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Waldorfschulen

327 Beiträge, Schlüsselwörter: Waldorf
alssa84
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Waldorfschulen

28.09.2008 um 15:16
@darkylein
du hast anscheinend überhaupt keine ahnung.......tut mir leid wenn ich das sage aber von wegen ne schulaufgabe mit tanzen usw......schwachsinn.......klar kann man mobbing überleben ohne auf ne andere schule zu wechseln....aber wenn es richtig schlimm mit mobbing is.....jahre lang....angst zu haben welche in die fresse zu bekommen...mit messer bedroht zu werden.....dann hat man kein selbstbewusstsein mehr und wird es auch nicht so schnell wieder bekommen......ich selbst hab ein trauma davon getragen......klar ging es mir besser als ich die schule dann gewechselt hab....und heute labern mich die leute die mich damals fertig gemacht hatten auch nicht mehr an.....im gegenteil....was ich damit sagen will is das man wenn man auf einer neuen schule ist und freundlich aufgenommen wird bekommt man wieder selbstbewusstsein.....das man ja in der heutigen zeit dringend benötigt um nicht unter zu gehen......



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al-chidr
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Waldorfschulen

29.09.2008 um 04:43
Mir fällt sowohl bei Waldorfschülern als auch bei Montessori- Schülern auf, dass sie weniger von Konkurrenzdenken geprägt, nicht (ganz) so anfällig für die Medien- Glitzerwelt sind und sich vernünftiger ausdrücken können

Eine Mutter sagte mir mal, dass ihr Sohn (vierte Klasse) mit ihr über alles diskutieren wolle, das sei sehr anstrengend ;). Dieser Junge kann sich in der Tat erstaunlich gut ausdrücken, in Mathe würde er dagegen auf einer Regelschule vlt. total hinterherlaufen.

Wenn wir über Bildung reden, machen wir uns meist kaum Gedanken über die Frage, was Bildung überhaupt ist.

Heißt Bildung, dass man nach der Regelschulzeit vertiefte Kenntnisse in den Hauptfächern und einer Fremdsprache sowie Grundkenntnisse in einem bestimmten Fächerkanon haben muss - sprich dass man in verschiedenen, voneinander beinahe komplett abgegrenzten Fachbereichen ein bestimmtes Kenntnisvolumen erwerben muss?

Der humboldtsche Bildungsbegriff geht auf jedem Fall weiter als das bestehende Bidlungssystem zustandebringt. Bildung bedeutet im klassischen Sinne, dass sich das Individuum kontinuierlich entwickelt -> Die Persönlichkeit bildet sich



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Waldorfschulen

29.09.2008 um 09:10
Sol_Invictus
schrieb:
Waldorfschulen haben Computer und benutzen diese auch, wie jede andere normale Schule es auch tut.
Immer wieder tauchen diese Sätze, wie "Meines Wissens nach...", auf; doch woher nimmt ihr euch eigentlich immer euer "Wissen"?
War schonmal jemand von solch "wissenden" Leuten an einer Waldorfschule oder hat mal mit einem Waldorfschüler oder Waldorflehrer gesprochen?
@Sol_Invictus

Ich zumindest nehm mein Wissen unter anderem hier her: http://www.waldorfschule.info/index.4.0.1.html (Archiv-Version vom 21.09.2008)

Dort steht das in der Oberstufe Computer genutzt werden, in der Unterstufe allerdings nicht.

Und ja, ich habe schon mal mit einem Waldorflehrer (mein Nachbar) und einem Waldorfschüler (Sohn der Patin meiner Tochter) gesprochen.

Noch Fragen ?



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Waldorfschulen

29.09.2008 um 09:37
Ich persönlich ziehe es vor, meine Kinder frühzeitig mit den Realitäten des Lebens zu konfrontieren, in dem ich sie in einen "normalen" Kindergarten und eine reguläre Schule schickte.
Von einer "Glasglocken-Pädagogik", die versucht, einen geschützten Freiraum abseits von der Real-Welt zu simulieren, halte ich wenig. Spätestens mit Eintritt ins Berufsleben erwartet solche Reservats-Kinder ein Kulturschock.



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al-chidr
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29.09.2008 um 09:52
Doors@

Na ja es ist ja nicht so, dass diese Privatschulen in Jurtezelten am Boden sitzen und mit Klangschalen kommunizieren ...



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Waldorfschulen

29.09.2008 um 10:08
Nein, aber wenn ich weiss, dass meine Kinder da draussen ein Rattenrennen erwartet, dann trainiere ich sie dafür.
Die Welt ist kein Ponyhof und kein Streichelzoo, sondern ein Schlachtfeld. Wer das nicht weiss und sich darauf nicht vorbereitet ist, der ist ganz schnell weg.



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magnolia1103
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29.09.2008 um 10:35
Nach ein paar Tagen schon eine Freundin?
Ist das nicht ein bisschen armselig sofort eine Beziehung einzugehen ohne eine Person zu kennen?

Aber naja,deine entscheidung.

Ich halte eigentlich nichts von Waldorf.
Schüler brauchen disziplin und authorität.
Ansonsten sieht man was passiert an Amokläufen oder Schulen wie der Rüdli Schule.
Unterschiede sind da,streite ich nicht ab.
Aber man kann schlecht die Spätfolgen einschätzen.
Wer genug selbstdisziplin besitzt um sich seinen Tag durch zu strukturieren der kann das schaffen.

Ich war auch nicht auf einer Städtischen Schule.
Ich bin 8 Jahre auf einer Privatschule gewesen,aber da herrschten im Unterricht die selben Regeln wie auf jeder x-beliebigen Städtischen-öffentlichen Schule.



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kore
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29.09.2008 um 10:55
@al-chidre

der Herr Doktor :) hat gesagt, :) er will verstanden und nicht verehrt werden!
@ MAGNOLIA 1103

an deinen Aussagen erkennt man die Ahnungslosigkeit hinsichtlich Steiners Pädagogik! Das ist genau das, was die wohlhabendere Klientel, sich unter der Sache vorstellte, nachdem sie aus der 68er Bewegung herausgewachsen war, und annahm Kinder vor jeglicher Gängelung und Einmischung ins "Privatleben "schützen" zu müssen,aber heute mit den eigenen Spätfolgen nicht mehr zurecht kommt.
Mit Steiners Pädagogik hat es soviel zu tun, wie Kuh mit Tanzen.



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al-chidr
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Waldorfschulen

29.09.2008 um 10:55
"""Ich halte eigentlich nichts von Waldorf.
Schüler brauchen disziplin und Autorität.
Ansonsten sieht man was passiert an Amokläufen oder Schulen wie der Rüdli Schule"""


Jaja die deutschlandweit bekannte Waldorfschule "Rütli" :D



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al-chidr
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29.09.2008 um 10:58
kore@

Der Herr Doktor sprach über Steiners Motive, ich sprach davon, wie manche Steineranhänger damit umgehen ...

So ähnlich wie die hier berühmte Diskussion über den Unterschied von Islam und den Muslimen ;)



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29.09.2008 um 11:14
Heisst Amoklauf an der Waldorf-Schule nicht Eurythmie?



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29.09.2008 um 11:29
wieviele kristallkinder besuchen eigentlich eine waldorfschule?



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rockandroll
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29.09.2008 um 11:31
sind Kristallkinder Methamphetaminopfer, oder was?



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29.09.2008 um 11:36
Gibt's in der Mensa der Waldorf-Schule eigentlich nur Waldorf-Salat?




Der Spiegel allerdings berichtete Positives:



Hassfach Eurythmie
Von Carsten Holm

Überdurchschnittlich viele Abiturienten, aber schwere Mängel bei Fremdsprachen: Eine umfassende Studie über Absolventen von Waldorfschulen liegt nun vor.

Wenn er als Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) die Interessen der Unternehmen vertrat, fiel Michael Rogowski, 68, als knallharter Lobbyist auf. Offenbarte er Zuhörern aber seinen Bildungsweg, herrschte nicht selten basses Erstaunen: Rogowski, BDI-Chef bis 2004, war Waldorfschüler - einer von denen also, die den gängigen Klischees zufolge in der Schule wenig leisten müssen und in der Obhut anthroposophischer Lehrer ohnehin ein bisschen spinnert werden.


Rogowski, inzwischen Aufsichtsratschef des schwäbischen Maschinenbauers Voith, hat ein klares Urteil über die alternative Schulform, in der es kein Sitzenbleiben gibt. Er würde Waldorfabsolventen "nicht unbedingt als Konstrukteure einstellen, weil ich in Mathe und Physik große Lücken hatte", sagt der Wirtschaftsmann. Wohl aber als Kommunikationsfachleute: "In allen Bereichen, in denen Persönlichkeit eine große Rolle spielt, haben sie ihre Stärken."

So differenziert urteilten Kritiker selten über das 1919 von dem Anthroposophen Rudolf Steiner begründete Schulmodell. Waldorfanhänger idealisieren es, Skeptiker verteufeln es - bis hin zu dem Vorwurf, die Schüler würden mit dem teils okkulten Weltbild Steiners infiltriert.

Was aus den Absolventen der Waldorfschulen wurde, blieb bisher im Dunkeln.


Der Düsseldorfer Erziehungswissenschaftler Heiner Barz und Dirk Randoll vom Institut für Empirische Sozialforschung im nordrhein-westfälischen Alfter haben jetzt eine umfassende Studie vorgelegt*. Dafür wurden die Ergebnisse einer Befragung unter mehr als 1100 Absolventen der Steiner-Schulen ausgewertet.

Ihr Fazit: Die "in der Tendenz guten Schulen" weisen laut dem Urteil früherer Schüler schwere Mängel im Fremdsprachenunterricht und bei der Vermittlung von Rechtschreibkenntnissen auf.

Den Werdegang der Schüler scheinen diese Defizite nicht einmal zu hemmen. Mehr als sechs von zehn ehemaligen Schülern haben das Abitur, fast fünf von zehn Waldis sogar ein Hochschulstudium abgeschlossen - weitaus mehr als Absolventen von staatlichen Schulen. Das mag allerdings auch an der Herkunft der Befragten liegen: Überwiegend stammen sie, so die Studie, "aus dem gehobenen Mittelstand mit einem hohen Akademikeranteil, dem sogenannten Bildungsbürgertum".

Die Waldorfschulen fördern vielfältig, neben den traditionellen Fächern stehen etwa Nähen, Stricken, Häkeln, Spinnen, Schlossern, Feldmessen, Bildhauerei und Theater auf dem Stundenplan. Künstlerische Begabungen werden eher entdeckt als in den Regelschulen - kein Wunder, dass jeder 20. Waldorfschüler Künstler wird. Beredte Beispiele sind die Schauspieler Marie Bäumer ("Der Schuh des Manitu") und Martin Semmelrogge, Regisseure wie Rainer Werner Fassbinder ("Querelle") und Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") sowie Schriftsteller wie Michael Ende ("Momo").

Waldorfschüler müssen es während ihrer Schulzeit ertragen, als "Baumschüler" gehänselt zu werden, ihrem Ruf jedoch, zu lebensfremden Exoten heranzuwachsen, werden sie nicht gerecht. Die meisten Absolventen, die einen Beruf ausüben, sind Lehrer - mit 16,8 Prozent fünfmal so viele wie im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Jeder zehnte ist Arzt oder Apotheker, 8 Prozent wurden Ingenieur und 4,3 Prozent üben einen geistes- oder naturwissenschaftlichen Beruf aus. Bürofachkräfte und Kaufleute sind unterrepräsentiert.


Die Waldi-Welt, darin waren sich die Ehemaligen einig, fördert die Persönlichkeitsentwicklung. In manchem Kernfach aber würden die Waldorfabsolventen ihre Lehrer wohl sitzenbleiben lassen. Als "besonders kritisch" bewerteten sie den Fremdsprachenunterricht, ähnlich katastrophale Noten gaben sie den Pädagogen auch für die Vermittlung von Rechtschreibkenntnissen. Und: Ihr "Hassfach" sei Eurythmie gewesen, jener Tanz um Töne und Buchstaben, der vielen Waldorfianern auf die Nerven geht.

Allerdings: Die neue Studie beruht auf Bewertungen von 30- bis 66-jährigen Absolventen, die ihre Waldorfschule vor 10 bis 46 Jahren verließen. In vielen der 203 deutschen Lehrstätten wurden die Probleme vor allem im Fremdsprachenunterricht erkannt. Zusätzliche Tests etwa sollen mittlerweile Auskunft über erlangte Kenntnisse geben - für manchen überzeugten Waldi ein Frevel an den Waldorfprinzipien, die Leistungsstress ablehnen.

Die Mängelliste der ehemaligen Schüler schließt auch das Personal ein: Lehrer verlangen offenbar zu wenig. Die meisten der Befragten geben an, die Leistungsanforderungen seien "zu gering" gewesen. Viele berichteten von "Schwierigkeiten, sich nach der Schulzeit in der Leistungsgesellschaft zurechtzufinden".

Die kärgliche Bilanz ist für die Autoren der Studie Grund genug, Besserung anzumahnen: Die Qualifikation der Lehrer, müsse "dringend verbessert" werden, insbesondere "im Hinblick auf fachliche sowie auf didaktisch-methodische Fähigkeiten".

Das teils okkulte Weltbild Rudolf Steiners aber scheint sie nicht beeinflusst zu haben. Die Mehrzahl der Schüler ist gegenüber der Anthroposophie laut der Studie "indifferent, skeptisch bis negativ eingestellt".

Der Spigel 17/2007



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al-chidr
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Waldorfschulen

29.09.2008 um 13:29
Dieses Ergebnis überrascht mich nicht ...

Man muss allerdings dazu sagen, dass auf der Walddorfschule überschnittlich viele Akademikerkinder sind bzw. überdurchschnittliche Kinder von Eltern, die bereit sind, etwas für die Bildung ihrer Kinder zu tun

Allerdings stellt sich für mich die Frage, warum Rechtschreibschwächen so schlimm sein sollen, wenn die Schüler dafür kreativ schreiben und dichten können - in Anbetracht der erheblichen Phantasiearmut der jüngeren Generationen

RS- Schwächen kann man ablegen, wenn man nicht gerade ein Legastheniker ist -
Ich habe auch erst nach der Schulzeit gelernt, Kommas richtig zu setzen - obwohl ich seitdem weniger schreiben musste und nicht geprüft wurde.

Allgemein fällt mir übrigens auch bei Studenten auf, dass die im Deutschen zugegeben nicht einfachen Kommaregeln teilweise auf haarsträubende Weise "angewendet" werden



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al-chidr
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29.09.2008 um 13:30
überdurchschnittlich viele Kinder



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kore
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29.09.2008 um 22:53
es überrascht mich doch etwas, daß erhebliche Schwächen, gerade beim Fremdsprachenunterricht auftraten. Soweit mir bekannt, werden diese Fächer, wenn auch zunächst spielerisch, hier bereits ab der ersten Klasse unterrichtet.



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seraphim82
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20.08.2011 um 09:49
Ich bin selbst Waldorfkind gewesen und neben meiner Nebentätigkeit als Ton- u. Anlagentechniker überzeugter Waldorferzieher. Dabei möchte ich betonen, daß ich gut auf das Leben vorbereitet wurde: ich bin auch schon dahin gekommen wo es richtig weht tut und bin nicht eingeknickt-, ganz im Gegenteil, bin ich an meinen Herausforderungen gewachsen.

Meine Frage ist: wenn jemand sagt ich möchte mein Kind mit 6 Jahren schon mit den Härtefällen des Lebens konfrontieren damit es vorbereitet ist. Inwieweit eigentlich? Konfrontation mit Krieg, Mord, Vergewaltigung, materieller Ehrgeiz? Ist das der Maßstäbe für die gesunde Entwicklung eines Kindes? Bildet die Erinnerung an eine harmonische und beständige Umgebung viel mehr die Kraftreserve für ein erfolgreiches Leben?



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seraphim82
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Waldorfschulen

20.08.2011 um 10:01
Mir ist die Zeit für das Bearbeiten meines Beitrages davongelaufen - typische Waldorfsymptomathik -mit Druck umgehen und so ;-D

Also die letzten beiden Sätze noch mal in deutscher Fassung:
Ist das der Maßstab für die gesunde Entwicklung eines Kindes? Bildet die Erinnerung an eine harmonische und beständige Umgebung nicht viel mehr die Kraftreserve für ein erfolgreiches&glückliches Leben?



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Waldorfschulen

20.08.2011 um 10:45
also ich kann manche kommentare nicht nachvollziehen. es hat den anschein, dass alternative schulformen eine schule für minderbegabte kinder sind oO
genau das gegenteil ist der fall, deswegen kann ich hier die gegenstimmen gar nicht ernst nehmen.
wenn es schulen gibt, die auf ein späteres leben vorbereiten, dann sicher nicht die konventionellen frontalunterricht-schulen. zum glück geht auch da der trend immer mehr in alternative unterrichtsformen, wenn da leider oft der ordnungsrahmen nicht mitspielt.
was soll ein kind lernen, wenn es 6 stunden am tag dauerberieselt wird vom lehrer der vorne an der tafel steht und redet und redet und redet. kennt doch jeder, irgendwann schaltet man ab. die ersten sind natürlich die hochbegabten und schwachbegabten, die aus so einem unterricht aussteigen und beginnen zu stören. in so einem klassenklima macht lernen wirklich spaß XD
al-chidr
schrieb am 29.09.2008:
Allerdings stellt sich für mich die Frage, warum Rechtschreibschwächen so schlimm sein sollen, wenn die Schüler dafür kreativ schreiben und dichten können - in Anbetracht der erheblichen Phantasiearmut der jüngeren Generationen
genau das ist der punkt. ein kind, das ständig zu hören bekommt, dass alle wörter ständig falsch geschrieben sind, wird recht bald die lust verlieren. die lust zu schreiben, die lust zu lesen usw. und im schlimmsten fall daduch zum schulverweigerer erzogen. mich wundern die vielen schulschwänzer und schulabbrecher auch überhaupt nicht. der spiegel unserer gesellschaft. druck, leistung, druck, leistung und auf fehler mit aller härte hinweisen. zeit ist geld, zeit nimmt sich ohnehin keiner mehr.
und lustig: früher wurde sich immer darüber ausgelassen, dass kinder nicht einmal noten in solchen schulformen bekommen, wie schrecklich. allerdings werden sie sehrwohl beurteilt, meist in form verbaler beurteilungen (persönliche briefe). das lustige: heute setzen sich bereits immer mehr schulinspektoren dafür ein, dass auch in den konventionellen schulen frühestens ab 3. klasse mit noten beurteilt wird und in den unteren klassen auf alternative beurteilungsformen zurück gegriffen wird :D

viele sind einfach der ansicht, dass kinder kleine erwachsene sind. das sind sie aber nicht. deren bedürfnisse sind anders. deswegen ist der dümmste kommentar hier: man muss kinder so früh wie möglich auf das leben vorbereiten....und: das leben ist kein ponyhof, das sollen kinder früh begreifen. da wundern mich die vielen verhaltensauffälligen kinder nicht mehr....traurig



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