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Niemand hört auf meinen Rat

49 Beiträge, Schlüsselwörter: Verhalten, Ratschläge

Niemand hört auf meinen Rat

11.06.2019 um 17:30
„Gib niemand ungebetenen Rat, er könnte, wenn befolgt, missglücken, und dir legt man die Schuld der Tat als schwere Last dann auf den Rücken.“

Das schrieb mir in der Jugend eine Freundin ins Poesiealbum. Wie wahr. Gibt es heute noch Poesiealben?


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Niemand hört auf meinen Rat

11.06.2019 um 17:31
allmotley schrieb:Gibt es heute noch Poesiealben?
Ja! Instagram und Facebook. :P:


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Niemand hört auf meinen Rat

11.06.2019 um 17:34
Nie von gehört.

Ich fand damals die Handschriften so schön. Natürlich hat man sich größte Mühe gegeben, wenn man von jemandem um einen Eintrag gebeten wurde.


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Niemand hört auf meinen Rat

11.06.2019 um 20:25
Ich finde Ratschläge schon gut, und höre sie mir auch gerne an egal ob es in der Arbeit, oder Familie oder im Freundeskreis ist. Jeder darf seine Meinung geben.

Das hilft auch eventuell eigene Fehler zu korrigieren, die einem vielleicht nicht bewusst sind oder nicht auffallen.

Es kommt auch immer auf den Ton an wie ein Ratschlag kommuniziert wird. Ebenfalls auch die Häufigkeit. Wenn jemand mal ein Ratschlag oder anliegen hat finde ich es ok, wenn jemand jeden Tag mit etwas neuem kommt wird es schon kritisch.


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Niemand hört auf meinen Rat

11.06.2019 um 20:46
sedal schrieb:In welchen Situationen auf der Arbeit ist das für Dich negativ, wenn ich fragen darf? Je nach Aufgabenbereich könnte das auch sehr positiv sein. Ich würde das erstmal positiv sehen :-)
Es sind weniger die Kollegen oder der Chef. Die wissen was ich kann und dass ich gut bin.
Das Problem liegt bei den Patienten (arbeite in einer Ordination)

Wenn ich mal streng sein muss oder etwas wichtiges erklären muss hab ich dass Gefühl dass die Patienten eher mehr Respekt vor meinen Kolleginnen haben. Die zwar gleich alt sind aber nicht so jung aussehen.

Stören tut mich mein Aussehen aber im Grunde nicht. :)

Aber wenn man mich Fräulein oder Mädchen nennt dann koch ich Innerlich :D


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Niemand hört auf meinen Rat

11.06.2019 um 21:55
Ich kann definitiv sagen, dass Sterne eine große Rolle spielen.
Ein Mensch im Sternzeichen Löwe hat es am einfachsten!
Mir geht es, wie dir.
Ich bin mittlerweile an dem Punkt angekommen, dass ich es einmal sage, was ich denke, wenn es nicht angenommen wird, habe ich es wenigstens versucht.
Mehr kann man nicht tun.
Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen, du kannst aber den Weg der "Heilung" ebenen, indem du es einmal mit Nachdruck sagst, was du vom Herzen denkst!
Somit ist dein Wissen schon mal in dem anderen Körper gespeichert.
Alles andere ist nur eine Frage der Zeit.🕉


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Niemand hört auf meinen Rat

gestern um 02:35
Na wenigstens machst Du es einem sehr leicht Dir zu helfen, nicht nur, dass Du direkt "zugibst", dass Deine Ratschläge sehr viel öfter unaufgefordert kommen als das gut ist, sondern auch darüber hinaus:
sedal schrieb am 10.06.2019:Rein Beispielhaft: Wenn Deine Geschwister ein Produkt X bei einem Discounter kaufen wollen, Du um die schlechte Qualität informiert bist - auch durch Ratschläge von Bekannten oder aus den Nachrichten - dann würdest Du dieses Wissen bewusst vorenthalten?
Dieses Beispiel ist in der glücklichen Lage Dein "Problem" (nervig für Andere, frustrierend für Dich, aber gibt mal sicher Schlimmeres) bereits sehr gut auf den Punkt zu bringen.
Hast Dich mal gefragt, was einen guten Ratgeber für Dich ausmacht?
Für mich z.B. muss ich jemandem, den ich gern um Rat bitte nicht nur die passende Kompetenz zusprechen, ich frage auch ohne Ausnahme nur Menschen um Rat, bei denen ich weiß, dass sie "Wissen", "Glauben", "Meinungen/Ansicht" sowie den eigenen Erfahrungshintergrund ganz klar voneinander abgrenzen können und das auch tun.

Ich bekomme also Ratschläge, bei denen kenntlich gemacht wird, wobei es sich um objektives Wissen handelt und dann weiß ich, dass diese Leute mir auch Belege dafür nennen können, was ihre Meinung, ihr Glaube, ihre Erfahrung usw ist und ich erhalte Meinungen und Co zwar als Einblick/Anregung, aber es wird nicht erwartet, dass ich mich dem "Gesamturteil" anschließe und im Endergebnis jeden Rat auch annehme.

Du sprichst in einem Atemzug von einem Produkt bzw dessen Qualität und im nächsten Atemzug von "Wissen".
Vor lauter "Helfenwollen" scheint Dir nicht einmal mehr aufzufallen, mit welcher Selbstverständlichkeit. Du Deine persönliche Meinung über ein Produkt mit "Wissen" verwechselst und in Deine "Ratschläge" entweder gar nicht mehr oder meilenweit vom notwendigem Maß die ziemlich bedeutende Tatsache einfließt, dass die Erwartungen an Produkt X bei der Person die Du vor dem Fehlkauf so gern beraten möchtest völlig anders sein könnte als Deine.

Du setzt mit einer Selbstverständlichkeit, die auch bei dem freundlichsten und bescheidensten Menschen anmaßend wirken kann voraus, dass Deine Erwartung/Einschätzung des Produktes für jeden genauso relevant ist wie für Dich.

Und wenn Du dann jemanden ein paar Mal ungefragt und sehr ausführlich von einem Produkt abgeraten hast mit dem derjenige aber doch immer zufrieden war, dann kann es dieser Person schnell wurscht werden, was für Kompetenzen Du hast, denn wenn Du kein angemessenes Verständnis dafür hast, dass Meinungen so stark voneinander abweichen können, dass die Bedeutsamkeit von Fakten sich so ändern, dass das einen guten Rat massiv beeinflussen würde, dann bist Du für diese Person als Ratgeber "wertlos".
Nicht weil derjenige Dich nicht mag, nicht weil er Deine Kompetenz nicht würdigt, sondern weil Deine Ratschläge abweichende Ansprüche nicht so berücksichtigen, wenn das nötig ist.
Doors schrieb:Natürlich kann man Ratschläge geben - wenn man denn darum gebeten wird. Trotzdem sollte man nicht erwarten, dass sie auch Berücksichtigung finden.
Das fasst es schön zusammen.
Grundsätzlich, sind Ratschläge, die ungefragt kommen eh schon ungebeten und stell Dir selbst die Frage ob Du angemessen damit umgehst, wenn jemand einen Rat zurückweist oder gar anmerkt, aus welchen Gründen der ihm persönlich nicht weiterhilft.

Natürlich gibt es von der Grundregel "Ratschläge erteilt man nur auf Nachfrage" auch Ausnahmen, da kann man sich gut danach richten, ob der "Ratschlag" noch einer ist oder schon einen anderen Namen verdient hat.
"Ratschläge" die man auch "Warnung" nennen könnte dürfen auch mal ungefragt erfolgen, also wenn ein zeitnah angebrachter "Rat" die Aufmerksamkeit auf etwas lenkt und damit in die Lage versetzt Schaden abzuwenden.
Du darfst jemandem, der sich am Treppengeländer festhält also auch weiterhin ungebeten mitteilen, wenn da ein Nagel rausguckt :)

In einem gesunden Arbeitsumfeld bilden sich meiner Erfahrung nach interne "Regelungen" wie mit Verbesserungsvorschlägen umgegangen wird.
Ist das nicht oder Deiner Ansicht nach nicht sinnvoll der Fall, dann kann es im beruflichem Umfeld sinnvoll sein das einfach zu besprechen.

Zu besprechen wie Allgemein und in bestimmten Konstellationen mit Rat, Verbesserungsvorschlägen, Kritik usw zu verfahren ist hat sich als sinnvoller erwiesen, als sich nu gar nicht mehr sicher zu sein, wie man sich verhalten sollte :)
Marsman22 schrieb:Ich kann definitiv sagen, dass Sterne eine große Rolle spielen.
Diese Erfahrung kann ich z.B. gar nicht teilen.
Ein "guter Rat" kommt nicht oder nur in sinnvollen Ausnahmen ungebeten, der "Beratende" verfügt nicht nur über die passende Fachkenntnis, sondern auch über die Fähigkeit zwischen belegbaren Fakten, Ansichten, Erfahrungen und Co zu differenzieren und überlässt es dem Ratsuchenden ob und in welchem Umfang der erteilte Rat Anwendung findet.
Eine Gemeinsamkeit die sich "nach den Sternen" richtet konnte ich persönlich da bisher nicht erkennen.


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Niemand hört auf meinen Rat

gestern um 11:16
Nun ja...ich bin ja auch son notorischer Ratschlag-Verweigerer bzw. finde es schon immer ein bisschen nervig und anmaßend wenn andere Leute einem was raten....es wirkt immer so erzieherisch. :D
Zum Glück ist das bei meinen Arbeitskollegen hier fast gar nicht mehr... denn sowas vermiest einem nur die Arbeitsatmosphäre...

Ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen selber zu tun, also mir anzumaßen jemandem zu sagen "ich rate dir das so und so zu machen" usw... das wäre mir super unangenehm. Ich meine was soll es auch groß bringen? Dass man sich sein Umfeld so formt wie man es gern hätte?
Wie gesagt, ich falle sowieso schnell wieder in alte Gewohnheiten zurück und kann Ratschläge bzw. Dinge die ich ändern sollte nicht "lange halten". ist halt sone doofe Angewohnheit, aber ich kanns nicht ändern. :D

schlimm ist wenn dann noch die beleidigte Leberwurst gespielt wird wenn man klipp und klar sagt "ich mache die die Dinge so wie ich sie für richtig halte"... mit einembösen Unterton "na bitte dann mach man...immer mach mach man" :D :D


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Niemand hört auf meinen Rat

gestern um 16:08
knopper schrieb:Nun ja...ich bin ja auch son notorischer Ratschlag-Verweigerer bzw. finde es schon immer ein bisschen nervig und anmaßend wenn andere Leute einem was raten..
Unterlässt Du das Erteilen von Ratschlägen auch mit der gleichen Konsequenz mit der Du das Erhalten ablehnst?

Wenn jemand ab und an einen ungebetenen Rat erteilt und die dann Hand und Fuß haben, dann stört mich das tatsächlich wenig, erfahrungsgemäß ist die Häufigkeit mit der jemand ungefragt Ratschläge erteilt aber auch direkt an die Qualität Dieser "gekoppelt".
Jemand der ständig und zu allem irgendeinen "Rat" hat oder viel mehr zu haben glaubt hat meiner Erfahrung nach auch nen ganz schlechtes Gefühl um zwischen
"Das ist ein objektiv so guter Rat, dass man ihn auch ungefragt anbringen kann oder gar sollte."
und
"Das ist meine persönliche Ansicht zu einer eher mittelmäßig bedeutsamen Sachlage, die behalt ich ungefragt mal besser für mich."
unterscheiden, sodass gewisse "Dauerratschläge" mein Hirn auf dem Weg von einem Ohr zum andern meist nicht einmal mehr passieren...

Wenn mir aber von jemandem von dem ich das so gar nicht gewohnt bin ein ungebetener Rat ins Ohr weht, dann bin ich tatsächlich reproduzierbar geneigt das ernst zu nehmen und zwar "Fass mal besser nicht an das Kabel, der Stromkreis ist noch eingeschaltet - ernst".


Die allerobernervigste Kombo sind Leute, die zu allem nen ungebetenen Rat haben, aber grundsätzlich weg hören oder gar auf beleidigt machen wenn man sie mal ungefragt darauf hinweist, dass man vor Verwendung von "Vorschlaghammer" auf "Gipswand" zum Anlegen von Schutzbrille und idealer Weise Atemschutz rät.
knopper schrieb:Zum Glück ist das bei meinen Arbeitskollegen hier fast gar nicht mehr... denn sowas vermiest einem nur die Arbeitsatmosphäre...
Ok, wie so ein Arbeitsumfeld sinnvoll funktioniert, wenn man jeden Tag die
"Sag mir nicht wie ich meinen Job zu machen hab - Attitüde" in der Brotdose mit zur Arbeit bringt versteh ich allerdings nicht wirklich.

Ich weiß, dass ich ein eher schlechter Teamarbeiter bin, sondern soviel besser wenn ich einfach "meinen mir zugeteilten Bereich" machen und "liefern" kann, dass ich sehr gut weiß, dass ich daran vermutlich bis zu meinem Tode arbeiten und noch etwas verbessern kann.
Das, was man "Führungsqualitäten" hat habe ich sowieso nicht und da ist auch Hopfen und Malz verloren.
Mein Problem beim Arbeiten isses also nicht so sehr Tipps anzunehmen, sondern die Zähne auseinander zu kriegen, wenn ich einen Verbesserungsvorschlag habe, vor allem dann, wenn er jemanden betrifft, den ich als grundsätzlich kompetenter als mich selbst ansehe.

In meiner Ausbildung war das am Anfang echt ein Problem, weil mein Chef im Gegensatz zu mir damals schon wusste, dass man auf der Uni nicht annähernd alles lernt, was man brauchen kann um eine Tierarztpraxis aufzubauen und er mich einfach mal nicht nur als Helfer-Azubi eingestellt hat, sondern auch und insbesondere weil ich bereits auf einen nicht unerheblichen Erfahrungshintergrund als Tierhalter zurückblicken konnte, sondern mir auch schon eine Weile ein Zubrot mit Ernährungs- und Verhaltensberatung verdient hab und deswegen ein bisschen "Wie geht man mit Kunden um - Wissen" hatte, das uns im Tiermedizinstudium irgendwie so gar nicht vermittelt wird :)
Da mein Chef aber im Gegensatz zu mir ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte brauchte er auf dem Feld nicht halb soviel Hilfe wie er selbst glaubte.

Nachdem er beim Lesen und Abzeichnen meiner Ausbildungsberichte mehrfach eine nicht gerade kurze Liste mit "Dingen, die Du mir idealerweise mal direkt mitgeteilt hättest, das wusste ich nämlich nicht" hatte haben wir uns darauf geeinigt, dass ich meine Ratschläge/Verbesserungsvorschläge/Anmerkungen einfach als Fragen formulieren darf.
Eine für mich angenehmere Form, die ich mir schon recht früh angewöhnt hab, die vorm Kunden sowieso besser ankommt und auch ohne Publikum einfacher ist, weil er seine Reaktion darauf dann so begründen kann, dass ich direkt was lerne, wenn er gute Gründe hat etwas anders zu machen.
WinWin-Situation.

Immer wenn ich irgendwo ganz egal ob ehrenamtlich, freiberuflich, als Angestellte oder wasauchimmer auf ein neues "Team" treffe frag ich einfach, wie es dort mit Ratschlägen, Nachfragen usw gehalten wird und meist haben Menschen die miteinander arbeiten da ein "System" selbst wenn sie da nie wirklich drüber nachgedacht haben, scheint sich in einem gesunden Arbeitsklima einfach zu entwickeln.
Mit einem Team indem es heißt "Ne, wir behalten eventuelle Verbesserungsvorschläge, Rückfragen usw für uns" würde ich nicht arbeiten wollen.

Da ist meiner Erfahrung nach ein erheblicher Unterschied zwischen einem privatem und einem professionellem Umfeld.
Im privatem Umfeld kann jeder wie er will und fragt halt, wenn er "externen Input" möchte.

Aber in einem professionellem Umfeld indem man sich gegenseitig ergänzt und die Arbeitsleistung auch von der Zusammenarbeit abhängt schadet es Allen, wenn jemand meint er brauche keine Ratschläge.
knopper schrieb:Ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen selber zu tun, also mir anzumaßen jemandem zu sagen "ich rate dir das so und so zu machen" usw... das wäre mir super unangenehm.
Dann gehörst Du zu den Leuten, die im Real Life anders ticken als im Internet?
Gibt ja solche und solche.
knopper schrieb:Ich meine was soll es auch groß bringen? Dass man sich sein Umfeld so formt wie man es gern hätte?
Naja, manchmal isses halt sinnvoll jemanden darüber zu informieren, dass auf nem Kabel dass er grad anfassen wollte noch Strom ist ;) auch privat/in der Freizeit.

In einem professionellem Umfeld ist Rat geben und erhalten notwendig um die Zusammenarbeit miteinander stetig zu verbessern und zu optimieren, da haben dann am Ende des Tages Alle was von.


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