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Langjähriger Freund dreht durch.

113 Beiträge, Schlüsselwörter: Freund Dreht Durch

Langjähriger Freund dreht durch.

09.10.2009 um 18:22
hulkster schrieb:Es gibt immer einen Grund!
Ja, und der ist manchmal einfach nur, um cool zu sein, um mitzumachen, um einen Kick zu bekommen. Aber nicht, weil man sich von seinem grausamen Leben in eine andere Realität stürzen will...
hulkster schrieb:für dich ist es nicht nachvollziehbar, für mich schon, denn ich weiss was es heisst wenn eine Droge einem das Hirn vernebelt!
Mein Freund die Sucht ist sehr Stark!
Welche Drogen hast du denn konsumiert? Wenn es dir zu persönlich ist, diese Frage zu beantworten, so musst du es nicht tun.
Ich weiß, dass die Sucht stark ist, und habe ich jemals gesagt, dass man es leicht ist, von Drogen wegzukommen? Nein, jemanden, die ich kenne hat auch starke Suchtprobleme. Und mit ihr geht's echt bergab.

Mir reicht es, zu hören, was Drogen mit einem anrichten, selber probieren, will ich sie nicht.
hulkster schrieb:Ich auch nicht, und mir isses rille!
Ja, er nicht nicht mein Freund, sondern mahadevas, und somit ist es ja seine Sache. Er muss hier auch nichts von seinen privaten Dingen erzählen, also wenn er nicht will, kann er das mit seinem Freund für sich behalten.

Wie ist es eigentlich, auf Droge zu sein? Mich würde das echt mal interessieren, ich habe mich mal versucht, mit Hustensaft aufzuputschen (^^), aber des war auch nich soo des Wahre.


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A.Darko
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09.10.2009 um 18:24
@Yoshi

Kommt drauf an welche Droge du nimmst. Dann kommt's drauf an wieviel du nimmst und das Ergebnis ist danach trotzdem noch bei jeder Person unterschiedlich ;)


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09.10.2009 um 18:37
@Yoshi
Yoshi schrieb:Wie ist es eigentlich, auf Droge zu sein? Mich würde das echt mal interessieren, ich habe mich mal versucht, mit Hustensaft aufzuputschen (^^), aber des war auch nich soo des Wahre.
Das musst du selbst erfahren!
Aber ich kann dir sage, lass es!


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09.10.2009 um 19:41
@Yoshi

und genau so haben die meisten angefangen.
die wenigsten wollten sich von an den verstand mit drogen wegpusten, meistens beginnts genauso wie du es gemacht hast.
neugierde, mal schauen wie sich das anfühlt, dir hat jetzt der hustensaft nicht geschmeckt, vielleicht was anderes?
schon hast du eine zweite sache ausprobiert, die passt dir aber auch nicht, war auch nicht so der kick von dem alle sprechen...
Nun testest du dich durch die ganze palette und und denkst jedesmal das du ja eh kein problem bekommst, da dir das ganze zeug bis jetzt ja nichts gebracht hat und du auch locker die finger davon lassen konntest.
irgendwann bleibst vielleicht bei einer substanz hängen die dich anspricht, plötzlich kennst du den kick von dem alle reden die drogen konsumieren.
aber du selber bist immer noch der festen überzeugung alles im griff zu haben, der husten saft hat dich ja auch nicht süchtig gemacht.
was dich schlussendlich bei genau der droge fesselt kann unterschiedlich sein, der schüchterne kann nur mit alk und koks jemand ansprechen.
der nervöse typ kommt vielleicht bei den opiaten zur ruhe, der tanzwütige, der sich aber unsicher ist, haut sich koks und extasy rein damit er zur musik abgehen kann.

Drogensucht beginnt meist nicht aus "asozialen" gründen, sondern wie hulkster und X-RAY-2 schon gesagt haben, eher aus einem deffizit heraus.

das problem ist auch nicht unbedingt die droge als "gefährliche substanz", sondern der hemungslose gebrauch davon.
viele psychopharmakas haben enormes suchtpotenzial und vernebeln dir gewaltig das hirn, aber die dosis entscheidet ob etwas therapeutisch ist, nicht die substanz.

ich persönlich würde dir auch raten die finger davon zu lassen.


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09.10.2009 um 19:49
@Clutys
Clutys schrieb:nicht die substanz.
Falsch die Substanz/en spielen eine wesentliche Rolle!


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09.10.2009 um 19:50
@Clutys
Allein die Dosis ist nicht ausschlaggebend ob ein Stoff Süchtig macht oder nicht!


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09.10.2009 um 20:03
@hulkster
du sprichst vom persönlichen suchtpozenziall da geb ich dir recht, da kann wenig reichen.
aber da spielt deine persönlichkeit ein rolle und nicht unbedingt die substanz.
heroin hat ein seht hohes abhängikeitspotenzial, ich kenn aber einige die es ausprobiert haben und es einfach nur scheisse fanden.
extasy wird als leichte droge angesehen hat aber bei weit mehr leuten in meinem weiterem umfeld eingeschlagen.
es kommt immer darauf an was dich anspricht, das macht dich dann abhängig, psychisch, der physische teil kommt erst später.

Da man drogen im allgemeinen überdosiert kann man auch nicht von einem therpeutischen effekt sprechen.
wenn du aber eine psychische störung hast bekommst du ähnliche substanzen verschrieben, einfach ganz anders dosiert.
ich hab das eher auf die grundsätzliche verdammung der "drogen" bezogen, man soll nicht die "droge" als solches anprangern sondern den bedenkenlosen umgang damit.
seien das beruhigungsmittel, aufputscher vom arzt, ritalin, valium usw. es ist in meinen augen nicht die substanz die das problem ist, sondern, wie meistens, der mensch der falsch damit umgeht.


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09.10.2009 um 20:20
@Clutys
Es ist ganz klar der Mensch selbst der zur Droge greift! Aber das sagte ich schon ;)
Um an Medikament oder Drogen zu kommen braucht man keine Ärzte!
Das nicht jeder gleich nach einmal ausprobieren zum Junkie wird ist auch klar!
Aber oftmals bleibts nicht bei einem mal!
Dennoch ist es nunmal so das es äussert schwierig ist aus diesem Kreislauf wieder rauszukömmen, und viele schaffen den Absprung nicht, da hilft es dann auch nicht den jenigen Personen zu sagen: Du bist selbst Schuld und hast Pech gehabt!


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09.10.2009 um 20:27
was ich noch sagen wollte, die meisten drogen hat nicht irgendein verrückter junkie in seiner küche zusammengemixt und per zufall entdeckt.
Die wurden von der pharma industrie entdeckt, gefördert und vermarktet, teils im 19ten jahrhundert schon.
Irgendwann merkte man halt das die halbe bevölkerung opiate oder kokain süchtig war und die stoffe wurden dann für den privaten gebrauch verboten.


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09.10.2009 um 20:34
@hulkster
ja da stimm ich dir auch absolut zu.
das selber schuld argument find ich sowiso unangebracht, bei allem was in die hosen geht kann man den bringen, autounfall, reitunfall, fahrradunfall man ist bei allem "selber schuld".
klar man fordert das schicksal bei manchen gelegenheiten einiges mehr heraus, ist schon so.
eine drogensucht ist in meinen augen aber eine krankheit, einige können gut damit leben, andere zerbrechen daran.
da sollte man helfen oder ruhig sein und nicht auch noch draufhauen...

genau da beginnt die erste abhängikeit, man findets toll, wills nochmals haben, zuerst die psyche dann der körper....


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09.10.2009 um 20:36
@Clutys
Clutys schrieb:und nicht auch noch draufhauen...
Wenn mich ein Jugendlicher angreift, weil er tillidin intus hat dann werde ich mich Wehren, und dann Hau ich drauf!


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09.10.2009 um 20:42
@hulkster
dann bekommt er sogar von mir eine geschmiert ;-)
das ist schon klar, wenn jemand körperliche gewalt anwendet muss man sich wehren.
ich dachte eher wenn jemand hilfe sucht und mit den worten, bist selber schuld abgespiesen wird, bezogen auf die drogensucht.


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09.10.2009 um 20:45
@Clutys
Clutys schrieb: wenn jemand hilfe sucht
Bis zu einer gewissen Grenze ist Hilfe vertretbar!
Es muss sich aber auch der Süchtige mit dem Thema auseinandersetzen!


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09.10.2009 um 20:51
@hulkster
klar ja, irgendwann ist jede geduld zu ende.
ohne eigene einsicht das man etwas ändern muss geht es überhaupt nicht.
solche menschen bringst du nicht weg von ihrer sucht, irgend ein teil in ihnen will das so haben.


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10.10.2009 um 01:27
Du kannst dich nicht in die Lager Drogenabhängiger hineinversetzen
Muss man das denn? Es gibt Menschen, die ein wesentlich schlimmeres Schicksal erleiden müssen und dies ohne Drogen bewältigen können.Die Drogenabhängigen sind selbst schuld, wenn sie sich in die Abhängigkeit begeben.
hulkster schrieb:Du weisst doch garnicht wie schwer es ist von Drogen loszukommen, umsonst sind drogen nicht illegal!
Stimmt, es ist leichter in die Abhängigkeit zu geraten als dort wieder heraus zu kommen. Das Suchtpotenzial wird deutlich unterschätzt.
Wenn ich mich mal in meinen Berufsalltag umsehe, sehe ich wie schwer ein Entzug trotz Medikamente ist. Das schlimmste hierbei ist, wenn diese besagten Abhängigen kein Einsehen haben.Sobald sie wieder in Freiheit sind, geht die Chose von vorne los. Vor allem sollte man deren Gewaltbereitschaft während eines Entzuges nicht unterschätzen.
hulkster schrieb:Du kannst doch niemanden verurteilen, wenn du nichtmal weisst warum er Drogen nimmt, welche Vergangenheit derjenige hat
Spielt das denn eine Rolle? Für Vergangenheitsbewältigungen gibt es wesentlich bessere Lösungen als der Drogenkonsum. Der Drogenkonsum bewirkt, dass man Probleme verdrängen kann, anstatt sich mit den Problemen auseinander zu setzen.
Ergo: Man nimmt immer wieder Drogen, muss irgendwann die Dosis steigern, um den Rauschzustand aufrecht zu erhalten.
Wobei nicht alle eine schlimme Vergangenheit haben. Einige fangen dies auch zum Spass an.


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10.10.2009 um 01:37
Yoshi schrieb:Aber man macht dadruch den armen Kerl, der ohnehin schon Probleme hat, noch fertiger.
Hast du dir mal überlegt, wie Drogenabhängige andere fertig machen können? Es gibt nicht umsonst die Co-Abhängigen, die irgendwann zur Therapie müssen, weil sie den Boden unter den Füßen weggerissen wurde.
Yoshi schrieb:Stell' dir mal vor, du hast einen besten Freund, und du nimmst Drogen. Du brauchst ihn ganz dringend als Freund. Wenn er nun sagt, dass er nichts mehr mit dir zu tun haben will, weil du Drogen nimmst, so wird dich das sehr fertig machen. Du wirst nur noch kränker werden, und das, finde ich, sollte man auch berücksichtigen
Natürlich versucht man anfangs, demjenigen zu helfen. Wenn du allerdings bemerkst, dass er deine Hilfe nicht annehmen will, lieber Drogen nimmt und dich belügt und ausnutzt nach Strich und Faden, würdest du dann immer noch zu ihm halten?
Wenn sein Freundeskreis nur noch aus Junkies besteht?
Das einzige was dann hilft ist eine Therapie. Die wenigsten schaffen den Entzug, die meisten werden nach einer Zeit oder sogar direkt wieder rückfällig.

Man sollte auch nicht mit dem Gedanken an die Sache gehen, dass der besagte beste Freund noch schlechter dran ist wenn man mit ihm bricht, weil man die Lügen und Versprechungen nicht mehr aushält.
Übrigens wird das von den Abhängigen gerne als Druckmittel benutzt, das es ihm dann schlechter gehen würde, wenn man den Kontakt abbricht obwohl dies nicht der Fall ist.

Wenn man merkt, dass man seinem Freund nicht mehr helfen kann und selbst psychisch droht, daran kaputt zu gehen, sollte man das Recht haben sich von ihm zu distanzieren. Freunde kommen und gehen nun mal im Leben.


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10.10.2009 um 01:43
@NoSilence
NoSilence schrieb:Die Drogenabhängigen sind selbst schuld, wenn sie sich in die Abhängigkeit begeben.
Du verstehst garnicht was ich geschrieben habe!
NoSilence schrieb:Es gibt Menschen, die ein wesentlich schlimmeres Schicksal erleiden müssen
Darum gehts auch garnicht!
NoSilence schrieb:Wenn ich mich mal in meinen Berufsalltag umsehe
Und dann kommt von dir solcher Stuss?
NoSilence schrieb:Übrigens wird das von den Abhängigen gerne als Druckmittel benutzt, das es ihm dann schlechter gehen würde, wenn man den Kontakt abbricht obwohl dies nicht der Fall ist.
Frau Dr. hat gesprochen.


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10.10.2009 um 01:52
@hulkster
hulkster schrieb:Du verstehst garnicht was ich geschrieben habe!
Dito
hulkster schrieb:Darum gehts auch garnicht!
Um was geht es dir an? Erst schreibst du das man nicht wisse was diese für eine Vergangenheit haben, und schreibst du das es darauf gar nicht ankäme?
hulkster schrieb:Und dann kommt von dir solcher Stuss?
Kannst du das leichtfertig behaupten? Arbeitest du in einem Therapiezentrum oder in einer geschlossenen Psychiatrie? Eben!
hulkster schrieb:Frau Dr. hat gesprochen.
Dazu muss man kein Dr. sein, da reichen auch logischer Menschenverstand inkl. Erfahrungswerte.


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10.10.2009 um 01:57
@NoSilence
NoSilence schrieb:Arbeitest du in einem Therapiezentrum oder in einer geschlossenen Psychiatrie? Eben!
Und du meinst das zu wissen? :)
NoSilence schrieb:da reichen auch logischer Menschenverstand inkl. Erfahrungswerte.
man merkt es!


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10.10.2009 um 01:59
@hulkster

Laber kein Blech, schreib was zum Thema oder lass es, wenn du Probleme mit meiner Meinung hast, schreib ne PM.
Auf so Kindereien lasse ich mich hier nicht ein.

PS: Falls du in ein solchem Bereich arbeiten solltest, musst du ja eigentlich auch wissen, das Therapierte Drogenabhängige ihr Umfeld wechseln müssen, um nicht wieder in Versuchung zu geraten.


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