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Wer hat Erfolg und was bedeutet Erfolg im Leben?

80 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Leben, Erfolg ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wer hat Erfolg und was bedeutet Erfolg im Leben?

26.05.2021 um 05:45
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Aber lass uns das Geld der Eltern als Entschuldigung nutzen, vielleicht gab es auch immer Gegenwind auf dem Weg zu Uni.
Vor allem in Deutschland scheitert es nicht am Geld, eher ist es bei Menschen eine Ausrede, um das eigene Versagen zu vertuschen und mit dem Finger auf die reichen Kinder zu zeigen und zu sagen,der oder die hat es nur geschafft, weil die Eltern ihr/ihm das Studium finanziert haben. Ich habe nie so gedacht, wenn andere gar nicht neben dem Studium arbeiten mussten, ich bin einfach mein Weg gegangen und habe auf mich selber geguckt, statt andere schlecht zu machem, was nebenbei gemerkt viel Energie raubt


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26.05.2021 um 05:47
Zitat von filizfiliz schrieb:wenn jemand behauptet, Geld zu haben oder zielstrebig an seinem Erfolg zu arbeiten, sei etwas schlechtes, dann, wie oft schon gesagt, kann man ja freiwillig "bescheiden" leben.
Das ist wohl eine der wenigen "Freiheiten" die einem unsere Gesellschaft noch offen lässt...jedenfalls solange bis die gewählte Art und Weise zu leben nicht der Allgemeinheit zur Last fällt.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Unter Erfolg verstehe ich, ein zufriedenes, größtenteils sorgenfreies Leben zu führen.
Das zu erreichen, dürfte schwierig sein
@borabora
Das ist wohl in erster Linie von den ( selbst auferlegten ) Ansprüchen abhängig. Wenn ich eben mal meine letzten 23 Jahre Revue passieren lasse, stelle ich fest das es in dieser Zeit bei mir kontinuierlich aufwärts ging - nicht zuletzt Dank einer großen Portion Glück, einer noch größeren Portion Risikobereitschaft meinerseits ( es war letzt-endlich in drei entscheidenden Punkten ein "Pokerspiel", das ich 3 x gewonnen habe ) und der Güte eines einzigen Menschen
( mein ehemaliger, oberster Chef ) zu verdanken das ich heute da bin, wo ich bin.

Vor eineinhalb Jahren dann kam das letzte Sahnehäubchen auf mein Leben, um sagen zu können: "Materiell, finanziell und überhaupt hab ich nu alles, mehr strebe ich aus freien Stücken nicht mehr an, so kanns und solls bleiben bis zum Ende"

So gesehen hatte ich in den letzten 23 Jahren mehr Erfolg als ich mir in der Zeit zuvor hätte träumen lassen.

Klar, es gäbe noch genug zu "erreichen" - aber dazu müsste ich nochmal Lebenszeit und Lebensenergie investieren, und eine Garantie diese Ziel dann bis zu meinem Ende "halten zu können" kann mir keiner geben....also lass ich es und bin glücklich und zufrieden mit meinem jetzigen Status.

Ein einziger "Erfolg" fehlt mir allerdings noch - bzw. vermisse ich dieses Anstreben ...weil ich es aus familiären, zeitlichen Gründen nicht mehr machen kann - die Zeit in der ich für lau in der Obdachlosenhilfe tätig war - frei, ohne Vereinsmeierei, ohne behördliche Unterstützung und bürokratische Hürdenläufe.

Das wird wohl auch zukünftig nicht mehr möglich sein....diese "Erfolgserlebnisse" fehlen mir zu Weilen.


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26.05.2021 um 06:03
Zitat von filizfiliz schrieb:Vor allem in Deutschland scheitert es nicht am Geld, eher ist es bei Menschen eine Ausrede, um das eigene Versagen zu vertuschen und mit dem Finger auf die reichen Kinder zu zeigen und zu sagen
Gut das ist Neid oder Wut über das erreichte Niveau der eigenen Eltern. Ich finde es ist gar keine Ausrede sondern Einbildung bis zur Selbsthypnose die auch in Hass umschlagen kann...man hat 10-15 Jahre nach der Schule nichts gemacht, landet in einem "Job" mit Gehalt knapp über Mindestlohn, Nachtschichten, geringen Anspruch an den kognitiven Fähigkeiten, auch nicht sonderlich gesellschaftlich anerkannt...und dies alles lag an dem Geld der Eltern anderer Kinder. Dazu ist man selbst integer, alle die Kurse ihre geschafft haben oder Firma selbst aufgebaut haben sind moralisch gesehen Schweine, sie hätten den falschen Antrieb und Wertesystem. C'mon...do something...oder wie ich einem meinen Studienkollegen immer nett gesagt habe: beweg deinen Kadaver.
Zitat von filizfiliz schrieb:Ich habe nie so gedacht, wenn andere gar nicht neben dem Studium arbeiten mussten
Bei mir war das so (weil ich mich nicht sonderlich mit anderen beschäftigt habe) dass ich gar nicht gewußt habe ob andere arbeiten und warum, ich habe mein Zeug gemacht.


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26.05.2021 um 06:09
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Gut das ist Neid oder Wut über das erreichte Niveau der eigenen Eltern. Ich finde es ist gar keine Ausrede sondern Einbildung bis zur Selbsthypnose die auch in Hass umschlagen kann...man hat 10-15 Jahre nach der Schule nichts gemacht, landet in einem "Job" mit Gehalt knapp über Mindestlohn, Nachtschichten, geringen Anspruch an den kognitiven Fähigkeiten, auch nicht sonderlich gesellschaftlich anerkannt...und dies alles lag an dem Geld der Eltern anderer Kinder. Dazu ist man selbst integer, alle die Kurse ihre geschafft haben oder Firma selbst aufgebaut haben sind moralisch gesehen Schweine, sie hätten den falschen Antrieb und Wertesystem. C'mon...do something...oder wie ich einem meinen Studienkollegen immer nett gesagt habe: beweg deinen Kadaver.
ich verstehe halt nicht, wenn einen das eigene Leben stört, warum man nicht einfach versucht sein eigenes Leben zu ändern, statt den schwarzen Peter auf andere zu schieben. Meine damalige Nachhilfeschülerin war auch im Studium, allerdings hat sie was anderes studiert und wir beide hatten den Plan damals auszuwandern, sie hat es früher geschafft als ich und hat mich das gestört? Nein absolut nicht, ich habe es ihr vom Herzen gegönnt und mich gefreut, das ist nämlich ein gesundes Verhalten und nicht andauernd anderen alles schlecht zu reden, weil man selbst versagt hat.
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Bei mir war das so (weil ich mich nicht sonderlich mit anderen beschäftigt habe) dass ich gar nicht gewußt habe ob andere arbeiten und warum, ich habe mein Zeug gemacht.
Mit drei meiner Studienkollegen war ich eng und da hat man das mitbekommen, zwei von den haben es von den Eltrn finanziert bekommen und während ich arbeiten musste, haben die ihr Leben gelebt und auch da, ich habe es ihnen vom Herzen gegönnt


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26.05.2021 um 07:05
Zitat von FunzlFunzl schrieb:Klar, es gäbe noch genug zu "erreichen" - aber dazu müsste ich nochmal Lebenszeit und Lebensenergie investieren, und eine Garantie diese Ziel dann bis zu meinem Ende "halten zu können" kann mir keiner geben....also lass ich es und bin glücklich und zufrieden mit meinem jetzigen Status.
Einfach mal zufrieden zu sein, ist auch sehr viel wert und das ernsthaft durchhalten zu können, obwohl die Moderne und der Kapitalismus so viele weitere verlockende Möglichkeiten bietet, ist auch eine Art Erfolg.

Außerdem mehr Lebensenergie zu verschwenden bedeutet auch immer auf Kosten eines je nach Schwere nicht zu ersetzbaren Gutes und das ist unsere Gesundheit.
Immer mehr haben zu wollen und dafür zu kämpfen, also Energie zu investieren, sei es nun in noch mehr Bildung, in noch höhere berufliche Aufstiege, in noch mehr materielle Güter etc. ist nicht immer förderlich, wenn wir es aus gesundheitlicher Sicht betrachten.

Es gibt nicht umsonst physische aber auch genügend psychische Krankheiten, die durch unsere Leistungsgesellschaft bzw. ein Leistungsleben erst so richtig gefördert wurden. Aber auch das Krebsrisiko steigt mit der Menge an Stresssituationen und mit dem Gefühl der Unzufriedenheit noch nicht alles erreicht zu haben.

Schaffst du es ernsthaft zufrieden zu bleiben, mit dem, was du hast, dann kannst du stolz auf dich sein, meine ich ernst! Du warst dann auch erfolgreich.


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26.05.2021 um 07:37
Zitat von filizfiliz schrieb:Ich glaube, hatte ich hier schon geschrieben: Meine Eltern waren nicht arm, allerdings hatte ich schon vor dem Studium im Abi den Kontakt zu meinen Eltern weitgehend stillgelegt und trotzdem habe ich ohne jegliche finanzielle Unterstützung meiner Eltern oder Bafög (konnte ich nicht bekommen, weil meine Eltern gut verdient haben, dass ich kein Kontakt mehr zu ihnen pflege, hat das Bafög Am nicht interessiert) durch arbeiten mein Studium finanziert, ist hart ja, aber kein Geld zu haben ist bedeutet nicht, dass die Uni für einen geschlossen bleibt.
Das ist natürlich auch richtig und mittlerweile kann man ja sogar im Gegensatz zu früher auch noch auf andere Weise studieren, was sogar Vollzeitarbeiten neben dem Studium ermöglicht. Und du wirst lachen, auch ich war 2019 kurz davor mich für ein Probejahr, ein Probestudium an einer Fernuni zu bewerben (Rechtswissenschaften bzw. erste juristische Prüfung und Abschluss wäre das erste Staatsexamen gewesen) und hätte die monatlichen Kosten auch finanziell stemmen können. Dafür hätte ich nicht mal Abi vorweisen müssen, was ich ja eh nicht habe. Grund war einfach nur das Interesse an der Thematik und keine Hoffnungen auf spätere entweder tatsächliche oder auch nur vermeintliche gute Verdienstmöglichkeiten. Das wäre später höchstens noch oder nur die Kirsche auf der Torte gewesen, aber auch vollkommen ungewiss.

Der Realist in mir hatte aber Nein gesagt. Wer wartet später schon auf einen alten Frischlingssack Ende 40 mit keinerlei Berufserfahrung, hätte ich auch das Referendariat und danach das zweite Examen geschafft. Zudem wäre dieses Studium nur über den Weg bzw. mit der zusätzlichen Komponente Wirtschaftsrecht zu absolvieren gewesen. Einen zusätzlichen Weg, den normale Jurastudenten nicht bestreiten müssen und da ich eh alles was Mathematik anbelangt hasse, im Wirtschaftsrecht überschneidet sich manches aus dem BWL-Studium, wäre das eine zusätzliche Herausforderung gewesen. Und zu guter letzt hätte ich auch drastisch an meiner Rechtschreibung, Satzbau und Zeichensetzung arbeiten müssen und das noch bevor ich überhaupt mit dem Studium hätte anfangen können. Das weiß ich für mich selber und hat mir niemand gesagt.

Außerdem wie gesagt: Es braucht nicht nur Akademiker. Wenn wir alle nur noch studieren gehen, ist damit niemandem geholfen. Erst recht dann nicht, entscheiden sich die Menschen für Studiengänge, die ohnehin überlaufen sind. Das natürliche Gleichgewicht darf nicht zu sehr ins Ungleichgewicht verschoben werden. Darunter leidet Wirtschaft und die Gesamtgesellschaft.


Aber zu deinem Obigen nochmal konkret:

Der Student, der sich sein Studium mit Nebenjobs oder Vollzeitjobs finanziert, wird es immer schwerer haben als der Student aus reichem Hause, der nicht nebenher arbeiten muss und sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren kann und dafür auch immer ausgeruht ist. Zudem kann er sich auch gute Nachhilfe leisten, sollte diese notwendig werden.

Selbstverständlich werden nicht alle reichen Kinder von ihren Eltern auch unterstützt.


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26.05.2021 um 07:52
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Außerdem wie gesagt: Es braucht nicht nur Akademiker. Wenn wir alle nur noch studieren gehen, ist damit niemandem geholfen. Erst recht dann nicht, entscheiden sich die Menschen für Studiengänge, die ohnehin überlaufen sind.
Ja, nur weil man auch Menschen benötigt die auch Berufe machen, die nicht die größten Karrieremöglichkeiten bieten und für die man nicht die Uni bersuchen muss, sollen Menschen auf das studieren verzichten ? Ich weiß, hast du jetzt nicht konkret gesagt, aber jedesmal dieses Argument, ist auch langsam ausgelutscht, die jungen Leute sollen einfach selber frei entscheiden ohne dass sie beeinflusst werden
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Der Student, der sich sein Studium mit Nebenjobs oder Vollzeitjobs finanziert, wird es immer schwerer haben als der Student aus reichem Hause, der nicht nebenher arbeiten muss und sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren kann und dafür auch immer ausgeruht ist. Zudem kann er sich auch gute Nachhilfe leisten, sollte diese notwendig werden.
Es war keine einfache Zeit, aber Disziplin ist alles, ob du es glaubst oder nicht. Da hilft Geld auch nicht.
Du stellst immer so hin, als wären die "reichen Gören" faul und machen sich auf die Kosten der eigenen Eltern ein schickes Leben. Ich komme aus einem Elternhaus was auch echt Geld hatte und sie hatten nie Geldsorgen, da mein Vater wirklich sehr sehr guten Verdienst hatte. Aber trotzdem war die "reiche Gore" von diesen Eltern sich nicht zu schade in der Produktion zu arbeiten, Nachhilfe zu geben, zu Kellnern, auf der Messe zu arbeiten, bei Rossmann an der Kasse. Ich habe all das schon in meiner gesamten Studienzeit und auch während des Abiturs gemacht. Meine Stieftochter hat als Soldatin in Israel gedient, statt auf High society partys zu gehen , also bitte nicht jeder der aus wohlhabenden Hause kommt, ist faul und egoistisch.


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26.05.2021 um 08:31
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Selbstverständlich werden nicht alle reichen Kinder von ihren Eltern auch unterstützt.
Anders. Selbstverständlich wollen nicht alle Kinder aus einem stabil finanziellem Elternhaus von ihren Eltern unterstützt werden, sondern lieber eigenständig, in harter Knüppelarbeit, was auf die Beine stellen. Für das eigene Selbstbewusstsein, für den Stolz und die Ehre. Und sicherlich AUCH, um vorweisen zu können "hier seht, Mama und Papa, ich habs ganz allein gewuppt"
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Außerdem wie gesagt: Es braucht nicht nur Akademiker. Wenn wir alle nur noch studieren gehen, ist damit niemandem geholfen. Erst recht dann nicht, entscheiden sich die Menschen für Studiengänge, die ohnehin überlaufen sind. Das natürliche Gleichgewicht darf nicht zu sehr ins Ungleichgewicht verschoben werden. Darunter leidet Wirtschaft und die Gesamtgesellschaft.
Wozu dieser Abschnitt. Hast du dich dagegen entschieden weil du die Wirtschaft nicht in den Abgrund reissen wolltest?
Mhm... Hust Räusper. ;)

Niemand sagt es bräuchte nur studierte Menschen, aber SCHADEN können die wohl nicht denn hinter jedem Bäcker steht auch immer eine Buchhaltung und dahinter klopft schon das Finanzamt. Da wirst du mit "ich weiss aber wie man ein Roggenbrötchen klöppelt" nicht weit kommen. Diese Berufe, aufgeteilt zwischen Akademikern und nicht Akademikern gehen oft Hand in Hand und brauchen sich einander. Daher solltest du davon wegkommen für eine Seite unsachlich Partei zu ergreifen, und die andere als unbrauchbar deklarierend zu verteufeln.
Ohne jemanden im Team, der wirtschafrechtlich sowie finanzwirtschaftlich den totalen Durchblick hat, wären viele Betriebe aufgeschmissen. Handwerkliche Betriebe etc. benötigen eine feste Instanz, die nebst der handwerklichen Arbeit selbstverständlich den Betrieb absichert, Marktattraktiv hält und rechtlich schützt. Dein "kleiner" Arbeiter, auf den du soviel hälst, ist nur EIN Stück der großen Torte und sein Arbeitsplatz ist meist DURCH studierte Leute gesichert. Ohne Arbeitsplatz, kein Arbeitsplatz.


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Wer hat Erfolg und was bedeutet Erfolg im Leben?

26.05.2021 um 08:44
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Wozu dieser Abschnitt. Hast du dich dagegen entschieden weil du die Wirtschaft nicht in den Abgrund reissen wolltest?
Warum ich mich Hauptsächlich dagegen entschieden habe, ob ichs überhaupt geschafft hätte war/ist auch mehr als fraglich, hatte ich ja schon gesagt.
Dass es nicht nur Akademiker braucht, war mehr allgemein gemeint, kein wirklicher Grund das Probejahr nicht zu versuchen. Und es stimmt ja auch. Wer anderes behauptet, denkt viel zu kurz und einseitig und hält vieles wohl auch nur für reine Selbstverständlichkeit, dabei würden die negativen Folgen über kurz oder lang jeder zu spüren bekommen, gebe es nur noch Akademiker aber keine Fachkräfte mehr in den so zahlreichen Ausbildungsberufen und ebenso gebe es keine Menschen mehr, die die ganzen notwendigen Hilfstätigkeiten ausführen würden, weil sich jeder nur noch zu Höherem berufen fühlt.


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Wer hat Erfolg und was bedeutet Erfolg im Leben?

26.05.2021 um 08:47
Ja, @Funzl , es ist eine Einstellungssache u. rein individuell, ob wer warum Erfolg hat u. zufrieden ist.

Ich für meinen Teil setze mir realistische Ziele u. wenn es nicht klappt, ist das auch kein Beinbruch.
Erfolg oder Mißerfolg gehören zum Leben, man kann trotzdem Zufriedenheit erlangen, wie gesagt,
alles Einstellungssache.


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26.05.2021 um 08:55
@rhapsody3004

Irgendwie schrammt dein Beitrag an meinen Aussagen vorbei bzw bezieht nur wieder eine Seite mkt ein. Warum du ausgerechnet immer das anführen musst, bleibt ein Rätsel.
Es bestreitet noch niemand das es auch einfache Arbeiter benötigt - und nicht jeder fühlt sich in hoher Position erfolgreich. Eine besonders tüchtige Hausfrau und Mutter kann für ihr Verständnis, und das anderer Leute, äußerst erfolgreich sein.


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26.05.2021 um 08:55
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:denkt viel zu kurz und einseitig und hält vieles wohl auch nur für reine
Du denkst in dieser Hinsicht sehr kurz, sorry. Klar braucht man auch die "Hilfsarbeiter" , aber lieber paar Akademiker mehr als Hilfsarbeiter, denn schließlich wurde der Impfstoff ja auch nicht von der Bäckereifachverkauferin von nebenan entwickelt ?


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26.05.2021 um 09:04
Zitat von filizfiliz schrieb:Du denkst in dieser Hinsicht sehr kurz, sorry. Klar braucht man auch die "Hilfsarbeiter" , aber lieber paar Akademiker mehr als Hilfsarbeiter, denn schließlich wurde der Impfstoff ja auch nicht von der Bäckereifachverkauferin von nebenan entwickelt ?
Sorry, aber nein und vor allem beziehe ich mich nicht nur auf den Gesundheitspart und auf aktuell Relevantes, sondern auf wirklich alles, was es zu unserem Leben, zu unserem geregelten und verwöhnten Alltag braucht. Und dieses Alles ist auch täglich von Relevanz.

Es bringt auch gar nichts, die verschiedenen Seiten Firmenchefs und Angestellte, Akademiker, Fachkräfte mit Ausbildung und Hilfsarbeiter gegeneinander auszuspielen, betone ich übrigens auch immer wieder, da es wirklich alle Seiten braucht und das so ausgewogen wie möglich. Jede Seite ist von der anderen abhängig. Ohne das Eine funktioniert das Andere nicht.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Irgendwie schrammt dein Beitrag an meinen Aussagen vorbei bzw bezieht nur wieder eine Seite mkt ein. Warum du ausgerechnet immer das anführen musst, bleibt ein Rätsel.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Irgendwie schrammt dein Beitrag an meinen Aussagen vorbei bzw bezieht nur wieder eine Seite mkt ein. Warum du ausgerechnet immer das anführen musst, bleibt ein Rätsel.
Das betone ich auch immer wieder, nicht für dich, sondern für alle, da es niemals in Vergessenheit geraten darf, ich aber das Gefühl habe, dass es insbesondere in den letzten Jahren immer mehr in Vergessenheit geraten ist und vieles nur noch als selbstverständlich wahrgenommen wird oder wurde.


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Wer hat Erfolg und was bedeutet Erfolg im Leben?

26.05.2021 um 09:09
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Es bringt auch gar nichts, die verschiedenen Seiten Firmenchefs und Angestellte, Akademiker, Fachkräfte mit Ausbildung und Hilfsarbeiter gegeneinander auzuspielen, betone ich übrigens auch immer wieder, da es wirklich alle Seiten braucht und das so ausgewogen wie möglich. Jede Seite ist von der anderen abhängig. Ohne das Eine funktioniert das Andere nicht.
Das tust du hier ständig mit deinen Beiträgen, aber wie die Userin schon gesagt hat und ich dir hier auch oft versucht habe zu erklären, würde es die Akademiker nicht geben, wurden die meisten Firmen nicht bestehen und die Hilfsarbeiter, die wären auch arbeitslos.


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26.05.2021 um 09:11
Erfolg im Leben hat wohl jeder der es schafft sein Leben so zu gestalten, dass er zufrieden leben kann.
Die Ansprüche sind da recht unterschiedlich. Bei dem einen ist es vielleicht Auto, Haus und Geld, beim nächsten reicht schon die intakte Familie und das Gefühl seine Kinder vernünftig erzogen zu haben.
Wie das von aussen beurteilt wird ist noch mal eine ganz andere Sache und wiederum abhängig von den Vorstellungen des Beurteilenden.
Davon sollte man sich nicht abhängig machen.
Wer es schafft ein zufriedenes Leben zu führen und dabei seine Umwelt nicht allzu sehr zu beeinträchtigen ist in meinen Augen ein Gewinner.


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26.05.2021 um 10:39
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Schaffst du es ernsthaft zufrieden zu bleiben, mit dem, was du hast, dann kannst du stolz auf dich sein, meine ich ernst!
Ja, schaffe es....und dieser Umstand erfüllt mich mit innerer Zufriedenheit, Gelassenheit.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Erfolg oder Mißerfolg gehören zum Leben, man kann trotzdem Zufriedenheit erlangen, wie gesagt,
alles Einstellungssache.
So siehts aus :)


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26.05.2021 um 11:06
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Außerdem wie gesagt: Es braucht nicht nur Akademiker. Wenn wir alle nur noch studieren gehen, ist damit niemandem geholfen. Erst recht dann nicht, entscheiden sich die Menschen für Studiengänge, die ohnehin überlaufen sind. Das natürliche Gleichgewicht darf nicht zu sehr ins Ungleichgewicht verschoben werden. Darunter leidet Wirtschaft und die Gesamtgesellschaft.
Vielleicht können wir das mal (endlich) ad acta legen:
Ja, in der Arbeitswelt braucht es nicht nur Akademiker. In deiner Horrorvision "alle wären Akademiker" würden wir dann Akademiker als Taxifahrer arbeiten sehen (upss, gibts), als Bäcker, Mechaniker etc. aber in deiner perfekten "Vision" = "keiner ist Akademiker" würden wir alle ziemlich schnell und grausam sterben bzw. relativ in Armut leben.
Ich nehme die Akademikerwelt ;) und mache Dir auch klar dass auch wenn das Steuersystem nicht perfekt ist, die Akademiker und Firmenbesitzer deine Kita und Schule ermöglicht haben, nicht der Mechaniker mit Hausfrau und zwei Kinder der 100€ Lohnsteuer zahlt, aber dafür 4 Leute auf einem GKV Beitrag versichert. (was seine gesellschaftliche Leistung keineswegs schmälert)

Und zu dem Gleichgewicht: wozu will man qualifizierte Zuwanderung? Weil Akademiker fehlen?? Wake up. Der Kräftemangel ist sicherlich nicht im unqualifizierten Sektor wo durch die große Konkurrenz der Preis so gedruckt werden kann.
Sollte auch ein Hinweis sein warum Expertengehälter explodieren, ich habe 2000 Summe X bekommen, jetzt sind die Angebote im Bereich Faktor 6-7...


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Wer hat Erfolg und was bedeutet Erfolg im Leben?

26.05.2021 um 14:53
Zitat von michael_mymichael_my schrieb am 06.05.2021:Kurze Fassung
A= Erfolgreich den Sterbewunsch umsetzten
B= Erfolg zu leben ohne Arbeit
C= Erfolg abseits des kapitalistischen Systems
D= Erfolg durch freiwillige/unbezahlte Arbeit
E= Erfolg im Extremsport
F= Erfolg durch Teilnahme/ „Dabei sein ist alles“
G= Erfolg durch kriminelle Machenschaften
H= Erfolgreich Erfolg vermeiden
I= Erfolg durch Aufstieg (Tellerwäscher zum Millionär)
J= „Erfolg ohne Ende“ in allen Bereichen
Meiner Auffassung nach sind alle diese Menschen erfolgreich, denn sie haben erfolgreich ihre eigenen Ziele erreicht. Ziele definiert ja jeder Mensch selbst. Einiges davon mag gesellschaftlich mehr oder weniger akzeptiert sein, aber das ist auch nicht jedermanns Anspruch und Maßstab. Manchen Menschen ist es völlig egal ob ihre Art und Weise zu leben gesellschaftlich akzeptiert wird.


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Wer hat Erfolg und was bedeutet Erfolg im Leben?

26.05.2021 um 17:41
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Das betone ich auch immer wieder, nicht für dich, sondern für alle, da es niemals in Vergessenheit geraten darf, ich aber das Gefühl habe, dass es insbesondere in den letzten Jahren immer mehr in Vergessenheit geraten ist und vieles nur noch als selbstverständlich wahrgenommen wird oder wurde
Das ist dein subjektives Empfinden und spiegelt nicht das wirklich Vergessene da draußen wieder.
Du hast dich mMn auf einen bestimmten Bereich eingeschossen, aus etwas neidvollen Gründen. Kann passieren, keiner ist frei davon 🤷‍♀️
Bin auch neidisch auf Leute, die weniger Probleme, mehr Geld und besseres Aussehen haben als ich. Allerdings versuche ich davon nicht meine Einstellung abhängig zu machen ob es diese geben darf. Wird schon Gründe haben warum sie erfolgreicher als ich sind, dafür bin ich vielleicht erfolgreicher in einigen anderen Bereichen.


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27.05.2021 um 22:59
Zitat von FunzlFunzl schrieb:aber dazu müsste ich nochmal Lebenszeit und Lebensenergie investieren, und eine Garantie diese Ziel dann bis zu meinem Ende "halten zu können" kann mir keiner geben....also lass ich es und bin glücklich und zufrieden mit meinem jetzigen Status.
...also geknüppelt und geschuftet für deine "Materielle" Erfüllung.Das nennst Du also Erfolg?
Ich nenne das Lebenzeitverschwendung.

Kennst Du meine Erfolgsgeschichte?

Schon früh,so mit 15-16 war mir klar,das ich niemals wie mein Alter enden werde.Den ganzen Tag auf dem Bau,10-12 Stunden malochen
und danach dreckig ins Bett fallen für die nächsten 40 Jahre.
Ne,Arbeiten kommt nicht in Frage.Um meine Eltern milde zu stimmen ging Ich in eine Elektrikerlehre.Doch schon am 2.Tag Baustelle war mir klar,geht ja gar nicht.Aber ich hab durchgehalten.....so etwa 5 Monate.
Dann hab Ich an einer Tankstelle gejobt,bis Ich die Knete für ein Auto zusammen hatte.
Für einen alten Käfer 1200 hat es gereicht.
So,mein nächster Plan war es,alles unangenehme im Leben schnell zu vernichten,also hab Ich ein Brief ans Kreuswehrersatzamt geschrieben,mich bitte früher einzuplanen ;)
Hat geklappt.Die nächsten Monate gings zur Luftwaffe.Eine geile Zeit,eigentlich nur saufen und f....n,weil,war in Appen bei Hamburg.
Wieder zuhause hab Ich dann mein Musikequipment auf den Rücksitz geschmissen (war ein Ford Capri mittlerweile) und ab nach Österreich,mit so gut wie kaum Geld und keine Ahnung wie es weitergeht.
Hab dann aber schnell Kontakte gefasst und lebte ein paar Jahre,so bis 1991,ziemlich gut in der Nähe vom Wörthersee.

Dann lernte Ich 1992,wieder in Deutschland,meine jetzige Frau kennen,eine Industriellentochter,selbständig mit mehreren Apotheken
und Positionen im Pharmawesen.
Tja,Liebe auf dem ersten Blick.Ich war wohl für sie das richtige Abenteuer zur richtigen Zeit.
Jetzt bin Ich fast 60,finanziell mehr als abgesichert und immer noch verheiratet mit Kindern und Enkeln.

Das letzte mal richtig gearbeitet hab Ich also etwa Mitte der 80er Jahre.Danach war mein Leben eigentlich nur eine große Party.
Für meine rente hab Ich selber gesorgt und ab 1982 regelmäßig selber eingezahlt auf einem privaten Rentenkonto,werde der
Allgemeinheit also nicht zur Last liegen.Das gleiche gilt für meine Krankenversicherung,natürlich Privat.

Ich hab nur mal so aus Lust und Laune die Einkünfte unserer Politiker eingesehen.Ich liege ein Drittel höher als die Besoldungsstufe B11 für Beamte. zB bei J.Spahn so etwa 18.876 €.
Für einen faulenSsack gar nicht so schlecht,oder?

So,DAS war eine Erfolgsgeschichte.
Maloche ist bei weitem nicht alles.


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