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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

330 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Telefon, Arzt, Krankschreibung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Telefonische Krankschreibung: pro und contra

26.01.2026 um 08:54
Zitat von cejarcejar schrieb:So ist das nicht, Hausärzte sind oft Allgemeinärzte oder Internisten, das sind Beides genauso Facharztweiterbildungen wie Radiologe, also das sind auch Spezialisten, die Weiterbildung zum Radiologen und Allgemeinarzt dauern beide 60 Monate.
Dann sollte es eben mehr Stellen für Allgemeinärzte geben als für Radiologen. Bis sich das Level wieder angepasst hat. Ist aber nur so ein Gedanke.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

26.01.2026 um 15:00
@PrivateEye
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Dann sollte es eben mehr Stellen für Allgemeinärzte geben als für Radiologen. Bis sich das Level wieder angepasst hat. Ist aber nur so ein Gedanke.
Ein Gedanke, aber nicht unbedingt ein zielführender. Menschen mit Beschwerden warten auch auf einen Termin in der Radiologie manchmal lange, der für die weitere Behadnlung wichtig sein kann. Nur weil die im Durchschnitt einen hohen Umsatz haben (bei hohen Betriebskosten) sind die nicht irgendwie überflüssig oder es gäbe Überzählige.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

26.01.2026 um 17:49
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Nur weil die im Durchschnitt einen hohen Umsatz haben (bei hohen Betriebskosten) sind die nicht irgendwie überflüssig oder es gäbe Überzählige.
Radiologen sind eben eine Spezialisierung innerhalb einer Spezialisierung, brauchen teure Geräte auch schon in der Ausbildung und müssen dementsprechend ganz anders über das Land verteilt sein als Allgemeinmediziner. Ein MRT schafft man sich nicht mal eben so für eine Praxis an, und dann muss es auch entsprechend ausgelastet sein, damit fällt der "Dorf-Radiologe" schonmal als Konzept so gut wie weg, wenn er mehr machen soll als "Röntgenfotograf".


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

27.01.2026 um 06:33
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ein Gedanke, aber nicht unbedingt ein zielführender.
Ein Versuch ist aber besser als nichts zu machen. Oder?


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

27.01.2026 um 13:20
@PrivateEye

Nein, es ist keinen Versuch wird, weniger Radiologen auszubilden, weil die auch so schon gut ausgelastet sind und ihr relativ hoher Umsatz ist auch kein Indikator dafür, dass man sie nicht benötigt.

Ein guter Weg sind ja die relativ schnellen Termine, die man u.a. über die Terminservicestellen der Krankenversicherungen bekommen kann und die jeder Facharzt ausweisen muss, ohne dass allerdings eine konkrete Menge vorschrieben ist.

Das hilft mehr, als einen Mangel durch einen anderen Mangel beheben zu wollen.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

27.01.2026 um 13:26
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Nein, es ist keinen Versuch wird, weniger Radiologen auszubilden, weil die auch so schon gut ausgelastet sind und ihr relativ hoher Umsatz ist auch kein Indikator dafür, dass man sie nicht benötigt.
Das meine ich nicht und das weist du.

Es ging hier um die telefonische Krankschreibung und das mein Hausarzt dieses System mit Erfolg nutzt und sogar verbessert hat wie ich finde. Bei @gastric gab es ja auch ein gut funktionierendes System, das leider eingestellt wurde.

So etwas, das funktioniert, das sollte mal in größeren Rahmen ausprobiert werden. Kann man ja notfalls auch wieder zurück stufen, sollte es doch nicht den gewünschten Erfolg haben.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

27.01.2026 um 13:28
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:So etwas, das funktioniert, das sollte mal in größeren Rahmen ausprobiert werden.
Sowas Pragmatisches würde ich eher von NL erwarten, aber nicht von D.

Grüße
Omega Minus


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

27.01.2026 um 18:20
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Radiologen
Ich habe eine Überweisung vom Hausarzt für eine radiologische Untersuchung. Habe heute Nachmittag bei einer Praxis angerufen. Da hätte ich Anfang Juni einen Termin bekommen können. Habe dann nochmal woanders angerufen. Es ist zwar nicht dringend, aber ich wollte mal woanders nachhören. Da wurde mir ein Termin für Morgen Mittag angeboten. Es hieß, dass krankheitsbedingt einige Termine ausgefallen seien. Man kann also auch mal Glück haben, gerade jetzt in der "Erkältungszeit".


In diesem ganz aktuellen Artikel ist eine Umfrage zu dem Thema. Insbesondere junge Leute unter 30 sprachen sich besonders häufig für das Beibehalten der telefonischen Krankschreibung aus (85% waren dafür).
Eine klare Mehrheit der Deutschen will allerdings an der telefonischen Krankschreibung festhalten: In einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern und RTL sprechen sich 62 Prozent für die Beibehaltung aus, 35 Prozent für eine Abschaffung.
Quelle:
Mehrheit der Deutschen will an telefonischer Krankschreibung festhalten | STERN.de https://share.google/rxAutUfsYEcayYmsD



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27.01.2026 um 22:24
Nur ist der Politik die Mehrheit egal... Hat man ja leider oft genug schon mitbekommen.
In der Schweiz läuft das genau richtig.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 04:30
Zitat von DieSukkulenteDieSukkulente schrieb:In der Schweiz läuft das genau richtig.
Wie läuft das da?
Zitat von DieSukkulenteDieSukkulente schrieb:Nur ist der Politik die Mehrheit egal... Hat man ja leider oft genug schon mitbekommen.
Naja, viele Ärzte und Verbände sprechen sich ja auch dafür aus.
Letztendlich geht es immer nur um Geld.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 11:14
In der Schweiz wird das doch durchgesetzt was per Volksabstimmung läuft.
Hier wird abgestimmt und passiert dann nichts.
Wie du halt schon gesagt hast, es ist das liebe Geld.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 11:26
Zitat von DieSukkulenteDieSukkulente schrieb:In der Schweiz wird das doch durchgesetzt was per Volksabstimmung läuft.
Fände ich für hier sehr wünschenswert. Damit wäre Lobbyarbeit ausgeschlossen und auch die mündigen Bürger müssten/könnten sich wieder ihrer Verantwortung bewusst werden und diese sinnvoll nutzen.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 11:53
Zitat von nairobinairobi schrieb:Letztendlich geht es immer nur um Geld.
Eine der beiden goldenen Grundregeln unserer Zeit.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 13:20
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ein guter Weg sind ja die relativ schnellen Termine, die man u.a. über die Terminservicestellen der Krankenversicherungen bekommen kann und die jeder Facharzt ausweisen muss, ohne dass allerdings eine konkrete Menge vorschrieben ist.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich habe eine Überweisung vom Hausarzt für eine radiologische Untersuchung. Habe heute Nachmittag bei einer Praxis angerufen. Da hätte ich Anfang Juni einen Termin bekommen können. Habe dann nochmal woanders angerufen. Es ist zwar nicht dringend, aber ich wollte mal woanders nachhören. Da wurde mir ein Termin für Morgen Mittag angeboten. Es hieß, dass krankheitsbedingt einige Termine ausgefallen seien. Man kann also auch mal Glück haben, gerade jetzt in der "Erkältungszeit".
Funktioniert bei euch 116117 nicht? Das ist die Terminvergabe über die kassenärztliche Vereinigung? Da sieht man auf einen Blick wann es Termine für den jeweiligen Facharzt gibt? Ich musste neulich in die CT, mein "normaler Radiologe" hatte wochenlang keinen Termin frei gehabt (hab ich auch telefonisch erfragt) aber über die Seite habe ich dann einen Termin bei einem Radiologen etwas weiter weg innerhalb von 3 Tagen bekommen.

Ist im im Übrigen die selbe Nummer die man telefonisch für einen Notarzt nutzt:

https://www.116117.de/


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 13:36
Zitat von cejarcejar schrieb:Ist im im Übrigen die selbe Nummer die man telefonisch für einen Notarzt nutzt:
Können die dann per Ferndiagnose was klären?

Das Problem sind wohl einfach diese "Zwischen-Fälle", sprich, aktut aber kein Notfall.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 13:42
Zitat von cejarcejar schrieb:Funktioniert bei euch 116117 nicht
Keine Ahnung.
Ich bin privat krankenversichert und muss mich da selbst kümmern. Ist aber auch kein Problem. Sitze aktuell im Wartezimmer, Kontrastmittel wurde gespritzt.


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28.01.2026 um 13:44
Zitat von cejarcejar schrieb:Ist im im Übrigen die selbe Nummer die man telefonisch für einen Notarzt nutzt:
Das ist die Terminvergabe (für Fälle die keinen Tag warten können). Notruf, ganz akutes, ist doch die 112?
(Wobei ich mir vorstellen kann dass die 116117 auf den Notruf weiterverbindet. Aber wenn der Rettungsdienst mit Notarzt kommen muss, doch sicherlich nicht die 116117 wählen?)


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 13:46
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Das ist die Terminvergabe (für Fälle die keinen Tag warten können). Notruf, ganz akutes, ist doch die 112?
(Wobei ich mir vorstellen kann dass die 116117 auf den Notruf weiterverbindet. Aber wenn der Rettungsdienst mit Notarzt kommen muss, doch sicherlich nicht die 116117 wählen
Notarzt und Notruf sind nicht das selbe. Wenn Du ein Notarzt rufst dann kommt nach ein paar Stunden ein Arzt vorbei - also beispielsweise nachts oder am Wochenende. Beim Notruf kommt eben ein Krankenwagen.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 14:03
Zitat von cejarcejar schrieb:Notarzt und Notruf sind nicht das selbe. Wenn Du ein Notarzt rufst dann kommt nach ein paar Stunden ein Arzt vorbei - also beispielsweise nachts oder am Wochenende. Beim Notruf kommt eben ein Krankenwagen.
Nee. Bei der 116117 kommt kein notarzt, sondern der bereitschaftsarzt. Das übernehmen niedergelassene ärzte. Ein notarzt kommt zusammen mit dem rettungsdienst, wenn es erforderlich ist. Da gehts dann um unfälle, herzinfarkte und dergleichen. Der bereitschaftsarzt kommt bei hohem fieber, starken schmerzen ohne unfall ectpp. Sofern man sich jedenfalls über die 116117 meldet. Ruft man direkt die 112 an, kommt der rettungsdienst mal mit mal ohne notarzt je nach fall.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

28.01.2026 um 14:06
Zitat von gastricgastric schrieb:Nee. Bei der 116117 kommt kein notarzt, sondern der bereitschaftsarzt. Das übernehmen niedergelassene ärzte. Ein notarzt kommt zusammen mit dem rettungsdienst, wenn es erforderlich ist. Da gehts dann um unfälle, herzinfarkte und dergleichen. Der bereitschaftsarzt kommt bei hohem fieber, starken schmerzen ohne unfall ectpp. Sofern man sich jedenfalls über die 116117 meldet. Ruft man direkt die 112 an, kommt der rettungsdienst mal mit mal ohne notarzt je nach fall.
Alles klar, bei uns wird der Bereitschaftsarzt Notarzt genannt, mag bei uns eben regional so sein. Aber ja, das sind niedergelassene Ärzte, die durch die kassenärztliche Vereinigung Bereitschaft haben.

Ich hatte leider gerade in der Nacht von Freitag auf Samstag einen hier, musste aber dann letztendlich doch ins Krankenhaus, weil eine Diagnose per Ultraschall von Nöten war :(


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