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Freundschaft trotz Politik

106 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Freundschaft, politische Ansichten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 18:35
Immer wieder höre ich, dass Freundschaften aufgrund unterschiedlicher politischer Anschauungen beendet werden. „Mit so einem kann ich nicht befreundet sein.“
Einst reichten derselbe Unikurs und ein ähnlicher Musikgeschmack, damit jemand für die Qualifikation Freund oder Freundin infrage kam. Wird es heute wichtiger, zu wissen, wie der andere politisch gepolt ist? Lieber unter seinesgleichen bleiben, um jeglicher Diskussion aus dem Weg zu gehen?
Quelle: https://www.stern.de/neon/wilde-welt/wie-viel-politik-vertraegt-die-freundschaft--7172066.html

Ich persönlich finde eine solche Vorgehensweise eher einseitig - man verurteilt jemanden meist aufgrund weniger Punkte direkt als „freundschaftsungeeignet“. Andererseits kann ich auch verstehen, dass man evtl. Streit und Diskussionen aus dem Weg gehen möchte. Trotzdem denke ich, eine Freundschaft ist so viel mehr als nur die politischen Ansichten ... Ich wechsele grade aus einer linken Richtung eher in die konservative Mitte und ecke da bei meinem Freundeskreis schon manchmal an. Die Freundschaft gekündigt hat mir deswegen bisher noch niemand, und ich hoffe auch, dass dies nicht passiert, denn eine Freundschaft sollte auf einer breiteren Basis als nur politische und gesellschaftliche Übereinstimmung gebaut sein. Man kann ja über Dinge sprechen, aber man sollte sich nicht gegenseitig missionieren ...

Wie seht ihr das? Wo ist für euch die Grenze? Habt ihr schon mal eine (beginnende) Freundschaft beendet, weil die Politik nicht übereingestimmt hat? Oder sagt ihr, so etwas kommt gar nicht infrage. Lasst uns mal darüber sprechen!

Liebe Grüße
Luminita


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 21:01
@Luminita
Du hast da aber einen sehr weit gefassten Freundschaftsbegriff. Ich würde nur 3 Menschen als Freunde bezeichnen, diese begleiten mich alle schon länger als 20 Jahre. Mit keinem davon bin ich politisch einer Meinung, auch wenn man alle eher im Linken Spektrum einsortieren würde.
Den Rest verbuche ich unter "Bekannten", auch gerne gute oder enge Bekannte usw.. Und ja dort gibt es tatsächlich politische Einstellungen, die ich nicht mehr tolerieren würde und den Kontakt umgehend abbrechen würde. Das hat aber eher weniger mit einer Unlust an Diskussionen zu tun, sondern mit bestimmten für mich essentiellen Wertvorstellungen. Wer die nicht teilt, den will ich in meinem Leben nicht um mich haben. Zumindest nicht wenn es sich vermeiden lässt.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 22:24
Zitat von LuminitaLuminita schrieb:Habt ihr schon mal eine (beginnende) Freundschaft beendet, weil die Politik nicht übereingestimmt hat?
Wie Praxito schon bemerkt hat, ist der Freundschaftsbegriff sehr weit dehnbar. Ich habe das große Glück dass mein näherer Freundeskreis (so 10-15 Leute) politisch genauso wie ich eingestellt ist und der Rest politisch uninteressiert sind.
Jetzt gibt es natürlich noch "Bekanntschaften" mit denen man eben auch gut klar kommt, mit denen man auch mal was unternimmt oder mit denen man sich mal auf einen Schnack trifft. Man kennt sich eben und kommt gut miteinander aus.
Von diesen Bekanntschaften haben sich in den letzten Jahren einige als sehr anfällig für rassistisches und hetzerisches Gedankengut herausgestellt. Bei denen habe ich eine klare Trennlinie gezogen und auch nach allen Möglichkeiten dafür gesorgt, dass sie, wenn sie ihr Gedankengut breitgetragen haben, gesellschaftlich geächtet wurden. Egal wie sehr sie sich dann in der Opferrolle gesuhlt haben.

Jemand der die Entscheidung trifft ein Rassist, Sexist oder Chauvinist zu sein, wird von mir nicht tolleriert. Da gibt es keinen "Shake Hands" und keinen Smalltalk mehr. Daran haben dann auch einige meiner "Freundschaften" etwas Schaden genommen. Aber damit kann ich leben. Oftmals kommen nach den dadurch entstandenen Konflikten am Ende auch andere "Freunde", bestärken einen und geben zu, dass sie selber in dem Moment nicht das Rückgrat hatten selber etwas zu sagen oder einzuschreiten.
Zitat von LuminitaLuminita schrieb:Ich wechsele grade aus einer linken Richtung eher in die konservative Mitte und ecke da bei meinem Freundeskreis schon manchmal an.
Irgendwann passiert das wohl jedem mal. Es ist aber an dieser Stelle auch zwischen der politischen Einstellung und dem allgemeinen Weltbild zu trennen.
Ein guter Freund von mir ist vor etwa 10 Jahren einer Burschenschaft mit konservativeren Ansichten beigetreten. Ich persönlich empfand diesen Wechsel in den ersten Jahren als sehr schwer. Aber letzten Endes haben wir beide uns damit abfinden können. Die Grenze zu rechtsaußen hat er nie überschritten und sein Menschenbild ist weiterhin weltoffen geblieben. In vielen Diskussionen kommen wir auf den gleichen Nenner und ich vermute auch stark, dass ich inzwischen das spießigere Leben führe.
Zitat von LuminitaLuminita schrieb:, denn eine Freundschaft sollte auf einer breiteren Basis als nur politische und gesellschaftliche Übereinstimmung gebaut sein
Das ist richtig. Es gibt aber eben auch gewisse Ausschlusskriterien, im Besonderen was den Charakter angeht. Und wenn beispielsweise jemand ein stark sexistisches Menschenbild hat, dann ist das eben nicht nur seine politische Einstellung sondern spiegelt sich auch irgendwo in seinem Charakter wieder.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 22:38
Es wäre doch schade wenn man gute Freunde wegen unterschiedlicher politischer Ansichten verlieren würde.

Auf der anderen Seite hat man ja meistens Freunde die ein bisschen ähnlich denken wie man selbst es tut weil Politik ja nichts Abstraktes ist.

Wer beispielsweise wie ich glaubt dass Eigenverantwortung einen hohen Stellenwert hat
Wird auch so leben und daher solche Leute kennenlernen. Der ist ja auch automatisch kaum für Weltbilder zu gewinnen die von ganz links oder ganz rechts einen dominanten Staat wünschen.

Wer so eine Untertanen Mentalität hat wird sich mit mir auch nicht sonderlich wohl fühlen.

So eine Mentalität geht ja über Politik hinaus.

Anders herum gedacht wenn ein langjähriger guter Freund plötzlich sehr bedenkliche Ansichten raushauen würde würde ich eher denken dass der es vielleicht gerade persönlich sehr schwer hat und eher Hilfe anbieten als mich direkt zu distanzieren.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 22:49
Nö, Freundschaft hat ihre Grenzen. Ich habe schon einige Bekannte, die sich als Querdenker offenbart haben, aus meiner Kontaktliste geworfen. So Leute brauche ich nicht jeden Tag in meinem Feed. Richtige Freunde denken zum Glück anders. Da muss ich mir keine Sorgen machen.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 22:56
Zitat von BettmanBettman schrieb:Und wenn beispielsweise jemand ein stark sexistisches Menschenbild hat, dann ist das eben nicht nur seine politische Einstellung sondern spiegelt sich auch irgendwo in seinem Charakter wieder.
Da stimme ich dir zu, denn mit Menschen, die diese Ansichten haben wie Homophobie, Rassismus oder ähnliches, kann man auch keine Freundschaft weiterführen, habe es selbst erlebt. Ich hatte ein Freund, der sich immer als konservativ bezeichnet hatte, womit ich am Anfang keine Probleme hatte, bis er mich kritisiert hat, warum eine Freundin von mir den Volksgruppe Roma gehört und wie ich mit einer Z... befreundet sein könnte. Da war es für mich vorbei und seitdem habe ich ihn nie wieder gesehen und will es auch nicht .

quote=sacredheart id=28976081]ich eher denken dass der es vielleicht gerade persönlich sehr schwer hat und eher Hilfe anbieten als mich direkt zu distanzieren.[/quote]

Sorry, aber was soll dieser Person passiert sein, wenn er oder sie beispielsweise sich rassistisch äußert. Solchen Leuten kann man nicht helfen


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 23:15
Zitat von AniaraAniara schrieb:Ich habe schon einige Bekannte, die sich als Querdenker offenbart haben, aus meiner Kontaktliste geworfen. So Leute
Was meinst du mit Querdenker? Die die Maßnahmen kritisieren oder mit der Regierung nicht einer Meinung sind? Ich finde nicht jeder, der aktuell mit den Maßnahmen einverstanden ist,sind Rechtsradikale, sowas wird gerne so dargestellt, aber ist in der Realität anders


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 23:19
Zitat von filizfiliz schrieb:Was meinst du mit Querdenker? Die die Maßnahmen kritisieren oder mit der Regierung nicht einer Meinung sind?
Ach, die kann man alle in den gleichen Topf werfen. Da sieht man schnell, wer berechtigte Kritik äußert und wer einfach nur dumme Polemik betreibt.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 23:23
Zitat von AniaraAniara schrieb:Ach, die kann man alle in den gleichen Topf werfen. Da sieht man schnell, wer berechtigte Kritik äußert und wer einfach nur dumme Polemik betreibt.
Das siehe ich anders, nur weil man etwas kritisiert, wo z.b zufällig die AFD der gleichen Meinung ist, ist man nicht automatisch AFD Wähler
FDP kritisiert auch die Maßnahmen und sind es jetzt auch Rechtsradikale? Es gibt nicht nur schwarz und weiß.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 23:24
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wer beispielsweise wie ich glaubt dass Eigenverantwortung einen hohen Stellenwert hat
Wird auch so leben und daher solche Leute kennenlernen. Der ist ja auch automatisch kaum für Weltbilder zu gewinnen die von ganz links oder ganz rechts einen dominanten Staat wünschen.
Ich denke um solche Differenzen geht es in erster Linie nicht in diesem Thread. Oder irre ich mich da @Luminita ?
Zumindest vernünftige Menschen sollten ja in der Lage sein derartige Differenzen auszublenden. Letzten Endes ist es die persönliche Meinung von jedermann für mehr Eigenständigkeit oder mehr Kontrolle des Staates zu sein.
Wenn daran Freundschaften zerbrechen sollten war wahrscheinlich noch anderes im Argen.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 23:31
Zitat von BettmanBettman schrieb:Zumindest vernünftige Menschen sollten ja in der Lage sein derartige Differenzen auszublenden. Letzten
Das ist richtig, allerdings gibt es Grenzen und bei mir hört es auf, wenn Leute andere ausgrenzen,aufgrund ihrer Ethnie, weil sie in ihren Köpfen irgendwas "eingeimpft" bekommen haben, denn kein Volk ist homogen.
Allerdings pauschalisieren, das jemand irgendwas ist, aufgrund seines Kreuzes auf dem Wahlzettel ist, Quatsch, um das beurteilen zu können, ob er wirklich ein Rechtsradikaler ist z.b sollte man die Ansichten der Menschen gut kennen.


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06.12.2020 um 23:38
Ich finde politische ansichten nicht so unfassbar wichtig, und wenn ich mit jemand aus einer anderen Bubble befreundet bin dann kann ich der Person auch mal eine andere sichtweise dabringen. Wenn es um Freundschaften schließen geht denke ich, sollte man jedem offen gegenüber sein aber ehrlich zu seinen Ansichten stehen. Wenn jemand trotzdem meine Freundschaft will obwohl er oder sie mich als linksversiffte Mediengläube schwuchtel betrachtet dann wäre ich erstaunt und Gespräche über politik gäbe es dann auch. Ying und Yang ziehen sich meiner Meinung nach an.


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Freundschaft trotz Politik

06.12.2020 um 23:47
Zitat von LuminitaLuminita schrieb:Habt ihr schon mal eine (beginnende) Freundschaft beendet, weil die Politik nicht übereingestimmt hat? Oder sagt ihr, so etwas kommt gar nicht infrage. Lasst uns mal darüber sprechen!
Ne aber um Vollassis mach ich natülrich ein Bogen.
Hatte mal einen Arbeitskollegen, der Flacherdler und AfD wähler war, da wärs fast zu einer Freundschaft gekommen, aber die Wege haben sich dann schlicht von selbst getrennt. Hatte aber nichts damit zu tun.

War mir schon etwas peinlich ehrlich gesagt.
Weil man redet, dann ja auch darüber und andere bekommen das mit, was der für ein (sorry) Schmarrn erzählt. :D
Fand die Diskussionen an sich aber ganz gut, weil dann kommt man eben auch schnell auf Themen, wen man überhaupt trauen kann usw.. Fand ich immer noch spannender als über Kinder, Auto und Urlaub usw zu reden.

Außerdem hatte der ADHS, das war auch spannend, weil das total konträr zu meinem Wesen ist.
Der hat sich auch fast mit jeden angelegt, außer mit mir, weil ich bin ja auch lieb. 😊

Im RL hat man auch nicht unbedingt die große Auswahl an spannenden Menschen.


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Freundschaft trotz Politik

09.12.2020 um 16:05
Normalerweise habe ich keine Probleme damit, wenn Familie und Freunde eine andere politische Meinung haben. Man kann das Thema Politik ja auch einfach ausklammern, um eventuellen hitzigen Diskussionen und/oder Streitereien zu umgehen. Eine bestimmte Einstellung (in welchem Lebensbereich auch immer), macht nicht ausschliesslich den Wert eines Menschen aus.

Allerdings habe ich seit März (seit Corona) schon diverse Probleme im Familien- und Freundeskreis entdeckt und bin nicht mehr gewillt, alles zu tolerieren. Habe also schon zwei "Freundschaften" auf Eis gelegt und bin gegenüber einigen Familienmitgliedern und Arbeitskollegen auf merklicher, sozialer Distanz gegangen. Ich befürchte, je länger die Pandemie und ihre Verordnungen anhalten, je aggressiver und politischer werden einige dieser Menschen aus meinem Umfeld.
Ich poche natürlich nicht auf mein Recht, meine Wahrheit oder Meinung - aber mit Masken- und Abstandverweigerern, die danach dann für "ihre Rechte" demonstrieren, andere anpöbeln und diskredieren, die abstruse VTs verbreiten und offensichtlich für Afd und pro Trump werben - damit habe ich persönlich ein Problem und des diskutierens bin ich sehr müde geworden, also bleibt mir nichts übrig, als diese ehemals vertrauten Menschen zu meiden..


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Freundschaft trotz Politik

09.12.2020 um 16:17
Eigentlich komme ich schon auch mit Leuten klar, die andere politische oder weltanschauliche Ansichten vertreten. Ein Freund von mir ist zum Beispiel gläubiger Katholik, aber wir kommen gut miteinander aus, weil er nie versucht, mich zu überzeugen oder zu missionieren.

Die Probleme fangen normalerweise dann an, wenn jemand mehr oder minder penetrant versucht, einem die eigene Weltanschauung aufs Auge zu drücken. Ich mag weder entsprechende Predigten, noch wiederkehrende Mahnungen, noch pseudoscherzhafte Sticheleien oder Witzeleien dazu hören. Es gibt aber tatsächlich Leute, die sich anscheinend das Ziel gesetzt haben, ihre Überzeugung unentwegt verkünden und in die Konversation einfließen lassen zu müssen. Und dann wird es irgendwann problematisch, denn auf die Dauer nervt mich das zu sehr, um weiterhin mit der Person befreundet bleiben zu wollen.


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Freundschaft trotz Politik

09.12.2020 um 16:24
Grenzen gibt es überall und diese sollen konsequent gezogen werden. Ein Überschreiten ist die Aufhebung von Prinzipien.
Ziel eines Zusammenleben (nicht nur auf eine enge Beziehung gesehen) ist der Austausch, doch wie soll da ein Austausch stattfinden, wenn ein komplett anderes Gedankengut auf der anderen Seite gepflegt wird?
Ein*e Querdenker*In** hätte bei mir somit ganz schnell die Tür gezeigt bekommen.

Spoiler
**(die Betitlung ist echt lächerlich btw.)



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Freundschaft trotz Politik

09.12.2020 um 18:26
Zitat von PaxitoPaxito schrieb:Du hast da aber einen sehr weit gefassten Freundschaftsbegriff.
Würde ich nicht unbedingt so sagen, du weißt ja nicht wie viele Menschen mein hier so genannter "Freundeskreis" umfasst.
Zitat von PaxitoPaxito schrieb:für mich essentiellen Wertvorstellungen
Magst du ausführen, welche das so sind. Ich kann mir durchaus auch Dinge überlegen, mit denen ich nicht wirklich leben könnte. Das sind aber schon sehr allgemeine Eigenschaften und nicht unbedingt auf politische Einstellungen zurückzuführen, denke ich.
Zitat von BettmanBettman schrieb:Ich persönlich empfand diesen Wechsel in den ersten Jahren als sehr schwer. Aber letzten Endes haben wir beide uns damit abfinden können.
Das finde ich super und ist auch das, was ich gerne hätte. In den miesten Fällen zumindest - die Extreme gibt es immer. Aber manchmal finde ich es unfair, dass "extremere" Ecken Leute der Mitte abstoßen.
Zitat von filizfiliz schrieb:Solchen Leuten kann man nicht helfen
Ich tu mich auch mit dem Begriff "helfen" hier schwer, aber vielleicht trotzdem nicht gleich abwenden, sondern a) verstehen und b) vielleicht versuchen, beide Ansichten zu vereinbaren?
Zitat von martenotmartenot schrieb:Die Probleme fangen normalerweise dann an, wenn jemand mehr oder minder penetrant versucht, einem die eigene Weltanschauung aufs Auge zu drücken.
Ja, aber ich glaube, das passiert oft ganz unbewusst. Und es gibt Ausrichtungen, da wird das mehr toleriert als bei anderen (links mehr als rechts, Glaube eher weniger etc.).
Zitat von -MsEiskalt--MsEiskalt- schrieb:Ziel eines Zusammenleben (nicht nur auf eine enge Beziehung gesehen) ist der Austausch, doch wie soll da ein Austausch stattfinden, wenn ein komplett anderes Gedankengut auf der anderen Seite gepflegt wird?
Gegenfrage: Wie soll ein Austausch stattfinden, wenn es keine gegenteiligen Meinungen gibt, mit denen man sich umgibt? Dann hat man ja genau die Filterblase. Was soll man austauschen außer ein "Sehe ich auch so"? Man kann nur austauschen, was der andere nicht hat.
Zitat von -MsEiskalt--MsEiskalt- schrieb:**(die Betitlung ist echt lächerlich btw.)
Sie drückt das aus, was ich wollte, aber es sei dir freigestellt, das so zu sehen. ;)


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Freundschaft trotz Politik

09.12.2020 um 18:59
Zitat von -MsEiskalt--MsEiskalt- schrieb:hätte bei mir somit ganz schnell die Tür gezeigt bekommen.
demnach sind die gedanken gar nicht mehr so frei, wie man immer sagt.


und bei Querdenkern sind sie eben mehr quer - auch eigenartig.


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Freundschaft trotz Politik

09.12.2020 um 19:00
Zitat von LuminitaLuminita schrieb:du weißt ja nicht wie viele Menschen mein hier so genannter "Freundeskreis" umfasst.
Stimmt schon. Das interpretiere ich da auch eher rein, wie mir beim zweiten Lesen klar wurde.
Zitat von LuminitaLuminita schrieb:Magst du ausführen, welche das so sind.
Alle Menschen sind (vor den Göttern) gleich zum Beispiel. Das ist eine Grundhaltung, wer die nicht teilt mit dem will ich auch nichts zu tun haben. Jeder ist für das was er tut verantwortlich, wäre ein anderes Beispiel.
Und diese Ansichten können sich in politischen Meinungen manifestieren. Ich wollte weder mit einem Rassisten, noch mit einem obrikeitshörigen Menschen mehr zu tun haben als unbedingt notwendig.


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Freundschaft trotz Politik

10.12.2020 um 19:55
Zitat von SchuhmannFuSchuhmannFu schrieb:demnach sind die Gedanken gar nicht mehr so frei
Die Gedanken schon.
Um die Akzeptanz und Toleranz allerdings nicht.


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