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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

295 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Eltern, Wohnen, Ausziehen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

18.12.2018 um 12:14
@knopper
Die meisten Leute ziehen aus, weil sie mit ihrem Partner zusammenziehen. Irgendwann nimmt man dann halt eine wacklige finanzielle Situation fuer ein wenig Privatsphaere ausserhalb des Elternhauses gern in Kauf. Wenn ich mir heute die ersten Lohnabrechnungen von mir und meinem Mann anschaue, weiss ich nichtmal ansatzweise, wie wir das geschafft haben. Aber es ging! Irgendwie ging es, und wir sind nicht dran gestorben!
Zitat von knopperknopper schrieb:...ich kann es nur immer nicht richtig nachvollziehen das viele sich damit brüsten total für die Arbeit aufzuopfern, Gesundheit zurückstecken und das dann noch gut finden. :D Aber gut ist wohl auch son Erziehungsding....
Nein. Manchen Leuten macht ihre Arbeit einfach Spass!


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

18.12.2018 um 13:42
@knopper

Arbeit ist für viele Menschen eine Menge mehr als purer Brot- bzw. Urlaubserwerb. Soziale Kontakte, Verantwortungsübernahme, Gestaltungsmöglichkeit, Selbstverwirklichung...
Natürlich muss das nicht für jede Klofrau oder jeden Kieslasterfahrer gelten.

Arbeit ist ein menschliches Grundbedürfnis und damit auch ein menschliches Grundrecht. Dazu empfehle ich jedem ein Gespräch mit (Langzeit)Arbeitslosen.

Nicht umsonst wurden und werden Arbeits- und Berufsverbote als Waffe eingesetzt.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

18.12.2018 um 13:48
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Die meisten Leute ziehen aus, weil sie mit ihrem Partner zusammenziehen. Irgendwann nimmt man dann halt eine wacklige finanzielle Situation fuer ein wenig Privatsphaere ausserhalb des Elternhauses gern in Kauf. Wenn ich mir heute die ersten Lohnabrechnungen von mir und meinem Mann anschaue, weiss ich nichtmal ansatzweise, wie wir das geschafft haben. Aber es ging! Irgendwie ging es, und wir sind nicht dran gestorben!
ja aus genauso einem praktischen Grund ist es ja auch vollkommen legitim und in Ordnung. Oder wenn man halt 200km weiter weg studiert...dann zieht man da natürlich hin und somit von zu Hause aus.
Zitat von DoorsDoors schrieb:Arbeit ist für viele Menschen eine Menge mehr als purer Brot- bzw. Urlaubserwerb. Soziale Kontakte, Verantwortungsübernahme, Gestaltungsmöglichkeit, Selbstverwirklichung...
korrekt, im Idealfalle schon.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Nein. Manchen Leuten macht ihre Arbeit einfach Spass!
so sollte der Idealfall aussehen, das meinte ich ja auch gar nicht.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

18.12.2018 um 13:49
Zitat von knopperknopper schrieb:so sollte der Idealfall aussehen, das meinte ich ja auch gar nicht
Es gibt allerdings auch Leute, die sich fuer ihre Arbeit aufopfern, weil das ihre Art ist um Anerkennung zu erhalten. Ich kenne einige, die nach Antritt der Rente erstmal in ein Loch gefallen sind und nicht wussten, was sie jetzt mit sich anstellen sollen.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

18.12.2018 um 14:44
@Alarmi

Wie sehr man sich in einem Job engagiert, hängt sowohl von ökonomischen Notwendigkeiten ab, als auch davon, was man mit seiner Arbeit ggf. bewirkt bzw. zu bewirken glaubt. Das hängt sicherlich vom Individuum und von der Art der Tätigkeit ab. Sicher auch davon, wie interessant der Aufgabenbereich ist. Zwischen stumpem Pakete-Packen bei Amazon und der Forschungsarbeit an komplexen wissenschaftlichen Zusammenhängen gibt es da sicher eben so unterschiede wie zwischen hochdotiertem Management und dem Kassenjob an der Tanke.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

18.12.2018 um 14:51
@Doors
Es ist auch eine Einstellungssache. Die stupidesten Dinge koennen Spass machen, wenn das richtige Team beisammen ist und man sich einen gewissen Spieltrieb bewahrt.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

18.12.2018 um 20:00
Zitat von DoorsDoors schrieb:Wie sehr man sich in einem Job engagiert, hängt sowohl von ökonomischen Notwendigkeiten ab, als auch davon, was man mit seiner Arbeit ggf. bewirkt bzw. zu bewirken glaubt. Das hängt sicherlich vom Individuum und von der Art der Tätigkeit ab. Sicher auch davon, wie interessant der Aufgabenbereich ist. Zwischen stumpem Pakete-Packen bei Amazon und der Forschungsarbeit an komplexen wissenschaftlichen Zusammenhängen gibt es da sicher eben so unterschiede wie zwischen hochdotiertem Management und dem Kassenjob an der Tanke.
Nicht nur das. Auch, was man glaubt verdienen zu müssen, um "leben" zu können und wie hoch die Ansprüche sind


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 10:11
@BossMeng

Meine Ansprüche stiegen mit dem Einkommen. Aber ich hatte auch meine Hungerjahre.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 10:14
Zitat von DoorsDoors schrieb:Meine Ansprüche stiegen mit dem Einkommen. Aber ich hatte auch meine Hungerjahre.
Das heißt, desto mehr Du verdient hast, desto mehr hast Du Dir getraut .. wie soll ich sagen .. "Auszugeben"? Die hatten wir alle. Va. die Leute, die zt auch studieren, sind knapp an Brot


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 10:28
@BossMeng

Als ich nicht mehr von Zeilenhonoraren in Hungerlohn-Höhe (besser: Niedrigkeit) abhängig war, habe ich Geld investiert und mir in der Tat "Luxus" gegönnt. Allerdings weiss ich, dass ich auch wieder drauf verzichten könnte, wenn es sein muss.

Ich bin in ziemlich armseligen Verhältnissen aufgewachsen, wo man den Pfennig zweimal umdrehte, bevor man ihn ausgab. Das steckt so tief drin - aber ich kann es bei Bedarf immer wieder rausholen. Nach dem Tod meiner ersten Ehefrau musste ich es auch wieder für ein paar Jahre, um meine Tochten und mich durchzubringen.

Gute Zeiten - schlechte Zeiten.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 10:32
Zitat von DoorsDoors schrieb: Allerdings weiss ich, dass ich auch wieder drauf verzichten könnte, wenn es sein muss.
Das ist gut! Vieleicht hast Du ja von der familie gehört, wo die Eltern plötzlich weniger verdienten, ihre Autos verkaufen mussten und glaube ich auch da HAus aufgeben mussten Und dann haben sie veruscht isch und ihre 2 Kinder umzubringen. Mit der Folge, dass ein aufmerksamer Nachbar versuchte sie zu retten. Und werr starb dabei? Die Kinder. Jetzt aheb ndie eine doppeltestrafe
Zitat von DoorsDoors schrieb:Ich bin in ziemlich armseligen Verhältnissen aufgewachsen, wo man den Pfennig zweimal umdrehte, bevor man ihn ausgab. Das steckt so tief drin - aber ich kann es bei Bedarf immer wieder rausholen. Nach dem Tod meiner ersten Ehefrau musste ich es auch wieder für ein paar Jahre, um meine Tochten und mich durchzubringen.

Gute Zeiten - schlechte Zeiten.
So ist das Leben, es verläuft nicht immer alles glatt aber es ist vlt auch gut zu weissen, wie es ist, mit wenigiger auskommen zu müssen
Tut mir leid für Deine 1. Ehefrau.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 10:37
@BossMeng

Wenn ich mich jedes Mal umgebracht hätte, wenn meine ökonomische Lage sich verschlechtert hatte, hätte ich schon meine neun Katzenleben aufgebraucht.

Für den Schicksalsboxer zählt nicht, wie oft er zu Boden geht, sondern wie oft er wieder aufsteht. Und das sollte immer das entscheidende eine Mal mehr sein.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 10:41
Zitat von DoorsDoors schrieb:Wenn ich mich jedes Mal umgebracht hätte, wenn meine ökonomische Lage sich verschlechtert hatte, hätte ich schon meine neun Katzenleben aufgebraucht.
Manche sind aber nicht so stark und stehen wieder auf. Andere werden durch ihre Fehler nicht stärker oder lernen dazu. Einige wissen auch gar nicht, wie sie aus dieser Situation wieder herauskommen und sind einfach nur verzwifelt. Verzweiflung lässt Menschen Sachen machen, die er im "Normalzustand" sicherlich nciht machen würde.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 10:50
@BossMeng

Verzweiflung ist kein guter Ratgeber. Zweifel schon.


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19.12.2018 um 10:56
Zitat von DoorsDoors schrieb:Verzweiflung ist kein guter Ratgeber. Zweifel schon.
Auch richtig :ok:


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

19.12.2018 um 13:41
Zitat von FordFord schrieb am 02.04.2018:Doch muss man sofort ausziehen, wenn man 18 ist? Ist es das magische Alter, ab dem es unnormal ist, noch im Elternhaus zu bleiben? Mich interessieren eure Ansichten dazu. Auch Erfahrungen von denjenigen, die sehr früh bzw. sehr spät ausgezogen sind. Was waren eure Gründe dafür? Hattet ihr dadurch eher Vor- oder Nachteile?
Man muss fast gar nichts.

Liest sich alles wie eine Rechtfertigung. Hat es diesbezüglich blöde Bemerkungen gegeben?
Was normal ist oder nicht, da scheiden sich die Geister u. ich finde, darum sollte es auch nicht gehen.

Klar ist es bequem, sich von Mama bedienen zu lassen, der Vater erledigt sämtliche Reparaturen^^

Ich finde, das sich der Sohn/die Tochter damit ins eigene Fleisch schneidet.

Keine Vorbereitung auf das Leben draußen u. wenn eine Reparatur oder sonst was ansteht, hängt man da!

Als ich meine Lehre beendet hatte, bin ich ziemlich rasch ausgezogen, weil ich mich plötzlich wie ein Fremdkörper gefühlt hatte, was mit
meinen Eltern nichts zu tun hatte.

Von ihnen aus hätte ich noch weiter dort wohnen können, ohne verpflichtende Arbeiten.
Zitat von FordFord schrieb am 02.04.2018:Doch überwiegen nicht die Vorteile?
Scheint so, aber bei genauerer Betrachtung würd ich nein sagen.
Für sich selbst sorgen muss man eh, also warum auf die lange Bank schieben.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

20.12.2018 um 23:06
Zitat von boraboraborabora schrieb:Liest sich alles wie eine Rechtfertigung. Hat es diesbezüglich blöde Bemerkungen gegeben?
Nee, das ist nicht mein Problem hier. :D Wie im EP gesagt, juckt mich sowas herzlich wenig und ich war mehr an euren Sichtweisen zu dem Thema interessiert. ;)
Derzeit sieht es so aus, dass ich zu Ostern alleine wohne und von daher kann jeder Sprüche klopfen wie er will. :D

Aber das Thema hier zeigt doch schön, wie viele Sichtweisen es gibt und vor allem, wie viele Umstände es doch geben kann, die dazu führen, dass der eine früh auszieht und der andere noch lange bei den Eltern wohnt. :ok:


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

20.12.2018 um 23:22
Zitat von FordFord schrieb: wie viele Sichtweisen es gibt und vor allem, wie viele Umstände es doch geben kann, die dazu führen, dass der eine früh auszieht und der andere noch lange bei den Eltern wohnt
Stimmt. Und jeder muss am Ende selbst wissen, ob, warum u. wie lange.

Wenn die Kohle nicht da ist, wie soll man dann ausziehen?
Vielleicht gibt es da noch Lösungen, wenn man will oder es sein muss.

Einige legen vielleicht auch keinen Wert darauf, auszuziehen, weil...


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

21.12.2018 um 08:21
Ist alles eine Ansichtssache.
Mein Sohn ist schon recht früh ausgezogen, mit knapp 19.
Kenne aus dem Bekanntenkreis jemanden, der wohnt noch bei den Eltern, aber er pflegt sie.
Meine Frau ist in der Pflege und da gibt es noch ganz andere Sachen zu berichten.
Oder es gibt ja auch viele, die wohnen Tür an Tür mit Mama und Papa. Ist das auch selbständig oder
nicht?


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

21.12.2018 um 11:12
Zitat von derMessiasderMessias schrieb:Oder es gibt ja auch viele, die wohnen Tür an Tür mit Mama und Papa. Ist das auch selbständig oder
nicht?
Scheinselbständigkeit!


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