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Sorgen

49 Beiträge, Schlüsselwörter: Sorgen, Sorge
death Diskussionsleiter
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Sorgen

31.08.2005 um 17:19
hi @ all

geht es euch manchmal auch so, dass ihr euch totale sorgen um jemanden macht, der euch nahe steht??
ich zum beispiel habe vor kurzem erfahren, dass meine beste freundin sich ritzt. es geht ihr schon länger richtig scheiße und in ihrem urlaub hat sie dann damit angefangen. ich möchte ihr gerne helfen, weiß aber nicht wie.
das ritzen ist für sie NOCH keine sucht, aber wenn sie weiter macht kommt sie bald nicht mehr davon los.sie meint es ginge ihr danach besser. aber dadurch verschwinden doch ihre probleme nicht, oder??
was soll ich tun??

ciao

es ist, was es ist, sagt die liebe...


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Sorgen

31.08.2005 um 17:24
ich glaube du kannst ihr am besten helfen,wenn du immer für sie da bist un versuchst mit ihr über ihre probleme zu reden...gegen das ritzen kannst du allerdings nichts machn...sie muss alleine kappieren,dass das nicht gut ist un dass das im grunde nicht hilft auch wenns den anschein macht

^^dogma^^
...the world is black and hearts r cold and there's no hope...
GC 4-ever



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Sorgen

31.08.2005 um 17:28
Das Ritzen ist in meinen Augen ganz klar eine gewisse Art, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das sieht man daran, daß es kaum Menschen gibt, die dies im Erwachsenenalter noch tun.

Das ist einfach nur ein Schrei nach mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit. In den seltensten Fällen liegt eine wirkliche Krankheit vor.

Leute die ritzen, bilden sich oft ein, es ginge ihnen danach besser. Mag sein- die Probleme bleiben aber dennoch bestehen.

"Was soll ich tun?"

Kommt drauf an, wie alt die Person ist. Insofern noch nicht volljährig, könnten ihre Eltern sie zu einem Arzt bringen, der sie dann mal unter die Lupe nimmt.
Mit gutem Zureden wird man wohl nichts erreichen. Also würde ich mit Eltern, Verwandten oder ähnlichen Leuten sprechen.

Am Ende des Ganzen muß aber der Gang zum Psychiater bzw. Psychotzerapeuten stehen. Solche Leute müssen oft nur den Kopf mal wieder etwas freibekommen.


Gr,


A.

Bedenkt ihr alle, daß das Dasein reine Freude ist; daß all die Sorgen nichts als
Schatten sind; sie ziehen vorbei & sind getan; aber da ist das, was bleibt.



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death Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Sorgen

31.08.2005 um 17:35
@ apollyon
ich glaub sie wär ganz und gar nicht begeistert wenn ich das ihren eltern erzählen würde...
aber danke

:)

es ist, was es ist, sagt die liebe...


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Sorgen

31.08.2005 um 17:38
@death!
wenn du ihr helfen willst erzähl's den Eltern, ansonsten sag nciht du wolltest ihr helfen!
Ich sehe das so wie Apollyon, dass sie Aufmerksamkeit möchte und wieso sollte sie diese nicht von den eltern bekommen?
Die würde sie dann doch bestimmt bekommen!

LG

wir sind nicht geboren um zu sterben! Unser Leben hat einen Sinn nach dem wir suchen.


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Sorgen

31.08.2005 um 17:38
@apo

Eigentlich in gewisser Weise Müll..

Es muss nicht immer um Aufmerksamkeit gehen, was du ja auch nicht geschrieben hast, aber du reduzierst den Grund des Ritzens auf's Alter. Ich ritze schon sehr lange und ich wollte damit sicher keine Aufmerksamkeit. Was ist mit den Kindern, die es verstecken und verheimlichen und gar nicht präsentieren? Die wollen bestimmt keine Aufmerksamkeit, wenn sie sich sogar dafür schämen.

Sie bilden es sich nicht nur ein - es ist so. Die Probleme werden nicht gelöst, aber dass eine Zustandsverbesserung ihrer Gefühle vorliegt, kann man nicht abstreiten.

Und glaub mir, es nützt NICHTS wenn die Eltern das Kind zu einem Psychologen schleppen. Die Eltern können ihr den Vorschlag machen, aber sie muss selbst entscheiden. Egal welchen Alter das Kind ist. Ich bin auch von allein zum Hausarzt gegangen und hab gesagt, ich WILL eine Therapie machen. Aber die Option müssen die Eltern dem Kind einfach geben, außer es besteht eine akute Selbstmordgefahr.

Das mit Kopf freibekommen, ist irgendwie falsch. Und dass am Ende der Weg zum Psychologen sein muss, stimmt auch nicht. Erforderlich ist es nur dann, wenn die betreffende Person es nicht alleine schafft, insofern sie es überhaupt schaffen will.

Ich denke - also bin ich dagegen.

Die Wahrheit steht immer alleine da.



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Sorgen

31.08.2005 um 17:40
@empty

und was schlägst du nun vor, was die Person tun soll?
Weiterritzen?


wir sind nicht geboren um zu sterben! Unser Leben hat einen Sinn nach dem wir suchen.


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Sorgen

31.08.2005 um 17:45
@twix

Die Freundin, also Threaderstellerin, könnte vlt mit ihr reden. Für sie da sein. Sie in Richtung aufhören bewegen bzw. ihr vorschlagen es den Eltern zu sagen. Wenn sie das jedoch nicht will, dann mal herausfinden warum nicht und das klären. Die Eltern könnten ja schließlich auch total ausrasten und ihr das Ritzen verbieten, was wirklich das letzte ist, was man sollte. Schließlich wird sie es nur noch mehr machen, wenn man es ihr verbietet. Sie wird sich unverstanden fühlen. Zuerst muss man ihr erst mal das Gefühl geben, dass man sie versteht, dass man sie trotz dessen akzeptiert und liebt. Man muss ihr Sicherheit und Halt geben. Und wenn sie es dann selber will, kann man es den Eltern sagen und zu einem Psychologen gehen.

Ich denke - also bin ich dagegen.

Die Wahrheit steht immer alleine da.



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Sorgen

31.08.2005 um 17:52
ich kenne ein paar weibliche menschen (wohl eher hühner),
welche eine zeit lang,zwar wie du sagtest,empty,ritzten und ihre narben versteckt hielten,doch untereinander stets darüber im gespräch waren.
wer hat die größere,tiefere wunde und wer den besten grund?
das ganze endete dann mit einem "abschiedbrief" und dem "versuchten" selbstmord des huhnes mit dem höchsten rang.

diesem amüsanten erlebnis habe ich wohl zu verdanken,dass ich den großteil,der heutigen ritzer/innen nicht ernst nehme,teils sogar verachte.....

ich gebe apo recht,es ist aufmerksamkeit,die diese menschen brauchen.

sie sind unter uns, passt auf wo ihr hintretet!



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Sorgen

31.08.2005 um 17:52
ich kenne ein paar weibliche menschen (wohl eher hühner),
welche eine zeit lang,zwar wie du sagtest,empty,ritzten und ihre narben versteckt hielten,doch untereinander stets darüber im gespräch waren.
wer hat die größere,tiefere wunde und wer den besten grund?
das ganze endete dann mit einem "abschiedbrief" und dem "versuchten" selbstmord des huhnes mit dem höchsten rang.

diesem amüsanten erlebnis habe ich wohl zu verdanken,dass ich den großteil,der heutigen ritzer/innen nicht ernst nehme,teils sogar verachte.....

ich gebe apo recht,es ist aufmerksamkeit,die diese menschen brauchen.

sie sind unter uns, passt auf wo ihr hintretet!



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Sorgen

31.08.2005 um 17:55
@hamsterchen

Aber nur wegen diesem einen Erlebnis kannst du nicht alle in einen Topf werfen. Wohl wahr, dass viele einfach nur Aufmerksamkeit bzw. Mitleid wollen. Und genau deswegen traun sich dann diejenigen, die Hilfe bitte nötig hätten nichts zu sagen, weil sie Angst haben, nicht ernst genommen zu werden.

Ich denke - also bin ich dagegen.

Die Wahrheit steht immer alleine da.



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Sorgen

31.08.2005 um 17:56
@empty
das halte ich für nicht hinreichend
ihr der Freundin der Threaderstellerin scheint es übel zu gehen, sonst würde sie sich nicht ritzen!
Wie groß ist der Schritt vom Ritzen zum Selbstmord denn?
Abwarten und Tee trinken, wie die Ostfriesen es pflegen zu sagen?
- Ich weiß ja nicht
ICH würde anders handeln
(habe mich schon einmal bei einer ähnlichen Situation falsch verhalten! allein mit Liebe bewegt man bei sowas gar nichts)

LG

wir sind nicht geboren um zu sterben! Unser Leben hat einen Sinn nach dem wir suchen.


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Sorgen

31.08.2005 um 17:58
das ritzen lächerlich machen vor ihr, ihr keine beachtung schenken diesbezüglich und in absurder art und weise ihr einen spiegel vor die nase halten.

so nach dem motto,

klingeling, ach hallo, du bist es, was hast du denn da in der hand!?

oh, das.....der nichtritzer holt ne kettensäge, etc. auch als plastikschwert etc. denkbar hervor...

das ist für dich, wenn du wieder bock auf ritzen hast, hey alte, laß mal ne runde ritzen gehen.

mag sein das die gute ritzerin so gestrickt ist, das sie damit am ehesten aufhört und ihr zwang dadurch verfliegt.

nichts ist schlimmer bei mancher sorte von mensch, auf das thema voll einzusteigen.


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Sorgen

31.08.2005 um 18:00
@twix

Kommt auf den Menschen an.
Manche Menschen werden erst recht zum Selbstmord verleitet, wenn man handelt. Abwarten und Tee trinken? Davon war nie die Rede. Wenn man für den Menschen da ist und mit ihm redet ist das sicher nicht Abwarten und Tee trinken. Aber ok. Am besten ist jeder macht auf dem Gebiet seine eigenen Erfahrungen. Nur wenn es der Ritzenden dann zu schnell geht, verschließt sie sich komplett und dann wird es noch schwerer ihr zu helfen.

Ich denke - also bin ich dagegen.

Die Wahrheit steht immer alleine da.



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Sorgen

31.08.2005 um 18:07
@ empty

Klar, nicht jeder will Aufmerksamkeit.

Die meisten schon. Zumindest habe ich das so beobachtet. Es wird oft auch nur scheinbar verheimlicht, aber gerade in jüngeren Jahren ist das ja nur schwer möglich.

Wie auch immer. Die von dir genannten Fälle sind mir ebenfalls geläufig.
Dabei handelt es sich eben um eine bzw. gleich mehrere psychische Krankheiten bzw. Neurosen und ähnliches.

Insbesondere solche Fälle gehören in ärztliche Behandlung. Da es sich eben um eine Erkrankung handelt, kann auch nur ein Facharzt die Ursachen dafür einsehen, und du bist wohl keiner, also erzähl mir keinen Stuss.

Viele solche Leute verhalten sich eben zwanghaft, und das ist nun mal keine Lappalie. Ich halte hier den Vergleich mit einer Sucht für gerechtfertigt, bzw. sehe dieses Verhalten teils als solche an.

Probleme, Aufmerksamkeitsdefizit => Ritzen => Gefühl, sich "wieder selbst spüren zu können (usf.)" => Gefühl der "Belohnung" für das Ritzen => sich wiederholende Zwangshandlung.

Solchen Leuten hilft Reden immer nur insofern, wie sie auch Einsicht zeigen wollen. Ich selbst habe oft erlebt, daß alle Versuche von Freunden und Verwandten, einer solchen Person zu helfen erfolglos waren. Es ist ein ja gerade auch ein Zeichen von innerer Schwäche, bzw. ein Zeichen der Unfähigkeit, sich seinen Problemen zu stellen.

Und da ist eine Therapie durchaus gerechtfertigt. Moderne Psychologie kann da mehr leisten, als manch einer, der sich einbildet (!) er könne Menschen helfen und sie aber durch seine vermeintliche Hilfe zu nur noch mehr krankem Verhalten anstachelt.
Ein Arzt reiß niemandem den Kopf runter- im Gegenteil ist dieser in der Lage, die Situation neutral zu beurteilen. Freunde und Verwandte sind dies meist nicht.


Gr,


A.

Bedenkt ihr alle, daß das Dasein reine Freude ist; daß all die Sorgen nichts als
Schatten sind; sie ziehen vorbei & sind getan; aber da ist das, was bleibt.



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Sorgen

31.08.2005 um 18:09
@ empty

großteil=alle ?

coole definition.

sie sind unter uns, passt auf wo ihr hintretet!



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Sorgen

31.08.2005 um 18:14
"Ein Arzt reiß niemandem den Kopf runter- im Gegenteil ist dieser in der Lage, die Situation neutral zu beurteilen. Freunde und Verwandte sind dies meist nicht."

das möchte ich nochmal unterstreichen wenn ich darf?!
wenn das mal endlich Menschen kapieren würden, dann könnten einigen Kranken geholfen werden und damit meine ich nicht nur Ritzern sondern auch
andere sutchthaften Krabnkheiten (ms,b...)


wir sind nicht geboren um zu sterben! Unser Leben hat einen Sinn nach dem wir suchen.


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Sorgen

31.08.2005 um 18:22
Danke twixtwax.

Ich will in etwa auf folgendes hinaus: Bei Freunden und Verwandten ist bei einem Gespräch über ein solches Verhalten auch immer ein gewisses Entsetzen oder auch Verwunderung, Ärger usw. mit im Spiel.

Man kann nicht von nahestehenden Personen erwarten, daß diese die Situation richtig einschätzen, da sie quasi von ihrem Mitgefühl und ihrer Zuneigung zu dieser Person in ihrem Urteil beeinträchtigt werden.

Ein Arzt sieht die Sache eben neutral. Die meisten Fachärzte haben mit solchen Fällen ständig zu tun.
Außerdem KÖNNEN Therapien vielen Leuten helfen, und haben dies auch getan.

Leider sehen die meisten Leute die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung erst dann ein, wenn schon vieles zu spät ist.
Tatsache ist nunmal, eine erkannte Gefahr ist nach einer gewissen Zeit auch eine gebannte Gefahr.
Die normalen Gespräche, die man als Angehöriger mit solchen Leuten führen kann, reichen eben nicht aus. Sie können das Problem in seiner wirklichen Tiefe nicht erfassen, weder können sie beurteilen, was der genaue Grund für ein solches Verhalten ist.


Gr,


A.

Bedenkt ihr alle, daß das Dasein reine Freude ist; daß all die Sorgen nichts als
Schatten sind; sie ziehen vorbei & sind getan; aber da ist das, was bleibt.



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Sorgen

31.08.2005 um 18:27
Das Problem ist, dass sich diese Kranken irgendwann eine eigene Welt aufbauen mit einem schönen Schutzwall und in dieser Welt existieren dann nur noch Träume. Sie lassen einen nicht mehr an sich heran und hören irgendwann ganz auf darüber zu sprechen und genau dann hat man es verpasst, denn dann stellen diese Personen sich gegen wirklich jede Hilfe!
Erpressungen helfen auch nicht weiter- leider :(
Irgendwann ist es dann auch besser einen Menschen fallen zu lassen als sich selbst kaputt zu machen und SPÄTESTENS dann sollte man den Eltern der Betroffenen bescheid sagen.
doch Psychologen sind unabwendbar

LG

wir sind nicht geboren um zu sterben! Unser Leben hat einen Sinn nach dem wir suchen.


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Sorgen

31.08.2005 um 19:33
ist sie einsam?


Das Leben ist ein Krieg.
Wer nicht alles lieben kann, ist ein Loser!



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Sorgen

31.08.2005 um 19:40
Kann dir leider keinen wirklichen..bin Borderliner und hab auch egnügend Therapie hinter mir.
Aber...irgendwas sinnvolles um wirklich davon loszukommen...vielelicht sie ablenken?[ich mein...sie iz ja anscheinend nicht tief drin]
Mir würden da nur die standard Psy Sprüche einfallen.
Magsu dass ich die aufzähle? lol

Meow...


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