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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

42 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Weltuntergang, Klimawandel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

um 20:37
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Gegen Verdichtung helfen angepasste Luftdrücke oder Bandlaufwerke, um die Last breiter zu verteilen.
:-)

Ja, die Industrie hat für jeden was zu bieten der es sich leisten kann. Das du etwas weltfremd bist, merkst du aber nicht? Ne, merkst du echt nicht.

Du bist wirklich wie der Typ der vom Hochhaus springt.

"Endliche Resourcen" ist nix was in deiner Logik vorkommt.
Du beziehst dich ausschließlich auf historische Daten um indirekt zu postulieren das es so (immer) weiter gehen wird.
Bei jeder aufsteigende Kurve die auf der Ausbeutung endlicher Ressourcen basiert, gibts einen Peak, dann ein Absinken. Vom Peak aus betrachtet zeigen die historische Daten immer nur aufwärts. Das ist deine Perspektive. Das es nach dem Peak nur noch abwärts geht, ignorierst du.

Du kommst mit Einzelmaßnahmen gegen einzelner Symptome, ignorierst aber einfach das diese entweder nicht breit anwendbar sind oder einfach nicht angewendet werden, bzw. eben zu wenig, da dies gegen die Gewinnabsichten gewisser Gruppen wäre. auch ignorierst du die ursächliche Ursachen. So ist die Verdichtung der Böden nicht einfach ein Problem von zu hohem Reifendruck, sondern einer zu intensiven Landwirtschaft die dem Boden keine Zeit für natürliche Regenration lässt.

Es gibt Maßnahmen gegen Biodiversitätsverlust, gegen das Artensterben, gegen den Klimawandel. Werden aber eben nicht ausreichend angewendet, bzw. sogar wieder zurück gerollt. Womit die Probleme eben nicht gelöst werden. Ignorierst du ebenso. Dir reicht ein "gibt Symptom-Lösungen dafür" um so weiter zu machen wie bisher ohne dass die grundlegende Ursachen für unsere Probleme auch nur angeschaut werden.

Ist aber jetzt gut. Wir habens ja schon mal miteinander gehabt. Muss man nicht mehr wiederholen, mir reichen die beiden Male.


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Eure persönliche Planung für den "Weltuntergang"?

um 22:33
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:aber die Richtung wohin die Zukunft der Menschheit steuert, ist ja ziemlich klar.
Was du damit meinst, hätte ich gerne ausführlicher gelesen.

2 ~ 3 Generationen machen keine allzugroße Veränderung durch und wenn es einige gute Werte gibt, sind diese gesellschaftlich nicht für die nächsten Generationen sicher oder stabil, denke ich zumindest ohne dabei zu denken irgendeine Art von Wahrheit zu pachten. Ist nur die Logik meiner Kopfbrille und vielleicht stimmt es auch nicht.

Für mich ist klar, dass es in wenigen hundert Jahren zu einer demokratischen Weltregierung kommt mit den modernen Werten, Freiheit, Gleichheit usw. .
Und, dann eben einhergehend Weltfrieden.
Ob dieser dann dauerhaft ist, entscheidet eine andere Epoche der Menschheit die uns von der Zukunft aus betrachtet eher als sehr emotional handelnt, zwischen gut und Böse einschätzen wird, also ganz so wie sie es sind nur eben mit etwas anderen Blickwinkeln und in ~irgendwelchen Dingen weiter.

Was kann man tun als kleiner Arbeiter, ist man nun Angestellter oder Selbstständig?
In den paar Jahrzehnten die man lebt kann man, wenn man das möchte, sich vornehmen ein sinnvolles Leben zu führen das vielleicht auch für andere oder gar für andere in der Zukunft einen Beitrag leistet. Z.B. durch seine Arbeit oder durch sein Verhalten, reden, handeln in sozialen Zusammenhängen. Keine Ahnung was Sinn ergibt. Muss jeder selber wissen.

Ich denke das es in Zukunft noch mehr um das Denken der Gemeinschaft geht.
Mehr um Ziele und Projekte als wie heute kurzzeitige, und schnelle Unterhaltung oder Ablenkung.
Nach Jahrtausenden von Gedankenexperimenten haben wir nun das beste Menschenbild entwickelt und zum Teil durchgesetzt. Jenes erwähnte, Freiheit. Gleichheit einhergehend mit Verantwortung usw. usf. .

Eben das muss sich festigen. Das dauert sehr lange, nicht 2 Generationen. Auch 2 Jahrhunderte werden es nicht so stabil werden lassen, das es in einer sehr schwierigen Situation nicht drehen könnte und wieder Sodom und Gomorrah passiert.
Nur als Vergleich, Ende der 90er zu Zeiten von Dr. Quinn und Raumschiff Enterprice, hätte ich nie gedacht welche Nachrichten 2026 existieren.
Michael Schumacher Weltmeister, Wolfgang Petry, Ringelnatzgetanze auf der Kirmes und alles war ok.
Und nun? Wie soll man damit umgehen?

Die Menschen entwickeln sich schon nur geht das eben nicht wie bei einem Update oder durch ein Online-Seminar.
Damit das auch im Angesicht des Todes und eben in schlimmsten denkbaren Situationen im Menschen erhalten bleibt, wird es gewiss unzählige Jahrtausende benötigen. Es sei denn irgendein Schwachkopf züchtet "The Next Generation" in einem industriellen Frankenstein Labor.
Mit genügend Jahren der Propaganda, könnte man uns Menschen dazu bringen, sowas richtig zu finden.
Beweise das man Menschen helfen kann etwas zu glauben gibt es genug.

Als besonders begabter, schlauer Mensch, könnte man versuchen in die Politik zu gehen, oder sonst etwas Öffentliches, wo man positiv und weitreichend Einfluss nehmen könnte.
Den meisten, wie mir, ist das nicht gegönnt.

Mein Ego toll finden, ist ja eine befriedigende Sache, nur faktisch bin ich unstabil und bei weitem blöder als es mir recht ist.
Für einfache Leute wie mich gibt es kleine Stellschrauben im Alltag, wie, sich einfach freundlich, respektvoll, unvoreingenommen und einer anderen Sicht gegenüber nicht ausgeliefert aber offen für einen Austausch zu zeigen.

Einen Tag läuft es ganz gut. Ich lerne vielleicht sogar was und an anderen Tagen mach ich was ~unsoziales, versuche dann aber drüber nachzudenken und daraus zu lernen.
So geht es durch's Leben.

Auf eine schlimme Krankheit die mich in wenigen Monaten in den Tod führt, bin ich stehts vorbereitet.
Es kann unmöglich mal viele Jahre ruhig und normal laufen, auch wenn ich noch so aufpasse.
So erlebe ich jeden Tag als schönes Geschenk um darin tätig zu werden, mit Dingen die Sinn ergeben.

Dazu gehört auch mal hier hinein zu schauen, lesen was andere gerade beschäftigt, interessante Gedanken zu lesen und manchmal durchaus etwas selbstüberschätzte Beiträge zu schreiben die vermutlich die meisten mindestens seltsam oder fragwürdig finden.

Am nächsten Tag geht's auf die Arbeit. Meistens ergibt sich was im kleinen wo man aktiv eine kleine Kerze zu den Kerzen oder Herzen :) der anderen stellen oder anzünden kann.

Ich glaube daran, dass, wenn ich mich nur genügend anstrenge, trotz vieler Schwächen, es doch irgendwie einigermaßen so weiter geht.
Mehr als weiter machen kann man ja nicht und jeder Weg führt irgendwo hin. Wahrscheinlich ist sogar die exakte Richtung egal. Irgendwas passiert immer.


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