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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

46 Beiträge, Schlüsselwörter: Psyche, Glück, Realität, Traurig
Satanael
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 15:48
...und ich bin traurig, weil ich glücklich bin...

ich habe mir mal wieder ein paar gedanken gemacht und möchte euch gerne die fragen stellen, die ich mir bereits beantworten konnte... vielleicht kennt jemand die lösung
aber auch, wenn es viele antworten gibt, auf diese fragen... so gibt es nut zwei wahrheiten über das menschliche sein... diese werden auch aufgrund dieser fragen, etwas erleutert... nur ist es schwerer, diese in worte zu fassen, ohne zu fragen...

dann fange ich mal an, mit diesem kleinen fragebogen

warum erschrecken sich menschen manchmal die menschen, obwohl es nur ein kleies geräusch war...?

warum brechen die menschen manchmal in tränen aus, selbst wenn es nur eine kleine kritik gewesen ist...?

warum ändert der mensch die dinge nicht, die um ihn herum geschehen...?

warum wird der mehrheit gesagt, wessen wahrheit sie glauben schenken sollen...? (obwohl es zwei gibt...)

warum werden menschen manchmal schnell wütend, wenn ihnen etwas kleines, schlimmes widerfährt...?

warum möchte der mensch nicht, das sich die welt bessert, in der er lebt...?

warum existiert der mensch als "funktionaler faktor" und nicht als eigenständiges individuum...?

warum brechen menschen manchmal in tränen aus, wenn sie ein totes tier entdecken...?

warum neiden die menschen einander, obwohl sie alles haben könnten...?

diese fragen, fürhen in zwei richtungen... in die richtungen, der beiden erwähnten wahrheiten... wie ich mir sicher sein kann, das diese fragen, genau zu diesen wahrheiten führen...? wie ich mir sicher sein kann, das es "nur" diese zwei wahrheiten über das menschliche sein gibt...?
ich bin glücklich, weil ich traurig bin... ich bin traurig, weil ich glücklich bin...

jede einzelne frage, besitzt eine eigene antwort... doch erzielen sie alle das selbe...
nämlich die wahrheiten über das menschliche sein... und warum man es nicht hinbekommt, manch dinge zu ändern, die man ändern möchte... und andere dinge ändert, die man nicht ändern möchte...

mit schönsten, abendroten und liebevollsten grüßen, wünsche ich euch und allen menschen dieses planeten, dieses glück der trauer...

"zwei wahrheiten" über das menschliche sein... jedoch sind es zwei realitäten... somit kann man eigentlich von einem "kollektiv-borderline" sprechen...

die erste realität, ist die persönliche... in der man sich tag für tag befindet... und die vorherrschend ist, da es von dem ego regiert wird... anstatt dort nur "statdhalter" zu sein... aber selbst ein stadthalter hat noch zu viel freiheiten... das ego darf nicht die überhand gewinnen, ansonsten steigert es sich zur egozentik oder egomanie...
das ego selbst, ist der grundgedanke einer jeden existenzform...
erst wenn man sich mit dieser "realität" abfindet, ist man bereit auch die dinge hinter dem horizont zu sehen... wie es viele bereits tun... jedoch sind es zu wenige... es ist an anderen menschen, ihnen auch die dinge hinter dem horizont zu zeigen, damit sie entscheiden können, ob und wann sie auch diese dinge annehmen... daher tun sehr viele bereits sehr schönes, wenn sie anderen menschen ihr selbst zeigen... die menschen haben sich selbst verloren... erkennen sich selbst nicht an... und reagieren desshalb nicht auf manche fragen... sprechen manchmal nicht, wenn man ihre seelen berührt... hören manchmal nicht zu, wenn man ihnen etwas sagen möchte... wenn man menschen tief in ihrer seele berührt, so spricht man sie an... und zwar mit einer sprache, die ein jeder versteht... die sprache der emotionen, die sprache der seele...
erst wenn dies erfolgt ist, beginnen die menschen auch, über die zweite realität nachzudenken... erst wenn man sein herz nach außen hin trägt, dann kann man die dinge verändern, die um einen herum liegen... erst dann vermag man in sich, wahrlich großartige dinge zu vollbringen...

die zweite realität... das globale oder gar universelle denken... es bereichert die umgebung, in jeglicher hinsicht... wenn man bereit ist auch diese realität zu erkennen, so hat man den prozess des eigenen seins bereits erkannt und angenommen... als das, was er ist... endlich, angreifbar, ängstlich, widersprüchlich... doch diese widerspürche können schwinden, wenn die "zweite realität" mit der ersten zu einer geworden ist... wenn einander keiner mehr fürchten muss... wenn man sich in sicherheit wigen kann... wenn man sich geborgen fühlt... wenn man keine angst vor dem tode mehr hat... wenn man sich offenbart und somit keine furcht zeigt... und das... überall und bei jedem anderen menschen... doch diese zeit ist noch fern... diese "zweite wahrheit" oder auch realität besagt, das man noch vieles änder könnte... jedoch nicht bewusst tut...

es ist das wohl größte projekt der menschheitsgeschichte... je größer die zahl der menschen wird, dest schwieriger wird es, diese durchzuführen... ich denke, das es daher auch gerade besondere krisenzeiten geben wird, wenn ein solcher umschwung stattfindet... solche "krisenzeiten" dezimieren die zahl der bevölkerung und sichern somit das voranschreiten der aufgabe... eine aufgabe aller menschlichen seelen dieses planeten... denn alle anderen, kennen diese beiden realitäten... kennen das bewusste leben dieser... nur der mensch muss erst lernen, beide realitäten in sich zu vereinen... muss lernen, diese einheit zu leben... bewusst zu leben...

man muss die seele eines jeden berühren, damit diese bereit sind sich zu ändern... und erst, wenn jeder von seinen eigens erschaffenen problemen ablässt, kann man sich der "globalen" bzw "universellen" entwicklung widmen...

aber wie es so oft ist, trennt der mensch die dinge, die eigentlich zusammengehören... desshalb gibt es so viele verschiedene wissenschaften... so viele verschiedene ansichten... aber es muss nicht zwingend schlecht sein, die dinge zu trennen... zumindest gedankelich

mit den "zwei realitäten" meine ich die eine, präsente "realität" die der mensch tag für tag lebt...
und die zweite, die er nur sehr selten zu gesicht bekommt... eben diese, die einem die gesamtheit vor augen hält... die gefahren, die um einen bestehen... die unvollkommenheit des einzelnen, in der eigenen vollkommenheit...

mit diesen zwei "realitäten" verhält es sich, wie auch mit den verschiedenen wissenschaften...
philosophie, quantenohysik, esoterik (wenn mans als eigene wissenschaft gelten lässt), spiritualität, mechanik, chemie, elektronik, phonetik... erst der zusammenschluss dieser "getrennten" unterkategorien, ergibt ein gesamtes, wunderbares und einfach nur schönes bild...
doch leider ist dieses bild auch oft voller grauen... schrecken und schmerz... desshalb gibt es oftmals diese "depriphasen"... es sind sozusagen die "fehler" der menschheit, die einem in solchen sekundenbruchteilen klar wird... wenn auch nicht zwingend bewust... die unvollkommenheit des eigenen schaffens... das sein in einer realität, die der mensch errichtet hat...
wenn diese beiden "realitäten" eins sind, wird man diese "gesamtheit" erleben... auch wenn man all das nicht bewusst erkennt...

es ist selten, das man immer die waage hält... es ist auch recht schwer, da man sich selbst ständig verändert... daher: nicht verzweifeln, wenn eine solche phase eintritt... es gehört zum leben dazu... solang nicht der gesamte planet in harmonie existiert... und bis dahin ist es noch ein sehr langer weg...
denn jedes einzelne herz muss dazu berührt werden... ein jeder muss sich selbst erkannt haben, bis dieses "kollektiv-borderline" zu schwinden beginnt... daher erachte ich es als sehr wichtig, bei den menschen selbst zu beginnen... bei den einzelnen... denn eine welle, braucht jeden tropfen wasser, um an den strand zu gelangen...

mit besten grüßen,
satanael


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 18:12
Ich bin glücklich weil idh traurig bin, weil ich fähig bin zu empfinden.

Glück oder Trauer kommt aus der gleichen Quelle.

Die Freude, verbirgt sich in der Trauer, um zu erkennen die Freude des Seins?
Eine Art heilige Freude, um des Empfindens Willen..um in tiefster Dunkelheit doch noch ein Licht zu erkennen un dsich daran erinnern zu können so als Rettung in letzter Minute...
Trauer, welche sich im Glück verbirgt, zu erinnern, alles ist vergänglich, und bloss
ein kurzes Aufflackern ,dieses "Glück"? So wie im YinYang dargestellt...im weiss ist immer ein wenig schwarz und im schwarz ein wenig weiss.....

Ändert sich die Realität, wenn man ein Auge zuhält? Und alles 2dimensional sieht.....ohne Entfernung und Tiefe,
sodass man die Realität als das was sie ist sieht. Eine kugel oder Ei förmige Bildfläche rund um uns. Dies dannzu beschreiben, ist dann momentane Realität jedes Einzelnen.
Mit jeden Schritt und Gedanken minimal zu verändern...


"""die zweite realität... das globale oder gar universelle denken... es bereichert die umgebung, in jeglicher hinsicht... wenn man bereit ist auch diese realität zu erkennen, so hat man den prozess des eigenen seins bereits erkannt und angenommen... als das, was er ist... endlich, angreifbar, ängstlich, widersprüchlich... doch diese widerspürche können schwinden, wenn die "zweite realität" mit der ersten zu einer geworden ist... wenn einander keiner mehr fürchten muss... wenn man sich in sicherheit wigen kann... wenn man sich geborgen fühlt... wenn man keine angst vor dem tode mehr hat... wenn man sich offenbart und somit keine furcht zeigt... und das... überall und bei jedem anderen menschen... doch diese zeit ist noch fern... diese "zweite wahrheit" oder auch realität besagt, das man noch vieles änder könnte... jedoch nicht bewusst tut..."""


Das globale Denken, oder universelle, ist wohl die Mitte zu finden, doch nicht nur die Mitte sondern alles zur Mitte zu machen, und diese dann aufzulösen, und die Menschen, deren Seelen sich sehnen berührt zu werden, wissen es vllt auch noch nicht alle, da sie ständig zwischen Glück und Trauer pendeln, und damit beschäftigt sind. Antwort auf die Fragen: Angst....
(oder hab ich wieder alles falsch verstanden...?)
alles liebe


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 18:19
Satanael schrieb:es ist auch recht schwer, da man sich selbst ständig verändert... daher: nicht verzweifeln, wenn eine solche phase eintritt... es gehört zum leben dazu...
das nenn ich einfach und schlicht pubertät...himmelhochjauchzendzutodebetrübt


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datrueffel
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 18:26
oder wechseljahre ;)


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 19:07
@Topic

Deine fragen sind so zahlreich und umfangreich, daß ich absichtlich konträr dazu versuchen möchte, möglichst kurz, prägnangt und allumfassend, wohlgemerkt in meinem weltbild, zu antworten.

Warum so kompliziert ? Die summe ist null.

In jeder hinsicht.
Beispiel; irgendwann wird die anzahl der geborenen und gestorbenen null ergeben.
Exakt null !

Ebenso gilt meine meinung für deine überschrift, deine fragen und
dein postuliertes paradigma - falls es real ist. :)

lg
fish


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 23:47
@Satanael,
bischen viel auf einmal.
Wäre bestimmt lesbarer und mehr auf Diskussion heraus, wenn du nicht so umfangreich gepostet hättest.

Was die Antworten auf deine Fragen betrifft, aus welcher sicht hättest du sie denn gerne? - egal, ich mache mich mal ran, finde das gerade amüsant.

- "warum erschrecken sich menschen manchmal die menschen, obwohl es nur ein kleies geräusch war...?"

weil sie innerlich verspannt sind, und darauf trainiert schlimmes zu befürchten. In erster Linie ein Reflex des Körpers, der den "Kampf oder Flucht" Gedanken immern noch in sich trägt.


- "warum brechen die menschen manchmal in tränen aus, selbst wenn es nur eine kleine kritik gewesen ist...? "

weil das Ego einen extrem geringen Selbstwert erfahren hat, und das wahre Selbst noch
nichtmal ansatzweise entdeckt wurde.


-"warum ändert der mensch die dinge nicht, die um ihn herum geschehen...? "

weil er sich es sicht traut, und, weil nichts geändert werden muß.
Der Mensch kann nur sein Denken ändern, dadurch sein Fühlen und dadurch sein handeln. Dinge im äußeren lassen sich nicht direkt ändern.


-"warum wird der mehrheit gesagt, wessen wahrheit sie glauben schenken sollen...? (obwohl es zwei gibt...) "

Es gibt soviele Wahrheiten wie es Menschen gibt. Aber gesagt wird es ihnen, um sie kontrollieren zu können.


- "warum werden menschen manchmal schnell wütend, wenn ihnen etwas kleines, schlimmes widerfährt...? "

siehe den Punkt mit den Tränen. Ist nur ne Form von Angst, sein eigenes Versagen zugeben zu müssen, und dadurch Anerkennung zu verlieren.


- "warum möchte der mensch nicht, das sich die welt bessert, in der er lebt...?"

die meisten möchten daß, sie möchten aber aus den verschiedensten Gründen nichts dafür tun.


- "warum existiert der mensch als "funktionaler faktor" und nicht als eigenständiges individuum...? "

weil man mit Individuen keinen großen Profit machen kann,
aus Angst ist der Mensch dazu geworden (mit wenigen Außnahmen)


- "warum brechen menschen manchmal in tränen aus, wenn sie ein totes tier entdecken...?"

gute Frage, habe keine Antwort darauf.


- "warum neiden die menschen einander, obwohl sie alles haben könnten...? "

weil, eben könnten, und nicht können.


Namaste


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Satanael
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 23:48
Antwort auf die Fragen: Angst....

sehr gut erkannt snafu :)
genau diese ängste sind oftmals der kalte grundstein der menschlichen prolematiken... würden die menschen sich selbst keine probleme erschaffen, so würden sie eher dem allgemeinwohl handeln... jedoch miene ich nicht allein das pendeln zwischen "glücklich-" und "unglücklichsein"... dieses pendeln hängt in erster linie von den persönlichen faktoren ab, die einem menschen widerfahren...

genauer gesehen ist dieses "unglück", welches man in solchen "schrecksekunden" erlebt, eher weil man mit seiner persönlichen situation weitesgehend zufrieden ist... in solchen schrecksekunden (die ein jeder kennt) erkennt der mensch in diesen sekundenbruchteilen, das sein leben ständig bedroht ist... wenn man sich zb wegen einem fahrradfahrer erschrickt, der an einem vorbei saust, während man gerade beide stöpsel in den ohren hat... warum auch der kritikfähigste auch bei kleinster kritik mal in tränen ausbrechen kann, liegt daran, das einem klar wird, das man unvollkommen und somit immer angreifbar ist...
wenn menschen in tränen ausbrechen, wenn sie mal ein totes tier sehen, liegt dann vermutlich daran, das einem klar wird, dass das eigene leben ebenso vergänglich ist, wie alles andere auch... wobei es in diesem punkt auch noch andere faktoren gibt...

wenn diese momente auch nicht bewusst, als diese wahrgenommen werden... erkennt man zumindest für diesen kleinen moment, das man selbst unvollkommen in seiner vollkommenheit ist... das sein eigenes leben endlich ist, man jedoch auch dinge tun kann, damit zumindest dieser berühmte "teil" von einem weiterlebt... in der umsichtigen und wirkenden handlung in dieser "zweiten realität", so lebt das eigene wirken in der gegenwart der nachkommen weiter... usw...

diese "zweite realität" wird vielleicht etwas deutlicher, wenn ich einen anderen ausdruck verwende: "umwelt"
damit müsste man auch ökologie anders denken... da die psyche des einzelnen bereits auswirkungen auf die umwelt hat...

Warum so kompliziert ? Die summe ist null.

die summe ist null... da gebe ich dir gerne recht... nur fehlt etwas, nach meiner weltsicht: "die summe ist eins und null", denn jedes ende gebirt einen neuanfang...
wenn die summe "nur" null ergeben würde und somit niemand mehr ein ziel in allem sieht, besteht denn dann noch ein grund überhaupt existieren zu wollen...?

aber mal eine andere frage fish:
"warum ist das ergebnis null?" ;)


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Satanael
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

19.05.2008 um 23:50
@ oneLove2:

schöne, wirklich sehr schöne antworten ;)


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VHO-Hunter
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

20.05.2008 um 00:48
Ich bin schlau weil ich dumm bin...oder umgekehrt ?


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

20.05.2008 um 01:30
warum erschrecken sich menschen manchmal die menschen, obwohl es nur ein kleies geräusch war...?
-weil man vielleicht grade abgeschaltet hat.schön relext u. entspannt....und dann stört sowas

warum brechen die menschen manchmal in tränen aus, selbst wenn es nur eine kleine kritik gewesen ist...?
..weil sie wenig selbstbewustsein haben, oder weil es sie an etwas schlimmeres erinnert, was schonmal vorgefallen ist, weil man sich grad an dem tag nich gut fühlt...
bei frauen vllt. pms

warum ändert der mensch die dinge nicht, die um ihn herum geschehen...?
...weil man oft selber genug probleme hat und nicht die kraft dazu, weil der mensch komplizierten dingen aus dem weg geht

warum wird der mehrheit gesagt, wessen wahrheit sie glauben schenken sollen...? (obwohl es zwei gibt...)
wer sagt wem was?...man passt sich der mehrheit eher an...mitläufer

warum werden menschen manchmal schnell wütend, wenn ihnen etwas kleines, schlimmes widerfährt...?
weil man in dieser stressigen zeit alles schnell gehen soll u. perfekt sein sollte

warum möchte der mensch nicht, das sich die welt bessert, in der er lebt...?
möchte vllt schon, aber viele denken es is eh nich möglich, bequemlichkeit, eigene probleme

warum existiert der mensch als "funktionaler faktor" und nicht als eigenständiges individuum...?
weil wir seit der evolution sozial angelegt sind und es nur außnahmen gibt, weil
es einfacher ist in den suparmarkt zu gehen und was zu kaufen, als selber es anzubauen...wir brauchen andere um uns zu erhalten

warum brechen menschen manchmal in tränen aus, wenn sie ein totes tier entdecken...?
empfindlich auf blut, tod...mitgefühl

warum neiden die menschen einander, obwohl sie alles haben könnten...?
man kann nicht alles haben...weil man sich nach etwas sehnt...vllt schon jahre nach etws strebt und man bekommt es nicht...obwohl man viel zeit, geld, gefühle reingesteckt hat und andere habens einfach so...ohne anstrengung


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wuwei
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

20.05.2008 um 01:46
Wer wütend ist, oder hasst, der wird am Ende traurig sein, denn wenn der Wille zur Veränderung aufgebraucht ist kommt die leidige Akzeptanz.
Trauer ist die Akzeptanz der Welt als real.
"Es ist so und das macht mich traurig"


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

20.05.2008 um 01:58
haben wir hier auf allmy bald alle emotionale unterschiede durch?
was kommt als nächstes in form eines threads? "wie werde ich unglücklich, weil ich glücklich bin" ?


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

20.05.2008 um 02:10
Also Wuwei ... da stimme ich dir nicht zu..oder ich hab dich nicht verstanden
wuwei schrieb:denn wenn der Wille zur Veränderung aufgebraucht ist kommt die leidige Akzeptanz.
Meiner Meinung nach ist die Aktzeptanz die Grundlage für einen Willen der Veränderung!

Sind Wut und Hass nicht Gefühle die aus Trauer resultieren?Niemand hasst ohne Grund.


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

20.05.2008 um 22:32
@Satanael,
danke für´s komliment, aber "schön" finde ich die Antworten zum größten Teil nicht, beruhen aber auf meinen Erfahrungen und Beobachtungen an anderen.

Den einzigen Teil den ich schön finde, ist "...weil nichts geändert werden muß".

@Sullyerna,
Der Willen etwas zu verändern kann nur in Ausnahmefällen und nur bei sich selbst angewendet werden.
Aber bevor das funktioniert, muß ein Verständnis vorhanden sein, welches das Denken verändert, wodurch dann Veränderung möglich wird. In dieser Phase der Veränderung ist dann ein starker Wille extrem von Vorteil, denn er hilft dir dabei, weiterzumachen, in nicht wieder in die vorherigen Zustände abzugleiten.

Wut und Hass sind keine Gefühle, sondern Ausdrucksformen von Angst.
(Versuche doch mal zu beschreiben, wie sich das Anfühlt, dann hast du das Gefühl das dazugehört).

Namaste


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

21.05.2008 um 00:06
@ Satanael

Interessante Hintergedanken und ein Thema, daß zum tiefgründigem Nachdenken anregt.

Eine Lösung für deine umfangreiche Gegenüberstellung ist sicherlich schwer zu finden, jedoch möchte ich auch hier meine Gedanken hinterlassen:
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warum erschrecken sich manchmal die menschen, obwohl es nur ein kleines geräusch war...?
Wer vertieft ist oder inne hält, schärft seine Sinne durch einen anderen Bewusstseinszustand. (Ohne "vertieft" als Ablenkung anzusprechen - eher im Gegenteil) Eher eine Angelegenheit der "Fokussierung"
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Satanael schrieb:warum brechen die menschen manchmal in tränen aus, selbst wenn es nur eine kleine kritik gewesen ist...?
Die Art der Situation bzw. das Befinden zu diesem Zeitpunkt sollte eine entscheidende Rolle spielen... Vielleicht durch Reizüberflutung das "Fass" zum überlaufen gebracht.
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Satanael schrieb:warum ändert der mensch die dinge nicht, die um ihn herum geschehen...?
Manchmal mag ein "gelähmt" auf sich wirken lassen der Grund sein. Dinge werden verdrängt, anstatt sich näher damit auseinander zu setzen.
Andererseits mag auch die Begründung darin liegen, dass der Mensch von Natur aus faul ist und andere Prioritäten in solch einer Situation einräumt und somit Ablenkung schafft.
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Satanael schrieb:warum wird der mehrheit gesagt, wessen wahrheit sie glauben schenken sollen...? (obwohl es zwei gibt...)
Es ist einfacher und die von Dir erwähnte Angst wird automatisch links liegen gelassen. Mit dem "Strom" zu schwimmen ist immer der einfachere Weg.
Die Wahrheit sollte jeder für sich finden, solang dem Herzen gefolgt wird.
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Satanael schrieb:warum werden menschen manchmal schnell wütend, wenn ihnen etwas kleines, schlimmes widerfährt...?
Zuerst kommt es darauf an, wie sensibel diese Person von den Grundeigenschaften her gesinnt ist. Ausschlaggebend sind natürlich auch die Betrachtungswerte von "kleines, schlimmes".
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Satanael schrieb:warum möchte der mensch nicht, das sich die welt bessert, in der er lebt...?
Vieleicht fehlt es an nötiger Eigeninitiative. Die Konsumgesellschaft lockt mit der Welt des matieriellem... Im Grunde geht es uns doch "oberflächlich" betrachtet gut. Ungetrübte Intuition sollte der Wegweiser sein.
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Satanael schrieb:warum existiert der mensch als "funktionaler faktor" und nicht als eigenständiges individuum...?
Viele Menschen existieren zwar als eigenständiges Individuum, jedoch durch die Konsumgesellschaft in entfremdeter Art und Weise, wie Erich Fromm schon feststellte..
"Funktionaler Faktor" eher im Sinne des Oberflächlichem.
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Satanael schrieb:warum brechen menschen manchmal in tränen aus, wenn sie ein totes tier entdecken...?
Es reisst einen in die Realität zurück. Dieser "Schock" bleibt einem sonst oft in "Medienspektakeln" und der scheinbaren Welt vorenthalten.
Man beginnt sich durch beispielsweise diese Situation mit dem Tod näher auseinander zu setzen.
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Satanael schrieb:warum neiden die menschen einander, obwohl sie alles haben könnten...?
Auch da heizt meines Erachtens die Konsumgesellschaft wieder richtig ein und "erzieht" zu mehr Gier und daraus resultierender falscher Macht.
z.B. Der Slogan "Geiz ist geil" wurde stark von der Kirche kritisiert!
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Es gerät bei den von Dir erwähnten "Wahrheiten" etwas aus dem Gleichgewicht menschlicher Wurzeln.
Wenn ich weiter darüber nachdenke, komme ich auch durch "Inspiration" eines Users aus diesem Thread zu dem Schluss, dass die menschliche Psyche u.a. durch diese "Entfremdung" zu leiden hat.

Das Unterbewusstsein verrät nicht im normalen Bewusstsein, durch welche Triebe/Vorsätze wir gesteuert werden. Es verbirgt sich anscheinend so manches mehr darin.

Die Philosophie als Liebe zur Weisheit vermag uns auf dem Pfad ins "Licht" zu geleiten.


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

21.05.2008 um 00:59
Ich sehe deine Zeilen eher als Monolog mit der inneren Stimme, und ich denke Du hast dir mehr Antworten gegeben, als Dir hier irgendjemand sonst geben könnte.


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Satanael
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

21.05.2008 um 18:53
@ DeadPoet:
:) da gebe ich dir uneingeschränkt recht... die antworten habe ich mir bereits geben können... ;) freut mich, das du die antworten darin siehst...

hmmm... nun ist es raus, die antworten, sind darin bereits enthalten...
wie es deadpoet bereits gut erkannt hat...

@ xpression:
schön gleich so ausführliche antworten zu bekommen... in vielen dingen hast du bereits den durchblick, was die fragen angeht... in manchen dingen, siehst du es etwas zu "oberflächlich" ;)


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Satanael
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

21.05.2008 um 18:57
@ VHO-Hunter:
ich weiß, das ich nichts weiß... und das ist mir manachmal schon zu viel ;)

@OneLove2:
im sinne von "schön", meine ich in diesem falle nicht die schönheit im direkten, eben "schönen" sinne... sondern eher "schön" im sinne von: "antworten, die sinn ergeben" ;)


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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

21.05.2008 um 19:06
warum erschrecken sich menschen , obwohl es nur ein kleies geräusch war...?
weil man nich auf das kleine geräusch vorbereitet war ;-)


warum brechen die menschen manchmal in tränen aus, selbst wenn es nur eine kleine kritik gewesen ist...?
weil diese kleinigkeit für sie wohl eine grössere bedeutung hatte.
ausserdem kommts noch darauf an wer einem diese kleine kritik entgegen bringt....
wenns von jemandem is der man nich kennt...prallt es vielleicht einfach ab...
wenn es von jemandem kommt der für einem wichtigist... kann das sehr tief treffen



warum ändert der mensch die dinge nicht, die um ihn herum geschehen...?
feige...
manchmal auch hilflos...
wir können nicht alles ändern




warum werden menschen manchmal schnell wütend, wenn ihnen etwas kleines, schlimmes widerfährt...?
weil sich vielleicht viele kleine aufgestaut haben



warum möchte der mensch nicht, das sich die welt bessert, in der er lebt...?
wer bitte will das denn nicht?



warum existiert der mensch als "funktionaler faktor" und nicht als eigenständiges individuum...?
weil er ein herden tier ist...




warum brechen menschen manchmal in tränen aus, wenn sie ein totes tier entdecken...?
weil ein lebewesen sein leben gelassen aht....???




warum neiden die menschen einander, obwohl sie alles haben könnten...?
nicht alle können alles haben...
und ich würde die frage eher stellen, warum sind menschen immer auf das neidisch was andere haben?...
warum will man immer...was ein anderer hat...


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wuwei
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Ich bin glücklich, weil ich traurig bin...

21.05.2008 um 21:53
@Sullyerna

Der "Wille zur Veränderung" war auf die unmoralischen, impulsiven Emotionen bezogen. Man will den Zustand des weltlichen Scheiterns nicht akzeptieren, selbst weltlich siegen. Dieser Wandel von Opfer zu Täter war mit Veränderung(des eigenen Standpunktes in der Welt) gemeint. Die Welt selbst zu ändern ist natürlich produktiver.


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Satanael
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22.05.2008 um 00:04
manchmal auch hilflos...
wir können nicht alles ändern


da muss ich wiedersprechen... man kann alles ändern... ;)
und ich meine wirklich alles, mit was sich der mensch bislang zufrieden gibt... wegen seiner eigens erschaffenen ohnmacht gegenüber sich selbst...


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