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Vor- und Nachteile der Arbeit?

236 Beiträge, Schlüsselwörter: Arbeit, Arbeiten
herati
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Vor- und Nachteile der Arbeit?

18.03.2009 um 20:22
@sarasvati23
sarasvati23 schrieb:Hast du Beispiele?
Mit Quellen, dass kleine Betriebe ins Ausland abwandern.
Geh mal einfach auf Baustellen in der Gegend wo Du lebst. Dann siehst Du es.
sarasvati23 schrieb:Was ist denn Neoliberalismus in der "eigentlichen Form"?
Sagt Dir Ludwig Erhard etwas? Er ist im Prinzip genau dafür eingetreten, was den Neoliberalismus darstellt. Damals gab es allerdings die Globalisierung noch nicht. Deswegen ist auch der Begriff "Neoliberalismus" veraltet.
Was heute als "NeoL" bezeichnet wird ist eher eine Kritik am System, nicht am Liberalismus.

Meiner Meinung nach müssen Begriffe zumindest einigermassen exakt sein und das widerspiegeln was gemeint ist. Wenn ich also das System kritisiere kann ich sagen: "Das System ist kacke, weil..."
Aber ich muss das nicht hinter irgendwelchen Parolen verstecken.
sarasvati23 schrieb:Volkswirtschaft in der "eigentlichen Form" gibt es auch nicht.
Nun, die gibt es schon...gehört sogar zu den exakten Wissenschaften.
sarasvati23 schrieb:Alle, die die Pappnasen gewählt haben.
Ich sagte alle, oder? Auch die, die nur kritisiert haben - gemacht haben sie dennoch nichts. Ist ja toll, irgendeine Idee zu haben. Doch solange sie nicht ankommt, weil die Übergabe oder andere Dinge nicht passen - dann bleibt es nur eine Idee. Bewirkt hat sie rein gar nichts.
sarasvati23 schrieb:Sicher, aber erstmal bei einer Bank, und auch die Schulden bei anderen Staaten haben wir im Endeffekt zu zahlen.
Da die Staaten je nach Situation voneinander abhängig sind, stellt sich erstmal die Frage was überhaupt je zurückgezahlt werden muss. Ist wieder eine ganz andere Sache, die vollkommen anders gelöst wird.
sarasvati23 schrieb:Ich schreib hier wie ich will und verwende das Wort so oft und soviel ich will, wo ich es für angebracht halte eben.
Kannst Du ja auch.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

21.03.2009 um 12:53
@herati
herati schrieb:Geh mal einfach auf Baustellen in der Gegend wo Du lebst. Dann siehst Du es.
Ich hab´mal ein wenig recherchiert und es sieht so aus als ob diejenigen mittelständischen Betriebe, die ins Ausland gehen, zumeist wieder nach Deutschland zurückkommen, da die Verhältnisse im europäischen Ausland sich so langsam aber sicher den Verhältnissen hier angleichen.
Eine unmittelbare Folge (logische Konsequenz) neoliberaler Wirtschaftspolitik.

Oder noch deutlicherer zu ersehen sind diese Mechanismen unmittelbar vor der eigenen Haustüre, siehe ehemalige DDR, u.a. zu Tode subventioniert. Das war sogar ziemlich "geschickt", da dieser Vorgang sehr schnell und nicht sehr "transparent" vonstatten ging.
Das hat zur Folge, dass sich viele "Wessis" die Mauer zurückwünschen, weil ja die "Ossis" schuld sind, dass sich die Verhältnisse hier nun den Verhältnissen der ehemaligen DDR angleichen. *g*
Der wahre "Übeltäter" wird übersehen. ;)
herati schrieb:Was heute als "NeoL" bezeichnet wird ist eher eine Kritik am System, nicht am Liberalismus.
Stop! Von Liberalismus war hier nicht die Rede. Das sind zwei paar Schuhe.

Gebote des Neoliberalismus zur Veranschaulichung:

Du sollst in Wettbewerb treten mit deinen Nächsten.
Du sollst aber nicht als Sieger hervorgehen.

Letzteres findet aber statt, nämlich voranschreitende Monopolisierung.
Ebenso eine logische Konsequenz.
Und Wettbewerb hat eben direkt Privatisierung zur Folge, das SIND neoliberale Mechanismen.
Bloße Systemkritik a la "das System ist kacke, weil..." ist nicht nur flach, sondern auch von nichts zu Nutzen. Vor allen Dingen "WER" ist das System? Ein Schuldiger, den man nicht zur Verantwortung ziehen kann!
Menschen, die neoliberale Wirtschaftspolitik betreiben aber schon. Aber dieser Umstand geht halt unter bei bloßer Systemkritik.
herati schrieb:Nun, die gibt es schon...gehört sogar zu den exakten Wissenschaften.
Soso, und daraus kann man "natürlich" schlußfolgern, dass Volkswirtschaft auch reel existiert. :D
Volkswirtschaft ist ein Ideal, dass nicht zu verwirklichen ist.
herati schrieb:Ich sagte alle, oder?
Bezüglich der Ideen, das wiederum ist abhängig davon inwiefern man selbst Ideen in seinen Alltag integriert.

Nur jammern nützt halt nix, aber ich glaube in diesem Punkt sind wir uns einig. ;)


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herati
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Vor- und Nachteile der Arbeit?

21.03.2009 um 13:24
@sarasvati23
Soso, und daraus kann man "natürlich" schlußfolgern, dass Volkswirtschaft auch reel existiert.
Volkswirtschaft ist ein Ideal, dass nicht zu verwirklichen ist.
So wie auf dem Papier dargestellt kann eine Ökonomie (ob nun national oder international) natürlich nicht existieren. Streng gesehen ist es deshalb richtig das das nie existieren kann...aber es lassen sich Modelle finden, die zumindest eine Annäherung an die Realität finden. Ob das fein genug ist sollte man allerdings besser nicht beurteilen - denn dann kommt wahrscheinlich heraus das dem nicht so ist.
sarasvati23 schrieb:Ich hab´mal ein wenig recherchiert und es sieht so aus als ob diejenigen mittelständischen Betriebe, die ins Ausland gehen, zumeist wieder nach Deutschland zurückkommen, da die Verhältnisse im europäischen Ausland sich so langsam aber sicher den Verhältnissen hier angleichen.
Eine unmittelbare Folge (logische Konsequenz) neoliberaler Wirtschaftspolitik.

Oder noch deutlicherer zu ersehen sind diese Mechanismen unmittelbar vor der eigenen Haustüre, siehe ehemalige DDR, u.a. zu Tode subventioniert. Das war sogar ziemlich "geschickt", da dieser Vorgang sehr schnell und nicht sehr "transparent" vonstatten ging.
Das hat zur Folge, dass sich viele "Wessis" die Mauer zurückwünschen, weil ja die "Ossis" schuld sind, dass sich die Verhältnisse hier nun den Verhältnissen der ehemaligen DDR angleichen. *g*
Der wahre "Übeltäter" wird übersehen.
OK, jetzt hab ich verstanden was Du als Neoliberal bezeichnest. Ich gebe Dir Recht: diese Dinge haben sich als zu kurzfristig und ungeeignet herausgestellt. Gleichzeitig hat man das eigene Land deutlich geschwächt - und zwar nicht nur wirtschaftlich, sondern auch personell. Eine Entwicklung, die sich langsam aber sicher rächt.

Leider sind die Stundenlöhne in Deutschland immer noch zu hoch für viele Güter - und damit auch die Produktionskosten. Würde man hier eine andere Lösung finden, z.B. deutlich geringere Besteuerung (10%, inkl. Krankengrundversorgung) unterhalb eines Bruttogehaltes von 3000 EUR oder sowas in der Art - dann könnte es in der Tat sein das sich was tut. Auch müssten alle weiteren Weichen auf Wachstum gestellt werden und die 40-Stunden-Woche muss fallen, dafür alles Geld auf Überstunden steuerfrei sein um einen Anreiz zu schaffen diese auch zu leisten. Hat der Einzelne mehr in der Tasche, gibt er auch mehr aus. Und zwar für alles Mögliche zum MWSt-Satz von 19%.

Auch müsste es verboten werden, dass Firmen Rekordgewinne erwirtschaften und diese einfach nicht weitergeben. Besonders die Grossen wären hier in der Verantwortung und Pflicht, etwas mehr als das Notwendige zu tun und stärker in ihren Standort zu investieren. Schulen, Universitäten, Kindergärten - es gibt viele Möglichkeiten Geld loszuwerden. Ob es nun an der Börse verloren oder sinnvoll investiert wird - weg ist es eh, nur von bleibendem Wert ist halt die Investition. Langfristig sichert man sich dadurch gutes Personal welches sowohl den Unternehmen als auch der Gemeinschaft etwas zurückgibt - eine höhere Geburtenrate, Ideen, Arbeitskraft und folglich Innovationskraft für die Zukunft.

Meiner Ansicht nach helfen tatsächlich nur noch radikale Massnahmen, für alles andere ist es viel zu spät.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

22.03.2009 um 20:49
@herati
herati schrieb:die zumindest eine Annäherung an die Realität finden.
hm, was die VWL betrifft so reicht diese nicht mal annähernd an die Realität heran. Es werden täglich so derart große Summen hin- und hertransferiert, aber ein nur sehr kleiner Teil (so klein, dass man ihn vernachlässigen könnte), kommt der Volkswirtschaft zu Gute.

Du denkst sehr "wirtschaftlich" und "deutschlich". *g*
herati schrieb:Auch müssten alle weiteren Weichen auf Wachstum gestellt werden
Gegenfragen:
Ist das nicht ebenso Teilaspekt unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems?
Sind denn die Weichen nicht immer auf Wachstum gestellt? Was lehrt uns das? ;)
herati schrieb:Auch müsste es verboten werden, dass Firmen Rekordgewinne erwirtschaften und diese einfach nicht weitergeben. Besonders die Grossen wären hier in der Verantwortung und Pflicht, etwas mehr als das Notwendige zu tun und stärker in ihren Standort zu investieren. Schulen, Universitäten, Kindergärten - es gibt viele Möglichkeiten Geld loszuwerden. Ob es nun an der Börse verloren oder sinnvoll investiert wird - weg ist es eh, nur von bleibendem Wert ist halt die Investition. Langfristig sichert man sich dadurch gutes Personal welches sowohl den Unternehmen als auch der Gemeinschaft etwas zurückgibt - eine höhere Geburtenrate, Ideen, Arbeitskraft und folglich Innovationskraft für die Zukunft.
Da kann ich dir im Großen und Ganzen zustimmen.

Muss aber noch anfügen, dass es mir persönlich im Grunde egal ist, ob Leute nun auswanden oder nicht. Jeder soll da Tun und Schaffen (was auch immer), wo er glücklich ist. Wir leben in einer sich zunehmendst globalisierten Welt. Und das find´ich gut. (von der Grundidee einer vereinten Welt)

Nur, "wir" hinken geistig halt dieser Entwicklung hinterher und die Regierenden und die Finanzelite hält an den alten Strukturen fest, nicht ohne Grund, natürlich aus wirtschafltichen Aspekten.

Eine radikale Maßnahme wäre es, den Begriff Arbeit neu zu formulieren. Und nicht die Menschen, die keiner konventionellen Arbeit nachgehen (Zahl global steigend, Ende nicht in Sicht) zu stigmatisieren, wie es auch in den Medien geschieht.
Das ist überaus menschenverachtend.

Denn an den Gedanken, dass es konventionelle Lohnarbeit in der Produktion auf lange Sicht nicht mehr geben wird, muss Mensch sich auch gewöhnen.

Die Produktion allgemein (in D.) ist letztes Jahr um ca. 20% gesunken.

Jetzt kann man natürlich spekulieren, ob die maßlose Überproduktion so langsam ihr Ende findet oder die Leute aufgrund der Wirtschaftskrise ihre Kohlen lieber sparen als zu investieren. Von Letzterem gehe ich eigentlich weniger aus. Eher davon, dass Wachstum nun mal nicht unendlich steigerbar ist. Zumindestens nicht in Form dieses Turbokapitalismus, der ja seit geraumer Zeit praktiziert wird. Da stellen sich die Protagonisten dieses Systems selbst ein Bein aufgrund ihrer Kurzsicht. (die Folgen dieser Logik sollten zudem bekannt sein).


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

22.03.2009 um 20:55
@ topic

bei vielen Gelegenheiten unterhalte ich mich mit meinen Kollegen über die Arbeit.
Dadurch hat sich in meiner Wahrnehmung viel verändert.
Jeder kennt beim Bewerbungsgespräch die Frage: "Sind sie denn flexibel?"

Dieses Wort halte ich in seiner Bedeutung auf dem Arbeitsmarkt für falsch.
"Flexibel" zu sein impliziert auch die Möglichkeit des Erholens, des "Zurückbiegens".

ICH erlebe bei mir aber das glatte Gegenteil.
Die "Flexibilität" geht, wenn überhaupt, nur vom Arbeitgeber aus; beim Überweisen z.B.
Beim Arbeitnehmer muss heutzutage "Flexibilität" durch das passendere Wort "Gehorsam" ersetzt werden.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

22.03.2009 um 22:01
Ich gehe jeden Tag aufrichtig zur Arbeit und versuche stets mein Bestes zu geben.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

22.03.2009 um 23:20
glaub mir wenn du mal länger nicht arbeitest ist dein Tag ziemlich einseitig.
und genau wie Arikado sagt immer sein Bestes zu gehben verleiht deinem Leben viel mehr qualität vor allem wenn du dann noch erfolg hast .

ein Riesiger nachteil ist allerdings, die sehr wenige Freizeit.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

22.03.2009 um 23:22
Ist die Grundlage dieser Diskus:

Arbeiten um zu Leben?

oder:

Leben um zu Arbeiten?


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herati
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Vor- und Nachteile der Arbeit?

23.03.2009 um 05:10
@sarasvati23
sarasvati23 schrieb:Du denkst sehr "wirtschaftlich" und "deutschlich".
Magst Du Recht haben, man denkt vielleicht immer so wie man gerade Erfolg hat. Im Gegensatz zum typisch deutschlichen habe ich aber nirgends einen laufenden Kredit - was mich wohl zu einem Fremdling macht. Gibt ja kaum jemand im Bekanntenkreis der nicht zumindest das Auto finanziert hat. Alles Sklaven der Banken.
sarasvati23 schrieb:aber ein nur sehr kleiner Teil (so klein, dass man ihn vernachlässigen könnte), kommt der Volkswirtschaft zu Gute.
Das stimmt wohl ebenfalls.
sarasvati23 schrieb:Eine radikale Maßnahme wäre es, den Begriff Arbeit neu zu formulieren.
Wie soll denn das geschehen? Ich meine: wir sind momentan immer noch in einer Welt die zwar nicht mehr vom Turbo, aber dafür vom Ultrakapitalismus regiert wird. Kaum gab es die Wirtschaftskrise, gab es auch überall sinnlose 0% Finanzierungen - und die Leute rennen hin wie verrückt und kaufen mit dem Geld, das sie nicht haben.
Sind viele Dinge, an denen das System nun krankt. Und ich behaupte auch, dass es nicht mehr das gleiche System ist wie jenes welches vor 20-25 Jahren existiert hat.
sarasvati23 schrieb:Jetzt kann man natürlich spekulieren, ob die maßlose Überproduktion so langsam ihr Ende findet oder die Leute aufgrund der Wirtschaftskrise ihre Kohlen lieber sparen als zu investieren.
Irgendwann ist der Markt halt gesättigt...dann hat jeder einen Fernseher, ein Handy, ein Auto, einen mp3-Spieler, einen Computer samt Internetanschluss, eine Rechtsschutzversicherung, einen Investmentfonds, und so weiter. Aus China gibt es dann die günstigen Kopien für die finanziell etwas schwächeren und so kann jeder am System teilnehmen.
Schon ganz schön schwachsinnig...
sarasvati23 schrieb:Denn an den Gedanken, dass es konventionelle Lohnarbeit in der Produktion auf lange Sicht nicht mehr geben wird, muss Mensch sich auch gewöhnen.
Ich denke schon, dass es konventionelle Lohnarbeit noch recht lange geben wird. Alternativen würden mich natürlich dennoch interessieren. Was schwebt Dir da vor?


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ehana
ehemaliges Mitglied

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Vor- und Nachteile der Arbeit?

23.03.2009 um 07:19
Tja, dann würde ich mal sagen, das du den falschen Job hast.
Ich wollte eigendlich Archäologie studieren, aber dann kam im Leben alles anders.Was ich allerdings nicht bereue!!!!

Heute bin ich Schichtleitung in der Psychiatrie,und das macht mir auch sehr viel Spaß.
Sogar so viel, dass es mir nichts ausmacht fast jeden Tag um 4 Uhr aufzustehen.Und mein Arbeitstag ist gefühlte 2 Stunden lang, obwohl es eigendlich 8 sind.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

23.03.2009 um 12:44
Ein schönes Beispiel für staatliche Korrekturen im Falle der "Marktsättigung" ist allerdings die Abwrackprämie.
Ein Beispiel für die Erschliessung neuer Consumer-Märkte durch das Kapital erlebt man jedes Jahr auf der CeBit oder der IFA.

Früher wurde, wenn der Markt voll war, ein Krieg angefangen. Damit wurden überschüssige Produkte, Produktionsmittel und Produzenten entsorgt. An ihrer Vernichtung liess sich ebensogut verdienen wie an ihrer späteren Wiederherstellung.
In einer globalisierten Wirtschaft ist dies allerdings schwieriger geworden.
Man muss sich nicht mehr totschiessen lassen, nur weil keiner mehr Kühlschränke haben will.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

24.03.2009 um 23:18
Vorteile:
- Geld (is ja klar ^^)
- Gute Ablenkung von anderen Sachen
- Mit tollen Arbeitskollegen Arbeiten (gut kommt immer drauf an wo man is)


Nachteile:
- Weniger Zeit
- Manchmal Stress


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

25.03.2009 um 00:48
Ich arbeite sehr gerne in meinem derzeitigen Job, nur was einem auf Dauer an die Nerven geht ist die Art, wie die Kollegen drauf sind. Dieses unfaire, hinterhältige Getue.
Das ist meiner Meinung nach ein großer Nachteil an der Arbeit. Die Kollegen , wenn die sich benehmen wie Kinder..


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

25.03.2009 um 08:38
@Powermausi

Ich fürchte, mit solchen Kollegen muss man/frau immer und überall rechnen, es sei denn, Du wirst Vogelwartin auf Scharhörn.


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rockandroll
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Vor- und Nachteile der Arbeit?

25.03.2009 um 10:10
@Powermausi
ich denke, es schadet nichts, wenn man es auch mal sportlich nimmt, und diese Spielchen eifach mal mitspielt.


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herati
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Vor- und Nachteile der Arbeit?

25.03.2009 um 14:24
@Doors
Doors schrieb:Früher wurde, wenn der Markt voll war, ein Krieg angefangen. Damit wurden überschüssige Produkte, Produktionsmittel und Produzenten entsorgt.
Diesmal hat man halt Geld, Geldinstitute, Firmen sowie Anleger verschrottet. Und man wrackt Autos ab ;-)


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

25.03.2009 um 16:33
Das hält wenigstens die Zahl der Personenschäden in Grenzen.


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herati
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25.03.2009 um 18:15
Aber der Bauboom bleibt auch aus.


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Vor- und Nachteile der Arbeit?

26.03.2009 um 18:28
@herati
herati schrieb:Magst Du Recht haben, man denkt vielleicht immer so wie man gerade Erfolg hat.
Man? Du meinst sicherlich dich.
Du machst dein Denken zu dieser Thematik abhängig von deinem Erfolg, Mißerfolg, weniger Erfolg?
Wie definierst du denn Erfolg?
herati schrieb:Im Gegensatz zum typisch deutschlichen habe ich aber nirgends einen laufenden Kredit - was mich wohl zu einem Fremdling macht. Gibt ja kaum jemand im Bekanntenkreis der nicht zumindest das Auto finanziert hat. Alles Sklaven der Banken.
Nun ja, kommt drauf an. Ich persönlich tät mich auch nie zu einem Sklaven einer Bank machen, bin aber sowieso weniger materialistisch und muss nicht jeden künstlich gepushten "Trend" mitmachen.
Aber für Leute, die nicht die Möglichkeit haben große Summen in was auch immer zu investieren, soweit sie das wollen, muss ja jeder selbst wissen, sind doch Kredite okay.
Wobei die Bank, wo Kredit aufgenommen wird, auch vernünftig ausgewählt werden sollte. (z.B. gehört sie zur Haifisch-AG?)

Wenn man mal bedenkt, dass Vieles heutzutage in Massen produziert wird von minderer Qualität (insbesondere in der Technikbranche), dann lieber für gute Qualität mehr bezahlen, als in kurzfristige Einwegprodukte zu investieren. Gerade die technische Entwicklung wird häufig künstlich gedrosselt, damit Mensch sich jedes halbe Jahr ein neues Handy zulegen kann. Und das "Alte" landet dann im Müll. Hier spielen rein wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Und das ist nicht unterstützenswert.
Eines Tages wird Mensch in dem Technikschrott ersticken und zudem ist es unverantwortlich nachfolgenden Generationen unseren Müll zu hinterlassen.

Das ganze Wirtschaftssystem ist Mist. *g*
herati schrieb:Wie soll denn das geschehen? Ich meine: wir sind momentan immer noch in einer Welt die zwar nicht mehr vom Turbo, aber dafür vom Ultrakapitalismus regiert wird.
In Bildung investieren. ;)
Soweit ich das richtig vernommen habe, vor ca. 2-3 Wochen, wurde ein Schritt diesbezüglich schon getan, um Menschen mit (abgeschl. Berufsausbildung) den Weg in die Unis zu erleichtern. Bildung sollte aber für Jedermann frei zugänglich sein. Potential ist auch genügend vorhanden, liegt aber größtenteils brach, durch unsinnige Regelungen.

Der Turbokapitalismus ist das Extrem. Ob nun Turbokapitalismus oder Ultrakapitalismus, ist doch prinzipiell dasselbe. Dass der Kapitalismus sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt hat ist klar, aufgrund eben der primär neoliberal gelenkten Entwicklung der Globalisierung.
herati schrieb:Schon ganz schön schwachsinnig...
Definitiv.
herati schrieb:Ich denke schon, dass es konventionelle Lohnarbeit noch recht lange geben wird.
Ich denke nicht (aufgrund von gegenwärtigen Begebenheiten/Entwicklungen) und ist auch gar nicht erstrebenswert das Elend Lohnarbeit künstlich am Leben zu erhalten.

Es müsste die Lohnsklaverei abgeschafft werden und nicht von Lohnsklaven noch eingefordert werden. Wie paradox!
Leider macht der Mensch aus Existenzängsten heraus alles Mögliche, wohl überwiegend weil er nicht weiß, dass es noch alternative Möglichkeiten gibt und er Rechte hat, die er auch einfordern kann.

Ein Ende der Arbeit (im Sinne von Lohnsklaverei) bedeutet nicht gleich Tod.
Leider wird dieses Denken schon Kindern implantiert und diese geben es an ihren eigenen Kindern weiter. Dieser Kreis muss durchbrochen werden.
Für das Thema Arbeit (im Sinne von Individuation) muss halt sensibilisiert werden. Deshalb ist freie Bildung auch wichtig.


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herati
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Vor- und Nachteile der Arbeit?

26.03.2009 um 21:02
sarasvati23 schrieb:Für das Thema Arbeit (im Sinne von Individuation) muss halt sensibilisiert werden. Deshalb ist freie Bildung auch wichtig.
Das sehe ich genauso. Viele finden ja keine Alternative für sich weil sie a) nicht daran glauben und b) es nicht den gängigen "Standards" entspricht - wie auch immer diese aussehen mögen.
sarasvati23 schrieb:Man? Du meinst sicherlich dich.
Du machst dein Denken zu dieser Thematik abhängig von deinem Erfolg, Mißerfolg, weniger Erfolg?
Wie definierst du denn Erfolg?
Natürlich kann ich nur von mir selbst und nicht für andere sprechen.
Erfolg ist für mich die Summe der Teile. Geld hat auch einen Anteil, ich sehe das aber eher als Nebenprodukt an. Ich mag verrückte Sachen die noch keiner in der Form gemacht hat, dafür arbeite ich dann auch mal 18 Stunden am Tag.
Je mehr Leute nicht daran glauben das es klappt - desto besser.

Wenn ich dann eine Sache geschafft habe will ich etwas mit höherem Schwierigkeitsgrad. Auf keinen Fall das Gleiche noch einmal.

Erfolg ist für mich entsprechend in erster Linie etwas zu schaffen, was nicht jeder schaffen würde. Und es muss mich selbst an die Grenze bringen.
sarasvati23 schrieb:Aber für Leute, die nicht die Möglichkeit haben große Summen in was auch immer zu investieren, soweit sie das wollen, muss ja jeder selbst wissen, sind doch Kredite okay.
Hm...ich habe jedenfalls noch niemals etwas auf Kredit gekauft. Wenn ich es mir nicht erlauben kann, dann kann ich es mir nicht erlauben.
Wenn es lebenswichtige Dinge sind hab ich Verständnis dafür das jemand das macht. Aber z.B. bei Plasma-TV´s auf Kredit hört mein Verständnis dafür auf.


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