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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

3.658 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

28.05.2026 um 15:07
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Ich halte den Mann nicht für neutral und jemand, der schon im Vorfeld erklärt, woran der Wal gestorben ist, sollte mMn die Obduktion nicht durchführen.
Nur, warum sollte er die Obduktion manipulieren? Er hat doch nichts davon. Glaubst Du wirklich, ihm geht es nur darum sagen zu können: "Ich habs Euch doch vorher gesagt!"?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

28.05.2026 um 15:23
Zitat von orletsorlets schrieb:Aber wenn man Verstand statt Mitleid einsetzt, soll eigentlich jedem klar sein, dass sowas was Timmy mit menschlicher Hilfe passiert ist, eine Tierquälerei war,da er es im Vorhinein schon nicht gut ging.
Ich bin nur froh darüber, dass ein Meeresforscher das genauso sieht.
Ich finde es groß von Dir mitzuteilen, dass du deine Meinung geändert hast. Respekt! Sowas ist hier im Forum selten.


Ich finde wenn Erika Mustermann so dolles Mitleid mit dem Tier hat jetzt nicht so schlimm, wie die Realitätsverweigerung bei den Tierärzten, denn die sollten da wissenschaftlich und dem Tierwohl geschuldet drangehen. Dass das Tier Schmerzen litt war ja wohl klar.

So einen Arzt wünscht sich niemand für sein Haustier. Ein Arzt sollte offen sagen wenn eine Genesung höchst unwahrscheinlich ist und dem Tier Leid ersparen.


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28.05.2026 um 15:27
@Nyx_07 Und trotzdem geben und verschreiben viele oft Globuli und ähnlichen Quatsch.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

28.05.2026 um 15:32
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Und trotzdem geben und verschreiben viele oft Globuli und ähnlichen Quatsch.
Wenn es nicht schadet und der Kunde es gerne zahlt, ist es mir egal. Schmerz und Leid verlängern geht gar nicht.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

28.05.2026 um 15:50
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Nur, warum sollte er die Obduktion manipulieren? Er hat doch nichts davon. Glaubst Du wirklich, ihm geht es nur darum sagen zu können: "Ich habs Euch doch vorher gesagt!"?
Ich glaub nicht mal, dass er manipulieren würde. Ich denke nur, dass er quasi schon ein Ergebnis im Kopf hat. Eins von dem er überzeugt ist, weil er das ja als Wissenschaftler einschätzen kann (während er das anderen Wissenschaftlern scheinbar nicht zutraut). Ich denke nicht, dass es ihm wichtig sein wird, sein bereits bestehendes Ergebnis zu hinterfragen - eben weil er es für unbestreitbar richtig zu halten scheint. Und wenn man dann nur in eine Richtung schaut, sieht man eben auch nur das, von dem man ausgeht, dass man es findet.

Gerade in Anbetracht des mittlerweile schlechten Zustands des Kadavers müsste man da ggf. wirklich sehr genau hinschauen, woher Verletzungen stammen und wie lange sie zurückliegen, oder man müsste ggf. einräumen, dass es nicht mehr feststellbar ist, ob der Wal wirklich nicht überlebensfähig war. Und das sehe ich bei jemandem, der so sicher wie Herr Madsen schon im Vorfeld die einzige Wahrheit verkündet, eher nicht, dass das geschehen würde. Nicht mal mit der bewussten Absicht, sich besser hinzustellen, sondern einfach, weil er von seiner Ansicht so sehr überzeugt ist und nichts anderes in Betracht zu ziehen scheint.

Und vor diesem Hintergrund würde ich mir wünschen, dass jemand mit der Aufgabe betraut würde, der nicht schon Tage vorher verkündet, was er feststellen wird oder eben zwei Wissenschaftler, die unterschiedlicher Ansicht sind, sodass bei der Untersuchung in mehr als nur eine Richtung geschaut wird.


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28.05.2026 um 15:56
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Wenn es nicht schadet und der Kunde es gerne zahlt, ist es mir egal. Schmerz und Leid verlängern geht gar nicht.
Nur habe ich schon persönlich erlebt, dass man mit sowas durchaus schaden kann und man Schmerz und Leid gerade dadurch verlängert hat. Sowohl bei Tier als auch bei Mensch.


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28.05.2026 um 15:59
@Lotte49 Man ehrlich, ausser ein paar Meeresbiologen, uns hier und ein paar Klapphüllenboomern auf TikTok und Facebook interessiert es doch niemanden, warum der Wal gestorben ist. Keine Staatsanwaltschaft, weder die Politik und den allermeisten Mitbürgern ist das egal. Er wird die Obduktion dokumentieren und einen Bericht verfassen müssen. Da können dann Interessierte das kontrollieren. Ausserdem wird er wohl nicht alleine in dem Walkadaver rumwühlen.


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28.05.2026 um 16:02
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Schmerz und Leid verlängern geht gar nicht.
Genau das wäre der Fall gewesen, hätte man den Wal noch weitere Wochen im Schlick liegen lassen. Es gab leider nicht die Wahl zwischen optimaler Versorgung und Schmerzfreiheit bis zum Ableben, das das Tiere quasi gar nicht mitbekommt und Transport auf der Barge. Es gab nur die Wahl zwischen über weitere Wochen im Schlick liegen, bis der Hungertod eintritt, und das bei sommerlichen Temperaturen und Transport auf der Barge.

Für das Tier wäre auch das weitere Liegen im Schlick mit Schmerz und Leid verbunden gewesen, und der Eintritt des Todes hätte vermutlich um einiges länger gedauert als es jetzt leider der Fall war.


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28.05.2026 um 16:13
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:@Lotte49 Man ehrlich, ausser ein paar Meeresbiologen, uns hier und ein paar Klapphüllenboomern auf TikTok und Facebook interessiert es doch niemanden, warum der Wal gestorben ist. Keine Staatsanwaltschaft, weder die Politik und den allermeisten Mitbürgern ist das egal. Er wird die Obduktion dokumentieren und einen Bericht verfassen müssen. Da können dann Interessierte das kontrollieren. Ausserdem wird er wohl nicht alleine in dem Walkadaver rumwühlen.
Ich meine, wenn du gar nicht wirklich genauer wissen willst, warum ich den Herrn Madsen und dessen Beauftragung mit der Obduktion kritisch sehe, dann frag halt nicht nach.

Diese Abschätzigkeit gegenüber jenen, die den Rettungsversuch nicht in Bausch und Bogen verurteilen, geht mir gehörig auf den Keks.


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28.05.2026 um 16:16
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Für das Tier wäre auch das weitere Liegen im Schlick mit Schmerz und Leid verbunden gewesen, und der Eintritt des Todes hätte vermutlich um einiges länger gedauert als es jetzt leider der Fall war.
Deswegen hätte es Tierärzte mit Mumm gebraucht, die sich Gedanken gemacht hätten wie man ihn schnell vom Leben zum Tode befördert, damit hätten sie zwar keinen Ruhm eingefahren aber das Beste für das Tier getan.


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28.05.2026 um 16:24
@Lotte49 Dafür gibt es ja den Obduktionsbericht mit enstprechender Dokumentation und wenn da Unstimmigkeiten auftreten, zB weil der Untersuchende voreingenommen ist, dann werden die anderen interessierten Fachleute die auch entdecken. Und wie gesagt, er wird nicht alleine am Kadaver sein.


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28.05.2026 um 16:26
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Deswegen hätte es Tierärzte mit Mumm gebraucht, die sich Gedanken gemacht hätten wie man ihn schnell vom Leben zum Tode befördert, damit hätten sie zwar keinen Ruhm eingefahren aber das Beste für das Tier getan.
Ich gebe Dir ja im Grunde recht, aber da wäre was losgewesen, wenn man mit Harpune oder Sprengstoff nachgeholfen hätte so dicht an der Küste...


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28.05.2026 um 16:39
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Ich gebe Dir ja im Grunde recht, aber da wäre was losgewesen, wenn man mit Harpune oder Sprengstoff nachgeholfen hätte so dicht an der Küste...
Um wen sollte es denn gehen? Sollte es um das Beste für das Tier gehen oder um das Mütchen von ein paar "Verwirrten", die dann nachhause fahren und sich womöglich ihr Lammkotelett auf den Grill legen?

So viele 100% Veganer gibt es nicht und die bigotte Mehrheit sollte schön die Kresse halten :) Kein Schlachttier wird zu Tode geschmust und glückliche Kühe in den Milchbetrieben gibt es eher selten und schon gar nicht wenn der Liter Milch 89 Cent kostet.


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28.05.2026 um 17:43
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:So viele 100% Veganer gibt es nicht und die bigotte Mehrheit sollte schön die Kresse halten :) Kein Schlachttier wird zu Tode geschmust und glückliche Kühe in den Milchbetrieben gibt es eher selten und schon gar nicht wenn der Liter Milch 89 Cent kostet.
Und andererseits scheinen die allermeistern der Personen, die in dem Transport des Wals einen tierschutzrelevanten Skandal sehen, die Transportbedinungen bei sogenannten "Nutztieren" nicht weiter zu stören. Aber die Doppelmoral liegt natürlich immer bei den anderen...


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28.05.2026 um 17:57
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Deswegen hätte es Tierärzte mit Mumm gebraucht, die sich Gedanken gemacht hätten wie man ihn schnell vom Leben zum Tode befördert, damit hätten sie zwar keinen Ruhm eingefahren aber das Beste für das Tier getan.
Die gab es aber nicht. Nicht einer der Experten, Wildtierärzte, whatever, die jetzt als Superhelden gefeiert werden und die im Zusammenhang mit dem Rettungsversuch die Klappe ganz weit aufgerissen haben, hatte den Mum, sich für Maßnahmen der Sterbehilfe wirklich einzusetzen. Darüber in den Medien fabulieren, ist eine Sache, sich mit dem Umweltministerium von MV und den Zuständigen dahingehend wirklich auseinanderzusetzen, entsprechende Untersuchungen (die die Richtigkeit der Sterbehilfe eindeutig hätten beweisen oder eben widerlegen können) gegen die Minimalinvasiv-Doktrin des Ministeriums durchzuboxen und durchzusetzen und sich dem Shitstorm der Medien zu stellen, ist eine ganz andere. Da haben sich die Damen und Herren Super-Experten allesamt schön bedeckt gehalten und haben es lieber hingenommen, dass das elende Sterben des Tieres sich über Wochen oder im worst case Monate hinzieht, und haben von ihrem vermeintlich hohen Ross der Allwissenden herunter rummoralisiert, von einem "in Ruhe sterben" und Walen, die zum Sterben auf Sandbänke kommen herumgelabert und jeden als Spinner oder Tierquäler hingestellt, der nicht untätig zusehen wollte. An dieser Stelle ausdrücklich ausnehmen möchte ich Jan-Olaf Meynecke, der sich dem Thema bei aller Kritik immer sachlich und differenziert genähert hat. Aber wirklich aktiv etwas tun, um das Leiden des Tieres zu beenden, dafür waren sie sich allesamt zu schade.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die einzigen, die die Cojones dazu hatten, überhaupt aktiv zu werden und sich auch üblen Anfeindungen zu stellen, ist und war die Rettungsinitiative. Man kann ihren Ansatz kritisch sehen oder falsch finden, aber all jene, die das so furchtbar schlimm fanden, dass ein Rettungsversuch gestartet werden sollte, hätte sich für aktive Sterbehilfe stark machen können, statt sich die Situation des Wals im Schlick schönzureden bzw. schönreden zu lassen. Aber sooo wichtig war einem das Tier dann ja scheinbar doch nicht.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

28.05.2026 um 18:18
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die einzigen, die die Cojones dazu hatten, überhaupt aktiv zu werden und sich auch üblen Anfeindungen zu stellen, ist und war die Rettungsinitiative.
LOL Wo werden die denn angefeindet? Die edlen Retter sorgen gerade mit ihren üblen Lügen über die Crew dafür, dass diese Morddrohungen erhält.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Aber sooo wichtig war einem das Tier dann ja scheinbar doch nicht.
Sag ich doch. In der Realität haben den Wal einige zu Kenntnis genommen , mehr aber auch nicht. 1 Wal von 300.000 Walen und Delfinen, die jährlich sterben. Ich bitte dich. Die Empörung der wahrscheinlich Dauerempörten wegen irgendwas , fand wie immer im Netz statt. Man müsste all diesen verendenden Tieren eben Namen geben oder besser gleich zwei.


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28.05.2026 um 18:19
Wal „Timmy“: Privat-Initiative geht wieder ans Tier – Offizieller droht Insel-Verweis an
Quelle: https://www.fr.de/panorama/forscher-mit-szenario-fuer-wal-obduktion-mit-grossem-knall-in-die-luft-fliegen-94325368.html#google_vignette

Da frage ich mich, was soll das? Also zum Wal zu gehen


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28.05.2026 um 18:52
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:
Wal „Timmy“: Privat-Initiative geht wieder ans Tier – Offizieller droht Insel-Verweis an
Quelle: https://www.fr.de/panorama/forscher-mit-szenario-fuer-wal-obduktion-mit-grossem-knall-in-die-luft-fliegen-94325368.html#google_vignette

Da frage ich mich, was soll das? Also zum Wal zu gehen
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb am 28.04.2026:Da findet aber ganz schön viel vorsorgliches Fingerzeigen statt für den Fall, dass der Wal es doch nicht schafft. Ich dachte, dem geht es gut?!



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28.05.2026 um 18:57
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:LOL Wo werden die denn angefeindet? Die edlen Retter sorgen gerade mit ihren üblen Lügen über die Crew dafür, dass diese Morddrohungen erhält.
In so ziemlich jedem Zeitungsartikel oder TV-Beitrag werden sie u.a. als Tierquäler hingestellt - keine Auseinandersetzung mit der Strandung und den möglichen Ursachen, kein Wort zu dem wochenlangen Nichtsun o.Ä. oder dem Leid, dem der Wal dort im Schlick ausgesetzt war und noch über Wochen ausgesetzt gewesen wäre, nur immer feste drauf auf die Rettungsinitiative. Die KI speist ihr Wissen aus diesen Artikeln und so gibt es kaum noch eine Quelle, die auch nur neutral oder auch nur im Ansatz differenziert über das Thema berichtet.

Und das ist mMn nicht nur gegenüber den am Rettungsversuch beteiligten Personen nicht fair, sondern wird auch der Sache nicht gerecht. Wir hatten hier einen weltweit einzigartigen Fall in Deutschland, aus dem Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen viele Infos hätten gewinnen können. Stattdessen traut sich keiner so recht ran und Medien, ein Teil der Wissenschaftler (die den Arsch nicht hochgekriegt haben bzw. kein Interesse am lebenden Wal oder gar dem Überleben des Wals hatten) und Bevölkerung ergehen sich in einer Kakophonie des Schlechtmachens und Schlechtredens, die ihresgleichen sucht. Für ein ach so wissenschaftaffines Land wie Deutschland ist das mMn schon ganz schön traurig.


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28.05.2026 um 19:06
Zitat von augustineaugustine schrieb:Es ist ja fast alles irgendwie selektiv und subjektiv, wem oder was man seine Aufmerksamkeit widmet. Aber mal ehrlich: ich identifiziere mich lieber mit Leuten, die versuchen, so einem Tier in Not zu helfen und eine Art von Mitgefühl zu zeigen, auch wenn es von anderen als albern, übertrieben, einseitig, fehl am Platz, falsch usw angesehen wird als umgekehrt zynisch, empathielos, kalt oder relativierend auf alles zu reagieren
Ich denke, wer helfen will, der muss auch helfen können. Ein Lebewesen ist kein Versuchsobjekt. Die Art und Weise, wie man dem Wal geholfen hat, war nicht gut. Sie erlitt beim Transport und bei der Freilassung Verletzungen, war Stress und Lärm ausgesetzt. Das sollte und müsste man bedenken, bevor am Rettungsversuche startet. Gut gemeint ist leider nicht gut gemacht. Mitgefühl ersetzt keine Sach- und Fachkenntnisse. Die Leute von der Initiative haben es vielleicht gut gemeint, waren engagiert und haben auch viel Geld in die Hand genommen. Aber das Ergebnis spricht leider nicht für sie. Der Wal ist tot. Sie liegt, trotz allem, tot im Kattegat.

Leute, die aus dem Schlachten von Walen ein Volksfest machen, sind halt auch extrem. Aber das ist eben das eine Extrem, das andere sind Leute die auf Gedeih und Verderb helfen wollen, egal was es am Ende kostet (und welche Schmerzen es verursacht). Das sind beides Extreme denen man meiner Meinung nach nicht nacheifern sollte. Wie immer im Leben sollte man irgendwo einen Mittelweg finden.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Und das ist mMn nicht nur gegenüber den am Rettungsversuch beteiligten Personen nicht fair, sondern wird auch der Sache nicht gerecht.
Mag sein, nur haben die Retter daran einen großen Anteil. Sie selber legen auch keine wissenschaftlichen Berichte vor, stattdessen versuchen sie sich selber reinzuwaschen und klagen andere an. Jeder zeigt hier auf jeden. Selbst die Berichte von Jeff lesen sich teilweise wie ein Rechtfertigungsversuch. Von einem sachlich-nüchternen Bericht über die Ereignisse ist hier weit und breit nichts zu sehen.


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