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Harte Arbeit

50 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Gesellschaft, Arbeit, Bildung, Armut, Klima, Volk, Sozial, Rauchtum

Harte Arbeit

05.03.2020 um 10:25
Harte Arbeit ist für mich körperliche Arbeit. Fliesenleger, Bauarbeiter u. ä. Im Büro kann ich zwar Stress haben, aber das kann ich minimieren und wenn es dadurch ist, dass ich mir eine andere Stelle suche. Körperliche Arbeit ist immer eine Belastung für den Körper. Eine andere Art von hart ist eine Arbeit bei der man mit dem Tod anderer klar kommen muss, Arzt, Krankenschwester, Pflege, Polizei, Feuerwehr... Gerade wenn Kinder oder Babys sterben stell ich mir das unglaublich schlimm vor. Und ich glaube komplett distanzieren kann man sich von sowas nicht. Für mich persönlich wäre jede Form von Arbeit hart, bei der ich Konrakt zu Ausscheidungen jeglicher Art hätte, egal ob Kot, Urin oder Erbrochenes. Ich lieg schon heulend am Boden, wenn ich selbst kotzen muss, ich mach drei dicke Kreuze, wenn mein Mann da ist, wenn sich eines meiner Kinder übergibt und das Erbrochene fremder Menschen wegzuputzen grenzt für mich tatsächlich an unvorstellbar. Bei uns im Supermarkt hat sich unlängst eine Frau übergeben, ich hatte einen Heidenrespekt vor meinen Kollegen, die das weggeputzt haben, ich kann es einfach nicht, ich würde eine Abmahnung wegen Arbeitsverweigerung in Kauf nehmen, wenn mein Chef mich damit beauftragen würde. Und meine Hochachtung vor dem Putzteam, dass unsere Toiletten reinigt und verpinkelte Hosen entsorgt und Kacke vom Boden putzt, allein die Vorstellung macht mich echt fertig 🙈


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Harte Arbeit

05.03.2020 um 10:44
Ich höre oft Dinge wie "dein Job ist aber hart" oder "das könnte ich nicht." Ich selber empfinde das aber nicht so.
Wenn ich an "harte Arbeit" denke, dann habe ich den Straßenbauer im Kopf, der im August acht Stunden am Tag in der prallen Sonne auf der Autobahnbaustelle steht. Das ist für mich der Inbegriff harter Arbeit.

Ich betreue erwachsene Männer mit Autismus in geschlossener Unterbringung. Ich muss viel Lärm und Geschrei ertragen, habe mit allen Körperflüssigkeiten zu tun, die man sich vorstellen kann, bin da auch schon an meine Grenzen gekommen, möchte das aber nicht vertiefen :D
Auch mit teilweise massiven fremdaggressionen muss ich klarkommen, wobei ich starke Autoaggressionen beinahe noch schlimmer zu ertragen finde.

Naja, ich gehe gerne zur Arbeit, habe ein tolles Team und ne gute Beziehung zu den Männern. Es macht mir nach wie vor jeden Tag (naja, fast jeden :troll: ) Spaß und ich kann mir vorstellen das noch einige Jahre zu machen.

Im Büro wäre ich unglücklich und im Straßenbau wohl erstrecht ;)


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Harte Arbeit

05.03.2020 um 12:29
Nun ja ich denke diesen Zwiespalt gab es schon immer.
Gibt eine schöne Geschichte zu einem von Donna Summers größten Hits.

Nach der Grammy-Verleihung 1983 ging sie auf eine Toilette und sah eine Reinigungskraft die bei der Arbeit eingeschlafen war, als sie sie weckte erzählte diese ihr das sie noch 2 andere Jobs hat, und schon sehr erschöpft ist.
In diesem Moment dachte Donna Summer sich: "Oh, she really works hard for the Money".... der Rest ist Geschichte... :D

Weiß nicht ob es so stimmt, das auch nur am Rande.
Ich fühle mich immer nur daran etwas erinnert wenn ich unsere Reinigungskräfte hier sehe.. und gebe zu dass ich mich dabei auch etwas schäme... als Büroarbeitender.
Mir gebührt daher auch der vollste Respekt vor diesen Jobs...denn irgendwer muss sie ja machen. Irgendwer muss halt anpacken und ranklotzen, sonst gäbe es keine Wolkenkratzer, keine Straßen... kurz gesagt keine moderne Welt.

und wenn ich mir so manche aktuelle Bauprojekte ansehe weiß ich nicht ob dieses Dogma noch zeitgemäß ist...denn teilweise hat man den Eindruck dass man heute nicht mehr so richtig in der lage wäre ein Empire State Building zu bauen...und schon gar nicht in nur 18 Monaten hier: Spoiler
Empire state building history


Ich gebe zu dass Büroarbeit jetzt nicht sonderlich körperlich anstrengend ist, bzw. gar nicht, aber auch dass es schon das ist was mir am meisten liegt.
Ich war in der Gastro tätig, und der Unterschied vom Stresslevel her ist einfach wie Tag und Nacht. und sowas wie Bau wäre absolut nichts für mich, für sowas ist man eben gemacht oder nicht.


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Harte Arbeit

05.03.2020 um 14:11
Negev schrieb:Viel Zitiert und glorifiziert.

Doch was bedeutet „harte Arbeit“?
Und ist diese Art des Lebens tatsächlich erstrebenswert? Gehört harte Arbeit zum Sein der menschlichen Existenz?


Vielleicht wird dieses Leitbild auch nur von jenen hoch gehalten; „die es damals auch nicht besser hatten“?

Aber wie hart arbeitet ein Pfleger – wie hart arbeitet jemand, der in Amerika zwei oder drei Jobs macht? Wie hart Arbeitet ein Immobilienangestellter – wie hart dessen Chef usw.?

Wie hart muss man arbeiten und ab wann wäre es gut, dem anderen Raum und damit Möglichkeiten zu geben?

Eine Gesellschaft muss funktionieren können – dafür ist Arbeit zu vergeben, die gemacht werden muss.

Ist dieses Dogma immer noch Zeitgemäß?
Und galt dieses Dogma schon immer?
Nun, das wird wohl jeder Mensch "anders" sehen.
"Harte Arbeit" ist wohl unterschiedlich bezüglich Meinung und Ansicht.
Wenn man "logisch" neutral an die Sache herangeht, kann man natürlich auch "harte" Arbeit genauer definieren. Allerdings gibt es dabei auch wieder Probleme, da manche Menschen aufgrund deren Gene belastbarer sind oder gar Spaß an der Sache haben, sodass die vorher definierte "harte" Arbeit gar nicht so hart ist. Gute Frage!

Die Frage ist heutzutage nicht mehr, ob Menschen "hart" arbeiten wollen, sondern vielmehr, warum die das müssen. Zwecks Lohndumping, Gehaltsverarsche, Fachkräftemangellüge und Co. sind viele Menschen gezwungen, viel und hart zu arbeiten. "Kopfarbeit" ist auch anstrengend, aber wer hart auf dem Bau ist oder 3-4 Jobs (Putzen) hat, der arbeitet schon sehr hart. Dahingehend möchte ich jetzt keine Diskussion anzetteln. Auch Pfleger und andere Berufsgruppen arbeiten hart und viel, da aufgrund von Personalmangel und Geldnot eben viel mehr als man kann geleistet werden muss.

Ob "das" erstrebenswert ist, muss wohl jeder Mensch für sich entscheiden.
Die Masse ist ja leider nicht so schlau und macht quasi alles, was die Mehrheit macht, meint und für gut befindet oder vorgelebt wird. Dies, ohne zu überlegen. In Deutschland merkt man das schon: Für das System arbeiten, brav arbeiten, gut und viel arbeiten, ohne Arbeit ist man "nichts" wert in der Konsumgesellschaft usw. Insofern muss das jeder Mensch für sich entscheiden. Eben auch, ob einen Arbeit schafft oder ob man die Arbeit gelassen schafft und eine realistische WOrk-Life-Balance hat, wenn dabei noch genügend Geld zum (über)leben dabei herausspringt.

"Harte" Arbeit gehört sicherlich "nicht" zum Sein der menschlichen Existenz!
Das ist ein Problem der "Deutschen" bzw. generell der "Industrienationen".
Immer "mehr" haben und sich leisten wollen. Anerkennung, ein Teil vom Großen zu sein, Zugehörigkeit, Geld, Macht, Luxus usw. Mich wundert es daher nicht, dass gerade in INdustrienationen so viele Herz-Kreislaufkrankheiten vorherschen. In armen bzw. ärmeren oder anderen Ländern gibt es solche Probleme nicht. Dort besinnt man sich auf die "Basics" und "lebt" (mehr oder weniger) zufriedener. In den Industrienationen ist es quasi ein Teufelskreis. Kurzum: In anderen Ländern "eher" nicht, innerhalb der Industrienation(en) gehört es wohl mehr oder weniger zum Sein und Schein.

Es ist kein Geheimnis, dass bestimmte BErufsgruppen mehr und/oder härter arbeiten als andere und andere Berufsgruppen sich nicht zwecks Gehalt und Arbeitsaufwand beschweren dürfen. Die, die ein Recht haben, sich zu beschweren, werden müde belächelt, und die, die mehr als genug haben, aber sich beschweren, werden noch falsch unterstützt. Und, dass natürlich nicht jeder MEnsch gleiche Chancen (Genetik, Finanzen, Kultur, Region, Demografie, Gentrifizierung usw.) hat und alle akademische Grade erlangen, um "angemessen" zu verdienen, dürfte auch klar sein. Dennoch wird sich bei uns im Lande aufgereht, wenn eine Raumpflegerin drei Jobs hat, sich beschwert und trotzdem nicht über die Runden kommt.
Wenn aber der Politiker, Manager, Arzt, Pilot *g* auf höchstem Niveau meckert, dann ist alles verziehen und eine Lohnerhöhung selbstverständlich, da andere Berufsgruppen "angeblich" mehr leisten, können und verdienen. Falsch!

Nun, das "Leitbild" wird zum einen vom System, der Politik und Wirtschaft bewusst hochgehalten, um das System am Laufen zu halten. Zum anderen natürlich von der naiven Masse, da ja Menschen sich nur darüber (Verdienst, Berufsgruppe, harte Arbeit) definieren.
Wer heutzutage keine Arbeit hat oder keine gute Arbeit, wird ja bewusst vom System ausgegrenzt; von der Gesellschaft sowieso. Ich habe als Betreuer einen ganz guten Einblick in die unterste Schicht. Insofern ist es schon ein gesellschaftliches Problem!

Ja, die Eltern, Großeltern und Co. lebten diese Werte und gaben dies auch "so" 1:1 weiter.
Gut arbeiten, hart arbeiten, stolz sein, Familie versorgen können, nicht auffallen, brav sein, ja nicht arbeitslos usw. Alles andere würde ja Scham bedeuten...

Zwecks Berufsgruppen -hatte ich vorhin nur kurz angeschnitten- kann man schon grob erkennen, dass diverse Berufsgruppen weniger hart arbeiten als andere. Sicherlich mag es EInzelfälle geben, aber darüber reden wir ja nicht. Ich als "Betreuer" arbeite 20 Stunden pro WOche und habe ca. 50% Bürotätigkeit & Beratung + 50% Außeneinsätze. So, dass ich mich abschwitze, ist es nicht. Es ist halt viel Bürokratismus. Ein Mensch, der 14h auf dem Bau arbeitet oder gar bei der Müllabfuhr, arbeitet sicherlich "härter". Ja, auch andere BErufsgruppen.

"Müssen" muss man einmal gar nichts!
Jeder Mensch kann frei und selbstbestimmt entscheiden. Insofern auch das Pensum und den Aufwand, den dieser Mensch bereit ist zu leisten. Auch Menschen, die wenig/nichts gelernt haben oder so "jobben", haben Menschenrechte! Muss jeder selbst entscheiden.

Leider ist ja die Gesellschaft nicht so klug. Ich nenne das moderne Sklaverei und jeder Depp macht das noch schön mit. Und ja, das System funktioniert; leider!

Zeitgemäß ist es schon lange nicht mehr, aber wird leider weiterhin so zelebriert.
Solange die MAsse nicht so schlau ist und sich nicht verteidigt, wird sich nichts ändern.

Mein Text spiegelt Erfahrungen wieder und soll zum Nachdenken anregen.


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05.03.2020 um 15:29
pinkpony schrieb:Im Büro wäre ich unglücklich
Ich arbeite in 4-Schichtsystem im Büro, hab viel Verantwortung und viele Aufgaben. Mit Überstunden gern mal 55-60 Stunden die Woche inklusive Samstag/Sonntag.
Aber ich muss auch ehrlich sagen, ich hasse meinen Job, bewerbe mich nebenbei seit kurzem in anderen Betrieben mit weitaus weniger Aufwand für fast das gleiche Gehalt.
An sich sind die Vorarbeiter etc. wirklich lieb und stehen hinter einem aber mich graust es schon, morgens aufzustehen und mich anzuziehen, mit dem Wissen ich muss zur Arbeit.
Jetzt hat auch noch mein Lieblingskollege gekündigt, jetzt krieg ich noch mehr Brechreiz wenn ich an den Betrieb denke :(


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05.03.2020 um 16:05
Wissbegier schrieb:Wer heutzutage keine Arbeit hat oder keine gute Arbeit, wird ja bewusst vom System ausgegrenzt; von der Gesellschaft sowieso. Ich habe als Betreuer einen ganz guten Einblick in die unterste Schicht. Insofern ist es schon ein gesellschaftliches Problem!
Erst mal volle Zustimmung zu deinem gesamten Beitrag. Gut geschrieben und sehe ich alles absolut genauso.


Zu Obigem kann ich sogar ein Beispiel geben:
Zwischen 2011-14 war ich über eine Fremdfirma in einer Bundesanstalt tätig. Reinigungs- und Sicherheitskräfte aber auch die Postangestellten und Botengänger sowie Handwerker wurden kaum oder gar nicht gegrüßt. Als wären sie unsichtbar und wie selbstverständlich. Gewisse niedere Arbeiter wurden erst interessant und Gegenstand persönlicher Wahrnehmung, wenn die akademischen Angestellten in ihren Büros ein neues- oder altes Bild aufgehängt oder versetzt haben wollten oder Mobiliar ausgetauscht werden sollte und wehe es passierte nicht sofort.

So oft habe ich mir gewünscht, dass viele an ihrer Arroganz doch ersticken sollen und dass sie all den Scheiß selber machen müssten, gäbe es die niederen Arbeiter nicht. Aber soweit konnten viele nicht denken. Akademische Kurzsichtigkeit.
Ja verdammt, ohne die Niederen hätten die akademischen Hengste und Stuten nicht mal saubere Toiletten vor Ort gehabt.

Was mir damals auch aufgefallen war, dass umso jünger der akademische Hengst oder die akademische Stute war, umso arroganter und egoistischer ging es zu. Viele ältere kannten tatsächlich noch Bitte und Danke, besaßen Anstand und fühlten sich nicht wie Herrscher des eisernen Throns. Das waren dann immer erfreuliche Momente. Insbesondere dann, wenn es beim gemeinsamen Kaffeetrinken sogar kumpelhaft zuging.


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05.03.2020 um 16:08
@rhapsody3004
Hengste und Stuten?
Falls dir die Möglichkeiten fehlen sollten dich adäquat auszudrücken, dann ist das natürlich übel, ansonsten ist es indiskutabel.
Oder hat momentan ein Neid- und/oder Minderwertigkeitskomplex die Tastaturhoheit?


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05.03.2020 um 16:10
Bürohengst, Leitstuten. Ich denke darauf sollte es hinausgehen.


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05.03.2020 um 16:12
Shiiva schrieb:Bürohengst, Leitstuten. Ich denke darauf sollte es hinausgehen.
Er hat da ganz pauschal agiert
rhapsody3004 schrieb:...die akademischen Hengste und Stuten...
Ich will hier keine Diagnostik betreiben, aber gesunde Strukturen vermutet ich hinter einem derart verfassten Posting nicht.


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05.03.2020 um 16:19
rhapsody3004 schrieb:Zwischen 2011-14 war ich über eine Fremdfirma in einer Bundesanstalt tätig. Reinigungs- und Sicherheitskräfte aber auch die Postangestellten und Botengänger sowie Handwerker wurden kaum oder gar nicht gegrüßt. Als wären sie unsichtbar und wie selbstverständlich. Gewisse niedere Arbeiter wurden erst interessant und Gegenstand persönlicher Wahrnehmung, wenn die akademischen Angestellten in ihren Büros ein neues- oder altes Bild aufgehängt oder versetzt haben wollten oder Mobiliar ausgetauscht werden sollte und wehe es passierte nicht sofort.
Sehr interessant. Ich bin ja dafür, dass jeder mal einen Job ganz unten am Ende der Nahrungskette annehmen sollte.
Ich hab mal im Hotel gejobbt, also gaaaaanz unten, das war echt lehrreich. :D

Es war schon heftig zu erleben, wie abfällig manche Menschen sich äußern oder einen behandeln, oder, was für einen Schweinestall sie hinterlassen, wenn sie davon ausgehen, dass jemand (der schlecht dafür bezahlt wird), sich sowieso darum kümmert .. und auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen oft höflicher aufgetreten sind. Vielleicht, weil sie die Situation selbst kennen.

Interessant dann auch, wie anders man wahrgenommen wird, wenn Leute annehmen, man habe einen gesellschaftlich akzeptierten oder gar "wichtigen" Job. Man muss oft nur ein bestimmtes Auto fahren (das einen gar nicht mal selbst gehören muss^^), und plötzlich
wird man freundlich gegrüßt, es wird einem die Tür aufgehalten etc. von mutmaßlich den gleichen Leuten, die dem Zimmermädchen die Tür vor der Nase zuschlagen^^ ...
schon gleichermaßen interessant wie lächerlich, das Verhalten von Menschen. :)
Zyklotrop schrieb:Ich will hier keine Diagnostik betreiben, aber gesunde Strukturen vermutet ich hinter einem derart verfassten Posting nicht.
sorry, Zyklo, du bist zweifelsfrei bestimmt total intelligent und hast auch sonst was zu melden, aber, Hand aufs Herz, so ganz astrein ist deine Wortwahl doch auch nicht immer ;)
Zyklotrop schrieb:Oder hat momentan ein Neid- und/oder Minderwertigkeitskomplex die Tastaturhoheit?
Das z. B. find ich jetzt daneben.


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05.03.2020 um 16:21
Zyklotrop schrieb:Hengste und Stuten?
Sollte eine Umschreibung sein und war bewusst so gewählt. Warum sollte ich ständig nur von Mann und Frau schreiben? Hengst und Stute passt auch und ist wunderbar verständlich.

Ps.

Die Neiddebatte, die typische Keule, die von gewissen Klientels immer gerne ausgepackt wird.


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05.03.2020 um 16:28
Alicet schrieb:sorry, Zyklo, du bist zweifelsfrei bestimmt total intelligent und hast auch sonst was zu melden, aber, Hand aufs Herz, so ganz astrein ist deine Wortwahl doch auch nicht immer ;)
Weswegen ich auch regelmässig, ganz gleich ob zurecht oder zu unrecht, von diversen UserInnen angemahnt werde.
Falls dir momentan keine(r) einfällt, einfach per PN nachfragen.
rhapsody3004 schrieb:Sollte eine Umschreibung sein und war bewusst so gewählt. Warum sollte ich ständig nur von Mann und Frau schreiben? Hengst und Stute passt auch und ist wunderbar verständlich.
Hast recht, ist wirklich irre kreativ. So habe ich das ja noch gar nicht gesehen.^^
Was kommt als Nächstes, Walbullen und Walkühe?
Jeder macht sich halt lächerlich so gut er kann.

Dafür
rhapsody3004 schrieb:Die Neiddebatte, die typische Keule, die von gewissen Klientels immer gerne ausgepackt wird.
gibt es bestimmt keinen Kommentar von @Alicet
Es ist ja so vorhersehbar. :D


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05.03.2020 um 16:35
Alicet schrieb:Interessant dann auch, wie anders man wahrgenommen wird, wenn Leute annehmen, man habe einen gesellschaftlich akzeptierten oder gar "wichtigen" Job
Für mich zb. gibt es keine wichtigeren Jobs als andere. Das große Rad ist nur am Laufen, weil ein jeder an ihm dreht und es damit am Laufen hält. Alle sind wichtig/unerlässlich und tragen zu etwas bei. Ohne das eine funktioniert das andere nicht. Gehen wir alle studieren, bricht das geregelte Leben, der verwöhnte Alltag, zusammen.

Leider spiegelt sich das nicht in der Bezahlung und auch nicht in der Wertschätzung wieder, wie du bereits richtig erkannt hast.
Die Gesellschaft hat auch einen abwertenden Tunnelblick und Kurzsichtigkeit ist auch ein akademisches Phänomen, trotz ansonsten fachspezifischer Intelligenz und Weitsichtigkeit.


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05.03.2020 um 16:51
Zyklotrop schrieb:Weswegen ich auch regelmässig, ganz gleich ob zurecht oder zu unrecht, von diversen UserInnen angemahnt werde.
Falls dir momentan keine(r) einfällt, einfach per PN nachfragen.
ich checks nicht ... schreiben die dir dann Wutmails, weil du mal wieder ne Beleidigung vom Stapel gelassen hast? Und weshalb sollte mich das interessieren, wer das dann ist? :D
naja, von mir aus ... mir fällt da spontan der H.thread ein (also, der ExHThread), aber das ist ja jetzt kein Alleinstellungsmerkmal von dir^^
außerdem ist es ja die Entscheidung jedes Einzelnen, wie er so auftritt, wir sind hier ein Internetnobodyforum, die Relevanz ist überschaubar^^
Zyklotrop schrieb:gibt es bestimmt keinen Kommentar von @Alicet
Es ist ja so vorhersehbar. :D
Doch, gibt es - Neiddebatte ist ein Unwort, das, von elitären Gesellschaftsschichten entwickelt, dazu dienen soll, die Kritik an einem gesellschaftlichen Zustand, in der Machtstrukturen und gesellschaftlicher Status durch bestimmte Eliten reproduziert werden, abzuwerten
gleichzeitig wird dadurch abgelenkt von real existierenden, gesellschaftlichen Missständen (Chancenungleichheit etc.)
daher kann man natürlich als Gegenbegriff die "Neiddebattenkeule" in den Ring werfen, ist aber zu kurzsichtig, da man damit die Argumentationsstruktur des Gegners wahrt und gleichzeitig damit bekräftigt ... das ist alles hochinteressant, führt uns aber hier vom Thema weg

ich empfehle an dieser Stelle dann gern die Lektüre von Soziologen, vor allem französische, Literaturtipps kann man auch per PN nachfragen :D
rhapsody3004 schrieb:Leider spiegelt sich das nicht in der Bezahlung und auch nicht in der Wertschätzung wieder, wie du bereits richtig erkannt hast.
Die Gesellschaft hat auch einen abwertenden Tunnelblick und Kurzsichtigkeit ist auch ein akademisches Phänomen, trotz ansonsten fachspezifischer Intelligenz und Weitsichtigkeit.
Yep, es menschelt eben^^ ... da kann man nix machen.
Sich nur seinen Teil denken.
Achja, und sich selbst um eine gute Ausbildung bemühen, und es dann später besser machen, mitmenschlich gesehen.


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05.03.2020 um 17:19
Alicet schrieb:Achja, und sich selbst um eine gute Ausbildung bemühen, und es dann später besser machen, mitmenschlich gesehen.
Du meinst man schafft es dann vielleicht, ich hoffe die Latte liegt hier für Einige nicht schon zu hoch, ganz ohne "Stuten" und "Hengste" auszukommen, wenn man sich höher qualifizierte Jobs und die dort Tätigen unterhält?
Das wäre ja super. :D


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Harte Arbeit

05.03.2020 um 17:23
Negev schrieb:Aber wie hart arbeitet ein Pfleger – wie hart arbeitet jemand, der in Amerika zwei oder drei Jobs macht? Wie hart Arbeitet ein Immobilienangestellter – wie hart dessen Chef usw.?
Dazu kann ich dir sagen, ich habe Bürokauffrau gelernt, arbeite aber seit fast 5 Jahren als Betreuungskraft im Heim. 35 Tage Urlaub (nicht länger als zwei Wochen) , meine Arbeitszeit sind 5 Stunden am Tag, 12 Tage am Stück - Wechselschichten. Sonn- und Feiertage zählen natürlich dazu.


Ich habe jetzt gemerkt in den Jahren das man auf einiges verzichten muss, da muss ein Konzertbesuch in Monaten Voraus geplant und von Chefin genehmigt werden. Ein spontanes Grillen im Sommer mit Freunden geht meist auch nicht - spätfienst und womöglich am nächsten Tag Früh. Ein Wochenende/plus ein halbes Wochenende ist frei, aber da bin ich persönlich dermaßen kaputt das ich ausgelaugt bin. Andere schaffen es vielleicht aber ich bin meist ziemlich kaputt.

Zumal da ja noch der Haushalt ist ...

Die fünf Stunden am Tag hören sich Ansich wenig an aber in diesen fünf Stunden ist viel zu tun, Bewohner von A nach B bringen, Brote schmieren, Kleinere Küchenarbeiten, Gymnastikstunde/Singstunde/Bastelstunde/Singen kommt je auf den Tag an . Dann Bewohner die das Zimmer nicht mehr verlassen dürfen bzw zur Zeit nicht dort müssen auch spezielle Besuche gemacht werden...für Bewohner eben ein offenes Ohr usw haben....und dann noch die Dokumentation...

Das alles in fünf Stunden entweder morgens oder Nachmittags... Und wenn man dann noch wie ich eine Behinderung hat und selbst eingeschränkt ist versteht man vielleicht warum es anstrengend ist...aber ich liebe mein Beruf.

Was ich eigentlich sagen wollte, man muss auf einiges verzichten,Freunde haben sich abgekapselt, man wird weniger gefragt ob man Lust auf Kino Co hat. Aber man muss ja Geld verdienen...


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05.03.2020 um 19:10
knopper schrieb:Ich fühle mich immer nur daran etwas erinnert wenn ich unsere Reinigungskräfte hier sehe.. und gebe zu dass ich mich dabei auch etwas schäme... als Büroarbeitender.
Warum?


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05.03.2020 um 19:53
knopper schrieb:Ich fühle mich immer nur daran etwas erinnert wenn ich unsere Reinigungskräfte hier sehe.. und gebe zu dass ich mich dabei auch etwas schäme... als Büroarbeitender.
Ich fühle mich da auch immer unwohl. Vor allem wenn es sich dann noch um Leute handelt die gut 20-30 Jahre mehr Lebenserfahrung haben. Bei den meisten handelt es sich ja um total nette Menschen die durchaus auch was auf der Kirsche haben, aber trotzdem in so einer halb-prekären Beschäftigung für einen arbeiten.


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08.03.2020 um 12:19
rhapsody3004 schrieb:Erst mal volle Zustimmung zu deinem gesamten Beitrag. Gut geschrieben und sehe ich alles absolut genauso.


Zu Obigem kann ich sogar ein Beispiel geben:
Zwischen 2011-14 war ich über eine Fremdfirma in einer Bundesanstalt tätig. Reinigungs- und Sicherheitskräfte aber auch die Postangestellten und Botengänger sowie Handwerker wurden kaum oder gar nicht gegrüßt. Als wären sie unsichtbar und wie selbstverständlich. Gewisse niedere Arbeiter wurden erst interessant und Gegenstand persönlicher Wahrnehmung, wenn die akademischen Angestellten in ihren Büros ein neues- oder altes Bild aufgehängt oder versetzt haben wollten oder Mobiliar ausgetauscht werden sollte und wehe es passierte nicht sofort.

So oft habe ich mir gewünscht, dass viele an ihrer Arroganz doch ersticken sollen und dass sie all den Scheiß selber machen müssten, gäbe es die niederen Arbeiter nicht. Aber soweit konnten viele nicht denken. Akademische Kurzsichtigkeit.
Ja verdammt, ohne die Niederen hätten die akademischen Hengste und Stuten nicht mal saubere Toiletten vor Ort gehabt.

Was mir damals auch aufgefallen war, dass umso jünger der akademische Hengst oder die akademische Stute war, umso arroganter und egoistischer ging es zu. Viele ältere kannten tatsächlich noch Bitte und Danke, besaßen Anstand und fühlten sich nicht wie Herrscher des eisernen Throns. Das waren dann immer erfreuliche Momente. Insbesondere dann, wenn es beim gemeinsamen Kaffeetrinken sogar kumpelhaft zuging.
Da würde ich gerne mit ein bisschen mehr Text "reingrätschen".

Okay, "reingrätschen" ist schon ein Wort, dass jetzt beim Lesen direkt implizieren könnte, da wird nun im Folgenden widersprochen. Aber nicht ganz. Ich möchte schlicht meine eigenen subjektiven und begrenzten Erfahrungen aus solchen Institutionen bzw. von Erzählungen solcher die in jenen arbeiten oder gearbeitet haben wiedergeben und eben eine teilweise bestätigende, teilweise andere Sicht auf die Dinge aufzeigen.

Ich komme bei Behörden hin und wieder rum und bin quasi auf der anderen Seite. Ich bin aber weder einer der kritisierten Akademiker (und wenn ich es werde weil die schulischen/formellen Voraussetzungen vorliegen, so werde ich sicherlich charakterlich nicht so enden), noch bin ich "niederer Arbeiter". Kurz anbei, "niedere Arbeiter" als Bezeichnung, auch wenn sie hier im kritischen Sinne genutzt wird, halte ich nicht für gut. Da gibt man sich Wertigkeit oder stuft sich ab obwohl viele Jobs wie eben von Reinigungs- Sicherheits- und Handwerkskräften wichtig sind. Selbst der Straßenkehrer ist wichtig, fast alle Jobs sind wichtig, nur eben gesellschaftlich / finanziell vlt. nicht so gewichtet wie sie sollten. Denn sie erlauben, dass die Dinge überhaupt irgendwie im Klein-Klein wie auch im Großen Ganzen funktionieren. Ohne IT/Umzug/saubere Klos/Sicherheit kann auch der Akademiker gucken wo er bleibt.

Ich bin also grob zwischen den Stühlen, was er mir vielleicht auch erlaubt, beidseitig Interaktionen von diesem etwas distanzierten aber zugleich auch involvierten Blickwinkel wahrzunehmen. Zunächst würde ich gerne anmerken, dass nicht jeder so ist. Ob nun Akademiker oder nicht (auch nicht-Akademiker können auf andere herab-blickende Arschlöcher sein). Was für manche klar sein mag, finde ich wichtig zu betonen denn wenn man mal wieder so eine negative Interaktion oder auch nur Vermutung wahrnehmen würde, kann es helfen nicht alle über einen Kamm zu scheren. Oder direkt in eine Schublade zu packen. Und so agiert man vlt. auch entspannter, auch in dem Wissen, dass das Gegenüber ohne einen eben quasi hilflos wäre, ob es nun die IT, irgendein Umzug oder die sauberen Klos bzw. die Sicherheit vor externen Personen ist.

Alle sind irgendwie (situationsbedingt) doch von einander abhängig.


Aber ich sehe auch was du meinst. Ältere Kaliber, auch Vorgesetzte/Akademiker, ticken da im Schnitt etwas anders als Jüngere, was natürlich vielen Faktoren geschuldet sein kann. Aber es gibt auch hier und dort Ausnahmen. Ich glaube es kommt gerade auf den persönlichen Werdegang an. Man kann nicht einfach vom "Akademikerstatus" allein auf negative Eigenschaften schließen - man müsste betrachten, wie diese Leute groß geworden sind und auf welchem Wege sie diese Grade erlangt haben. Es gibt genug Bodenständige.

Meines Erachtens sind im Schnitt die "Vollblutjuristen" mit steilen Karrieren bzw. Berufswegen gerade jene die ein wenig eigener sind - auch im Zwischenmenschlichen. Das sind halt Leute die je nach Werdegang und Posten in ihren eigenen "Bubbles" und "Sphären" leben und mit anderen Problemen oder Aufgaben oder Dingen konfrontiert sind. Vielleicht sind das auch Charakterzüge oder Eigenheiten (nicht jeder ist sozial veranlagt) die sich bei manchen Werdegängen eher herauskristallisieren.

Ich selbst erlebe, dass es oft Personen gibt (junge Akademiker, Vorgesetzte, Juristen) mit denen man gerade im direkten Umfeld sehr gut auskommt oder mit denen man sich perspektivisch duzt (was in der oft eher konservativen Regierungsbranche auch schon was heißt), und dann gibt es andere, die einen, wenn man nicht unbedingt mit ihnen direkt zutun hat, mit dem Arsch nicht angucken oder Interaktionen auf das Nötigste beschränken. Wie gesagt, ich denke am Ende leben gerade jene ein wenig in ihrer eigenen Welt oder Bubble. Mögen muss man sie deswegen ja nicht, aber ob man jene auch aktiv hassen muss, keine Ahnung. A-Löcher gibts überall :)

Vielleicht nehme ich das aber eben differenziert wahr, weil ich halt zwischen den Stühlen oder "Ebenen" agiere und auch einen Werdegang habe, der nicht einem Klischee entspricht. Ich kann verstehen, wie es von der nochmals anderen Seite kritischer wahrgenommen werden kann, aber wenn es denn hilft: Am Ende sind alle irgendwie situationsbedingt aufeinander angewiesen und man sollte nicht zu viel darauf geben, wenn man von anderen halt als weniger "wertig" wahrgenommen wird. Am Ende genießen alle saubere Toiletten, Sicherheit oder halt, dass irgendwer irgendwas umräumt, einrichtet, was auch immer.

Gleichwohl vielleicht der Versuch es von der anderen Seite wahrzunehmen: Wer regulär in Anstalten, Behörden, etc. pp. arbeitet wird zumeist mit dem 'Tagesgeschäft' beschäftigt sein, wie auch immer es aussehen mag. "Servicepersonal" (der Einfachheit halber nutze ich den Begriff mal) das dazu beiträgt kann halt für viele die mit Tagesgeschäft zutun haben eine nebensächliche Rolle sein. Damit meine ich, dass ich natürlich die Putzfrau grüße und ihr auch Danke wenn sie z.B. den Müll holt, aber ich meist mit anderen Dingen beschäftigt bin und nicht auf die Idee käme sie jetzt aktiv zu suchen und mit ihr Kaffee zu trinken oder groß zu schnacken. Andere machen das aber übrigens, z.B ältere Kaliber. Kenne auch wen in einer Polizeibehörde (Kripo), der erzählte mal dass sie immer eine gestresste Putzfrau hatten, die vom AG aus Kostengründen auch nicht alles immer in ausreichendem Maße bekommen hat. Da haben sie ihr dann besondere haltbare Handschuhe geschenkt die ihr richtig geholfen haben. Die hat sich gefreut. Gibt solche und solche Beispiele :).

Kommt am Ende eben auf viele Faktoren an, den Typ Mensch und ob es die Zeit erlaubt. Bedenken muss man, dass Akademiker in dem Umfeld in der Regel zu Vorgesetzten oder Personen mit Führungsverantwortung gehören und meist auch viele Dinge auf dem Tisch haben. Dass man da ggf. auch vielleicht schnell mit Umzügen usw. fertig sein will um sich wieder dem Tagesgeschäft zu widmen, sollte bedacht werden und nicht immer als Boshaftigkeit der eigenen Person gegenüber verstanden werden - auch wenn es natürlich Leute gibt die sich als Halbgötter wähnen und alle mit weniger in der Tasche als niedere Wesen ansehen. Aber bisher nehme ich solche Personen kaum wahr und wenn wir auch mal mit Handwerkern usw. zutun haben ist das schon auf ebene des mittleren / gehobenen Dienstes ziemlich kollegial.

Also, ich muss mit dem Post langsam zu einem Ende kommen sagt mir die Regie gerade, von daher meine vereinfachte Kernbotschaft: Ja, die gibts, aber man kann nicht alle über einen Kamm scheren und sollte es auch nicht.

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Ansonsten verweise ich auf einige Posts hier, denn "harte Arbeit" ist relativ. Viele Jobs müssen gemacht werden und sind wichtig. Ich denke, viele jener Jobs verdienen aber noch bessere finanzielle Vergütung um die Wertigkeit der Jobs auch auf dem Kontoauszug zu verdeutlichen, bzw. sie lukrativer für Menschen zu machen.


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Harte Arbeit

08.03.2020 um 20:32
Arbeit kann Körperlich und Psychisch sehr anspruchsvoll sein, aber wie anspruchsvoll es für jeden ist, ist unterschiedlich. Ich bin körperlich schwere Arbeit gewohnt und kann nach einem anstrengenden Arbeitstag noch Muskeltraining machen, psychisch anspruchsvolle dinge machen mich da zehn mal krasser fertig. Schlechte Stimmung und Menschen Massenaufläufe pack ich gar nicht, Lautstärke oder Streitereien sind für mich kein Problem, auch zeitdruck nicht.


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