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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

55 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Sauerstoff, Sherpa, Bergsteiger, Mount-everest, Sherpas

Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

16.07.2019 um 08:50
@Obse89
Ich glaub mit 25.000 bist Du noch am unteren Rand. :) Das waer der Spar-Trip ohne Sherpas. :)


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

16.07.2019 um 09:39
Ich kann nur jedem das Buch von Jon Krakauer "In eisigen Höhen" empfehlen. Er beschreibt da sehr gut die schon im Jahre 1996 bestehende Situation der kommerziellen Veranstalter, die gutbetuchte Leute, auch wenn diese dazu vom bergsteigerischen Können her gar nicht in der Lage sind, auf den Gipfel des Mount Everest quasi zu schieben und zu ziehen versuchen, und wie das dann in einer Katastrophe endet.


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

16.07.2019 um 11:27
@Andante
Danke für den Buchtipp, habs mir gerade bestellt.

Dieser Massentourismus am Everest bringt bei mir nur Kopfschütteln hervor.

Ich verstehe den Kick nicht und auch nicht, was sooo toll daran sein soll, sich unter diesen Umständen ein Pseudoabenteuer zu erkaufen. Der heutige Trend ist Egoismus ohne Umweltbewusstsein und weiter nix.

Verstehe auch nicht, warum man den eigenen Müll nicht mit zurück nimmt.

Hundekotbeutel wurden auch erfunden, da dürfte es doch nicht schwierig sein, für solch gutbetuchte Leute geruchsfreie Leichtgewicht- Behältnisse für Kottransport zu erfinden. Gerade, wo doch China mit involviert ist. Es gibt so viel unnützen Scheiß auf der Welt, aber Nützlichen für diesen Scheiß nicht.

Würde vielleicht auch manchen untrainierten Möchtegern- Bergsteiger davon abhalten, da rauf zu strickleitern.


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16.07.2019 um 11:54
Masine schrieb:Verstehe auch nicht, warum man den eigenen Müll nicht mit zurück nimmt.
Weil das keine Wanderung durch den Schwarzwald ist. Die meisten Leute haben genug Probleme damit, sich selbst wieder runter zu bringen, da kann jedes zusaetzliche Gewicht den Tod bedeuten.


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

16.07.2019 um 13:01
Andante schrieb:Ich kann nur jedem das Buch von Jon Krakauer "In eisigen Höhen" empfehlen. Er beschreibt da sehr gut die schon im Jahre 1996 bestehende Situation der kommerziellen Veranstalter, die gutbetuchte Leute, auch wenn diese dazu vom bergsteigerischen Können her gar nicht in der Lage sind, auf den Gipfel des Mount Everest quasi zu schieben und zu ziehen versuchen, und wie das dann in einer Katastrophe endet
Ja - dieses Buch beschreibt den Wahnsinn sehr genau.
Da war so eine amerikanische Tussi, Sandy Hill, die ihre technischen Geräte von einem Sherpa auf den Gipfel schleppen ließ, damit sie dann direkt von dort ihren Videoblog senden konnte.
Ein paar Flaschen Sauerstoff wären sicher nützlicher gewesen.
Bei der Tour sind ja sogar einig erfahrenen Bergführer ums Leben gekommen. Und warum? Weil jeder - egal wie fit er oder sie noch war - unbedingt auf den Gipfel geschleppt werden musste. Die Umkehrzeit wurde heftig überschritten und dann gab es den heftigen Sturm.
Das "nur" insgesamt 8 Personen um Leben kamen ist ein Wunder.

Und fast jeder Teilnehmer hat dann sein eigenes Buch über die Katastrophe geschrieben.

Empfehlenswert ist aber nur noch das von Anatoli Bukrejew (mit G. Weston DeWalt) "Der Gipfel" in dem er sich gegen einige der Vorwürfe von Krakauer wehrt. Leider kam Bukrejew 1997 dann am Annapurna ums Leben.


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

16.07.2019 um 21:37
Meiner Meinung nach ist es eine Gratwanderung zwischen beidem.
Ob es wirklich noch Selbstfindung ist bei dem Ansturm auf den Gipfel - darüber lässt sich streiten.
Aber schon allein die immense körperliche Belastung durch Kälte und Sauerstoffmangel, das "An-die-Grenze-Gehen" (oder darüber hinaus), die mögliche Todesnähe ist für manche vielleicht Selbstfindung.
Ich frage mich nur, wie man sich selbst finden soll, wenn man nicht einmal mehr klar denken kann.

Zur Selbstfindung gibt es auch 1000 andere Möglichkeiten ohne sich auf einen gefährlichen Berg zu zwingen, um dann 5 Minuten auf dem Gipfel zu verbringen.

Wie weiter oben schon geschrieben wurde, waren die kommerziellen Expeditionen schon 1996 ein Problem.

8 Bergsteiger, unter anderem 2 Expeditionsführer, kamen ums Leben, weil es mehrere Engpässe gab, an denen sich die Leute stauten, weil Absprachen wie die letzte Umkehrzeit bzw. Ankunftszeit am Gipfel nicht eingehalten wurden und es dann noch einen Wetterumschwung gab, den einige vielleicht noch überlebt hätten, wenn dort nicht so ein Massenauflauf gewesen wäre.

Ich frage mich, wie kann man eine Expedition da oben durchführen, wenn man eigentlich schon genug Kraft und Reserven braucht um sich um sich und die eigene Sicherheit zu kümmern? Wie kann man andere Menschen "führen" wenn man doch selbst nicht weiß, wie der eigene Körper da oben reagiert?

Meiner Meinung nach sollten nur wirklich erfahrene und trainierte Bergsteiger auf den Everest dürfen, die die nötige Kenntnis und Erfahrung haben um im Ernstfall auch alleine auf- und absteigen zu können. Und die die eigenen Grenzen und die des Berges einschätzen und beachten können.
Sonst könnte es schnell zum Selbstmord werden..


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

16.07.2019 um 23:59
darkness94 schrieb:Ob es wirklich noch Selbstfindung ist bei dem Ansturm auf den Gipfel
Der österreichische Schriftsteller Thomas Glavinic hat in seinem Roman Das größere Wunder so einen Selbstfindungstypen namens Jonas (einfach nur reich, sonst nichts, gelangweilt halt) porträtiert, der sich auf den Everest hat hieven lassen, nur dass halt er selbst dort ist.

Zum Lesen war das mühsam, weil ich einfach keine Connection zu dieser Art von "Selbstfindung" habe, aber die tiefere Ebene des Textes hämmert genau auf diese Leute rein, über die wir hier im Thread sprechen.

David Hugendick in der ZEIT hat wohl den Roman am besten verstanden:
Die Welt, sie gehört ja schon ihm, sie ist käuflich und dauerverfügbar. Doch er starrt an die Zimmerdecke, in Kiel oder Rom, und fragt sich: Wozu das alles? In dieser Logik erschließt sich Jonas’ Aufstieg auf den Mount Everest als letzter Ausweg.

Man kann Das größere Wunder als hyperbolisches Gegenwartsporträt lesen. Als das Porträt des erlebnisorientierten Größenwahns unserer Zeit, die den Individualextremismus als Parole ausgegeben hat. Die uns mit unbegrenzter Mobilität, der Aussicht auf sogenannte "magische Momente" und unendlichen Identitätsangeboten lockt und uns laufend verspricht: Nach diesem Erlebnis bist du ein neuer, ein glücklicher, ein ganzer Mensch.

https://www.zeit.de/2013/38/roman-thomas-glavinic-das-groessere-wunder/komplettansicht
Als ich den Roman mit den genauen Schilderungen gelesen habe, habe ich echt nachgeschaut, ob Glavinic selbst am Everest war, so genau zeichnet er so einen Aufstieg nach. Insgesamt zwiespältig, auf der anderen Seite trifft er die Motivation solcher Leute nicht schlecht, und es ist kein "gutes" Psychogramm.


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aero
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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

17.07.2019 um 00:54
Es ist eine selbstfindung.

Nicht nur für die person, die es gerade oben angekommen erlebt, sondern auch für die menschheit.

Es liegt im trieb oder drang der menschheit, das ihr erreichbar aller-äußerste zu erkunden.

Als ich eben den bericht über den millionär las, hatte ich auch zuerst wieder das typische, auch etwas voreingenommene gefühl von einem, der gesättigt mit sich selbst nichts anzufangen weiß,
obwohl im doch alle türen aufstehen und der dann lustlos "ohne herz da hochkommt".

Wie ein fußballverein aus der regionalliga, der durch einen reichen sponsor "in die 1. bundesliga gekauft wird".

Als ich las das er dies so durchgezogen hatte, egal ob ein roman, wirkte der millionär plötzlich ganz anders auf mich.

Plötzlich hatte ich iwie. mitgefühl für ihn.

Wenn der tiefste punkt auf der erde, der "Marianengraben" in ca. 11.000 m tiefe leichter erreichbar wäre, würden mmn. auch dort viele menschen hinreisen.

Spoiler

29


https://www3.hhu.de/wuk/leonardo-da-vinci-als-grenzgaenger-zwischen-kunst-und-wissenschaft/



Wie das bild von Leonardo auch symbolisch ein wenig ausdrückt, liegt das (wie gesagt mmn.) im drang des menschen den äußersten punkt zu erreichen, zu kennen, zu berühren, da gewesen zu sein.

Und so ist das für einen menschen wie dem millionär, der alles hat und auch bekommen könnte,
sich aber offenbar an nichts erfreuen kann, vllt. auch eine selbstfindung oder ein neuer schritt,
wenn er etwas erreicht hat, welches zu den absoluten dingen gehört die man auf erden erreichen kann.

Und das es so auch nicht jedem vergönnt ist dies auch zu erreichen, weswegen auch immer.


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

17.07.2019 um 01:20
Masine schrieb:Verstehe auch nicht, warum man den eigenen Müll nicht mit zurück nimmt.
Das hat eine Ursache und zwei verschiedene Gründe:
Die Ursache ist, dass man beim Aufstieg Ausrüstung benötigt, die zumindest teilweise spätestens auf dem Rückweg nur noch Ballast ist.
Auch eine leere Sauerstoffflasche ist noch ziemlich schwer, man schleppt sein Zelt nicht von Lager zu Lager sondern baut in jedem Lager ein Neues auf.
Zurück bleiben also
1. In den Höhenlagen in denen das Risiko drauf zu gehen noch recht groß ist wie @Alari bereits schrieb alles an nutzlos gewordenem Extragepäck. Dazu gehören nicht nur kaputte Dinge, sondern auch die Zusatzsauerstoffflasche für den Notfall sobald man unter der Grenze ist, Zelte kaputt oder intakt, die man nicht abbauen will. Gaskartuschen vom Campingkocher, Verpackung der Wegzehrung usw.

2. "Müll", den man zwar mitnehmen könnte, aber warum sollte man?

Wie bereits geschrieben sind die Mount Everest Touristen zum Großteil keine "klassischen Bergsteiger" mehr, sondern "schneller, weiter, höher - Prestigetouristen" mit dem nötigen Kleingeld.

Solchen Leuten fehlt das Gefühl für die Notwendigkeit einen Ort so zu hinterlassen wie man ihn vorgefunden hat bze vorfinden möchte, leider schon oft von grundauf.

Ich war mal mit meinem Vater und seiner Frau auf Tour, meist haben wir einfach an Stellen an denen das unkritisch ist (keine Brutgebiete usw) übernachtet und weil wir meist ohne Zelt geschlafen haben und war die Herausforderung jeden Ort so zu hinterlassen, dass man gar nicht sieht das wir da waren nicht so hoch, wenn auch da wo unsere Schlafsäcke lagen das Gras was plattgedrückt war.

Da wir aber auch viele Naturschutzgebiete durchquert haben haben wir auch Nächte auf ausgeschilderten Zeltplätzen verbracht und weil ich krank wurde und das Streckensoll nicht schaffte mussten wir ein paar Zwischenhalte auf Campingplätzen machen deren Zielgruppe wir eher nicht so entsprachen.
Es war immer das Gleiche:
Die Leute, die es sich auf so einem einfachen Zeltplatz niederlassen, weil sie wissen, dass man in der Gegend nicht einfach irgendwo pennen kann ohne die Natur die man "besuchen" will zu nerven nehmen tatsächlich auch die eigene Kacke mit bis zum nächsten Mülleimer oder graben sich wenigstens ein Loch um das danach zu verscharren.
Wir haben auch Leute getroffen bei denen der eine Mann immer in ne Plastikflasche gepinkelt hat und die dann in ner gesonderten Mülltasche mitgenommen wurden.
Das kam uns schon schräg vor.
Aber mein Vater war die Sorte Mensch die zu Jedem einen Zugang findet.
Den ließ man ne Minute aus den Augen und er kam mit Gästen zum Abendessen oder einer Einladung zum gemeinsamen Schmausen zurück.
Deswegen erfuhren wir, dass dieser Mann schwer krank gewesen ist und obwohl die letzte Chemotherapie schon mehrere Monate zurücklag einfach mal das Risiko damit doch Schden anzurichten nicht eingehen wollte.

Diese Nobelcampingplätze mit möglichem Stromanschluss und ner Hundedusche von der man als Mensch selbst in vielen Jugendherbergen nur träumen konnt waren anders.
Da liefen den ganzen Tag fleißige Campingplatzmitarbeiter rum um Müll aufzusammeln, Zigarettenkippen, Chipstüten, .. und all das obwohl da überall Mülleimer standen.

Der eine Inhaber von so nem Campingplatz mit dem mein Vater ins Gespräch kam erzählte ihm, dass er sogar schon seit Jahren nen Deal mit einem Altmetallhändler hat, weil der "Durchschnittsgast" sich in der nächsten Stadt im Baumarkt bzw teilweise gibt es die ja schon an Tankstellen so nen günstigen Kugelgrill kauft und den dann ganz selbstverständlich bei Abreise stehen lässt als gehe ihn das gar nichts an.

Und die Mount Everest Touris sind eben zum Teil noch ignoranter, den Müll selbst ausm Basiscamp mitzunehmen ist etwas mehr Aufwand und diese "Müllpauschale" die in ihrem Reisepreis mit drin ist ist zwar leider absolut notwendig, steigert meiner Erfahrung nach aber die Bereitschaft sich zu bücken und die Verpackung vom Proteinriegel wieder aufzuheben so irgendwie gar nicht.

Da kommt dann zu der "Nach mir die Sintflut - Ignoranz" auch noch die "Hab ich schließlich für bezahlt - Attitüde".
aero schrieb:Es liegt im trieb oder drang der menschheit, das ihr erreichbar aller-äußerste zu erkunden.
Ist das nicht eher ein Trieb der der Überflussgesellschaft entspringt und in Gesellschaften die nicht völlig übersättigt sind und vor lauter Möglichkeiten kaum noch wissen was sie wollen weit seltener und auch in ganz und gar anderer Gestalt auftritt?

Gibt zwar in vielen Kulturen gewisse Rituale die man (bzw eher Mann) durchlaufen muss, wenn man zu den Erwachsenen zählen will und oft sind auch "Missionen" enthalten die durchaus Gefahren berge.
Aber als ernsthaft vergleichbar mit diesem Prestigetourismus bei dem jemand "weil darum" die meisten Länder bereisen, die höchsten Berge besteigen oder in seiner Midlife-crisis versuchen will mit nem Kajak durch die Tasmansee zu paddeln finde ich solche Rituale keineswegs.

Um ohne Not etwas zu tun bei dem eine erhebliche Chance besteht, dass man nicht lebend wieder kommt, sowas tut jemand der mit sich selbst und seinem Leben glücklich und zufrieden ist nicht wirklich.
Die handvoll "Berufsabendteurer" deren Lebensinhalt es IST möglichst viele dieser Dinge zu tun mal ausgenommen.
Die suchen sich dann aber auch Herausforderungen aus, die zwar so ihre Würze haben, aber bei denen der eigentliche "kick" viel mehr darin liegt auch DIESES Projekt so gründlich vorzubereiten, dass die Chancen mit guter Planung, Disziplin und massenweise Eigenleistung ein Ziel zu erreichen deutlich wahrscheinlicher ist als dabei umzukommen und dann auch noch durch Faktoren die man selbst gar nicht so umfangreich beeinflussen kann.


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

17.07.2019 um 01:36
aero schrieb:
Es liegt im trieb oder drang der menschheit, das ihr erreichbar aller-äußerste zu erkunden.

Fraukie schrieb:
Ist das nicht eher ein Trieb der der Überflussgesellschaft entspringt und in Gesellschaften die nicht völlig übersättigt sind und vor lauter Möglichkeiten kaum noch wissen was sie wollen weit seltener und auch in ganz und gar anderer Gestalt auftritt?
@Fraukie

Nein glaube ich nicht.

Columbus wollte nicht nur den weg nach Indien finden.

Er und seine zeit waren noch im glauben war, die erde wäre eine flache scheibe.

Und in diesem glauben war da für sie auch die grenze der welt, und auch diese wollten sie erreichen.

Viele naturwissenschaftler, abenteurer und forscher machten sich in den vergangenen jahrhunderten immer wieder auf irgendwelche grenzen zu erkunden.

Die quellen großer flüße zu finden usw.

Um zu sehen was dort ist, und dann auch sagen zu können, man war als erster da.

Das galt auch für Edmund Hillary, als er mit dem sherpa der genauso berühmt wie er dadurch wurde, für die englische krone den Mount Everest als erster engländer und auch als erster mensch bestieg.


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17.07.2019 um 01:43
aero schrieb:Columbus wollte nicht nur den weg nach Indien finden.

Er und seine zeit waren noch im glauben war, die erde wäre eine flache scheibe.
Nein, nein, nein, nein.

Kolumbus war nur der Ansicht, wie so manche Geographen zu seiner Zeit, dass die Erdkugel kleiner ist. Mit der Weltkarte von Paolo dal Pozzo Toscanelli ging er sowohl in Portugal als auch in "Spanien" hausieren, um ihnen einen Weg nach Ostasien anzudrehen.

Hier die Karte von Toscanelli mit Overlay von J. G. Bartholomew (1884):
https://i.redd.it/cbuds4ycrpxy.jpg
Wikipedia: Paolo_dal_Pozzo_Toscanelli

Auch Michael Beheim hat seinen Globus nach diesen zu kleinen Vorstellungen gebaut:
Wikipedia: Michael_Beheim


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17.07.2019 um 03:57
@Narrenschiffer

Ich hatte das falsch in erinnerung.

Es stimmt zwar in dem sinne, das...

Vorstellungen einer scheibenförmigen Erde finden sich in manchen Texten zwar auch, hatten aber wohl keinen Einfluss auf die Akzeptanz der Idee einer Westroute nach Ostasien.
...aber deine darstellung ist die richtige.
Die Kugelgestalt der Erde, wie die Verfügbarkeit von Astrolabium und Jakobsstab Voraussetzung für den Plan des Kolumbus, war seit der Antike und auch im Mittelalter den Gelehrten bekannt und kaum bestritten, auch nicht von der katholischen Kirche.
Wikipedia: Christoph_Kolumbus#Plan_der_Atlantikfahrt


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17.07.2019 um 13:06
aero schrieb:Viele naturwissenschaftler, abenteurer und forscher machten sich in den vergangenen jahrhunderten immer wieder auf irgendwelche grenzen zu erkunden.
Aber Wissenschaftliche Forschung und irgendwas mehr oder weniger Bedeutsames zu tun, zu entdecken oder zu beweisen, ist doch etwas ganz Anderes als
"Och, ich glaub ich geb mal nen Haufen Geld aus, für ne Bergtour die längst Massentourismus ist und bei der ich drauf gehen könnte."
oder
"Es gibt EIN Passagierflugzeug, dass mit Mach 2 fliegt, da muss ich auch mal drinsitzen."

"Weil es nen Durchbruch sein könnte" ist doch irgendwie ein ganz anderes Motiv als
"Na weil darum." bzw "Weil ich zu denen gehören will die das mal gemacht haben."

"Dummes Zeug" tun ist doch irgendwie ein Luxus den man sich leisten können muss und das nicht nur finanziell.
Narrenschiffer schrieb:Kolumbus war nur der Ansicht, wie so manche Geographen zu seiner Zeit, dass die Erdkugel kleiner ist.
Jup und wenn man gewissen Berichten glauben darf, dann wären aus der gesamten Flotte (waren eh nur 3 Schiffe, oder?) Geisterschiffe geworden, wäre nicht u.A. Amerika im Weg gewesen.

Soweit ich weiß war er sich seiner Sache so sicher, dass der Proviant auf der Basis seiner Vorstellung berechnet war und wäre er auf dem "Seeweg nach Indien" nicht zufällig gegen die Bahamas gedonnert, wären am Ende vom Lied 3 Schiffe mit verhungerten, verdursteten oder anderweitig verendeten Leuten drauf rumgefahren, die dann wohl weder in Indien noch sonstwo angekommen wären.


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17.07.2019 um 13:13
also ich habe mal gelesen, dass das noch instinktiv in uns menschen drin ist, dass wir uns "freiwillig" solchen gefahren resp. risiken aussetzen. das kommt daher, als man noch stets einer gefahr (z.B. gefährliche tiere im wald in der nacht, auf der jagd, etc.) ausgesetzt war und man diese ja heute nicht mehr fürchten muss.

habe auch mal gehört, dass z.B. zahnärzte eine hohe selbstmordrate haben, da sie jeden tag zähne (egal ob schön oder grausig) sehen "müssen" und das bei ihnen eine depression auslösen kann. kommt von früher, als man sich noch zähne fletschend angegriffen hat, etc.

aber grundsätzlich bin auch ich der meinung, dass jeder machen kann was er für richtig hält (natürlich in anbetracht, dass die gesetze eingehalten werden), sofern er sich der risiken bewusst ist. es ist halt was persönliches, und das kann man einem menschen ja nicht verbieten, auch wenn es z.B. auch aus meiner sicht sehr sinnlos ist.


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Mount-Everest Besteigung - Selbstfindung oder Selbstmord?

17.07.2019 um 20:33
Ich glaube, dass uns unser Wohlstand nicht in allen Bereichen gut tut - und das ist einer davon.
Hier sollte es viel mehr Selbstverantwortung geben - darauf zu hoffen, dass ein armes Land eine Einnahmequelle stoppt und sich so den Zorn der Einwohner zuzieht .... Sollte man Leute daran hindern, wegen einer Entscheidung, die sie selbst getroffen haben, zu sterben?

Der Markt wird sich nicht regulieren. Gerade in der westlichen Kultur werden, was Sport und Outdoor angeht, oft seltsame Risiken eingangen (man denke an den verstorbenen Sohn der niederländischen Königin, der in einer Lawine ums Leben kam).

Ich glaube, dass viele Leute heute einfach einen Status erreichen, in dem sie alles haben: Gutes Einkommen, Haus, Partnerin, Hobbys .... und dass dann aus der Langeweile heraus der Wunsch aufkommt, einmal was non-konformes zu machen und sich von der Masse abzuheben.

Sport und sportliche Leistungen werden ohnehin positiv konnotiert ... in Zeiten von Instagram und Facebook kann man sich wunderbar inszenieren und Bewunderung einheimsen.


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17.07.2019 um 23:15
bluesbreaker schrieb:also ich habe mal gelesen, dass das noch instinktiv in uns menschen drin ist, dass wir uns "freiwillig" solchen gefahren resp. risiken aussetzen
Hab ich auch so in Erinnerung und ergibt ja auch Sinn.

Wer sich Sorgen darum macht ob seine Familie morgen zu essen hat, der wird tendenziell eher nicht auf irgendwelche Berge klettern oder durch Kanäle schwimmen, wenn das nicht zur Problemlösung beiträgt.
bluesbreaker schrieb:habe auch mal gehört, dass z.B. zahnärzte eine hohe selbstmordrate haben, da sie jeden tag zähne (egal ob schön oder grausig) sehen "müssen"
Ok, das klingt irgendwie eher nach ner Urban Legend, ner ziemlich albernen, aber das muss nicht heißen, dass da nichts dran ist, klingt für mich nur tatsächlich ein bisserle zu weit hergeholt.

Gibt schließlich auch Studien die belegen, dass die Angst oder zumindest eine gewisse Vorsicht vor Schlangen beim Menschen noch irgendwie genetisch drin ist.
Das ergibt zwar auch Sinn, ich weiß aber eben auch, dass man mit ner "Studie" so ziemlich alles belegen kann, wenn man die Daten entsprechend erhebt bzw auswertet, da ist es dann eher interessant ob das auch in unabhängigen Doppelblindstudien reproduzierbar ist.
bluesbreaker schrieb:aber grundsätzlich bin auch ich der meinung, dass jeder machen kann was er für richtig hält (natürlich in anbetracht, dass die gesetze eingehalten werden), sofern er sich der risiken bewusst ist. es ist halt was persönliches
Kommt halt drauf an ob wir noch über das Risiko draufzugehen sprechen oder über die zunehmende Vermüllung dieser Landschaft zu der Leichen eben auch dann beitragen, wenn man sie nicht so gern mit Müll im gleichen Satz erwähnen will.
Wobei das was da an Leichen liegenbleibt ja tatsächlich noch überschauber ist, was für die Müllberge da eben nicht mehr gilt oder zumindest nicht mehr lange und das sonst so übliche "Geld auf das Problem schmeissen" in genau dieser Lage eben nicht mehr so einfach ist.
Denn klar kann man Leute dafür bezahlen, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen um Müll wegzuräumen, aber anders als bei den Leuten die ohne Not dafür zahlen sich selbst in Lebensgefahr bringen zu dürfen ist es irgendwie schon fragwürdig Menschen mit Geld in einen Job zu ködern der wirklich, wirklich gefährlich ist und das auch noch in einem Land in dem weder Geld noch sonderliche viele Jobalternativen auf der Straße liegen.
missmary schrieb:Sollte man Leute daran hindern, wegen einer Entscheidung, die sie selbst getroffen haben, zu sterben?
Das befürworte ich nur, wenn am Ende vom Lied Unbeteiligte die gear... na Du weißt schon sind.

Das hat mich auch an dieser Pappnase gestört, der uuuunbedingt als erster im Kajak durch die Tasmansee paddeln wollte so gestört.

Erst hat er ein riesen Theater gemacht, weil beim ersten Versuch ne Genehmigung zu kriegen diese verweigert und sein Kajak einkassiert wurde.
Dann gab es die Genehmigung und das Kajak, es wurde losgepaddelt.

Dann mitten drin (also in dem Bereich in dem eine Rettung eh nur per Schiff, dass nen paar Tage braucht möglich gewesen wäre) wurde ordentlich in die Kamera geheult und im Grunde wars echt eine Bilderbuchstudie der "5 stages of dying", denn während er beim losfahren noch den Hinweis seines Freundes er solle sich auch klar machen, dass ein möglicher Ausgang der ist, dass sein kleiner Sohn ohne Vater aufwachsen muss noch völlig bei Seite geschoben.
Völlig in denial, so getan als existiere diese Möglichkeit gar nicht.
Bei den letzten Aufnahmen (sind nicht alle erhalten wurden) ist er voll im "bargaining-Stadium".
Wie ausm Lehrbuch "Ich verspreche meiner Frau, wenn ich angekommen bin, dann mache ich sowas nie wieder.

Geschafft hat er es bis in Funk- und Helikopterreichweite. Das Vorletzte von ihm war nen Ruf nach Hilfe.
Und am Ende vom Lied sind stundenlang Helicopter rumgeflogen, die zwar das Kajak bergen konnten, während der Ozean den guten Mann behalten hat.

Tjo, das ich an der Stelle seiner Frau eh gesagt hätte "SOWAS hätteste Dir überlegen sollen BEVOR Du ein Kind in die Welt setzt, wenn Du das versuchst brauchst Du auch im Fall, dass Du überlebst nicht wieder zu kommen.", das ist deren Sache.

Aber diese "Fieslinge", die ihm zunächst die Genehmigung verweigert und sein Kajak einkassiert haben wollte genau das verhindern.
Denen war es sicher nicht wichtig ob da jemand seiner Todessehnsucht bzw wahlweise Hubris nachgeht.
Denen war wichtig, dass Seenotrettung, kreisende Hubschrauber usw wirklich, wirklich teuer sind und es einerseits nicht akzeptabel ist, dass dann öffentliche Gelder für sowas verwendet werden müssen obwohl sicher andere Ausgaben auf der to-do list stehen, andererseits aber weder Tasmanien noch Neuseeland es sich leisten können nach seinem Hilferuf zu sagen "Tjo, dann isser wohl tot, dumme Sache."
Sondern nen Bergungsversuch unternehmen mussten (die Möglichkeit ihn lebend zu finden war da bereits vom Tisch.

Das ist mein Problem mit solchen Aktionen.
Wer sein Leben so langweilig und unbedeutend findet, dass ein "Abendteuer" ihm wichtig genug erscheint um sein Leben zu riskieren, bitte schön.

Wenn diese "Selbstverwirklichung" aber darauf hinauslaufen, dass die Teile unserer Erde denen es bisher noch ganz gut geht zugemüllt oder anderweitig gestört werden, Menschen bei Suche, Rettungs- oder Bergungsversuchen in Gefahr geraten oder Gelder die nicht aus dem Besitz des Abenteurers stammen aufgewandt werden müssen um solche Pappnasen zu suchen, zu retten oder ihre Leichen zu bergen bzw das zu versuchen, dann sind wir nicht mehr bei dem Ausleben persönlicher Freiheiten, sondern bei der guten Frage ob das nicht doch ein Grund ist gewisse Dinge einfach mal zu verbieten.


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19.07.2019 um 16:43
Fraukie schrieb:Das befürworte ich nur, wenn am Ende vom Lied Unbeteiligte die gear... na Du weißt schon sind.
Das hat mich auch an dieser Pappnase gestört, der uuuunbedingt als erster im Kajak durch die Tasmansee paddeln wollte so gestört.
Ich frage mich bei solchen Leuten immer, wo ihre Prioritäten sind ... bei uns gab es kürzlich einen Spendenaufruf für einen in Nepal verunglückten Familienvater von zwei Minikindern ...
Der ignorierte auch erst alle Sicherheitstipps (lief alleine los, nahm "wegen der extremen experience" kein Satellitentelefon mit, hatte keine vernünftige Karte, reagierte unvernünftig, als er sich verlief ....). Da starb er aufgrund einer ganzen Kette von Fehlentscheidungen und übrig blieben Frau und Kinder (ziemlich verzweifelt) und finanzielle Verpflichtungen ...

Da habe ich mich schon gefragt ... Hat er das Risiko ignoriert? Oder hat er größenwahnsinnig angenommen, dass immer nur die anderen sterben? Wo bleibt das Verantwortungsgefühl gegenüber Frau und Kindern? Ich habe mich da auch gefragt ... welchen Stellenwert haben Beziehungen für diese Leute? Ich wäre Herr MissMary massiv aufs Dach gestiegen, wenn er seinen ganzen Urlaub (und jede Menge) Geld für einen amateuerhaft vorbereiteten Singleselbstfindungstrip rausgehauen hätte ...

Fazit: ein toter Mann, eine Frau, die für seine Entscheidung gerade stehen muss (Geld ranschaffen, Kinder groß ziehen ... ganz alleine) und ziemlich traumatisierte Kinder, die wegen einem Scheiß Halbwaisen wurden .... Der Gegenwert (ein cooler Trekkingtrip) wiegt das für mich nciht auf ...


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19.07.2019 um 19:35
@Andante
Habe mir das Buch nun auch gekauft, danke für die Empfehlung! :)


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19.07.2019 um 20:10
aero schrieb am 15.07.2019:Könnt ihr das nachvollziehen ?
Nein, sowohl in Bezug auf das Prozedere an sich als auch der Begleitumstände wegen.

Nach wie vor und immer hier Allmy erwähnt,
jedem seins.

Aber dieser Mount-Everest Hype ist in den letzten Jahren einfach in eine Dimension aufgestiegen
wo man selbst als Laie (durch Reportagen) sagen muss:

Das ist nicht mehr gesund und als Kick nicht nachvollziehbar.


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19.07.2019 um 21:47
Narrenschiffer schrieb:
Kolumbus war nur der Ansicht, wie so manche Geographen zu seiner Zeit, dass die Erdkugel kleiner ist.

Frauki schrieb:
Jup und wenn man gewissen Berichten glauben darf, dann wären aus der gesamten Flotte (waren eh nur 3 Schiffe, oder?) Geisterschiffe geworden, wäre nicht u.A. Amerika im Weg gewesen.

Soweit ich weiß war er sich seiner Sache so sicher, dass der Proviant auf der Basis seiner Vorstellung berechnet war und wäre er auf dem "Seeweg nach Indien" nicht zufällig gegen die Bahamas gedonnert, wären am Ende vom Lied 3 Schiffe mit verhungerten, verdursteten oder anderweitig verendeten Leuten drauf rumgefahren, die dann wohl weder in Indien noch sonstwo angekommen wären.
@Fraukie

Ich habe jetzt hier auch schon in verschiedenen beiträgen vergleiche gezogen.

Aber da ging es sich immer um den trieb des menschen, der menschheit, alles für sie erreichbare einmal gesehen, berührt, gemacht, "als erster dagewesen zu sein", usw. getan und erlebt zu haben.

Einen vergleich mit Columbus und den bergsteigern über die sinnhaftigkeit zu ziehen, finde ich nicht zusammenhängend.

Hätten dann dmn vor exakt 50 jahren die menschheit auch nicht zum mond mit einer genau ausgerechneten menge treibstoff fliegen sollen, welcher, so wurde später bekannt, für die mond-landefähre gerade noch für unter 30 sekunden ausreichte ?

Mit soviel zweifel und haderei, wäre die menscheit nicht, wo sie heute steht.
Ein anderes thema wäre, ob das alles insgesamt gut ist, so wie es sich für viele weltweít heutzutage darstellt.

Es brauchte aber immer diese besessenen, die vorreiter und pioniere mit den manchmal verrücktesten undenkbaren ideen, die den menschen, sein denken und die menschheit insgesamt für ihre zeit wieder einen schritt weiter gebracht haben, auch wenn es manchmal unterschiedliche folgen für manche menschen hatte.

Heutzutage kann man nicht mehr viel aufsehen erregen wenn man als millionär zb. in seinen kreisen eine 5 meter längere luxusyacht hat, als der bekannte.

Es ist aber doch in diesen kreisen, vor allem bei "neureichen" wichtig, sich mit etwas herausragendem auszeichnen zu können.

Und diese "scene" der millionäre und wohlhabenden ist heutzutage in nicht wenigen ländern sehr ausgeprägt.

Auch geschäftsbeziehungen dort kommen nicht selten dadurch zustande, das man irgendwie, auch in millionärskreisen, aus der masse heraussticht.

Mmn. erregst du heute selbst als besitzer eines ferraris nicht mehr viel aufsehen.



(Kurzes OT.
Ich weiß noch wie das war, wenn ich anfang der 80er jahre mit meiner ersten Harley unterwegs war, oder wenn wir mit unserem MC abends auf dem an kneipengästen rammelvollen aachener-markt auffuhren und uns aufstellten.

Maßenaufläufe rund um die maschinen.
Heute erregst du kein aufsehen mehr mit einer HD, die optisch auch immer mehr wie von der stange aussehen.)



Und so ist es was anderes, ob du nur einen ferrari hast, (ihn laut YT.-vids zwar bezahlen aber evtl. gar nicht fahren/beherrschen kannst^^)
oder ob du mit beweisfotos nachweisen kannst, das du oben auf dem Mount Everest warst.

Einem abenteuer/himmelfahrtskommando, "russisches roulette", von dem fast jeder aller 7 milliarden menschen auf erden weiß, das man schon außergewöhnliche körperfunktionen-fitness haben muß, um das zu durchzustehen.

Damit kannst du noch ein großes "Oh, ja ?^^" erzeugen.

Und mmn. ist das neben den menschen, die es aus einer bergsteigerischen überzeugung machen, auch das ansinnen mancher aus gut betuchten kreisen.

Why not ?


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