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Das Leben der Pechvögel

72 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Glück, Pech, Pechvogel, Glückspilz

Das Leben der Pechvögel

23.05.2020 um 22:15
Ich glaube nur Glück zu haben das Ganze Leben bis ins Universum weil Alles funktioniert egal was man macht wäre sicher auch nichts und langweilig, von dem her denke ich gehört Pech auch dazu, und Viele lernen daraus etwas das später nützlich sein kann.


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Das Leben der Pechvögel

23.05.2020 um 22:17
@Doors
Ich kann nur von mir sprechen, ich werde teilweise immer ruhiger, pragmatischer. Vorher habe ich mich immer gleich aufgeregt, bekam Angst. Ich habe gestrubbelt, was wäre wenn und wie wird es kommen. Nun gehe ich das meiste überlegt und Schritt für Schritt an.

Ich glaube schon, dass es Menschen gibt, die mehr Pech haben als andere, aber grundsätzlich hat jeder sein Päckchen zu tragen und wenn man hinter die Türen anderer blickt und das alles objektiv betrachtet, haben alle irgendwie irgendwann mehr oder weniger Pech.

Ich kann nur sagen, ich habe nur dieses eine Leben und ich will das Beste und Schönste draus machen anhand meiner Mittel und Gegebenheiten


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 05:16
Naja, Leben ist überbewertet.

Wusstet ihr, dass das Leben im gesamten Universum nicht lang existieren wird?
Etwa ne Trillion Jane und die restlichen Sterne machen Feierabend. Anschließend regieren schwarze Löcher. Für trillionen von trillionen Jahren.
Da sind unsere lächerlichen paar Jahrzehnte in denen wir nix wirkliches erreichen nichts gegen und unbedeutend.
Für mich ist es unglaubliches Pech an diesen sterblichen Körper gebunden zu sein.
Ich würde gerne erleben wie die Andromedagalaxie mit der Milchstraße fusioniert, den Abgang unserer Sonne, wie Jupiter entstand, ein schwarzes Loch von nahem zu betrachten, die Entstehung eines Sterns...
Diese Sachen sind mir nicht vergönnt und ich muss diesen Klumpen Fleisch mit mir herumtragen.
Ja, ich bin gesund und hab n Dach überm Kopf, aber ich würde ihn gegen ne körper- und zeitlose Existenz austauschen, ginge es.

Unser Pech hat mit den Entscheidungen zu tun, die wir treffen.
Gehen wir mit ner Frau ne Beziehung ein?
Vergessen wir die Lümmeltüte?
Lassen wir uns von unseren Eltern zu ner Ausbildung belullen, die nichts bringt?
Versicherungen, Autos, Jobs, Reisen und Kinder.
Soll das einem Glück bringen?
Als Arzt jemanden Zusammenflicken, der n Monat später an ner Nudel erstickt?
Etwas zu essen machen im Wissen, dass es als Fäkalien enden wird.
Persönliche Erfüllung, die mit Aushöhlung des Selbst endet.
Tja, da musste halt mit leben.

Ich für mich nehme "Pech" genau wie "Glück" wiege es gegen die Sinnlosigkeit der Existenz ab und mach mir lieber ein Bier auf.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 07:21
Gruselschinken schrieb:Für mich ist es unglaubliches Pech an diesen sterblichen Körper gebunden zu sein.
Ich würde gerne erleben wie die Andromedagalaxie mit der Milchstraße fusioniert, den Abgang unserer Sonne, wie Jupiter entstand, ein schwarzes Loch von nahem zu betrachten, die Entstehung eines Sterns...
Diese Sachen sind mir nicht vergönnt und ich muss diesen Klumpen Fleisch mit mir herumtragen.
Ja, ich bin gesund und hab n Dach überm Kopf, aber ich würde ihn gegen ne körper- und zeitlose Existenz austauschen, ginge es.
Tja, manchmal muss man seine Erwartungshaltung eben mit der Realität abgleichen bzw. sollte sie runterschrauben.

Wie ich gerne zu sagen pflege: Man kann halt nicht alles haben.
Gruselschinken schrieb:Sinnlosigkeit der Existenz
Das kann man natürlich so trüb sehen wenn man das möchte - ich halte da aber nichts von, obgleich mir genau wie vielen anderen bewusst ist, dass das Leben endlich ist und die Handlungen und Aktionen auf diesem herumfliegenden Brocken absolut keine Auswirkungen über ihn hinaus haben. Aber das müssen sie ja auch nicht. Wir sind im Hier und Jetzt und können etwas daraus machen.

Da wir ohnehin irgendwann sterben würde ich sogar erst recht dazu raten es eigentlich positiv zu sehen: Wir sind so gesehen die Apex-Spezies auf dem Planeten - nicht unverwundbar, an sich rein körperlich vielen anderen unterlegen aber durch technologischen Fortschritt quasi alles mehr oder weniger gebändigt oder kontrollierbar gemacht. Wir haben unseren Geist und Kopf, das Wissen, die schöpferisch-gestalterische Macht. Das wir überhaupt so weit sind zu verstehen wie der vermeintliche Zyklus des Universums ist, ist an sich doch schon ein Wunder. Dass wir in einer Zeit sind, in der dieses Wissen einerseits besteht und andererseits digital in Sekundenschnelle ausgetauscht werden kann.

Ich kann ferner vieles beklagen, meine Schicksalsschläge, dass ich mehr oder weniger mein halbes Leben bald rumhabe, dass mir vieles was anderen normal erscheint bisher nicht vergönnt war. Ja, aber dafür sehe ich auch die weltlichen positiven Aspekte die mir vergönnt sind, die anderen wiederum nicht vergönnt sind. Jeder mag Glück anders definieren aber mir bringt es zum Beispiel Glück(sgefühle), wenn ich kreative Werke wie Videos erstelle, die andere Menschen beeindrucken und mögen. Das ist schaffende, kreative "Macht" - einer der vielen Aspekte, die die Existenz bzw. das Wirken in seiner Existenz schon gar nicht mehr so "sinnlos" machen.
Eine andere Betrachtung des Wortes "Glück" wäre in der Hinsicht, dass ich einen soliden Job erwischt habe der meine materielle Existenz auf absehbare Zeit absichert bzw. dass ich in einem relativ fortgeschrittenen Land ohne Kriegszustand leben darf, in jenes hineingeboren wurde.



Am Ende mein persönlicher Rat an dich: Ändere die Sicht auf die Dinge bzw. versuche es. Finde positive Aspekte und hebe sie hervor und plötzlich ist die eigene Grundsicht oder Grundmotivation schon eine ganz andere, die einem in manchen Lebenslagen eher unterstützend als "hindernd" zur Seite steht. Zumindest sehe ich diesen Effekt bei mir. Ich kann vieles beklagen aber empfinde Freude daran, kreative Werke zu erstellen die anderen den Tag erhellen, ja so etwas wie "Glück" oder Glücksgefühle bringen. Und das erfüllt mich wiederum mit Glück bzw. Glücksgefühlen. Win/win.

Natürlich werde ich irgendwann sterben und kein riesiges Vermächtnis (nun, bis auf meine digitalen Spuren, Produkte, etc) hinterlassen. Natürlich ist irgendwann auf universeller Sicht "finito", Ende Gelände. Ja, klar, aber na und?

Ich versuche halt aus meiner weltlichen Existenz etwas gutes herauszuholen. Ich nutze die Existenz in die ich 'gesetzt' wurde und mache etwas daraus. Das erscheint mir dann schon gar nicht mehr so sinnlos.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 08:32
Nun. Mag für dich nicht sinnlos sein, aber wenn man ständig alles gibt, kurz zufrieden ist und danach alles in Scherben vor dir liegt, bist du nur noch frustriert.
Dann lieber alles passiv geschehen lassen und sich weder freuen noch glücklich sein.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 08:38
Merkwürdiges schrieb:Seit dem ich denken kann, weiß ich das Glückspilze und Pechvögel gibt.
Mir wurde früher immer gesagt "Kopf hoch Merkwürdiges, es kommen da nach immer Gute Zeiten"😂
Ich auch. Ich kenne sie alle.
Auch die Extremfälle auf Glück bezogen, die tatsächlich wahre Glückspilze ohne wirkliche eigene Anstrengung von Geburt an gewesen sind.

Ein alter Freund und jetzt nur noch Bekannter von mir ist ein wahrer Glückspilz:

Mit dem goldenen Löffel geboren. Reiche Großeltern und Eltern, also reiche Familie.
Ihm fehlte es an nichts und war ziemlich verwöhnt.
Schon seit der Grundschule immer der Liebling von allen gewesen.
So ist er auch heute noch verwöhnt - Dank großzügigem Erbe: Trotz durchschnittlicher Intelligenz und nur einer Ausbildung hat er mit Mitte 30 bereits alles: 3 große Häuser, zwei davon als Zweitwohnsitze auf Sylt und Mallorca. Hübsche Ehefrau und mittlerweile Vater von 2 Kindern.
Als wäre das nicht schon Glück genug, ist er weiterhin kerngesund, war auch nie krank, und sieht mit Mitte 30 immer noch aus wie ein Achtzehnjähriger und das tatsächlich in allen Belangen.
Zumindest für letzteres wünsche ich ihm auch weiterhin alles Glück dieser Welt.

Derjenige ist für mich immer ein Paradebeispiel eines wahren Glückspilzes, dem irgendwie nichts anhaben kann und auch von allem verschont wird.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 09:22
Gruselschinken schrieb:Dann lieber alles passiv geschehen lassen und sich weder freuen noch glücklich sein.
Wer sagt denn, dass man trotz Pech nicht glücklich sein kann? Es kommt wohl eher darauf an woraus man sein Glück zieht.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 09:36
@Ray.

Wow hab mich vertippt.
Meinte weder grämen noch glücklich sein.

Glück ist immer nur von kurzer Dauer. Mag sein, dass du ein tolles neues Auto hast und Happy darüber bist. Leider ist es ein Montagsauto und wird noch oft repariert werden müssen.

Du hast Glück gehabt. Die Krankheit hast halt überstanden. Nun, naja wozu braucht man Arme, wenn man sich füttern lassen kann.

Du hast die Ausbildung abgeschlossen? Leider gibt es aber keine Betriebe die Gesellen suchen...

Das Fahrrad hab ich in ewigen Stunden geschliffen, poliert, lackiert, neue Felgen gekauft, Reifen drauf gemacht. Ich hab es ja bloß angekettet im Fahrradkeller gehabt und nu isses weg.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 09:50
@Gruselschinken
Oder aber das Glück bleibt. Das Auto fährt treu ohne größere Probleme. Es bleibt nichts von der Krankheit zurück. Du bekommst einen Job. Das Fahrrad passt perfekt und hält...
Man muss es nehmen wie es kommt.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 10:01
@Ray.
Deswegen ist Freude nur Gift.


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Das Leben der Pechvögel

24.05.2020 um 15:54
Ich glaub es gibt per se keine Pechvögel oder Glückspilze. Vieles im Leben ist eben reiner zufall und lässt sich auch nicht beeinflussen.

Es gibt Menschen die Spielen jede Woche Loto und gewinnen nie. Dann gibts Menschen die spielen aus langeweile einmal im Leben Lotto und gewinnen gleich beim ersten mal 5 Millionen. Ein aussenstehender würde jetzt sagen der mit den 5 Millionen ist ein Glückspilz aber ob der dann auch wirklich glücklicher ist/wird weiss man ja auch nicht.

Ich würde dann eher mal die behauptung aufstellen das es solche und solche Tage gibt. Es gibt Tage da geht wirklich alles schief was nur schief gehen kann und dann gibts Tage wo alles super läuft. Ist aber alles reiner zufall.


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24.05.2020 um 18:36
Gruselschinken schrieb:Dann lieber alles passiv geschehen lassen und sich weder freuen noch glücklich sein.
Das behalte ich mir dann doch lieber für die Zeit nach meinem Ableben vor. So tot möchte ich im Leben doch lieber nicht sein.
Das, was ich in meinem Leben gestalten kann, möchte ich schon gern selbst gestalten.
Das, was ich nicht bewusst beeinflussen kann, muss ich dann eben so hinnehmen.
Ob nun Zufall, Schicksal oder Instant Karma. Hier greift Artikel 2 des Kölschen Grundgesetzes:

Et kütt wie et kütt.


Hätte seinerzeit irgendein anonymer falangistischer Milizionär eine 120 mm Mörsergranate ein paar Sekunden später ins Rohr gewuchtet, wäre ich schon längst wo anders gewesen, als sie in eine Hausfassade in Beirut einschlug. Ich hätte keine Brocken ins Kreuz bekommen, wäre nicht von MSF nach Cypern ausgeflogen worden, hätte nicht meine erste Ehefrau kennen gelernt, und meine älteste Tochter würde es nicht geben. Die Menschen, die sie in Gaza behandelt hat, wären vielleicht gestorben.
Hätte ich meine Frau 1982 davon abgehalten, in den Libanon zu fliegen, wäre sie heute noch am Leben - aber es gäbe die beiden Kinder aus meiner zweiten Ehe nicht.

Jede Entscheidung zieht andere nach sich, oder, wie es bei "Werner" heisst:
Aabeit zieht Aabeit nach sich!

Wann und wo hätte man etwas anders machen sollen - und wäre es dann besser geworden?

Das kann man jetzt munter so weiter denken - aber so richtig sinnvoll ist das auch nicht.


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 16:54
querdenker2016 schrieb:Es gibt Menschen die Spielen jede Woche Loto und gewinnen nie.
ja, bei "Lotto" hätten sie bestimmt mehr glück!

denn Loto zahlt nix aus.

:D


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 20:35
Doors schrieb: Hätte seinerzeit irgendein anonymer falangistischer Milizionär eine 120 mm Mörsergranate ein paar Sekunden später ins Rohr gewuchtet, wäre ich schon längst wo anders gewesen, als sie in eine Hausfassade in Beirut einschlug. Ich hätte keine Brocken ins Kreuz bekommen, wäre nicht von MSF nach Cypern ausgeflogen worden, hätte nicht meine erste Ehefrau kennen gelernt, und meine älteste Tochter würde es nicht geben. Die Menschen, die sie in Gaza behandelt hat, wären vielleicht gestorben.
Das sind natürlich sehr krass Beispiele, aber genauso ist es. Ich habe Mr. Mary im Ausland kennengelernt, erst mal ohne Hintergedanken. Ich stand an einer Bushaltestelle und war nicht sicher, ob ich richtig stehe, da jemand den Fahrplan geklaut hatte oder vandalisiert hatte. Ohne Fahrplan hätte ich ihn nicht ansprechen müssen. Der Bus hatte Verspätung - wäre er pünktlich gewesen, hätte unser Gespräch nach dem "Danke und Tschüß" geendet. So hat er mir last minute seine Nummer aufgeschrieben. Man hat viele solche "Parallelleben".

Ich glaube nicht daran, dass es Leute gibt, die "nur Glück" und andere, die "nur Pech" haben. Es gibt immer mal Phasen, wo es absolut nicht gut läuft. Das mindset ist dann wichtig, dass man nicht in die Opferrolle findet und nicht mehr heraus.


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 22:00
Ich hatte in meinem Leben auch eher immer mehr Pech als dass da irgendwie positive Sachen hätten überwiegen können.
Ich glaub jeder Mensch hat so ein eigenes kleines Glückskonto. Manch einer gewinnt im Lotto und mein Konto war schon durch meine Adoption direkt aufgebraucht. Ich krieg nichmal die Ausgabe für den Lottoschein wieder rein ^^ nie!
Und auch andere Sachen laufen immer mehr so meh >.>
WENN mal was positives passiert, endet es im Anschluss eigentlich immer in einer Katastrophe :D
Zjop, so ist das halt. Nix zu machen.


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 22:29
Stonechen schrieb:Ich glaub jeder Mensch hat so ein eigenes kleines Glückskonto
Alles Zufall. Der eine hat Glück, der andere hat kein Pech.
Wenn etwas passiert, ist kein Ende vorbestimmt; man spricht sich immer [in xxx Tagen/Jahren] wieder - oder auch nicht. Alles Momentaufnahmen.

Auch hier, wie immer, gilt, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Einfluss nimmt man - durch sein Tun oder Lassen, immer. Alles fließt.


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 22:35
@FlamingO

Sehe ich geringfügig anders.
Manche Dinge lassen sich nicht durch das eigene Tun und Handeln beeinflussen - er stürzt einfach auf einen herab und man muss schauen, das die Scherben nicht zu tief ins Fleisch schneiden.
Jedenfalls habe ich Dinge erlebt, die sich nicht hätten vermeiden lassen durch ein verändertes Verhalten meinerseits. Da wurde schlichtweg über mich bestimmt und mein Zutun hat keine Relevanz gehabt.

Ich spreche hierbei von Ereignissen, nicht von Gefühlen. Diese ließen sich bearbeiten und formen, Ereignisse nicht.


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 22:56
Stonechen schrieb:Ich spreche hierbei von Ereignissen, nicht von Gefühlen. Diese ließen sich bearbeiten und formen, Ereignisse nicht.
Ereignisse/Geschehnisse im Leben, die einem widerfahren, als etwas, das man selber nicht beeinflussen kann? Okay, aber das ist ja strenggenommen schon die Geburt an sich und das Dasein als Neugeborenes.

Ich denke nicht, dass man schicksalhaft unter dem Stern als "Pechvogel" sein Leben auf Erden lebt. Der eine mag in der Scheiße geboren und aufgewachsen sein (auf mich trifft das zu), hat sich aber durch den eigenen Willen emporgearbeitet.

Empfindungen lassen sich händeln, Geschehnisse einarbeiten in die eigene Lebensgeschichte, @Stonechen .
Man wächst, immer im Rückblick - aber auch immer im Blick nicht auf andere (Resonanzen), sondern auf sich selbst.


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 23:02
@Merkwürdiges

ich verrate dir mal das beste was du tun kannst an sonem shit tag

sobald du nach hause kommst . und dir tür zumachst , drehste dich zur tür … und zeigst voller stolz den Mittelfinger der ganzen welt - sagst dazu sowas wie "ey Universum - leck mich doch kreuzweise" - und dann hauste dich aufs Sofa und kuckst nen schönen film

gut die welt kann einen wie dreck behandeln … aber ich muss diese kack welt dann auch nicht ernst nehmen :D


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Das Leben der Pechvögel

25.05.2020 um 23:11
FlamingO schrieb:Ich denke nicht, dass man schicksalhaft unter dem Stern als "Pechvogel" sein Leben auf Erden lebt. Der eine mag in der Scheiße geboren und aufgewachsen sein (auf mich trifft das zu), hat sich aber durch den eigenen Willen emporgearbeitet.
Es ist schwer zu beschreiben worauf ich hinaus möchte, denn dazu müsste ich die mir widerfahrenden Dinge niederschreiben und das mag ich aktuell nicht. Das was du äußerst ist natürlich absolut richtig. In diesen Bereichen hat man die Möglichkeit sich hervorzuarbeiten und das Zepter selbst in die Hand zu nehmen. Hochachtung auf vor denen, die das schaffen.
Allerdings - und da muss ich mich wiederholen - gibt es auch Dinge, aus denen man einfach keinen Nutzen für sich selbst ziehen kann und die dennoch maßgeblich an der Charakterformung beteiligt sind.
FlamingO schrieb:Empfindungen lassen sich händeln, Geschehnisse einarbeiten in die eigene Lebensgeschichte, @Stonechen .
Man wächst, immer im Rückblick - aber auch immer im Blick nicht auf andere (Resonanzen), sondern auf sich selbst.
Diese Einarbeitung in die eigene Geschichte wird bei diesen Dingen, die ich meine, aber eher erzwungen. Man MUSS sie einarbeiten damit sie überhaupt irgendwie noch einen Sinn und Zweck erfüllen. Quasi aus der Not heraus.


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