Nyx_07 schrieb:Es war halt nur ein Wels und kein Wal.
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.
Du hättest freilich schreiben sollen, Buckelwal.
Gab es oder gibt es eigentlich was Neues von Backhaus zu den Fischereinetzen, den Ostseeschweinswalen, oder den Walexperten und Meeresbiologen und Naturschutzverbänden, mit denen er das Treffen absagte? Wo er ja stattdessen beschäftigt war, mit "Timmy" zu kommunizieren und eine Pressekonferenz zu Timmy ihm wichtiger war?
Weißt du das,
@Nyx_07 ?
Mit dem Minister sollte unter anderem diskutiert werden, wie sich die Zahl der Wale in der Ostsee reduzieren ließe, die als Beifang in Fischernetzen verenden. "Seit 2006 sterben jedes Jahr über 50 Schweinswale vor unserer mecklenburgischen Küste, viele davon auf qualvolle Weise als Beifang", sagte der an dem Termin beteiligte Meeresbiologe Henning von Nordheim von der Universität Rostock dem "Spiegel". Das sei seit Langem bekannt, werde öffentlich jedoch kaum wahrgenommen.
In der Diskussion über den Wal in der Ostsee wird immer wieder kritisiert, dass viele Ressourcen in die Rettung dieses einen Tiers fließen, während der Tier- und Meeresschutz seit Jahren zu kurz komme. Die Population der Ostseeschweinswale besteht nur noch aus wenigen Hundert Tieren und gilt als vom Aussterben bedroht.
Gerade im Licht der aktuellen Geschehnisse sei es "absolut nicht hinnehmbar", dass weiter so viele Wale in Fischernetzen in der Ostsee verendeten, so von Nordheim. "Das sind Tiere, die genauso leben, die genauso Schmerzen empfinden, die kläglich sterben, ähnlich wie möglicherweise jetzt der Buckelwal."
Quelle:
https://www.msn.com/de-de/politik/beh%C3%B6rde/backhaus-sagte-treffen-mit-experten-zu-walschutz-ab/ar-AA226hh4Sind ja jetzt 2 Monate seitdem. Ordentlich viel Zeit, um das Gespräch mal nachzuholen?
Ja? Nein?
Na, dann doch lieber Ehrenurkunde für die Tierquälerei, mit nem schwimmenden Buckelwal drauf, dann Grill und Kulinarik.
Das Wort Tierquälerei ist nicht von mir.
Sagte der dänische Wal-Professor Peter Madsen.
Der dänische Wal-Professor Peter Teglberg Madsen geht nun im "Spiegel"-Interview hart mit der deutschen Öffentlichkeit und der Politik ins Gericht.
Passt schon, der Vergleich da, des Wal-Professors.
"Der Wal war dem Tod geweiht. Was dann geschah, da möchte ich ehrlich sein, war Tierquälerei. Bei seiner Freilassung vom Transportschiff wurde ein offensichtlich kranker und geschwächter Wal ins Meer geworfen."
Der Biologe zieht einen makaberen Vergleich: "Stellen Sie sich vor, Sie würden einen Menschen auf dem Sterbebett, der sich schon von seinen Verwandten verabschiedet hat, packen, in eine Schubkarre schmeißen, zwei Tage durch die Gegend fahren, im Wald abladen und jubelnd rufen: Du bist frei. Dafür würde man vermutlich ins Gefängnis kommen. Das ist hier passiert. Es war unverantwortlich."
Quelle:
https://www.heute.at/s/wal-experte-knallhart-timmy-hatte-nie-eine-chance-120201754Wie sagte aber noch mal Backhaus dazu, jetzt kann er Heim zu Mutti?
Dabei gibts das bei Bartenwalen gar nicht.
Buckelwale wenig familiär: Kein „Heim zu Mutti“: Buckelwale gehen schnell eigene Wege
Quelle:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/buckelwale-wenig-famili%C3%A4r-kein-heim-zu-mutti-buckelwale-gehen-schnell-eigene-wege/ar-AA226Q54Aber wen kümmerts, so viel Ahnungslosigkeit?
Vielleicht kommt ja noch was Positives bei raus?
Anstatt einander Vorwürfe zu machen, fordert Professor Madsen jetzt aber, etwas gegen die Fischernetze in der Ostsee zu unternehmen. "Jeder, den der Tod des Wals betroffen gemacht hat, kann sich engagieren. Man kann Geld an Umweltschutzorganisationen spenden, ehrenamtlich oder politisch tätig werden, um sogenannte Geisternetze zu entfernen. Das wäre ein positives Fazit dieser Geschichte."
Quelle:
https://www.heute.at/s/wal-experte-knallhart-timmy-hatte-nie-eine-chance-120201754Nur ... irgendwie glaub ich nicht dran.