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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

3.657 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 10:48
Zitat von augustineaugustine schrieb:Was wäre denn eigentlich, wenn der Wal überlebt und in ein, zwei Jahren irgendwo in der Karibik gesehen wird (per Schwanzflosse identifiziert).
Manche Experten sprachen sogar von einer Forderung von Monaten , die man abwarten müsste , das man behaupten könne , eine Rettung wäre erfolgreich gewesen.
Halte ich persönlich für ein weiteres blame shifting . Denn , wer gibt es denn eine Garantie , das andere Wale dies auch tun ?
Die Rettung war jetzt schon Erfolg , sollte Hope ein Lebenszeichen in ca. 3-4 Wochen oder früher senden , kann man von einem Riesenerfolg und einer umfänglichen Rettung reden.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 10:54
Zitat von augustineaugustine schrieb:um weiter irgendwelchen perversen Sprengungsphantasien nachzutrauern?
Stimmt.
Dann noch so ein Gefasel von Ethik und man möge ihn doch von seinen Leiden erlösen.
Einen Wal , der leben will und einen Überlebenswille zeigte , interessiert ein Gefasel von menschengemachter Tierethik herzlich wenig.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 11:09
@RomanTisch

Solange

Hoffnung auf eine Chance (Überlebenswille)

besteht, ist es ethisch geboten, dem Wal eine Chance auf Rettung und Überleben zu bieten.

Und zwar so lange, wie er Anzeichen von Vitalität zeigt. Und diese Anzeichen waren für mich durchgehend da. Der Wal selbst kann sich nicht äußern, dass er gerettet werden möchte.

Das ist mein Verständnis von Ethik in dieser Geschichte.


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14.05.2026 um 11:16
Zitat von ShilohShiloh schrieb:besteht, ist es ethisch geboten, dem Wal eine Chance auf Rettung und Überleben zu bieten.
Ich würde Moral , in diesem Fall , über die der Ethik stellen . Denn moralisch sind wir verpflichtet , ihm zu helfen , da er durch uns Menschen erst in diese missliche Lage gekommen ist , und nicht gestrandet ist , um des Sterbens Willen.
a) Netze und Seile von Fischernetzen im Maul
b) die seinen Ortungssinn gestört hatten
c) zu viele Sandbänke , in einem eh schon seichten Gewässer
d) zu viel Bootslärm
e) durch Schiffsschrauben verletzt wurde

Von daher war es das einzig Richtige , eine Rettungsmission einzuläuten.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 11:20
Was diese Sprengung angeht.....hätte es für den Wal wirklich keine andere Chance gegeben, fände ist das theoretisch vertretbar. Ist halt keine Katze, die man mit einer Spritze erlösen kann, sondern ein riesiges Tier. Und da interessiert es mich auch ziemlich wenig, ob das auf Menschen verstörend wirken könnte. Seltsamer Maßstab. Aber ganz generell, so mein Eindruck, gibt es aber sehr wenig Erfahrungen mit dem einschläfern/ sprengen. In Deutschland sogar gar keine? Und das ist für mich das Abschlusskriterium. Man stelle sich vor was das für das Tier bedeutet, ginge das schief.
In Hopes Fall fand ich das aber eh keine wirkliche Option.


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14.05.2026 um 11:23
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Ich würde Moral , in diesem Fall , über die der Ethik stellen
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Von daher war es das einzig Richtige , eine Rettungsmission einzuläuten.
@RomanTisch
Da gebe ich dir Recht.
Ethik ist in Grunde die theoretische Reflexion über die moralische Praxis.
Wir sind da völlig einer Meinung.


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14.05.2026 um 11:35
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ethik ist in Grunde die theoretische Reflexion über die moralische Praxis.
Wir sind da völlig einer Meinung.
Dies sahen die beiden Financiers wohl genauso und handelten. Ohne sie würde Hope u.U. heute noch auf der Sandbank liegen. Einzig und allein ihnen ist es zu verdanken , das eine Rettungsmission eingeläutet wurde , auch wenn diese chaotisch und überstürzt am Schluss ablief , weil man wohl unter Zeitdruck stand.


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14.05.2026 um 11:43
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Was diese Sprengung angeht.....hätte es für den Wal wirklich keine andere Chance gegeben, fände ist das theoretisch vertretbar.
Bis heute wurde in D kein gestrandeter Meeressäuger gesprengt . Dies wurde und wird abgelehnt.
Meeressäuger und ihre Kadaver werden " abgespeckt" , wie es fachmännisch genannt wird. Heißt , sie werden zerlegt , manche wohl vergraben oder zu wissenschaftlichen Zwecken ( Skelettierung) genutzt.
Es gibt keine bekannten dokumentierten Fälle, in denen ein verendeter Meeressäuger in Deutschland gezielt gesprengt wurde, um ihn zu beseitigen.Die bekannte, katastrophal schiefgegangene Sprengung eines Wals im Jahr 1970 fand in Oregon, USA, statt, nicht in Deutschland.Hier sind die Fakten zur Situation in Deutschland:Keine Sprengungen von Kadavern: Nach Angaben von Experten würde eine Sprengung in Deutschland heute nicht infrage kommen, da sie als "sehr heikel" gilt und als Methode zur Beseitigung abgelehnt wird.Andere Entsorgungsmethoden: Verendete Wale an deutschen Küsten (z.B. Pottwale auf Sylt) werden in der Regel zerlegt, vergraben oder für wissenschaftliche Zwecke (Skelettierung) genutzt.Verwechslungsgefahr: Es kommt vor, dass die Bundesmarine in der Ostsee alte Seeminen sprengt, wobei es zu tödlichen Auswirkungen auf Meeressäuger kommen kann. So wurden beispielsweise 2019 nach einer Minensprengung im Fehmarnbelt 18 tote Schweinswale gefunden.
Quelle: Google KI


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14.05.2026 um 12:00
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Solange

Hoffnung auf eine Chance (Überlebenswille)

besteht, ist es ethisch geboten, dem Wal eine Chance auf Rettung und Überleben zu bieten.

Und zwar so lange, wie er Anzeichen von Vitalität zeigt. Und diese Anzeichen waren für mich durchgehend da. Der Wal selbst kann sich nicht äußern, dass er gerettet werden möchte.

Das ist mein Verständnis von Ethik in dieser Geschichte.
Seh ich komplett genauso.


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14.05.2026 um 12:08
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Vor lauter Lebenswillen hat er sich selbst mehrfach gestrandet?
Er hat sich selbst gestrandet? Was soll das heißen?

Sehr wahrscheinlich hatte er sich in die Ostsee verirrt und konnte sich dort wegen der für einen Buckelwal geringen Tiefe nicht mehr orientieren. Und da die Ostsee für einen Buckelwal extrem flach ist, ist es fast schon wahrscheinlicher, dass so ein Buckelwal irgendwo im zu flachen Wasser landet, als unbeschadet aus der Ostsee herauszufinden. Eine Strandung bzw. Festsitzen im Schlick ist für einen Buckelwal, der das Pech hat, in der Ostsee zu landen, aufgrund der Begebenheiten leider fast schon die logische Folge.

Dass Wale zum Sterben gezielt an Land gehen, ist eher ein urbanes Märchen, das praktischerweise Menschen davon entbindet, Rettungsmaßnahmen zu ergreifen (und von KI bestimmt auch aufgegriffen wird, weil es immer wieder gern erzählt wird und im Kontext mit diesem Wal stark strapaziert wurde). Wale, die an Land gespült werden, sind oft krank, versterben dann aber recht schnell und überleben nicht mehrere Wochen mit u.a. guter Atmung.

https://www.geo.de/natur/tierwelt/wissen-wale--dass-sie-sterben--37277710.html


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14.05.2026 um 12:42
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Die Rettung war jetzt schon Erfolg , sollte Hope ein Lebenszeichen in ca. 3-4 Wochen oder früher senden , kann man von einem Riesenerfolg und einer umfänglichen Rettung reden.
Ach, Quatsch. Das wäre das Verbringen eines Sterbenden von Punkt A nach Punkt B.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das ist mein Verständnis von Ethik in dieser Geschichte.
Menschlich sehr verständlich. Es ist emotional und auch bequem. Retten ist immer einfacher als sterben lassen. Man handelt und sieht nicht nur zu. Das gibt einem ein gutes Gefühl. Zudem ist es gesellschaftlich anerkannt. Wir ehren in der Regel die Retter und nicht die Palliativmediziner. Aber objektiv sollte man nicht ausblenden das der Wal vielleicht wirklich zu schwach war und absichtlich flaches Gewässer aufgesucht hat. Also vielleicht hat die Initiative genau das Falsche getan. Diese Möglichkeit sollte man nicht ausblenden, nur weil man unbedingt helfen will.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Dass Wale zum Sterben gezielt an Land gehen, ist eher ein urbanes Märchen, das praktischerweise Menschen davon entbindet, Rettungsmaßnahmen zu ergreifen (und von KI bestimmt auch aufgegriffen wird, weil es immer wieder gern erzählt wird und im Kontext mit diesem Wal stark strapaziert wurde).
Tiere wissen nicht das sie sterben können. Wale suchen flache Gewässer als Ruhepositionen auf, wenn sie krank und geschwächt sind. Sie wollen ausruhen. Das tun andere Wildtiere wie z.B. Wildschweine auch. Das schwer verletzte Wildschwein zieht sich ja auch nicht "zum sterben" ins Unterholz zurück. Es tut dies, um Ruhe zu haben und zu genesen.


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14.05.2026 um 13:43
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Retten ist immer einfacher als sterben lassen. Man handelt und sieht nicht nur zu.
Sorry, diese "Logik" erschließt sich mir in diesem Fall nicht. In diesem Fall war zusehen (sterben lassen) sicher einfacher als handeln (retten).
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Solange

Hoffnung auf eine Chance (Überlebenswille)

besteht, ist es ethisch geboten, dem Wal eine Chance auf Rettung und Überleben zu bieten.

Und zwar so lange, wie er Anzeichen von Vitalität zeigt. Und diese Anzeichen waren für mich durchgehend da. Der Wal selbst kann sich nicht äußern, dass er gerettet werden möchte.

Das ist mein Verständnis von Ethik in dieser Geschichte.
Zusehen wäre in diesem Fall also einfacher, aber eben ethisch nicht vertretbar gewesen.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Wir ehren in der Regel die Retter und nicht die Palliativmediziner. Aber objektiv sollte man nicht ausblenden das der Wal vielleicht wirklich zu schwach war und absichtlich flaches Gewässer aufgesucht hat. Also vielleicht hat die Initiative genau das Falsche getan. Diese Möglichkeit sollte man nicht ausblenden, nur weil man unbedingt helfen will.
Man sollte auch nicht ausblenden, dass dieser junge Wal im flachen Wasser der Ostsee vielleicht einfach nur seine Orientierung verloren hat, indem durch das allgemein zu flache Wasser der Ostsee sein zur Navigation eigenes Magnetfeld gestört wurde. Und dass er außer seiner durch den niedrigen Salzgehalt der Ostsee lädierten Haut anscheinend keine weiteren Erkrankungen aufwies, die ihn zu einem "sterbenden Tier" machten. Für seine nach wie vor vorhandene Vitalität sprach alleine schon das wiederholte Freischwimmen des Wals. Dass diese Anstrengung und das dann anschließende Liegenlassen des Wals im Schlick das Tier im Laufe des langen untätigen "Zusehens" aber schwächen würde, war doch nur die logische Folge aus diesem anfänglichen Umgang mit der Situation.

Das Erkennen, dass der dennoch noch ziemlich vitale Wal niemals alleine wieder aus der Ostsee herausfinden würde, war kein "unbedingt helfen wollen" im Sinne von um jeden Preis, sondern dieses Helfen gebot ganz klar der nach wie vor zufriedenstellende Gesundheitszustand des Wals, die tierärztliche festgestellte Transportfähigkeit und die geprüfte Aussicht auf Erfolg eines Rettungsversuchs per gut durchdachtem Konzept.

Von daher hat die Initiative mMn genau das Richtige getan.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 14:01
also ich persönlich halte Wale nicht für so dämlich oder desorientiert dass sie nicht den Strand oder nahes Land von tieferem Wasser unterscheiden könnten..
Zitat von ShilohShiloh schrieb:die tierärztliche festgestellte Transportfähigkeit
ein Mensch z.b. der 2 Wochen nichts gegessen hat, der ist sicher auch Transportfähig. aber überlebensfähig im offenen Meer im tiefen Wasser ist eine ganz andere Hausnummer..

und ja ich weiß dass Buckelwale lange nichts fressen das brauchen wir nicht wieder durchkauen. dennoch finde ich darf man das ärztliche Gutachten auch anzweifeln. zumindest gab es ja zu Anfang auch ein Gutachten die was anderes aussagte dass das Tier stark geschwächt ist (was nicht automatisch bedeutet dass es innerhalb 2 Wochen sterben wird). also wenn man da keine Verschwörung draus stricken möchte dass das Gutachten gefälscht wurde muss man zumindest anerkennen, dass so ein Gutachten scheinbar unterschiedlich ausfallen kann. vielleicht hätte man noch eine Drittmeinung anfragen sollen wenn man 2 gegensätzliche Gutachten hat?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 14:20
@RayWonders
Wale nutzen das Erdmagnetfeld zur Navigation, und Störungen dieses inneren Kompasses, insbesondere in flachen, geografisch komplexen Gewässern wie der Ostsee, können zu Orientierungslosigkeit und Strandungen führen.

Hier sind die Hauptgründe für die Desorientierung von Walen in diesem Kontext:

Gestörter Magnetsinn durch Naturereignisse: Starke Sonnenstürme und damit verbundene geomagnetische Störungen (die auch Polarlichter verursachen) können den inneren Magnetkompass der Wale stören. Laut Studien aus dem Jahr 2020 häufen sich Walstrandungen an Tagen mit hoher Sonnenaktivität, da die Tiere vom Kurs abkommen.

Problematik der flachen Ostsee: Für ozeanische Wale ist die Ostsee eine "Falle", da sie zu flach ist. Wenn der Magnetsinn versagt, finden die Tiere in den flachen Küstengewässern nicht mehr aus eigener Kraft zurück in tiefere Gewässer.

Zusätzliche Beeinträchtigung durch Unterwasserlärm: Neben natürlichen Magnetfeldschwankungen kann auch der starke Unterwasserlärm von Schiffen oder militärischen Aktivitäten die Orientierung der Tiere empfindlich stören und ihre Echoortung beeinträchtigen.

Ein aktuelles Beispiel ist der Buckelwal "Timmy", der im Frühjahr 2026 in der Ostsee strandete und sich vermutlich aufgrund gestörter Magnetfeldbedingungen im flachen Wasser der Lübecker Bucht verirrte.
Quelle: KI
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:vielleicht hätte man noch eine Drittmeinung anfragen sollen wenn man 2 gegensätzliche Gutachten hat?
Es gab und gibt nur ein offizielles Gutachten und dieses stammt vom 07.04.2026.

https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1687832


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 14:21
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:also ich persönlich halte Wale nicht für so dämlich oder desorientiert dass sie nicht den Strand oder nahes Land von tieferem Wasser unterscheiden könnten..
Das hat nichts mit dämlich o.Ä. zu tun. In ihrem Lebensraum können sie sehr gut zwischen flachem und tiefem Wasser unterscheiden. In der Ostsee, die nicht ihr Lebensraum ist, können sie das aber nicht, weil sie sich dort nicht orientieren können. Sie kennen die Umgebung nicht, dadurch fehlen für die Orientierung wichtige Marker bzw. Orientierungspunkte. Es ist viel zu laut, um sich akustisch zu orientieren und um das Magnetfeld der Erde hinzuzuziehen, ist die Ostsee zu niedrig.


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14.05.2026 um 14:27
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Es gab und gibt nur ein offizielles Gutachten und dieses stammt vom 07.04.2026.
von dem Datum hab ich das hier gelesen:


d01830e9e3b4a8c9e02b514119ad5a31

Quelle: https://newstime.joyn.de/themen/panorama/chronologie-buckelwal-timmy-entdeckung-heute-109980

wie kommt man von 'schwerstkrank' dann zu einer anderen Einschätzung, dass ein Retten und Aussetzen im tiefen Meer sinnvoll ist?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 14:36
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wie kommt man von 'schwerstkrank' dann zu einer anderen Einschätzung, dass ein Retten und Aussetzen im tiefen Meer sinnvoll ist?
Keine Ahnung, wie man auf die Einschätzung "schwerstkrank" ohne weitere Untersuchungen kommen konnte ...
Gutachten zum gestrandeten Buckelwal vor Poel, 07.04.2026

.....

Der Gesundheitszustand des Wals kann nach wie vor nur eingeschränkt beurteilt werden, da nur eine externe Adspektion und keine weiteren Untersuchungen durchgeführt werden.
......

Quelle:
https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1687832


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14.05.2026 um 14:38
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Keine Ahnung, wie man auf die Einschätzung "schwerstkrank" ohne weitere Untersuchungen kommen konnte ...
also gab es keine weiteren Untersuchungen?

die gleiche Frage könnte ich auch andersrum stellen - wie kommt man auf transportfähig und überlebensfähig ohne Untersuchungen?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 14:40
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:die gleiche Frage könnte ich auch andersrum stellen - wie kommt man auf transportfähig und überlebensfähig ohne Untersuchungen?
Dazu gab es ja Untersuchungen der Tierärzte der Initiatve direkt am Wal sowie entsprechende Statements des Umweltministeriums NACH dem Gutachten.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

14.05.2026 um 14:50
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:also gab es keine weiteren Untersuchungen?
Es gab für dieses "Gutachten" keine Untersuchungen, sondern nur eine externe Adspektion und die Begutachtenden schrieben selbst, dass sie keine eindeutigen Aussagen zum Gesundheitszustand des Wals machen könnten (auch wenn sich das bei diversen Pressekonferenzen anders anhörte).

Es gibt für dieses "Gutachten" auch eine interessante Stellungnahme von Stranded No More: https://strandednomore.org/wp-content/uploads/2026/04/SNM_Oeffentliche_Stellungnahme_Antwort_auf_DMM_ITAW_Gutachten_11042026_DE.pdf


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