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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

685 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Familie, Freundschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

03.12.2019 um 23:12
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Da musste schon aus Prinzip deutsch gehört und ebenso deutsch geschaut werden. Ohne Familie mütterlicherseits wäre ich als Kind vermutlich nicht mal in den Genuss von Disney gekommen.
Ich weiß also absolut was du meinst: altdeutsche, konservative Einstellungen, die teilweise noch aus der NS-Zeit übernommen wurden. Aber keine Nazis.
Genau auch sowas.
Das steht irgendwie im totalen Kontrast zur stattfindenden Globalisierung. An jeder Ecke begegnet einem irgendwie ein Stück der Welt, also das was außerhalb unserer Grenzen liegt. Ich habe selbst immer mehr den Eindruck das die Globalisierung die Grenzen auffrisst und das ist nicht umkehrbar.. Möglich das viele das auch so sehen, nur entwickeln sie dadurch eher Protektionismus.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

03.12.2019 um 23:15
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich finde das trotzdem traurig. Ich hänge eigentlich an Freundschaften, manche begleiten mich seit über 20-25 Jahren.
Ja, das kann ich nachvollziehen, aber wir hatten uns mit der Zeit immer weiter voneinander entfernt (auch räumlich), da fiel es mir nicht so schwer.

Bei anderen Freunden, die ich eben solange kenne (und sie kennen ihn auch, wir waren eine Clique), würde mir es schwerer fallen Abschied zu nehmen.
Die anderen aus unserer Gruppe haben den Kontakt zu ihm auch abgebrochen.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

03.12.2019 um 23:19
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Was ich halt nicht verstehe, viele denken aufeinmal das sie ein Recht auf Deutschland haben. Das sie Deutsche sind und deshalb können sie hier über andere entscheiden.
Für meine Begriffe habe ich einfach nur Glück gehabt hier geboren zu sein. Ich habe garkeinen Recht anderen den Zutritt zu unserem Land einfach so aus nationalistischen Gründen zu verwehren. Ich habe doch kein Recht, einem Flüchtling einfach so abzuweisen. Das ist es was manchen total fehlt.
Das macht mich irgendwie starr.
Viele Messen einfach mit zweierlei Maß. Wiegen Biodeutsch zu sein immer höher als alles andere. Ist für uns natürlich totaler Blödsinn, aber die glauben an den Quatsch, dass sie besser, mehr wert wären.

Was auch noch hinzukommen dürfte und dazu gibt es sogar Artikel, dass insbesondere wohlhabende Menschen und Unternehmer die AfD wählen, weil sie durch die Flüchtlinge Angst haben ihren Wohlstand zu verlieren und gegebenenfalls auch teilen müssten, was für diese Menschen wohl unvorstellbar wäre, da schon grundlegend nicht sozial bzw. nicht solidarisch eingestellt.
Na ja, und solche Wohlhabenden finden halt in der AfD den passenden politischen Partner und das weit über Flüchtlings- und Migrationspolitik hinaus.


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03.12.2019 um 23:20
@behind_eyes
Globalisierung ist halt etwas, was manchem auch große Angst zu machen scheint oder weil es überfordert. Weil es dann nicht nur Deutschland und die Nachbarländer gibt, sondern weil man merkt dass es die ganze welt gibt.

Ich dachte immer, durch die Globalisierung würden viele merken, dass es vielen schlechter geht und dass soziale bewusstsein würde dadurch steigen, doch in vielen fällen scheint das Gegenteil der fall zu sein. Vielleicht ist es diese abgestumpftheit, die manchen Menschen zum Rassisten, zum Flüchtlingshasser macht, vielleicht spüren manche kein mitleid mehr weil es eh so viel leid gibt.

Dass ist eine Erklärung, die mir grad nur so gekommen ist.


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03.12.2019 um 23:31
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Ich dachte immer, durch die Globalisierung würden viele merken, dass es vielen schlechter geht und dass soziale bewusstsein würde dadurch steigen, doch in vielen fällen scheint das Gegenteil der fall zu sein.
Meine Vermutung: durch die 1Globalisierung haben viele Menschen in armen Gegenden erst erfahren was es heißt ein normales Leben zu führen - und zwar über Facebook.
Facebook hat das Leben der ersten Welt in die Dritte gebracht. Jeder mit einem. Smartphone konnte an unserer Welt teilnehmen. Die Geschichten die man sonst nur gehört hat, hat man dann live gesehen. Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zu allem. Dadurch stieg die Gefahr von Kriegen, es gab die Jasmin Revolution (junge, moderne Leute, aufgeschlossen). Die Welt verändert sich.
Ich habe den Eindruck, daß viele Leute aus der ersten Welt aus meinem Umfeld das garnicht mitbekommen haben, deswegen gibt es für sie auch nur Erklärungen die Ihnen sagen das Ihnen was weggenommen wird usw. Da sie selber garkeinen Anspruch haben der weiter als bis zur Landesgrenze geht, haben Sie automatisch kein Verständnis für zu uns Flüchtende und glauben auch nicht das die Kommen weil es ihnen da wo sie herkommen so dreckig geht.
Aus meiner Sicht gibt es auch in den sogenannten sicheren Herkunftsländern genug Gründe dies zu verlassen. Meine Schwelle liegt da also ohnehin schon tiefer.


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03.12.2019 um 23:45
@behind_eyes
Aber die Leute aus den dritte Welt ländern konnten zuvor doch bereits in Fernsehserien und Filmen sehen wie wir leben. Facebook ist nicht die erste sache, die zu ihnen rübergeschwappt ist und von ihnen genutzt wurde.

Verschiedene Musikstile waren auch wo anders vertreten, in den 1970 ern zum beispiel Afrobeat, der zum beispiel half, dass sich Menschen in verschiedenen ländern gegen Diktaturen und gegen die Apartheid aufzulehnen. So neu ist das nicht.


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03.12.2019 um 23:46
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Nur dass Italien ein Katholisches land ist, und es in der Bibel doch oft darum geht, armen zu helfen.
Ja ja, der christliche Glaube, da wird gerne geheuchelt und mit zweierlei Maß gemessen. Insbesondere bei den Katholiken.

Mit Schrecken blicke ich da zb. zu unseren polnischen Nachbarn. Da gibt es sogar ganze Jugendbewegungen, die fleißig ihre christlichen Werte verteidigen wollen, sich dafür einsetzen und so stocksteif erzkonservativ-rechts und gegen Minderheiten (Homosexuelle, Transgender, Ausländer...) wetternd sind, dass einem wirklich übel wird und man sich fragt, ob die tatsächlich in diesem Jahrtausend geboren worden sind.


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03.12.2019 um 23:49
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Jetzt sind es aber Leute aus "der Mitte", Unternehmer, Selbstständige, sogar Lehrer usw. Es ist hier bei uns schleichend vom Rand in die Mitte gezogen. Es gibt dazu ein völlig neues Selbstbewusstsein - viele machen keinen Hehl daraus das sie AfD wählen. Ihre Kinder werden entsprechend erzogen, schon jetzt gibt es quasi eine zweite Generation AfD Wähler.
Im Grunde ist es hier (Nordosten) genauso. Wo immer man darauf zu sprechen kommt, wird AFD gewählt. Da ich keine Ausnahme bilde, kann ich auch nicht behaupten, mich hier unwohl zu fühlen.
Für mich ist es also okay.


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03.12.2019 um 23:51
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ja ja, der christliche Glaube, da wird gerne geheuchelt und mit zweierlei Maß gemessen. Insbesondere bei den Katholiken.
Da ich viel mit Christen zu tun hab, weiß ich was du meinst. Polen und auch Russland sind da zwei sehr krasse beispiele für länder, die unfassbar konservativ sind. In wie weit da die Kommunistische Vergangenheit mit reinspielt bleibt spekulazionsache, aber ich nehme an, dass das eine rolle spielt.

@Zerina
Mir kommt auch die frage, hättest du ein Problem mit einem Bekannten der sehr weit links politisch drauf ist?


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03.12.2019 um 23:55
@Goldboy

Kennst du eigentlich Menschen, die Angst vor einer immer weiter voranschreitenden "Amerikanisierung" haben, weil sie grundsätzlich der Meinung sind, dass Deutschland schon viel zu viel amerikanisiert ist bzw. wurde und nicht noch weiter amerikanisiert werden darf?
Der jüngste Halloween-Hype zb. treibt Ihnen Schweißperlen auf die Stirn.


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04.12.2019 um 00:00
@Goldboy
Ich würde sagen, ich hätte damit kein Problem.
Mein Exmann und ich waren stets politisch gegensätzlich und haben von Diskussionen dieser Art einfach die Finger gelassen, das hat gut geklappt.
Solange mein Gegenüber mit seiner politischen Einstellung nicht anfängt zu "missionieren" sollte alles in Ordnung sein.


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04.12.2019 um 00:03
@rhapsody3004
Nein, ich kenn zumindest niemand, der das so offen sagt, aber manche finden deutschland zu amerikanisiert.

Ich störe mich am Monopol Amerikas und finde es schade dass ansonsten nur hin und wieder trends von woanders kommen. Man geht ja sogar hin, und bezeichnet musik aus Asien, Afrika, Süd und Mittelamerika und aus Osteuropa als Weltmusik. Alles nach dem motto, die USA, England, wir dann noch Skandinavien und dann der rest der Welt, der Begriff Weltmusik ist deshalb zum glück aus der mode.

Aber genau das zeigt doch das schiere monopol Amerikas.

Natürlich soll Deutschland seine eigenheiten behalten.


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04.12.2019 um 00:08
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Für mich ist es also okay.
Meinst du die AfD löst die Probleme unserer Zeit? Haben für viele Bereiche ja noch nicht mal Konzepte.

Macht es euch keine Angst eure Zukunft in AfD-Hände zu legen? Auch hinsichtlich des großen Feldes der Sozialpolitik zb.?

Was könnte einen so verzweifelt machen, dass man AfD wählen könnte?


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04.12.2019 um 00:28
Aber wisst ihr eigentlich, dass am Ende alle politischen Lager immerhin eines gemeinsam haben und das ist die Träumerei, die nie Wirklichkeit werden wird.


Der linke Traum von sozialer Gerechtigkeit, absoluter Gleichberechtigung und das solidarische Denken in alle Köpfe der Menschen pressen zu wollen wird niemals Realität.

Der konservative Traum an alten Werten felsenfest festhalten zu wollen und Abgeschworenes wieder zurückzuholen wird nicht Realität und vieles kehrt auch nicht mehr zurück. Die Welt ist im Wandel. Veränderungen sind unausweichlich.

Der Rechtsaußen Traum Deutschland den Deutschen wird nie wieder Wirklichkeit werden. (Hoffentlich!)

Der wirtschaftsliberale Traum Narrenfreiheit (überspitzt) für Privatunternehmen/Millionäre etc. und dem Abbau des Sozialstaates wird keine Realität werden. Die Zukunft kann höchstens mehr soziale Marktwirtschaft anstatt mehr freie Marktwirtschaft lauten.



So hat jedes Lager seine Träume und keiner davon wird Wirklichkeit werden. Zumindest nicht vollumfänglich und zu unseren Lebzeiten noch.

Die grünen Träume glatt vergessen. Auch die gehen nicht in Erfüllung.


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04.12.2019 um 00:48
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Der Rechtsaußen Traum Deutschland den Deutschen wird nie wieder Wirklichkeit werden. (Hoffentlich!)
Der Linksaußen Traum, Deutschland verrecke und nie wieder Deutschland hoffentlich auch nicht.


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04.12.2019 um 04:54
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Der Linksaußen Traum, Deutschland verrecke und nie wieder Deutschland hoffentlich auch nicht.
Da ich zwar Links aber diesen Traum weder träume noch irgendwie unterstützen möchte, habe ich mich nur auf einen anderen linken Traum beschränkt, den ich gerne träume und unterstütze - sehr wohl wissend, dass er niemals Realität werden wird.


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04.12.2019 um 06:06
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Der Linksaußen Traum, Deutschland verrecke und nie wieder Deutschland hoffentlich auch nicht.
Na, dafür muss man schon sehr links aussen sein. Ich würde sagen, dass auch der normale linke ein Problem damit hätte, wenn Deutschland untergehen würde, der normale linke sieht halt nur nicht überall bedrohungen. Ich zumindest glaube nicht, dass die deutsche Demokratie durch Flüchtlinge, durch Religiöse Fanatiker, durch Chemtrails oder durch irgendwelche Relogiös Motivierte Attentate in Gefahr ist. Ich hab aber auch das Gefühl, dass all die Gefahren nur gesehen werden, um sich dann hinstellen zu können und zu behaupten, die Lösung zu kennen.

Ich denk, die viel größere Gefahr geht da vom Rechtspopulismus aus,vor allem wenn man die Geschichte umschreibt, nur damit diese einem in den kram passt. Dem eigenen lieblingsland wird nachgesagt, dass es schwach ist und hilfe braucht, nur um die eigenen Politischen Ansichten untermauern zu können. Die Bedrohungen kommen aus dem rest Europas, alle anderen Länder sind schlechter, alle sind schuld nur man selber nicht, und so weiter. Derartiges politisches geplapper finde ich selber höchst peinlich, ich hab mich mit leuten deshalb schon gestritten, weil ich ihnen sagte, wie doof das ist.

Aus sicht eines AFD Wählers muss Deutschland ja eine aussterbende Tierart sein, und schon da geh ich nicht mit. Schaut man mal raus, sieht man kein land, dass kurz vor dem Untergang ist, sondern ein land in dem keiner Hungern muss, die meisten Arbeit haben, gefühlt gab es einen Anstieg an Akademikern und ein land, dass auch eine gute Wirtschaft und International eine gute und begehrte stellung hat, ich seh ein Land, wo unwichtige dinge wie Sportevents eine extrem hohe stellung haben. Kein Land das vor dem Untergang wäre, würde sich sowas leisten. Vielleicht wollen sich manche auch als Underdog fühlen, ist ja auch bei manche Menschen so, dass selbst die anerkanntesten Leute sich wie anderdogs fühlen.

Es kann schon sein, dass China und Indien uns irgendwann überholen, geht es uns deshalb mies? Gehts uns nur gut, wenn wir an der Weltspitze sind?


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04.12.2019 um 07:33
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Ich würde sagen, ich hätte damit kein Problem.
Mein Exmann und ich waren stets politisch gegensätzlich und haben von Diskussionen dieser Art einfach die Finger gelassen, das hat gut geklappt.
Solange mein Gegenüber mit seiner politischen Einstellung nicht anfängt zu "missionieren" sollte alles in Ordnung sein.
Interessant. Da fällt mir aber auf, daß die grundsätzlichen Unterschiede in der politischen Ausrichtung, also früher in den 90ern oder besser gesagt vor der Flüchtlingswelle, nicht solche großen Unterschiede hervorbrachten wie z.Bsp. die Einstellung ob einem hilfsbedürdtigem Menschen geholfen werden muss. Das nehmen zwar viele AdDler hier auf Anfrage auch für sich in Anspruch, allerdings wird sofort gesagt das viele Menschen die zu uns kommen nur scheinbar Hilfe benötigen. Das steht dem dann entgegen.
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Im Grunde ist es hier (Nordosten) genauso. Wo immer man darauf zu sprechen kommt, wird AFD gewählt. Da ich keine Ausnahme bilde, kann ich auch nicht behaupten, mich hier unwohl zu fühlen.
Für mich ist es also okay.
Ok, gibt es denn in deinem Umfeld noch Linke und hat sich zwischenmenschliche Beziehung dadurch geändert?


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04.12.2019 um 07:43
Für's Protokoll: Diesen Menschen, die an eine gemeindeutsche Verschwörung gegen sie glauben, soll man diese Ideen austreiben, indem man sie an den Rand eben dieser stößt?

Bestätigung pur. Schon dutzende Male beobachtet.
Facebook-Patrioten mit ihren neunmalklugen Spruchbildern kann ich genau so wenig leiden, aber beim Rest habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sehr wohl mit ihm Reden kann. Kommunikation hilft ungemein. Nehmt ihnen ihren Außenseiter/Märtyrer-Status weg und schon schiffen sie außerhalb ihrer Blase in ungewohnten Gewässern.

Auch wenn viele Linke propagieren das man mit ihnem garnicht mehr reden sollte, schon garnicht öffentlich. "Das gäbe ihnen doch nur eine Bühne." Jain. Vor allen Dingen schürt es das Feuer, das sie zu ersticken versuchen.


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Freundschaften im politischen Wandel (AfD, Pegida, Rechtsruck)

04.12.2019 um 08:39
Zitat von NandanaelNandanael schrieb:Nehmt ihnen ihren Außenseiter/Märtyrer-Status weg und schon schiffen sie außerhalb ihrer Blase in ungewohnten Gewässern.
Naja, ich habe einem AfDler noch nie irgendwas vorgeworfen. Es war bis jetzt so das ich eben als Gutmensch betitelt wurde, jemand der keine Ahnung hat usw.
Ich weiß zwar was du meinst, die verbale Ausgrenzung von Menschen mit rechter Gesinnung, kann ich hier aber nicht beobachten.
Ich weiß aber das dies existiert, selbst in Stadträten und Landtagen hat man jahrelang die AfD nicht einbezogen. Im Fernsehen wurde die AfD größtenteils von links oben herab dargestellt und es gibt wohl eine weit verbreitete Linkstendenz unter Journalisten. Ich bin überzeugt davon, daß dies die AfD stark gemacht hat, jemand der öffentlich nicht ernst genommen wird und später durch immer mehr Wahlerfolge ernst genommen werden muss, der schwelgt nur allzugern in Selbstgerwchtigkeit ob seines ertragenen Leides. Möglich das die Macht der AfD dazu führt das bald die Linken in dieser Position sind.
Hier bei mir sind linke Tendenzen in der Mittelschicht mittlerweile belächelt, ganz so wie früher Pegida mit ihrer Angst der Zerstörung des Abendlandes. Da haben am Anfang fast alle gelacht, dann wurden es tausende und heute sitzen sie im Bundestag.
Das verändert die Gesellschaft und das Miteinander weil die Position der AfD oft radikal ist (war, Schießbefehl an der Grenze).


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