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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

933 Beiträge, Schlüsselwörter: Kreuzfahrt, Aidaluna, Daniel Küblböck, Neufundland

Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:13
Könnte es nicht sein, das diese Schifffahrt seinen Neubeginn symbolisieren sollte? Abschluss mit Mobbing, Schauspielschule ect.? Aber dafür mehr Kraft und Selbstbewusstsein? Warum wollte er nach Nee York? Eventuelle Termine mit Ärzten ect.? Da er sich ja vermutlich als Frau wohler fühlte, freute er sich darauf. Er zeigte sich also auf dem Schiff schon so.

Dann gab es vielleicht wirklich Ärger auf Grund von Blicken und Kommentaren, worauf DK sich verteidigte. Vielleicht war es dann echt eine Kurzschlusshandlung oder er bereute seinen Schritt und sah keinen anderen Ausweg mehr.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:13
Onida schrieb:Da ist ein junger Mensch gestorben, meine Güte, da hat es keinen zu interessieren, wie er war, was er davor gegessen hat, was er an hatte, wann er zuletzt aufm Pott saß usw. Wenn der angebliche Agressionsvorfall über den wir NICHTS wissen, die Hintergründe nicht kennen, nichts mit seinem Umkommen zu tun hat, ist es ebenfalls unwichtig!!
Du bestimmt nicht, wer sich für was zu interessieren hat, zumal du ja selbst fragen stellst, die dann ja eigentlich völlig irrelevant sein müßten.
Onida schrieb:gibt deutlich wichtigere, ausschlaggebende Infos, die ich gerne erfahren würde, da mich der Fall interessiert. War er nun mit seiner stief Mutter dort oder nicht?
Wen meint man mit stief Mutter? War die Frau, die ihn missbraucht hat, seine leibliche Mutter? Oder war er mit seiner Adoptivmutter dort?
Btw, welcher Missbrauch ?


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:14
@EDGARallanPOE
Die Mannschaft eines Kreuzfahrtschiffes, ist auf einen Mann-über-Bord Vorfall gedrillt.
Sie üben das, ja, aber sie haben keinen Einfluss auf das Geschehen. Je nach Wellengang und vor allem nach der Geschwindigkeit des Schiffes wird man sehr schnell so weit abgedriftet, dass man nicht mehr gesehen werden kann.
Zuerst werden alle greifbaren Rettungsmittel in Richtung der Person hinterhergeworfen (Rettungsringe und andere schwimmfähige Gegenstände).
Vorausgesetzt, es sind solche in der Nähe der Unglücksstelle und vorausgesetzt, es sind Menschen in der Nähe, die diese Dinge werfen können. Ebenso vorausgestzt, diese Menschen wüssten, was zu tun ist.
Die Mannschaft eines Kreuzfahrtschiffes mag das zwar üben, aber sie stehen den Gästen nicht Tag und Nacht zur Seite, und die anderen Gäste haben leider null Übung.
Unmittelbar danach muss die ungefähre Position, der über Bord gegangenen Person markiert werden.
Wiederum: Geht nur, wenn jemand, idealerweise aus der Mannschaft, unmittelbar daneben steht.
Dazu stehen verschiedene visuelle und elektronische Geräte zur Verfügung
Wem? Der Mannschaft? Oder dem, der über Bord gegangen ist? Denn nur bei dem würde es Sinn machen, nicht wahr?
Gleichzeitig wird auf dem Schiff Generalalarm ausgelöst.
Minuten später, im Idealfall.

Rein praktisch stehen die Chance schlecht, gerettet zu werden, vor allem, wenn man ungesehen über Bord geht, aber auch alleine schon dadurch, dass es eben doch dauert, bis die Manöver eingeleitet werden können.
Wenn das Opfer dann keiner Möglichkeiten (Blinkleuchten, Alarme oder helle Kleidung) hat, um noch lange genug gesehen werden zu können, ist es sehr schnell nach dem Vorfall nicht mehr möglich, es - lebend - zu finden.

Das einzige, dass Zusehen tun können, ist Alarm schlagen (auch das kann dauern, es gibt keine Alarmknopf, man muss erst mal jemanden aus der Mannschaft auftreiben) und einer sollte versuchen, den über Bord Gegangenen so lang wie möglich im Auge zu behalten (wenn es geht, einen Rettungsring schmeissen). Dabei solange mit ausgestrecktem Arm in Richtung des Verunglückten zeigen, um seine Position im Sichtfeld halten zu können, bis die Rettungsaktion anläuft.


@Photographer73
wenn sowas dann in massivem Mobbing ausartet
Wenn es das denn tut. Ich kenne etliche, die sich übers Mobbing beschweren und bei näherem Hinsehen findet es gar nicht statt. Nur sind diese Menschen ihrerseits verhaltensmäßig unangenehm auffällig, gehen von sich aus ungut mit ihren Mitmenschen um, aber interpretieren dann deren verständlicherweise nicht immer freundliche Reaktionen als Mobbing. Solche Leute sehen einfach nicht, dass auch ihr eigenes Verhaten einen großen Anteil an der Situation hat.
Sie sind für sich überempfindlich, nehmen jede sachliche Kritik als persönliche Beleidigung, und verhalten sich gleichzeitig anderen gegenüber höchst empathielos. Können eine Situation einfach nicht sachlich beurteilen, meinen immer, alles geschehe gegen sie, und sehen sich stets als Opfer, nur weil sie nicht ununterbrochen gepampert werden.

Ich sage nicht, dass DK so war, ich gebe nur bedenken, sich erst mal die tatsächlichen Geschenisse unvoreingenommen aus der Sicht eines neutralen Unbeteiligten anzusehen. Nicht immer sofort die Worte des angeblich Gemobbten für bare Münze zu nehmen.

Mobbing kommt tatsächich vor, aber sehr oft wird nur simple Kritik als solche empfunden. Für den, der meint gemobbt zu werden, ändert sich freilich nichts, denn er empfindet es eben so. Nur sollte man nicht gleich "schuldig" in Richtung Unbekannter brüllen.


@Onida
Weiterhin hoffe ich auch dass die "Mobber" sehr lange mit schlechtem Gewissen zu kämpfen haben werden
Genau das meine ich: keine voreiligen Schlüsse ziehen, ohne die Fakten zu kennen. Seine Behauptungen alleine sind keine Fakten. Im Grunde genommen tust Du jetzt genau das, was Du aber auf der adneren Seite so anprangerst: Du mobbst gegen Unbekannt, obwohl Du objetiv keine Beweise hast.

Geht schnelll, gelt?


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:16
AlteTante schrieb:Soll das nicht sogar ein Crew-Mitglied gewesen sein? Und müsste man von dem nicht erwarten, sofort Meldung zu machen, damit der Betreffende noch gerettet werden kann? Gerade bei so kaltem Wasser?
Es ist extrem schwer, jemanden im Wasser zu finden.
Hier ein älteres Sicherheitsvideo von AIDA, was früher in Endlosschleife auf einem Fernsehkanal an Bord lief. Interessant ist es ab 08:45:
Youtube: Sicheres Reisen mit AIDA

Leider schaut sich den kaum jemand an, obwohl er an Wechseltagen auf dem eingeschalteten Fernsehr läuft, wenn man in seine Kabine kommt!

Der hinterhergeworfene Rettungsring ist übrigens zur leichteren Auffindung der Unglücksstelle gedacht und wenn sich der über Bord gefallene daran Klammern kann, ist das ein Bonus.
Vom Moment des Über-Bord-Fallens bis zur Ausführung des „Mann über Bord“-Manövers vergehen einige Minuten. Die Luna war zu dem Zeitpunkt mit 16kn unterwegs - bei einer Minute Verzögerung (Zeit von Realisierung „Mann über Bord“ bis zur erstatteten Meldung an die Security wird es eher etwas mehr sein) sind das knapp 500m, die sich das Schiff von der Unfallstelle entfernt hat.

Die Frau, die in der Adria über Bord gegangen ist, wurde von einem anderen Schiff in 1,5km Entfernung zur Unfallstelle gefunden. Hier im Atlantik sieht es etwas schlechter aus. Weiß jemand, wie hoch die Wellen gestern im Seegebiet waren?


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Onida
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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:19
Was mich noch interessieren würde: Es sieht so viele Unglücksfälle auf Kreuzfahrtschiffen passiert (Suizid hierbei ausgeschlossen), gibt es keine innovativen Möglichkeiten, wie man diese wenigstens etwas dämmen kann? Wie würde es aussehen, wenn jeder, der sich auf dem Promenadendeck befindet eine Schwimmweste tragen würde? Das würde zwar nicht alle Decks decken, wäre aber möglich oder nicht? So gut kenne ich mich nun auch nicht aus...

Oder in Fällen, in denen man mitbekommt, dass jemand gerade über den Board gegangen ist - kann man demjenigen nicht etwas runterschmeissen? Wie schnell ist so ein Schiff, da ständig in Bewegung - wäre es möglich für einen üblichen Schwimmer, hinterher zu schwimmen um das, was man ihm runtergeschmissen hat, zu bekommen? Oder auch unmöglich?


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Onida
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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:20
off-peak schrieb:Genau das meine ich: keine voreiligen Schlüsse ziehen, ohne die Fakten zu kennen. Seine Behauptungen alleine sind keine Fakten. Im Grunde genommen tust Du jetzt genau das, was Du aber auf der adneren Seite so anprangerst: Du mobbst gegen Unbekannt, obwohl Du objetiv keine Beweise hast.
Wäre das Thema Mobbing beim DK eine VT, hätte ich dir recht gegeben. Er selbst äußerte sich jedoch auf seiner eigenen Fanpage darüber. Ich sehe bisher kein Grund um dies nicht zu glauben. Leider war er mit seinem Stil und seiner Art schon vorbelastet und höchstwahrscheinlich das perfekte Mobbingopfer.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:21
Fichtenmoped schrieb:Es ist extrem schwer, jemanden im Wasser zu finden.
So ist es leider. Wenn der nicht gerade blinkt wie ein Weihnachtsbaum und klingt wie eine Feuersirene, sind die Chancen verschwindend gering.
Onida schrieb:Wie würde es aussehen, wenn jeder, der sich auf dem Promenadendeck befindet eine Schwimmweste tragen würde?
Ein bisschen besser, diese Westen sind ja mit Leuchten und Trillerpfeife ausgestattet. Aber auch hier gilt, dass man sehr schnell abgetrieben wird und dann trotz allem weder gesichtet noch gehört werden kann.

Aus der Luft etwas besser, aber welches Schiff hat schon einen Hubschrauber dabei?

Am besten wären Peilgeräte.


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Onida
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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:22
Photographer73 schrieb:Btw, welcher Missbrauch ?
Ich habe es 2-3 Seiten zuvor schon gepostet. Er hat wohl ein Buch darüber geschrieben, in dem Artikel wird ein Video gezeigt, in dem er aus dem Buch vorliest. Angeblich war es der Öffentlichkeit lange zuvor bekannt.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:22
off-peak schrieb:Wenn es das denn tut. Ich kenne etliche, die sich übers Mobbing beschweren und bei näherem Hinsehen findet es gar nicht statt. Nur sind diese Menschen ihrerseits verhaltensmäßig unangenehm auffällig, gehen von sich aus ungut mit ihren Mitmenschen um, aber interpretieren dann deren verständlicherweise nicht immer freundliche Reaktionen als Mobbing. Solche Leute sehen einfach nicht, dass auch ihr eigenes Verhaten einen großen Anteil an der Situation hat.
Sie sind für sich überempfindlich, nehmen jede sachliche Kritik als persönliche Beleidigung, und verhalten sich gleichzeitig anderen gegenüber höchst empathielos. Können eine Situation einfach nicht sachlich beurteilen, meinen immer, alles geschehe gegen sie, und sehen sich stets als Opfer, nur weil sie nicht ununterbrochen gepampert werden.

Ich sage nicht, dass DK so war, ich gebe nur bedenken, sich erst mal die tatsächlichen Geschenisse unvoreingenommen aus der Sicht eines neutralen Unbeteiligten anzusehen. Nicht immer sofort die Worte des angeblich Gemobbten für bare Münze zu nehmen.

Mobbing kommt tatsächich vor, aber sehr oft wird nur simple Kritik als solche empfunden. Für den, der meint gemobbt zu werden, ändert sich freilich nichts, denn er empfindet es eben so. Nur sollte man nicht gleich "schuldig" in Richtung Unbekannter brüllen.
Sehr gut zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Deshalb fügte ich eben meiner Aussage dieses noch hinzu
. Ich schrieb es ja schon - ich kann mir durchaus vorstellen, daß er aufgrund seiner Art gemobbt wurde. Dennoch muß ich auch sagen, daß ich diesen Teil seiner Nachricht schon sehr übertrieben finde.

"Am Ende wäre ich sogar mit meinem verstauchten Fuß aufgetreten und dann wurde mir von der Schulleitung die Teilnahme an unserer Endaufführung verweigert. Ich habe den ganzen Sommer ein halbes Buch auswendig lernen müssen, und dann so ein Hammerschlag. "


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Onida
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ehemaliges Mitglied

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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:23
Photographer73 schrieb:Du bestimmt nicht, wer sich für was zu interessieren hat, zumal du ja selbst fragen stellst, die dann ja eigentlich völlig irrelevant sein müßten.
Da hast du Recht, ich möchte es auch gar nicht bestimmen, es stößt mir nur sehr sauer auf, da es meiner Meinung nach eine Verhöhnung ist.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:24
off-peak schrieb:Dazu stehen verschiedene visuelle und elektronische Geräte zur VerfügungWem? Der Mannschaft? Oder dem, der über Bord gegangen ist? Denn nur bei dem würde es Sinn machen, nicht wahr?
Selbstverständlich kann man mit Rauch/Blitzbojen MOB-Bake/Radar Transponder nur die ungefähre Position markieren. Sie sollten idealerweise nach den Rettungsmitteln in Richtung des über Bord Gegangenen hinterhergeworfen werden. Nach dem Wenden des Schiffes und beim Beginn der Suche kann man die Position des zu Rettenden auf plus/minus 500 Meter im Umkreis der Markierung festmachen.

Das ist eine große Hilfe bei der Suche, weil man ja auf offener See sonst überhaupt keine Orientierungspunkte hat.


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Contenance
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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:24
Wurde hier schon darüber geschrieben, warum DK alleine gereist ist? Ist er denn alleine gereist?


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:26
Onida schrieb:Allerdings wurde hier erwähnt, dass Rosa Luxemburg, wie er sich selbst bei Instagram genannt hat, auch im Wasser verstorben ist.
Da hast du anscheinend etwas falsch verstanden. Rosa Luxemburg wurde von Nationalisten erschossen und die Leiche in einen Wassergraben geworfen. Sie ist nicht im Wasser gestorben. Ein Zusammenhang zu "vom Schiff fallen/springen und ertrinken" ist an dieser Stelle ziemlich unwahrscheinlich.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:27
Contenance schrieb:Wurde hier schon darüber geschrieben, warum DK alleine gereist ist? Ist er denn alleine gereist?
Ob er allein war oder nicht da widersprechen sich die Berichte einige sagen er war allein einige das seine Adoptivmutter dabei war.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:29
@Onida
Ich sehe bisher kein Grund um dies nicht zu glauben
Und ich sehe Grund, glauben nicht mit wissen zu verwechseln. Solange es keine objektiven Beweise gibt, haben wir nur seine Worte, und die wurden aus seinem Empfinden heraus verfasst. Oder hat er Belege mitgeliefert?

Lies Dir noch mal durch, was ich schrieb. Ich kenne jede Menge solche Fälle (berufsbedingt), in denen zwar kein Mobbing statt fand, aber die Betroffenen fest davon überzeugt waren (oder es als bequeme Ausrede verwendeten) und einfach ihren Anteil am Geschehen nicht sahen oder sehen konnten, dass sie entweder zu empfindlich waren oder/und sogar mit ihrem eigenenm Verhalten anderen gegenüber unangenehm auftraten, und dann deren (oft zu Recht) ablehnende Haltungen als Mobbing interpretierten.
Ähnlich wie die Sache mit dem Geisterfahrer. Ein Geisterfahrer? Quatsch! Hunderte!

Bevor Du nicht wirklich Beweise in der Hand hast, solltest Du niemanden anklagen. Und Deine berechtigte Empörung nicht Dein Urteilsvermögen trüben lassen.
Ich kann nur raten, zwischen Behauptungen und Beweisen genau zu unterscheiden.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:30
Fichtenmoped schrieb:Der hinterhergeworfene Rettungsring ist übrigens zur leichteren Auffindung der Unglücksstelle gedacht und wenn sich der über Bord gefallene daran Klammern kann, ist das ein Bonus.
Vom Moment des Über-Bord-Fallens bis zur Ausführung des „Mann über Bord“-Manövers vergehen einige Minuten. Die Luna war zu dem Zeitpunkt mit 16kn unterwegs - bei einer Minute Verzögerung (Zeit von Realisierung „Mann über Bord“ bis zur erstatteten Meldung an die Security wird es eher etwas mehr sein) sind das knapp 500m, die sich das Schiff von der Unfallstelle entfernt hat.
hm und ur kurz eine etwas technische Frage, wie läuft dann das umdrehen genau? Ist das heutzutage immer noch so das gebremst wird indem sich die Schiffsschrauben einfach in die Gegenrichtung drehen (Titanic-Film), heißt man dreht die Motoren in die Gegenrichtung? oder wie geht das?
Bzw. wie bremst man so ein Schiff?


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:30
Contenance schrieb:warum DK alleine gereist ist?
Warum denn nicht? Was spräche dagegen, alleine zu reisen?


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:31
Bettman schrieb:Da hast du anscheinend etwas falsch verstanden. Rosa Luxemburg wurde von Nationalisten erschossen und die Leiche in einen Wassergraben geworfen. Sie ist nicht im Wasser gestorben. Ein Zusammenhang zu "vom Schiff fallen/springen und ertrinken" ist an dieser Stelle ziemlich unwahrscheinlich.
Ich schrieb auch nur, dass Luxemburgs Leiche im Wasser gefunden wurde. Die Parallele zu Kübelböck ist schon bemerkenswert, finde ich, welchen Bezug könnte dieser Instagram-Account sonst zu Rosa Luxemburg haben? Zumal dort ein Bild von Merkel gepostet ist (was irgendwie doch etwas nach Fakeaccount ausschaut) und Kübelböck bisher nicht als Sozialist in Erscheineinung getreten ist.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:31
Onida schrieb:Ich habe es 2-3 Seiten zuvor schon gepostet. Er hat wohl ein Buch darüber geschrieben, in dem Artikel wird ein Video gezeigt, in dem er aus dem Buch vorliest. Angeblich war es der Öffentlichkeit lange zuvor bekannt.
Ok, danke für die Info. Das Problem ist halt, daß es da wohl nur seine Aussagen zu gibt, ebenso wie bei den Aussagen über das Mobbing. Ich will das nicht kleinreden oder in Abrede stellen, aber ohne die anderen Seite zu hören, ist es halt schwierig ein Urteil zu fällen.

Nehmen wir als Beispiel diese Vorstellung, an der er nicht teilnehmen durfte. Wir kennen die Gründe dafür nicht, nur sein Wort und seine Beschwerden darüber. Theoretisch kann er auch einfach zu schlecht gewesen sein und er faßte Kritik als Mobbing auf.


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Daniel Kaiser-Küblböck vermisst

10.09.2018 um 13:33
Fedaykin schrieb:Och ich denke die Freiheit hat jeder. Weil das eine subjektive Angelegenheit. DU versuchst hier doch grade zu "Diktieren" was man empfinden darf.
Was Du fühlst, ist egal. Was Du schreibst, ist nicht egal. Hier lesen Leute mit, die genau so einen Tod, eine Seebestattung ohne Überreste, schon in Erwägung gezogen haben. Am besten beschwert, damit auf keinen Fall was von dem unwerten Leben übrig bleibt an dem sich noch jemand stören könnte.

Mobbing ist nichts anderes als konsequentes negatives Feedback, das den Menschen entwertet und entwertet und entwertet. Und solche Menschen wünschen sich dann, jemand anderes zu sein. Weil es konsequent bestraft wird, man selber zu sein. In andere Rollen zu schlüpfen, Urlaub von sich selbst zu haben. Oder, viel weiter weg geht nicht, ein anderes Geschlecht zu haben. Sowas muß nicht zwangsläufig immer genetisch bedingt sein.

Und wenn es nicht reicht, jemand anders zu sein, dann wünscht man sich irgendwann, tot zu sein. Damit der Schmerz und die Ablehnung endlich aufhören.

Und dann liest so jemand Deine so berechtigt vorgetragene Gleichgültigkeit. Diese menschenentwertende Sachlichkeit. Kein Problem damit, daß Du nicht mitfühlst, das machen die meisten und es ist normal. Aber es ist pietätlos und es ist ein Signal für Nachahmer, Gleichgültigkeit öffentlich zu vertreten. Kein sehr lautes Signal, aber es zeigt in die gewohnte Richtung.

Es sagt gemobbten, zutiefst verzweifelten Menschen: Verreck doch, keinen kümmerts. Und da spielt es keine Rolle, was Du ausdrücken willst. Da spielt nur eine Rolle, in welche tiefen Kerben das beim Leser trifft.

Wenn Du schon gleichgültig bist, dann sei gleichgültig genug, sowas nicht zu schreiben.

Und in Schauspielschulen geht's so richtig ab, keine Angst.


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