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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

295 Beiträge, Schlüsselwörter: Eltern, Wohnen, Ausziehen, Elternhaus, Hotel Mama

Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

03.04.2018 um 12:47
@Subway
Man lernt das vor allem, indem man ganz klar verdeutlicht bekommt, dass Euros kein nachwachsender Rohstoff sind. Wer am Ende des Geldes nur bei Papa Neues holen muss und nicht bis zum nächsten Zahltag ohne auskommen muss, wird es nicht lernen. Wer nicht genug Kohle hat, um wie vereinbart Papa das Geld für die Versicherung vom Auto zu geben und genau weiß, das Papa das trotzdem zahlen wird und man ohne Probleme weiterfahren kann, wird das möglicherweise ausnutzen.
Oft wird aber auch in Familien nicht über Geld und Einkommen gesprochen. Das halte ich für falsch. Gerade jungen Erwachsenen muss klar sein, dass auch bei Mama und Papa das Gekd irgendwann alle ist. Und das, so nehme ich das wahr, ist leider nicht so.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

03.04.2018 um 12:48
@suffel

Den Umgang mit Geld bzw. keinem Geld kann man Kindern nicht früh genug vermitteln.

@moric

Natürlich sollte, wer als Berufstätiger im elterlichen Haushalt lebt, sich finanziell beteiligen.

@-Anna-

Das Mehrgenerationen-Modell wird momentan als neuester Schrei verkauft. Mehrgenerationenhäuser und Initiativen dazu schiessen wie Pilze aus dem Boden. Mir scheint das allerdings oftmals als sparsame Antwort auf den Pflegenotstand.

In der Tat ist das Zusammenleben mit mehr Generationen, meist eher zwangsläufig als freiwillig, oft Traditionen oder ökonomischen Zwänge geschuldet, betrachtet man beispielsweise die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland.

Menschen aus troditionalistisch-patriarchalischen Kulturen sind oft erstaunt, wenn ich ihnen erzähle, wie der "Abnabelungsprozess" von Kindern hierzulande funktioniert. Anderswo ist es üblich, dass man zu Huase bleibt, bis Papa einen Ehepartner ausgesucht hat, und dann bezieht das junge Paar ein Kämmerchen im Elternhaus oder baut ein paar Quadratmeter an. Die Konflikte sind da allerdings vorprogrammiert. Vor allem zwischen Schwiegermüttern und Schwiegertöchtern, wie mir erzählt wurde. Die meisten jungen Geflüchteten bevorzugen für sich die "europäische" Perspektive. Keinen Bock, bei Mama und Papa zu wohnen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

Generell ist natürlich auch die Gesellschaft heute mobiler als vor rund 100 Jahren. Der "sesshafte Bauer" ist ausgestorben, die Bildungs- und Berufsperspektiven verändern sich. Mobilität ist nicht mehr nur auf das Nachbardorf beschränkt, sondern findet heute, berufsbedingt oder privat, europäisch bis global statt. Das erweitert den Horizont.


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03.04.2018 um 12:54
@Subway

Meine Älteste war von früh auf Selbständigkeit gewohnt. Als sie vier war, verlor sie ihre Mutter und wir mussten uns allein durchschlagen. Sie musste während ihres Studiums auch nicht "pendeln", da sie erst in der BRD war und dann im UK. Das Medizinstudium war ihre freie Wahl, ebenso die Orte, an denen sie studierte. Daher konnte sie nicht bei mir bleiben - und wollte es auch nicht. Dass das Studium nun unter ihrer Arbeit gelitten hätte, könnte ich nicht bestätigen. Sie hat es zügig durchgezogen.

Mein Sohn hat nach dem Abi ebenfalls beschlossen, die elterliche Hütte zu verlassen und lebt mit seinem Partner zusammen in einer norddeutschen Grossstadt, wo er sein duales Studium absolviert.

Bleibt noch die "Kleine", die aber demnächst auch mit der Schule fertig ist und schon überlegt, wohin sie ziehen will. Hier in der nordfriesischen Tundra bleiben will verständlicherweise keines der Kinder.


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03.04.2018 um 13:04
@Subway
Die Alternative wäre doch, wenn man sich das Studium nicht leisten kann, sich dann gegen das Stidium zu entscheiden. So ist das Leben. Ich kann mich doch nicht drauf verlassen, dass meine Elteen mich bis zu einem Alter von 25 voll finanzieren, oder? Also ich persönlich jetzt nicht, ich weiß, dass das kaum möglich gewesen wäre, gerade mit eigener Wohnung.


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03.04.2018 um 13:43
Ilvareth schrieb:Ich kann mich doch nicht drauf verlassen, dass meine Elteen mich bis zu einem Alter von 25 voll finanzieren, oder? Also ich persönlich jetzt nicht, ich weiß, dass das kaum möglich gewesen wäre, gerade mit eigener Wohnung.
Eben. Und wenn man sich keine eigene Wohnung leisten kann, dann sollte man mMn eben zu Hause wohnen bleiben. Die erste eigene Wohnung von den Eltern finanzieren zu lassen - nein, davon halte auch ich gar nichts. Bei der 1. eigenen Wohnung steht für mich das Wort "Selbstständigkeit" ganz weit vorne - und die beginnt für mich eben erst mit finanzieller "Selbstständigkeit".

Auf ein Studium verzichten würde ich aus dem von dir genannten Grund aber auf keinen Fall.


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03.04.2018 um 14:39
@Doors

Ich kann Dir in dem was Du geschrieben hast, ohne weiteres zustimmen.
In manchen Ländern ist es traditionell bedingt, dass die Kinder bis zur Heirat bei den Eltern leben.Da haben die jungen Menschen so gut wie gar kein Bestimmungsrecht, sondern die Eltern.
Vielleicht werden die Regeln bei den Söhnen etwas gelockert, aber die Töchter haben meist nix zu melden. Dass ist dann das andere extrem. Mal davon abgesehen, dass unser einer bei so etwas den Kopf schüttelt, ändert es wenig daran, dass man auch das irgendwo verstehen muss.
Es sind nun mal andere Länder, Sitten und Traditionen. Und es ist fraglich ob diese jemals den Stand erreichen werden, den wir hier haben, wo erwachsene Kinder über sich und ihr Leben selbst bestimmen dürfen.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

03.04.2018 um 14:41
-Anna- schrieb:Und es ist fraglich ob diese jemals den Stand erreichen werden, den wir hier haben, wo erwachsene Kinder über sich und ihr Leben selbst bestimmen dürfen.
Das ist hierzulande ja auch nicht über Nacht geschehen. Daher bin ich, was andere Gesellschaftsformen angeht, ganz optimistisch, dass sie sich im Zuge einer Globalisierung im Laufe der Jahrzehnte ebenfalls verändern werden. Dank Internet lebt der junge Mensch in Afrika oder Asien ja nicht mehr so abgeschottet wie noch vor Jahrzehnten.


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03.04.2018 um 14:48
Doors schrieb: Daher bin ich, was andere Gesellschaftsformen angeht, ganz optimistisch, dass sie sich im Zuge einer Globalisierung im Laufe der Jahrzehnte ebenfalls verändern werden.
Das werde ich dann wohl nicht mehr miterleben. :)
Aber die Menschen leben nicht mehr nur auf einem Fleck, es fanden und finden immer noch Völkerwanderungen statt, die Menschen, die Gesellschaften vermischen sich.
Die einen lernen von den anderen, übernehmen deren Lebensmodelle usw.
Kann also auch alles eines Tages anders aussehen, als wie wir es heute kennen.
Und das wird es zwangsläufig auch.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

03.04.2018 um 18:11
Ich bin sehr früh ausgezogen und sehe zwei Seiten der Medaille. Ich bin einerseits dankbar, denn ich bin sehr früh selbstständig gewesen und komme auch ohne Hilfe meiner Eltern klar.
Meine anderen Geschwister haben einen Ausbildungsplatz in der nähe meiner Eltern und leben ziemlich sorglos. Ein paar Jahre sorglosigkeit wären sicher schön gewesen. Ich merke das an meiner Schwester. Sie ist gerade in der Ausbildung, spart einen bestimmten Betrag für ihr eigenes Auto und Rest wird komplett für Shoppen, Reisen etc. ausgegeben. Ich musste damit warten bis ich mit meiner Ausbildung fertig war. Irgendwann nahm mein Vater mich zur Seite und meinte das ich das einzige Kind bin, das ihr Auto nicht auf seiner Einfahrt abstellt und sagt “Papa macht schon“ und das ich die einzige bin die noch nie nach Geld oder so gefragt hat und das er deswegen dankbar ist. Also kann es auch positiv sein.


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Als junger Erwachsener bei den Eltern leben

03.04.2018 um 19:06
-Anna- schrieb:Ich kenne noch die Zeit, wo bis zu 3 Generationen unter einem Dach gelebt haben.
Heute findet man das in einigen Ländern immer noch, wie zum Beispiel bei uns in Kroatien oder Bosnien. Hierzulande gab es das früher genauso und da wäre auch niemand auf die Idee gekommen, überhaupt danach zu fragen warum ein junger Mensch noch Daheim wohnt.
Genau, das kann auch an der Herkunft der Eltern liegen. Auch meine kommen aus der Region.
Mein Vater und seine Geschwister haben sich in Kroatien ein großes Haus mit mehreren Wohnungen gebaut mit dem Gedanken, dort mit den eigenen Familien einzuziehen und die Kinder gemeinsam aufwachsen zu lassen. Stell dir das mal vor, du lebst in einem großen Haus mit mehreren Wohnungen und wächst zusammen mit deinen Cousins und Cousinen auf. Ein Traum, den leider der Krieg platzen ließ. Das Haus mussten sie nach wenigen Jahren aufgeben, noch bevor alle einziehen konnten.

Später haben sich meine Eltern am Meer ein Haus gebaut mit vier Wohnungen. Eins für sich und die anderen drei für jedes Kind, damit wir dort unsere Kinder großziehen. Aber wie das so im Leben ist, klappen die Pläne nie so ganz. Vor knapp zwei Jahren wusste selbst ich noch nicht, wo ich zukünftig arbeiten werde. Wahrscheinlich werden meine Eltern demnächst alleine in dieses Haus ziehen und den Rest an Touristen oder Studenten vermieten.
Und in der gesamten Nachbarschaft stehen solche Häuser, in denen mehrere Generationen leben. Selbst im Jahre 2018 bleiben manche Söhne und Töchter bei den Eltern, bis sie heiraten. Das haben meine Verwandten sowohl in Kroatien, als auch in BiH so. In den Städten mit Wohnungen zieht man mittlerweile aus Platzmangel aus, aber besonders am Stadtrand und auf dem Land, wo jeder sein eigenes Haus hat, ist sowas undenkbar und man bleibt, bis der Ring am Finger steckt. Manche bauen sich ihr Haus sogar neben dem Elternhaus auf. Für die dortige Kultur vollkommen normal, doch was machst du, wenn du als Kind in einem Land wie Deutschland aufwächst?

Da gibt es Interessenkonflikte. Für die Eltern ist es normal, dass man als Ehepaar in die erste gemeinsame Wohnung zieht. Für die Kinder in erster Generation ist es jedoch normal, die Wohnung bald zu verlassen. Das ist eine kulturelle Sache, die im Ausland gerne zu Problemen führt, wenn das Kind dort aufwächst.
Gefährlich wird es aber erst dann, wenn das Kind (eigentlich ja schon Erwachsener) noch immer kein eigenständiges Leben führt. Sich die Eltern zu sehr einmischen und das Kind abhängig machen. Das hat auch gerne mal kulturelle und/oder religiöse Gründe.


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03.04.2018 um 19:45
Ford schrieb:Stell dir das mal vor, du lebst in einem großen Haus mit mehreren Wohnungen und wächst zusammen mit deinen Cousins und Cousinen auf.
Das kann durchaus schön sein, ich stelle es mir allerdings auch schwierig vor. Auch wenn man die Familie noch so gerne hat, muss man ja noch lange nicht ein Leben lang mit ihr ein Haus teilen. Ob dies auch in den von dir genannten Ländern immer stets eine rein willentliche Entscheidung ist oder nicht vielleicht doch anderen Gründen geschuldet ist, wage ich zu bezweifeln.

Auch ich mag meine Familie natürlich sehr. Allerdings würde ich bspw. nie auf die Idee kommen, ein Haus neben ihnen zu bauen oder so. I-wann will man ja doch mal sein eigenes haben, auch wenn man sich noch so gut versteht.


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03.04.2018 um 19:47
@Ford

Ich weiß, dass Du Kroatische Wurzeln hast. :)
Wir hatten uns mal kurz per PN ausgetauscht, liegt allerdings einige Jährchen zurück.
Willkommen zurück! :Y:

So, nun zum Topic:
Du hast eigentlich genau das erfasst in Deinem Beitrag, wovon ich gesprochen habe.
Natürlich liegt das an der Herkunft der Eltern. Auch wir haben ein großes Haus gebaut.
Und als meine Eltern in Pension gegangen sind, zogen sie auch für immer nach Kroatien.
Im ersten Stockwerk habe ich meine eigene Wohnung, aber wann bin ich da, wenn's hochkommt 1-2 mal im Jahr, wenn ich meine Eltern besuche. Die meisten meiner Verwandten leben in einem
Mehrgenerationshaushalt. Aber für Kroatische Verhältnisse ist das eben normal. Das kann man mit hier nicht vergleichen. Vieles ist eben Traditionell schon seit Generationen so und so lange es funktioniert, ändert sich daran auch kaum etwas.

Und da kann ich Dir auch zustimmen. Zu Problemen kommt es meist dann, wenn so wie in Deinem aber auch meinem Fall, wir als Kinder im Ausland geboren und aufgewachsen sind.
Auch ich habe etliche Diskussionen mit meinen Eltern geführt, bis sie eingesehen haben, dass man im Ausland gewisse Traditionen nicht verfolgen kann und Erwartungen an die eigenen Kinder situationsbedingt anpassen muss. Ich weiß nicht ob das auf viele Eltern vom Balkan zutrifft, aber bei einigen die ich kenne, ist es der Fall, dass sie nicht loslassen können.

Gut, ich muss auch dazu sagen, ich bin eine etwas ältere Generation.
Wie das heute bei den jüngeren Eltern und deren Kindern ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.


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03.04.2018 um 20:57
@Subway
Das ist alles Sache davon, wie du aufwächst und was für dich "Familie" ist. Für die einen zählen ausschließlich Eltern und Geschwister, für die anderen sind auch Großeltern sehr wichtig und Cousins und Cousinen fast so wie Geschwister.

@-Anna-
Ja ich weiß, aber die anderen sollen beim Lesen nicht den Faden verlieren. Daher wiederhole ich in Diskussionen manchmal Dinge, die der Zitierte bereits weiß. ;)
-Anna- schrieb:Auch ich habe etliche Diskussionen mit meinen Eltern geführt, bis sie eingesehen haben, dass man im Ausland gewisse Traditionen nicht verfolgen kann und Erwartungen an die eigenen Kinder situationsbedingt anpassen muss. Ich weiß nicht ob das auf viele Eltern vom Balkan zutrifft, aber bei einigen die ich kenne, ist es der Fall, dass sie nicht loslassen können.
Das ist immer so eine Sache, die starken Einfluss auf die Erziehung hat. Deswegen ticken manchmal Kinder in dritter Generation noch so, als wären sie gestern erst zugezogen. Es ist halt schwierig, wenn manchmal etwas getan wird, was für die Eltern ein harter Regelbruch ist. Was gab es für Diskussionen, als meine Cousine auf der Hochzeit längst schwanger war...

Und auch das Ausziehen aus der Wohnung wird einem da nunmal erschwert. Erziehungsziel ist nicht, dass das Kind alleine leben kann und anschließend in die eigene Bude zieht. Nein, Ziel ist, dass das Kind später heiratsfähig wird und auf Hochzeiten den Ehepartner kennenlernt.

Daher sollten Eltern, die ihr Kind in einem fremden Land großziehen, auch auf die örtlichen Gepflogenheiten achten und das Kind auf das dortige Leben vorbereiten und nicht auf das in der Heimat. Das bedeutet, dass es für das Leben vorbereitet wird und das Elternhaus auch vor der Ehe verlässt. Manche Eltern verbieten das jedoch.
-Anna- schrieb:Gut, ich muss auch dazu sagen, ich bin eine etwas ältere Generation.
Wie das heute bei den jüngeren Eltern und deren Kindern ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Das Alter der Generation dürfte egal sein. Wichtig ist, wie das Elternteil aufgewachsen ist. Welche Werte es gelebt hat.
Für dich und mich wird es wohl einfach sein, wenn unsere Kinder schon mit 18 ausziehen, eben weil wir in einem westlich geprägten Land aufgewachsen sind.


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04.04.2018 um 05:53
Ich bin mit 20 praktisch aus dem Elternhaus geflüchtet, halte es mit meiner Tochter aber so, dass sie bei mir wohnen bleiben kann, solange sie möchte und wenn es die Umstände erlauben und sie sich bereit fühlt, lasse ich sie gehen.
Mir ist das relativ egal, was die Gesellschaft dazu sagt, wenn sie mit 30 noch Zuhause wohnen würde. 😊


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04.04.2018 um 09:38
@Flaminguin
Diese Einstellung finde ich auf der einen Seite gut. Auf der anderen Seite sollte man aber natürlich auch überlegen, ob man seiner Tochter damit wirklich etwas Gutes tut.


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04.04.2018 um 09:47
@Subway

Richtig machen wird man es wahrscheinlich nie. Aber wer weiß, was in ein paar Jahren sein wird. Vllt. zieht sie auch schneller aus, als ich gucken kann? Nur lasse ich ihr auch die Option, zu bleiben/ wiederzukommen.
Das letzte Wort hat sie.


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04.04.2018 um 09:56
Ich werde in einigen Monaten 29 und wohne auch noch zu Hause bei meinen Eltern.

Aktuell macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, alleine in eine eigene Wohnung zu ziehen. Dafür bin ich auch ein wenig zu geizig.
Ich habe einen ganz gut bezahlten Job, keinen weiten Anfahrtsweg in die Firma und muss mich zu Hause finanziell auch nirgends beteiligen.
Für mich also ein Win-Win Situation.
Arbeiten zu Hause im Garten oder Holz machen für den Ofen werden von mir natürlich unterstützt.


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04.04.2018 um 10:02
Obse89 schrieb:Für mich also ein Win-Win Situation.
Klar ist es das für dich. So viel Klimpergeld, ohne Miete zahlen zu müssen, hat nicht Jeder.

Mir wäre es nur vor meinen Freunden verdammt unangenehm, wenn ich sie in mein "Kinderzimmer" einladen müsste.


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04.04.2018 um 10:18
Jule schrieb:Mir wäre es nur vor meinen Freunden verdammt unangenehm, wenn ich sie in mein "Kinderzimmer" einladen müsste.
Auch wenn man in diesem Alter noch zu Hause wohnt, heißt das doch nicht, dass man die Freunde ins Kinderzimmer einlädt.
Wie schon gesagt, manche Eltern haben ein so großes Haus, dass man quasi seine eigene Wohnung in einer eigenen Etage hat. Die Zimmermöblierung hat sich idR i-wann ja auch mal geändert. Da hat man dann bspw. sein eigenes Schlafzimmer und lädt die Freunde dann eben in sein eigenes Wohnzimmer ein. Teilweise wahrscheinlich sogar "luxuriöser" als es in einer eigenen Wohnung möglich wäre.

Ich finde diesen Lebensstil gar nicht so schlecht. Auf diese Weise kann man finde ich auf einfache Weise genügend Kapital generieren, sich in relativ jungen Jahren eine vergleichsweise hochwertige Wohngelegenheit zu leisten. Anders gestaltet sich dies mMn wesentlich schwieriger. Spätestens mit Ende 20 sollte man aber mMn dann doch langsam an's Ausziehen denken.


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04.04.2018 um 10:21
@Flaminguin
Ich finde es gut und wichtig, dass die Tür immer offen steht. Manchmal ergeben sich ja auch bestimmte Veränderungen, die die Rückkehr ins Elternhaus notwendig machen. Von daher finde ich deine Einstellung schon sehr gut.


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