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Waldorfschulen

465 Beiträge, Schlüsselwörter: Waldorf +

Waldorfschulen

17.08.2020 um 11:38
Zitat von Wahnfried
Wahnfried
schrieb:
Quereinsteiger werden in der internen Konferenz von den Hardcore Anthros im Kollegium indoktriniert und wenn die das bis zum Ende des ersten Klassendurchlaufs nicht geschafft haben, dann werden die rausgeekelt oder zum Schnizlehrer degradiert.
Nein das findet so nicht statt. Zumindest nicht in diesen 2 grösseren Schulen, in welche ich einen Einblick habe/hatte.

Schau ich möchte Dich hier nicht von irgendwas überzeugen, aber es gibt einfach auch Menschen die machen andere Erfahrungen. (Damit meine ich nicht mich selbst).



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17.08.2020 um 11:57
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Nein das findet so nicht statt. Zumindest nicht in diesen 2 grösseren Schulen, in welche ich einen Einblick habe/hatte.

Schau ich möchte Dich hier nicht von irgendwas überzeugen, aber es gibt einfach auch Menschen die machen andere Erfahrungen. (Damit meine ich nicht mich selbst).
Siehst du, weil du an zwei Schulen gesehen hast, dass das nicht so war, kann man nicht daraus schließen, dass das überall nicht so ist.
Nur so ein Beispiel aus der katholischen Kirche, nicht jeder Kaplan pimpert seine Messdiener, aber trotzdem gibt es zu viele die das machen.

Auch an den Waldorfschulen gibt es kein Schwarz und Weiß sondern nur Abstufungen von Grau. Psychisch Kranke und Spinner gibt es überall, an Waldorfschulen ist die Gefahr jedoch wesentlich größer, dass eine Spinnerfraktion die Überhand gewinnt.

Außerdem lassen die sich in der internen Konferenz ungern in die Karten schauen.



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17.08.2020 um 12:00
Zitat von Wahnfried
Wahnfried
schrieb:
Auch an den Waldorfschulen gibt es kein Schwarz und Weiß sondern nur Abstufungen von Grau. Psychisch Kranke und Spinner gibt es überall, an Waldorfschulen ist die Gefahr jedoch wesentlich größer, dass eine Spinnerfraktion die Überhand gewinnt.
Das sehe ich ganz genau wie Du. Ich meine im Übrigen auch gar nicht, dass ich gültige Schlüsse für "alle" Schulen ziehen könnte. Mir geht es wie gesagt nur darum, ein wenig zu Differenzieren.
Ich hatte den Eindruck es wird hier sehr stark verallgemeinert und nur das negative stark herausgehoben, vielleicht habe ich das auch falsch verstanden.
Zitat von Wahnfried
Wahnfried
schrieb:
Außerdem lassen die sich in der internen Konferenz ungern in die Karten schauen.
Das ist an staatlichen Schulen genau so der Fall.



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Waldorfschulen

17.08.2020 um 12:18
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Ich hatte den Eindruck es wird hier sehr stark verallgemeinert und nur das negative stark herausgehoben, vielleicht habe ich das auch falsch verstanden.
An Waldorfschulen wird viel Mist erfolgreich schöngeredet, wenn das nicht funktioniert wird von meistens den Geschäftsleitungen die freie Kommunikation (Parkplatzgespräche) unterbunden oder die Kritiker werden ausgegrenzt, im extremen Fall wird der Schulvertrag fristlos gekündigt mit der Begründung, dass der Schulfrieden gestört wurde.

In manchen Fällen ist so etwas auch gerechtfertigt aber in den meisten Fällen dient das nur der Durchsetzung der Doktrin.

Die Waldorfschule in Rendsburg hat diese Strategie in die Insolvenz geführt denn es haben alle Eltern, die mit der völkischen Einstellung des Kollegiums nicht einverstanden waren ihre Kinder abgemeldet.

Es gab noch weitere Fälle in denen die Schulgemeinschaft zerbrochen ist, wie z.B. Minden von denen der überregionalen Presse berichtet wurde und eine Große Masse, wo die Kritiker einfach nur still resigniert haben.



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21.08.2020 um 15:44
@missmary
Ich möchte noch einmal auf das Mobbing an Waldorfschulen zurückkommen was anscheinend nicht nur an deutschen Schulen ein Problem ist:
„Im Jahr 2010 sollen Lehrer an Waldorfschulen in Uppsala und Norrköping Schüler misshandelt haben. In verschiedenen Kritikforen sprechen ehemalige Schüler darüber, wie die Leitung das Mobbing, dem sie während der Schulzeit ausgesetzt waren, übersehen hat. Ein internes Dokument über Mobbing für das College der Alan Howard Waldorfschule in Toronto gibt einen Einblick in die Sicht der Anthroposophen auf Schülerkonflikte.

Das Dokument diskutiert die Risiken, denen die Lehrer in solchen Situationen ausgesetzt sind. Wenn das Karma des gemobbten Kindes nun das Kind leitet, dann ist Einzugreifen nicht immer die beste Option – das Kind muss sein Inkarnationsziel erfüllen. Die Aufgabe der Lehrer ist es stattdessen festzustellen, wie viel Mobbing ein Kind durch die Erfahrung erleiden kann.“ (Fritanke.se)
Quelle: https://anthroposophie.blog/2019/03/08/waldorflehrer-entscheiden-wie-viel-mobbing-das-kind-vertraegt/

Den zugrundeliegenden schwedischen Artikel hab ich mit Google übersetzt und kann sagen, dass ich ähnliche Erfahrungen während meiner Schulzeit gemacht habe.



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Waldorfschulen

22.08.2020 um 14:57
@Wahnfried - Mobbing gibt es (leider) an (fast) jeder Schule. Das ist mehr ein gesamtgesellschaftliches Problem. Du hast eine immer heterogene Gesellschaft - das spiegelt sich auch in den Klassen wider. Da sitzt ein vollverschleiertes Mädchen neben dem Girlie in Hotpants und trägerlosem Top. Das geht nicht immer konfliktfrei.

Ich bin (da ja vorbelastet) auch immer bei solchen Berichten, wenn man nur die eine Seite hört, sehr misstrauisch. Es gibt immer wieder auch Leute, die Vorgänge als Mobbing deklarieren, die gar kein Mobbing sind. Die meisten Lehrer sind professionell genug, dass sie damit anders umgehen, als Kinder darunter leiden zu lassen. Keine Ahnung, wie das in nicht-staatlichen Schulen ist.



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Waldorfschulen

22.08.2020 um 20:03
Zitat von missmary
missmary
schrieb:
@Wahnfried - Mobbing gibt es (leider) an (fast) jeder Schule. Das ist mehr ein gesamtgesellschaftliches Problem. Du hast eine immer heterogene Gesellschaft - das spiegelt sich auch in den Klassen wider. Da sitzt ein vollverschleiertes Mädchen neben dem Girlie in Hotpants und trägerlosem Top. Das geht nicht immer konfliktfrei.
Das stimmt schon für staatliche Schulen, an Waldorfschulen ist das aber anders, weil das Mobbing von Waldorflehrern als Karmisch begründet angesehen und deshalb toleriert wird. Es gibt auch Fälle, in denen die Lehrer ideologisch begründet mobben, weil sie meinen, dass der Schüler das so verdient.

Waldorflehrer ticken anders als normale Lehrer denn sie schöpfen ihre Entscheidungen aus einem unwiderlegbaren okkulten Background, der auf den wahnhaften Visionen eines durchgeknallten Hellsehers beruhen.

Rationalität wird von Anthroposophen und damit von vielen Waldorflehren abgelehnt.
Lernen mit Herz, Hand aber bitte ohne Kopf ist deren hidden Agenda.



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Waldorfschulen

05.09.2020 um 10:31
Okkulter Background

Das Mobbing an Waldorfschulen ist oft okkult begründet, irgendein Ungleichgewicht der nicht stofflichen Wesensglieder und du hast die Arschkarte, wirst zu Heileurythmie und Sprachgestaltung aus dem Unterricht geholt, damit fängt dann der ganze Zirkus an, irgendwann tuschelt dann ein grenzdebiler Schnitzlehrer, dass du schlecht inkarniert bist und bekommst nur noch extrem stumpfe Schnitzmesser, mit denen man zwar nicht schnitzen sondern sich nur noch verletzen kann.

Dieser ganze Unfug ist schon in der Waldorflehrer Ausbildung angelegt:
Hellseherei im Waldorf-Seminar

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Die Landesarbeitsgemeinschaft Freier Waldorfschulen in Niedersachsen und Bremen bildet Waldorflehrer*innen aus. In ihrem Projekt „Lehrerbildung in der Praxis“ kann man eine anthroposophische Besonderheit erlernen: Die Hellseherei.

„Niedersachsen und Bremen sind bundesweit Vorreiter in der Waldorflehrerausbildung!“. So wirbt die Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen/Bremen im Bund der Freien Waldorfschulen e.V. für die Ausbildung zur Waldorflehrer*in. Die Landesarbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss aller Freien Waldorfschulen in Niedersachsen und Bremen.

Gründer der Waldorfschulen und der ihr zugrunde liegenden esoterischen Weltanschauung „Anthroposophie“ ist der österreichische Hellseher Rudolf Steiner. Die von ihm entwickelte Waldorfpädagogik, so betonen die Waldorf-Ausbilder, sei „wissenschaftlich gesichert“:

„Moderne Pädagogik – Waldorfschulen vermitteln wissenschaftlich gesichertes Wissen und Lernkompetenz wie jede andere Schule auch.“ (Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen/Bremen im Bund der Freien Waldorfschulen e.V. – „Waldorflehrer werden„, abgerufen am 03.09.2020)

Daran darf gezweifelt werden. Neben den Modulen für Lehrerbildung bietet die Arbeitsgemeinschaft im Projekt „Lehrerbildung in der Praxis (LiP)“ auch kostenpflichtige „Waldorf plus„-Module an. Diese wenden sich an „Eltern, Lehrer, Schüler, Geschäftsführer, Mitarbeiter im Vorstand„. Die dort behandelten Themen seien „Ihren Arbeitsfeldern entnommen„.

In der ab 10. September 2020 geplanten Veranstaltung „Veränderungen der Wesensglieder der Kinder“ geht es darum, die unsichtbaren Äther- und Astralleibe der Kinder zu erkennen.

Der Referent ist folgerichtig: Ein Hellseher.

...

Mistel-Heiler liest die Aura und kontaktiert die Naturgeister


image-2Original anzeigen (0,7 MB)


Aura-Zeichnungen aus dem Vortrag
„Mistel-Geheimnisse. 5G – Heilende Perspektiven“ von Raphael Kleimann

Den zweiten Teil des „Waldorf-Plus“-Moduls bestreitet der Anthroposoph, „Energiemediziner“ und Waldorfpädagoge Raphael Kleimann. Kleimann entwickelte das „auf Tierkreis- und Planetenkräfte fein abgestimmte ‚Biographische Heilen‚“. Mit Misteln von „Kraftorten“ wie dem Schweizer Goetheanum will er „eine neue Beziehung zu den Naturgeistern“ schaffen„.

LiP-Leiter Langwost bewirbt Kleimanns Youtube-Vortrag „Mistel-Geheimnisse. 5 G – Heilende Perspektiven„, in dem Teilnehmer auch lernen „Mobilmasten meditativ zu begegnen“.

„Herr Kleimann aus Norwegen [wird] über seine Forschungen zu den Mistel-Essenzen sprechen und auch verschiedene Übungen anleiten. (…)

Mir erscheinen diese Essenzen eine sehr gute Möglichkeit, den Kindern zu helfen, die auftretenden Schwierigkeiten zu meistern.“ (Email der Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen im Bund der Freien Waldorfschulen, 02.09.2020)

Astrologisch abgestimmte Mistel-Essenzen für Waldorf-Kinder? Es ist nicht das erste Mal, dass Waldorfschulen und Waldorf-Seminare durch abstruse esoterische Inhalte auffallen.
Anthroposophie im Waldorf-Seminar: Engel und Dämonen, Reinkarnation und Karma

Der Bund der Freien Waldorfschulen verteidigt sich vehement gegen Vorwürfe, dass die esoterische Weltanschauung Anthroposophie in der Schule eine Rolle spielen würde. Zu dem Hellseher-Seminar aus der Waldorf-Plus-Reihe wurden jedoch explizit auch „Schüler*innen sehr herzlich eingeladen“.
Quelle: https://anthroposophie.blog/2020/09/03/hellseherei-im-waldorf-seminar/



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Waldorfschulen

23.09.2020 um 23:19
Ich denke nicht, dass man die Schulen so einfach über einen Kamm scheren kann, es gibt da - auch regional - schon sehr starke Unterschiede.

Was ich erfahren habe, an inzwischen mehreren Schulen in Norddeutschland: Der Blick auf die Kinder ist ein deutlich anderer, als an den staatlichen Schulen. Die Kinder werden anders, facettenreicher, wahrgenommen. Es ist sicher nichts für JEDES Kind und schon gar nicht für ALLE Eltern. Es gehört schon auch, na, sagen wir mal "Mut zur Lücke" dazu ;-)
Aber: Wenn ein Kind in seiner Schulzeit lernt, sich für Dinge richtig zu begeistern, Dinge - auch praktisch - anzugehen, Lösungen zu suchen, mit Freude zu lernen, und seine Überzeugung zu vertreten und sich dafür gerade zu machen - dann hat es m.M.n. sehr viel gelernt...

Eine sehr gute Freundin von mir ist sozusagen "voll im Waldorf-System" aufgewachsen. Sie sagte einmal: "Meine Klassenkameraden sind alle etwas geworden: manche Ärzte, manche Anwälte, einige Schauspieler, aber auch Handwerker usw. Man kann sagen: Wenn jemand Friseur geworden ist, dann ist er nicht Friseur geworden, weil er nichts Anderes konnte - sondern einfach, weil es das war, wofür er gebrannt hat; weil er Friseur werden WOLLTE!"

Ich finde, da kann man ganz gut nachvollziehen, was gemeint ist.
Die Kinder lernen Selbstbewusstsein, zu ihren eigenen Ideen und Vorstellungen zu stehen, Auftreten und Sprechen vor Publikum, sie wissen, wie der Kreislauf der Natur funktioniert und wie man ganz viele praktische Dinge macht, können handarbeiten und musizieren, und lernen auch, dass in einer Gemeinschaft vieles möglich ist, was allein ziemlich doof wäre. Mitunter wirken sie, wie ich finde, ein bisschen naiv oder auch mal unwissend, besonders, wenn es um "allgemein bekannte" Kleinigkeiten geht (mir fällt leider gerade kein Beispiel ein). Manche Frage, von der ich dachte, dass doch wirklich jeder die Antwort kennt, habe ich erlebt, und Waldorfschüler konnten sie mitunter nicht beantworten. So what. Sie wissen dafür andere Dinge. Heute, im digitalen Zeitalter, kann man die allermeisten Wissensfragen innerhalb von Sekunden beantworten. Dem Smartphone sei dank! Aber praktische Dinge, die können viele andere nicht.



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Waldorfschulen

24.09.2020 um 06:57
@Tita1992
Wahrscheinlich gibt es auch Waldorfschulen, wo die Spinnerfraktion nicht die Überhand hat und wenn du gerne Künstler werden möchtest, dann kommst du da gut klar. Wenn du dich aber für richtige Naturwissenschaften und Technik interessierst wirst du auch an einer moderaten Schule nicht froh.

Allein wenn du dir die Periodika wie z.B. die Erziehungskunst, die an den Schulen ausliegen, kritisch durchliest, solltest du eigentlich merken, dass Waldorfschule mehr oder weniger eine Sektenveranstaltung ist.

Viele Lehrer nehmen den Unfug der da steht wirklich ernst, weil die in ihrer Ausbildung dahingehend indoktriniert wurden.
Zitat von Tita1992
Tita1992
schrieb:
Was ich erfahren habe, an inzwischen mehreren Schulen in Norddeutschland: Der Blick auf die Kinder ist ein deutlich anderer, als an den staatlichen Schulen. Die Kinder werden anders, facettenreicher, wahrgenommen. Es ist sicher nichts für JEDES Kind und schon gar nicht für ALLE Eltern. Es gehört schon auch, na, sagen wir mal "Mut zur Lücke" dazu ;-)
Das sind die Üblichen Werbeaussagen womit die Waldis Schüler aquirieren.
Zitat von Tita1992
Tita1992
schrieb:
ich finde, da kann man ganz gut nachvollziehen, was gemeint ist.
Die Kinder lernen Selbstbewusstsein, zu ihren eigenen Ideen und Vorstellungen zu stehen, Auftreten und Sprechen vor Publikum, sie wissen, wie der Kreislauf der Natur funktioniert und wie man ganz viele praktische Dinge macht, können handarbeiten und musizieren, und lernen auch, dass in einer Gemeinschaft vieles möglich ist, was allein ziemlich doof wäre.
z.B. Eurythmie für Saatgut machen?

Die meisten Leute, die an der Waldorfschule waren und Akademiker geworden sind, sind das nur weil ihre Eltern auch Akademiker waren.



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Waldorfschulen

24.09.2020 um 08:19
Zitat von Tita1992
Tita1992
schrieb:
Ich denke nicht, dass man die Schulen so einfach über einen Kamm scheren kann, es gibt da - auch regional - schon sehr starke Unterschiede.


Kann man auch nicht.
Ich hatte mich im Vorfeld intensiv in die Thematik eingelesen und man findet im Internet sowohl positive, als auch negative Erfahrungsberichte. Scheinbar ist das tatsächlich von Region zu Region, von Schule zu Schule unterschiedlich. Aber das ist bei den Regelschulen ebenso der Fall.
Was ich erfahren habe, an inzwischen mehreren Schulen in Norddeutschland: Der Blick auf die Kinder ist ein deutlich anderer, als an den staatlichen Schulen. Die Kinder werden anders, facettenreicher, wahrgenommen. Es ist sicher nichts für JEDES Kind und schon gar nicht für ALLE Eltern. Es gehört schon auch, na, sagen wir mal "Mut zur Lücke" dazu ;-)
Definitiv. Nach 2 Jahren Waldorfschule, warte ich ja immernoch auf die Hardcoreesos, die versuchen, zu indoktrinieren und ihren "Glauben" an den Mann, pardon, Kind und Eltern weiterzugeben.
Das Schulumfeld ist sehr liebevoll, die kreative, verspielte Art wird hier nicht unterdrückt, wie auf anderen Schulen, sondern im Gegenteil: gefördert. Andere Eltern staunen darüber, wenn ich ihnen erzähle, dass mein Kind ab der 1. Klasse bereits 2 Fremdsprachen lernt, Französisch und Englisch.

Und nach 2 Wochen bereits bis 40 auf Französisch zählen kann.
Die Art, die Sprache zu lernen, ist eine gänzlich andere. Es geschieht übers Hören und Sprechen, weniger über das Lesen. Daher prägt es sich viel leichter ein, weil anders wahrgenommen wird.
Irgendwie scheint immernoch der gängige Konsens zu herrschen, dass Waldorfschulen nur von minderbegabten Kindern besucht werden.
Einen Elternabend im Monat gibt es. Andere, Regelschuleltern aus meinem Umfeld, kotzen darüber, dass sie den Lehrern alles aus den Fingern saugen müssen.

Ich bin vollauf zufrieden mit der Schule und der Art, wie unterrichtet wird. Und noch wichtiger: mein Kind kommt glücklich und nicht gestresst nach Hause und geht am nächsten Tag wieder gerne in die Schule.



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Waldorfschulen

24.09.2020 um 08:46
Unser Sohn war nicht getauft und kam hiermit auch nicht auf eine Christliche Schule.
Für mich war es wichtig das dies Schule nah war.
Fand es zu selbständigkeit gehören das er irgendwann alleine zu schule gehen konnte.

Uns würde es verwehrt. Und zwar ganz übel.

Da haben wir überlegt ob er dann auch zu eine Waldorfschule geht. Aber mir war die Nähe zu schule wichtig, auch weil dort seine Kindergartenkinder hingingen und seine freunde.

Also hat dieses denken nicht nur mit Walddorfschule zutun sondern dies gibt es (oder gab) es auch an christliche Schulen, wo wohl was gelernt wird.

Ich habe ihm tatsächlich taufen lassen damit er diese Schule besuchen konnte.
So wichtig war mir die nähe zu schule und seine selbständigkeit.

Der weg alleine zu schule zurück mit freunden, können Eltern nicht ersetzen.
Es wird unter sich noch mal geredet über vorkommnisse und co. Getrödelt mit freunden.

Kleinigkeiten die ich wichtiger fand.

Nur toll fand ich es nicht.



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Waldorfschulen

24.09.2020 um 10:20
Zitat von Tita1992
Tita1992
schrieb:
Ich finde, da kann man ganz gut nachvollziehen, was gemeint ist.
Die Kinder lernen Selbstbewusstsein, zu ihren eigenen Ideen und Vorstellungen zu stehen, Auftreten und Sprechen vor Publikum, sie wissen, wie der Kreislauf der Natur funktioniert und wie man ganz viele praktische Dinge macht, können handarbeiten und musizieren, und lernen auch, dass in einer Gemeinschaft vieles möglich ist, was allein ziemlich doof wäre. Mitunter wirken sie, wie ich finde, ein bisschen naiv oder auch mal unwissend, besonders, wenn es um "allgemein bekannte" Kleinigkeiten geht (mir fällt leider gerade kein Beispiel ein). Manche Frage, von der ich dachte, dass doch wirklich jeder die Antwort kennt, habe ich erlebt, und Waldorfschüler konnten sie mitunter nicht beantworten. So what. Sie wissen dafür andere Dinge. Heute, im digitalen Zeitalter, kann man die allermeisten Wissensfragen innerhalb von Sekunden beantworten. Dem Smartphone sei dank! Aber praktische Dinge, die können viele andere nicht.
Blabla. Das können andere Schulkinder auch alles. Und man lernt etwas zusätzlich je nach Neigung in Projektgruppen, Praktika etc.
Und andere Kinder lernen, wie die Natur wirklich funktioniert. Alles sinnvoller als ständig verklickert zu bekommen, was der Irre aus der Akasha-Chronik zu wissen behauptet.



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24.09.2020 um 10:22
Zitat von Kältezeit
Kältezeit
schrieb:
Definitiv. Nach 2 Jahren Waldorfschule, warte ich ja immernoch auf die Hardcoreesos, die versuchen, zu indoktrinieren und ihren "Glauben" an den Mann, pardon, Kind und Eltern weiterzugeben.
Das Schulumfeld ist sehr liebevoll, die kreative, verspielte Art wird hier nicht unterdrückt, wie auf anderen Schulen, sondern im Gegenteil: gefördert. Andere Eltern staunen darüber, wenn ich ihnen erzähle, dass mein Kind ab der 1. Klasse bereits 2 Fremdsprachen lernt, Französisch und Englisch.
Ja, die Hardcoreesos sind vorsichtig, die outen sich nicht sofort kritischen Eltern.
Nicht an allen Schulen werden von Lehrern Corona Demos organisiert, da wo die Geschäftsleitungen aufpassen passiert so etwas nicht.
Trotzdem wird den Kindern das ganze esoterisch motivierte Waldorfprogramm vorgesetzt mit Feen, Elfen und Zwergen als Realität.

Wenn ein Kind dagegen aufmuckt, weil es schon als Vorschulkind mitbekommen hat, dass der Nikolaus der verkleidete Nachbar ist, dann wird rumtherapiert, weil das ja nicht altersgemäß ist.

In meinem Bekanntenkreis haben einige ihre Kinder, weil die da nur dummes Zeugs gelernt haben, abgemeldet. Selbst meine Schwägerin, die gelernte Waldorflehrerin ist, hat ihre Kinder aufs Gymnasium geschickt, nachdem mein Neffe nicht mehr in die Waldorfschule gehen wollte.



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24.09.2020 um 10:32
Zitat von Kältezeit
Kältezeit
schrieb:
Andere Eltern staunen darüber, wenn ich ihnen erzähle, dass mein Kind ab der 1. Klasse bereits 2 Fremdsprachen lernt, Französisch und Englisch.
Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich ganz zu Beginn Englisch und Latein, dann noch Französisch. Wenn ich Streber gewesen wäre, hätte ich in der 0-ten Stunde zusätzlich Russisch dazunehmen können.
Zitat von Kältezeit
Kältezeit
schrieb:
Die Art, die Sprache zu lernen, ist eine gänzlich andere. Es geschieht übers Hören und Sprechen, weniger über das Lesen. Daher prägt es sich viel leichter ein, weil anders wahrgenommen wird.
Die armen Kinder. Wehe, die müssen mal Französisch schreiben, allein schon so was „qu'est-ce que“. Dann doch lieber gleich richtig lernen statt nach der Methode von Agathe Bauer und später Nachhilfe benötigen. Kinder können so etwas, wenn man es ihnen zutraut.



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24.09.2020 um 13:10
@Nemon


Mann kann auch bei interesse das ganze nachholen.

Kenne Auch Kinder die mit Kopschmerzen nach hause kommen weil es mehr Kinder vor draußen sind bastel kinder, mit stein, mit Holz, und zuviel lernstoff auch krank machen kann weil sie nunmal nicht alle gleich ticken.

Traurig ist eigentlich das dies die Schule grundsetzlich nicht anbietet.

Somit nur walddorf schule dies so in diese art bietet.



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Waldorfschulen

24.09.2020 um 13:18
Zitat von Nemon
Nemon
schrieb:
Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich ganz zu Beginn Englisch und Latein, dann noch Französisch. Wenn ich Streber gewesen wäre, hätte ich in der 0-ten Stunde zusätzlich Russisch dazunehmen können.
Kältezeit schrieb:
Schön für dich, hier gibt's an Regelschulen erstmal nur eine Fremdsprache.
Ich hatte damals sogar erst ab der 5. Klasse Englisch, ist aber schon 30 Jahre her. :D
Zitat von Nemon
Nemon
schrieb:
Die armen Kinder. Wehe, die müssen mal Französisch schreiben, allein schon so was „qu'est-ce que“. Dann doch lieber gleich richtig lernen statt nach der Methode von Agathe Bauer und später Nachhilfe benötigen. Kinder können so etwas, wenn man es ihnen zutraut.
Ja und wie ich und viele andere das Problem haben, es zwar schreiben und auch verstehen zu können, mit dem Sprechen jedoch Probleme zu haben.
An Waldorfschulen werden Sprachen wenigstens lebendig gelehrt und gelernt, nicht nur stupide aus einem Schulbuch heraus.

Die Muttersprache lernt man ja auch genau so und kann sie erst viel später schreiben.



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24.09.2020 um 14:08
Zitat von Kältezeit
Kältezeit
schrieb:
Die Muttersprache lernt man ja auch genau so und kann sie erst viel später schreiben.
Da behaupte ich doch einfach mal, wenn man mit 4 anfängt zu schreiben, ist das nicht viel später und komplexere Aussagen und Formulierungen entstehen mit dem Erlernen der Schriftsprache. Es sieht mir so oder so nicht danach aus, als könnte Waldorf in diesen Punkten einen Vorsprung behaupten.



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24.09.2020 um 14:57
Zitat von Nemon
Nemon
schrieb:
Es sieht mir so oder so nicht danach aus, als könnte Waldorf in diesen Punkten einen Vorsprung behaupten.
Waldorfpädagogik ist da ziemlich dogmatisch, wenn Kinder verfrüht lesen und schreiben können, wird das wegtherapiert.



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24.09.2020 um 15:04
Zitat von Wahnfried
Wahnfried
schrieb:
wenn Kinder verfrüht lesen und schreiben können, wird das wegtherapiert.
Was für ein Schwachsinn. Die lernen in der ersten Klasse bereits das Schreiben. Bis Ende des Schuljahres soll das vollständige Alphabet (Große und kleine Buchstaben) erlernt sein.
Meine Tochter konnte mit 3 Jahren schon bis Hundert zählen und einige Wörter bereits vor der 1. Klasse schreiben. Wegtherapiert wurde da nichts.. :D



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