@gastric Es ging darum, das ich diese Erfahrungen mit meinem Hausarzt machte und meinte, das könnte man möglicherweise auch auf andere oder Gemeinschaftspraxen anwenden.
@sacredheart scheint das aber nicht so zu sehen.
PrivateEye schrieb:Das sehe ich ebenso.
Wie ich schon erwähnte, hat mein Hausarzt dieses System ja für sich ausgebaut und verbessert. Mit positivem Erfolg für sich und seine Patienten.
Ich bin krank, rufe früh an. In einem ersten Gespräch mit der Schwester vom Tresen wird das weitere abgeklärt. Kann oder muss ich in die Praxis kommen? Dann machen wir einen Termin aus, am selben Tag. Ich komme zu der angesagten Zeit, im Warteraum 1 bis maximal 2 weitere Patienten und bin nahezu sofort dran. Kein stundenlanges Warten in überfüllten Warteräumen, eine stark verringerte Ansteckungsgefahr für mich oder andere.
Kann/Darf oder soll ich nicht in die Praxis, primär aus Gründen weitere Ansteckung etc., wird eine Videosprechstunde geplant, auch am selben Tag. Sollte es hier Zweifel geben oder weitere Untersuchungen nötig sein, bekomme ich wieder einen Termin, siehe oben, oder ich werde in das Hausbesuchssystem eingebunden. der Arzt kommt dann also nachmittags persönlich zu mir nach Hause.
AU und Rezept sind ja jetzt ohnehin elektronisch, bei Bedarf erhalte ich aber trotzdem eine AU in Papierform oder auch via Mail.
Ich finde dieses System echt durchdacht und es funktioniert bis dato auch erstaunlich gut. Sollte das nun wider abgeschafft werden müssen, wegen Polemik, wäre das ein echter Verlust.
sacredheart schrieb:Aber 2 Termine pro Tag per se freizuhalten, bedeutet, 2 Termine weniger zu vergeben. Das geht gar nicht anders. Und diese freien Termine würden ja nicht zu 100% ausgelastet, die wären ja nur 'für den Fall'.
Und wenn das alle Ärzte so machen müssten, als Vorschrift? Dann steht deshalb niemand besser oder schlechter da als der andere.
sacredheart schrieb:Ein Problem sind Patienten, die Termine vereinbaren, aber nicht erscheinen. Das ist geplante Zeitverschwendung. Wenn das zu einer einheitlichen Strafzahlung von zB 50 Euro führen würde, würde sich die Termintreue, bzw die Motivation abzusagen, verbessern. Und diese kurzfristig frei werdenenden Termine könnten dann für solche Fälle sein.
Die Möglichkeit der Strafzahlung gibt es schon länger und wenn Patienten andere so hängen lassen, befürworte ich eine entsprechende Sanktion auch. In meinem Beispiel erfolgt aber die Terminvergabe aber kurzfristig und situationsabhängig. Da gehe ich vom motivierten Willen de Patienten aus.
So, ich bin raus für heute und verabschiede schon einmal ins verdiente Wochenende und wünsche euch auch erholsame Tag. Bis demnächst.
:)
sacredheart schrieb:Allgemeinmedizin ist ein eigenständiger Facharzt. Und nein, als Neurochirurg ist man nicht auch Allgemeinmediziner und kennt sich zB mit Impfungen aus. Kopfschüttel.
Dann eben Schluss beim Allgemeinmediziner machen, bis wieder andere Stellen benötigt werden. Gilt da nicht woanders auch?
sacredheart schrieb:Und was heisst 'weiter studieren lassen'? Wer entscheidet denn, wer Orthopäde wird und wer Allgemeinmediziner? Der Arzt selbst. Noch mehr kopfschüttel.
Wenn alle nur noch plastische Chirurgen werden wollen und es keine Allgemeinmediziner mehr gibt, hat da nicht der Staat das Recht als auch die Pflicht regulierend einzugreifen? Überlege mal.