augustine schrieb:Eine Obduktion wäre schon sehr wichtig, das sagt auch der Herr Fabian Ritter. Ich meine, es wäre doch wirklich entscheidend zu wissen, ob timmy zum Beispiel wirklich ein großes Netz im Bauch hatte und somit im Grunde unrettbar war. Oder stellt euch vor, man würde feststellen, dass er Knochenbrüche o.ä. an den Flossen oder Wirbelsäule hat. Oder es käme raus, dass er ein schweres grundsätzliches gesundheitliches Problem gehabt hatte, ein chronisches Organleiden oder so. Das wäre doch die letzte Chance, evtl noch ein paar Fragen zu beantworten.
Warum sollte jemand dafür noch Geld ausgeben wollen?
Die zwei Millionen für die "Rettung" wurden ausgegeben, weil Wahlkampf ist, ein großes nichtblödes Unternehmen und eine Tierärztin mit einem Rettungserfolg massiv Werbung für sich hätten machen können etc.
In Dänemark akzeptiert man, dass Tiere anlanden und sterben. Dass es menschengemachte Probleme (Überfischung und unsachgemäße Fangnetze) gibt, sollte man nicht akzeptieren, ist aber ein bekanntes Phänomen, und es gibt längst Initiativen, die dagegen kämpfen und öffentliches Bewusstsein schaffen.
Das Ziel einer Obduktion könnte nur sein, den schwarzen Peter zwischen den "Rettern" und der Schiffscrew hin und her zu schieben.
Die Experten, die am Ende vergrault worden waren, haben von Anfang an gesagt, dass das Verhalten des Wals auf ein todkrankes Tier hindeutet, das sich zum Sterben zurückgezogen hat. Das ist zwar traurig, aber in der Tierwelt völlig normal. Leider wurde das unter dem Druck der Öffentlichkeit und den vorhandenen Partikularinteressen nicht akzeptiert.