Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

68 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Weltuntergang, Klimawandel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
UffTaTa Diskussionsleiter
Profil von UffTaTa
anwesend
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 09:13
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Man denke nur mal , an den Maya Kalender
ah ja. Du wolltest doch raus aus dem Thread? Mach das.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Scheinbar hast du dies nicht so recht begriffen , um was es geht.
Das würde ich jetzt über dich sagen, aber lassen wir das. Wolltest du nicht gehen?


1x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 09:33
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Das würde ich jetzt über dich sagen, aber lassen wir das. Wolltest du nicht gehen?
2x den gleichen Unsinn zu schreiben wie du , ergibt in der Summe leider keinen Sinn. Von daher macht es Sinn für mich , jetzt endgültig mich zu verabschieden aus diesem thread . Wünsche dir aber trotzdem eine rege Beteiligung und ggf. Anregungen dazu.


melden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 12:24
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Das Gefühl kenne ich. Deswegen sollte in die Notausrüstung auch der schnelle Ausgang gehören. Ein Gramm Heroin, ne Kurzwaffe, etc. Wie man es persönlich am liebsten hat um, falls man nicht mehr kann, die Sache wenigstens für sich persönlich zu beenden.
Hm, ja. Ergibt Sinn. Gerade der Punkt mit dem BTM. Ist ja nicht so, dass davon ausgegangen werden kann oder sollte, gleich das "Glück" der instantanen Gnade zu erfahren, und bevor der Instinkt vom Tier reinkickt "irgendwie" aber Hauptsache weiterzumachen, ist die Option wenigstens mit ner Art letzter Ruhe verbunden.


melden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 12:52
Zitat von philterphilter schrieb:Möchtest du ausdrücken, dass du ein Wolf bist?
Ne ich meinte Schafe wörtlich. Ich stehe in gutem Kontakt mit schäfer mit großer Herde. = unendlich nahrung


melden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 13:01
@rainlove

Ach so. Na gut, kommt dann vermutlich auch bisschen aufs Szenario vom Niedergang an. Komplette Deindustrialisierung geht vllt noch. Also zumindest aus anthropologischer Sicht, wenn vllt auch mit verbundener Anomie. Ne Kernschmelze alá Zeitmaschine, wenn der Mond aus der Umlaufbahn gesprengt wird oder so, dürfte für das Getier, Vegetation usw auch problematisch werden, wenn die Tektonik reagiert. Kommt auf den Film an.


1x zitiertmelden
UffTaTa Diskussionsleiter
Profil von UffTaTa
anwesend
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 13:57
Zitat von philterphilter schrieb:Kommt auf den Film an.
Naja, der Film der mir vorschwebt wird von der Politik geschrieben, von der Realität gefilmt und von der Wissenschaft dokumentiert und bewertet.

Da braucht man gar nicht mit irgendwelchem Hollywood anfangen oder, gar noch schlimmer, irgendwelche moderne Lügen-Legenden ala "Maya Kalender" als angeblich guten Kontrapunkt für über 60 Jahre weltweiter wissenschaftlicher Forschung anführen.

Und natürlich kann man mit der "Planung" nur einen geschichtlich sehr kurzen bis kurzen Zeitraum abdecken. Wenn die Sache mittelfristig ins großflächige rutschen kommt (Triggerpunkte), dann kannste eh nix mehr groß vorbereiten.

Für mich würde das praktisch bedeuten die ersten kurzfristigen Störungen in unserer Versorgung zu überstehen. Also Energieengpässe, Stromausfälle, Nahrungsmittelknappheit weil die LKWs nicht mehr zu Lidl kommen. Sowas wird auftreten und wieder vorbei gehen, dann immer häufiger und langfristiger passieren. Wenigstens die ersten Schläge in der Art würde ich noch gerne versuchen zu überstehen.


Der Zeitraum den die persönlichen "Planungen" umfassen sind natürlich auch stark von den eigenen Mittel abhängig. Die Musks, Zuckerbergs, etc. der Welt kaufen sich ganze Inseln und bauen flutsichere Bunker.
Es gibt Firmen die sich auf unterirdische Luxusbunker, autonome Urlaubsressorts und sonstige Spielereien für wohlhabende Käufer spezialiseren. Die Reichen und Superreichen werden wohl länger durchhalten, aber irgendwann wird die, von Ihnen ausgelöste Katastrophe, auch sie treffen. Dann heist es noch einige kurze Jahre lang "guzzolene from Gas Town and bullets from the Bullet Farm" aber auch das geht mal zu Ende.

Ich nehme an die Immobilienpreise auf Grönland, Norkanada und an der Nordsibirischen Küste werden auch temporär massiv steigen, spätestens Anfang des nächsten Jahrhunderts, aber bis dahin brauche ich ja nicht zu planen. Das betrifft dann meine Enkel- und Urenkelkinder, die es hoffentlich nicht geben wird.


1x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 14:12
@UffTaTa

Vermutlich hat mich der Header vom Weltuntergang dazu hingerissen, es beim Wort zu nehmen. Also Ende aus Mickey Mouse. Ein Systemkollaps, der ja dann doch wahrscheinlicher wäre als ein Gammablitz, der dle Atmosphäre toastet, ist aber auch nichts, was mich dazu bewegen könnte, irgendwelche Pläne zu schmleden. Ich bin da bei Mike Tyson. Jeder hat einen Plan, bis er was an den Hals kricht. Sprich es bleiben nur Improvisation und unbedingter Wille. Und vllt mal auf den Stepper und die Hantelbank.


melden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 14:54
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Falls du nicht weist wovon ich rede, dann verfolgst du die Nachrichten des Niedergangs nicht. Ich schmeiß hier mal ein paar rein damit du ne Ahnung kriegst.

https://www.farminguk.com/news/uk-food-supply-at-risk-of-catastrophic-failure-by-2030-report-warns_68225.html
Die Briten liegen doch trotz "Missernten" bei den Hektarerträgen von zB Weizen immer noch weit über dem Schnitt der restlichen Welt.

Hier die Ertragsentwicklung für Ireland:
Screenshot 2026-04-08 143735
https://www.theglobaleconomy.com/Ireland/cereal_yield/


Viele Länder in den nördlichen Breitengraden sind seit gut 30 Jahren zu ziemlich an die natürlichen Grenzen der Hektarerträge gestoßen.
Ertragszuwächse lassen sich nur kaum noch erzielen.

Wird die Welt dadurch verhungern?
Eher nicht, denn ein Großteil der Getreideanbaugebiete ist noch weit weg von den möglichen maximalen Erträgen.

In Afrika gibt es Regionen, wo durch die Technologisierung in der Landwirtschaft sicherlich die Ertragsrückstände schnell aufgeholt werden können.
Die Grüne Revolution hat dort noch nie angefangen, die in anderen Teilen der Welt um 1960 begonnen hat.
Brasilien hat gezeigt, wie man von einem hungernden Land, welches auf Nahrungsmittelimporte angewiesen war, innerhalb von 20, 30 Jahren zum "Agrarweltmeister" aufsteigen kann und die "Welt ernährt".


Screenshot 2026-04-08 144924
https://www.theglobaleconomy.com/Brazil/cereal_yield/

Von solchen Katastrophenmeldungen sollte man sich nicht beunruhigen lassen, die gab es auch von vor 60 Jahren, "Bevölkerungsbombe".
Weniger Aufmerksamkeit erhielten da Protagonisten wie Norman Borlaug, die diese Prognosen zu Nichte machten und weltweit die Ernährungssicherheit massiv voran getrieben haben. Das eine sind Theoretiker, auf der anderen Seite gibt es Praktiker auch in der Forschung.


2x zitiertmelden
UffTaTa Diskussionsleiter
Profil von UffTaTa
anwesend
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 15:33
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Hektarerträgen von zB Weizen immer noch weit über dem Schnitt der restlichen Welt.
Das Problem das die Studie ansprach waren nicht die Erträge pro Hektar. Da gings vor allem um die gehäuften Missernten durch klimatische Verschiebung, Bodendegradion und die unsicherheit der Versorgung mit importierten Hilfsmitteln wie z.B. Dünger.

Kurzum, eben die Verknüpfung von Allem, was aber im Endeffekt eben den Endertrag erbringt.

Und ich bin mir auch bewusst das Trommeln zum Geschäft gehört. Ich bin mir noch viel mehr die ganzen Stimmen bewusst die mir ununterbrichen erzählen wollen das es alle Möglichen Szenarien irgendwann beschrieben wurden und die dann nicht eingetreten sind.
Dabei wird dann gerne EIN Marker herangezogen (ala Anzahl der Bäume, Hektarerträge, etc.) und angeblich übertriebenen Scenarien angeführt die ja nicht eingetreten sind (z.B. Ozonloch, saurer Regen) nur um zu verschweigen das diese nicht eingetreten sind weil man was dagegen getan hat.


Außerdem bin ich gewöhnt mit komplexen Systemen zu arbeiten, mit vielen Inputs und Outputs und ich weiß wie leicht ein einzelner Fehler in solch abhängigen Systemen, das ganze Konstrukt zum halten bringt.

Und vor allem muss ich immer an das nördliche Breitmaulnashorn denken. Dem ich die Ehre hatte 50 Jahre beim aussterben zu zuschauen, von 10000 individuen bis zum letzten traurigen Individum. Oder dem Amzonas Dschungel bzw. jetzt ja teilweise Savanne. Der seit 50 Jahren "gerettet" wird. Oder den Korallen-Riffen, derentwegen ich noch vor 2 Jahren der Panikmache beschuldigt wurde und die nun so gut wie alle bleich sind.
Ich sehe dass die Reiskammer Italiens, die Po-Ebene, versalzt und die Zone des kaputten Bodens immer weiter ins Land zieht während der Norden jedes Jahr von massiven Überflutungen im Wechsel mit Waldbränden heim gesucht wird.
Ich bin auch alt genug das ich die massiven Kliimaänderung, die in gerade mal 40 Jahren in meiner Heimatgegend geschehen sind, aus eigener Anschauung kenne, incl. des absurden Rückgangs an Insekten und Vögel.

Also lass mich mit "wird nicht so schlimm" und "gabs alles schon mal" und "Weltuntergang gibts alle Jahre" und solch einem Schmarren in Ruhe. Da biste ca. 20 Jahre Lebenserfahrung zu spät dran als das ich da noch drauf reinfalle.


1x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 16:00
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Das Problem das die Studie ansprach waren nicht die Erträge pro Hektar. Da gings vor allem um die gehäuften Missernten durch klimatische Verschiebung
Hektarerträge waren schon immer zum Teil durch die Witterung abhängig und werden es auch bleiben.
Durch Züchtung, Düngung und Pflanzenschutz konnte man andere natürliche Vorkommnisse beschränken.
Das führt zu sehr stark gestiegenen Erträgen.
Missernten gab es schon immer, Faktoren wie Pilz Epidemien oder massenhaftes Auftreten durch Schädlingen kann man heute größtenteils technisch Lösen durch den Pflanzenschutz. Das sind die weitaus stärksten Einflussfaktoren.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:und die unsicherheit der Versorgung mit importierten Hilfsmitteln wie z.B. Dünger.
Dünger könnte auch in UK stärker selbst produziert werden, man müsste eben eine stärkere Eigenversorgung bei zB Gas vorantreiben.
Stickstoff wird per Haber Bosch erzeugt, man braucht also Energie.
Das ist lösbar, man müsste eben die Strategie dazu mal angehen.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Kurzum, eben die Verknüpfung von Allem, was aber im Endeffekt eben den Endertrag erbringt.
Es gibt neue Werkzeuge, um hier weitere Effekte zu egalisieren, Gentechnik.
Aber auch über Digital Farming und neue Möglichkeiten in der landwirtschaftlichen Technik selbst.

Heute ist man viel weiter als vor 60 Jahren, wo man Leuten noch erzählen konnte, die Nahrungsmittelerzeugung von 4 Milliarden Menschen könnte man nie erreichen...
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Und ich bin mir auch bewusst das Trommeln zum Geschäft gehört.
Landwirtschaft ist sehr komplex und von Region zu Region sehr unterschiedlich, die Trommler der Weltuntergangs verstummen eigentlich nie.
Die bekommen auch wesentlich mehr Aufmerksamkeit als die, die an Lösungen arbeiten.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Also lass mich mit "wird nicht so schlimm"
Man kann den Kopf in den Sand stecken, man kann in Panik verfallen oder man geht Probleme an.
Bei der Nahrungsmittelproduktion sehe ich jedenfalls eher sehr viele Möglichkeiten, um weit mehr zu erzeugen als es heute passiert.
Da spielt das Klima eine untergeordnete Rolle, die Probleme liegen da eher in der Weltpolitik und an den Ländern, die sich zu sehr auf Abhängigkeiten eingelassen haben, Stickstoff aus Russland, dem Nahen Osten und Wirkstoffe bei Pflanzenschutzmittel und Medikamenten aus Asien/ China.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Da biste ca. 20 Jahre Lebenserfahrung zu spät dran als das ich da noch drauf reinfalle.
Seit über 30 Jahren höre ich das prophezeite Ende der Nahrungsmittelerzeugung...
Das Gegenteil ist eher eingetreten, es wurde immer mehr erzeugt.


1x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 16:10
Es wird hier sehr theoretisch, aber um das Thema dann mal wieder zu treffen: Was bringt es konkret zu preppen, außer Zeit, um das Ende hinauszuzögern? Ist das so ein Thema für den Therapeuten, Kontrolle behalten zu wollen, obwohl nie Kontrolle existiert hat - oder sind Prepper ein Eingeständnis, dass wir (außer Dienst gestellten) Zivis die Kontrolle verloren haben?


2x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 16:14
Zitat von philterphilter schrieb:Was bringt es konkret zu preppen
Preppen im Weltuntergang bringt nichts.
Preppen, um einige Wochen versorgt zu sein, ist nicht verkehrt, wenn es anschließend wieder weiter geht.


melden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 16:20
@Röhrich

Das verstehe ich ja. Aber hier wird (theoretisch) für den irreversiblen Kollaps geplant, also fucked up. Nur. Selbst mit Zisterne und Hydrokulturen braucht der Mensch ja andere Menschen. Evolution und so. Das klingt für mich alles sehr entfremdet oder unreflektiert. Deshalb verstehe ich Prepper nicht. Sie haben Luft, Wasser, Pflanzen, Pilze und Hühner, aber sie denken alles allein.


2x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 16:45
Zitat von philterphilter schrieb:Aber hier wird (theoretisch) für den irreversiblen Kollaps geplant, also fucked up.
In dem Fall sollte man etwas preppen, wo man schmerzfrei schnell ableben kann.


1x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 16:59
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:In dem Fall sollte man etwas preppen, wo man schmerzfrei schnell ableben kann
Dann haben wir beide ja endlich mal einen Standpunkt gefunden, den wir teilen.


melden
UffTaTa Diskussionsleiter
Profil von UffTaTa
anwesend
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 17:10
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Man kann den Kopf in den Sand stecken, man kann in Panik verfallen oder man geht Probleme an.
Oder man geht Sie halt nicht an, was ich ja sage.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Bei der Nahrungsmittelproduktion sehe ich jedenfalls eher sehr viele Möglichkeiten, um weit mehr zu erzeugen als es heute passiert.
Ich sehe jedenfalls das die Menschenheit mal versucht hat den Hunger auf der Welt zu beenden und versagt. Dass der Hunger zunimmt. Und du brauchst jetzt nicht drauf hin weisen was man könnte, wenn man Willen und Resourcen zur Verfügung hat. Darum geht es ja nicht. Es geht darum ob man die Probleme erkennen UND lösen will.
Die schlechte Aussicht der Menschheit liegt nicht am Mangel von Lösungen, sondern am Mangel diese Umzusetzen.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Heute ist man viel weiter als vor 60 Jahren, wo man Leuten noch erzählen konnte, die Nahrungsmittelerzeugung von 4 Milliarden Menschen könnte man nie erreichen...
Ja, heute ist man weiter. Immer mehr Menschen haben keine ausreichende Versorgung von sauberem Wasser und Nahrung.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Seit über 30 Jahren höre ich das prophezeite Ende der Nahrungsmittelerzeugung...
Das Gegenteil ist eher eingetreten, es wurde immer mehr erzeugt.
Und gleichzeitig due Böden degradiert und das Grundwasser abgepumpt und/oder verseucht.
Und gleichzeitig sinkt die Menge an nutzbarem Land während die Rate der Landdegration steigt.
Aber solange noch was da ist, hat man ja Produktion, nicht wahr?

In Spanien haben sie auch keine Missernten wegen zuwenig Dünger oder fehlender moderner Technologie. Da haben se in ner ziemlich regenarmen Gegend das Grundwasser weggepumpt und in Tomaten verpackt in wasserreiche Länder exportiert. Kann man machen, aber irgendwann ist das Wasser halt alle und dann dauert es 10000 Jahre bis das wieder aufgefüllt ist. Aber solange man noch Grundwasser pumpen kann, steigt die Kurve der Nahrungsmittelproduktion nach oben, ist also Alles OK, nicht wahr?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Da spielt das Klima eine untergeordnete Rolle
So wie in der Po-Ebene?
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2023-04/duerre-italien-reisanbau-klimawandel-desertifikation-landwirtschaft

und deine Antwort ist intensivere Landwirtschaft?
Oder Importe aus Afrika?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Hektarerträge waren schon immer zum Teil durch die Witterung abhängig und werden es auch bleiben.
Ja, da hast du natürlich Recht. Sind wir wieder beim "Das gabs ja alles schon?" Ja, der Typ der aus dem 100stöckigen Hochhaus fällt kann auch 99 mal sagen "Das gabs ja Alles schon und das Letzte mal habe ich das auch überlebt"


Nicht das es nicht Lösungen dafür gäbe. Nur umsetzen müsste man sie halt.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Von solchen Katastrophenmeldungen sollte man sich nicht beunruhigen lassen, die gab es auch von vor 60 Jahren, "Bevölkerungsbombe".
Nun, da hast du Recht, die hohe Bevölkerungszahl ist eines der Grundprobleme. Mit der Hälfte der Menscheit den Planeten zumüllend gäbe es erheblich weniger Probleme. Die dauerhaft zu ernährende Zahl der Menschen liegt bei weniger als der Hälfte der aktuellen Zahl. Mehr zu ernährend geht nur durch Ausbeutung und Verbrauch beschränkter Resourcen. Die halt irgendwann aufgebraucht sind. Viele davon sehr bald.
Zitat von philterphilter schrieb:oder sind Prepper ein Eingeständnis, dass wir (außer Dienst gestellten) Zivis die Kontrolle verloren haben?
Ja
Zitat von philterphilter schrieb:Aber hier wird (theoretisch) für den irreversiblen Kollaps geplant, also fucked up.
Ne, dagegen kann man nicht planen. Nur gegenüber die kleinen Vorbeben.
Man könnte gemeinsam versuchen die große Katastrophe zu verhindern, aber das ist halt ein "könnte".
Zitat von philterphilter schrieb:Was bringt es konkret zu preppen, außer Zeit, um das Ende hinauszuzögern? Ist das so ein Thema für den Therapeuten, Kontrolle behalten zu wollen, obwohl nie Kontrolle existiert hat
Ja, zum größten Teil, natürlich, das ist psychologisches Problem. Das Gefühl hilflos zu sein gegenüber Vorgängen auf die man keinen Einfluss hat, wie z.B. die Zerstörung der Umwelt durch 60 Jahre Fossiellobby-Lügen und Einflussnahme.
Manche werden krank davon, andere zu Extremisten, wiueder andere nehmen Drogen und manche werden zum Prepper. Das hat wenigstens praktische Effekte die einen objektiv auch was bringen können. Und man "macht wenigstens was" und fühlt sich nicht ganz so ausgeliefert.
Man kann natürlich auch einen Therapeuten bezahlen, der erzählt einem dann ne Geschichte von nem 100stöckigen Hochhaus :-) Oder man investiert das Geld in ne Solaranlage und nen Batteriespeicher.


1x zitiertmelden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 17:45
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Und gleichzeitig due Böden degradiert
Was sollen degradierte Böden sein?
Unterlassene Grunddüngung und somit Verarmung an Nährstoffen im Boden?
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Grundwasser abgepumpt und/oder verseucht.
Verseucht? Wo wird denn Grundwasser verseucht?
Und komm mir nicht mit zu viel Stickstoff im Grundwasser, während Du hier gleichzeitig von fehlendem Stickstoff für die Nahrungsmittelerzeugung durch die globalen Probleme schreibst.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:In Spanien haben sie auch keine Missernten wegen zuwenig Dünger oder fehlender moderner Technologie.
Das eine oder andere fehlt in Spanien schon, zB ein Trait welches den Kulturen eine Dürretoleranz bringt.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Da haben se in ner ziemlich regenarmen Gegend das Grundwasser weggepumpt und in Tomaten verpackt in wasserreiche Länder exportiert.
Das ist aber in Gewächshäusern und damit jeder in der EU 7 Tage in der Woche ganzjährig Tomaten futtern kann.
Das hat wenig bis gar nicht mit Ackerbau zu tun.
Ernährungssicherheit wird über Grundnahrungsmittel erbracht, nicht über Tomaten.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:So wie in der Po-Ebene?
Ach, Landwirtschaft unter freiem Himmel unterliegt Witterungseinflüssen?
Italien liegt auch weiterhin gar nicht so schlecht bei den Erträgen beim Reis.
Rice yields
Quelle: https://ourworldindata.org/grapher/rice-yields

Vielleicht sollte man erst einmal daran arbeiten, dass Afrika seine Erträge entsprechend erhöht, dann werden Hochertragsregionen wie Mittel- und Nordeuropa weniger wichtig.
Eine "Missernte" in Europa scheint in Afrika ein meist unerreichbarer Ertrag zu sein.
Vielleicht sollte man dort mal ansetzen?
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Nicht das es nicht Lösungen dafür gäbe. Nur umsetzen müsste man sie halt.
Einige Lösungsansätze gibt es ja schon, auch wenn noch mehr daran gearbeitet werden muss.
Auch entsprechende Gesetze müssten entsprechend geändert werden.

Dürretolerante Lösungsansätze gibt es in Nord- und Südamerika, in Europa durch das GVO Anbauverbot leider nicht.
Ein aus Frankreich stammendes Unternehmen ist in Argentinien damit sehr erfolgreich geworden und bietet in Südamerika seine Entwicklung für zahlreiche Kulturpflanzen an. (HB4 Trait)
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Immer mehr Menschen haben keine ausreichende Versorgung von sauberem Wasser und Nahrung.
Das könntest Du mal belegen!
Immer weniger Menschen haben ausreichend Nahrung?
Meine These, immer mehr Menschen haben ausreichend Nahrung und dadurch steigt auch die Population des Menschen immer weiter an.


Unterernaehrung
https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/landwirtschaft-fischerei/Unterernaehrung.html


2x zitiertmelden
UffTaTa Diskussionsleiter
Profil von UffTaTa
anwesend
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 18:09
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und komm mir nicht mit zu viel Stickstoff im Grundwasser, während Du hier gleichzeitig von fehlendem Stickstoff für die Nahrungsmittelerzeugung durch die globalen Probleme schreibst.
Warum? Weil du das sagst? Weil zwei Probleme in der Welt nicht nebeneinander und sogar gleichzeitig auftreten können? Weil es außer Extremen keinen Weg gibt? Entweder Düngermangel oder zuviel Dünger?
Was ist den das für ne Logik?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Was sollen degradierte Böden sein?
Unterlassene Grunddüngung und somit Verarmung an Nährstoffen im Boden?
Verdichtung, versalzung, zu geringe biologische Aktivität, Belastung mit Schadstoffen, Erosion, ...
Wikipedia: Bodendegradation


1x zitiertmelden
UffTaTa Diskussionsleiter
Profil von UffTaTa
anwesend
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 18:36
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Verseucht? Wo wird denn Grundwasser verseucht?
aus meinem Gebiet. Eines von vielen, vielen Vorkommnissen überall

https://rpk.baden-wuerttemberg.de/abt5/referat-52-gewaesser-und-boden/stabsstelle-pfas/pfc-problematik-mittelbaden-mannheim/

https://www.sg.ch/umwelt-natur/umwelt/pfas-im-kanton-st-gallen.html

Mal sind "nur" die Böden betroffen, mal auch das grundwasser. Es ziehen "Giftfahnen" mit dem grundwasser über große Gebiete und belasten auch in Zukunft immer größere Gebiete.

Ist ein weltweites Problem, jeweils örtlich, aber vielfach zu finden.


melden

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 18:37
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Verdichtung, versalzung, zu geringe biologische Aktivität, Belastung mit Schadstoffen, Erosion, ...
Und wo findet man diese Probleme meist? Eventuell im globalen Süden, wie Afrika?

Die biologische Aktivität lässt sich mit organischer Masse fördern, so hat man in D zB Heidesandböden zu heutigen ertragreichen Böden gemacht.
Gegen Erosion wird mittlerweile immer mehr auf die Bodenbearbeitung verzichtet.
Gegen Verdichtung helfen angepasste Luftdrücke oder Bandlaufwerke, um die Last breiter zu verteilen.
Auch hier gibt es weitere neue Möglichkeiten, mit permanent Fahrspuren. Das deutsche Nexat System wäre da was aber halt nur für Großbetriebe und große Flächen geeignet.


Du hast mir aber Deine Quelle zu immer mehr Hungernden nicht genannt.
Wäre interessant woher Du da Deine Informationen oder Meinung bezogen hast.


1x zitiertmelden