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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

202 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Erziehung, Erfahrungen, Tipps, Ratgeber

Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

08.07.2019 um 10:12
knopper schrieb:Ich weiß nicht ob es von Hebammen, oder so irgendwie so einen Kurs gibt wo sie es einmal richtig zeigt, wie das so geht,
Uns wurde das gleich im Krankenhaus von der Kinderkrankenschwester gezeigt.

Aber diesbezüglich hatten wir es sowieso ganz praktisch: Von unserer Wohnungstür aus, ,waren es nur drei Schritte bis zu unserer Hebamme, wenn wir Fragen hatten.


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08.07.2019 um 10:16
@Pajerro
ach ja, am Anfang ist alles noch relativ leicht zu erlernen, denn Neugeborene bewegen sich nicht so sonderlich viel.......interessant und schwieriger wird es, wenn sie sich bewegen, umdrehen etc.
Aber das ist alles kein Hexenwerk, vorsichtig ist man normalerweise sowieso, oft ZU vorsichtig, im Sinne von, man fast das Baby immer nur ganz zart und vorsichtig an etc., was gar nicht mal unbedingt richtig ist. Damit meine ich nicht, es brutal anzufassen, aber das Baby fühlt sich oft wohler, wenn es die Berührung richtig spürt. Deshalb sind Babys auch oft ruhig, wenn sie relativ stramm in eine Decke gewickelt sind. Sie spüren sich und ihren Körper besser.


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Nüpfead
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08.07.2019 um 11:15
Oh "Mann", lasst der Natur freien Lauf!

Jede Mutter weiß unbewusst, was richtig für ihren Nachwuchs ist.

@Pajerro
Alles Gute für Dich, Deine Frau und dem Baby!


Bin mir sicher, dass alles in die richtige Richtung läuft! :)


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08.07.2019 um 11:28
Nüpfead schrieb:Jede Mutter weiß unbewusst, was richtig für ihren Nachwuchs ist.
Das ist leider komplett falsch.
Ich habe genug Mütter erlebt, die das nicht wussten.


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Nüpfead
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08.07.2019 um 11:31
groucho schrieb:Nüpfead schrieb:
Jede Mutter weiß unbewusst, was richtig für ihren Nachwuchs ist.

Das ist leider komplett falsch.
Ich habe genug Mütter erlebt, die das nicht wussten.
Weißt Du, meine Mutter hat acht Kinder auf die Welt gebracht und hat, meiner Meinung nach, alles richtig gemacht.

Dass es mir heute so geht, wie es mir geht, liegt sicher nicht an meinen Eltern.

Kann ja sein, dass Du andere Erfahrungen gemacht hat, die ich Dir nicht strittig machen möchte!


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08.07.2019 um 11:34
Nüpfead schrieb:Weißt Du, meine Mutter hat acht Kinder auf die Welt gebracht und hat, meiner Meinung nach, alles richtig gemacht.
Deine Meinung will ich dir nicht nehmen, aber warum schließt du von deiner Mutter auf alle Mütter?

Ich kann dir versichern, es gibt genug Frauen und Männer, die eben nicht "unbewusst wissen" was gut für ihr Kind ist.
Frag mal bei deinem Kinderarzt nach, der wird das sicher bestätigen.
Nüpfead schrieb (Beitrag gelöscht):Beziehst Du das jetzt auf Deine Mutter, wenn ich fragen darf?
Nein, ich kann mich beim besten Willen nicht an meine ersten vier oder fünf Lebensjahre erinnern.
Ich beziehe das auf die Mütter und Väter, die ich kennen gelernt oder von denen ich gehört habe, als meine Kinder im entsprechenden Alter waren.

Zu behaupten "jede Mutter weiß unbewusst, was das Beste für ihr Kind ist" ist - entschuldige, wenn ich das so deutlich sagen muss - kompletter bullshit.

Es mag solche Mütter geben, aber alle sind das definitiv nicht.


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08.07.2019 um 11:43
@Pajerro
Mir ist noch eingefallen, das pränatale Schwangerschaftsgymnastik sehr wichtig wäre, um die Strapazen einer Schwangerschaft (Diabetes, postnatale Depression) zu lindern.

Nehmt euch außerdem immer einen Nachmittag pro Woche nur für euch zwei Zeit. Organisiert euch einen fixen Babysitter, sodass eure Beziehung nicht drunter leidet.


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08.07.2019 um 12:06
@Pajerro

Mir sind noch ein paar Dinge eingefallen, die ihr beide umsetzen könntet um die Chance zu minimieren dass das Baby ein Schreibaby wird.
Schreibabys sind meist (! nicht immer) geplagt von Koliken/ also üble Bauchweh weil heftigste Blähungen.
Deine Frau könnte in der Schwangerschaft schon darauf achten was sie isst, denn das Baby wird ja mit versorgt durch die Nährstoffe die sie zu sich nimmt. Auch später beim stillen ist das sehr wichtig. Eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf sämtliche schädliche Genussmittel sind da eigentlich unabdingbar.
Sollte es dennoch damit zur Welt kommen, dann gibts da ein paar Kniffe die das Bauchweh abmildern, wie zB. Kümmeltee (den kann die Mama auch prima trinken), spezielle Salben die dann im Uhrzeigersinn vorsichtig aufs Bäuchlein einmassiert werden. Aber auch bestimmte Liegepositionen, wie ich sie schon beschrieben hatte (auf den angewinkelten Beinen der Eltern setzen, aber halb liegend und dann vorsichtig wippen)


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08.07.2019 um 12:20
@Pajerro
Erst mal Glückwunsch!
groucho schrieb:Zu behaupten "jede Mutter weiß unbewusst, was das Beste für ihr Kind ist" ist - entschuldige, wenn ich das so deutlich sagen muss - kompletter bullshit.
Jap, wenn dem so wäre, bräuchten wir keine Jugendämter etc. mehr. Um das zu bestätigen muss man hier nur mal in den Impfthread gucken. Außer man ist tatsächlich der Meinung, sein Kind freiwillig dem Risiko einer möglicherweise tötlichen oder nachhaltig schädlichen Krankheit auszusetzen sei etwas gutes. Dann hat man aber mMn ganz andere Probleme.


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08.07.2019 um 12:24
@Stonechen
Du hast natürlich recht mit deinem Posting aber manchmal hilft das alles nichts.

Ich hab irgendwann nur noch Stilltee (Anis, Fenchel, Kümmel) getrunken. Nichts anderes mehr und das über Wochen :{
Ich habe begonnen, komplett auf Obst und Gemüse zu verzichten, da das ja ein Auslöser für die Koliken sein könnte. Ich kann mich kaum noch erinnern aber ich glaube ich habe in dieser Zeit sehr viele Kohlenhydrate zu mir genommen :D
Geholfen hat alles nichts aber nach 11 Wochen war das Geschrei verstummt und ich hatte einen neugierigen, zufriedenen Säugling.

In der Schreizeit hat mir das Baby richtig leid getan (und ich hab mir selber auch leid getan :D ). Es hatte absolut keine schönen Momente. Entweder es war wach und hat gebrüllt und gelitten, oder es hat erschöpft geschlafen. Wach und entspannt gab es NIE.

Ich kann mich noch an die zahlreichen, verzweifelten Autofahrten mitten in der Nacht erinnern, einfach nur, damit es einschläft und ich kurz durchatmen kann.

Oha und @Pajerro die ersten Monate hat er ausschließlich auf meinem Bauch geschlafen. Ihn wegzulegen, keine Chance. Da fing er nach zwei Minuten an sich langsam wachzustrampeln, nach fünf Minuten ging dann das gebrüll los -.-

Ich glaube nervlich war ich ziemlich am Ende aber Hey, das geht vorbei. Die erste Zeit war die Hölle aber dann hatte ich ein super gechilltes Baby :lv:

Und vielleicht ist dein Zwerg ja eh ein entspanntes Kind, soll es geben ;)


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08.07.2019 um 12:48
knopper schrieb:Ich weiß nicht ob es von Hebammen, oder so irgendwie so einen Kurs gibt wo sie es einmal richtig zeigt, wie das so geht, aber is wie gesagt kein Hexenwerk, schaffst du :D
Das Angebot ist erdrückend. Am Donnerstag haben wir einen Termin bei einer Hebamme. Ich hoffe das wird was, meine Frau muss das aber letztlich entscheiden.
Dann müssen wir sehen welche Kurse überhaupt sinnvoll sind und nicht zuletzt, was sie kosten, also Preis Leistung.
Nursii schrieb:sobald das Baby den Kopf selbständig heben kann. Kenn man auch auf dem Rücken tragen. Vllt wäre das für dich/euch besser/angenehmer gewesen?!
Ab wann ist das in er Regel der Fall?
Tussinelda schrieb:jeder gute Kinderwagen ist gleichzeitig ein "Sportwagen", also zum Buggy, nur besser umzugestalten. Wichtig sind Räder, Federung, umklappbare Rückenlehne, zusammenklappbar und ein gutes, verstellbares Verdeck.
Meine Mutter hat mir gestern schon angeboten, den Kinderwagen zu kaufen. Ich hab nur ne kleine Liste, in der unter anderem auch eure Tipps dazu stehen. Am besten ins Fachgeschäft und nicht über Amazon. Ich habe keine Lust auf Überraschungen.
knopper schrieb:Kinderklinik gleich am 1. Tag Baden, wickeln, Fieber messen usw.... Zitat der Schwester die dabei war "da kann nichts abbrechen" :D
Genau das. Ich hatte immer Angst Säuglinge in den Arm zu nehmen, weil ich mit meinen Pranken natürlich nichts falsch machen wollte. Kopf stützen etc. Da muss ich dann aber durch und es üben.
Funkystreet schrieb:Mir ist noch eingefallen, das pränatale Schwangerschaftsgymnastik sehr wichtig wäre, um die Strapazen einer Schwangerschaft (Diabetes, postnatale Depression) zu lindern
Dazu müssen wir erst mal mehr Infos einholen, was das überhaupt ist. Aber ist notiert. Danke
Stonechen schrieb:Deine Frau könnte in der Schwangerschaft schon darauf achten was sie isst,
Da sagst du was. Im Moment isst sie gerne Pasta mit vorl Tomaten. Sonstiges Gemüse rührt sie kaum an. Überhaupt, sie hat ja immer noch das Problem mit der Übelkeit, weswegen wir auch in der Klinik waren. Dort hat man sie einen Tag mit Vitalstoffen versorgt. Intravenös.
Obst isst sie aber, vor allem Trauben, Bananen und Orangen.
Rote Beete ist auch so ein Favorit. Nur Fett mag sie überhaupt nicht zur Zeit, weder Butter noch Öl. Der Arzt hat ihr Folio verschrieben. Das nimmt sie freiwillig.
Tee mit Ingwer mag sie auch, hilft auch gegen die Übelkeit und wurde auch in der Klinik empfohlen.
Stonechen schrieb:Sollte es dennoch damit zur Welt kommen, dann gibts da ein paar Kniffe die das Bauchweh abmildern, wie zB. Kümmeltee (den kann die Mama auch prima trinken), spezielle Salben die dann im Uhrzeigersinn vorsichtig aufs Bäuchlein einmassiert werden. Aber auch bestimmte Liegepositionen
Das ist notiert. Danke
Fennek schrieb:Erst mal Glückwunsch!
Danke
Fennek schrieb:Jap, wenn dem so wäre, bräuchten wir keine Jugendämter etc. mehr. Um das zu bestätigen muss man hier nur mal in den Impfthread gucken. Außer man ist tatsächlich der Meinung, sein Kind freiwillig dem Risiko einer möglicherweise tötlichen oder nachhaltig schädlichen Krankheit auszusetzen sei etwas gutes. Dann hat man aber mMn ganz andere Probleme.
Bei den Impfungen werden wir uns natürlich mit dem Arzt besprechen und seinen Rat befolgen. Dafür ist er ausgebildet. Auf Voodoo und kleine Zuckerpillchen habe ich keine Lust. Mein Kind sollkein Versuchskaninchen für Quacksalber werden. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
pinkpony schrieb:Ich hab irgendwann nur noch Stilltee (Anis, Fenchel, Kümmel) getrunken. Nichts anderes mehr und das über Wochen :{
Ich habe begonnen, komplett auf Obst und Gemüse zu verzichten, da das ja ein Auslöser für die Koliken sein könnte. Ich kann mich kaum noch erinnern aber ich glaube ich habe in dieser Zeit sehr viele Kohlenhydrate zu mir genommen :D
Pasta, Kartoffeln, ja davon kann ich gerade Lkw Ladungen kaufen. Woran merkt man das ein Säugling Probleme hat mit der Verdauung. Erkennt man das am Stuhl?


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08.07.2019 um 12:51
Pajerro schrieb:Woran merkt man das ein Säugling Probleme hat mit der Verdauung. Erkennt man das am Stuhl?
Der Bauch ist aufgebläht und grummelt, das Baby krümmt sich...

Ach so und es brüllt :D

Auf Weintrauben wird deine Frau verzichten müssen, wenn das Baby da ist, denn die sind bekannt dafür, dass sie Blähungen verursachen...


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

08.07.2019 um 13:27
Pajerro schrieb:Obst isst sie aber, vor allem Trauben, Bananen und Orangen.
Rote Beete ist auch so ein Favorit. Nur Fett mag sie überhaupt nicht zur Zeit, weder Butter noch Öl. Der Arzt hat ihr Folio verschrieben. Das nimmt sie freiwillig.
Tee mit Ingwer mag sie auch, hilft auch gegen die Übelkeit und wurde auch in der Klinik empfohlen.
Säuren aus Obst würde ich dann auch eher vermeiden, wenn ihr aktuell eh schon sehr übel ist ist das nicht sonderlich förderlich. Macht halt auch sodbrennen. Ebenso wie die Tomaten.
Folio ist gut, wenn sie das nimmt. Habe ich damals auch bekommen.
Pajerro schrieb:Tee mit Ingwer mag sie auch, hilft auch gegen die Übelkeit und wurde auch in der Klinik empfohlen
Das stimmt, sehr gut.

Ich sag mal, jeder schwangere Körper ist da auch anders. Es ist schwer allgemeine Tipps zu geben, da kann man nur von sich selbst berichten und ihr müsst schauen ob dad bei euch dann evtl auch helfen könnte.
pinkpony schrieb:Du hast natürlich recht mit deinem Posting aber manchmal hilft das alles nichts.
Das ist wahr, bei meinem ersten hat das auch alles nicht viel geholfen, immer nur für einige Momente.
Beim zweiten dann allerdings schon, da hatten wir mehr ruhe. Obwohl beide wie gesagt 4 Monate extrem gebrüllt haben und auch wir Nachts um 3 Uhr todmüde mit dem Auto umherkutschiert sind, ich habe meine Kiesel nie bereut.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

08.07.2019 um 17:23
@Pajerro
Nicht bei jedem Baby sind Blähungen der Grund des Schreiens.

Meine Kinder wollten schlicht und einfach nicht ins Bettchen gelegt werden.

So lange man sie getragen hat, schliefen unsere Kids friedlichst aber wehe man gab sie ins Bettchen - sie wachten sofort auf und schrieen. Ganz schlimm war das beim mittleren Kind.

Es half auch oft, mit dem Auto spazieren zu fahren. Mein Partner musste fahren und ich saß hinten neben der Babyschale und hielt Händchen und streichelte die Wangen. Sobald es einschlief, bin ich während der Fahrt daneben auch eingeschlafen.
Aber kaum waren wir wieder daheim und stellen die Babyschale direkt neben unser Bett, dauerte es (wenn wir Glück hatten) 20 Min bis es wieder munter war.

Es bringt auch nichts, wenn einer 'Babydienst" macht und der andere im Nebenzimmer schläft. Wenn das Baby auch nur einen Laut von sich gab, waren wir beide sofort munter.

Die Zeit, wo das Baby ganz klein ist, vergeht so schnell - viel zu schnell - da will man jede Sekunde mit dem Neugeborenen genießen, egal wie wenig Schlaf man hat.

Noch etwas: man kann ein Baby nicht zu viel verwöhnen. Wenn es nur getragen werden will, soll man ihm den Wunsch erfüllen.

Ihr habt eh Großeltern, die helfen sicher gerne mit. Wenn Ihr es nicht übers Herz bringt, Euren Schatz kurz den Großelters zu überlassen, dann sollen diese Euch im Haushalt helfen und für Euch kochen und einkaufen. Auch das ist eine riesen Hilfe, denn dann kann man sich selbst ausruhen, wenn das Baby schläft.

So ein Baby ist schon etwas Süßes, ich freue mich gigantisch für Euch!


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08.07.2019 um 17:37
Stonechen schrieb:Ebenso wie die Tomaten.
Tomaten liefern aber wichtige Folsäure. Gar nicht so verkehrt Tomaten zu essen. :-)
Für die, dies es außerhalb dieses Threads interessiert. :-D


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08.07.2019 um 18:26
@oBARBIEoCUEo

Tomaten isst sie. Ich kann keine mehr sehen.

Die Essgewohnheiten meiner Frau haben sich seit der ersten Schwangerschaftswoche grundlegend geändert. Die ersten Tage, als ich- wir, noch nichts wussten, hatte sie extremen Hunger. Nächtliche Gänge in die Küche, waren über die ersten 2 Wochen keine Seltenheit.

Ich hatte noch Witze gemacht, vermutete das sie Schwanger ist, aber das habe ich erst später erfahren.

Inzwischen ist Fett, Zwiebeln und grüner Salat gestrichen.
Was mir mehr Sorgen machte, sie hatte eine Zeit sehr wenig gegessen und dazu noch ständig gekotzt. Inzwischen isst sie aber wieder normale Portionen. Der Bauch ist auch schon gut zu sehen.
Laut Arzt alles normal.
Nächste Woche kommt noch eine Untersuchung, wir hoffen das alles gut ist.

Angeboten wurde eine Nackenfaltenmessung, die wohl nur zwischen Monat 3 und 4 passieren kann. Damit sollen evtl. Fehlentwicklungen, also auch Behinderungen ausgeschlossen bzw. erkannt werden.

Darüber haben wir uns sehr viele Gedanken gemacht. Was wenn und wie dann reagieren? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Da wächst ein kleines Leben heran.
Meine Frau schließt es einfach aus, somit stellt sich ihr diese Frage nicht weiter.
Klar bin ich optimistisch, aber ich denke natürlich auch an solche Dinge.


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08.07.2019 um 18:35
Pajerro schrieb:Angeboten wurde eine Nackenfaltenmessung, die wohl nur zwischen Monat 3 und 4 passieren kann. Damit sollen evtl. Fehlentwicklungen, also auch Behinderungen ausgeschlossen bzw. erkannt werden.

Darüber haben wir uns sehr viele Gedanken gemacht. Was wenn und wie dann reagieren? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Da wächst ein kleines Leben heran.
Meine Frau schließt es einfach aus, somit stellt sich ihr diese Frage nicht weiter.
Klar bin ich optimistisch, aber ich denke natürlich auch an solche Dinge.
Das muss natürlich jede Frau für sich selber entscheiden. Ich persönlich würde die Nackenfaltenmessung nicht machen, denn für mich haben Menschen mit Down Syndrom ein lebenswertes Leben, auch wenn es natürlich auch für mich erstmal ein Schock wäre.


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08.07.2019 um 18:49
Pajerro schrieb:Angeboten wurde eine Nackenfaltenmessung, die wohl nur zwischen Monat 3 und 4 passieren kann. Damit sollen evtl. Fehlentwicklungen, also auch Behinderungen ausgeschlossen bzw. erkannt werden.
Mein Arzt hat beim ersten Kind eine vergrößerte Nackenfalte festgestellt. Da schwebt dann natürlich direkt Down Syndrom im Raum. Nachdem ich dann in der Klinik untersucht wurde, wurde bei der 3. Untersuchung in kurzer Zeit festgestellt, dass sich die vergrößerte Nackenfalte verwachsen hat.

Trotzdem hat uns das Thema die ganze Schwangerschaft beschäftigt und wir waren natürlich heilfroh, als das Kind dann gesund zur Welt kam.

Der Doktor hat uns nun in der Schwangerschaft bei Kind zwei erzählt, dass es nun einen Bluttest gibt, der Trisomie feststellen bzw ausschließen kann. Wäre vielleicht eine Möglichkeit für euch.


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08.07.2019 um 18:51
pinkpony schrieb:haben Menschen mit Down Syndrom ein lebenswertes Leben,
Wir wünschen uns natürlich ein gesundes Kind, aber wenn es denn nicht so wäre, würden wir es nicht weniger lieben.
Es ist und bleibt unser Kind.

Sicher mit Schockreaktion anfangs, aber keine Abwendung. Das Kind kann am wenigsten dafür. Es wird das entstehen, was wir gegeben haben.
Schwieriges Thema, aber auch mit solchen Umständen sollte man sich ein wenig auseinandersetzen.


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08.07.2019 um 18:53
Jule schrieb:Der Doktor hat uns nun in der Schwangerschaft bei Kind zwei erzählt, dass es nun einen Bluttest gibt, der Trisomie feststellen bzw ausschließen kann. Wäre vielleicht eine Möglichkeit für euch.
Komisch, davon hat er uns überhaupt nichts gesagt. Vermutlich weil der weniger Geld bringt, sind ja alles Zusatzleistungen, die wir bezahlen müssen. Oo


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