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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

196 Beiträge, Schlüsselwörter: Einfamilienhaus, Wohnmöglichkeit, Eigentumswohnung, Art Zu Wohnen

Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

02.06.2017 um 09:08
Ich mache das meiste handwerkliche im Haus lieber selbst und spare das Geld z.B. für Urlaub. Klar dauert es bisschen länger, als wenn es ein Profi machen würde, aber dafür lernt man was und kann hinterher mit Stolz sagen... Habe fertig und hat geklappt :D Und Spaß macht es meistens ja auch. Wenn irgendwas schief geht kann man sich immer noch Hilfe holen, aber heutzutage findet man ja auch zu allem was im Internet. Nur von der Gasheizung lass ich lieber die Finger :o:

Ich hätte auch keine Lust mehr in einer Mietwohnung mit nervigen Nachbarn zu leben. Nö, dann bin ich lieber mein eigener "Herr" und kann tun und lassen was ich will. Deswegen kam für mich auch nie eine Eigentumswohnung in Frage auch wenn es billiger wäre. Die "Freiheit" ist unbezahlbar.


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

02.06.2017 um 09:23
Natürlich könnte man nen handwerker holen, und in der gesparten zeit arbeiten gehen. Aber diesen zweitjob, den man abends, samstags und auch sonntags ausüben kann, den muss man erstmal finden. Des weiteren kostet ein Handwerker wohl das dreifache pro stunde, als was man als normalo pro stunde verdienen könnte. Auch wegen Steuer, meine investierte Freizeit ist steuerfrei, so zu sagen.

Aber es kommen noch weitere Vorteile dazu. Z.B. kann ich beim Material sparen (natürlich nur wo es sinn macht, bzgl. qualität). Beispielsweise hatten wir Sanierungskosten von ca. 40T€. Reine Materialkosten. Hätte ich das gesamte Material im Fach- bzw. Grosshandel bezogen, wären die Kosten ca. 10 bis 15 T€ höher ausgefallen. Dazu kommt, dass der Handwerker auch noch was draufschlägt.
In der Regel rechnet man 1/3 des Gesamtpreises für Material, 2/3 gehen auf die Arbeitszeit. So, und wenn man das nun ausrechnet, und ein Jahr Freizeit gegenüber stellt, kann jeder selbst abschätzen was einem die Freizeit wert ist, bzw. ob man in dieser Zeit so viel verdienen könnte mit einem zweitjob.

@kleinundgrün: Vorsicht, bzgl. Schwabe!!! 😃


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02.06.2017 um 09:38
deep_blue schrieb:Vorsicht, bzgl. Schwabe!!!
Ja, bei diesem Völkchen bin ich sehr vorsichtig ... :D


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Josephinchen
ehemaliges Mitglied

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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

02.06.2017 um 11:48
Hallo an alle :-) ...
ich hatte eine Eigentumswohnung mit schönem kleinen Garten dahinter...
Aber die Unstimmigkeiten von etlichen Mitparteien und
dann noch alle Meinungen unter einen Hut zu bekommen, was ständig an Kleinigkeiten und Kleingeistern scheiterte, veranlassten mich nun doch vor ein paar Jahren mir ein Haus zu suchen.
Wir sind noch am Umbauen und Verfeinern.
Jetzt sind wir endlich angekommen.
Können unserer Kreativität freien Lauf lassen und genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit.
Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich das schon viel früher gemacht.
Aber wie heißt es so schön: Alles hat seine Zeit.
In der Eigentumswohnung wurden wir sehr in unserer Kreativität beschränkt, was uns auch irgendwo unglücklich gemacht hat. Aber ich selbst war es, die ihr Schicksal besiegelt hatte vor Jahren schon...
Ich Huhn hatte immer gesagt, dass ich kein Haus will, weil ich den Nachbarn husten hören will und um mich nicht so einsam zu fühlen... Das war ein falscher Glaubenssatz, den ich dann schnell revidierte.
Dazu muss ich noch sagen, dass es wirklich Schicksal war, mir ein Haus zu suchen,
denn nicht ich ging auf das Haus zu, sondern es kam mir in sieben Meilenstiefel entgegen ;-).
Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt weder das Geld für die Imobilie noch die Traute, es wirklich durchzuziehen.
Dann kam aber ein Zeichen nach dem anderen auf mich zu und ich erkannte, dass ich dieses Haus bekommen muss.
Ich habe ein Schicksal mit diesem Haus. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen.
Wie dem auch sei, hier bin ich angekommen ... wir bauen so gerne um und an, gestalten den riesigen Garten von 1300 m² neu.. Gerade erst ist die Terrasse fertig geworden... Ich bin so glücklich und kann es jedem nur empfehlen.
Wer ein Haus bekommen soll, bekommt auch eins ;-). Man muss nur fest genug daran glauben und sich nicht selbst durch falsche Glaubenssätze behindern ;-)......

In diesem Sinne..... Ich wünsche jedem ein schönes Haus.....
Ach übrigens liegt Deutschland wohl an der Spitze mit Mietwohnungen.
Häuser sind hier eher nicht soo verbreitet wie in anderen Ländern.

Alles Liebe und allen ein schönes Wochenende
wünscht Euch
Josi ♥


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

02.06.2017 um 13:14
Josephinchen schrieb:In der Eigentumswohnung wurden wir sehr in unserer Kreativität beschränkt, was uns auch irgendwo unglücklich gemacht hat.
Regelungen sind ja letztendlich im Interesse aller Wohnungseigentümer, dienen somit auch dem eigenen Schutz. Wenn da jeder machen könnte, was er will, wäre ein friedliches Miteinander kaum möglich. Wodurch fühltet ihr euch denn eingeschränkt? Was genau durftet ihr nicht tun?


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

02.06.2017 um 19:27
Eine Eigentumswohnung ist mMn. nix Halbes und nix Ganzes, eher so ne Art Einstiegs-Immobilie für Leute zw. 20 und 30 oder Singles. Bei zB Dach- oder Fassaden-Arbeiten kannst du nur mit entscheiden, wirst aber ggfs. von der Eigentümergemeinschaft überstimmt. Hinzu kommt, dass du oft recht hohe monatliche Rücklagen leisten musst, zusätzlich zu den Nebenkosten. Und das Wichtigste: Die Wohnqualität entspricht nur der einer Mietwohnung.

Insgesamt ist der Unterhalt einer Eigentumswohnung meist nicht viel günstiger, als die Rücklagen / Nebenkosten für ein vergleichbares Haus. Bei gleicher Wohnlage, Ausstattung und Substanz ist der Anschaffungspreis eines Hauses natürlich höher, das ist klar, man erhält ja auch mehr.

Um Miete gehts bei dem Thema ja weniger, nur wohnt jeder Mieter eben auch in Eigentum, was für den Besitzer rentabel ist! Das alleine zeigt schon, dass ein Wohnen zur Miete finanziell gesehen die schlechteste Alternative ist (bei gleicher Größe und Wohnqualität). Man kann in seinem Leben genauso gut 5x die Mietwohnung wechseln, wie 5x ein neues Haus bauen / kaufen, einen besonderen Flexibilitätsvorteil sehe ich da nicht. Miete wird zudem grundsätzlich immer teurer, wahrend eine Finanzierung im Vergleich zum Einkommen immer günstiger wird bzw. bei entsprechender Zinsbindung ja gleich bleibt.

Wer sich ein Haus im Alter nicht mehr leisten kann, der kann sich dann im Prinzip auch keine Mietwohnung leisten. 40 Jahre Miete sind jedenfalls 100% für den Lokus, während der Hausbesitzer jederzeit Haus und Grundstück verkaufen / vermieten und monetarisieren kann.

Bei der momentanen Niedrigst-Zinslage muss nicht einmal die monatliche Miet-Belastung geringer sein, als eine Immo-Finanzierung (bei gleicher Größe und Wohnqualität). Für 750 € / Monat (30 Jahre fix) bekommt man derzeit bei 2% anfängl. Tilgung und etwa 33 Jahren Laufzeit bspw. eine Summe von 200 T€ finanziert. Dieses Zinsniveau erlaubt zumindest eine lange Zinsbindung und höhere Tilgungs- oder Zwischentilgungsmöglichkeiten mit entsprechend kürzeren Darlehenslaufzeiten.

Bei dem Beispiel ist rechnerisch zunächst nur ein Drittel der monatlichen Rate für den Lokus (Zinsen). Dazu kommen noch Instandhaltungsrücklagen, Versicherungen, Grundsteuer von ca. 250 € / Monat und ca. 15% Bau- / Kauf-Nebenkosten, umgerechnet und finanziert ca. 150 € / Monat von o.g. 750 EUR. In Summe haben wir dann eine monatliche Belastung von 1000 €, wovon 2/3 für den Lokus sind!

Ausgehend von ca. 1/3 Eigenkapital (100 T€), erhält man dafür eine Immobilie im Wert von ca. 250 T€ (knapp 300 T€ inkl. NK), für die man in 33 Jahren etwa das Doppelte, also insgesamt 500 T€ auf den Tisch legt ohne verbrauchsabhängige Nebenkosten, also = Kaltmiete! Je nach Region bekommt man dafür ein gebrauchtes freistehendes EFH oder ein gebrauchtes / neues Reihenhaus bzw. Doppelhaushälfte, das ist also eher so ein Einstiegspreis.

Gehen wir weiter vom rechnerischen "Lokus-Geld" (650 €) des Haus-Beispiels aus, so kann sich der Mieter dafür ein Objekt mit einem anfänglichen Kaltmietwert von ca. 400-500 € / Monat leisten, da bei ihm die monatliche Belastung nicht fix ist, sondern der Mietpreisentwicklung unterliegt. Er legt für die kleinere Mietwohnung in den 33 Jahren also rund 250 T€ auf den Tisch.

Der Mieter kann jetzt 33 Jahre lang 350 EUR / Monat beiseitelegen = rund 180 T€ bei minimaler Verzinsung! Inklusive dem nicht genutzten Eigenkapital, ebenfalls minimal verzinst, hat er nach 33 Jahren eine Summe von ca. 350 T€ auf dem Konto. Das gilt aber nur für Mieter, die mit wenig Wohnfläche auskommen. Braucht man eine mit der Immobilie vergleichbare Wohnfläche, wird da am Ende rechnerisch wohl kaum noch mehr als 100-150 T€ übrig bleiben, bei vergleichbarer Wohnqualität (Hausmiete) eher gar nix.

Selbst bei relativ stagnierenden aber der Inflation unterliegenden Immobilien- und eher steigenden Grundstückspreisen könnte ein prognostizierter finanzieller Vergleich zwischen dem angespartem Geld des Mieters und dem Wert der Gebraucht-Immobilie nach 33 Jahren mMn. durchaus pari ausgehen, vorausgesetzt der Mieter kommt 33 Jahre quasi mit der halben Wohnfläche aus.

Die Wohnfläche bzw. der Platz und die Lebens- / Wohnqualität sind dann auch die entscheidenden Faktoren pro oder contra Haus.

Lebensqualität besteht aber eben nicht nur aus Wohnen, weshalb der Mieter seine 100 T€ und seinen monatlichen finanziellen Vorteil auch verleben könnte, wo er noch jung und fit ist (zB für Autos, Hobbys, Reisen, Invest in Selbstständigkeit usw.). Familien müssen da eher in Platz / Wohnfläche investieren, aber ein lebenslustiger Single oder ein aktives Pärchen würde auf diese Weise eigentlich die cleverere Methode wählen, wenn Wohnfläche / -qualität eher weniger priorisiert wird.

Der durchschnittlich verdienende Haus-Eigentümer ist da quasi bis zur Rente eher finanziell eingeschränkt und wenn er "das Leben" dann nachholen will, indem er seine Immobilie verkauft bzw. weil die monatliche Belastung und die Kinder wegfallen, dann ist er evtl. gesundheitlich gar nicht mehr dazu in der Lage. Hinzu kommt, dass der Porsche oder die Australien-Reise nach 33 Jahren das Doppelte bis Dreifache kosten, was sich unser Beispiel-Mieter ohne Familie beides bereits 33 Jahre zuvor gegönnt hat. Letzterer kann seine Kaufkraft (inkl. der 100 T€) also quasi sofort, Jahrzehnte jünger und äquivalent der Kaufkraft des GANZEN Restwerts des Hauses nutzen, die der Eigentümer erst 33 Jahre später zur Verfügung hätte.

Glücklich und zufrieden kann man in jeder Wohnsituation sein, ich favorisiere klar das freistehende EFH-Betongold auf großem Grundstück (idealerweise mit weiterer Bebauungsmöglichkeit) in Ortsrandlage, auch aus finanzieller Sicht und zur Altersabsicherung und weil es Bock macht sowie die größte Freiheit und Unabhängigkeit bietet.
Das Ganze allerdings nur, wenn man es sich zusätzlich leisten kann, den Lifestyle zu leben, den man sich vorstellt!

Mieterhöhungen, Putzplan, Hausordnung, Lärm-Ärger, Tier-Ärger, Ärger mit Nebenkosten, Grillverbot, Umbauverbot, Renovierungsfristen, nervende Direktnachbarn, nervender Vermieter, Parkplatzsuche, Parkplatzprobleme für Wohnmobil, Hänger, Motorrad, Platzmangel zum Wohnen und für größere Partys, Kellermangel, Gartenhausmangel, Werkstattmangel, Teichmangel, Gartenmangel, Terrassenmangel, Außenkaminmangel, Poolmangel, Rasen- / Spielflächenmangel, Pflanzenmangel, diese Probleme gibts alle nicht und außerdem finden Katzen das auch geiler. :D
Der Kontakt zu Nachbarn ist mMn. auch viel besser, als in Wohnbunkern, weil die Atmo viel entspannter und die Fluktuation quasi gleich null ist. So ne Wohnstraße ist sozusagen eine lockere Hausbesitzergemeinschaft ohne Pflichten und Abhängigkeiten. Klar das ist alles subjektiv und auch objekt- / lageabhängig.

Ich kenne einige Rentner und EFH-Besitzer, die ihr Leben genießen, gar ihr EFH in D verkauft haben und zB nach Spanien gezogen sind oder n halbes Jahr in der Sonne sind und im Sommer n halbes Jahr in D oder mehr auf ner Yacht leben, als an Land oder mit nem riesen Wohnmobil durch die Welt touren usw. usf., natürlich gibt es auch ganz simple und geplante Vererbungen an die Kinder, ohne besondere Ansprüche an High Life. Jedoch sind es gefühlt ebenso viele Hausbesitzer, die sich im Rentenalter viel vorgenommen hatten, denen es aber dann so schlecht ging, dass sie kaum noch fähig waren in ihrem Haus zurechtzukommen, geschweige denn vor die Tür zu gehen. Teilweise ist auch der Partner früh gestorben mit dem man doch nach Schuldenfreiheit noch die ganze Welt bereisen wollte oder das ganze Haus wurde quasi häppchenweise vom Altenheim konfisziert...

Nee, danke! Das macht kein Sinn, also lieber heute als morgen mal kurz zum Shoppen nach NY und übermorgen mitm MS im Golf von Mexiko rum schippern, mal n Oldtimer aus France holen und restaurieren, mal wieder mit dem Partner n Croissant-Weitspucken vom Eiffelturm veranstalten oder auf der Dune du Pilat in den Sonnenuntergang tanzen oder Gleitschirm fliegen oder ne Bike-Tour an der Côte d’Azur usw. usf.... :D
Diese Art aktive / spontane Lebensqualität kann durch keine Immobilie substituiert werden, dabei ist es auch egal, ob zu Hause nun ne tolle Immobilie oder ne olle Mietwohnung gähnend leer vor sich hin gammelt. ;)

Fazit:
Wer ein in der Anschaffung teures Haus aufgrund der Wohn- und Nutzfläche gar nicht braucht, der fährt mMn. mit ner adäquaten Mietwohnung besser. Auch eine Eigentumswohnung bindet nur unnötig Kapital und man wird u.a. per monatl. Rücklagenbetrag verpflichtet, das gesamte Haus mitzusanieren und instand zu halten. Außerdem hat ne Eigentumswohnung ggü. der Mietwohnung kaum einen lebensqualitativen Mehrwert.

Das gesparte Geld samt nicht investiertem Eigenkapital sollte man vorzugsweise verleben, bevor man zB in 33 Jahren den doppelten bis dreifachen Preis für die Dinge seiner Träume und den Puls des Lebens zahlt.

Man kann das Geld natürlich auch 33 Jahre lang an der Inflationslinie aufstapeln oder samt Finanzierungszinsverlust und Verlust der Kauf- / Baunebenkosten, Sanierungskosten sowie Instandhaltungskosten, Versicherungen und Grundsteuern in Immobilien investieren, dann unter Abzug der Verkaufskosten ggfs. wieder rekapitalisieren und dann vom inflationsbereinigten Ursprungskapital bzw. dessen Kaufkraft im Greisenalter Porsche fahren, wenn man noch kann, nur wieso? :ask:

Beispiel                         Golf GTI  Porsche 911
1984..............................11 T€      34 T€
2017 (33 Jahre später).....30 T€    100 T€

Wenn man also sowieso mal nen Porsche, ne Kreuzfahrt, nen Pilotenschein, nen Bootsführerschein und ne Weltreise will, dann HEUTE, wo man fit ist und auf eine Immobilie pfeifen kann, andernfalls, wenn man derlei Ansprüche sicher nie hat, dann würde ich auf die deutlich höhere Wohn- / Lebensqualität eines eigenen Hauses setzen, da eine vergleichbare Hausmiete auf Dauer finanzieller Quatsch wäre. Falls man an nichts in seinem Leben einen hohen Anspruch hat, dann den Chef um Gehaltshalbierung bitten und direkt den Nächsten heiraten, der irgendwo an der Haltestelle steht... :troll:

So sehe ich das mal ganz grundsätzlich, insofern man sich in jungen Jahren eben nicht alle gehobenen Wünsche und Ansprüche ans Wohnen und Leben gleichzeitig leisten kann. Hat man Schotter genug, eignen sich Immobilien sowohl zur Eigennutzung, als auch als Kapitalanlage mit Steuervorteilen, das ist ja klar.


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

02.06.2017 um 19:31
CICADA3301 schrieb:Es gibt ja Menschen, die würden, wenn sie könnten, sich eine Eigentumswohnung kaufen. Andere wiederum träumen davon, ein eigenes Haus mit Garten und Garage zu besitzen.
Tja, eigentlich recht einfach zu beantworten.
Bist Du ein Macher, ein handwerklich versierter Mensch, einer der die Arbeit auch nach Feierabend nicht scheut,
und bist Du Dir bewusst das in/an einem Haus die Schufterei niemals aufhört, dann kauf Dir eins.
Möchtest Du nicht die komplette Verantwortung für Dein Eigentum übernehmen, sondern nur für die eigenen
"vier Wände" dann eben ne Wohnung.
Man muss halt wissen was man möchte oder eben auch nicht.
CICADA3301 schrieb: Ein eigener Garten wo man sich entspannen kann.
Das komische ist allerdings das gerade junge "Häuslebesitzer" nach Erfüllung ihres Traumes kaum in den
Genuss eben dieser Entspannung kommen.
Ich beobachte dies im näheren Bekanntenkreis, das junge Familien mit Kindern eben nicht (bei aktuellen hohen
Temperaturen) Abends mal so locker im Garten entspannen, grillen oder chillen.
Da wird gewerkelt, geschuftet, geschwitzt, umgegraben, geschleift, neu bemalt, gesät uswusf.
Nun wen es erfüllt dem sei es gegönnt, mein Ding ist es einfach nicht, deshalb Endfazit:
Kein Eigentum, weder noch :)


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

02.06.2017 um 20:20
Tja, so unterschiedlich sind eben geschmäcker. Ich behaupte mal, es hängt auch viel an der Lage. In ner grösseren stadt werden wohl eher Wohnungen bevorzugt, umso ländlicher es wird, desto eher wird das efh bevorzugt, oder liege ich da falsch?


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

03.06.2017 um 12:31
laucott schrieb:Das komische ist allerdings das gerade junge "Häuslebesitzer" nach Erfüllung ihres Traumes kaum in den
Genuss eben dieser Entspannung kommen.
Ich beobachte dies im näheren Bekanntenkreis, das junge Familien mit Kindern eben nicht (bei aktuellen hohen
Temperaturen) Abends mal so locker im Garten entspannen, grillen oder chillen.
Da wird gewerkelt, geschuftet, geschwitzt, umgegraben, geschleift, neu bemalt, gesät uswusf.
Nun wen es erfüllt dem sei es gegönnt, mein Ding ist es einfach nicht, deshalb Endfazit:
Kein Eigentum, weder noch :)
Ja, das kann auch vorkommen und für mich wäre sowas auch nichts. Ich will dann schon genießen, statt zu werkeln und gerade im Sommer, wenn alle grillen, will ich nicht nur zugucken und “zuriechen“, sondern aktiv auch grillen und Freunde einladen und nen Wassersprinkler laufen lassen, Bier trinken, das Toben der Kinder beobachten, mitgrölen, Wasserpistolen laden, Wasserbomben werfen und, und, und.
Was will ich mich denn abschuften? :D


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

04.06.2017 um 18:03
sunshinelight schrieb:Ja, das kann auch vorkommen und für mich wäre sowas auch nichts. Ich will dann schon genießen, statt zu werkeln und gerade im Sommer, wenn alle grillen, will ich nicht nur zugucken und “zuriechen“, sondern aktiv auch grillen und Freunde einladen und nen Wassersprinkler laufen lassen, Bier trinken, das Toben der Kinder beobachten, mitgrölen, Wasserpistolen laden, Wasserbomben werfen und, und, und.
Was will ich mich denn abschuften? :D
Tja da sind wir wohl beide nicht die idealen "Hausbesitzer". :D
Wobei gewünschte Konstellationen eher selten zu verwirklichen sind. Entweder kommt gewünschte
"Entspanntheit" erst nach vielen, vielen Jahren schweißtreibender Arbeit (das toben der Kinder fällt dann aus,
weil sie schon groß sind) oder aber man hat das nötige Kleingeld um die wichtigen Sachen am Haus
einfach machen zu lassen.
Aber wie schon bemerkt, das soll jeder selbst entscheiden, und gibt ja durchaus eine gewisse Masse an
Häuslebauern, die geduldig, über Jahre hinweg auch Spaß an dieser Buckelei haben.
Für all jene, meinen Respekt, es wird sich lohnen, trotzdem nicht meins :)


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Josephinchen
ehemaliges Mitglied

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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

06.08.2017 um 18:02
muscaria schrieb am 02.06.2017:Regelungen sind ja letztendlich im Interesse aller Wohnungseigentümer, dienen somit auch dem eigenen Schutz. Wenn da jeder machen könnte, was er will, wäre ein friedliches Miteinander kaum möglich. Wodurch fühltet ihr euch denn eingeschränkt? Was ge
Hallo, in dem Punkt gebe ich Dir natürlich Recht... Eingeschränkt gefühlt hatten wir uns in unserer Kreativität.

Wir haben ein wunderschönes riesiges Vogelhaus, als Schuppen gedacht,  
selbstgebaut und selbst bemalt  im Garten aufgebaut.

Allen gefiel es bis auf unsere Miteigentümer bzw. passte es nach ihrer Ansicht nicht dort hin.
Es war der blanke Neid und so mussten wir es wieder abbauen.

Unsere Geschichte war in vielen Zeitungen und keiner konnte es damals nachvollziehen, geschweigedenn verstehen....  

Wir hatten es sogar fürs Guinnesbuch der Rekorde angemeldet...

Na ja, letztenendes haben wir es dann einer Jugendeinrichtung gestiftet.
So erfüllte es wenigstens noch einen guten Zweck :-).

Hier auf dem Foto hängt es gerade am Kranhaken :-(

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Ich würde jedenfalls nie wieder in eine Mehrfamilien-Eigentumswohnung ziehen.


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

06.08.2017 um 20:23
sunshinelight schrieb am 03.06.2017:Ich will dann schon genießen, statt zu werkeln und gerade im Sommer, wenn alle grillen, will ich nicht nur zugucken und “zuriechen“, sondern aktiv auch grillen und Freunde einladen und nen Wassersprinkler laufen lassen, Bier trinken, das Toben der Kinder beobachten, mitgrölen, Wasserpistolen laden, Wasserbomben werfen und, und, und.
@sunshinelight
@laucott

Ja, schon. Wer will kein derart entspanntes Leben :D
Aber um das Leben auf diese Art genießen zu können, muss man eben schon in Kauf nehmen, dass da auch viel Arbeit hinein gesteckt werden muss. Immerhin wird der Garten etc. ja nicht von selbst schön.
Selbst, wenn man das nötige Kleingeld hat, heißt das nicht, dass man gar nichts mehr zu machen braucht. Sofern es nicht die ganz großen Arbeiten sind, ist einem das Geld ja auch einfach zu schade, dazu Handwerker anlaufen zu lassen.
Abgesehen davon finde ich, dass man das ganze doch gerade erst dann genießen kann, wenn man weiß, dass das ganze nicht selbstverständlich ist und man es selbst in i-einer Weise "erarbeitet" hat. Das macht einen ja auch ein wenig stolz :)


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

07.08.2017 um 00:57
Sector7 schrieb am 02.06.2017:Bei dem Beispiel ist rechnerisch zunächst nur ein Drittel der monatlichen Rate für den Lokus (Zinsen).
Sector7 schrieb am 02.06.2017:Gehen wir weiter vom rechnerischen "Lokus-Geld" (650 €) des Haus-Beispiels aus,
Kann mir bitte jemand erklären - weil vielleicht bin ich einfach nur geistig zu minderbemittelt, um das zu kapieren - was der Begriff "Lokus" in diesem Zusammenhang zu suchen hat?


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07.08.2017 um 09:42
Josephinchen schrieb:Hallo, in dem Punkt gebe ich Dir natürlich Recht... Eingeschränkt gefühlt hatten wir uns in unserer Kreativität.

Wir haben ein wunderschönes riesiges Vogelhaus, als Schuppen gedacht,
selbstgebaut und selbst bemalt im Garten aufgebaut.

Allen gefiel es bis auf unsere Miteigentümer bzw. passte es nach ihrer Ansicht nicht dort hin.
Es war der blanke Neid und so mussten wir es wieder abbauen.

Unsere Geschichte war in vielen Zeitungen und keiner konnte es damals nachvollziehen, geschweigedenn verstehen....

Wir hatten es sogar fürs Guinnesbuch der Rekorde angemeldet...

Na ja, letztenendes haben wir es dann einer Jugendeinrichtung gestiftet.
So erfüllte es wenigstens noch einen guten Zweck :-).

Hier auf dem Foto hängt es gerade am Kranhaken :-(

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Ich würde jedenfalls nie wieder in eine Mehrfamilien-Eigentumswohnung ziehen.
@Josephinchen

Mal im Ernst. Erstens gibt es einen recht einfachen Weg, um sich so ein "Häuschen" genehmigen zu lassen BEVOR man es aufstellt. Und Zweitens passt es schin rein optisch überhaupt nicht in den Garten. Ich als Miteigentümer wäre alleine deshalb schon die Barikaden gegangen. Mal ganz davon abgesehen, dass Du Dir mit einem solchen "Vogelhaus" fremdes Eigentum unter Nagel reißt.

Wer sich eine Eigentumswohnung zulegt, der sollte sich vorher zumindest mal grob über geltende Regelungen informieren. Dann bleiben unangenehme Überraschungen auch erspart.


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

07.08.2017 um 10:42
@Josephinchen


hmm, das Vogelhaus stand doch aber auf eurem Grundstück oder?


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Josephinchen
ehemaliges Mitglied

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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

07.08.2017 um 10:43
s..zwerg05 schrieb:Mal im Ernst. Erstens gibt es einen recht einfachen Weg, um sich so ein "Häuschen" genehmigen zu lassen BEVOR man es aufstellt. Und Zweitens passt es schin rein optisch überhaupt nicht in den Garten. Ich als Miteigentümer wäre alleine deshalb schon die Barikaden gegangen. Mal ganz davon abgesehen, dass Du Dir mit einem solchen "Vogelhaus" fremdes Eigentum unter Nage
Hääääää, fremdes Eigentum unter den Nagel reißen ???.... Es war UNSER Häuschen ! und
UNSER Stück Parzelle auf dem Gemeinschaftsgrundstück !!!

Hier ging es nicht um irgendwelche Genehmigungen, sondern einzig und alleine um Gutdünken.

Tja, so hat eben jeder seine Sicht der Dinge und das ist auch gut so...

Ich will mich an dieser Stelle nicht weiter darum streiten, ob es in unseren Garten gepasst hätte oder nicht.
Viele Menschen haben uns damals ihr positives Feedback übermittelt.

Darum ging es "eigentlich" auch gar nicht.

Es SOLLTE genau so kommen.
Für mich war es ein Zeichen, dass uns dort der Raum zu eng wird und wir uns und unsere Krativität dort nicht länger ausleben können ;-).


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Eigentumswohnung vs Einfamilienhaus

07.08.2017 um 10:47
Beim Kauf einer Eigentumswohnung gibt es einiges zu beachten. Habe früher selbst in einer gewohnt und würde das nicht unbedingt wiederholen:

Vorteile:

anfallende Kosten werden geteilt (zB Dachsanierung)

Wenn Du im Urlaub bist, steht das Haus nicht unbedingt leer

Im Vergleich zu einem Schuhkartonreihenhaus hat man oft die Zimmer auf einer Ebene

Nachteile:

Auf Eigentümerversammlungen wird jede Kleinigkeit besprochen, Kreativität wird oft sehr beschränkt

Wenn die Nachbarn sich nicht verstehen, ist es die Hölle.

Das Hausgeld kann man nicht variieren.

Sinnvoll vielleicht:

in jüngeren Jahren oder im Alter, wenn Menschen oft nur noch zu zweit oder alleine sind

Für Menschen, die sehr viel auf Reisen sind

Vor jedem Kauf:

Protokolle der Eigentümerversammlungen lesen, wenn es da viel Streit gibt, Finger weg.


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07.08.2017 um 13:02
@Josephinchen
Josephinchen schrieb:Hääääää, fremdes Eigentum unter den Nagel reißen ???.... Es war UNSER Häuschen ! und
UNSER Stück Parzelle auf dem Gemeinschaftsgrundstück !!!
Du sagst es selbst: Auf dem Gemeinschaftsgrundstück. Dass Du das Grundstück nutzen darfst steht außer Frage, aber es gehört Dir nicht. Üblicherweise hast Du ein Sondernutzungsrecht erworben und damit darfst du das Grundstück nutzen. D. h. aber keinesfalls, dass Du dort tun und lassen kannst, was Du möchtest. Schon gar kein Häuschen draufstellen.
Josephinchen schrieb:Hier ging es nicht um irgendwelche Genehmigungen, sondern einzig und alleine um Gutdünken.
Wieso kann man Dich dann zum Abbau des Häuschens zwingen? Wer hat den Abbau veranlsst? Das würde mich ja schon interessieren....


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07.08.2017 um 17:22
s..zwerg05 schrieb:Wieso kann man Dich dann zum Abbau des Häuschens zwingen?
Hast Du gesehen wie riesig das ist ? In China würde da ne Großfamilie drin wohnen :)


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07.08.2017 um 18:01
@s..zwerg05
@Frau.N.Zimmer

Um so ein Ding aufzustellen das auch nicht ins Umgebungsbild passt brauchst du 100% eine Genehmigung.


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