Dank @Warden hab ich mir das Thema "Reserve" auch näher betrachtet.
Ich habe selbst gedient und muss sagen, ich bin gottfroh, dass ich dies tat. So lernte ich wirklich Dinge fürs Leben, sei es Disziplin oder die Wahrnehmung, dass man doch mehr erreichen kann als man von sich selber glaubt. Zudem empfand ich die Kameradschaft als was Besonderes, was man (bzw. meine rein subjektive Wahrnehmung) eigentlich nur mit sehr engen Freundschaften vergleichen kann.

Aber dennoch würde ich meinen aktuellen Beruf nicht aufgeben wollen, somit könnte die Reserve "nebenberuflich" in meinen Augenschein rücken. Darin sehe ich für mich persönliche Vorteile:

Zum einen würde es in mir wieder dieses "kameradschaftliche Gefühl" aufflammen lassen, zum anderen sehe ich auch berufliche Vorteile. Da ich als Oberleutnant der Reserve "einsteigen" könnte, hätte ich die Möglichkeit, Offizierslehrgänge mit zu machen. Offiziere sind Führungskräfte, somit könnte ich auch mein privat-berufliches Ziel in naher Zukunft erreichen, denn so einfach bekommt man keine Schulungen zur Führungskraft, zumindest mal bei den Firmen nicht, in denen ich bisher tätig war.