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Frage bezüglich Kündigung

33 Beiträge, Schlüsselwörter: JOB, Kündigung

Frage bezüglich Kündigung

06.06.2019 um 20:46
Hallo :)
 
ich bin mir bewusst das dies nicht das richtige Forum dafür ist aber ich brauche einen schnellen Rat.
 
Und zwar habe ich nach langer Überlegung mich dazu entschlossen meinen derzeitigen Job zu kündigen. Morgen möchte ich meinem Chef die Kündigung geben.

Ich bin seit 01.08.2018 dort tätig, eine Kündigung zum 01.07.2019 ist also rechtens? Liege ich richtig das mir der Mindesturlaub zusteht wenn ich am 01.07.2019 kündige?
Die Option wäre mir am liebsten da ich so fast 2 Monate Zeit habe mir einen neuen Job zu suchen.
Ich würde mich über eure Hilfe freuen :)


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06.06.2019 um 20:54
googleme schrieb:Liege ich richtig das mir der Mindesturlaub zusteht wenn ich am 01.07.2019 kündige?
Ich hatte das zunächst so verstanden, du willst zum und nicht am 01.07. kündigen.
Du solltest dich besser auf den anteiligen Urlaub einstellen, ob nun Mindesturlaub oder vereinbarter Urlaub. Der würde dann für elf Monate gerechnet.


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06.06.2019 um 20:55
1. nicht kündigen.
2. nur idioten und millionäre kündigen ohne neuen job. Bist Du millionär?


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06.06.2019 um 20:56
@googleme
Was steht als Kündigungsfrist in deinem Vertrag? 1 Monat zum Monatsende, dann ist es der 1.8.
Man erwirbt immer pro gearbeiteten Monat 1/12 Urlaub, so wenn Du zB 24 Tage hast, wären es nach 7 gearbeiteten Monaten 14 Tage.
Hast Du einen Betriebsrat?

*wenn Du unbedingt zum 1.7 gehen willst einfach vorschlagen.


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06.06.2019 um 21:09
Du kannst eine ordentliche Kündigung vornehmen. Mit Frist und eventuell Abfindung. Und ja, mit Mindesturlaub.

Du kannst auch einen Aufhebungsvertrag vorschlagen.

Eigentlich findet man dazu alle Infos im Internet und man muss keinen Allmy-Thread machen. Gerade solche Themen werden heutzutage doch idiotensicher erklärt. Es gibt ja sogar vorgefertigte Kündigungsblätter zum Ausdrucken.


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06.06.2019 um 21:12
Ich habe vor ein paar Tagen gekündigt - allerdings mit offizieller Einstellungszusage in der Tasche, alles andere muss man sich finanziell ja erst mal leisten können, im Fall, dass Wunsch und Wirklichkeit beim Finden einer neuen Stelle auseinander klaffen.

Richtig: Es gilt generell die Kündigungsfrist, die im Arbeitsvertrag steht. Das wären bei mir sechs Wochen zum Quartalsende hin gewesen. Eine ungünstig lange Zeit, die in meinem Fall dazu geführt hätte, dass ich den neuen Job wohl nicht bekommen hätte. Da meine aktuelle Stelle allerdings eine Befristung bis Ende November hatte, klar war, dass man mich aufgrund der aktuellen personellen Situation auch nicht weiter beschäftigen kann und ich faire Vorgesetzte habe, konnte ich dennoch zum 30.6. kündigen, obwohl ich die Kündigung erst am 31.5. eingereicht habe (die Einstellungszusage erreichte mich erst an diesem Tag und wie gesagt: Ich kündige nicht ohne Folgejob)

Daraufhin wurde dann auch mein Urlaubsanspruch neu berechnet. Mir hätten bis Ende Juni 15 Tage zugestanden, ich habe erst 10 genommen, ergo habe ich mir diesen Monat noch mal eine Woche frei genommen. Die restlichen Tage, die mir in diesem Jahr noch zustehen, muss ich dann an meinem neuen Arbeitsplatz nehmen.

Wenn du diesen Jahr noch keinen Urlaub genommen hast, stehen dir also tatsächlich 1/12 für jeden Monat, den du für deinen alten Arbeitgeber arbeitest, zu. Wie du so allerdings auf 2 Monate kommst, ist mir insofern schleierhaft, als dass selbst ich, die ich im öffentlichen Dienst recht großzügig mit 30 Urlaubstagen bedacht bin, "nur" auf 6 freie Wochen im Jahr komme. Urlaub aus dem alten Jahr kann schließlich nur mit einer Ausnahmegenehmigung ins neue Jahr übertragen werden, muss dann aber auch bis spätestens März genommen werden.


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06.06.2019 um 21:40
Hallo, erst einmal danke für die Ratschläge. Natürlich ist es dumm ohne Zusage auf einen neuen Job , einfach zu kündigen, aber ich kann einfach nicht mehr. Die Belastung und das Mobbing ist für mich einfach nicht mehr zumutbar.

Bezüglich meines Urlaubes.. Ich habe dieses Jahr bereits 4 Tage Urlaub genommen. Ich hatte auch vor kurzem erst gefragt wieviele Tage mit für dieses Jajr noch zustehen, ich glaube mich richtig zu erinnern das es 22,5 Tage waren.


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06.06.2019 um 21:50
Vielleicht lassen die dich ja gehen, ohne Theater zu machen.
Wenn nicht, nimm den Urlaub, der dir zusteht und lass dich dann krank schreiben. Einen guten Grund hast du ja... Mobbing macht seelisch krank. Nach 6 Wochen greift die Krankenversicherung. Mit denen würde ich mich dann über eine Reha unterhalten, damit du zur Ruhe kommst.
Und in der Zeit schreibst du ordentlich Bewerbungen.


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06.06.2019 um 21:54
@googleme

Dann stünden dir, wenn du vier Wochen Kündigungsfrist hast und zum 31.7. kündigst, noch 11 Tage Urlaub zu. Dein Arbeitgeber wird dir das im Fall einer Kündigung aber sicherlich auch noch mal offiziell bestätigen.

Weiterhin solltest du allerdings bedenken: Wenn du kündigst und im Anschluss keinen neuen Job findest, erhältst du erst einmal eine Arbeitslosengeld-Sperre vom Amt. Ausnahmen gibt es da wohl, wenn ein Arzt oder Psychologe bestätigen kann, dass es durch die miese Jobsituation verursachte psychische Probleme unmöglich machen, weiter in deinem alten Job zu arbeiten und du dich dahingehend vor allem VOR der Kündigung mit dem Amt absprichst. Das ist vielleicht auch etwas das beachtet werden sollte, vor allem, falls du nicht die finanziellen Mittel haben solltest, mehrere Monate ohne Gehalts-/ALG-Eingang auf dem Konto durchzustehen.

Den Vorschlag von @Puscheline kann ich daher nur unterstützen. Wenn es dir psychisch wirklich so schlecht geht, wäre eine Therapie bzw Reha, die finanziell durchs Krankengeld abgefedert wird, wohl wirklich besser als der Sprung ins Ungewisse.


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06.06.2019 um 22:09
20190606 220453

20190606 220549


Das war der Grund der für mich das Fass zum Überlaufen gebracht hat, ich weiß ich habe mich selber zu emotional verhalten aber dieses ständige Verhalten meiner Vorgesetzten und das Mobbing hat mich einfach fertig gemacht ..


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06.06.2019 um 22:15
Bloß nicht kündigen!!!
Mach es lieber so oder so ähnlich, wie vorgeschlagen. Dann werfen die dich irgendwann raus. Damit hättest du die Chance, dich zu fangen und neu durchzustarten.


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06.06.2019 um 22:31
@googleme In deinem geposteten WhatsApp Verlauf sehe ich nicht ein Wort welches man mit Mobbing deuten kann.
Auch die geschrieben Textpassagen wären für mich nichtmal ansatzweise ein Grund, dass Fass zum überlaufen zu bringen. Das ist doch harmloses Geschreibe. Da habe ich als stellvertretender Betriebsratsvoritzender schon viel hitzigere Diskussionen mit dem Chef oder (vor allem) dem Dienstplaner geführt.

Allerdings weiß ich natürlich nicht, wie dich deine Chefs/Kollegen in der Firma behandeln zwecks Mobbing. Eventuell hast du dafür ein paar Beispiele?

Will ein Mitarbeiter in unserer Firma wirklich weg lässt sich sehr oft mit dem Chef reden, danach wird dann ein Aufhebungsvertrag aufgesetzt. Der Vorteil ist dabei, dass du deine Kündigungsfrist nicht einhalten musst. Der Nachteil natürlich das dass Amt dich immer noch sperrt und man halt mit dem Chef ein Gespräch suchen muss, was einigen wohl nicht liegt.


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06.06.2019 um 22:35
Wieso diskutierst du überhaupt per WA (schon mal doof, weil da vieles missverstanden wird, als wenn man von Angesicht zu Angesicht redet) und das auch noch in deiner Freizeit, wenn ich mir die Uhrzeit so angucke?
Einfach mal Handy aus, dann belastet dich das auch nicht so zusätzlich.
Und ja, ich sehe auch kein Mobbing.


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06.06.2019 um 22:41
@löm
Ich habe ein Diensthandy.

@Bimmelbob
Es ist vieles schon vorher passiert.


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06.06.2019 um 22:48
Bimmelbob schrieb:deinem geposteten WhatsApp Verlauf sehe ich nicht ein Wort welches man mit Mobbing deuten kann.
googleme schrieb:Es ist vieles schon vorher passiert.
Aus irgendeinem Grund mußt du den WA Verlauf aber ja ausgewählt haben, um ihn hier zu zeigen. Wenn vorher schon einiges passiert ist, was wir ja nicht wissen können, ist der Verlauf doch gar nicht relevant. :ask: Ich sehe da auch keinerlei Mobbing und ich würde definitiv auch von einer Kündigung absehen, solange du noch nichts Neues hast. Natürlich könntest du schnell einen neuen Job finden, vielleicht hast du ja Glück. Vielleicht aber auch nicht und dann gibt es zusätzlich noch Ärger mit dem Amt, weil du selbst gekündigt hast.


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06.06.2019 um 22:53
Also... ich würde mir abends um knapp 20.00 h so einen Ton auch nicht gefallen lassen!
„Ruf den und den an....jetzt“
„Du hast keine Ahnung vom Geschäft“

Das geht ja wohl mal garnicht.

Und ein kleiner Tipp für den nächsten Job: Niemals duzen! Das verringert die Hemmschwelle.
Wie man so schön sagt: Du A...loch sagt sich einfacher als Sie A...loch.


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06.06.2019 um 23:04
Puscheline schrieb:Ruf den und den an....jetzt“
Das ist immer der Mist mit zB WA, es kann alles völlig fehlinterpretiert werden.

Das "jetzt" kann als Befehlston gedeutet werden. Allerdings steht da auch "Bitte". Für mich kommt das so rüber, als wenn das Wort " jetzt" in der ersten Nachricht nur vergessen und dann nachgeschoben wurde. Und dann liest sich der komplette Satz ganz anders:

Bitte dringend jetzt XXX anrufen

oder

Bitte dringend XXX jetzt anrufen


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06.06.2019 um 23:26
Aber auch als Chef/in hat man nicht das Recht, einen Mitarbeiter zu der Tageszeit anzuwhatsen. Falls es wirklich ein dringendes Problem gibt, ruft man an und der erste Satz sollte sein: „Entschuldigung für die späte Störung“.
Ich würde das hammerhart als Überstunde abrechnen.

Das Whats nicht die Kommunikationsart der Wahl in einem Geschäftsverhältnis ist, sollte eh klar sein.


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06.06.2019 um 23:38
Ich danke euch nochmals für eure Beiträge.
Ich habe jetzt nochmals mit einem Kumpel über die Situation gesprochen und werde morgen normal zur Arbeit gehen und das Thema nicht ansprechen.
Ich werde das lange Wochenende nutzen um mir darüber Gedanken zumachen wie es weitergeht, bleiben werde ich jedoch definitv nicht. Die Arbeit hat mich wirklich runtergezogen das hat auch mein Freundeskreis mitbekommen. Die genauen Gründe schreibe ich euch morgen..

Ich werde jedenfalls morgen erst einmal Frühsport machen damit ich ausgelastet bin :)


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07.06.2019 um 00:09
googleme schrieb:Hallo, erst einmal danke für die Ratschläge. Natürlich ist es dumm ohne Zusage auf einen neuen Job , einfach zu kündigen, aber ich kann einfach nicht mehr. Die Belastung und das Mobbing ist für mich einfach nicht mehr zumutbar.
Bist du fertig, geh zum Arzt.

Das sind zwei völlig unterschiedliche separate Vorgänge.
Aus dem laufenden job oder Krankschreibung heraus neuen job suchen, VERTRAG unterschrieben in der Hand halten und dann erst kündigen.
Nicht "Zusage" sondern unterschriebenen VERTRAG.

-nicht über gestern reden
-nichts sagen, nichts unterschreiben, ggf. Zettel die die Dir zum unterschreiben geben zum "überlegen" mit nach Hause nehmen und einem Anwalt zur prüfung zeigen.
-bewerben! JETZT!

Die Vorhaltung "kein Geld für Mitarbeiter" war übrigens auch nicht ohne!

Auch wenn ein boss normalerweise mit Dir dort durch sollte so kann es sein daß er sich nach der Kündigungsandrohung nun nicht mehr darauf verlässt daß er es mit Dir hinbekommt und selbst Ersatz sucht.

Also ist es vielleicht noch möglich die Sache zu lösen mit ihm zusammen aber das Risiko daß er Dich ersetzt real.
Mit einer Bewerbung macht man nie was verkehrt.


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