RayWonders
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dabei seit 2005
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Nein, das ist aktuell mit unserem Kenntnisstand nicht in Ordnung zu behaupten, dass eine Dokumentation der Ärztinnen gar nicht stattgefunden hat. Wir können nur sagen, dass sie eine solche dem Umweltministerium entgegen der Vereinbarung bis dato nicht zur Verfügung gestellt haben.RayWonders schrieb:na das ist doch jetzt haarspalterei -
und welchen Grund könnte es dafür geben? jede Kleinigkeit war öffentlich aber hier plötzlich stellt sich die Initiative quer?Shiloh schrieb:Wir können nur sagen, dass sie eine solche dem Umweltministerium entgegen der Vereinbarung bis dato nicht zur Verfügung gestellt haben
Keine Ahnung.RayWonders schrieb:und welchen Grund könnte es dafür geben?
und hier verstehe ich eben nicht, wie man an der Stelle nicht zweifelt wenn es keine plausiblen Erklärungen gibt.. stattdessen hält man dran fest "das Tier war gesund" obwohl es eben keine dokumentierten Untersuchungen gibtShiloh schrieb:Keine Ahnung.
Es gibt für so viele Dinge in dieser Geschichte derzeit keine plausible Erklärung.
Meinst du mit 'an der Stelle" jetzt die Dokumentation? Natürlich kannst du daran zweifeln, du kannst derzeit aber halt nicht einfach behaupten, dass diese gar nicht gemacht wurde.RayWonders schrieb:und hier verstehe ich eben nicht, wie man an der Stelle nicht zweifelt wenn es keine plausiblen Erklärungen gibt..
Die Erklärung dazu von Frau Dr. Herrschaft in ihrem Interview erscheint mir nicht plausibel.RayWonders schrieb:beim Tracker denkst du doch auch wenn beim erst beim 2ten Tauchgang der Tracker gefunden wurde nachdem die Initiative da war, dass da was nicht plausibel ist und nicht stimmt?
meine Frage war - warum zweifelst du nicht? nur weil du an der Story des gesunden Tieres festhalten willst?Shiloh schrieb:Natürlich kannst du daran zweifeln
RayWonders schrieb:und hier verstehe ich eben nicht, wie man an der Stelle nicht zweifelt wenn es keine plausiblen Erklärungen gibt.. stattdessen hält man dran fest "das Tier war gesund" obwohl es eben keine dokumentierten Untersuchungen gibt
Ah so, das meintest du. Schrieb ich bereits:RayWonders schrieb:meine Frage war - warum zweifelst du nicht? nur weil du an der Story des gesunden Tieres festhalten willst?
Shiloh schrieb:Es gab später durch die Tierärztinnen der Initiative Untersuchungen, deren Ergebnisse Inhalte des Gutachtens widerlegten,
So. z..B. gute Atemfrequenzen, Aktivität, eine Heilungsreaktion der Haut durch die vorgenommenen Maßnahmen, keine verbliebenen Netzteile m Maul feststellbar.Shiloh schrieb:dass das Tier so krank und stark geschwächt war, dass dies einem Rettungsversuch entgegengestanden hätte.
Was war daran falsch, es nicht sagen zu können, ob der Wal noch lebt oder nicht?RayWonders schrieb:bevor man den Wal an der dänischen Insel fand, ob der Wal lebt oder nicht da wurdest du doch nicht müde zu behaupten man könne es nicht sagen ob er lebt oder nicht.
Ich vermute, das ging wohl den meisten so.RayWonders schrieb:bevor man den Wal an der dänischen Insel fand,
Das ist doch auch völlig ok.RayWonders schrieb:ich bleibe bei meinem Glauben, das Tier war nicht gesund und das Tier liegt jetzt tot vor der dänischen Insel..
Ich wüte nicht. Meine Einschätzung wird - denke ich - von vielen Beobachtern geteilt.Justsaying schrieb:Hatte denn die Rettungsinitiative einen brauchbaren Plan, Timmy von Bord zu bekommen?
So als Anregung, bevor Du gegen die Schiffscrew wuetest.
Tja - und wenn es keinen Konsens gab?Origines schrieb:Aber nicht von der "Robin Hood" per Seil um die Fluppe rausgezerrt. Das mag evtl. ultima ratio gewesen sein, aber dann erwarte ich auch einen wie auch immer gearteten Konsens an Bord, dass das nun der Plan ist, weil es nicht anders geht.
Aufgrund der unklaren Befehlsstruktur innerhalb der Privatinitiative und widersprüchlicher Anweisungen bat der Geschäftsführer unserer Mandantin Frau Walter-Mommert um klare Benennung eines finalen Entscheidungsträgers innerhalb der Privatinitiative. Frau Walter-Mommert nominierte hierfür Herrn Jeffrey Foster. Am Abend des 1. Mai erfolgte dann eine gemeinsame Absprache zwischen Herrn Foster, den Kapitänen der "Fortuna B" und der "Robin Hood" sowie dem Leiter des Bergungsteams hinsichtlich des weiteren Vorgehens zur Freilassung von "Timmy". Dabei wurde die Entscheidung getroffen, dass die Maßnahmen - sollte der Wal am nächsten Morgen noch da sein - in gleicher Weise wie am 1. Mai fortgesetzt werden sollten, und zwar morgens wegen des wetterbedingt engen Zeitfensters. Aufgrund der Wetterlage und des Wellengangs wurde bestimmt, dass die "Robin Hood" anstatt des Begleitboots verwendet wird.Quelle: https://www.presseportal.de/pm/167284/6276080
Diese Entscheidung zum weiteren Vorgehen wurde sodann von der Tierärztin Frau Dr. Anne Herrschaft noch am selben Abend mit Frau Walter-Mommert telefonisch besprochen. Frau Walter-Mommert erklärte hierzu ihr Einverständnis.
Geschoben? Wo hast Du das her - ich kenne aus den Toennies Interviews nur 'an Fluke ziehen' bzw. Vor der Wal eine Wand bauen (mit Pontons) und diese Richtung Öffnung ziehen - und letzteres kam Toennies erst im Nachhinein.Origines schrieb:Der Wal sollte durch die Bergungsmannschaft per Hand rückwärts aus der Barge geschoben werden.
Schnell stellte sich heraus, dass der Wal der Barge nach vorne folgte, sobald sie sich entfernte. Aus diesem Grund versuchten Mitglieder der Initiative - auf Anweisung und in Anwesenheit von Tierärzten und Experten -, den Wal mithilfe der bereits beim Einschwimmen verwendeten Schläuche und eines kleinen Begleitboots in Position zu halten, während die "Fortuna B" mit kleinster Fahrt die Barge langsam weiterzog. Der Wal sollte auf diese Weise aus der sich entfernenden Barge freikommen, ohne ihr nach vorne zu folgen.Quelle:
Laut Experten: Nein.RayWonders schrieb:ist das Tier da nicht schon zu lang tot dafür?
Im Interview mit dem NDR hat Dr. Henning von Nordheim, Honorarprofessor für Meeresnaturschutz an der Universität Rostock, deshalb Aufklärung gefordert. Aus Sicht des Experten braucht es nun unter anderem eine professionelle wissenschaftliche Sektion des Kadavers.
Eine wissenschaftliche Untersuchung des Kadavers, wie sie Nordheim fordert, hält Backhaus inzwischen allerdings für kaum noch zielführend. "Nach mindestens vier Tagen im Wasser ist der Verwesungszustand so stark, dass man die genaue Todesursache vermutlich nicht mehr herausfinden wird", so der Minister im NDR Interview.Quelle:

Aber wer sagt oder behauptet das denn?Interested schrieb:Das aber bedeutet nicht, dass es nur für fame oder whatever in die eigentliche Freiheit entlassen wurde.
Menschen glaubten, mit dem Wal kommunizieren zu können, die meisten waren esoterische Boomer auf Facebook, einer war Minister einer Landesregierung.Quelle: https://www.stern.de/gesellschaft/buckelwal-timmy-ist-tot--warum-das-eine-gute-nachricht-ist-37403350.html
Wildlife medicine, however, does not operate on instinct or optics. It relies on probabilities, welfare assessments and the recognition that intervention is not always beneficial ...Quelle: https://theconversation.com/whale-strandings-draw-emotional-responses-but-repeated-rescues-can-cause-more-harm-281137
When perception overrides expertise
This tension is not anecdotal; it is well documented. Research shows that human perceptions and emotional investment can significantly shape responses to cetacean strandings, sometimes directly conflicting with recommendations based on the animal’s welfare.
In high-profile cases, decision making can shift from expert-led processes to outcomes shaped by public pressure. The patterns observed in Germany – repeated strandings, declining condition and cumulative stress – are strong predictors of poor outcomes, regardless of continued intervention ...
A common principle in veterinary ethics is that the ability to intervene does not justify doing so. Every rescue attempt carries risks: handling stress, injury, prolonged suffering and the diversion of limited resources.
While financial cost is often highlighted, the more critical issue is animal welfare. In repeated stranding cases, the ethical balance becomes increasingly stark.
What’s at stake is trust in scientific expertise, veterinary judgement and the difficult reality that the most humane decision is not always the most emotionally satisfying one ...
If every high-profile stranding becomes a referendum driven by public pressure, we risk creating a system where decisions are shaped less by animal welfare and more by public visibility.
The instinct to rally around a stranded whale reflects the best of human empathy. But real care in wildlife conservation is not always about action. Sometimes, it requires restraint.
Dass der so bezeichnete Wal wohl gleich ertrank, nachdem er unter ungeklärten Umständen aus dem Schwimmcontainer befördert wurde, in dem er in die Nordsee geschleppt worden war und den er wohl aus Schwäche stundenlang nicht verließ, mag einen gnädigeren Tod bedeutet haben als das langsame Sterben auf einer Sandbank. Das ist das einzig Gute, das sich über die Rettungsaktion sagen lässt, die keine war, sondern eine Vergrößerung des Leidens durch Lärm und Stress. Sie verstieß darum gegen das Tierschutzgesetz, das verbietet, einem Tier ohne vernünftigen Grund ebensolches Leid zuzufügen.Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/toter-buckelwal-aus-der-wal-traum/ar-AA23oepm
Die Sehnsucht nach einem Happy End nach Menschenart ist kein vernünftiger Grund, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass es eintrifft, gegen null geht. Wahrscheinlich ist jedoch, dass trotz des Körpers, der nun in dänischen Gewässern dümpelt und an dem sich sogar ablesen lässt, dass der Tod schon vor Tagen eintrat – also vermutlich, sobald der Buckelwal die Kraft hätte aufbringen müssen, zum Atmen an die Wasseroberfläche zu schwimmen –, die Walrettungsträumer an ihrer Geschichte festhalten. Der Wal habe seine Chance nicht nutzen können, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus.
Er konnte sie nicht nutzen, weil er nie eine hatte, was Walexperten, als ihre Stimme noch etwas galt, in Gutachten und Mitteilungen begründeten: Das wiederholte Stranden, der Druck des Leibs auf die Organe, die angegriffene Haut, das Stellnetzseil im Maul, all das summiere sich zu gravierenden und, wie nun bewiesen ist, in der Tat irreversiblen Gesundheitsproblemen.
Umweltminister Backhaus ließ es geschehen
Der Wunsch nach einem guten Ausgang ist vor allem dann kein vernünftiger Grund für Tierleid, wenn es durch Unkenntnis und Unprofessionalität erzeugt wird. Der Hoffnungsfunke, gegen den sich kaum wehren konnte, wer das Wal-Drama verfolgte, überstrahlte den eigentlichen Skandal: dass die sich plötzlich ins Bild schiebenden millionenschweren Geldgeber für einen Wal-Transport nicht in der Lage waren, eine zumindest im Ansatz seriöse Umsetzung ihres Projekts zu gewährleisten. Ahnungsloser Aktivismus mit wahlweise wissenschaftsfeindlicher, esoterischer und rechtsradikaler Schlagseite stürzte die Aktion ins Chaos – und Umweltminister Backhaus ließ es geschehen.
Das ist die Darstellung der Schiffscrew. Ich finde die auch nicht plausibler:Justsaying schrieb:Quelle: https://www.presseportal.de/pm/167284/6276080
Ich personlich finde das sehr naheliegend und nachvollziehbar, was sie erzählt.Shiloh schrieb:Die Erklärung dazu von Frau Dr. Herrschaft in ihrem Interview erscheint mir nicht plausibel.
Die Geschichte mit dem "erst muss Dänemark den Fund vermelden, bevor Deutschland das macht" usw.
Ohne ein Zusammenspiel der Schiffe hat man den Wal nicht aus der Barge bekommen - diese Bemühungen am Freitag waren ja nicht erfolgreich.Origines schrieb:Stopp! Es war doch laut Jeff Foster die "Robin Hood", die den Wal rausgezogen hat? Wie kann es sein, dass deren Kapitän damit nichts damit zu tun gehabt hat!
Das war ein krankes und sterbendes Tier.Was auch stimmt, denn alte, kranke oder verletzte Tiere verlieren oft die Orientierung oder die Kraft, sich im tiefen Wasser zu halten. Sie werden deshalb von Strömungen in flaches Wasser oder an den Strand getrieben,wo sie dann verenden. Ein Wal stirbt eines natürlichen Todes auf hoher See und sinkt dann oft auf dem Grund des Meeresboden,was man als Walsturz (Whale Fall) bezeichnet. Wale gehen auch nicht bewusst zum Sterben an einem bestimmten Ort wie Sandbänke.