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Schlafrituale

12 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sicherheit, Entspannung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Schlafrituale

08.05.2026 um 19:30
Mit zunehmendem Alter habe ich an mir selbst festgestellt, dass ich immer stärkere Schlafgewohnheiten entwickele.

Dabei geht es nicht unbedingt um offensichtliche Dinge wie die Frage, ob man mit oder ohne Kleidung schläft, sondern vielmehr um kleine Rituale und Gewohnheiten, die beim Einschlafen helfen.


Ich glaube, viele Menschen entwickeln mit der Zeit solche persönlichen Gewohnheiten, die ihnen Sicherheit und Entspannung geben und schließlich zu einem festen Bestandteil ihres Schlafverhaltens werden.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich inzwischen bestimmte Dinge regelrecht zum Schlafen brauche. Neuerdings gehört für mich ein Seitenschläferkissen dazu, weil ich dadurch deutlich bequemer liege und besser entspannen kann.

Früher war das ganz anders. Ich konnte auch problemlos bei offenem Fenster schlafen und habe Geräusche kaum wahrgenommen. Heute stört mich dagegen fast jedes Geräusch. Vorbeifahrende Autos reißen mich schnell aus der Ruhe, und besonders im Sommer merke ich, wie empfindlich ich geworden bin. Die Vögel beginnen oft schon morgens gegen vier Uhr laut zu zwitschern, als würden sie einen Wettbewerb veranstalten. Früher hätte mich das wahrscheinlich nicht interessiert, heute reicht so etwas oft schon aus, damit ich schlechter schlafe oder früher wach werde.
Es ist interessant zu beobachten, wie sich die eigenen Schlafgewohnheiten im Laufe der Zeit verändern und wie wichtig bestimmte Rituale oder Bedingungen plötzlich für einen erholsamen Schlaf werden.

Wie ist es bei Euch


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Schlafrituale

08.05.2026 um 21:35
Also ich scheitere regelmäßig daran das ich versuche mindestens 7 Stunden Schlaf zu bekommen weil ich eindeutig ein Nachtmensch bin :D

Chat gpt hat mir auch schon empfohlen Rituale zu entwickeln das man halt schon eine Stunde vor dem ins Bett gehen das Licht dimmen soll oder ggf. Ein Tee trinken und so langsam runterfahren soll.

Finde ich aber sehr schwierig solche Rituale oder Gewohnheiten zu etablieren


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Schlafrituale

08.05.2026 um 21:48
@suffel
Versuch mal, ne Stunde vor dem Schlafen ein Hörbuch, das spannend ist (weiss nicht, welches Genre Du magst), ne angenehme Erzählstimme eines Profis (eigentlich machen fast alle bekannten Synchronsprecher sowas). Dann hast Du kein Geflimmer wie beim Film und kannst irgendwann pennen


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Schlafrituale

08.05.2026 um 22:01
Ich brauche zwingend immer ein Hintergrundrauschen, Verkehrslärm von der Autobahn, laufender Ventilator oder Klimanlage, nur so komm ich ins Land der Träume.
-Stille macht mich einfach wahnsinnig…


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Schlafrituale

08.05.2026 um 22:19
Zitat von fcmlarsfcmlars schrieb:Seitenschläferkissen
Ist bei mir auch seit Jahren am Start. Bei Kissen bin ich generell sehr picky, ich kann nicht auf jedem schlafen. Nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick, nicht zu hart, nicht zu weich... war aber schon immer so. Ich bewundere Menschen, die sich einfach irgendein Kissen unter den Kopf stopfen und pennen können.

Davon ab habe ich immer irgendwo ein kleines Licht an, mag keine komplette Dunkelheit beim Schlafen.


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Schlafrituale

08.05.2026 um 22:41
Im Händi auf jedenfall den Blaufilter auf 100% stellen.

Ich schlafe so 3 bis 4 Stunden unter der Woche aber so 1 bis 1,5 direkt nach der Arbeit.
Als Kind konnte ich die Uhr in der Küche schon ticken hören und machte da die Batterien raus.
Es muss absolut leise sein.
Windgeräuche bei offenem Fenster machen mir aber nichts aus. Blätterrascheln oder so.
Unnatürliche Geräusche sind eigentlich das Schlimmste.

Ritual; also ich habe so einen ganz flachen Schutzhörer den ich auch etwas verbessert habe um einiges zu dämmen wenn mich was stört. Ohrstöpsel sind nicht so das Beste für das Ohr wenn man die oft und lange benutzt.

Im Schlafraum habe ich dann noch ein elektrisches Gerät das einen gleichbleibendes Rauschen von sich gibt um äußere, vorrübergehend nicht ausstellbare Geräusche zu übertönen.
Hab da Verschiedenes getestet. Die Frequenz ist wichtig.

Damit kann ich etwas schwerer schlafen, aber besser als wenn ich die Geräusche höre die ich damit übertöne.
Das alles kommt nur manchmal vor, aber das mach ich so seit über 20 Jahren.

Mein Interesse mich mit einigen Dingen gemein zu machen ist sehr gering, und so kann ich mich in meine Gedanken, Bücher und in den Schlaf zurückziehen.

Eine sehr tiefe Höhle in einem Berg oder in der Erde, wo man nichts hört, dass wünschte ich mir. Mit einer schallisolierten Belüftung und einer Feuchtigkeitsregelung könnte man ja eine sehr gute und immer frische Luft dort hineinbringen.
So ein Ort wäre ein großes Glück für mich.

Das wäre nicht nur ein toller Platz zum schlafen, sondern auch um sich ungestört mit Kunst und Literatur zu beschäftigen.


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Schlafrituale

08.05.2026 um 23:31
Zitat von abberlineabberline schrieb:Versuch mal, ne Stunde vor dem Schlafen ein Hörbuch, das spannend ist (weiss nicht, welches Genre Du magst), ne angenehme Erzählstimme eines Profis (eigentlich machen fast alle bekannten Synchronsprecher sowas). Dann hast Du kein Geflimmer wie beim Film und kannst irgendwann pennen
Also einschlafen kann ich tatsächlich sehr gur ohne Probleme nur muss ich mich selbst dazu "zwingen" dann auch wirklich handy, Tablet etc. aus zu machen, da ich nicht das gefühl habe groß müde zu sein


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Schlafrituale

09.05.2026 um 12:37
@suffel
Du kannst nicht nur den Blaufilter anmachen -oder Button: Augenschonend anmachen, wie es in meinem Händi heißt- sondern auch die Bildwiederholungsfrequenz ändern, runtersetzen.
Je nach Frequenz ist das glaube ich besser für die Augen.
Edit: Es gibt spezielle (Gamer?)Händis wo man das extrem runterstellen kann, bis nur 1 Bild pro Sekunde. Müsste man vielleicht mal testen nach einem Lottogewinn :) .

Und halt immer ein Licht anlassen, und die Helligkeit des Händibindschirmes nicht zu hell einstellen.
Die (Nachttisch)Lampe sollte auch nicht in deinem Sichtbereich leuchten, sondern indirekt am besten eine Wand hinter dir anleuchten. Nur rechts oder links führt dazu, dass deine Augen einer unterschiedlichen Helligkeit ausgesetzt sind.

Es gibt Glühbirnen mit warmen Licht, also sehr wenig blau. Das sollte man vielleicht einfach in allen Räumen haben.

Vielleicht unnötig weil logisch, aber wenn möglich sollte die Wand hinter dir wenn es technisch möglich ist, nicht punktuell angeleuchtet werden, weil es so im Bildschirm zu erkennen sein könnte.
Damit wäre die Entlastung und Schonung der Augen ja eine Farse.
Umsogrößer die beleutete Fläche einer Raumecke ist, umso besser denke ich.
Das Licht ist dann, wie ich finde, defacto nicht heller oder dunkler, sondern verteilt sich besser und angenehmer.

Beim lesen von Büchern ist das knobeln und testen wie das Licht am besten ist, weitaus schwieriger.
Auch da ein wenig rumexperimentieren, macht das Lesen sehr viel angenehmer.
Ich denke nicht wirklich, dass das viele interessant fanden, aber ich habe sehr viel Zeit mit sowas verbracht.

..hmm vielleicht noch, Tageslicht von einem Fenster ist da in der Wirkung ganz anders, höchstwahrscheinlich wegen dem großen UV Anteil.
Beim Lesen oder Händi habe ich gemerkt, dass es am angehmsten ist das Fenster in etwa im Sichtbereich -auch nicht stark rechts oder links-
zu haben, dann aber dunklen Vorhängen die relativ wenig durchlassen. Ja,.. das wollte ich einfach mal gesagt haben. Ich weis nicht wie das bei der Forum Leitung und den Mods ist, aber wir normalen Lebewesen haben ja nur 2 Äugeleinchen und die sollten wir möglichst schonen.


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Schlafrituale

09.05.2026 um 18:59
Wenn ich versuche einzuschlafen, stelle ich mir gedanklich eine Person vor die neben mir im Bett liegt. Konzentriere meine Gedanken und Vorstellung voll auf die Person wie als wäre es echt. Die Person in meinen Gedanken ist eine Person die ich kenne, es aber in der wirklichkeit nicht möglich ist mit ihr zu schlafen weil schon vergeben. So entstehen auch schöne Träume.

Wenn ich lust drauf habe nehme ich ein Overall und fülle ihn mit weichem Material, wie zum beispiel einer zweiten Bettdecke. Dabei stelle ich mir gedanklich vor das der Overall die Person ist an die ich mich konzentriere. Das verstärkt die Vorstellung noch mehr, weil ich was förmliches zum anschmiegen habe.

Das gibt ein schönes Gefühl und man schläft schnell ein.


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Schlafrituale

11.05.2026 um 13:32
Einkuscheln, Serie an, Sleep-Timer auf 30 Minuten und ab geht die Fahrt ins Lummerland!


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Schlafrituale

11.05.2026 um 19:25
20260508 141524Original anzeigen (3,8 MB)

20260510 195537Original anzeigen (5,4 MB)

Mich mit Kerzen etwas TV schauen.

Mit Lilli kuscheln, auf Spotify Naturgeräusche anhören.


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Schlafrituale

12.05.2026 um 16:11
Zitat von suffelsuffel schrieb am 08.05.2026:Finde ich aber sehr schwierig solche Rituale oder Gewohnheiten zu etablieren
Ist bei mir unmöglich, weil ich einerseits sehr schnell einschlafe, anderseits aber immer mein Gehirn "erwische", dass es bis ich weggedämmert bin, über alles mögliche grübelt. Hin und wieder fallen mir dabei sogar Lösungen zu Problemen ein, die ich aber dann wärend des Schlafs meinst wieder vergesse.
Ich erinnere mich aber öfters, um was es ging und kann mir daher dann diese Denkprozezze z.T. später wieder herleiten.

Beine Freunde belächeln mich jedoch meintens nach dem Motto:" Du legst Dich hin und bist mach 3 Sekunden weg.".

Ich habe tatsächlich mal 2011 ein leichtes Erdbeben verschlafen. Das war so stark, dass nix kaputt ging, aber alle Schränke anders standen, als vorher (Stärke 4.4) . Ich schlief zu der Zeit bei meinen Eltern und meine Tante war zu Besuch.
Das ganze Haus, die Straße, der Ort und sogar mein Vater (der auch wie ein toter Stein schlafen konnte) waren wach geworden. Ich aber wurde erst ca. 15 Min danach wach und fragte, was los sei. Als man mir sagte, dass die Erde gebebt hätte, zeigte ich zuerst allen nen Vogel: "Erdbeben? Hier! Bei uns! Jaja, und ich bin der Papst."
Dann wunderte ich mich jedoch, dass mitten in der Nacht die ganze Straße wach zu sein schien.

Gucky.


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