :)


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 00:19
@thropmisan
Ich führe auch seit mehreren Jahren im Grunde ein einzelgängerisches Leben.

Ob es tatsächlich voll und ganz der Freiwilligkeit unterworfen ist, kann ich nicht sagen.

Aber in der Alleinsamkeit fühle ich mich einfach frei, da bin ich für mich selbst, die beste Gesellschaft, die ich kriegen kann.

Ganz isoliert ist man eigentlich nie. Vielleicht gibt es einfach Menschen, die so gestrickt sind, für sich selbst genug zu sein, und weitere Gesellschaft schlicht und ergreifend als störend empfinden - muss natürlich nicht immer so sein.



Wenn du aber einsam auf Grund des Alleinseins bist, und darunter leidest, dann wird es mehr mit Ängsten, als mit Freiwilligkeit zu tun haben.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 00:25
@parafugacious

Ja.^^

Traurig für die menschen, die nicht freiwillig alleine sind.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 00:36
Hallo Zusammen,

Man kann auch unter vielen Menschen einsam und allein sein, sowie auch als Einzelgänger das Gefühl von Lebensfreude und Völle erfahren.

Genauer gesagt,

Manche Menschen benötigen den ständigen Kontakt und die Bestätigung das man geliebt wird und andere Widerrum zehren ein Leben lang von wenigen Augenblicken ihres Erfahrungsschatzes.

Und dann gibt es noch die sonderbaren Menschen. Sie leben in Partnerschaft oder Ehe obwohl für die Einsamkeit geschafft. Diese nähren ihre Segel in ihren seltenen Einsamen Momenten ohne den Partner und surfen dann auf den Wellen in den windstillen Tagen.

Vg Oz


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 00:36
Zitat von aeroaero schrieb:Ja.^^Traurig für die menschen, die nicht freiwillig alleine sind.
Ja, aber auch die sind nicht verloren.

Man kann immer etwas ändern, und sich, falls nötig, Hilfe suchen.

für diejenigen, die freiwillig allein sind, entpuppt es sich besonders im senioren-Alter als - ich sag mal - angenehme Eigenschaft. Vor allem im Hinblick darauf, das man sich häufig mit dem Alleinsein im hohen Alter konfrontiert sieht. du bist das beste Beispiel. Obwohl du ja jetzt auch nicht so alt bist. ;) Aber je älter, desto weniger Umfeld tummelt sich um einen. So zumindest hab ich das bei meinen Verwandten erlebt.
Zitat von aeroaero schrieb:s klingt für manche menschen auch immer wie ein trauriges dasein.
meine Schwestern sehen mich oft wie ein Ufo an, wenn Sie von meinem Lebensstil hören. Ja, da komm ich immer in Erklärungsnot, weil sie das nicht so recht nachvollziehen können.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 01:52
Also mir gefällt es sehr gut :)


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 06:00
@thropmisan
Wenn man sich mit allen Arschlöchern ds draussen gemein macht wird man früher oder später selbst zu einem gemeinen Arschloch.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 06:04
Ich kenne seit ich denken kann nichts anderes das ich alleine bin


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 08:07
@thropmisan

Erläutere doch einmal die These dass ein freiwilliges einsames Leben besser als ein freiwilliges geselliges Leben sei.

Ich denke dass kann man nicht bewerten.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 08:25
Zitat von parafugaciousparafugacious schrieb:Aber in der Alleinsamkeit fühle ich mich einfach frei, da bin ich für mich selbst, die beste Gesellschaft, die ich kriegen kann.
So bin ich auch gepolt, ich hab zum Teil viel um die Ohren, daher bin ich unglaublich froh, wenn ich für mich alleine bin u. das machen kann, was ich möchte.

Ich habe teilweise keine Lust, mich anzupassen oder anzuschliessen, okay, kommt auch mal vor.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 08:32
Zitat von thropmisanthropmisan schrieb:Ich denke man führt alleine das bessere Leben.
Dann ist so ein Leben für Dich vermutlich das richtige.

Nur kann man das nicht verallgemeinern. Menschen, die gesellig sind, fänden so ein Leben nicht schön.
So wie Veganer ihr Leben toll finden und Fleischesser das nicht nachmachen wollten. Oder Menschen, die Tiere um sich scharen zu Menschen, die das nicht mögen.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 08:34
Ich bin vom Einzelgänger zu einer geselligen Person geworden.

In der Schule langweilten mich die "Probleme" meiner Mitschüler oft weswegen ich alleine saß / in den Pausen alleine stand. Ich tat ihnen anscheinend leid, denn sie kamen mehrfach auf mich zu um mich mit einzubinden aber das wollte ich gar nicht. Ich konnte meine Musik hören, musste dies nicht wegen einer banalen Frage "und wie fandest du die Mathearbeit?" unterbrechen und war glücklich damit.

Heute lebe ich mit meinem Partner, der eine große Familie und viele Freunde mit in mein Leben gebracht hat. Irgendwer ist immer zu besuch und das geordnete Chaos fing an mir zu gefallen. Manchmal vermisse ich die Zeiten in denen ich nur mir überlassen war, vor allem die Ruhe! Aber die gemeinsamen Abende vorm Feuerkorb im Garten, die Ausflüge und Gespräche bereichern mein Leben. Am Wochenende sind wir mit einem befreundeten Paar essen und anschließend im Kino und ich muss sagen, dass ich mich wirklich darauf freue.

Als Einzelgänger hatte ich meine geliebte Stille, aber die jetzige Situation gibt mir irgendwie mehr...


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 08:41
Ich finde es mit Leuten irgendwie angenehmer. Immer im Kontakt. Fragen was der andere macht, sich Austauschen und eventuell ein Ohr haben und im Rahmen helfen.
Spaß haben, was Unternehmen. Ratschläge Annehmen, sich Bestätigung holen etc.

Durch Dritte können wir auch erfahren wer wir selber sind.

Klar gibt es auch negative Seiten, Enttäuschung, Neid, Lügen  etc.
Damit geht man dann entsprechend um.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 08:43
Ich bin eigentlich seit meiner Kindheit eher ein Einsamer Wolf obwohl ich aus einer großen Familie stamme. Bin das mittlere von 5 Kindern, hätte also immer jemanden zum herumtrollen haben können. Wollte aber lieber mit meiner selbst sein. Vor 7 Jahren kam ich dann nach Niedersachsen, lernte eine besondere Frau kennen mit der Ich bald mein 2. Kind erwarte. Manchmal schiebe ich absichtlich Überstunden oder bin Stundenlang beim Fitness nur damit ich einsam sein kann. :D
Oft gehe ich auch nach der Arbeit noch 1-2 Stunden spazieren nur um Ruhe zu haben.
Klar genieße ich auch die Zeit mit meiner Familie aber oft kommt es durch...


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 08:54
Wenn man der Typ dazu ist, kann man ganz alleine durchaus glücklich sein.

Für jeden ist das nix. Für viele Menschen wäre diese Einsamkeit belastend.

Ich bin auch gerne mal für mich alleine. Soziale Kontakte sind mir aber schon recht wichtig. So eine richtige Einzelgängerin bin ich nicht. Habe einige Jahre alleine gewohnt und mich nur selten mit Leuten getroffen. Das war eine Zeit lang ganz gut, aber irgendwann tat mir das nicht mehr gut. Jetzt bin ich froh, dass ich mit meinem Freund zusammenwohne.


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 09:19
Also ich bin eigentlich nicht gern alleine.

Nicht, weil ich mit mir selber nichts anfangen kann, oder nichts zu tun habe. Nein, es ist eher so, dass ich mich gerne unterhalte, austausche und mit meiner Umgebung interagiere.

Meine Familie ist stark untereinander verknüpft, da wird sehr viel kommuniziert.

Da falle ich etwas aus dem Rahmen, ich melde mich sehr selten. Zu viele Leute um mich herum kann ich auch nicht leiden, ich gehe sehr selten auf Massenverabstaltungen, Märkte, etc.

Mein Freundeskreis ist übersichtlich, auch da melde ich mich eher selten selber, aber ich freue mich dennoch über/auf jede gemeinsame Aktivität.

Aber ich gehe sehr in einer Partnerschaft auf, da ich mich gerne kümmer und sorge. Etwas miteinander teilen, finde ich großartig. Jemand anderem eine Freude machen bereitet mir meist genauso viel Freude wie der anderen Person.

Ich kann nachvollziehen (glaube ich), dass jemand gerne für sich ist, aber so ganz ohne Kontakt zu anderen Menschen, das wäre gar nicht mein Fall.
Da würde mir sehr schnell etwas fehlen.

Ich habe seit knapp einem Jahr 2 unglaublich großartige Kätzchen, die mir richtig viel Freude machen.

Wie sieht es diesbezüglich bei den gern Einsamen aus?
Ist das für euch ein sozialer Ausgleich?
Wäre das auch zu viel, wegen dauerhafter Verantwortung, Inanspruchnahme, Einschränkung der völligen Selbstbestimmung?


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Freiwillige Einzelgänger - führen sie das bessere Leben?

30.05.2017 um 09:59
Mein Einzelgängertum ist definitiv selbst gewählt und eine logische Konsequenz aus meiner absoluten Kontakt - und Beziehungsunfähigkeit mit meinen Mitmenschen. Es gibt nur eine einzige Ausnahme und dabei handelt es sich um eine Person, die mir in vielerlei Hinsicht ähnlich ist.

Den Kontakt zu anderen Menschen habe ich schon immer als wenig bereichernd und schwierig erlebt. Den meisten Menschen gegenüber kann ich keinerlei Verbindung empfinden, geschweige denn aufbauen - es ist wie eine Wand, die meine Gefühlswelt von der der "anderen" trennt und mir schon früh das Gefühl gab, als Außenstehendes Alien die Menschheit zu beobachten, statt aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.
Kontakte zu meinen Mitmenschen sind für mich reiner Stress und pure Anstrengung - natürlich komme ich nicht drum herum, ab und zu zweckgebundene Kontakte zu "pflegen", aber ich vermeide jegliche zwischenmenschliche Beziehung, die auch nur ansatzweise in die Tiefe gehen könnte. Nicht nur, weil sie mich auf Dauer belasten würde, sondern auch, weil ich schlichtweg kein Interesse an anderen Menschen habe. Ich konnte noch nie so recht verstehen, wozu man zig Freunde braucht und weswegen man Smalltalk hält oder sich über triviale Dinge wie Smartphones oder das Fernsehprogramm unterhält. Ich brauche und ich möchte solche Gespräche nicht, ich empfinde sie als sinnlos und ohne Mehrwert, ebenso wie ich die meisten meiner Mitmenschen für mein Leben ohne Mehrwert empfinde.
Mein Kontakt mit der Außenwelt beschränkt sich daher auf schriftliche Kommunikation mit ausgewählten Leuten und Diskussionen in Diskussionsforen, wobei ich auch dort phasenweise untertauche, wenn wir der Nervfaktor zu hoch wird.

Seitdem ich einigermaßen selbstbestimmt meinen Kontakt zur Außenwelt regulieren und dosieren kann, geht es mir um Welten besser, als das noch vor Jahren mit erzwungenen Kontakten der Fall. Ich persönlich reiche mir als "Kontaktpartner" völlig aus und als "Bonus" ist da ja noch die genannte Ausnahme, zu der ich einen unkomplizierten, weil weitestgehend rationalen, Kontakt pflege. Einsam fühle ich mich nicht bzw. sind meine Abwehrmechanismen stark genug um mir dies zu suggerieren.


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