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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

68 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Weltuntergang, Klimawandel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 20:37
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Gegen Verdichtung helfen angepasste Luftdrücke oder Bandlaufwerke, um die Last breiter zu verteilen.
:-)

Ja, die Industrie hat für jeden was zu bieten der es sich leisten kann. Das du etwas weltfremd bist, merkst du aber nicht? Ne, merkst du echt nicht.

Du bist wirklich wie der Typ der vom Hochhaus springt.

"Endliche Resourcen" ist nix was in deiner Logik vorkommt.
Du beziehst dich ausschließlich auf historische Daten um indirekt zu postulieren das es so (immer) weiter gehen wird.
Bei jeder aufsteigende Kurve die auf der Ausbeutung endlicher Ressourcen basiert, gibts einen Peak, dann ein Absinken. Vom Peak aus betrachtet zeigen die historische Daten immer nur aufwärts. Das ist deine Perspektive. Das es nach dem Peak nur noch abwärts geht, ignorierst du.

Du kommst mit Einzelmaßnahmen gegen einzelner Symptome, ignorierst aber einfach das diese entweder nicht breit anwendbar sind oder einfach nicht angewendet werden, bzw. eben zu wenig, da dies gegen die Gewinnabsichten gewisser Gruppen wäre. auch ignorierst du die ursächliche Ursachen. So ist die Verdichtung der Böden nicht einfach ein Problem von zu hohem Reifendruck, sondern einer zu intensiven Landwirtschaft die dem Boden keine Zeit für natürliche Regenration lässt.

Es gibt Maßnahmen gegen Biodiversitätsverlust, gegen das Artensterben, gegen den Klimawandel. Werden aber eben nicht ausreichend angewendet, bzw. sogar wieder zurück gerollt. Womit die Probleme eben nicht gelöst werden. Ignorierst du ebenso. Dir reicht ein "gibt Symptom-Lösungen dafür" um so weiter zu machen wie bisher ohne dass die grundlegende Ursachen für unsere Probleme auch nur angeschaut werden.

Ist aber jetzt gut. Wir habens ja schon mal miteinander gehabt. Muss man nicht mehr wiederholen, mir reichen die beiden Male.


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 22:33
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:aber die Richtung wohin die Zukunft der Menschheit steuert, ist ja ziemlich klar.
Was du damit meinst, hätte ich gerne ausführlicher gelesen.

2 ~ 3 Generationen machen keine allzugroße Veränderung durch und wenn es einige gute Werte gibt, sind diese gesellschaftlich nicht für die nächsten Generationen sicher oder stabil, denke ich zumindest ohne dabei zu denken irgendeine Art von Wahrheit zu pachten. Ist nur die Logik meiner Kopfbrille und vielleicht stimmt es auch nicht.

Für mich ist klar, dass es in wenigen hundert Jahren zu einer demokratischen Weltregierung kommt mit den modernen Werten, Freiheit, Gleichheit usw. .
Und, dann eben einhergehend Weltfrieden.
Ob dieser dann dauerhaft ist, entscheidet eine andere Epoche der Menschheit die uns von der Zukunft aus betrachtet eher als sehr emotional handelnt, zwischen gut und Böse einschätzen wird, also ganz so wie sie es sind nur eben mit etwas anderen Blickwinkeln und in ~irgendwelchen Dingen weiter.

Was kann man tun als kleiner Arbeiter, ist man nun Angestellter oder Selbstständig?
In den paar Jahrzehnten die man lebt kann man, wenn man das möchte, sich vornehmen ein sinnvolles Leben zu führen das vielleicht auch für andere oder gar für andere in der Zukunft einen Beitrag leistet. Z.B. durch seine Arbeit oder durch sein Verhalten, reden, handeln in sozialen Zusammenhängen. Keine Ahnung was Sinn ergibt. Muss jeder selber wissen.

Ich denke das es in Zukunft noch mehr um das Denken der Gemeinschaft geht.
Mehr um Ziele und Projekte als wie heute kurzzeitige, und schnelle Unterhaltung oder Ablenkung.
Nach Jahrtausenden von Gedankenexperimenten haben wir nun das beste Menschenbild entwickelt und zum Teil durchgesetzt. Jenes erwähnte, Freiheit. Gleichheit einhergehend mit Verantwortung usw. usf. .

Eben das muss sich festigen. Das dauert sehr lange, nicht 2 Generationen. Auch 2 Jahrhunderte werden es nicht so stabil werden lassen, das es in einer sehr schwierigen Situation nicht drehen könnte und wieder Sodom und Gomorrah passiert.
Nur als Vergleich, Ende der 90er zu Zeiten von Dr. Quinn und Raumschiff Enterprice, hätte ich nie gedacht welche Nachrichten 2026 existieren.
Michael Schumacher Weltmeister, Wolfgang Petry, Ringelnatzgetanze auf der Kirmes und alles war ok.
Und nun? Wie soll man damit umgehen?

Die Menschen entwickeln sich schon nur geht das eben nicht wie bei einem Update oder durch ein Online-Seminar.
Damit das auch im Angesicht des Todes und eben in schlimmsten denkbaren Situationen im Menschen erhalten bleibt, wird es gewiss unzählige Jahrtausende benötigen. Es sei denn irgendein Schwachkopf züchtet "The Next Generation" in einem industriellen Frankenstein Labor.
Mit genügend Jahren der Propaganda, könnte man uns Menschen dazu bringen, sowas richtig zu finden.
Beweise das man Menschen helfen kann etwas zu glauben gibt es genug.

Als besonders begabter, schlauer Mensch, könnte man versuchen in die Politik zu gehen, oder sonst etwas Öffentliches, wo man positiv und weitreichend Einfluss nehmen könnte.
Den meisten, wie mir, ist das nicht gegönnt.

Mein Ego toll finden, ist ja eine befriedigende Sache, nur faktisch bin ich unstabil und bei weitem blöder als es mir recht ist.
Für einfache Leute wie mich gibt es kleine Stellschrauben im Alltag, wie, sich einfach freundlich, respektvoll, unvoreingenommen und einer anderen Sicht gegenüber nicht ausgeliefert aber offen für einen Austausch zu zeigen.

Einen Tag läuft es ganz gut. Ich lerne vielleicht sogar was und an anderen Tagen mach ich was ~unsoziales, versuche dann aber drüber nachzudenken und daraus zu lernen.
So geht es durch's Leben.

Auf eine schlimme Krankheit die mich in wenigen Monaten in den Tod führt, bin ich stehts vorbereitet.
Es kann unmöglich mal viele Jahre ruhig und normal laufen, auch wenn ich noch so aufpasse.
So erlebe ich jeden Tag als schönes Geschenk um darin tätig zu werden, mit Dingen die Sinn ergeben.

Dazu gehört auch mal hier hinein zu schauen, lesen was andere gerade beschäftigt, interessante Gedanken zu lesen und manchmal durchaus etwas selbstüberschätzte Beiträge zu schreiben die vermutlich die meisten mindestens seltsam oder fragwürdig finden.

Am nächsten Tag geht's auf die Arbeit. Meistens ergibt sich was im kleinen wo man aktiv eine kleine Kerze zu den Kerzen oder Herzen :) der anderen stellen oder anzünden kann.

Ich glaube daran, dass, wenn ich mich nur genügend anstrenge, trotz vieler Schwächen, es doch irgendwie einigermaßen so weiter geht.
Mehr als weiter machen kann man ja nicht und jeder Weg führt irgendwo hin. Wahrscheinlich ist sogar die exakte Richtung egal. Irgendwas passiert immer.


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

08.04.2026 um 23:40
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Der Zeitraum den die persönlichen "Planungen" umfassen sind natürlich auch stark von den eigenen Mittel abhängig. Die Musks, Zuckerbergs, etc. der Welt kaufen sich ganze Inseln und bauen flutsichere Bunker.
Es gibt Firmen die sich auf unterirdische Luxusbunker, autonome Urlaubsressorts und sonstige Spielereien für wohlhabende Käufer spezialiseren. Die Reichen und Superreichen werden wohl länger durchhalten, aber irgendwann wird die, von Ihnen ausgelöste Katastrophe, auch sie treffen. Dann heist es noch einige kurze Jahre lang "guzzolene from Gas Town and bullets from the Bullet Farm" aber auch das geht mal zu Ende.

Ich nehme an die Immobilienpreise auf Grönland, Norkanada und an der Nordsibirischen Küste werden auch temporär massiv steigen, spätestens Anfang des nächsten Jahrhunderts, aber bis dahin brauche ich ja nicht zu planen. Das betrifft dann meine Enkel- und Urenkelkinder, die es hoffentlich nicht geben wird.
Sei gegrüßt @UffTaTa

Auch Queenstown/Neuseeland ist zB für die Schönen & Reichen ein sehr begehrter Zufluchtsort. Also für die, die aufgrund ihrer Wichtigkeit für den Rest der Menschheit unentbehrlich sind. Und diese hochgeachteten, bedeutsamen Persönlichkeiten haben ganz sicher schon ihre "Apokalypseversicherung" abgeschlossen und verfügen selbstredend auch über eine Goldene Visa/Trump Gold Card oder ähnliche Absicherungen. Wer wünscht oder wer hat der hat, wird auch die entsprechenden Überlebensvillen und Bunker (autark konzipierte Schutzräume, Luftfiltersysteme, Generatoren und sicher auch den einen oder anderen Operationsaal) bereits sein Eigen nennen dürfen.

Neuseeland punktet aufgrund der geografischen Lage, stabiles politisches System, landwirtschaftliche Möglichkeiten, geringe Bevölkerungsdichte, abgegrenzt von großen geopolitischen Zentren.


Gut. :Y: und ich habe ein paar Dosen vegetarische Linsensuppe, paar Packungen Nudeln/Haferflocken/Zwieback/Ravioli/Reis/Kaffee/Zucker/Glas Brühe/das ideale Brot für leichte Kost: MATZEN und paar andere Kleinigkeiten gebunkert. Und paar Kisten Mineralwasser in Glasflaschen! Das muss reichen. Und wenn nicht, lohnt es sich eh nicht mehr, die verwüstete Welt zu betreten.


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

09.04.2026 um 11:45
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Für mich ist klar, dass es in wenigen hundert Jahren zu einer demokratischen Weltregierung kommt mit den modernen Werten, Freiheit, Gleichheit usw. .
Und, dann eben einhergehend Weltfrieden.
Oh, ein Optimist. Das ist schön :-) Gibts zu wenige, mein Optimismus hat bis Mitte der 2000er gehalten, seitdem ist er kaputt gemacht worden.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:In den paar Jahrzehnten die man lebt kann man, wenn man das möchte, sich vornehmen ein sinnvolles Leben zu führen das vielleicht auch für andere oder gar für andere in der Zukunft einen Beitrag leistet. Z.B. durch seine Arbeit oder durch sein Verhalten, reden, handeln in sozialen Zusammenhängen. Keine Ahnung was Sinn ergibt. Muss jeder selber wissen.
Ja, klar. Kann man unterschreiben. Hat sich leider gezeigt das es andere Kräfte gibt die eheblich mehr Resourcen und Durchsetzungsmöglichkeiten haben. Aber klar, ändert nix an der Tatsache das man selbst entscheiden muss was man mit seinem Leben macht, ob's nun was bringt oder nicht.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Nur als Vergleich, Ende der 90er zu Zeiten von Dr. Quinn und Raumschiff Enterprice, hätte ich nie gedacht welche Nachrichten 2026 existieren.
Nun ja, ich hatte befürchtet welche Nachrichten existieren, aber kurzfristig hatte der Paris Climate Accord und die Wahl der Grünen in die Regierung Hoffnung gemacht das wir es auch schaffen das umzusetzen. Ich hatte damals halt schon die Mathematik hinter den Zerstörungen verstanden, was exponentiale Entwicklungen bedeuten und wie wenig das in den Köpfen der Menschen ankam. Naja...
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Dazu gehört auch mal hier hinein zu schauen, lesen was andere gerade beschäftigt, interessante Gedanken zu lesen und manchmal durchaus etwas selbstüberschätzte Beiträge zu schreiben die vermutlich die meisten mindestens seltsam oder fragwürdig finden.
Ich magw was du schreibst. Passt nicht mehr auf mich, aber es wäre trotzdem schön wenn mehr Menschen so drauf wären. Die Basis des sozialen Zusammenlebens ist leider auch das, was gewisse Kräfte zerstören, weil sie so leichter EInfluss gewinnen. Man sieht es ja gerade schön in den USA. Hass und Niedertracht als "winning strategy" für Politiker.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Mehr als weiter machen kann man ja nicht
Ja, man macht weiter bis es nicht mehr weiter geht. Iss so ...
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Neuseeland punktet aufgrund der geografischen Lage, stabiles politisches System, landwirtschaftliche Möglichkeiten, geringe Bevölkerungsdichte, abgegrenzt von großen geopolitischen Zentren.
Ja, ich habe auch schon geschaut ob ich da hin auswandern kann. Aber dafür bin ich zu alt, die nehmen nur Leute unter 55 oder seeehhr Reiche. Ich hätte noch ne Chance wenn ich einen Job in Neuseeland als Fachkraft an Land ziehen könnte. Aber wer nimmt schon so einen alten Sack :-)
Vielleicht klappts ja mit dem Nachwuchs, da gäbs noch ne Chance.


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09.04.2026 um 11:47
Abwarten und Tee trinken.


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09.04.2026 um 11:53
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Oh, ein Optimist. Das ist schön :-) Gibts zu wenige, mein Optimismus hat bis Mitte der 2000er gehalten, seitdem ist er kaputt gemacht worden.
Ich dachte, es wäre eine gut geschriebene Satire gewesen. Also in Anlehnung an die Enterprise. Falls die Ambitionen dazu wirklich bestehen sollten, sollte ich vielleicht über ein Raumschiff nachdenken. Die Welt zu ihrem Glück unter einer Hierarchie...überredet. Gruselige Vorstellung.


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09.04.2026 um 11:57
Zitat von philterphilter schrieb:Also in Anlehnung an die Enterprise.
Kann sein. Diese Anspielung hatte ich nicht verstanden. Ich hatte zwar mal vor ca. 20 Jahren die ganzen Enterprise Folgen angeschaut, aber eigentlich nur um mich über deren PhysikUNverständniss, dem "Energie"gelaber und dem sonstigen Technobabel künstlich aufzuregen :-)


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

09.04.2026 um 12:05
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Gibts zu wenige, mein Optimismus hat bis Mitte der 2000er gehalten, seitdem ist er kaputt gemacht worden.
Vielleicht schaust Du mal mehr was positives erreicht und erforscht wird?
Den Weltuntergang hat schon Jesus prophezeit vor 2000 Jahren.

Es ist bedauerlich, dass so viel negatives verbreitet wird und die Weltuntergangs Propheten so eine breite Medienpräsenz haben.


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09.04.2026 um 12:08
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Bereitet ihr euch vor? Und falls, "Ja" Wie?
Man mag mich für naiv halten, aber auf einen echten "Weltuntergang" bereite ich mich nicht vor. Sollte ein apokalyptisches Szenario eintreten, hätte ich ehrlich gesagt gar kein Interesse daran, möglichst lang zu überleben, denn dann dürfte die Erde bzw. betroffenen Regionen ziemlich lang ungemütlich bleiben. Wenn, dann würde ich mich eher auf ein beschleunigtes Ableben und diesbezügliche Möglichkeiten vorbereiten.


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

09.04.2026 um 12:22
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Kann sein. Diese Anspielung hatte ich nicht verstanden. Ich hatte zwar mal vor ca. 20 Jahren die ganzen Enterprise Folgen angeschaut, aber eigentlich nur um mich über deren PhysikUNverständniss, dem "Energie"gelaber und dem sonstigen Technobabel künstlich aufzuregen :-)
Enerrrgie 😄
Was hat deinen Optimismus in den Nullerjahren eigtl beerdigt?
Politischer Wandel oder Einblick hinter die Sprechpuppen?


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

10.04.2026 um 03:37
Zitat von philterphilter schrieb:Was hat deinen Optimismus in den Nullerjahren eigtl beerdigt?
Wahrscheinlich die Enterprisefolgen


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10.04.2026 um 07:04
@Mauzi666

Warum haben Prepper Angst vor Spock?
Weil jemand, der logisch denkt, sofort kapiert, dass 500 Dosen Ravioli kein langfristiger Plan sind.


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10.04.2026 um 08:05
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Oh, ein Optimist. Das ist schön :-) Gibts zu wenige, mein Optimismus hat bis Mitte der 2000er gehalten, seitdem ist er kaputt gemacht worden.
Man sollte Optimismus nicht mit Pessimismus ersetzen. Sondern mit Realismus.
Wenn wir uns den Zeitraum 2000 bis etwa heute anschauen, gibt es viele, viele positive Fakten.
Kindersterblichkeit, Bildung, Lebenserwartung, extreme Armut.
Unser größtes Problem bleibt weiter der Erhalt unserer Biosphäre, dort ist noch keine Trendumkehr geschafft. Aber auch dort gibt es Fortschritte, im Sinne von Verlangsamung der angerichteten Zerstörung (bei gleichzeitigem Bevölkerungswachstum, also kein Tralala).
Es macht keinen Sinn sich über das angeblich unvermeidliche Ende Gedanken zu machen, wenn man real die Welt durchaus beeinflussen kann. Darum „preppe“ ich auch nicht. Da mein Lebensstil auf weitgehende Autarkie ausgelegt ist, ist das auch schlicht nicht nötig.


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10.04.2026 um 08:20
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wahrscheinlich die Enterprisefolgen
Ne, Enterprise ist ja nett. Da sind die Leute ja meist nett zueinander. Labern zwar viel zu viel Scheiß das mir von dem Schmarren die Ohren abfallen, aber ist ja ja durchaus positive Geschichte, mit ner Menschheit die bei Entscheidungen eher auf den Verstand und nicht auf die Emotionen setzen.

Leider sieht man halt in der Realität das Gegenteil. Fakten werden durch Meinung ersetzt, Verstand durch Stimmung, jeder Trottel meint plötzlich was sagen zu müssen und haben, nur weil er ein großes Megafon bekommen hat.

Ich frage mich ja. Hätte es die Welt von Enterprise auch gegeben wenn die Social Media hätten?
Ist es falsch zu sagen das Social Media gefährlicher als ne Atomwaffe ist und wir Social Media Abrüstungsverhandlungen brauchen?


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

10.04.2026 um 08:35
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Leider sieht man halt in der Realität das Gegenteil. Fakten werden durch Meinung ersetzt, Verstand durch Stimmung, jeder Trottel meint plötzlich was sagen zu müssen und haben, nur weil er ein großes Megafon bekommen hat.
Zu denken man kennt selber "die Fakten" ist wahrscheinlich schon eine falsche Prämisse, mit der man sich nur verrennen kann und man meist zu falschen Schlüssen kommt.
Aber manchmal rechnet man auch einfach falsch und kommt trotzdem zum richtigen Ergebnis, wer kennt es nicht.
Und selbst objektive Fakten lassen sich meist unterschiedlich interpretieren, deuten usw. sodass ggf. wieder falsche/ richtige Prämissen geschaffen werden.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ich frage mich ja. Hätte es die Welt von Enterprise auch gegeben wenn die Social Media hätten?
Ist es falsch zu sagen das Social Media gefährlicher als ne Atomwaffe ist und wir Social Media Abrüstungsverhandlungen brauchen?
Social media ist wie das Internet selber: Am Anfang wars geil, aber je mehr Zeit vergeht, umso beschissener wirds. Sobald sich zu viel Macht und Geld konzentrieren wird nur noch Mist produziert. Mir fällt kein Bereich ein wo das nicht der Fall ist.

Und Enterprise ist für Nerds XD Langweilig


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

10.04.2026 um 08:55
Zitat von philterphilter schrieb:Was hat deinen Optimismus in den Nullerjahren eigtl beerdigt?
Politischer Wandel oder Einblick hinter die Sprechpuppen?
Als das in den 80ern langsam klar wurde was da auf uns zurollt, waren meine Hoffnungen schon gering. Gegen diese Beharrungskräfte, gegen die Neoliberale Ideologie, malte ich mir schon wenige Chance aus. Meine Hoffnung war dass die Verantwortlichen hinter dieser Industrien intelligente Leute sind und denen klar ist dass auf einer, von Katastrophen geschüttelten Welt, nur schlecht Geschäfte zu machen sind.
Hoffnung hatte mir meine eigenen Erfrahrungen mit dem Umweltschutz der 70/80er Jahre gemacht. Als es Naturschutzgruppen und die Grünen geschafft hatten die CDU und die ganze Geschelschaft in Richtung Umweltschutz zu treiben und reale Verbesserungen sichtbatrr wurde.
In den 90ern sah ich zum ersten Mal in meinem Leben Störche in meiner Gegend und Klatschmohn auf den Feldern. Sowas kannte ich ja aus meiner Kindheit nicht. Der Rhein war irgendwann keine tote Salz- und Chemiebrühe mehr und der Dorfbach schäumte nicht mehr und stank nicht mehr nach Scheiße.

Es hatte sich was getan.
Sogar ein CDU Politiker wagte es im öffentlichen Fernsehen zu sagen dass, wenn es um den Erhalt des Lebens auf Erden geht, halt mal die Industrie zurück treten muss. Große Aufregung, "wie kann er" und großer Zuspruch. Es hatte sich was geändert, die "wenns dir nicht passt dann geh doch nach drüben"-Schreier wurden leiser.

Irgendwann dann Paris und sogar die Grünen kamen in ne Regierung. Es sah plötzlich realistisch aus Hoffnung zu haben.

Aber die Restauration schläft nicht, die Kontrarevolutionäre schmiedeten ihre Pläne und die Fossielindutrie hatte sich bereits in den 60ern entschieden auf die Welt zu scheißen.
"Geiz ist Geil" und "Gier ist Gut" wurde populär. Die neoliberale Privatisierungswelle zerstörte soziale, staatliche Strukturen und leerte die Kassen. Nach dem ersten, dann der zweite Krieg ums Öl.

Aber der Todesstoß für meine Hoffnung hat das Internet und social Media gebracht. Das Internet, meine ganze Jugend lang DIE Hoffnung auf eine mündige, informierte Menschheit und eine starke Zivilgeselschaft wurde zur Waffe. Die Tech-Milliardäre entstanden und wandelten sich in Rekordzeit von "Don't be evil" zu "Be more evil then your competitor".
Und nun leben wir in einer Welt wo der lauteste, irrste Schreier den Ton angibt. Wo fanatische, extremistisch-religiösen Kräfte immer mehr Macht gewinnen während die Freiheiten der Bürger seit Jahrzehnten kontinuirlich beschnitten werden.
Wo Miliardäre sich mit dem Geld, das sie durch die Zerstörung der Welt verdienen, sich Bunker zu bauen um in dem Nidergang, den sie erzeugen, möglichst lange überstehen zu können. Frag nicht nach Logik. So ist es eben, das ist was se machen.

Und wo alles Verantwortung auf die Bürger abgewälzt wird, und nicht auf die Verursacher.
Wo im Forum ein Jederman die Schuld an der Wasserkrise in Spanien nicht den Bauern, die in Spanien Tomaten anbauen gibt, sondern den Konsumenten die sein Angebot kaufen.
Wo Ölunternehmen die Schuld an ihrem CO2-Ausstoß den Kunden ihrer Produkte geben.

Eine Welt wo Schwarz nun Weiß ist, und Gut nun Böse. Eine Welt die auf dem Kopf steht.

Ja und irgendwo dabei ging mir dann der Optimismus "Wir schaffen das" verloren.


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10.04.2026 um 09:14
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Zu denken man kennt selber "die Fakten" ist wahrscheinlich schon eine falsche Prämisse, mit der man sich nur verrennen kann und man meist zu falschen Schlüssen kommt.
Jooo. Und deswegen gibt es so viele Leute die meinen, weil sie nix wissen, wissen se es besser. Den sie sind "unabhängig" und "Freidenker".
Ne sorry, mit so ner Argumentation kommste bei mir nicht weit. Ich hab mein Leben damit zugebracht es genau wissen zu wollen und bin nicht so bescheuert jemand, der sein Leben lang nix genau wissen wollte, die gleiche Gewichtung und das gleiche Mitspracherecht zu geben.

Meinung ist nicht Meinung.
Meinung ist wie ne Nutte. JEDER kann eine haben.
Meinung ist Nix wert, wenn nicht durch Wissen gestüzt und durch Argumentation bewiesen.

Du weisst es besser? Beweis es mir, aber pienz nicht rum wenn du das nicht kannst und ich dich deshalb nicht ernst nehme.


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10.04.2026 um 09:18
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Und Enterprise ist für Nerds XD Langweilig
Ja, is so. Aber Techno- und Physik-Nerds können sich halt herrlich drüber aufregen und den Scriptschreiber in der virtuellen Luft verreisen. Macht Spaß.


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10.04.2026 um 09:25
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Jooo. Und deswegen gibt es so viele Leute die meinen, weil sie nix wissen, wissen se es besser. Den sie sind "unabhängig" und "Freidenker".
Idioten gibt es überall, was soll das jetzt für ne tolle Erkenntnis sein? Linke sind da auch nicht besser als Rechte. Sämtliche Diskussionen landen irgendwann bei Weltbild, Ideologie usw. Von daher ist dann auch schwer von richtig und falsch zu reden.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ne sorry, mit so ner Argumentation kommste bei mir nicht weit. Ich hab mein Leben damit zugebracht es genau wissen zu wollen und bin nicht so bescheuert jemand, der sein Leben lang nix genau wissen wollte, die gleiche Gewichtung und das gleiche Mitspracherecht zu geben.
Ich hab noch gar nicht argumentiert. Worum geht es dir konkret? Was weißt du besser als andere?
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Meinung ist nicht Meinung.
Meinung ist wie ne Nutte. JEDER kann eine haben.
Meinung ist Nix wert, wenn nicht durch Wissen gestüzt und durch Argumentation bewiesen.
Joa stimmt. Was ich sage, selbst Wissen und Argumentation ist da relativ. Das ist nicht absolut.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Du weisst es besser? Beweis es mir, aber pienz nicht rum wenn du das nicht kannst und ich dich deshalb nicht ernst nehme.
Um was gehts genau? Was soll ich beweisen?


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

10.04.2026 um 09:30
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Joa stimmt. Was ich sage, selbst Wissen und Argumentation ist da relativ. Das ist nicht absolut.
Na dann haben wir ja einen gemeinsamen Nenner gefunden :-)
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Um was gehts genau? Was soll ich beweisen?
Wahrscheinlich hast du mich getriggert. Den "Fakten" lassen sich durchaus erlenen. Man kann se wissen und man kann deshalb sagen man wisse es.
Ich finde nicht dass dies ein grundsätzlicher Fehler sein kann. Und wie gesagt, wenn du meinst ich habe da falsche Fakten oder ziehe falsche Rückschlüsse, dann beweis mir das aber erzähl mir nicht das alleine dadurch, das ich proklamiere die Fakten zu kennen, meine Aussage bzw. Standpunkt irgendwie falsch sei.


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