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Liebe in der Tierwelt?

223 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere, Gefühle, Instinkt

Liebe in der Tierwelt?

23.02.2006 um 21:59
so weit ich weiß gibt es liebe nur bei delphinen, die anderen tiere nutzen den geschlechtsakt nur zum fortpflanzen

Live your life!!!
freue mich immer auf einen gb eintrag


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wolfspirit
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Liebe in der Tierwelt?

23.02.2006 um 22:01
Korrektur: "Man kann neutral beobachten und kausale Zusammenhänge erkennen, den für den Menschen erkennbaren Nutzen den das Tier aus seinem Verhalten zieht"

„Glückliche Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit." (Marie von Ebner-Eschenbach)
Abuse to feel superior- is it working for you?


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hungfan
Diskussionsleiter
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Liebe in der Tierwelt?

23.02.2006 um 22:09
@Mammon

Tiere handeln instinktiv, sie tun alles umzu überleben. Liebe empfinden sie nicht im eigentlichen Sinne(wie wir sie definieren).
Tier und Mensch haben sich seit langem auseinandergelebt, traurig, wie man ständig versucht Tiere zu humanisieren. Und das nur, um sich ihnen verbunden zu fühlen.
<

Wenn man wie du von "humanisieren" spricht, spricht man dann nicht automatisch nur dem Menschen die Liebe zu?

Wer liebt, muß sich verlieren und sich wiederfinden können.

Man liebt, weil man liebt. Dafür gibt es keinen Grund


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wolfspirit
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Liebe in der Tierwelt?

23.02.2006 um 23:56
"kann man die gefühlswelt der menschen der der tiere gleichstellen?"

Was verstehst du unter gleichstellen?

„Glückliche Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit." (Marie von Ebner-Eschenbach)
Abuse to feel superior- is it working for you?


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wolfspirit
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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 00:12
Nur zur Absicherung vor Missverständnissen noch einmal zur Erklärung meiner Phrase "und sieht den Begriff Instinkt möglicherweise als eine art unsensible Unwissenheit."

Damit will ich sagen, dass das was sich der Mensch unter "tierischem Instinkt" vorstellt aus seiner Sicht einerseits legitim ist, weil sich diese Sicht für ihn als Menschen aufdrängt.

Man könnte aber auch behaupten dass der Mensch auf grund "fehlender Sinne" (SENSibilität) bzw. der fehlenden Möglichkeit das Ganze aus Sicht eines Tieres bzw. mit dessen Wahrnehmung ODER der eines Außenstehenden "Dritten" (also weder Mensch noch Tier) _wahrzunehmen_ den Begriff "Instinkt" auf Basis seiner Beobachtungen formt.

Niemals kann er aber wissen, bzw. Gewissheit erlangen, was in einem Tier wirklich vorgeht.

"kann man die gefühlswelt der menschen der der tiere gleichstellen?"

Wenn damit gemeint ist, dass sie "ein und dieselbe" (im "wahrsten Sinn des Wortes" ist- dann ist meine Annahme: mit hoher Wahrscheinlichkeit: NEIN.

Wenn damit aber die "Gleichstellung" verschiedener Formen oder Ausprägungen gemeint ist, dann: JA.

„Glückliche Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit." (Marie von Ebner-Eschenbach)
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=quentin=
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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 00:31
Die Tierwelt ist mannigfaltig in ihrer Vielfältigkeit.

Dies sollte man nicht außer Acht lassen. Humanoide Spezies bilden eine Minderheit in diesem Universum der Lebensformen.

Dementsprechend stupide dürfte wohl die Maßgebung sich darstellen, nach welcher wir die Liebe, die uns selbst zugestanden, erkannt werden möchte, auf Tiere anzuwendenz zu wollen.


q.






Magic is the art of using the world of the senses at will.


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 09:39
"so weit ich weiß gibt es liebe nur bei delphinen, die anderen tiere nutzen den geschlechtsakt nur zum fortpflanzen"

Aua aua aua....
was soll das denn schon wieder???

Geschlechtsakt = Liebe?

Leute, lest ihr zu viel "Wendy" o.ä.????

Ich werfe hier nur mal die gesellschaftlich soziale Komponente des Geschlechtsaktes -auch unter gelichgeschlechtlichen Individuen- bei z.B. Pan paniscus ein!!!!!!

Nebenbei: Hier wird ähnlich haltlos diskutiert wie im "Alien"-Bereich. Es gibt nun mal keinerlei Hinweis auf die menschliche "ERfindung" Liebe im Tierreich.
Ihr regt euch auf, dass der Mensch die "Intelligenz" definiert hat und ärgert euch, wenn das auf Tiere übertragen werden soll...weil es angeblich nicht "möglich" ist.

Aber Liebe, ja, DAS geht.
Da wird plötzlich die Hausmuschi zur Liebesgöttin, die Laborratte zum Kuschelmonster und das Baumfrettchen zum Hormon-Overdoser....

Ich fasse es nicht!

Was ihr irgendwie nahezu ALLE ausblendet, ist die Tatsache, dass -GÄBE ES LIEBE IM TIERREICH- es auch ZWINGEND HASS geben müsste.

Diskutiert doch mal über HASS im Tierreich...
Ich gebe hierzu mal das Standard-Geseiher als Denkanstoß:
"Tiere [....] führen keine Kriege"
Mal vom Fakt der Tatsache eines gewissen Kriegs, den der Ökologe Kampf um Ressourcen nennt, ab: WARUM IST DAS WOHL SO?
Na?

1. Weil ein Nacktmull keine Uzi bauen geschweige denn bedienen kann
2. Weil die dafür notwendige EMOTIONALE Komponente FEHLT...



Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution (Theodosius Dobzhansky)
-=ebai=-


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 09:50
@polyprion
Glaubst Du, daß die Liebe beim Menschen was anderes ist als eine chem. Reaktion, die beim Tier nicht genauso möglich wäre?
Wenn Du menschliche Liebe als was anderes sehen willst, kommst Du leider an der Spiritualität nicht vorbei, also denk nochmal gut nach *gg*.
Das Sich-Verlieben, besonders bei jungen Menschen, ist nix anderes als vom Körper diktiertes Triebverhalten, das entspricht dem tierischen Paarungstrieb, Brunft, Hitze, wie Du es auch nennen willst.

Intelligenz läßt sich durchaus bei Tieren finden, insbesondere bei Delphinen, aber auch andere haben schon überrascht.

N.E.S.A.R.A. NOW !
Absence of evidence is not evidence of absence
Ich leide nicht unter Realitätsverlust - ich genieße ihn!


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 09:54
@Luzie

Dann lies doch mal die paar Seiten vorher aufmerksamer durch.
Dann wirs du merken, dass hier einige deutlich anderer Ansicht sind - was Ursache und Hintergrund des Gefühls "Liebe" sind...
!!!


Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution (Theodosius Dobzhansky)
-=ebai=-


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 09:56
Ich hab Dich gefragt, was DU über Liebe glaubst, und nicht geäußert, was ICH glaube.

N.E.S.A.R.A. NOW !
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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 10:16
Okay okay....:)

Nun, meiner Meinung nach ist die Grundlage für das Gefühl Liebe durchaus -zu einem gewissen Teil- eine hormonelle.
Das ist nun mal der "Sinn" des Lebens: Seine Gene weitergeben.
Das war schon immer so und wird auch so bleiben.
Das ist auch beim "höchstentwickelten" Tier Homo sapiens sapiens nicht anders.

Die andere Komponente des Gefühls Liebe, die schwierig zu beschreiben ist, ist meiner Auffassung nach erst durch das soziale Gefüge und die gesellschaftliche Evolution des Menschen möglich geworden.

Stichwort: Sicherheit.

Die biologische Komponente "Brutfürsorge" (u.a. k-Strategen) und die soziale Komponente "gesellschaftliche Sicherheit" zusammen ermöglichen es dem Menschen erst, die Situation "Liebe" gewinnbringend zu nutzen...

Klingt natürlich eiskalt - ich will die Liebe auch nicht instrumentalisieren...als "betroffener" geht das ja auch gar nicht. :)

Ich will damit nur sagen: Tiere können sich emotionen wie Liebe nun mal nicht nachweislich leisten.
Ausserdem - auch wenn ich mich wiederhole - ist die emotion "Liebe" rein menschendefiniert.
Wer also Tieren "Liebe" andichtet, vermenschlicht sie - was definitiv falsch ist.



Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution (Theodosius Dobzhansky)
-=ebai=-


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 10:47
@polyprion
<"Die andere Komponente des Gefühls Liebe, die schwierig zu beschreiben ist, ist meiner Auffassung nach erst durch das soziale Gefüge und die gesellschaftliche Evolution des Menschen möglich geworden.

Stichwort: Sicherheit.">

Würde bedeuten, daß wir für alle Menschen unserer Gesellschaft oder zumindest für alle unsere Bekannten, mit denen wir vernetzt sind, Liebe empfinden. - ? -
Und man könnte dann allen Herden- und Schwarmtieren (Fischen, Vögeln Gnus, ...) Liebe unterstellen, zum Individuum, was bei denm Umfang der Gesellschaft unwahrscheinlich ist, oder zum Schwarm als Ganzes. - ? -


<"Ich will damit nur sagen: Tiere können sich emotionen wie Liebe nun mal nicht nachweislich leisten. ">

Kennst Du "Liebesvögel" (z.B. Rosenköpfchen, Pfirsichköpfchen, ...)? Die binden sich lebenslang, und wenn der eine stirbt oder sonstwie wegkommt, stirbt der andere, meist innerhalb von 48 Std.
Dabei könnte der sich doch neu binden, hätte dann den Vorteil, sich weiterhin fortpflanzen zu können - wenn DAS doch der Sinn seines Lebens ist!?


<"Wer also Tieren "Liebe" andichtet, vermenschlicht sie - was definitiv falsch ist. ">

Ich glaube, wir sollten nicht so "stolz" sein, uns von den Tieren in diesen Dingen so sehr abheben zu wollen. Gerade nach Deinen Ausführungen über Liebe stellen wir doch fest, daß es all die Zwecke, die sie bei uns erfüllt, auch im Tierreich gibt - Sicherheit, Brutpflege, etc.
Allerdings glaube ich, daß es da noch einen Aspekt zu berücksichtigen gibt, und das ist die bedingungslose, urteilslose Annahme des anderen, die Erlaubnis die man ihm erteilt, seine Individualität zu entfalten, ohne daß man einen Nutzen davon hat.
Tiere sind da gut drin, sie urteilen nicht über uns, es ist einem Hund völlig egal, ob sein Mensch häßlich ist oder arm, wogegen Menschen auf sowas Wert legen - sie lieben weniger bedingungslos als die Viecher, nehmen ihre Nächsten meist nur unter Bedingungen an, nicht so, wie sie sind.

N.E.S.A.R.A. NOW !
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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:01
Tach!

" Würde bedeuten, daß wir für alle Menschen unserer Gesellschaft oder zumindest für alle unsere Bekannten, mit denen wir vernetzt sind, Liebe empfinden."
Mitnichten - es bedeutet nur, dass unsere Gesellschaft derartige Emotionen erst ermöglicht!


"Die binden sich lebenslang, und wenn der eine stirbt oder sonstwie wegkommt, stirbt der andere, meist innerhalb von 48 Std.2
...nicht zwingend, s.u.:

Dabei könnte der sich doch neu binden [...]"
...was Agaporniden auch tun, wenn man ihnen einen "passenden" neuen Partner bietet.

Nebenbei: Verhaltensänderungen bei in Gefangenschaft gehaltenen Tieren sind natürlich immer mit vorsicht zu interpretieren!!!!!

"urteilslose Annahme des anderen, die Erlaubnis die man ihm erteilt, seine Individualität zu entfalten"
Tiere urteilen nicht, Tiere erteilen keine Erlaubnis, Tiere entfalten keine Individualität. Warum nicht?
Weil sie nichts von alledem ahnen und es ihnen wohl auch scheissegal wäre -wenn Tieren etwas egal sein KÖNNTE- solange ihre REssourcen nicht beschnitten sind.
Tiere sind keine Menschen.


"Tiere sind da gut drin, sie urteilen nicht über uns, es ist einem Hund völlig egal, ob sein Mensch häßlich ist oder arm"
Genau, es ist ihm scheissegal - ein Hund urteilt nur über seinen Rang im "erzwungenen" Rudel und muss sich unterordnen oder beißt seinen Rang durch!
Das hat nun mal mit Liebe nichts zu tun.






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-=ebai=-


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:08
<"Tiere urteilen nicht, Tiere erteilen keine Erlaubnis, Tiere entfalten keine Individualität. (...) Weil sie nichts von alledem ahnen und es ihnen wohl auch scheissegal wäre">

Woher wilst Du das wissen?
Das sind bloße Behauptungen von Dir.

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Bacchus
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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:13
Da muss ich Lucia rechtgeben!
hier nur ein Beispiel!
Du scheribst <Tiere erteilen keine Erlaubnis> Jedes Weibchen erteilt dem Männchen das es ausgewählt hat die Erlaubnis es zu befruchten.

im Wein liegt die Wahrheit
_____________
in vino veritas


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:14
...und gegenteilige Behauptungen sind emotional vermenschlichte Aussagen von Leuten, die halt interpretieren, dass ihr Frettchen Amor und Einstein der Frettchenwelt gleichzeitig ist....



Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution (Theodosius Dobzhansky)
-=ebai=-


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:15
" Du scheribst Jedes Weibchen erteilt dem Männchen das es ausgewählt hat die Erlaubnis es zu befruchten"

Herzlich willkommen in der Welt der Fische und jedweder patriarchalisch hierarchisch strukturierten Säugerpopulation.
Da stimmt das nämlich mal so was von GAR nicht....


Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution (Theodosius Dobzhansky)
-=ebai=-


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:17
Du scheribst Jedes Weibchen erteilt dem Männchen das es ausgewählt hat die Erlaubnis es zu befruchten.

Welches auch wieder dem instiktiven Denken obliegt, da die Weibchen sozusagen gewisse, instinktgebundene Kriterien beachtet, um für den Nachwuchs die möglichst besten Vorraussetzungen zu schaffen. Hat also nichts mit einer Individualität zu tun.


Kokain's Sig offenbart die komplette Wahrheit. -=ebai=-

Leg dich mit mir an, oder schenke dem Teufel deine Seele, es bleibt sich fast gleich, bei ihm bekommst du was du dir wünschst, bei mir was du verdienst.


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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:18
@uni

völlig richtig!
Mal davon ab, dass es sowieso bei vielen Tieren bei weitem nicht so ist...
...stellt die Erlaubnis mit Sicherheit nicht einen emotionalen sondern einen radikal hormonellen Akt dar.
Survival of the fittest.
Deswegen bekommen ja auch "the fittest" am ehesten die Möglichkeit, sich mit "fitten" Weibchen zu verpaaren.
Liebe ist da irgendwo anders.......nämlich NIRGENDS.


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-=ebai=-


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Bacchus
ehemaliges Mitglied

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Liebe in der Tierwelt?

24.02.2006 um 11:20
Fische un Vögel sind hier die Ausnehme...ich gehe von Säugetieren aus..Das Weibchen will nur die starken Gene der Männchen!

im Wein liegt die Wahrheit
_____________
in vino veritas


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